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E_1934_Zeitung_Nr.076

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18 AUTOMOBIL-REVUB

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KP» 76 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 7k. C. S. SEKTION ZÜRICH. Auto-Gymkhana in Win terthur. Die Verschiebung des Bergrennens Mon treux-Caux auf den 30. September gab Anlass zur Vorrückung der Auto-Gymkhana in Win terthur auf Sonntag, den 23. September. Gestützt auf die Erfahrungen früherer Jahre wird diesmal von der Verbindung des Geschicklichkeitsfahrens mit einer Zuverlässigkeitsfahrt abgesehen. Das Programm ist wie folgt festgelegt: 10 Uhr: Be Sammlung der Konkurrenten auf der Deucherlweiherwiese. 10.15 Uhr: Instruktion der Fahrer. 10.30 Uhr: Beginn der Gymkhana. 12 bis 14 Uhr: Mittagspause. 18 Uhr: Schluss der Konkurrenz. 19 Uhr- Nachtessen mit Preisverteilung im Restaurant «Wartmann» in Winterthur. Die Aufgaben für die Geschicklichkeitsprüfung sind aus dem täglichen Strassenverkehr gewählt; sie sind so festgelegt, dass sie von jedem Teilnehmer und mit jedem Wagentyp erfolgreich bewältig werden können. Die Beteiligung und Bewertung erfolgt nach drei Klassen: Amateure, Experten und Damen. Mindestens die Hälfte der klassierten Teilnehmer erhält einen Preis. Für den 29. September resp. 6. Oktober ist die traditionelle Herbstfahrt, verbunden mi Sauserbummel, geplant. Sie wird dieses Jahr in das Gebiet des Irchel mit anschliessendem Nachtessen und Tanzvergnügen im Gasthof «Kreuz» in Rafz gehen. Nach Durchführung des Autohindernisfahrens vom 9. September steht nun die dieses Jahr neugeschaffene Sektionsmeisterschaft, die bis anhin auch die Radiofuchsjagd und die Flugzeugverfolgung durch Automobile umfasst, wie folgt: 1. P Sibold, Zürich, 9 Punkte; 2. H. Strub Wallisellen, 12 P.; 3. G. Ruof, Zürich, 15 P.; 4a. H. Streuli, Zürich, 16 P., 4b. 0. Zwimpfer, Zürich 16 P.; 5. A. Zehnder, Zürich, 17 P., 6. W. Jenny, Zürich, 21 P.; 7. 0. Ulzer, Zürich, 22 P.; 8. W. Würth, Zürich, 23 P., 9. E. Maag, 24 P.; 10a. Dr. Scheuermann, Zürich, 25 P., 10b. A. Bosshard, Zürich, 25 P.; 11. Frl. Schlund, Zürich, 29 P. Als letzte Konkurrenz der Meisterschaft findet nun am 23. September die Auto-Gymkhana in Winterthur statt. Auslandsfahrt. Der vielversprechenden Weiterfahrt von Bad Elster am 6. September war leider nicht das schöne Reisewetter beschieden, wie dies für die äusserst genussreiche Fahrt durch das malerische und aussichtsreiche Erzgebirge zu wünschen gewesen wäre. So ging es meist bei Regen durch ausgedehnte Tannen- und Föhrenwälder, idyllische Täler und Alpgegenden, wobei man auch Gelegenheit hatte, verschiedene interessante Berg- ^ werk-, Spielwaren- und Musikinstrumenten-Indußtriestädte zu besichtigen. Nach 214 km langer Fahrt gelangte man über Klingenthal, Johann- Georgenstadt, Annaberg, Marienberg und Tharandt auf guten Strassen nach Dresden, wo man erstklassige Aufnahme fand. Der 7. September blieb der Stadtbesichtigung reserviert. Vormittags die weltberühmte Gemäldegalerie und das herrliche Schatzkämmerlein des Grünen Gewölbes mit all den vielen Kostbarkeiten aus der Zeit Königs August des Stärken. Nach einer Rundfahrt durch die Stadt Mittagsrast im Ratskeller und nachmittags die grosso Stadtrundfahrt mit Staatsoper, Hofkirche, Frauenkirche, Neustädter Rathaus, Schloss, Zwinger, Altmarkt, Hygiene-Museum, Neusiedelungen etc. Zum Abschluss ein Abstecher zum bekannten Aussichts- und Ausflugspunkt Weisser Hirsch. Das schon am