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E_1934_Zeitung_Nr.073

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Die Bahn von Monza

Die Bahn von Monza AUTOMOBIL-REVUE 1934 — M 73 AUTODROMO D! MONZA TRIBÜNE mm Planskizze der umgebauten Bahn von Monza, die am Sonntag Schauplatz des Grossen Preises von Italien ist. Das Rennen wird eich auf dem schwarz ausgezogenen Teil des Circuits abspielen, der — "wie man sieht — eine ganze Anzahl scharfer Kurven enthält. Der nördliche Teil der Bahn- und der Stra&senrundstrecke bleibt unbenutzt Blick auf den Auslauf der grossen überhöhten Ku rve der Strassenrundstrecke gegen die Zielanlage hin. Tribüne reiht sich an Tribüne. Man beachte die erstaunliche Breite der Piste. Die ganze Rundstrecke ist gegen aussen hin sorgfältig abgeschrankt. Auch vor den Tribünen trennt eine Mauer, ein daran anschliessender Graben und schlieselich noch ein Zaun die !ie Zu: Zuschauer von der Dieser r>- - Blick i über -i_ J- , Rnvor, »„«hHfl«««. Monza-Bahn. P- leser ? h . die ^ Die -Wagen d Zielgeraden vermittelt einen imponierenden Eindruck von den Ausmassen Bahn. »ahn. Rechts Rfvfthtfi /UIKÄATI aussen das rtas Zeitmesserhaus, Zfntmp.fiRprhanK an Ha« das sich d\o die in Ttatnn Beton erstellten p.rsfpllfpn Boxen Rnvi anschliessen. -l werden am Sonntag das innere Stück der Strassenrundstrecke (in Richtung vom Leser weg) befahren, um darauf am Ende der Geraden wieder umzubiegen und äuseere Teilstrecke der Bahn (dem Leser entgegen) ebenfalls zu benützen. der der die Das Rennen um die englische Tourist Trophy Der Start Die Maschinen mussten unmittelbar vor ihren Boxen Aufstellung nehmen, von' wo aus • ihnen das Rennen freigegeben wird. Der Ehrentrunk. Dem Tagessieger G. J. P. Dodson und seiner Frau wird ein Glas Champagner kredenzt, um den Erfolg würdig zu feiern und vor allem auch den grossen Durst nach der heissen Schlacht zu löschen. Moderner Strassenbau in der Schweiz. Kürzlich konnte die neue Strasse Zug-Walchwil dem Verkehr übergeben werden, deren Ausbau dem Kanton alle Ehre und den Strassenbenützern gewise viel Freude macht. Die Straese ist nach modernsten Gesichtspunkten erstellt und dürfte auf lange Zeit hinaus den. gestefterten, Anforderungen des Verkehrs entsprechen, {Photo E, Grau, Zug.) Ein weiterer schneller Jagdeinsitzer der englischen Luftstreitkräfte: der neue « Gloster Gauntlet», der mit einem 600 PS Bristol-«Mercury>-Motor 350—370 km/St. Maximalgeschwindigkeit erreicht. (Photo «The Aeroplane».)

II. Blatt BERN, 7. September 1934 73 II. Blatt BERN, 7. September 1934 Tcdtan. Rundschau Ein französischer Gleitschutz-Wettbewerb. Der französische Automobil Club Dauphinois, der seinen Sitz in Grenoble hat, bringt zwischen dem 15. und 31. Dezember 1934 einen Wettbewerb für Gleitschutz-Systeme zum Austrag, der manchem Erfinder ein grosser Ansporn sein dürfte, wird doch für die beste Lösung eine Prämie im Betrag bis zu 40.000 französischen Franken in Aussicht gestellt. Der Wettbewerb steht allen Erfindern offen; er hat den löblichen Zweck, endlich einen Gleitschutz zu züchten, der auch in hochgelegenen Gebieten einen zuverlässigen Autoverkehr mit geringen Betriebskosten ermöglicht, -t- Vom Internationalen Diesel-Wettbewerb. Die bisherigen Ergebnisse der m Russland stattfindenden Prüfung der mit Dieselmotoren ausgerüsteten Fahrzeuge sind ausserordentlich befriedigend. So wurde z. B. die Fahrt Moskau-Tiflis 5 Tage früher als vorgesehen, erreicht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 25—35 Stundenkilometer. Die Dreitonnen-Lastwagen verbrauchten 13—17 kg Brennstoff pro 100 km; die Fünftonner 20—25 kg. Vergleichswagen mit Benzinantrieb hatten dagegen doppelt so hohen Verbrauch. Die besten Leistungen in Bezug auf Brennstoffersparnis erzielten die beiden Motoren russischer Konstruktion «Kodschu». Auch die Leistungen der Dieseltraktoren waren befriedigend. Die meisten Traktoren waren 100 Stunden im Betrieb. K. Verjüngung eines Motors