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E_1934_Zeitung_Nr.077

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N E U E S T E S weniger

N E U E S T E S weniger Gewicht Besser ausbalanciert Volle Garantie für verzugsfreie Reparatur verriebener Zylinder bei kürzester Lieferfrist und unter Beibehaltung der bisherigen Kolben, Ringe und Bolzen Reparatur von Aluminium-Gehäusen und Grauguss M O D E L L Sehweissbrenner mit Leichtmetallhandgriff Weniger ermüdend Höhere Leistung Sauerstoff-u.Wasserstoff-WerkeA.G.Luzern, Tel. 23.023 — Verlangen Sie noch heute Angebot oder Vorführung E. Briegel, Zürich-Altstetten vorm. G. H. Schmidt & Co. Farbhofstrasse 4 - Tel. 55.192 .AÜTOMOBIL-REVÜE 1934 - N°77 Die Brooklands-Bahn in England Am kommenden Samstag findet auf der Brooklandsbahn das 500-.Meilen-Rennen statt, das eines der Hauptereignisse der englischen Automobilsportsaison darstellt. Wir benützen diese Gelegenheit, um in der Folge unserer Besprechungen der grössten Autodrome der Welt auch die Brooeklandsbahn in Wort und Bild näher zu behandeln. Die SERVICE Restaurant FROHSINN Kostenlose Auskunft über alle automobilistischen Fragen Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe Bekannter Gasthol. Prima Küche und Keller. - Den Automobilisten bestens empfohlen. Telephon Nr. 1. J. Stuber-Hannl. Bes. T. C. S. RESTAURANT - METZGERE ist bekannt für währschafte und billige Verpllegung. Heimelige Säli im 1. Stock. Familien-Arrangement. Tel. 199. empfiehlt sich bestens. Reelle Getränke. Feldschlösschenbier. Gute bürgerliche Küche. Bescheid. Preise. Guter Parkplatz. Tel. 44.34. Farn. Qautschl-Jordl. Oerlag der ./Automobil-Öteoue" Autler-Ausf lugsziele aus der Miiielschweiz Langenbruck vc.s. Hotel Ochsen T.C.S. LIESTAL ZUR KANONE O. R. Wagners des T. C. S. SchUvznach- Neuenkirch Gasthof Löwen T.C.S. direkt an der Dnrohgangsstrasse Liizern-Sursee. Bekannt gut geführter Landgasthof. Prima Küche und Keller. Lebende Forellen. Bescheidene Preise. 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Dieses Autodrom spielt in England eine um so grössere Rolle, als dort bekanntlich Rennen auf Strassen vollständig verboten sind, auch wenn gerade hier der Sport seine höchste Blüte erreichte und dieser von da aus den Siegeszug durch Europa antrat. Aus diesem Grunde konzentriert sich der weitaus grösste Teil des englischen Rennbetriebes auf diese Bahn, die so ziemlich Samstag für Samstag während der ganzen Sommersaison besetzt ist (an Sonntagen dürfen keine Rennen stattfinden) und bald zum Schauplatze kleinerer, nur lokaler, oder dann wieder hochbedeutsamer internahaben. Das spricht genügend für die Weitsichtigkeit der Erbauer dieser prächtigen Rennanlage. Von verschiedenen Seiten führen bequeme, zum Teil in der letzten Zeit neugebaute Zufahrtsstrassen zur Bahn. Gewaltige Zuschauermassen können sich längs der Strecke aufstellen, und auch für Parkie-' rang der Wagen ist in grosszügiger Weise gesorgt. Im übrigen wurde ein grosser Teil des Autodroms im Winter 1933/34 überholt und der Belag an zahlreichen Stellen erneuert. Der Brooklands-Automobile Racing Club (BARC) und der British Motor Cycle Racing Club sind für die motorsportlichen Veranstaltungen auf der Bahn verantwortlich. In diesem Jahre organisierte der B. A. R. C. fünf, der British Racing Drivers' Club zwei und der Junior Car Club ein grosses Rennen. Alle diese Anlässe werden stets, wie man weiss, nach dem Handicap-System ausgetragen, auf das man in England immer noch schwört. Bei einzelnen Anlässen versucht man auch, die Geschwindigkeit zu vertionaler Konkurrenzen