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E_1934_Zeitung_Nr.079

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Eine solche „Gelbe

Eine solche „Gelbe Liste" erscheint ca. alle 6 Wochen in der Automobil-Revue Bern, zusammen mit wertvollen Ratschlägen über die bei der Wahl eines Wagen 8 zu beobachtenden Gesichtspunkte. Probenummern gratis auf Verlangen. Die gelbe Liste erscheint in der Regel monatlieh einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolsen kostenfrei auf Grnnd des von der Administration eratis erhältlichen Anmelde-Fonnulares. Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausseschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt: dagegen werden sämtliche Anfrasen an die Fahrzeugverkäufer kostenlos weitenreleitet. Die Kontroll-Nr. ist hei Jeder Anfrage deutlich anzusehen und für Jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuse zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. La liste iaune parait dans la regle ehaque mols Nous y annoncons gratuitement les vfihieules d'occasion ä vendre. sur la base de formulaires envoye's sans frais Dar l'administration du Journal. L'administration ne crend aucune responsabilitö (juant aux indications contenues dans la liste, mais fera parvenir. sans frais, aux proprie'taires de ces vfihicules les (Jemandes de renseignements qui lui parviendront. Le numöro de contröle devra fignrer visibletnent sur chaaue demande de renseignements et chaaue vfibicule doit faire I'objet d'une demande a nart Les propri&aires des vÄhicnles eont prifis te nous signaler sans retard les v£hicules vendus Donr nous permettre de les rayer de la liste iaune. Gesichtspunkte für die Anschaffung gebrauchter Wagen Der Kauf eines gebrauchten Automobils birgt zweifellos gewisse Gefahren in sich, weshalb eine gründliche Untersuchung unbedingt notwendig ist. Auf die Gründe, die der Verkäufer in seiner Anpreisung angibt, kann man gewöhnlich nicht allzuviel geben. Trotzdem wäre es falsch, grundsätzlich von der Anschaffung eines gebrauchten Wagens abzuraten. Es ist vielmehr durchaus möglich, hierbei recht vorteilhaft zu kaufen. Hervorzuheben ist, dass man grundsätzlich auf Aeusserlichkeiten keinen Wert legen darf und kann. Welche Gesichtspunkte sind nun bei der Untersuchung eines gebrauchten Wagens zu beachten? Es genügt keinesfalls, mit dem Wagen lediglich ein paar Kilometer zu fahren. Die Prüfungsfahrt sollte wenigstens über eine Strecke von 100 Kilometer führen. Erklärt sich der Verkäufer zu einer solchen Prüfungsfahrt nicht bereit, so wird er wahrscheinlich seine Gründe haben. Wenn dem Wagen aber nicht ohne Bedenken 100 Kilometer Fahrt zugemutet werden können, so ist es das beste, auf alles weitere zu verzichten und von einem Kauf abzusehen. Lehnt der Verkäufer die Prüfungsfahrt nur der Kosten für Betriebsstoff wegen ab, so sollte der Käufer in seinem Interesse diese Kosten übernehmen. Die Probefahrt selbst soll nicht nur auf ebenen Strassen stattfinden, sondern auch starke Steigungen und Kurven berühren. Vor der Fahrt überzeuge man sich von dem guten Anspringen des Motors und prüfe mit der Hand den Kühler, weil viele Verkäufer schlau genug sind, den Motor vorher warmlaufen zu lassen, so dass er dann natürlich gut anspringt. Nachdem der Motor in Gang gesetzt worden ist, fahre man zunächst langsam und prüfe, wie der Wagen bei 10 Kilometer Stundengeschwindigkeit läuft. Hierbei achte man darauf, ob sich störende Geräusche