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E_1934_Zeitung_Nr.080

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N» 80 I I ( ! I I I ! i E. KUPFERSCHMID Äuto-Founuturen BERN Hl Erlachitrnssa 7 Telephon 28.728 Sie kennen doch Prof. Grand, den Schöpfer der nach ihm benannten Unterrichts- Methode für fremde Sprachen, nicht wahr? Annähernd 20000 Schweizer aus allen Berufen und sozialen Schichten haben sich schon durch das Studium dieser Sprachwerke den Weg zu einer besseren und erfolgreicheren Zukunft geebnet Sie selbst werden ja die Erfahrung gemacht haben, dass für den Vorwärtsstrebenden die Beherrschung fremder Sprachen den Schlüssel zum Erfolg und zum höheren Einkommen bedeutet; zeigt sich doch immer mehr, dass bei Stellenangeboten derjenige Bewerber die besten Aussichten hat, der sich über gründliche Sprachkenntnisse auszuweisen vermag. Heute, da der Existenzkampf Immer härtere Formen annimmt, muss jedermann, auch Sie, um seine bessere Ausbildung besorgt sein. 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80 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE, schweizerischen Rennen mit einigen PS mehr wiederum zu bestreiten. Schneider hatte wieder einmal Pech und musste unterwegs aufgeben. Da er aber bereits drei Rennen absolviert hat, so tut das seiner Meisterschaft keinen Abbruch mehr und nun wird auch ihm diesesmal der Titel zu teil, den Schneider schon kraft seiner zehnjährigen rennsportlichen Tätigkeit eigentlich verdient hätte. Die jetzige Maschine befriedigt ihn nicht mehr und so wird sie einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Leider hat der Fahrer selbst aber auch die Absicht geäussert, sich aus dem aktiven Sport zurückzuziehen. Hoffentlich bietet sich für Schneider bis zum Beginn der nächsten Saison eine wirkliche Occasion, die ihn so gefangen nimmt, dass er sich gern wieder von seinem jetzigen Entschluss abbringen lässt. Das Rennen des Herrn « Tapo » war die reinste Odyssee, die mit Hindernissen un.d Schwierigkeiten aller Art verbunden war. Er Hess sich aber durch alle bösen Mächte nicht von seinem festen Willen, den sicheren Port zu erreichen, abbringen und kam dann auch, allerdings mit reichlicher Verspätung, in Gaux an. De Rahm, dem offenbar eine der Maschinen aus der Hinterlassenschaft des Barons von Waldthausen zur Verfügung stand, wurde aber leider durch diesen Vormann behindert, so dass seine Zeit nicht ganz der flotten Leistung gerecht zu werden vermag. Das Interesse konzentrierte sich auf das Duell Balestrero-Stuber, mit dessen Austrag auch der Kategoriesieg fallen musste. Stuber hatte bis dahin an seiner neu angeschafften Maschine keine besondere Freude erlebt. Sie ist nun einer gründlichen Revision, der sogar einem teilweisen Umbau gleichkam, unterzogen worden und scheint nun endlich das zu werden, was sich Stuber von dem Wagen versprach. Auf alle Fälle war er guter Dinge und lachte sich ins Fäustchen, so oft bei der Besprechung der Trainingszeiten die Minen länger würden, wenn von seinen Chancen die Rede war. Er wusste, dass dieses Mal auf seine Maschine Verlass •war. Anderseits kennt er als alter Rekordmann der Strecke deren Verlauf und Besonderheiten zu genau, um auch nur Sekundenbruchteile wegen Führungs- oder Schaltfehlern zu verlieren. Stuber fuhr denn auch ein Rennen nach alter Manier tmd wie wir es von ihm gewöhnt waren, als er auf seinem früheren Bugatti Streckenrekorde mit fast mathematischer Sicherheit aufzustellen pflegte. Balestrero hatte zwar als Ausländer einen etwas schweren Stand, doch hat wohl keiner der Gäste die Strecke gründlicher und fast den ganzen Tag lang studiert, wie gerade dieser Genuese. Dazu wird er in Italien als ein sehr gewiegter Bergfahrer beurteilt und Verfügt mit seinem 2,9-Liter-Alfa über die stärkste Maschine seiner Marke. Dennoch musste er sich sportlich äusserst interessant war, lieferten sich die schweren Herzens mit wenigen Sekunden Differenz beiden Favoriten der Kategorie. Ruesch zog meisterhaft den Berg hinan, musste aber vor den Kur- auf den zweiten Platz verweisen lassen, und