Vortag wieder eingekehrte Schönwetter lockte am 8. September zu einem Ausflug nach Meissen unter Führung von zwei Herren des D.D.A.C. In Meissen eine hochinteressante Besichtigung der dortigen Porzellanmanufaktur, wo alle Vorgänge, .wie Formgebung, Brennung, Bemalung, Glasierung, den Zürcher Gästen in eigens hergerichteten Räumlichkeiten erklärt wurden. Nach der ^^Besichtigung Fahrt zur herrliehen Aussichtswarte -der Albrechtsburg hoch über der Elbe und weiter nach Moritzburg. Das dortige kurfürstliche Jagdschloss gehört zu den schönsten seiner Art. Nach 16 Uhr Empfang in den vornehmen Clubräumen des D.D.A C. durch den Gauführer Obering. Graumüller von der Auto-Union, Freiherr von Stein und Stadtrat Müller, als Vertreter der Stadt Dresden, und den Schweizer Konsulattache Dr. Lenzinger. Der Vertiefung der guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern und Automobil-Clubs galten die verschiedenen Reden, die von Herrn Oberst Kern mit markanten Worten und Ueberreichung einer schönen Zinnkanne verdankt wurden, die Dresdener Automobilisten zu einer Schweizerfahrt ermunternd, um ihnen die herzliche Gastfreundschaft, die die Zürcher im gemütlichen Sachsen so reichlich genossen, erwidern zu können. Am 9. September starteten die Zürcher Automobilisten zur Fahrt in die Sächsische Schweiz, die wohl, begünstigt von gutem Reisewetter, zum Schönsten dieser Auslandsfahrt zählte. Unter Führung der Vertreter des DDAG ging es von Dresden elbeauf- ~ "wärts über Heidenau und Pirna zur ehemaligen Feste Königstein, die besichtigt wurde und von wo man eine herrliche Rundschau auf das Elbetal und die Berge genoss. Bei der Mittagsrast in Bad Schandau wurden die Zürcher nicht nur vom Bürgermeister Baumann, sondern auch von einer extra herbeorderten 15 Mann starken Musikkapelle begrüsst. Nachmittags wurde auf durchwegs guten Strassen über Hohnstein, der bekannte Aussichtspunkt Bastei erreicht. Auf der Rückfahrt nach Dresden wurden noch die Gartenanlagen von Schloss Pillnitz besucht. So 6chied man am 10. September nur ungern von dem schönen Dresden, das durch seine Behörden und den DDAC den Zürcher Sportfreunden einen solch gastlichen und angenehmen Aufenthalt bereitet hatte. Schon um 10 Uhr wurde die tschechische Grenze passiert. Dank den getroffenen Vorkehren erledigte sich der Grenzübertritt in kürzester Zeit, kein Koffer musste geöffnet werden, das tschechische Finanzministerium hatte allen Fahrtteilnehmern die beträchtliche Verkehrssteuer erlassen. Bis Teplice waren die Strassen nicht gerade erstklassig. Von dort aber rollte es eich herrlich über Sanov, Lovosice und die alte Festung Terezin und schon nach 150 km langer Fahrt stand man vor den Toren Prags. Mit einem Vertreter des dortigen Automobil-Clubs und uniformierten Polizisten an der Spitze hielt man Einzug in der Hradschin-'Stadt. Abends war man beim Automobil-Club in seinem schönen Clubhaus zu Gast. Dessen Präsident entbot herzlichen Willkomm und überreichte ein gesticktes Fanion, welche Aufmerksamkeit von Herrn Oberst Kern durch Ueberreichen einer Zinn- . kanne mit den entsprechenden Dankesworten erwidert wurde. Es war ein recht vergnügter Abend bei Musik und Tanz, der die Mitglieder der beiden Clubs bis nach Mitternacht beisammen hielt. Der Vormittag des 11. September wurde zu: Stadtbesichtigung benützt: Wenzelplatz, National museum, Rathaus, Karlsbrücke, Hradschin, St Veitsdom etc. Am Nachmittag aber fuhr man hinaus zur prächtigen Burg Karlstein, von Herren de Tschechischen Automobil-Clubs begleitet. Schon am folgenden Tag gings, wiederum unte: polizeilicher Führung, zur Stadt hinaus und auf guter Strasse Karlsbad zu, vorbei an grossen Forsten und Hopfenpflanzungen. Die 126 km waren rasch zurückgelegt und schon nach 11 Uhr langte man in der prächtig gelegenen, belebten'Badestadt ein. Der Nachmittag wurde noch zu einer Fahrt nach dem aussichtsreichen. 