wird. Auf keiner andern Bahn herrscht das ganze Jahr hindurch immer ein solches reges Leben, und der willkommenen Existenz dieses grossen Autodroms verdankt England auch seine sehr ansehnliche sportliche Elite, die weitaus stärker ist, als beispielsweise in Frankreich, Deutschland oder gar in der Schweiz. Nur Italien kann in der Zahl seiner erstklassigen Piloten mit England verglichen werden. Da die "kontinentalen Fahrer jedoch weniger auf Bahnrennen eingestellt sind und in erster Linie die normalen Strassenstrecken bevorzugen, beschränken sich die Rennen in Brooklands fast ausschliesslich auf angelsächsische Piloten. Dies ist. der Grund, weshalb der englische Autosport, trotz seiner überaus grossen Aktivität, international nie eine ausschlaggebende Rolle spielen konnte und gewissermassen immer den Aussenseiter bildet. Der starke Hang zur Tradition, der sich in diesem Falle in der starren Festhaltung an dem komplizierten Handicap-System äussert, verstärkt diese abseitige Stellung noch mehr. Die Brooklandsbahn ist bereits 27 Jahre alt. Sie dankt ihre Existenz der Initiative eines reichen Privatmannes, der auf eigene Kosten für England eine geschlossene Bahn u schaffen bereit war, um dem Motorsport u starkem Aufschwung zu verhelfen. Nach Ueberwindung mancherlei Schwierigkeiten konnte im Jahre 1906 mit dem Bau des Unernehmens begonnen werden, und schon am 6. Juli 1907 wurde die Bahn offiziell eingeweiht. Der Bau erforderte die Totalsumme von rund 6 -Mill. Schweizerfranken. Der Name « Brooklands » rührt von dem gleichbenannten Landhaus her, das der Erbauer in der Nähe des Autodromes besass. Diese erste Rennbahn der Welt erregte in ganz Europa grosses Aufsehen und war für England begreiflicherweise eine Sensation. Die Bahn iegt in Surrey, in einiger Entfernung von dem Ort Weybridge. Die Gesamtlänge der Strecke misst rund 4,5 km; sie verläuft in der Form eines Eies und besitzt zwei grosse Gerade und zwei Kurven; dazu kommen noch die sogenannte ndgerade innerhalb des Ovals sowie die besondere « Bergstrecke » über einen Hügel. Die Members-Kurve hat einen Radius von 321 m und die grössere Kurve von Byfleet inen solchen von 482 m. Beide Kurven sind auf Grund exaktester Berechnungen überhöht worden, so dass die geraden Strecken mahematisch genau in eine konkave Form übergehen, bis die Höhendifferenz zwischen dem äussern und innern Kurvenrand volle 9 m beträgt. Die Bahn ist überall 30 m breit. Im Gegensatz zu anderen Autodromen entspricht Brooklands auch jetzt noch den Anforderungen, wie sie die heute erreichbaren Geschwindigkeiten stellen, die sich doch innert des Vierteljahrhunderts gewaltig gesteigert Planskizze der englischen Brooklandsbahn. mindern und die gesamte Aufgabe dadurch zu erschweren, dass man besondere Hindernisse aufstellt, die die Piloten mit grosser Vorsicht zu umfahren haben. In der sog. «toten Zeit» ist Brooklands jeweils auch Schauplatz zahlreicher Rekordversuche über verschieden grosse Distanzen. Als kurz nach dem Automobil auch das Flugzeug seinen Siegeszug begann, wurde Brooklands ebenfalls zu einem Mittelpunkt des Flugsportes. Das grosse Gebjet innerhalb der Bahn wurde zu einem richtigen Flugfeld ausgebaut, das schon vom Jahre 1911 an benutzt wird. So wurde Brooklands zum Förderer des gesamten Motorsportes auf der Erde und in der Luft. »Drei Flugvereinigungen bauten das Aerodrom weiter aus, und heute befindet sich inmitten der Bahn eine ganze Anzahl von Flughallen und schönen Clubgebäuden. bo. Erster Ausblick auf die Saison 1935. Das Training zum Grossen Preis von Italien in Monza und das Rennen selbst, an