bemerkbar machen, die infolge unsachgemässer Behandlung von dem Getriebe herrühren können. Alsdann gebe man plötzlich Gas und stelle fest, wie der Motor auf Touren kommt. Man beachte alle sich bemerkbar machenden Erscheinungen, da man diese Fehler der eingehenden Untersuchung des Motors zugrunde legt. Ein klopfendes Geräusch braucht nicht immer die Folge ausgelaufener Lager zu sein, da Kohleablagerungen ähnliche Geräusche erzeugen. Desgleichen kann ein mangelhaftes Beschleunigungsvermögen durch eine Nachregulierung des Vergasers sehr oft behoben werden. Man bringe nunmehr den Motor auf volle Tourenzahl und stelle die Höchstgeschwindigkeiten des Wagens fest. Hierauf kupple man aus und probiere jede der beiden Bremsen für sich. Das Befahren einer längeren starken Steigung ist unerlässlich, um feststellen zu können, ob sich der Motor etwa überhitzt. Die Ursache dieser Ueberhitzung wird in vielen Fällen in einer Verschmutzung des Kühlers oder in der Wasserpumpe zu finden sein. Empfehlenswert erscheint es, auch ein Stück sehr schlechter Strasse zu befahren, damit man die Wirkung der Federn prüfen kann. Dass man auch den Rückwärtsgang untersuchen muss, bedarf keines besonderen Hinweises. Nach der Fahrt pröfe man mit der Hand die Bremstrommeln und die Lager der Räder, ob sich diese unzulässig erhitzt haben. Ist die Probefahrt zur allgemeinen Zufriedenheit ausgefallen, so wird man eine genauere Prüfung des Fahrzeuges vornehmen. Da der Käufer hierzu meist nicht selbst in der Lage ist, wird er mit der Arbeit einen unparteiischen Fachmann betrauen. Die hierdurch entstehenden Kosten muss allerdings der Käufer selbst tragen. Gibt der Käufer dem Verkäufer von seinem Vorhaben, den Wagen durch einen Fachmann nachprüfen zu lassen, Kenntnis, so wird er schon aus dem Verhalten des Verkäufers Schlüsse auf den inneren Zustand des Wagens ziehen können. Lehnt der Verkäufer eine solche Untersuchung ab, die ihm ja keinerlei Kosten verursacht, so hat er seine Gründe dafür, und man wird gut tun, auf den Kauf zu verzichten. Hat man die Absicht, den besichtigten oder untersuchten Wagen zu kaufen, so kann man sich Motor- und Fahrgestellnummer aufschreiben und sich bei der Fabrik über alle Einzelheiten erkundigen. Insbesondere kann man auf diese Weise genau das Alter des Fahrzeuges feststellen und gleichzeitig erfahren, ob noch Ersatzteile erhältlich sind. Für die Untersuchung des Wagens können folgende Ratschläge und Fingerzeige dienen: Zunächst winde man mit einem Wagenheber die Vorderräder hoch und versetze sie in rasche Umdrehungen. Hierbei wird man feststellen, ob sie richtig laufen oder etwa-schlag gen. Man richte sein Augenmerk jedoch nicht auf die Reifen, sondern in erster Linie auf die Felgen. Nun fasst man das Vorderrad an und versucht, es in seiner Längsachse zu verschieben. Zeigt sich hier ein unzulässig starkes Spiel, so sind die Achslager abgenutzt und neue Kugellager notwendig. Nunmehr tritt man vor den Wagen und ergreift beide Felgen, und zwar mit der linken Hand die des linken und mit der rechten Hand die des rechten Vorderrades. Man versucht, die Räder abwechselnd nach innen und aussen zu drehen; die Bewegung der beiden Räder muss hierbei völlig gleichartig sein. Ist dies nicht der Fall, so sind die Gelenke der Spurstange abgenutzt. Bei Kardan-Wagen untersuche man das Differential auf seine Abnutzung, indem man unter den Wagen kriecht und die Kardanwelle mit der einen Hand fasst, während man mit