1200 m hohen Keilberg im Erzgebirge benützt. Auf der Rückfahrt nach Karlsbad .wurde noch dem bekannten 'Sauerbrunn- Bad Giesshübel ein Besuch abgestattet. A SEKTION AARGAU. I. Aargauor Concours Auto-Hippique. Die Sektion führte vergangenen Samstagnachmittag erstmals einen Concours Auto- Hippique, eine kombinierte Konkurrenz zwischen Auto, Reiter, Läufer durch. Bei strahlender Herhstsonne besammelten sich die gemeldeten 16 Equipen (worunter zwei Damen-Equipen) mit total 80 Konkurrenten um 13 Uhr im Schachen in Aarau. In geschlossener Kolonne wurden hierauf die 32 Automobile zu dem unbekannten Start S, der in Frick war, geführt, währenddem die Reiter in ein Postauto verladen, an ihren vorher ebenfalls nicht bekannten Reiterstart X in Suhr gebracht wurden Um 14.10 Uhr erfolgt gesondert der Start der Autos AI in Zeitabständen von 3 Minuten mit Ziel X in Suhr, das ihnen 2 Min. vor Abfahrt bekanntgegeben wird, unter gleichzeitiger Mitteilung, dass für die Fahrt nach X die Brücken Aarau und Wildegg gesperrt seien. Bei der Ankunft in Suhr hat der Läufer die Verbindung mit seinem Reiter herzustellen und hierzu eine Strecke von rund 1,4 km hin und zurück zu durchlaufen. Nach der Rückkehr des Läufers fährt AI zum Rendezvous-Ort RV, der vorher zwischen beiden Wagen vereinbart wurde und beliebig gewählt werden konnte. Der Start der Autos A2 in Frick erfolgt ab 14.20 Uhr mit Ziel Sl Baden, eine in letzter Stunde noch eingeschaltete Kontrollstation, wo dem A2 erst das Reiterziel Y in Bleien bei Gränichen bezeichnet wird. Auf dem kürzesten Weg begibt sich A2 nun zum RV Die Reiter sind sofort nach Ankunft des Läufers AI in X nach dem KP in Eulenmühle gestartet, welcher Punkt ihnen auf der Karte seit geraumer Zeit eingezeichnet worden ist. Dort angelangt, erhalten sie einen neuen Befehl, der den Autos AI und A2 nach dem Reiterziel Y in Bleien auf dem kürzesten Wege (Kirchturmritt) zu überbringen ist. Inzwischen sind die Autos, vom RV herkommend, in Bleien angelangt, erhalten von ihrem Reiter durch Vermittlung des Läufers den letzten Befehl, wonach ein Auto nach Baldegg, Baden, das andere nach Kapf bei Muri an die endgültigen Ziele zu fahren hatten. Der Verlauf der ganzen Veranstaltung bot äusserst interessante und spannende Momente. Ein recht zahlreiches Publikum verfolgte speziell bei Y die Ankunft der Reiter, der Autos und die Uebergabe der Meldungen. Es entwickelte sich bald ein reges Lagorleben, das bis zur Dämmerung anhielt. Die Autos vermochten auf ihrer Fahrt von Frick nach Suhr in der Reihenfolge 1—16 keine Verschiebungen zu erwirken. Dagegen sorgten die Reiter für gründliche Umstellung bis ans Ziel. Das meist unbekannte Gelände gab ihnen arg zu schaffen, und os war nicht selten, dass das Ziel nur auf grossen tJmwegen erreicht "wurde. Ebenso Stark verändert treffen in Bleien die Autos ein, nehmen den Befehl in Empfang und suchen auf der Endstrecke bis ans Ziel den vielleicht unglücklich gewählten Rendezvous-Ort oder die etwas schlechtere Zeit des Reiters durch einen flotten Finish wettzumachen. Die ganze Veranstaltung war ja so gedacht, dass das Glück für den Enderfolg mitbestimmend war, und