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E_1934_Zeitung_Nr.074

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18 AUTOMOBIL-REVUE

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N»74 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Sp> Grosser Preis von Italien. Fortsetzung von Seite 7.) muss man die sportliche Gesinnung dieser Anglosachsen bewundern, die des Sportes wegen bis zum Schluss mitmachen, auch wenn der klingende "Lohn und die Ehre für die durchaus erstklassige Leistung recht bescheiden sind und sie im allgemeinen Getümmel um den Sieger gewöhnlich unbeachtet bleiben. Stuck geht zum letzten Angriff übeT und zieht in der 95. Runde an Troesi vorbei, der durch den Ausfall von Varzi bis an zweite Stelle vorgedrungen "war. Dieses Ueberraschungsmanöver, das Stuck mit Aufbietung einer letzten Energie- und Kraftreeerve ausgeführt haben muss, gelingt und bringt ihn wiederum auf den bereits einmal belegten zweiten Platz. Die 100. Runde hat die Klassierung nun nicht unwesentlich verändert. Fagioli-Caracciola (Mercedes-Benz) 4. 4' 27%" (105.816 km/St.) Stuck-Leiningen (Auto-Union) 4. 8'34%" Trossi (Alfa Romeo) 4.10' 7% Nuvolari (Maserati) 4.13' 48" Comotti-Marinoni (Alfa Romeo) 4.15' 25%" Durch die Ausfälle ist es nun Marinoni als Ersatzfahrer von Comotti gelungen, dessen Rang nicht nur zu halten, sondern ganz wesentlich zu verbessern und an 5. Stelle die Schlussrunde zu ziehen. Die letzten 16 Runden vermögen keine Aenderung mehr zu bringen. Die Fahrer sind alle abgekämpft, den Maschinen dürfen keine ausserordentlichen Leistungen mehr zugemutet werden. Ein jeder muss nur darauf bedacht sein, wenigstens seine nunmehr errungene Position bis alles vorbei ist, zu behalten. Fagioli, der stets mit gleichem Schneid das nicht unmerklich gelichtete Feld anführte, muss sich hier am wenigsten Sorgen machen. Er hat soviel Zeitgewinn eingeheimst, dass es kaum einem frischen Fahrer mit neuer Maschine noch möglich sein könnte, ihm den Rang abzulaufen, viel weniger denn ein Gegner, der sein Bestes bereits ausgegeben hat. Stuck will zwar die Zeitdifferenz möglichst vermindern, um seinen Ehrenplatz um so mehr zur Geltung bringen zu können, was ihm denn auch noch gelingt. Mit nur 1 Minute 40 Sekunden beendet er als Zweiter die groses Schlacht. Mercedes-Benz und Auto-Union in Front, das ist das deutliche Ergebnis dieses grossartigen Kampfes auf klassischer Stätte. San Sebastianund Masaryk.Rennen, die beiden letzten Grossveranstaltungen der Saison, werden hieran nichts ändern, höchstens den Eindruck noch bestärken. Für Alfa Romeo ist dies keine Schande, denn die Ma- -schinen, die seine Leute dem deutschen Ansturm gegenüberzustellen hatten, sind eigentlich ein Produkt aus dem Jahre 1931, das allerdings seither ganz gewaltige Aenderungen und Verbesserungen erfahren hat. Das Modell 1934 stellt aber nicht eine grundlegende Neuerung dar, wie es bei den beiden deutschen Wagen der Fall ist, wo besonders die Maschine von Dr. Porsche geradezu eine Revolution auf dem Gebiete der Rennkonstruktion darstellt. Alfa Romeo wird bestimmt die Mittel und Wege finden, um nächstes Jahr Mercedes-Benz und der Auto-Union etwas Gleichwertiges