der anderen Hand eines der Hinterräder zu drehen versucht. Natürlich muss das Hinterteil des Wagens vorher hochgewunden werden. Macht sich sofort nach dem Drehen eines Hinterrades auch eine Drehbewegung der Kardanwelle bemerkbar, so sind das Differential und dessen Zahnräder noch in gutem Zustand. Zeigt sich jedoch zwischen Rad und Welle ein merkliches Spiel, so ist eine Abnutzung im Differential vorhanden. Ist das Spiel sehr gross, so sollte man lieber auf den Kauf des Wagens verzichten, denn die Beseitigung von Störungen im Differential ist mitunter recht kostspielig. Auch das Getriebe sollte stets näher untersucht werden. Zu diesem Zweck nimmt man den Getriebedeckel ab, reinigt die Zähne von dem Fett und kontrolliert diese auf ihre Beschaffenheit. Lässt sich an den Zahnrädern das ursprüngliche Profil nicht mehr erkennen, so ist die Abnutzung bereits sehr weit vorgeschritten. Um das Arbeiten des Getriebes nachzukontrollieren, windet man am besten die Hinterräder hoch und schaltet, nachdem man vorher die Zündung abgestellt hat, der Reihe nach die verschiedenen Gänge ein, während ein Gehilfe langsam an der Andrehkurbel dreht. Lärmendes Geräusch ist immer ein Zeichen, dass die Räder abgenutzt sind. Einer gründlichen Untersuchung bedarf auch die Lenkung. Ein Verschleiss findet hauptsächlich in den verschiedenen Gelenken des Lenkgestänges statt. Um ein unzulässiges Spiel in dem Lenkmechanismus festzustellen, lasse man die Vorderräder festhalten, oder man stütze sie seitlich gegen die Wände der Garage ab. Dreht man nun das Lenkrad, so wird sich sofort zeigen, ob toter Gang vorhanden ist. Lässt sich das Steuerrad nicht KEVÖE AÜTÖMÖBiLg 1934 - 79 An geb otene Fa hraen8 e %£ fe Jgjl ^ I ^ An g e b otene »*» 1^1 *T fe- Standort I Preis Vottuns Offertes M, HP Annie Carrosserie kraft Voitures offertes M, HP Annie Carrosserie kraft Pnx i r— ttaJse ck nrno. to"* e?«X de rtas m Dom^ Pn * N° | Marke — Jfargtte [ Ejl. „„„ «OTtratt. dmpifflt N« M»rke — Marque Sjl. mm constract. ttorp otlle Lastwagen - Camions 16755 Bema 4 ns-.ißO 33,85 1925 Brücke m. Geländer 3 T. Boniswil 2,500 16748 Chevrolet 4 93,6: 101,6j 14 1928 Lieferw., geschl. Kb. 1500 kg Zijg 600 16756 Fiat 4 65:110 7,44 1929 Cam. cabine leimi 600 kg Vauseyon 2,500 16749 Arbenz 4 115:170 45 1920 oöene Brücke 5 T. Wallisellen 1,000 16757 Ford 4 78:107 10 1930 Lieferwagen 600 kg Zürich 2,800 16750 Fiat 503 4 65:110 7 1927 Lieferw. geschl. Kb. 900 kg Kreuzungen 1,200 16758 Berna 4 115:160 33.85 1917 3-Seiten-Kipper 5 T. Biel 3,500 16751 Saurer 4 110:160 30,97 1921 Camion 2 y 2 -3 T. Bern 1,700 16759 Sanrer 4 110:160 36 1920 Brücke m. Aufsatz 4 >/-T. St. Gallen 8,200 16752 Peugeot 4 85:130 16 1924 Camion 1 >/ 2 -2 T. Goldach 2,000 16760 Saurer 4 120:160 40 1924 Allwetter 26 P. Burgdorf 10,000 16753 Saurer 4 110:160 36 1920 Pont basculant 3,2 T. Reconvilier 2,000 16761 G. M. C. 6 87,3:117,4 20 1932 Wirz-3-Seiten-Kipp. 3500 kg Basel 15,000 16751 Ford 4 98,4:108 17 1929 Brücke m. Kabine 400 kg Winterthur 2,200 16762 G. M. C. Truck 6 84,14:127 29 1933 Camion 5 T. Biel 26,500 Occasions Allgemeine Mitteilungen. Communications ge*ne*rales. oder nur ganz wenig drehen, und zeigt sich, dass die Vorderräder sofort der Bewegung des Lenkrades folgen wollen, so ist die Lenkung in Ordnung. Ein geringer toter Gang ist immerhin noch zulässig, doch sollte er niemals mehr als 15 Grad betragen. Besonderes Augenmerk ist dem Motor zu schenken. Zunächst dreht man den