dem ein grosser Teil der internationalen Autosportwelt noch einmal zusammentraf, gab den Rennmanagern und Fahrern willkommene Gelegenheit, sich über die voraussichtliche Gestaltung der nächstjährigen Saison ein erstes ungefähres Bild zu machen. Wir haben bereits die Möglichkeit gehabt, in Nr. 75 der « Automobil-Revue » von interessanten Plänen der Firmen und Fahrer zu berichten. Wie man weiterhin in Monza erfuhr, werden im nächsten Jahr sowohl die Mille Miglia wie die grosse Italien-Rundfahrt erneut stattfinden. Dabei sollen sich beide Anlässe noch interessanter gestalten, da in den Reglementen verschiedene bemerkenswerte Aenderungen aufgenommen werden, die das Resultat der Erfahrungen sind. Ati der Mille Miglia wird eine offizielle Mercedes-Benz- Equipe mit neuen, besonders vorbereiteten Sportwagen starten, und auch die Italien- Rundfahrt soll eine grosse ausländische Beteiligung bringen, die zum überwiegenden Teil offiziell von verschiedenen Firmen gestellt wird. Ein neuer französischer Rennstall? In Frankreich gehen Gerüchte von der Gründung eines grossen leistungsfähigen Rennstalles für das Jahr 1935 um, der gewissermassen zu einer französischen «Scuderia Ferrari » werden soll. Die Equipe wird drei starke 16-Zylinder-Wagen erhalten, deren Marke jedoch nicht genannt wird, so dass die verschiedensten Vermutungen angestellt werden. Bis zum Augenblick ist noch nichts Definitives festgelegt worden, doch soll sich das Projekt in ernsthaftem Studium befinden.

NO 77 - 1934 LÜFTFAH : Die Flugzeuge des Europafluges. In den Jahren 1929 und 1930 wurde der Europaflug von Deutschland gewonnen, im Jahre 1932 von dem gleich darauf tödlich verunglückten Polen Zwirko. Die polnische Nation kann nicht wenig stolz darauf sein, am letzten Samstag aus dieser schwierigsten fliegerischen und flugtechnischen Prüfung zum zweitenmal siegreich hervorgegangen zu sein, um so mehr, als die Maschine des Siegers Bajan, diejenige des Zweiten, Plonczynski, und die Maschinen der übrigen vorn im Klassement figurierenden Piloten ein hundertprozentig polnisches Erzeugnis darstellten. Es handelt sich dabei um den von Flugzeug-Versuchswerkstätten gebauten Hochdecker Typ RWD 9, eine Verbesserung des Baumusters, mit dem schon Zwirko gesiegt hatte. Die Maschine ist mit einem Neunzylinder-Scoda-Sternmotor mit Kompressor ausgerüstet, der 265 PS nominell und 306 PS bei 3500 Touren leistet, dabei nur 148 kg wiegt und einen Zylinderinhalt von 7,6 Liter aufweist. Der Propellerantrieb ist im Verhältnis von 3:2 untersetzt, der Metallpropeller selbst am Boden verstellbar. Der Rumpf ist vierplätzig ausgebaut und besteht aus einem geschweissten Stahlrolirgerippe mit Stoffbesnannung. Die leicht zurückklappbaren, zweihplmigen Holzflügel sind durch V-Streben arn Rumpf abgestützt, im Gegensatz zum RWiD-Typ 1932, bei welchem sie nur einen Holm; und eine Strebe aufwiesen. Auch die Flügelbespannung besteht aus Stoff. Vor der ganzen Flügelvorderkante verläuft eine Spaltklappe, die mit der Landungsklappe an der Flügelhinterkante mechanisch verbunden ist. Die Querruder sind wie die Landeklappen mit einem Spalt an die Flügel angeschlossen. Die Stabilofläche kann im Flug verstellt werden, und die Bremsen der Landungsräder werden mit Pedalen bedient. Zum Anwerfen des Motors ist ein pneumatischer Anlasser vorgesehen, der vom Führersitz aus mit dem Fuss betätigt wird. Die Maximalgeschwindigkeit der Maschine beträgt über 270 km/St., ihre Landegeschwindigkeit weniger als 60 km/St, und der Aktionsradius maximal 2500 km. Seidemann, der als vorderster deutscher Pilot den dritten