gegenüberstellen zu können. Das Primat der italienischen Rennmaschinen •wurde aber dieses Jahr gestürzt, daran gibt es nichts mehr zu deuteln. Nürburgring, Bern und Monza reden eine allzu deutliche Sprache. Den beiden führenden Produkten Deutschlands gebührt das Verdienst, den Autorennsport 1934 neu belebt und gründlich umgestülpt zu haben. Im Interesse des allgemeinen Fortschrittes im Automobilbau ist nur zu hoffen, daiss Frankreich und Italien den Fehdehandschuh aufnehmen und das Winterhalbjahr dazu benützen, Maschinen zu bauen, die mit besserer Aussicht als es dieses Jahr der Fall war, in die Arena zu steigen vermögen. Vorläufig werben die beiden noch ausstehenden Rennen das Bild von der jetzigen Saison abrunden und vnllerden. Dann wird die Industrie der verschiedenen Länder ihre Waffen für eine hoffentlich noch glänzendere und vielseitige Saison 1935 rüsten 1 1. Fagioli-Caracciola (Mercedes-Benz) 116 Runden in 4.45'47" (105.175 km/St.). 2. Stuck-Leiningen (Aufo-U.) 115 R. in 4.47'25%". 3. Trossi (Alfa Romeo) 114 R. in 4.45'49%". 4. Nuvolari (Maserati) 113 R. in 4.46'46%", 5. Comotti-Marinoni (Alfa R.) 113 R. in 4.47'27 6. Chiron (Alfa Romeo) 112 R. in 4.45'59 K". 7. Momberger-Sebast. (Auto-U.) 112 R. 4.47'27%" 8. Straight (Maserati) 112 R. in 4.47'27%". 9. Ruesch (Maserati) 105 R. in 4.48'20%", 10. Lord Howe (Bugattl) 104 R. in 4.48'28%". Neue Rekorde in Brooklands. Der bekannte englische Rennfahrer Raymond Mays stellte mit einem der neuen englischen R. E. A.-Wagen vor wenigen Tagen auf der Brooklandsbahn folgende neue inter- i nationale Bestzeiten der Klasse 1500 cem auf: I V „Securlt" und stets Zu verkaufen LANCIA- LAMBDA Torpedo 5pl., 9. Serie, in einwandfreiem Zustand, wenig gefahren, zu Fr. 3800.—. Schlussresultate: «kt fahrbereit, vorschriftsgemässe Ausrüstung, beigefarbige Limousine (B.14), mit sehr guten Pneus, 4 Türen, sehr geräumig, zufolge Anschaffung eines grösseren Wagens, sofort abzugeben zu nur 800 Fr. Für S00 Fr. werden an Zahlung Möbel, Stoffe od. andere dienliche Offerten unter Chiffre 14521 an die 9956 Automobil-Revue, Bern. Waren entgegengenommen. 64758 Watt-Regensdorf (Zürich). Telephon Zürich 944.157. 1 km (stehender Start): 26 Sek. 21/100 (Stundenmittel 137,3 km/St.). 1 Meile (stehender Start): 37 Sek. 47/100. H. W. Cook etablierte mit einem 1100-ccm- REA-Wagen folgende internationale Rekorde: 1 km (mit stehendem Start): 28 Sek. 5/100 (Stundenmittel 128,3 km/St.). 1 Meile (stehender Start): 40 Sek. 49/100 (Stundenmittel 143,0 km/St.). Masaryk-RIngrennen. Das Masaryk-Ringrennen 1934 wird über eine Glanzbesetzung ersten Ranges verfügen, das diesen sportlichen Anlass in die Reihe der führenden Rennen Europas einreiht. Zum Jetzten Male im Jahre werden sich die heute führenden Firmen und Fahrer zu einem sehr schwierigen Kampf auf der kritischen Strassenrundstrecke bei Brunn gegenübertreten. Die Deutschen haben sich schon seit einiger Zeit eingeschrieben: Mercedes meldete Fagioli, Caracciola und ferner Ernst Henne, und die Auto-Union Stuck und Momberger. Doch auch die Scuderia Ferrari wird zum Starte antreten und zwar mit Chiron und Varzi auf Alfa Romeo. An Einzelmeldungen sind bis jetzt zu nennen : der Norweger Björnstad auf Alfa Romeo 2600 cem, der Budapester Hartmann auf Bugatti 2300 cem, und einige tschechische Fahrer. Wie in Bern, so wird auch in Brunn das Rennen mit einem Lauf für die Kleinwagen eingeleitet, das ebenfalls eine interessante Besetzung erhält. So seien genannt: der berühmte englische Rekordfahrer Eyston auf M.Q., ferner der Deutsche Burggaller auf Bugatti, der Italiener Farina auif Maserati, Bruno Soika auf Bugatti, und eine Anzahl tschechischer Piloten, die hier weniger bekannt sind. Sieg des Rennstalles Braillard in Montlhe'ry. Am letzten Sonntag wurden im Rahmen des Grossen Preises von Frankreich für Motorräder und der franz. Meisterschaften auch verschiedene Kleinwagenrennen ausgetragen, die über die 5 km lange Strassenrundstrecke von Montlhery führten. Im Hauptrennen der Klasse bis 1500 cem, das eich über 90 km erstreckte, erzielte der Rennstall Braillard mit seinen beiden Fahrern Falchetto und Brunet die besten Plätze. Falchetto wurde Erster und Brunet mit zwei Minuten Abstand Zweiter. Die Resultate: 1. Falchetto (Maserati), 38 Min. 38,5 Sek. (Stundenmittel 139,8 km/St.). 2. Brunet (Alfa Romeo), 40 Min. 36,2 Sek. 3. Leoz (Bugatti). 4. Cattaneo (Bugatti). 5. Rinaldi (Bugatti). Manfred von Brauchitseh, der bekanntlich beim Training zum Grossen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring ziemlich schwer stürzte und verschiedene Verletzungen davontrug, hat sich, wie es sich erst nachträglich herausstellt, von seinem schweren Sturz noch immer nicht ganz erholt. Der Deutsche erlitt bei seinem- Unfall auch eine Augenvörletzung, als deren Folge sich eine Sehverminderung auf einem Auge einstellte. Beim Rennen in Bern machte sich der Schaden wieder stärker bemerkbar, so dass von Brauchitseh dieses Jahr nicht mehr fahren kann. Er startete aus diesem Grunde auch in Monza nicht. Die neuen Weltrekorde Jenkins. Die neuen Weltrekorde-des Amerikaners Jenkins, von denen wir vor kurzem berichteten, dürften schon in nächster Zeit homologiert werden. Die internationale Sportkommission in Paris hat von der American Automobile Association die Bestätigung der Aufstellung dieser neuen Rekorde, die sich genau nach den Bestimmungen des internat. Sportkodexes richteten, erhalten. Die internationale Sportkommission erwartet nur noch den notwendigen Bericht der A.A. A. und die detaillierten Unterlagen. SEKTION ZÜRICH. Neuartige Autokonkurrenzen. Die Sektion Zürich des A. G. S. hat am Sonntag auf dem Zivilflugplatz Dübendorf ein Hindernisfahren für Automobile veranstaltet, wie es in dieser Weise zum ersten Male in der Schweiz durchgeführt worden ist. Der asphaltierte Weg zwischen den Hangars der Swissair am Flugplatz-Restaurant vorbei bis gegenüber den Hangars des Aero- Clubs diente als Piste. Diese war aber durch türkisch eingestreute Zementsäcke, durch rote Fähnchen und Rasenstücke in zum Teil sehr enge Kurven aufgeteilt, so dass einer, wenn er auf einer kurzen Geraden ein wenig Tempo bekommen hatte, schnell wieder verlangsamen musste, um einigermassen um die Kurven zu kommen. Das Anfahren j von Zementsäcken oder Fähnchen war selbstver- / für unsere auf europäische Marke spezialisierte Reparaturwerkstätte in Zürich zur Unterstützung des Betriebsleiters einen in allen Reparaturen perfekten WERKSTATT- MEISTER 'athäS. Handgeschriebene Bewerbungen mit Lebenslauf, Gehaltsansprüchen, Zeugnissen, Referenzen, Photo unter Chiffre Z 3092 an die 11234 Automobil-Revue, Bureau Zürich. andere splitterfreie Glaser rasch lieferbar. 