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E_1934_Zeitung_Nr.072

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 72 Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz CH Touring, Führer für Automobilfahrer, Seit 29 Jahren inserieren gewisse Firmen in der „Automobil-Revue", weil sie damit gute Erfahrungen gemacht haben. sind ersichtlich in O. R. Wagners offizielle Ausgabe des T. C. S. Bahn-, Schiff- und Autovorbindung ab Bahnhof Thun. Alkoh o Ifreies Restaurant. Frühstück, Mittag- and Abendessen. Telephon 37.74. Grosser Autopark. Am Eingang von Interlaken an der Hauptstrasse von Bern. Freistehendes Haus mit grossem, schattigem Garten und eigener Garage. Zimmer mit fliess. Wasser v. Fr. 4.—an. Tel. 760. Th. Häcki, Bes. am Bnenzersee. Gutgeführtes Haus. Pension von Fr. 7.50 an. ^^ _ t_ -_ A.A. § _- — ^^ —. _ f. m M prachtvoller Auesicht. Gedeckte Veranda. Stets lebende Forellen. Garage. Tel. 21.15. A. Hörn, Chef de cuisine. Gr. Garten. Tennis. Bäder. Forellen. — Fritures du Lao. Fondue. Grosser Parkplatz. — Garage. Telephon 3. Vis-ä-vis Hotel Bär, in erhöhter, ruhiger Lage. 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Um aus Ersparnisrücksichten für vormittägliche Zwecke den gleichen Handschuh tragen zu können wie für den Nachmittag, pflegt man die Stulpenkante eines einfachen Handschuhmodells mit einer netten Garnierung zu versehen, etwa mit einer aus abschattiertem Leder applizierten, sehr ge- « Hauses » auch hier: « Foie gras truffe ». Ein schmackvoll wirkenden Blätterranke. Ein so einfacher und doch vom Herkömmlichen abweichender Handschuh wird sicherlich allgemeine Aufmerksamkeit erregen. R. H. Tourismus Schönes — unbekanntes Frankreich Von Th. B. Strasser. (Siehe auch «A.-F.» Nr. 65, 66, 68 und 71.) Von Bordeaux gelangt man auf bequemer Strasse nach Libourne, überquert auf imposantem Viadukt das Tal der Dordogne — das Felsennest St-Emilion mit seinem rassigen Wein ist ganz nahe — und rollt weiter, in entzückender Fahrt, dem unendlich gewundenen, stillen Lauf der Isle folgend, ins Verkehrszentrum der Trüffel, nach Perigueux (120 Hm von Bordeaux). Dort steht ein byzantinischer Dom. Wer die Marcuskirche von Venedig in Erinnerung hat, kennt diese Art des Zentralbaues, dessen Grundriss ein griechisches Kreuz bildet, über dessen Mitte sich die Hauptkuppel wölbt, umgeben von den vier gleichartigen Kuppeln über jedem Arm des Kreuzes. Der reiche Innenschmuck der Marcuskirche, ihre goldüberladenen Mosaikgemälde tauchen hier verklärt in der Erinnerung auf. Denn die Wände und Pfeiler des Domes in Perigueux sind nackt und kahl und erwecken einen geradezu beängstigend nüchternen Eindruck. Mosaik und Goldgrund sind die belebenden Aggregate byzantinischer Kunst. Das lernt man hier, wo sie fehlen, gründlich kennen. Dass es nebenbei auch noch stille, enge Gässchen gibt, über deren Haustüren in riesigen Attrappen, wie zu der Meistersinger Zeiten, die Embleme des Handwerks, eine Schere, eine dräuende Zange, ein harmloses Barbierschild u. dgl., hängen, sei nicht unerwähnt. Nun aber fort ins Herz der Trüffelzucht! Von Perigueux bis Brive hiviauf wird dieser köstliche Pilz, der nur unter der Erde sein Dasein fristet, gehätschelt, von maulkorbgeschützten Schweinsrüsseln aufgestöbert, sorgsam gesammelt, präpariert und zu möglichst teurem Preise in alle Welt verkauft. Die getrüffelte Gänseleber ist die Spezialität