das lag in der Wahl des Rendezvous-Ortes. Mit polizistischem Spürsinn haben hier einzelne Equipen den Nagel auf den Kopf getroffen und als RV Suhr gewählt, das mit dem Reiterstart zusammenfiel. Dass das wieder nicht allein ausschlaggebend war, beweist der Umstand, dass diese beiden Equipen dennoch nur auf dem 5. und 6. Platz landeten. Stark ins Gewicht fiel auch die Zeit des Reiters. Wir notieren hier die Bestzeiten Jenny und Matter mit je 29 Minuten, die den Siegerequipen angehören. Die schlechteste Reiterzeit wurde mit 1 Std. 1 Min. abgestoppt. Es stellt den Konkurrenten ein sportlich sehr gutes Zeugnis aus, dass keine einzige Equipe ausschied, disqualifiziert oder mit Strafpunkten belest wurde. Eine grosse A.C.S.-Gemeinde (rund 200 Personen) vereinigte sich am Abend zur Preisverteilung im Schinznach-Bad, um die »Sieger zu ehren, die Kameradschaft und den Sportgeist zu fördern. Die besten Resultate der Rangliste sind folgende: 1. «R.C.A.», 3: 36. Fahrer: Britschgi, Aarau (Graham); Dr. Pfiffner, Aarau (Chrysler). Reiter: Jenny, Buchs. Läufer: Segesser, Aarau, und Bürgi, Aarau. 2. ex aequo: «B"uick», 3:39. Fahrer: Steiner, Aarau (Buick); Stirnemann, Aarau (Buick). Reiter: Matter, Kölliken. Läufer: Werder, Aarau, und Ramseier, Bern. ex aequo: «Stuck», 3 • 39. Fahrer: Wyser, Aarau (Fiat); Graber, Aarau (Chrysler). Reiter: Knoblauch, Entfelden. Läufer: Zinsli, Aarau, und Urech, Buchs. 3. «Stern», 3-50. Fahrer- Schwarz, Lenzburg (Mercedes); Frey, Schottland (Mercedes). Reiter- Schwarz, Schafisheim. Läufer: Fröhlich, Lenzburg, und. Hunziker, Schottland. SEKTION LUZERN. Gymkhana. Der A.C. S., Sektion Luzern, hatte für Sonntag, den 9. September, in Sursee, unter tätiger Mithilfe des Verkehrsereins Sursee, eine Geschicklichkeitsprüfung in Szene gesetzt. Ein blauer Himmel wölbte eich über dem gutgewählten Platz. Reibungslos und schnell ging am Vormittag die Wagenabnahme vor eich. Als Erstes hatte jeder Fahrer mit stehendem Motor seinen Start selber abzustoppen. Dann gings los. Bekanntlich ist der Weg zum Paradies nicht allzu eben. Darum gäbe auch hier den dreimal gewellten Balken und schnell wurden dem die ersten Strafpunkte aufgebrummt, der es sich einfallen Hess, von diesem holperigen Pfade auch nur um Radesbreite abzuweichen. Nun stand man vor dem Tor des Paradieses. Es war selbstverständlich verschlossen; Ausgerechnet mit einem Vorgelegeschloss. Also rasch aussteigen und den passenden Schlüssel suchen. Boshafterweise waren es deren 5, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen. Hatte man mit ruhigen oder zitternden Fingern endlich geöffnet, war durchgefahren, so hatte man als ordentlicher Bürger das Tor auch wieder zu schliessen. Wehe, wenn man so unklug war, den Schlüsel nicht stecken zu lassen, denn dann fing das Suchen von neuem an. Jede verlorene Minute konnte einem da zum Verhängnis werden, denn der Cbnonometer lief unbarmherzig weiter. Ein bisschen Gymnastik schien den Fahrern nach Herrn Bartholomäi's Ansicht gut zu tun. Das geschlossene Tor musste überstiegen werden. Bei einigen wurde daraus ein eleganter Salto, bei andern eine schwierige Kletterpartie. Dann kam die « Heiligenallee ». Mit 3 beim Start gefassten Bällen sollten die mehr oder weniger schönen Kopfbilder unserer Vorstandsmitglieder, die auf Kippgestellen aufgezogen waren, zum Umfallen gebracht werden. Trotz gutem Willen und oft mit wahrer Inbrunst geworfenen Bällen, holten sich nur wenige die Gutpunkte, die für dieses « Tütschlischiessen » ausgeschrieben waren. Nun