Motor, nachdem er vorher warmgelaufen ist, langsam durch. Hierbei muss sich jeder Kompressionshub durch zunehmenden Widerstand fühlbar machen. Die Maschine ist um so besser in Ordnung, je grösser dieser Widerstand ist. Lässt sich der Motor ohne merklichen Widerstand durchdrehen, dann besitzt er zu wenig Kompression, und zwar: weil die Zylinder oder die Kolbenringe ausgelaufen sind, die Schlitze der Kolbenringe übereinanderliegen, die Ventile oder die Ventilsitze oder die Zündkerzen undicht sind. Bis auf das Ausschleifen der ausgelaufenen Zylinder lassen sich die Uebel ohne grosse Kosten beseitigen. Nunmehr fasse man mit beiden Händen das Schwungrad und versuche, es auf und ab zu bewegen. Auch der geringste Spielraum hierbei verrät, dass die Wellenlager ausgelaufen sind und nachgearbeitet werden müssen. Sehr häufig sind die Lager der Pleuelstangen ausgelaufen. Ist die Abnutzung besonders stark, so wird sich dieser Fehler schon bei der Probefahrt durch Klopfen bemerkbar machen. In diesem Falle bleibt nichts anderes weiter übrig, als den Motor auseinanderzunehmen und die Lager zu erneuern. Comment essayer une voiture d'occasion. i L examen. 1 'L'examen, tant des parties exterieures du chässis et de la carrosserie que des organes en mouvement que Von peut voir sans demontage en soulevant le capot et les planchers, donne tout de suite de pretieuses indications sur l'entretien de la voiture et la maniere dont eile est habituellement menee; tout doit etre net, poli, bien astrque; de nos jours, les trainees d'essence, d'huile ou d'eau autour du moteur, les particules de graisse suintant de certaines pieces sont interdites: une bonne voiture moderne peut etre maniee et conduite en gants blancs; si celle que vous regardez a des traces de poussiere, de lubrifiant ou de rouille, c'est que son conducteur n'en a pas assez soin, ou qu'elle n'a pas roule depuis assez longtemps; mauvais signe. La nettete des diverses parties permet aussi de voir plus facilement s'il n'y a pas eu des reparations de fortune, telles que des soudures, apres un accident: la question d'ailes redressees apres un accrochage est accessoire en elle—meme, car eile ne represente que quelques dizaines de francs; mais eile peut attirer I'attention sur quelque chose de plus grave; ä ce sujet, portez toute votre attention sur les longerons et les barres de direction et d'accouplement; il est important que, La, rien n'ait jamais ete tordu ou fausse; regardez l'etat des ressorts, leur flechissement; quoique le rempiacement d'une lame de ressort soit peu de chose, mieux vaut l'eviter. Verifiez l'etat des Carters inferieurs et superieurs du moteur, pour etre sur qu'il n'y a jamais eu de soufflure ni de felure ayant necessite l'emploi de soudure autogene; cela aurait une gravite particuliere aupres des pattes d'attache du Carter superieur. Les soudures autogenes sont, en general, resistantes; mais elles constituent un risque et creent souvent des repercussions fächeuses; un Carter soude deprecie d'autant plus une voiture que son remplacement par un neuf est onereux, car c'est une piece necessitant un gros usinage de precision. Le radiateur s'examine facilement; on regarde s'il est bien etanche, sans tubes ou petites ailettes faussees. En inspectant les roues et leur etat, faitesvous une idee de la valeur de l'equipement en pneumatiques: c'est assez important; sur une voiture moyenne de 10 eh., les pneus doivent avoir une duree moyenne de 