Platz einnahm, flog eine Fieseler-Maschine, Typ 97, mit dem neuen Sechszylinder-Argus-Motor, einem Reihenmotor mit hängenden, luftgekühlten Zylindern, 210 PS bei 2400 Touren, 8,82 Liter Zylinderinhalt und 160 kg Gewicht. Der viertklassierte Tscheche Ambruz benützte einen Avia-Tiefdecker mit Walther-Bora-Motor, ^Osterkamp (Deutschland) eine BFW-Messer- ^schmitt mit dem neuen Hirth-Achtzylindermotor von 8 Liter Zylinderinhalt, 225 PS bei 3000 Touren, 150 kg Gewicht und V-förmig angeordneten, hängenden, luftgekühlten Zylindern. Auf einer gleichen Maschine machte Junk das Rennen mit, der als Sechster einkam. Eine BFW-Maschine mit Argus-Motor pilotierte Franke, während Bayer und Hirth Fieseler-Hirth-Maschinen und Hubrich eine Fieseler-Argus flogen. Von den 12 gestarteten polnischen Maschinen kamen 5 ans Ziel, von den 12 deutschen Maschinen deren 8, von den 3 tschechischen (den Avia-Tiefdeckern von Ambruz und Zacek und dem RWD Walther Bora von Änderte) alle, während sich von den Italienern nur Francois auf PS I mit 7-ZyIinder- 200-PS-Fiat-Motor A 70 zu klassieren vermochte. Wie bei der deutschen Gruppe die Klemm, fielen diesmal bei den Italienern alle 3\ Breda mit Fiat- und Colombo-Motoren aus. JVonstop-FIug nach Indien. Heute Freitag starten in London der bekannte englische Sportflieger Sir Alan Cobham und Schwadronführer William Helmore zu einem Nonstop-Flug nach Indien. Sie benützen eine Airspeed-Courier-Maschine mit 240 PS Siddeley-Lynx-Motor. Besondere Beachtung verdient der Flug deshalb, weil unterwegs mehrmals in der Luft nachgetankt werden soll, so Das von Cobham auf d«n Nonetop-Flug nach Indien benutzte Airspeed-Courier-Flujzeui mit «einem einziehbaren Fahrgestell. -s. zum erstenmal direkt nach dem Start, dann über Malta, über Aegypten und über Basra. Als Tankflugzeuge wurden Bombenflugzeuge der englischen Luftstreitkräfte vorbereitet. Das Problem der Brennstoffübernahme in der Luft wurde aufs gründlichste studiert und war Gegenstand vieler Versuche Sir Alans und Helmores schon seit zwei Jahren. Durch den Nonstop-Flug nach Indien sollen nun die Zweckmässigkeit und praktische Durchführbarkeit der dabei herausentwickelten Verfahren und Vorrichtungen praktisch demonstriert werden. Die Untersuchungen erstrecken sich vor allem auch auf die Prüfung der günstigsten Verbindungsschlauchdimensionen und die Vornahme von Sicherungen gegen das Auftreten statischer, elektrischer Entladungen, die unter Umständen hohe Werte annehmen und beim Tanken in der Luft zu einer beträchtlichen Explosionsgefahr werden können. Praktische Bedeutung kommt dem Flug noch deshalb zu, weil man vielleicht in Zukunft noch vielfach von der Möglichkeit, mit wenig Brennstoff und leichter Maschine zu starten, und erst in der Luft den nötigen Brennstoffvorrat zu übernehmen, Gebrauch machen wird. -at- Dle zivile Luftfahrt braucht mehr Landungsplätze. Wenn man zwischen den Personenautos und "den heute angestrebten privaten Reiseflugzeugen Vergleiche zieht, so sieht man, dass ein Flugzeug in Bezug auf Geschwindigkeit dem Automobil wohl überlegen ist, dass aber seine Bewegungsfreiheit durch einen Mangel an geeigneten Landungsplätzen behindert wird, während sich die beiden Verkehrsmittel in Bezug auf Anschaffungs- und Betriebskosten ungefähr gleichkommen. Ein mittleres Auto von 40 PS hat als Aequivalent beim Flugzeug den 80- PS-Motor, aber beide Beförderungsmittel kosten zirka 7000 Fr. und ihr Verbrauch beziffert sich auf 15 1/100 km beim Auto und 30 I in der Stunde beim Flugzeug, das mit dieser Brennstoffmenge 200 km Landweg zurücklegt. Zudem ist der