kam etwas ganz Nettes; eine schmale Einfahrt zu einer mittels Balken improvisierten Garage. Klein, aber tückisch. Ihre Seiten waren neckischerweise mit einem Signalkontakt versehen, der beim geringsten Touchieren der Räder einen Höllenlärm verführte. Hier musste vorwärts ein- und in möglichst kurzer Zeit rückwärts hinausgefahren werden. Es regnete Strafpunkte und mancher Fahrer wusste sich nicht anders herauszudrehen, als über die Balken hinwegzufahren, was nicht schön, dafür aber sehr laut vor sich ging. Bei einigen kam der Signalkontakt überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Dann gings immer noch rückwärts, durch eine Achterschleife von Kegeln, die zum grossen Leidwesen der Fahrer bei jeder Berührung der Anziehungskraft der Erde sofort Folge leisteten. Einer der Fahrer, der auf Tempo hielt, richtete unter diesen unschuldigen Requisiten eine derartige Verwüstung an, dass es aussah, als würden sie von einem Jongleur durch die Luft gewirbelt. War man hier mehr oder weniger « strafgepunktet » durch, so hatte man in eine Ecke zu fahren, um dann wieder in normaler Fahrrichtung einen flachen Teller mit 3 Tennisbällen von einem festmontieten Tablett zu einem ebensolchen zweiten zu transportieren. Boshaft war dabei allerdings das, dass der Wagen über eine klotzige Unebenheit in Form eines Balkens zu holpern hatte, eine Be wegung, die für die Bälle meist verhängnisvoll wurde. Gelang es aber trotzdem, alle drei Bälle richtig zu deponieren, so stand man bereits wieder vor einer neuen heiklen Aufgabe. Ein Puffer sollte auf möglichst sanfte Art angefahren werden. Ge* schah dies richtig, so zeigte ein Winker den Weg zum Ausgangstor des Paradieses. War aber der Anstoss um ein Geringes zu stark, so ertönte ein furchtbares Klaxongeheul, das dem Fahrer ausser dem Schreck noch 50 Strafpunkte eintrug. Auch das minimste Streifen des zu durchfahrenden Ausgangstore (genau 10 cm breiter als der Wagen) erwirkte dieselbe Musik und natürlich auch wieder die gefürchteten Punkte. Als letztes und verheissungsvollstes Hindernis gab's die Kippbrücke. Gelang es hier, 5 Sekunden Balance zu halten, so winkten 100 Gutpunkte, die manchen Lapsus wieder ausgleichen konnten. Nur drei von ca. 50 Fahrern brachten das Kunststück fertig. Zum Abschluss dieser ränkevollen Fahrt musste die Stoppuhr wieder eigenhändig ausser Betrieb gesetzt werden. Dank der tadellosen Organisation ging alles reibungslos vor sich. Leider hatte der Himmel sein Versprechen nicht gehalten. Als nämlich die Hälfte der Fahrer ihr Programm unter allgemeiner Anteilnahme zahlreicher Zuschauer absolviert hatte, begann es zu regnen. Trotzdem wurde die Prüfung zu Ende geführt und obwohl der Regen stärker, der k Boden aber immer weicher wurde, schnitten gerade die letzten Fahrer sehr gut ab, denn -eie mussten notgedrungen vorsichtig sein. Während die Rangliste zusammengestellt wurde, sangen nette Surseer Meitschi in ihrer kleidsamen Tracht fröhliche Lieder, von einem Handörgelcr begleitet. Zwischenhinein wurde getanzt und als endüch Herr Dr. Hübscher die Preisverteilung ankündigte und gleichzeitig der Sportkommission und speziell dem Verkehrsverein Sursee für das Gelingen der Veranstaltung dankte, war es Abend geworden. Die ersten Resultate lauten: 1. Koch Ed. jun., Luzern; 2. Jakober Max jun., Luzern; 3. Schmidt Franz, Luzern; 4. Jurt Jos. sen.; 5 Imfeid Hans, Hergiswil; 6. Frey Th., Luzern; 7 Bucher Jos., Luzern; 8. Buel Otto, Luzern; 9. Dr. Blättler, Hergiswil. ii. R. SEKTION BERN. Ausflug mit der Kolonie Gwatt ins Kandertal. Viel Freude haben die in Frutigen und Umgebung ansässigen A. C. S.