15,000 kilometres; avec un peu d'habitude, on voit aux sculptures ce qu'on peut attendre de ceux d'une voiture, et un rapide calcul de Proportion indique la valeur de l'equipement. Mais attention : des ^itures sont quelquefois offertes munies de cinq pneus qui paraissent flambant neufs; ce sont souvent des pneus rechappes specialement pour la circonstance, et le vendeur se garde bien de le dire. Or, sans mepriser systematiquement le rechappage, qui, bien execute, donne de bons resultats, il faut savoir qu'un pneu rechappe' ne vaut que 50 % d'un neuf; ceci ä condition d'avoir ete moule sur une carcasse en excellent etat; ce n'est pas toujours le cas sur la voiture qu'on vous presente, et on a vu des pneus ä l'aspect impeccable finir ainsi leur vie sur un trajet tres court. L'essai. Avec l'evaluation des accessoires, l'oeil va terminer son travail; et c'est l'oreille qui va poursuivre, au cours de l'essai, la täche commencee: c'est, en effet, le bruit, ou plutöt l'absence de bruit, qui va vous indiquer que le fonetionnement mecanique est bon ; toute sonorite anormale est le signe qu'un Organe accompli son labeur dans de mauvaises conditions; si on ne peut en trouver immediatement la cause et la supprimer, il vaut mieux renoncer ä la voiture. II y a interet ä faire un essai sur route et en ville; le Premier vous fixera sur les capacites de la voiture, sa vitesse, ses qualites en cöte, sa consommation,' son freinage et sa Suspension; le deuxieme sur sa maniabilite, ses reprises aux basses allures et la vitesse jusqu'ä laquelle on peut descendre en prise directe. Demandez toujours, quelles que soient les bonnes raisons qu'on trouve ä vous opposer, ä conduire vous-meme ou ä faire conduire par un ami ; c'est extraordinaire ce qu'un condueteur experimente, connaissant bien une voiture, peut lui faire rendre et escamoter de petits defauts, que vous ne connaitrez qu'en etant vous-meme au volant. Exigez aussi de partir avec un moteur froid : son rendement au debut vous fixera mieux qu'ä aueun autre moment sur sa valeur veritable; demandez aussi, sous pretexte quelconque, ä faire le plein d'essence. II existe, en effet, des essences speciales qu'on ne peut emplover regulierement, parce qu'elles ont un effet brisant sur le moteur, mais qui lui donnent une nervosite extraordinaire ; un moteur extenue se sent avec elles des ardeurs de poulain. II vaut mieux qu'on ne les emploie pas ä votre insu pendant votre promenade; cela vous reserverait. pour l'avenir d'ameres desillusions. Tächez de verifier egalement que l'huile employee est bien celle du type prevu par le construeteur pour la saison en cours; on peut aider un moteur par des modifications, mais ce n'est que momentane. Comeibde m Controle de l'angle de la tige de bielle et du piston. Contröle des ptstons. Une fois le cylindre enleve, soulever avec precaution le piston, le prendre sur deux morceaux de bois rigoureusement semblables et le porter avec plus de precautions encore sur l'etabli. Si le piston est normal, les deux bätonnets doivent etre egalement tenus. Si Tun des deux presente du Jeu, c'est que la bielle est legerement recourbee et doit etre redressee de maniere ä permettre au piston de glisser impeccablement dans le cylindre. llj. Si par hasard vos freins sont bien regles, et aue vous aperceviez tout d'un coup un obstacle sur la route, rappelez-vous au'il faut freiner tout doucement, sous peined'user vos pneus d'une facon excessive.