der ganzen Gegend. Ob man sie in Perigueux, in Terrasson oder Brive, sogar noch in Rocamadour kauft, immer wird sie in besonderer Aufmachung als die beste, die echteste angepriesen, immer ist sie auch gerade die Spezialität des Hotels, in dem man zufällig absteigt In Brive zweigt von der Durchgangsroute Bordeaux—Lyon eine Strasse ab, die zunächst in mächtigen Kurven aufsteigt, um dann. 50 km weit über eine wälderreiche Hochebene südwärts, in das Gebiet der Causses, weiter nach Cahors und Toulouse zu führen. In Souillac erreicht man das Tal der oberen Dordogne — die wir in Libourne schon einmal kreuzten — und dringt ein in die geologisch wie landschaftlich hochinteressanten Canons des südlichen Frankreich. Welche Ueberraschung, wenn das unendliche Plateau, über dessen magere Weiden, lichte, niederstämmige Waldungen man fährt, ganz plötzlich wie mit einem riesenhaften Beil eingeschlagen erscheint und der Wagen unversehens in vielen Kurven in die klaffende Wunde der Erde absteigt, um auf der andern Seite sofort wieder emporzuklimmen und über die Ebene weiterzufahren, ohne einen andern Rückblick als die unendliche Weite zu gewähren, als hätte nicht kurz zuvor der Boden sich abgrundtief geöffnet! Ueberall zweigen Wege ab, überall findet man Schluchten und Höhlen angekündet. Wir streben der einen, der wichtigsten und schönsten, zu: dem Gouffre de Padirac. Mitten in der Ebene steht da ein abscheulicher Steinbau und um ihn herum lagern die Autos und andern Fahrzeuge. Aus wolkenlosem Himmel sendet die Sonne mörderische Strahlen auf diese seltsame Oase, als wollte sie die inkongruenten Gebilde menschlicher Technik wegsengen. Neben dem Hause grünt ein Boskett. Neugierige gucken durch die Zweige. Wir auch. Aber unwillkürlich weichen wir zurück. Denn vor uns gähnt ein Abgrund. Oder, besser gesagt, ein Loch. Ein fast kreisrundes Loch von 30 Meter Durchmesser, dessen Fels 75 Meter senkrecht absteigt, ein vorsintflutlicher Einzylinder von respektablem Ausmass! Früher Hessen sich kühne Forscher an Strickleitern auf den Grund hinunter. Wir kommen heute bequemer zum Ziel, denn jetzt schreckt uns der Steinbaukasten, an dessen Eingang die Worte « Entree du gouffre» prangen, nicht mehr. Wir zahlen unseren Obolus, klettern einige Treppen abwärts und gelangen auf eine Galerie, eine natürliche Spalte in der Felswand, die Platz genug bietet, um Dutzenden von Besuchern in einem ausgezeichneten Restaurant — herrlich schon die erfrischende Kühle — Erholung zu bieten. Spezialität des Fahrstuhl bringt uns auf den scheinbaren Grund des Gouffre, von dem aus man den Himmel über sich wie durch ein Riesenfernrohr sieht. Dann führt der Weg weiter abwärts. Das Tageslicht erlischt, elektrische Glühlampen bieten Ersatz. Aus einer Felsspalte quillt ein munteres Wässerchen und begleitet uns murmelnd weiter abwärts, bis plötzlich auch sein Rauschen verstummt und uns lautlose Stille umfängt. Neue Lichter flammen auf, und in ihrem Scheine sehen wir uns am Ufer eines unterirdischen Sees. Unser Führer, ein moderner Charon, heisst uns einen Kahn besteigen, stösst vom Ufer und lässt uns in die dunkeln Fluten gleiten. Das Becken verengt sich wieder, groteske Stalaktiten und Stalagmiten versperren uns den Weg, lassen uns aber immer wieder durchschlüpfen, so dass die Fahrt uns bald einen Kilometer vom Eingang entfernt. Wieder breitet sich ein See vor uns aus. Unser