so einmal selbst erfahren, dass die Schweizer in ihrer ven immer etwas zu früh vom Gas weg, weil seine besonderen Disziplin, in der sie allein gross geworden sind, im Bergrennen, nicht so einfach abgetan Geschwindigkeit darauf achten musste, dass Bremsen ungleich wirkten und er bei der grossen nicht werden können. Rampinelli war der Dritte im Bunde, der sich vor dem mitkonkurrierenden Bugatti erheblich distanzieren konnte. Der Schaffhauser führte übrigens in einer zu scharf angefahrenen Kurve ebenfalls einen kleineren Zirkus auf, der zwar vom Publikum beifällig verdankt wurde, ihn aber allerhand Zeit kostete, da er reversieren und erneut anfahren musste. Mann und Maschine nahmen aber dabei nicht den geringsten Schaden und das bedeutet an und für sich auch einen Gewinn. Itten beschloss als Einzelgänger die Kategorie. Er hatte mit seinem überaus langkarossierten Sportwagen eine gewaltige Arbeit zu leisten, um das Fahrzeug jeweilen überhaupt auf ersten Anhieb um die teilweise engen Kurven herumzubringen. Itten glänzte dabei nicht mit einer Fahrzeit, die sich mit derjenigen der ausgesprochenen Sportmaschinen messen könnte, dafür aber musste man seine Freude an der sicheren und fachmännischen Art haben, wie der Konkurrent den Wagen über die Strecke führte. Die Rennwagen bilden immer das Zugstück jeder Veranstaltung und so herrschte grosse und zum Teil recht vernehmbare Erwartung im Publikum. Das Interesse war um so lebhafter, als eich besonders hieT wenige Schweizer einer Mehrzahl ausländischer Konkurrenten gegenübersahen. Leider ging es hier unse- Ten Landeleuten nicht ganz nach Wunsch, obwohl sie ausserordentlich gute Leistungen an den Tag legten. In der kleinen Klasse verwies der Lausanner Hirschy den Fianzosen Lacenne auf den zweiten Platz und dies mit einer DKW-Masohine von knapp 700 ccm Inhalt. Offenbär stand der Lärm und das vorlaute Geschnatter dieses Motors wenigstens im richtigen Verhältnis zu seinen Leistungen. Ryf fiel bedauerlicherweise nach sehr guten Trainingsresultaten aus dem Rennen. In der 1500-ccm- Klässe standen sich einmal mehr die beiden prominentesten Gegner Graf Castelbarco und, H. Kessler gegenüber, die schon an manchen internationalen Rennen mit wechselndem Erfolg ihre Waffen gekreuzt hatten. Letztmals ging dabei der Zürcher im Freibarger Bergrekord als überlegener Sieger aus dem Kampf hervor. Kessler hatte auch dieses Mail alte Chancen auf seiner Seite und absolvierte bis »tir rweitobersten Kurve ein eindrückliches Rennen, das eine neue Rekordleistung verhiess. Er nahm diese Kurve aber etwas zu weit, kollidierte mit dem Wagenhinterteil mit einem Sandsack und wurde wie ein Kreisel um sich selbst gedreht, bis die Maschin« Richtung Start zum Halt kam. Den Motor wieder anlassen, reversieren und anfahren schienen das Werk von nur wenigen Augenblicken zu sein, und doch gingen dabei nach chronometrierten Beobachtungen eines Augenzeugen ganze 30 Sekunden verloren. Diese gegen einen FahreT wie Castelbarco aufholen zu wollen, war zudem so nahe vor dem Ziel ein Ding der Unmöglichkeit. Dass die Zeitdifferenz zwischen den beiden doch nicht grösser war, ist ein beredtes Zeugnis für den Elan, mit welchem der Zürcher den ersten Teil der Strecke hinter sich gebracht hatte. Castelbarco seinerseits erwies eich neuerdings als ein gewiegter Pilot, der zu den Besten unter den Kleinwagenfahrern zählt. Einen mit Ungeduld erwarteten Austrag, der durch eventuelles Blockieren die Fahrt ein unprogrammässiges Ende im Dekorum nahm. Pietsch, der als bester deutscher Einzelfahrer angesprochen werden darf, musste im Sommer eine vielversprechend begonnene Saison wegen eines schweren Unfalles jäh unterbrechen. Das lange Krankenlager scheint aber glücklicherweise seine Fahrkunst und das ihm eigene Draufgängertum nicht um ein Jota abgeschwächt zu haben. So war sein Erfolg in Montreux noch eine wenn auch verspätete Entschä-. Die End-Resultate der Schweiz. Automobilmeisterschaft. n. —i Bheincck- Develier- M/.