durch Einsatz neuer Ventilfedern. In dem Mass, wie Ventilfederbrüche seltener geworden sind, hat auch die Aufmerksamkeit des Automobilisten rden so wichtigen Ventilfedern gegenüber im- >%ner mehr nachgelassen. Obschon bei normaler Reisegeschwindigkeit jede Ventilfeder 1500mal in der Minute zusammengepresst und wieder entspannt wird, nimmt der Durchschnittsfahrer ein einwandfreies Wirken der Federn während mehrerer Jahre für selbstverständlich an. In Wirklichkeit kann eine Ventilfeder wohl millionenmal der erhöhten Spannungsbeanspruchung standhalten. Mit der Zeit lässt dabei ihre Spannkraft aber doch Bei Motoren mit hängenden Ventilen lassen die Ventilfedern besonders leicht kontrollieren und auswechseln. etwas nach, was wiederum in den meisten Fällen gleichbedeutend ist mit einem Leistungabfall des Motors und verminderter Betriebswirtschaftlichkeit. Die Ventile können sich nur dann genau zu den vorgesehenen Zeiten schliessen, wenn die Ventilfedern nicht zu viel von ihrer Spannkraft eingebüsst haben. Bei mehr oder weniger lahmgewordenen Ventilfedern eilen sie der vorgesehenen Bewegung bei hohen Motortourenzahlen hinten nach, schlagen hart auf den Sitzen auf, müssen häufig nachgeschliffen werden und geben Anlass zu Druck- und Füllungsverlusten. Bei jeder grösseren Ueberholung des Motors, also zum Beispiel immer dann, wenn der Motor entrusst und die Ventile neu eingeschliffen werden, sollten deshalb die Ventilfedern durch Vergleich mit einer unbenutzten Feder auf ihre Spannkraft nachgeprüft und wenn nötig ersetzt werden. Die Ersatzkosten sind nur ganz gering und machen sich meist in kurzer Zeit bezahlt. -at- Elnflüsse auf die Ventil- und die Ventilsitz-Abnützung. Kürzlich angestellte englische Versuche haben gezeigt, dass sich die Arbeitsbedingungen des Ventilsteuerungsmechanismus durch gewisse Massnahmen bedeutend beeinflussen lassen. So kann die Ventilsitz-Abnützung und die Deformation des Ventils selbst vermindert werden, indem man das Stösselspiel von Anfang an so klein wie möglich wählt. Bei grossem anfänglichem Stösselspiel nimmt der Stösselspielraum immer schneller zu, da dann umgekehrt die Ventilsitzabnützung und die Deformation des Ventils, die im übrigen vom Ventilmaterial abhängt, rasch anwächst. Es zeigt das deutlich, dass die Schlagwirkung der sich schliessenden Ventile nicht unterschätzt werden darf. Eine rasche Zunahme des Stösselspiels ist auch dann festzustellen, wenn die Ventiltemperatur bis zu einem gewissen Grad ansteigt. Bei noch höheren Ventiltemperaturen vergrössert sich dagegen das Stösselspiel nur wieder langsam, wahrscheinlich deshalb, weil nun das Ventilmaterial weicher wird und den Ventilsitz weniger stark erodiert. Uebermässige Erwärmung der Ventile kann vermieden werden, indem man die Ventilführungen tiefer in den Gaskanal hineinragen lässt und in ihren hineinragenden Teil, der ohnehin nicht richtig geschmiert werden kann, auf grösseren Spielraum ausbohrt. Im übrigen wurde festgestellt, dass kleine Ventile und Ventile mit grösserem Schaftdurchmesser bedeutend weniger hohe Temperaturen erreichen als grosse Ventile mit relativ dünnem Schaft. Eine Erhöhung des Kompressionsverhältnisses beeinflusst die Ventiltemperatur nicht stark. Entgegen einer heute vielfach verbreiteten Ansicht wird anderseits die Ventiltemperatur durch ein benzinärmeres Gemisch und Nacheilung der Zündung herabgesetzt. —s. Einsatzbehälter für Kipp-Lastwagen. Das Entleeren von bestimmten Ladegütern, zum Beispiel feuchtem Sand, machte bisher bei Kipplastwagen ein sehr starkes, hie und da bis zu 60 Grad betragendes Kippen der Ladebrücke erforderlich. Die Konstruktion von Kippvorrichtungen wird dadurch erschwert und das Entleeren des Lastwagens verzögert. Herausrollbarer Ladekasten, auf angesetzten Schienen. Bei Kippwinkel von nur 15° des Aufbaus ist der Ladekaeten um 45° gekippt. Hohe Kippwinkel des Lastwagenaufbaus können dabei vermieden werden. Bei Stückgut kann man auch den