Fährmann hat aufgehört, zu rudern. Lautlos gleitet die Barke über das ruhende Wasser. Wir halten den Atem an. Selbst die Pulse scheinen zu stocken. Alles Schauen, alles Denken ist wie ausgelöscht. Aber wir begreifen, wohl zum erstenmal, den furchtbaren Sinn des Wortes: Grabesstille. Wir fühlen uns tiefinnerst erschauern und sind froh, wieder erneute Ruderschläge zu vernehmen, neue Lichter aufflammen zu sehen. Am Ende des Sees versickert das Wasser lautlos in einer schmalen Felsspalte. Keiner hat noch ergründet, wohin es seinen Lauf nimmt. Vielleicht erscheint es fünf, zehn oder noch mehr Kilometer weiter unten als munteres Bächlein, deren es hier viele gibt, die in solcher Weise bald auf-, bald untertauchen. Der Kahn legt an. Eine Fusswanderung führt uns noch in eine stattliche Reihe von Nebengrotten, alle mit prächtigen Tropfsteingestalten reich geschmückt. Wir sind hier mehr als 100 Meter unter der Erde, denn die mächtigste der Grotten ist annähernd 100 Meter hoch, und keine Spalte, keine noch so kleine Ritze verrät die Nähe des Tageslichtes. Wir müssen zurück. Auf dem gleichen Weg, auf dem wir kamen. Noch einmal erschliesst sich uns die Wunderwelt der unterirdischen Wasser, umfängt uns der Zauber dieser einzigartigen Kahnfahrt. Dann tauchen wir wieder auf, ins Tageslicht, dessen Glanz uns blendet, betäubt. Und weiter geht die Fahrt. Eine halbe Stunde von Padirac wendet sich die Strasse in scharfer Kurve neben einer Kapelle, senkt sich, verliert sich in einem Kehrtunnel, jenseits mit einem Schlage den Blick auf einen der Canons und auf Rocamadour erschliessend (290 km von Bordeaux). Wir wussten, dass Rocamadour ein Felsennest, von der Art unseres Gandria, sei. Aber wir haben auf der Herfahrt vergeblich Ausschau nach seinen Kirchen und Türmen gehalten. Jetzt wird uns die Erklärung: Der Roc, auf dessen Gräten und Kanzeln der heilige Amadour sich in Gebeten übte, steigt nicht von der Ebene auf, ist kein Felsklotz wie der Hohentwiel, sondern die von der Ebene in die Schlucht des Canons abfallende Felswand. Und an dieser Wand kleben nun überstufte Wohnhäuser, Kapellen, Kirchen, ein regelrechtes Kloster, alles gekrönt von einer guterhaltenen, mittelalterlichen Feste. Auf halber Höhe, direkt unter der vom Lichte des aufgehenden Vollmondes silbrig aufleuchtenden Fassade des Klosters, turmhoch über der Schlucht, lassen wir uns unser Mahl munden und gemessen wir in vollen Zügen die wundersame Schönheit rund um uns. Wenn auch die Fahrt zurück nach Brive, über Tülle (mit hochinteressanten alten Bauwerken), über die vulkanischen Kuppen der Monts Dore, durch Clermont-Ferrand, über die sich zwischen Allier und Loire und noch- WURST- * rONSERVENFARRIK nTTn RIICE. 71'inlAU

72 -1934 AUTOMOBIL-REVUE 17 mals zwischen der Loire- und der Rhoneebene bis zu 1000 Meter erhebenden breiten Höhenzüge und von Lyon in die Schweiz noch viel des Interessanten bietet (wir haben noch 440 km bis Lyon, 580 km bis Genf zu überwinden!), so begleiten uns doch als alles beherrschende Erinnerung, als Eindrücke von unauslöschlicher Kraft die Bilder des Pont du Gard, der Türme von Carcassonne, der Piratenhöhlen von Meschers, des Gouffre von Padirac und des Felsennestes Rocamadour. Herrliches, nun nicht mehr unbekanntes Frankreich! (Für Ihre Fahrten durch Frankreich empfehlen wir Ihnen den im Verlag Hallwag, Bern, erschienenen «Automobilführer von