«*»» V«A I Name Marke ££,, Walzen- tal» ^fiT pitah, Tourenwagen : Serie Ä: Kleinwagen bis 1500 ee. „Julon" | Ford | 100.00 | 95.66 | 93.91 | 100.00 | 295,66 Serie B: Wagen bis 3000 ee. Ch. Kautz I A. C. I ~ I 96 - 30 100 - 00 I ° 7 - 92 294,22*) J. Studer Ansaldo 100.00 100.00 91.39 — 291.39 V. Pilloud | Fiat | 88.93 | 90.46 88.34 | 83.36 267.73 Serie C: Wagen über 3000 «e. 0. Zwimpfer I Chrysler I 100.00 I 100.00 I 100.00 | 93.01 I 300.00 H. Gübelin Plymouth 96.68 98.19 92.77 90.30 287.64 F. Locher ' | Bugatti/Chrysler | — | 89.59 | 86.30 | 83.10 | 258.99 Sportwagen: Serie Ä: Kleinwagen bis 1500 ee. E. Schneider | Derby comp. | 100.00 | 97.00 | 94.48 | — | 291.48 Serie C: Wagen Über 3000 cc H. Stuber | Alfa Romeo comp.l — I 100.00 I 100.00 I 100.00 I 300.00 R. Itten | Chrysler | 94.94 | 88.99 | 85.41 | 76.58 | 269.34 Rennwagen: Serie A: Kleinwagen bis 1100 cc. E. Ryf | E. R. comp. | 75.75 | 100.00 | 00.00 | — | 175.75 Serie B: Wagen bis 2000 cc H. Kessler | Maserati comp. | 94.28 | 99.80 | — | 95.05 | 289.13 Serie C: Wagen Über 2000 ee. H. Ruesch | Maserati comp. | 99.30 | 100.00 | — | 98.84 | 298.14 *) Da bezüglich der Bewertung von Kautz Zweifel aufgetaucht Bind, veröffentlichen wir seine Punktzahl unter der Reserve einer allfälligen Korrektur. digung für ein teilweise verlorenes Rennjahr, die von einer zahlreichen Schar deutscher Gäste mit besonderer Genugtuung aufgenommen wurde. Wie wir hören, beabsichtigt übrigens eine der beiden deutschen Fabriken Pietsch in ihre offizielle Mannschaft aufzunehmen. Sie wird damit bestimmt keine schlechte Wahl treffen. Der Sieg vom Sonntag hat die Qualitäten dieses Piloten aufs neue bestätigt. Um die weiteren Plätze stritten sich noch der Deutsche Wimmer, ein bekannter Kleinwagenfahrer, der zu Beginn dieser Saison einen der beiden Zoller Rennwagen führte. Da er von deren Aussichten für den Rest des Jahres offenbar nicht sehr überzeugt war, verschrieb er sich einen 2,3-L.- Bugatti, dessen Getriebe aber am Rennen selbst nicht einwandfrei funktionierte. Soffietti, dem der Schluss des redaktionellen Teils. Amerikaner Straight seinen erfolgreichen Maserati, 3 Liter, zur Verfügung gestellt hatte (er fuhr also nicht auf Alfa Romeo, wie offiziell angegeben Graham am Rennen Montreux-Caux. Wie man wurde), hatte sich, obwohl er eigentlich mehr Rundstreckenrennen bestritt, rasch und gut mit derham-Wagen, die das Montreux-Caux-Rennen mit so uns mitteilt, handelte es sich bei den beiden Gra- Strecke vertraut gemacht. Dennoch Hess er sich an schönem Erfolg bestritten, um zwei Serien-Innenlenker ohne SpezialÜbersetzung oder -zylinderkopf, verschiedenen heiklen Stellen zu einem übersetzten Tempo verleiten, was dann mitten im Dorfe die auch mit ihrem Gewicht von 150 kg wohl bedeutend schwerer waren als die meisten mitkonkurrie- Glion zu einem recht kritisch aussehenden Dreher führte. Er Hess sich aber darob nicht aus der Fassung bringen und beendete das Rennen in renden Wagen. respektabler Zeit, trotzdem ihn der Zwischenfall beinahe eine Minute gekostet hatte. Erfreulicherweise nahm das Rennen einen durchaus unfallfreien Verlauf, was ebensogut für dio Organisation, tdie neue Strasse, das hervorragend© Können der Teilnehmer als auch etwas zugunsten des Wetters und des Rennglückes spricht. Anlässlich der Preisverteilung am Abend fand dann noch die Proklamation der Automobilmeisterschaft 1934 statt, deren Ergebnisse wir folgen lassen und auf die wir noch zurückkommen werden. Alles in allem ein prächtiger Schluss des Sportjahres 1934, das zu den besten Hoffnungen auf ein ebenso vielseitiges und sportlich ergiebiges 1935 berechtigt! b. MBMRN 6 & 8 Zylinder Mit hervorragenden Motor-Leistungen und allen übrigen unvergleichlichen Fahreigenschaften l „DUAL-RATIO" Doppel- Hinterachs-Übersetzung Grösste Schonung des Motors durch geringste Tourenzahl bei hoher Reisegeschwindigkeit. Die Lebensdauer des Motors und aller anderen Aggregate wird stark verlängert. Grosse Ersparnis an Benzin, Oel, ReparaturenI Gebirgsmotor, Gebirgskühler. Unvergleichlicher Bergsteiger. Z. B. Linthal-Klausenpass-Höhe im geschlossenen 6 Zyl. 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