8 PS Citroen 28.222 „Bern" ist unsere Te lefonnummer. Sie soll ten sich bei Vereebune von Drucksachen aller Art in Ihrem Interesse ihrer erinnern. Wir drucken alles, auch der Kleinste Auftrag wird von uns mit arösstei Soritalt ausgeführt HALLWAG A. C. S. 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Zwimpfer, Zürich, der in 4 Min. 28,4 Sek. seine drei Runden absolvierte und damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 53,6 km erzielte, eine erstaunliche Leistung. Sehr viel langsamer ging der zweite Teil des Hindernisfahrens, das Paarfahren, vor sich. Je zwei Autos, die durch eine 2% Meter lange Schnur miteinander verbunden waren, fuhren zwei Runden. Diese Schnur durfte unter keinen Umständen reissen, so dass die Autos immer ungefähr auf gleicher Höhe miteinander fahren musaten. Da sah man schöne Muster von exaktem Fahren, wie es bei diesem Paarfahren ganz besonders notwendig ist Mit dieser Veranstaltung, die den ganzen Vormittag reichlich ausfüllte, wurde der «Flugtag» der Sektion Zürich verbunden. Am Nachmittag veranstaltete die Swissair ihre Rundflüge, eine Viertelstunde lang über Zürich und den unteren Teil des Sees, eine halbe Stunde lang in weiterem Umkreis, und die in Dübendorf anwesenden Mitglieder des A. C. S. beteiligten sich hieran — leider nicht in der Zahl, die man eigentlich erwartet hatte. Es scheinen verschiedene Umstände zusammengewirkt zu haben, um die Mitglieder des A. C. S. von Dübendorf an diesem Tage fernzuhalten. Für grössere Flüge war übrigens das Wetter nicht besonders günstig, da starker Dunst die Fernsicht behinderte. Am Abend vereinigte dann ein Bankett im Flugplatz-Restaurant die Konkurrenten des Hindernisfahrens und einen engeren Kreis von anderen Mitgliedern. Vor dessen Beginn führte Rechtsanwalt Badertscher mit einer kleinen Ansprache die Preisverteilung durch. Als Präsident der Sportkommission wünschte er für weitere- derartige Veranstaltungen den Glubmitgliedern mehr Mut, auf dass sie vor den keineswegs übertrieben grossen Hindernissen nicht zurückschrecken, sondern sich in grösserer Zahl als bei diesem ersten Mal zur Konkurrenz anmelden. I. Einzelfahren. 1. Zwimpfer 0., Zürich, 4'28,4" 2. Locher M"., Kilchberg, 4' 37,6" 3. Corrodi A., Zürich, 4* 46". 4. Itten R., Zürich, 4' 52". 5. Kessler H., Zürich, 4' 52,4". 6. Strub H., Wallisellen, 4 1 53,6". 7. Niedermann A., Zürich, 4'53,6". 8. Bürgin W., Zürich, 4'56". 9. Lüthi W., Zürich, 4'57". 10. Zehnder, A., Zürich, 5'01,4". II. Paar-Fahren. 1. Lüthi W., Zürich, und Bürgin W., Zürich, 3'39,8". 2. Zwimpfer 0., Zürich, und Kessler H., Zürich, 3' 57". 