K° 79 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 «ht Die Praxis des Fahrbewilligungsentzuges im Kanton Solothurn. Es kann leider nicht in Abrede gestellt werden, dass sich die Strassenverkehrsunfälle seit Inkrafttreten des neuen Verkehrsgesetzes in einem wesentlichen Masse vermehrt haben. Eine Zeitlang schien es, als ob sich im neuen Gesetz die Freigabe der Geschwindigkeitsvorschriften nicht aufrecht erhalten Hesse, indem die Unfälle, die auf Geschwindigkeitsexzesse zurückgeführt werden mussten, zunahmen. Mit Recht setzten sich Verkehrsverbände und Fachpresse in grossangelegten Feldzügen neuerdings für die Hebung der Verkehrssicherheit ein und verwiesen mit Nachdruck auf die Möglichkeit hin, dass der Bundesrat bei der unaufhörlichen Zunahme der Verkehrsunfälle die Geschwindigkeitsvorschriften, deren Schattenseiten jeder Motorfahrzeugführer aus den Zeiten des Konkordates zur Genüge kennt, dem Bundesgesetz einverleiben werde. Im Kampf gegen die unverantwortlichen Subjekte der Strasse fand der Vorbehalt der Automobilverbände, diejenigen Mitglieder aus der Organisation auszuschliessen, die sich schwere Verfehlungen in der Führung eines Motorfahrzeuges zu schulden kommen lassen, besondere Beachtung. Aber auch die Kantone blieben nicht snüssig und richteten ihr Interesse in vermehrtem Masse dem Mittel des Administrativverfahrens zu. So erliess der Regierungsrat des Kantons Solothurn, gestützt auf Art. 13 des Bundesgesetzes, Ende letzten Jahres ein Regulativ über den Entzug von Führerausweisen im Verkehr mit Motorfahrzeugen. Der Entzug der Fahrbewilligung ist letzten Endes dasjenige Verfahren, das den Motor- Tfahrzeugführer vom Steuerrad auf eine bestimmte Dauer entfernt. Als im Kanton So- Jothurn eine ziemlich strenge Praxis des Fahrbewilligungsentzuges einsetzte, konnte man wiederholt in Automobilkreisen übertriebene Ansichten über das Mass, bezw. relative Angemessenheit der Verfügungen hören. Besonders in Fällen, in denen der bestrafte Motorfahrzeugführer von Berufes wegen auf sein Vehikel angewiesen war, fand man die Handhabung des Regulativs im Verhältnis zum Vergehen als ein wenig hart. Nun darf bei dieser Gelegenheit ganz offen zugegeben werden, dass die Praxis im Kanton Solothurn sich als sehr streng herausgestellt hat. Zu Unrecht ? Gewiss nicht. Im Gegenteil, es liegt im unmittelbaren Interesse jedes verantwortungsbewussten und korrekten Motorfahrzeugführers, zu wissen, dass die Entzugspraxis ohne Ansehen der Person oder des Berufes gleicherweise scharf ist und je • nach dem Vergehen zur Anwendung kommt. Der Motorfahrzeugfüh- Ter kann nicht auf der einen Seite der unermüdliche Befürworter der Verkehrssicherheit sein und auf der andern die Milde in _der Anwendung der wirksamsten Massnahme bei Verkehrsversehen begehren. Die Automobilunfälle im Kanton Solothurn haben sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. August gegenüber dem letzten Jahr von 416 auf 516 erhöht. Wann tritt nun im Kanton Solothurn die sofortige Verfügung über den Entzug des Führerausweises ein ? 1. Wenn der Führer in angetrunkenem Zustande ein Fahrzeug geführt hat, gleichgültig, ob er in diesem Zustande einen Unfall verursacht hat oder nicht. 