-Mitglieder der Sektion Bern den Ferienkindern der Sunday School of the Schweizerkirche London bereitet, als sie diese am 4. September in ihre Wagen aufluden und in geruhiger Fahrt nach Mülenen, der Talstation der Niesenbahn, brachten. Eine Fahrt zu stark verbilligter Taxe auf die steil aufragende Pyramide des Berner Oberlandes, wieder ein Verdienst der rührigen Ortsgruppe Frutigen, liess den Auslandschweizer-Kindern ihr Mutterland in schönster Pracht erstehen und gross und ehrlich war die Begeisterung, die sich im Anblick der Berner Bergriesen der Kinderschar bemächtigte. Nach Mülenen zurückgekehrt, fuhr die frohgelaunte Reisegesellschaft noch hinauf bis Blausee, wo der Besuch des stillen Bergsees als zweiter Trumpf auf dem Programm stand. Selbstverständlich war auch die Besichtigung der ausgedehnten Forellenzucht darin inbegriffen. Herr Kambli, Präsident der Blausee A.-G., hatte allen Ausflüglern freien Eintritt gewährt und so nicht wenig um Gelingen des Auslandschweizer-Kindertäges beigesteuert. Die charitative Tätigkeit der grossen Berner Sektion gehört sicherlich zu ihrem chönsten Aufgabenkreis, ob diese Bestrebungen den Anstaltspfleglingen der Gottesgnad-Stiftung der bedürftigen Kindern zugute kommen ist gleich, die Hauptsache ist, dass das Automobil bei solhen Veranstaltungen den weniger Bemittelten ''reude bringt und sie zu Anhängern des Automobilismus macht. h. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell. Gesamtvorstandssitzung vom 13. September. Der Vorsitzende, Herr Gerichtspräsident Lutz, heisst das als Vertreter der Ortsguppe Toggenurg neu in den Vorstand eingetretene Vorstandsmitglied, Herrn A. Kreis aus Ebnat, willkommen. Das Protokoll der letzton Ausschuss-Sitzung wird nach Verlesung genehmigt. Den Mitteilungen übe? die Mutationen ist zu entnehmen, dass sich der Mitgliederbestand heute auf 1682 Mitglieer beläuft. Ueber die Dolomitenfahrt, an welcher 20 Wagen mit 73 Personen teilgenommen haben, referiert Herr Burk als Präsident der Sport- und Vergnügungskommission, und es kann seinen Ausführungen entnommen werden, dass alle eilnehmer über die Fahrt befriedigt waren. Die Sport- und Vergnügungkommission wird beauftragt, die Vorarbeiten für die Jahresfeier 19 3 4 an die Hand zu nehmen. Wie in Erfahrung gebracht wird, beabsichtigt die S. B. B. beim Bahnübergang Haag-Buchs an Stelle der Barriere eine moderne Blinklichtsignal-Anlage aufzustellen. Ob durch diese Aenderung die Verkehrssicherheit gefährdet wird, soll in Verbindung mit der Kantonsregierung und den andern Verkehrsverbänden noch näher geprüft werden. Obwohl der T. C. S. in den Verbandsmitteilungen, ständig seine Mitglieder ermahnt, vorsichtig zu fahren, muss festgestellt werden, dass das Schnellfahren speziell innerorts in vermehrtem Masse berechtigten Grund zu Klagen seitens anderer Strassenbenützer gegeben hat. Auch die Unfallstatistik zeigt ein Ansteigen der Verkehrsunfälle hauptsächlich auch als Folge der überhandnehmenden Autoraserei. Man wird neuerdings prüfen, was für Massnahmen zur Bekämpfung des Schnellfahrens mit Erfolg zu ergreifen sind. Mit Genugtuung kann sodann konstatiert werden, dass die Tag und Nacht sichtbaren Labiko- Wegweiser auch in unserm Sektionsgebiet vermehrten Eingang gefunden haben, was zum grossen Teil als ein Verdienst des T. C. S. gebucht werden kann. Fz. n Vevbönden CHAUFFEUR-CLUB LUZERM UND UMGEBUNG September-Versammlung. Der