3. Jenny W., Zürich, und Fiedler M., Zollikerbeng, 3'58,2. i (Fährt nach Sachsen und der Tschechoslowakei. Schön früh machten sich die Fahrtteilnehmer auf den Weg, um die etwas reichlich bemessene erste Tagesetappe Zürich-Nürnberg (360 km) zurückzulegen. Dank den vom Sektionssekretariat getroffenen Vorkehren wickelte sich die Zollabfertigung in Tägerwilen in kürzester Zeit ab, und schon führte die Bodenseefähre die Zürcher Reisegesellschaft hinüber nach Meersburg. Dank der guten Strasse via Ravensburg, Biberach, traf man schon vor Mittag in Ulm ein, um noch rasch dem Münster einen Besuch abzustatten. Die Strasse Ulm-Nürnberg wird gegenwärtig erheblichen Verbesserungen unterzogen. Je mehr man sich Nürnberg näherte, machten sich die ersten Zeichen des »dortigen nationalsozialistischen Parteitages 4emerkbar. 'Alle Häuser beflaggt, ein reger Strassenverkehr, viel Uniformen, doch gelangte man gut zum vorzüglichen Hotel, das den Zürchern eine ausgezeichnete Aufnahme bereitete. Im Hotel selbst konnte man die Anwesenheit aller prominenten politischen und militärischen Persönlichkeiten Deutschlands feststellen. Am ö. September verwendete man den Vormittag zur Besichtigung der Norisstadt mit ihren vielen Schönheiten, Liebfrauenkirche, Rathaus, Burggrafenburg, Germanisches Museum etc. Die Fahrt von Nürnberg durch die mit ihren Landschaftsbildern sehr an die Schweiz gemahnende fränkische Schweiz nach Bayern darf allen schweizerischen Fahrern sehr empfohlen werden. Es war eine einzige schöne Tour durch prächtige Wälder und ländliche Gegenden mit alten Städtchen und Burgen. Die Mittagsrast in Bayreuth benützte man zu einer Besichtigung des Wagner-Festspielhauses. Nach Hof wurde von der grossen Durchgangsstrasse nach Leipzig gegen das Erzgebirge hin abgebogen, um dann im Tagesetappenort Bad El- Günstige Occasionen! 1 FIAT-TAXI, Limousine, 7/8-Plätzer, 6 Zylinder, 12,8 PS, 1930, rev., in neuem Zust, Fr. 3900.— 1 CHRYSLER-PLYMOUTH, Sedan, 4/5-Plätz., 4 Zyl., 14 PS, hydr. Oeldruckbremsen, Gar., Fr. 1600.— 1 OPEL, Limous., Luxe mit Ciel ouvert, 6 Zyl., 9 PS, Mod. 1931/32, wenig gef., wie neu, Fr. 2300.— 1 CHRYSLER-DE SOTO, Sedan, 4/5-Plätzer, 6 Zyl., 14 PS, 1929, revid., hydr. Oeldruckbremsen, mit Garantie, Fr. 2200.— 1 PONTIAC, Coach, 4/5-Plätzer, 6 Zyl., 15 PS, 1929, Fr. 900.— 1 ALFA ROMEO, 16 PS, rassiger Wagen, geeignet für lange Ladebrücke, ca. 2,20 Meter. 1 CADILLAC, 26 PS, 8 Zyl., geeignet für Abschleppwagen, Fr. 400.— 1 CADILLAC, 8-Plätzer, offen, m. 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Der Vorstand der Ortsgruppe Langenthai hat in seiner kürzlichen Sitzung zu diesem heiklen Problem Stellung bezogen und beschlossen, besondere Lichtmess-Abende zu veranstalten, wie sie von der Muttersektion im Frühling dieses Jahres im Prüfstand des Strassenverkehrsamtes bereits mit Erfolg durchgeführt wurden. Der Chef des Expertenbureaus hat zum Vorgehen der Langenthaler die bereitwillige Mitarbeit der kantonalen Automobilexperten in Aussicht gestellt. Die Messungen erfolgen in der Zentralmarkthalle in Langenthai zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt (wahrscheinlich Ende Oktober oder Anfang November). Ueber den Befund der Lichtmessungen wird vom Sekretariat der Ortsgruppe genau Buch geführt. Es ist vorgesehen, die Prüfungen zu verschiedenen Malen vorzunehmen, so dass allfällig notwendig befundene Korrekturen des Strahlenbündels oder der Leuchtstärke in der Zwischenzeit behoben werden können. Die Mitglieder der Ortsgruppe werden zu gegebener Zeit auf dem Zirkularweg über die genaueren Daten orientiert. Der Vorstand prüft noch die Frage, ob das Lichtmessen eventuell auch auf Nichtmitglieder dea A. C. S. ausgedehnt werden kann. h. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell. ORTSGRUPPE ST. GALLEN-STADT. An der vergangenen Mittwoch stattgefundenen Vorstandssitzung wurde die Abrechnung über die im Sommer durchgeführte Zuverlässigkeitsfahrt und Schnitzeljagd genehmigt. An dieser Veranstaltung, welche einen befriedigenden Verlauf nahm, haben insgesamt 30 Mitglieder teilgenommen. Auf erfolgte Einladung hin beschliesst man, auf Samstag, den 22. September, nachmittags 3 Uhr, die Mitglieder zu einer Besichtigung der Brauerei Stocken einzuladen. Traditionsgemäss soll auch diesen Herbst •wieder ein Sauserabend mit Gratisausschank zur Durchführung gelangen. Für die Brauereibesichtigung -wie für den Sauserabend werden persönliche Einladungszirkulare an die Ortsgruppenmitglieder zum Versand gelangen. Fz. dem Lcsxevkveax (Ohne Verantwortlichkeil der Redaktion.) Unverantwortliche Fahrerei. Am Sonntag, den! 26. August war ich auf der Fahrt nach Bern begriffen, als mir zwischen Grosshöchstetten und Worb ein Wagen entgegenkam, dessen Fahrer wahrscheinlich nicht im Vollbesitz seines Verstandes war. Derselbe fuhr nämlich, als wir 25 bis 30 Meter auseinander waren, plötzlich von seinem rechten Strassenrand schräg nach links bis erheblich über die Strassenmitte hinaus und nachher wieder rechts zurück auf seine richtige Fahrbahn, so dass ich nur dank meiner ausgezeichneten Bremsen auf wenige Meter fast ganz stoppen und dadurch ein Unglück verhindern konnte. Beide Wagen fuhren mit zirka 70 Stundenkilometer Geschwindigkeit. Ich frag mich zuerst vergeblich, welchen Grund der verrückte Gegenfahrer wohl haben konnte, um ein solches Manöver vorzunehmen. Nachträglich glaube ich die Ursache gefunden zu haben. Ich fuhr vielleicht nicht ganz längs des rechten Strassenrandes, sondern mehr gegen die Mitte der Strasse. Der Gegenfahrer wollte mich dieses Umstandes wegen offenbar auf solche geradezu verbrecherische Weise anpöbeln. Dabei hatte ich, als ich des entgegenkommenden Fahrers ansichtig wurde, noch mehr als genügend Zeit, ganz an den rechten Rand hinauszufahren. Man sollte wirklich eine Handlungsweise, wia sie hier wahrheitsgetreu geschildert ist, nicht für möglich halten. Bei derartiger Fahrermentalität ist es nicht verwunderlich, dass manche Unglücksfälle vorkommen. Ich möchte wünschen, dass der Fahrer, welcher in Frage kommt, diese Zeilen liest und mir Gelegenheit gäbe, ihm noch direkt zu sagen, wie ein solches Verhalten zu beurteilen ist. E. W. B. in St. G. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer (abwesend). — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Tel. 53.223, Priv. 58.233 rH(ei^mönn; v ::E^gmcir|i Alle Modelle repariert, revidiert die Spezlal-Werkstätte Lessingstrasse 1, bei der Utobrücke OCCASION! LASTWAGEN von 2, 3, 4 und 5 Tonnen rum Teil mit Kipper, revidiert, mit Garantie, *u günstigen Bedingungen zu verkaufen Anfraren nnter Chiffre 11108 an die 10990 Automobil-Revue. Bern.