Frankreich».) Ende. Kleine Exkursionen von Zürich aas Zürich kann als Ausgangspunkt für überaus zahlreiche kleinere und grössere Touren gelten, die landschaftlich sehr lohnende und abwechslungsreiche Eindrücke vermitteln. Wie viele unternehmen in diesem prachtvollen Sommerwetter nach dem Abendbrot noch eine kleine Ueberlandfahrt in die blaue Dämmerung hinaus und gemessen die erfrischende Luft einer sternenklaren Spätsommernacht. Da kommt wohl meist zuerst einmal eine Rundfahrt um den Zürichsee in Betracht, der mit seinem Kranz blühender Dörfer und im Grün versteckter Landhäuser und Villen im gleissenden Sonnenschein wie im 'Silberlicht des Mondes etwas unsagbar Reizvolles hat. Ob mit der Rundfahrt links- oder rechtsufrig begonnen wird, spielt dabei keine Rolle. Man mag über Küsnacht, Meilen, Männedorf nach Rapperswil fahren und von da über den Seedamm nach Pfäffikon, Richterswil, Wädenswil und über H o r g e n und W o 11 i s - h o f e n nach Zürich zurück oder die Fahrt umgekehrt, von Zürich-Wollishofen aus, beginnen, nie wird man diese prächtige landschaftliche Symphonie von blauem, durch weisse Segel und Dampfer belebten See, grünen Hügeln, freundlichen Dörfern und den Glarner Alpen im Hintergrund vergessen. Sehr oft wird aber auch eine Fahrt von Zürich durch das schöne Sihltal und den Sihlwald ausgeführt, über Adliswil nach Sihlbrugg und weiter über B a a r nach dem alten, sehenswerten und von den Zürchern oft aufgesuchten Zug am gleichnamigen, hübschen See, von wo man dann die Heimfahrt über Cham, Affoltern antreten könnte oder über Hirzel (prachtvolle Aussicht auf den Zürichsee) und Horgen dem See entlang. Steht etwas mehr Zeit zur Verfügung, so unternehme man von Zug aus einen lohnenden Abstecher auf den Zugerberg und von da die Heimfahrt über Unter- und Ober-Aegeri nach Biberbrücke (6 km vor Biberbrücke, Abzweigung links zum Kurhaus Gottschalkenberg, Sommerfrische mit herrlicher Auesicht) und über Richterswil- Horgen nach Zürich. Eine prächtige Strasse mit teilweise starker Steigung führt über die Höhe des Albis nach Hausen (Zwinglidenkmal) und Zug. Schloss B r e - stenberg wird ebenfalls von Zürich aus oft und gern besucht. 'Seine schöne Aussicht auf den hüb- Verschiedene Strassen führen vom Zürichberg hinunter zum idyllischen Greifensee mit dem alten schen HallwiJersee, den weinberühmten Brestenberg und die Alpen ist weitherum bekannt und die den letzten Jahren an den Ufern des Greifensees Schlösschen am Seeufer. Im Sommer hat sich in, Fahrt dorthin von Zürich aus über Bremgarten, ein reges Badeleben entwickelt. Reizvoll ist die Wohlen, Villmergen landschaftlich recht ansprechend. W i t i k o n mit seinem malerischen Kirchlein nach Strasse, die von Zürich über das kleine Dörfchen Fällanden an den Greifensee verläuft. Man muss Auch die Kurstadt Baden wird von Zürchern einen Sonnenuntergang auf der Terrasse des kleinen mit Vorliebe für eine kleine Ueberlandfahrt benützt. Thermalbad von Weltruf, als Aquae Helvetiae 6chon den Römern bekannt, malerisches altes Städtehen mit Kasino, schönem Park und Sommertheater. Eine andere kleine Exkursion kann von Zürich ausüber Bülach, E g 1 i s a u und Rafz zum Rheinfall bei Neuhausen unternommen werden. (Grenzkontrolle bei Lottstetten und Jestetten im Badischen!) Die Rückfahrt sollte man der Abwechslung halber von Schaffhausen über Andelfingen und Winterthur wählen. Von Winterthur