Einsatzkasten durch leichtes Kippen des Aufbaus ganz abrollen. Auch ohne Einsatzkasten ist der Lastwagen noch ein vollwertiges Fahrzeug, was bei sonstigen Abrollmethoden nicht immer der Fall ist. Vom Gedanken ausgehend, dass manche fest anhaftende Ladegüter sich schon bei bedeutend geringeren Kippwinkeln entleeren lassen, wenn sie vorher geschüttelt oder durch Stösse von den Wänden der Ladebrücke gelöst werden, hat nun ein deutscher Techniker einen Einsatzbehälter für Kipplastwagen konstruiert, dessen Anwendung aus den beistehenden Skizzen ersichtlich ist. Soll das Ladegut auf den Boden entleert werden, so setzt man zuerst seitlich an der Ladebrücke zwei nach unten gebogene Schienen an. Durch leichtes Kippen der Ladebrücke lässt man dann den auf Rollen ruhenden Einsatzbehälter auf diese Schienen gleiten, auf denen nun der Einsatzbehälter rasch einen grösseren Kippwinkel annimmt. Der Stoss, den schliesslich der abrollende Einsatzbehälter von seinem Anschlag erhält, bringt das Ladegut unfehlbar zum Abrutschen. Das Prinzip des abrollbaren Einsatzkastens kann auch-für den Transport und das rasche Ausladen von Kisten und sonstigem Stückgut zur Anwendung gebracht werden, wie es Abbildung 2 zeigt. Ist dann der Einsatzbehälter durch leichtes Kippen der Ladebrücke, zum Beispiel auf eine Rampe abgeschoben, so lässt sich der Lastwagen für andere Arbeiten weiter' verwenden. Verstell-Stossdämpfer zur Verbesserung der Federung. Eines der aussichtsreichsten Mittel zur Verbesserung der Federung ist Vom Flattern. Schmetterlinge und Vorderräder haben das gemeinsam, dass sie flattern können. Während es jedoch beim einen das Auge erfreut (wenigstens wenn's nicht gerade ein gemeiner Kohlweissling ist, der's auf den Kabis im eigenen Garton abgesehen hat), sieht man es beim andern mit minderem Vergnügen. Ausserdem ist es gefährlich. Darum arbeiten ihm die Automobil-Konstrukteure mit den listigsten Methoden entgegen. Dazu gehört unter anderm die genaue Ausbalancierung der Räder. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, kann es Ihnen passieren, dass eines schönen Tages Ihre Vorderräder eine leichte Neigung zum Flattern zeigen. Sie haben beispielsweise vorn einen Pneudefekt, montieren das Reserverad und lassen unterwegs in einer kleinen Garage reparieren. Beim nächsten Defekt kommt das inzwischen als Reserve mitgeführte Rad wieder an seinen alten Platz, und plötzlich ist das Flattern da. Was ist passiert? Sehr einfach. Das Rad ist nicht mehr ausbalanciert, weil beim Wiederaufziehen des Pneus der Arbeiter oder Lehrling nicht darauf achtete (oder nicht wusste), dass die mit einem farbigen Punkt markierte Stelle des Pneus zum Schlauchventil zu sitzen kommen muss, um dessen Gewicht zu kompensieren. Je weiter Punkt vind Ventil auseinander sind, desto schlechter die Ausbalancierung. Allerdings wird diese Punktmarke am Pneu mit der Zeit verschwinden, weil die Farbe der Strasse nicht standhält. Darum sollten Sie von Zeit zu Zeit für Kennzeichnung der betreffenden Stelle sorgen, wobei speziell darauf aufmerksam gemacht sei, dass Nägel sich hierzu nicht besonders eignen. Es kann Ihnen auch passieren, dass Sie bei der erstmaligen Demontage eines Pneumatiks einen — scheinbar — geflickten Schlauch vorfinden, und Sie denken, der böse Autohändler habe Ihnen zum neuen Wagen einen alten Schlauch geliefert. Mit nichten. Es war die Fabrik, die den ganz gesunden Schlauch an bestimmter Stelle mit einem dicken Flick beschwerte, um lOOprozentige Ausbalancierunsr des Rades zu erreichen. Das wissen nicht einmal viele Fachleute. Wenn also Flattererscheinungen sich zeigen, so ist das noch kein Grund zum Erschrecken. Eins aber ist sicher — beim ersten Anzeichen sofort zu einer der nebenstehenden Adressen. 4-, 6- und 8-Zyllnder- Personenwagen DÖDGE- A.- G. FÜR AUTOMOBILE Z ÜRICH Pflanzschulstr. 9 Tel. 31.688 CHRYSLER 6- und 8-Zylinder» Personenwagen A M A G. 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