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Neue Szene 2018-03

Stadtmagazin für Augsburg (Bayern)

66 AUGSBÜRGER

66 AUGSBÜRGER Radiomoderator und Stadionsprecher Rolf Störmann An jedem zweiten Wochenende steht er vor rund 27.000 FCA- Fans in der Arena, unter der Woche unterhält er Radiohörer beim Frühstück: Geht es um öffentliche Präsenz, braucht sich Moderator, DJ und Stadionsprecher Rolf Störmann in dieser Stadt weder vor dem Oberbürgermeister, noch etwa vor dem König verstecken. Dass der gelernte Koch zur festen Größe in der Augsburger Medienlandschaft wurde, statt sein Dasein als Spätzle-Schaber in Betriebskantinen zu fristen, ist einerseits dem Zufall und andererseits einem geschickten Schachzug zu verdanken. RT1-Geschäftsführer Felix Kovac lotste den angehenden Radiomann kurz nach der Jahrtausendwende vom Privatsender in Fürstenfeldbruck nach Augsburg und sorgte dafür, dass sein Wecker heute, rechtzeitig für die Morgenshow, bereits um 3:40 Uhr klingelt. Mit dem Curt-Frenzel- Stadion, in dem er 14 Jahre lang die Panther-Heimspiele anmoderierte, fand er schnell sein neues Zuhause in der Region und spätestens durch den Antritt des zweiten Stadionsprecher-Jobs in der Rosenau, war das Projekt Neuansiedelung zwischen Lech und Wertachstrand erfolgreich abgeschlossen. Ob auf Rasen oder Eis – auch mit Mikro in der Hand blieb Störmann, der früher selbst oft auf Kufen stand, stets Fan und war „mittendrin statt nur dabei“. Lampenfieber und Anspannung vor jedem Spiel gehören ebenso zum Job, wie Neutralität ab Anpfiff. Emotionale Übersprungshandlungen – Mangelware: Einzig bei der 2:6 Niederlage im Zweitligaderby zwischen dem FCA und 1860 München wurde Störmann seine Unerfahrenheit zum Verhängnis. Damals ließ er sich überreden, das Publikum in der Halbzeitpause über das irreguläre Zustandekommen des Löwen-Führungstreffers zu informieren und wurde so zum Sprachrohr verärgerter Vereinsverantwortlicher. Inzwischen beschränkt der Moderator seine sportliche Ansagertätigkeit auf das Fußballfeld, verdingt sich dafür aber ab und an als Fernsehkoch bei a.tv. Die Zeitersparnis kommt neben sporadischen Harley-Davidson-Ausfahrten vor allem der Familie zugute. Seit 2016 ist „Spätzünder“ Störmann, der mit Erscheinen des Artikels 53 wird, glücklicher Vater: „Der Zeitpunkt war genau richtig. Ich habe alles erlebt und meine große Sturm-und-Drang-Phase ist definitiv vorbei.“ Gemeinsam mit Söhnchen Oskar und Frau Simone, der er im Jahr vor der Geburt im Rathaus das Ja-Wort gegeben hatte, lebt der gebürtige Landsberger heute in der Firnhaberau. Als bedürfte es weiterer Beweise seiner Verbundenheit zur Fuggerstadt, hat sich der Tattoo-Fan nicht nur das Motiv der Kahnfahrt, einer seiner Lieblingsplätze, in den Körper meißeln lassen. Komplettiert wird der tätowierte „Augsburg-Arm“ durch Lukas den Lokomotivführer und einen Römer nebst Zirbelnuss. (Text & Foto: Fabian Schreyer)

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