an kann man als Variante auch mal nicht über Kemptal-Brüttisellen, sondern über Nürensdorf und Bassersdorf fahren. Eine gut ausgebaute Strasse, die eine wundervolle Aussicht bietet, besteht von Zürich über den Zürichberg und die Forch nach Egg, Grüningen und Rüti. Kurz vor Rüti. bei Dürnten, zweigt eine Strasse nach Wald ab, von wo aus man nach wenigen Kilometern den Hasenstriek am Bachtel erreicht, ein von den Zürchern vielbesuchtes und beliebtes Ausflugsziel. Von hier aus führt die Strasse weiter zum •wohlbekannten, kleinen, aber idyllischen Gyrenbad, von wo aus man leicht und schnell über B ä r e t s - wil, Bauma und das Tösstal erreicht oder nach Westen H i n w i 1 und damit die 'Strasse, die über Uster und Dübendorf nach Zürich zurückführt. Eine landschaftlich sehr schöne Strasse führt von Steg im Zürcher Oberland über die Hulftegg ins Voralpengelände vom Toggenburg, von wo aus man — wenn man nicht Zeit hat, das Toggenburg zu befahren — über Lichtensteig, Wattwil und den Ricken und weiter über Rapperswil und Meilen Zürich wieder erreicht. Kirchleine erlebt haben, um die Schönheit von Zürichs Umgebung eanz in sich aufzunehmen, be Büchertisch Westdeutsche Fahrten. Kasimir Edschmid versteht es wie wenige Reiseschriftsteller, im Leser unmittelbar jenes erfrischende Gefühl geistigen Miterlebens auszulösen, das seine Bücher zu Froiinden macht, zu Hause oder unterwegs auf « Sonnen-Zielfahrten >. Immer spürt man in diesen Schilderungen den Pulsschlag der Natur. In seinem Buch «Westdeutsche Fahrten», das kürzlich im Societäts-Verlag in Frankfurt a./M. herauskam und mit 16 hübschen Tiefdruckbildern geschmückt ist, führt Edschmid den Leser in liebgewordene Gegenden seiner Heimat, verbindet Geschichte mit Erlebnissen und findet all das heimatlich Zauberhafte seiner Kindheit in späteren Bejesnunsen und Betrachtungen ergreifender und stärker wieder. «Im Spiegel des Rheins» lacht die Sonne über den Rebbergen von Eltville und Rüdesheim, St. Goir und Bingen, es leuchten Burgen und Dom von Worms und Speyer, die Türme von Friedberg mit dem alten Schlossgarten, Darmstadt und Mainz erinnern an ehemalige fürstliche Zeiten. Auf reizend geschilderten Fahrten folgen wir Edschmid in das verträumte Nahetal zur Ebernburg, in die idyllische Mosellandschaft zum uralten Trier mit der Porta Nigra und tauchen in den Blütenzauber des fränkischen Frühlings am Main. Das Strasburger Münster reckt sich über mittelalterliche Giebel und Galerien, Baden-Baden, der Feldberg, die Städte an der Lahn mit dem anmutigen Wetzlar und Limburg mit dem mächtigen Dom. Ueber dem Park zu Schwetzingen liegt noch der Glanz einer weltbewegten Epoche; drüben am Main strahlt das gotische Würzburg, wo Walter von der Vogelweide seine Minnen sang, es erwachen die Traumstädte Bamberg, Rothenburg, Dinkelsbühl, aus den Wäldern des Taunus rauschen die Quellen und Heilbäder; wir wandern im Osten mit Edschmid hinüber in die Museustadt Bayreuth und ziehen durch liebliche Landschaften zum Bodensee. ^"^ r ^ffr» *"* II) £^ Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R.Wagners OH Tourlng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. gehört auch dieses Jahr bestimmt ins Herbsttourenprogramm des Gourmands. Herzlich Willkomm am neuen Sonnenquai. Bestbekannte Restaurationen. Forellen. Spezialitäten, zu jeder Tageszeit. 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