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E_1934_Zeitung_Nr.072

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« AUTOMOBTL-REVUE 19S4

« AUTOMOBTL-REVUE 19S4 - 72 Die Unterschrift des Rennfahrers. Anlässlich de« 1. Grossen Preises der Schweiz erhielt unsere Redaktion eine Widmung, die von sämtlichen beteiligten Fahrern unterschrieben war. Da sie die führenden Namen des europäischen Automobil-Renneportes enthält und sich mancher Sportsfreund für die Charakteristik der Schrift interessieren dürfte, geben wir diese im Faksimile wieder: Die Signaturen der Konkurrenten des Kleinwagen- Rennens. Zürcher Wochenprogramm Stadttn6at6r Ab nds 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. Mi. abend S. Sept BuHerf 'y> mit Margherita Perras a. G., Oper von G. Puccini (A.-Ab. 1). DO abeni 6 SeoL Volksvorstellung: Zwei lachende ' * Augen. Ff. abend 7. SepL *«"«, mit Sigrid Onegta abAmnens, Oper von G. Verdi (A- Ab. 1). Sa allen! I Sp.nt. Premiere: Wenn die kkinen * Veilchen blüh'n», Operette von R. Stolz. $0. naehm. S. Sept. Zwei lachende Augen. So. abend S. SepL TA Uhr: Der Rosenkavaller. Schauspielhaus Abends l r Dt T l II« tag nachm. abeili 4. Sept 8 Uhr: Festvorstellung in der Manegt des Zirkus Knie (alter Tonhalleplatz), in Anwesenheit des Autors: Katharina Knie, ein Seiltänzerstück von Carl Zuckmayer, mit Albert Bassermann, abend 5. Sept Eröffnungsvorstellung im Schauspielhaus in Anwesenheit des Autors: Katharina Knie, mit Alb. Bassermann. abeni B. SeDt. Katharina Knie, mit Albert Bassermann. Fr abend 7. Sept Katharina Knie, mit Albert Bassermann. abend 8. Sept Premierer Bunbury, eine triviale Sa. Komödie für ernste Leute, von Oscar Wildo. nach«. 9. Seit. Strassenmusik, Lustspiel, abend 9. Sept. Strassenmusik, LustspieL Die BeatingasM 15 grösste und schönste von ZOrich. Roter Ochsen wetnpiau Parkplatz — Butterküche. Propr. H. Broder-Huinrler. Prachtvolle 6-Zyl.-WHIPPET Limousine, 4/5pL, in tadellosem, vorschriftsgemässem Zustande, umständehalber spottbillig zu verkaufen. Anfragen unter Chiffre 64645 an die > Die Unterschriften etamraen Ton: H. Kessler J. Hummel Romano Malaguti R. J B. Seamaa Bruno Sojka Gigi Plate Mme A. Itier L. Castelbarco E. G. Burggaller H. Herculeyns Bobby Kohlrausch Pierre Veyron Raffaelle Toti Guglielmo Sandri (als Ersatzfahrer für H. Ruesch gemeldet) A. Girod Marie Louise de Kozmian Hans Simons Heinz Krebe T. P. Gholmondeler-Tapper Modell 1931. Offerten nnter Chiffre 1450a an die 11543 Automobil-Revue, Bern. Occasionen! BUICK MASTER, 6/7 PL, mit abnehmbarem Ballon, Lederpolsterung, Fr. 800.— MINERVA Limous., 4/5 PL, 10 PS, 6 Zyl-, Lederpolsterung, Fr. 1200.— 2 PL, offen, 5 PS, Fr. 400.— Alle Wagen sind kontrollbereit, in tadellosem Zustand, gegen Barzahlg. Autowerkstätte W. Frick, St. Gallerstr. 16, Winterthur. Tel. 21.300. 64639 Durant 65 Limousine, 4/5 PL, sehr preiswert, in sehr gutem Zustand, 15 PS, rassiger Motor. — Offerten unt. Chiffre 64658II an die Automobil-Revue, Bern. gepflegter und absolut fehlerfreier, in wie neuem Zustande sich befindlicher Wagen, sof. zu Fr. 4200.- verkäuflich. 11199 Offerten unter U5O9 an die .VtfJaj, ^^^^n'^triti^ix Zu verkaufen sehr schönes Coupe Fiat 514 Wirkliche FIAT 509 Zu verkaufen CABRIOLET NASH 8 Zyl. Chiffre Der englische Bremsbelag 1 der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAME R U T I-Züric TELtPHON 34 Die Namenszüge der Teilnehmer am Grossen Preis der Schweiz. N k wir VERKAUFEN AUTOMOBILE «t KREDIT Günstige Bedingungen. • Verlangen Sie unverbindliche Offerte unter Chiffre 14491 an die Automobil-Revue, Bern. Bollschweüer fiCo. Dtetikon (Zürich) Putzfaden - Fabrik Putzlappen- Wäscherei Wasserdichte Decken in anerkannt erstklassiger Ausführung STAMM & Co., Deckenfabrik. EGLISAU VWVWViVWVWÄ ADLER LIMOUSIKZ 6 Zyl., sehr gut erhalten, billig. 