Präsident konnte die Versammlung um 20.30 Uhr eröffnen. Unter Mutationen war die Neuaufnahme eines Passivmitgliedes zu verzeichnen, das einstimmig: aufgenommen wurde. Das Traktandum Familienabend wurde durch ein längeres Referat eingeleitet. Da am 27 Oktober einige Mitwirkende des Heimatschutztheaters Sarnen im Militärdienst stehen, haben wir leider zur Mitwirkung keine Zusage erhalten. Jedoch konnten wir seither die « Bunte Bühne» Kriens zur Mitarbeit verpflichten, welche von ihren Aufführungen her bestens bekannt ist. — Diejenigen Mitglieder, -die noch eine Sammelliste wünschen, können sie bei unserem. Vergnügungepräsidenten beziehen. W. H. Ausstellungen Pariser Salon. Der diesjährige internationale Automobilsalon in Paris findet vom 4. bis und mit 14. Oktober statt. Die Ausstellung ist täglich von. morgens 9 Uhr bis abends'23 Uhr geöffnet. Dia auf der Gallerie untergebrachte Ausstellung für Automobilzubehör, schliesst jedoch jeweilen abends 18.30 Uhr. Die Ausstellung wird von sieben Staaten beschickt, die folgende Markenprodukte zeigen werden: Frankreich. Amilcar, Arries, Berliet, Bugatti, Chenard Walker, Citroen, Delage, Delaunay- Belleville, Derby, Donnet, Hispano-Suiza, Hotchkiss, Licorne, Lorraine, Mathie, Panhard, Peugeot, Renault,- Rosengart, Salmson, Talbot, Tracfort, Unic, Villard. Italien: Alfa Romeo, Biahchi, Fiat, Lancia. Deutschland: Adlerwerke, Audi, Mercedes- Benz, D.K.W., Horch, Maybach, Wanderer, Magirus, Krupp. England: Austin, Bentley, Humber-HiUman, M. G., Morris. Belgien: F N. Tschechoslowakei: Tatra. U.'S.A.: Chrysler, Dodge, Ford, Graham-Paige, Hupmobile, Lincoln, Packard, Plymouth, De Soto, Studebaker. Amtliche Mitteilungen Besondere Bestimmungen für den Verkehr am D£fil6 am 20. September bei Münsingen. 1. Am 20. September 1934 sind für den zivilen Motorfahrzeugverkehr die nachgenannten Strassen gesperrt wie folgt: a) Von 06.30 bis 09.00 und von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr: 1. Muri-Rubigen. 2. Gümligen-Allmendingen-Rubigen. 3. Rüfenacht-Vielbringen-Rubigen. 4. Belp-Rubigen. 5. Worb-Trimstein-Münsingen. 6. Worb-Rubigen. 7. Kreuzstrasse (Konolfingen)-Tägert»cbi-Münsingen. 8. Rubigen-Oberwichtrach. 9. Mühledorf-Kirchdorf-Thalgut-Oberwichtrach. 10. Mühledorf-Gerzensee-Thalgut. 11. Gerzensee-Kehr-Aarebrücke Pt. 525-Münsingen. b) Von 06.30 bis 09.30 und von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr: al 1. Zulgbrücke-Heimberg-Oberwichtrach. n 2. Uttigen-Jaberg-Kiesen. Die Sperre dauert bis eine halbe Stunde nach Schluss des Defiles. 2. Der durchgehende Verkehr Bern-Thun hat durch das Gürbetal zu erfolgen. 3. Die zum Defile fahrenden Motorfahrzeuge werden in Rubigen und Oberwichtrach auf das Defilefeld umgeleitet. 4. Die Parkplätze auf dem Defileplatz werden durch die Heerespolizei angewiesen. Das Parkieren ist in Münsingen und TSfiederwichtrach bis 16.30 Uhr verboten. Ebenso ist das Parkieren und den Anmarschstrassen zum Defilierfeld, sowie auf den zum Truppenabmarsch nach dem D6fil6 benützten Strassen unzulässig. 5. Die Abfahrt von den Parkplätzen erfolgt gemäss Weisung der Heerespolizei; es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Verlassen der Parkplätze bis mindestens eine halbe Stunde nach Schluss des Defiles nicht gestattet ist. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchi, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer (abwesend). — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28222 CHallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.