Pneuverbrauch, welcher beim schnellfahrenden Auto unproportional rasch ansteigt, beim Flugzeug nicht zu berücksichtigen. Diese Vergleichsziffern sprechen ganz bestimmt für die noch nicht erschlossene Popularität der zivilen Luftfahrt, doch steht ein bedeutender Mangel an geographisch günstig gelegenen Landungsplätzen einer erfreulichen Weiterentwicklung gegenüber. Das ausgebaute Netz der gesicherten Verkehrsflughäfen ist für den Privatflieger zu weitmaschig. Wenn er sich nach der Landung noch durch eine Auto- Neue Tendenzen der Flugzeugindustrie. Vor nicht allzu langer Zeit befasste sich der Flugzeugkonstrukteur nur mit dem Entwurf und Bau der Zelle und dem Einpassen eines geeigneten Motors. Umgekehrt stellten die Motoren wiederum in den meisten Fällen ausschliessliche Spezialartikel von Motorenfabriken dar. Immer mehr zeigt sich aber in den letzten Jahren die Tendenz, den Flugzeugund Motorenbau zu vereinigen. Zahlreiche Flugzeugbaufirmen sind bereits schon selbst zum Motorenbau übergegangen, während anderseits auch nicht wenige Motorenfabriken den Bau von Zellen aufgenommen haben. Die Entwicklung wird zu ähnlichen Verhältnissen führen, wie man sie seit langem im Automobilbau vor sich hat und wo normalerweise die Karosserie, das Fahrgestell und der Motor auch von ein und derselben Firma gebaut werden. -s. Geographieunterricht vom Flugzeug aus wird gegenwärtig holländischen Schulkindern versuchsweise erteilt. Kürzlich ist eine Klasse mit ihrem Lehrer in einem Verkehrsflugzeug aufgestiegen, um jene holländischen Landesteile zu überfliegen, die. zurzeit im geographischen Klassenunterricht behandelt werden. AUTOMOBIL-REVUE Vorführung der neuen Serie „Jahr-Voraus" STUDEBAKER fahrt, die sich natürlich höchstens mit einem Drittel der Fluggeschwindigkeit abwickelt, bis zum Bestimmungsort befördern lassen muss, so bedeutet das nicht nur einen grössern Geld- und Zeitverlust, sondern auch eine erhebliche Komplikation in der Verkehrsabwicklung. Deshalb sollten alle grössern oder verkehrsreichen Ortschaften ihre eigenen nur für Flugzeuglandungen und -Start reservierten und entsprechend markierten Landungsplätze erhalten. Die Ausmasse der Plätze müssten nicht besonders gross sein, da die kleinen Tourenmaschinen ganz besonders für kurze Start- und Landungsstrecken gezüchtet werden. Die Forderung nach einem organisierten Netz von Landungsplätzen hat ähnlichen Charakter wie der Strassenbau für das Automobil — doch scheint die Gemeinschaft der Zusammenarbeit von Staat und Gemeinde, die den Ausbau des Strassennetzes ermöglichte, sich nicht so leicht für die Forderungen der zivilen Luftfahrt erwirken _zu lassen. -rdie elegantesten Wagen, die Studebaker jemals hergestellt hat . . . modern und doch geschmackvoll . . . Wie ein Linienschiff gebaut, aus Stahl elektrisch geschweißt, mit Stahl verstärkt, ist er ein äußerst standhafter und geräuschloser Sedan von konkurrenzloser Geräumigkeit. Die Quadripoise-Federung garantiert die sicherste stoßfreie Straßenhattung. Alle Modelle haben jetzt SERVOBREMSEN, für deren Betätigung ein leichter Zehendruck genügt Servobremsen sind die zuverlässigsten Bremsen und gewährleisten volle Sicherheit auch bei größter Geschwindigkeit Kaußn Sie keinen Wagen, bevor Sie den Studebaker probiert haben. STUDEB AKER-VERTRETER DER SCHWEIZ: i Importeur: S. P. A. R. A. Q. A.-Q., Genf - Zürich VERTRETUNGEN: Genf: Garage A. Montant, rue de la Terrasslere 57-58 Aaran: Caroline & Obrlst, Garage 11.11 Lausanne: Garage et Ateliers des Jordils S. A., Basel: Krähenbilhl & Cle., Hardstr. 21 Les Jordils Zürich: Binelli & Ehrsam A,