11234 Mercedes-Benz-Automobil A.-G., Zürich, Badenerstrasse 119. Tel. 51.693. WWAMAVWVWi Zu verkaufen: Lieferungswagen hydr. 3-Seitenkipper, in tadellosem Zustände, aus privathand, zum Preise v Fr. 5000.-. — Ebendaselbst Mod. 503, in einwandfr. Zustand. Preis Fr. 1600.-. Offerten unter Chiffre Z 3032 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Ford- Wagen Limousine •

II. Blatt BERN, 4. September 1934 N» 72 II. Blatt BERN, 4. September 1934 s«§••». Rundschau Fahrbare Energieerzeugungsanlage. Unterhaltungsarbeiten und Erweiterungen an elektrischen Hoch- und Niederspannungsanlagen bedingen die zeitweise Ausschaltung bestimmter Abschnitte derselben und damit die Einstellung der Stromlieferung für eine bestimmte Anzahl Abnehmer. Normalerweise wird diese Abschaltung auf mehrere Tage vorausdisponiert und bei Vorhandensein industrieller Abnehmer auf Sonn- und Feiertage verlegt, wodurch die geringsten Unannehmlichkeiten für die Strombezüger erwachsen. Oft ist aber auch dies nicht möglich, so zum Beispiel, wenn ein Restaurationsbetrieb mit elektrischer Küche im betreffenden Netzabschnitt liegt oder wenn grössere Brutapparate angeschlossen sind usw. Der Stromlieferant seinerseits hat das grösste Interesse, eine möglichst unterbruchslose Energielieferung garantieren zu können, da für ihn unter Umständen hiervon das Zustandekommen bestimmter Lieferverträge abhängt. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben vor einiger Zeit eine fahrbare Generatorenstation in Dienst gestellt, die das oben gestreifte Problem auf eine interessante Art löst und unseres Wissens die erste derartige Anlage überhaupt ist. Es handelt sich um eine Energieerzeugungsanlage, die auf der Ladebrücke eines äusserlich vollständig normalen Viertonnenlastwagens untergebracht ist und ihren Antrieb durch den Wagenmotor erhält. Das Aggregat besteht in seinem elektrischen Teil aus einem Drehstromgenerator von 100 kVA, 380 Volt, 50 Perioden bei n = 1500 mit direkt gekuppelter Erregerdynamo von 1,9 kVA bei 115 Volt. Im Erregerkreis dieser letztern liegt ein Regulierwiderstand, der eine Spannungsregulierung der Hauptmaschine ermöglicht. Der Generator gibt seine Leistung über einen automatischen Maximalschalter und zwischengeschaltete Stromwandler auf einen Transformator von ebenfalls 100 kVA, dessen Sekundärkreis unterteilt ist und die Entnahme von 250 Volt und 500 Volt gestattet. Es besteht die Möglichkeit, von drei vollständigen Drehstromsystemen von 250, 380, 500 Volt und zwei Einphasensystemen mit 220 und 145 Volt einzeln oder gleichzeitig Gebrauch zu machen. Die drei Stromwandler liegen an einem Zähler, einem Wattmeter 0—100 kW und je einem Amperemeter pro Phase. Ein Frequenzmesser von 36—54 Perioden und ein Spannungsmesser 0—500 Volt können mittels eines Umschalters sowohl vor wie hinter den Maximalschalter gelegt werden, gestatten also mit einem Phasenvoltmeter und Drehfeldanzeiger Parallelschaltung an das laufende Netz. Dadurch wird es möglich, mit der Anlage Netze ohne jede Stromunterbrechung zu übernehmen. Der mechanische Teil des Wagens weist einige durch die Anforderungen bedingte Besonderheiten auf. So war im Hinterteil des Rahmens Platz für die geschützte Aufnahme des Generators zu schaffen und für den Antrieb desselben eine vom Getriebe über einen besondern Nebenantrieb ausgehende Kardanwelle mit Lagerung notwendig. Der Motor hat 6 Zylinder von 120 mm Bohrung und 160 mm Hub; er leistet bei n = 1430 rund 95 PSe. Die Drehzahl von n = 1430 ist bedingt durch die Uebersetzungs\ erhältnisse des Getriebes und gibt an der Generatorwelle n = 1500. Die niedrige Drehzahl wurde gewählt, um eine niedrige spezifische Belastung der Motororgane zu erreichen. Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Kühlung. Da der Motor bei Vollast etwa 240 Gramm Benzin von 0,730 spez. Gewicht und einem untern Heizwert von 11000 kcal/kg pro PSe verbraucht, so verbleiben rund 190 000 kcal Wärme stündlich abzuführen. Hiervon entfallen auf das Kühlwasser rund 90 000 kcal und der Rest geht durch Auspuff und Strahlung ab. Im Fahrbetrieb ist die Ableitung der Wärme durch den lebhaften Luftwechsel infolge des Fahrwindes einfach; anders bei ^ s t Abb. i. Grund- und Seitenriss des Fahrzeuges mit Energieerzeugungsanlage. der stehenden Maschine, wo das ungenügende Abfliessen der Heissluft unangenehme Wärmestauungen zur Folge haben kann. Eine kleine Rechnung zeigt, dass unter Annahme einer Lufttemperatur von 15° G vor und 45° G hinter dem Kühler stündlich eine Luftmenge von ungefähr 12 500 kg durch den Kühler gesaugt werden muss. Da eine Umstellung der Kühlanlage zwischen Fahr- und Generatorbetrieb unerwünscht war, wurde eine zusätzliche Kühlerzelle von 14m 2 angeordnet, welche im Winter gleichzeitig als Heizkörper für den Maschinenraum dient. Da Benzin einen zwischen 40—80° C liegenden Siedebeginn hat, musste die Bildung \on Benzindämpfen in den Brennstoffleitungen vermieden bzw. die eventuelle Dampfbildung unschädlich gemacht werden. Dies gelang durch zwei unabhängige Fördersysteme grosser Kapazität und durch die Einschaltung von Entlüftungsvorrichtungen. Besondere Massnahmen forderte auch die Unschädlichmachung der von den Auspuffleitungen herrührenden Strahlungswärme. Das eigentliche Problem, von dessen einwandfreier Lösung die Gebrauchsfähigkeit der Anlage direkt abhängig war, bestand in der Regelung der Drehzahl. Wechselstrom darf von seiner Frequenz nur um ganz geringe Beträge abweichen, wenn nicht für den Abnehmer Schwierigkeiten eintreten sollten. Nach umfangreichen Versuchen fiel die Wahl auf fangreichen Versuchen fiel die Wahl auf einen Isodromregler, der trotz hohem Ungleichförmigkeitsgrad eine beliebig niedrig resultierende Ungleichförmigkeit zu erzielen gestattet. In der beschriebenen Anlage ist der Regler im Wagenrahmen hinten eingebaut und wird vom Generator durch einen endlosen Gummiriemen angetrieben. Die Uebertragung auf die Drosselklappen erfolgt durch Stahlkabel. Im Motor ist ein Kugelregler eingebaut, der als Fahrregler obengesteuerter B-Zyllnder-Motor •1 Steuer-PS 34 Brems-PS tartvorriohtung Rohrrah rnen Schwingachsen Oelstossdämpfer Zentral-Chassls-Sohmierung Kofferraum 4 Vorwärtsgänge (3. u. 4. synchr.) Fussabbiendung Zahnstangen-Einzelradlenkung über 100 km maximum Tempo bis 38% Dauer-Bergsteigfählekeit Limousinen Cabrio-Limousinen Cabriolet m. echt. Loderpolsterung der bergfreudigste aller leichten Wagen siegt als Eauine überlegen an der Internationalen Alpenfahrt und gewinnt in seiner Gruppe (IV 1100-1500 ccm) den Alpenpokal Vertretung für Basel-Stadt, -Land und Umgebung: PERCY WIEDMER Garage Moderne Aeschengraben 13 - Tel. 24.800 BASEL EfnheimlscheBedOrf nisse und einheimische Verkehrsverhältnisse - auf dieser Grundlage hat sich die Berna-Produktion im Laufe von 30 Jahren entwickelt. Gibt es eine bessere Garantie, dass sie Ihre Anforderungen in jeder Beziehung zu erfüllen vermag? 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