2. Wenn bei einem Verkehrsunfall eine Person getötet oder erheblich verletzt worden ist und an Ort und Stelle sofort nachgewiesen werden kann, dass der Führer technisch nicht richtig gefahren ist. In Fällen, in denen diese Voraussetzungen nicht zutreffen, aus dem Unfallhergang aber zu ersehen ist, dass der verantwortliche Führer die Verkehrsvorschriften in verkehrsgefährdender Weise verletzt hat, kommt das ordentliche Administrativverfahren zur Anwendung, das die Feststellung der Schuld bezweckt. Der Entzug des Führerausweises kann dann erst nach Durchführung des ordentlichen Administrativverfahrens ausgesprochen werden. Zu welchem Zwecke wird der Führerausweis entzogen? Hier gilt es, der stark verbreiteten Auffassung entgegenzutreten, der Entzug komme einer Strafe evtl. einer Zusatzstrafe zu Gerichtsurteilen gleich. Der Entzug will in erster Linie ganz allgemein eine wirksame Massnahme zur Hebung der Verkehrssicherheit sein. Diese Auffassung über das Wesen des Entzuges geht auch aus dem Gesetz deutlich hervor. Der Grund des Entzuges liegt in der Fürsorge für die Verkehrssicherheit, also für den Verkehr im allgemeinen. Der Entzug ist das einzige Mittel, ungeeignete und daher für die übrigen Strassenbenützer gefährliche Führer für eine bestimmte Zeit oder dauernd von der Strasse fernzuhalten. Dies bedingt, dass bei Vorliegen des Entzugsgrundes nicht Rücksicht darauf genommen werden kann, ob der Betroffene durch den Entzug in seinen persönlichen und beruflichen Beziehungen beeinträchtigt wird. Der Entzug wird also nicht verfügt, um den einzelnen zu strafen, sondern um zu verhindern, dass ein offenbar unfähiger Führer die Sicherheit und Ordnung auf der Strasse weiterhin gefährdet. Diejenigen Strassenbenützer, welche sich strikte an die freiheitlich ausgestalteten Verkehrsvorschriften der neuen eidgenössischen Automobilgesetzgebung halten, haben Anspruch darauf, dass sie durch die Behörden vor unfähigen oder gefährlichen Motorfahrzeugführern geschützt werden. Im laufenden Jahre wurden vom 1. Januar bis 30. Juni insgesamt im Kanton Solothurn 23 Entzüge definitiv verfügt. Zwei Führerausweise wurden provisorisch entzogen, deren Definitivum am 30. Juni noch nicht bestimmt war. Zahl wovon Dauer der Entzüge Ursache Alkohol 4 3 1 Monat 5 2 2 Monate 1 1 6 Monate 1 — 8 Monate , 1 — 9 Monate 5 2 1 Jahr 1 •— 2 Jahre 4 2 3 Jahre 1 — 7 Jahre •!. 23 10 Dazu-kommen diejenigen Entzugsfälle, die auf Antrag des Polizeidepartementes des Kantons Solothurn in andern Kantonen veranlasst worden sind. Von 23 Entzugsverfügungen im ersten Halbjahr 1934 sind nicht weniger als 10 oder 43,5% auf Alkoholursache -zurückzuführen. Dieser relativ hohe Prozentsatz fällt auf und muss den Automobilisten am meisten interessieren, denn das Lenken von Fahrzeugen in angetrunkenem oder betrunkenem Zustande gehört zweifellos zu den schwersten Verkehrsgefährdungen und zu den allerschwersten Vergehen, die sich ein Motorfahrzeugführer zuschulden kommen lassen kann. Gemäss Art. 13 des Automobilgesetzes ist der Führerausweis für rrtindestens ein Jahr zu entziehen, wenn der Führer in angetrunkenem Zustande ein Motorfahrzeug geführt und in diesem Zustande einen erheblichen Unfall verursacht hat. Sind diese Voraussetzungen gegeben,, so ist die Entzugsbehörde zum Entzüge des Führerausweises verpflichtet. Es steht ihr nicht frei, die Frage zu prüfen, ob überhaupt ein Entzug anzuordnen sei. Sie muss diesen Entzug anordnen und ist an die Minimaldauer von einem Jahr gebunden. In Fällen, in denen der Führer in angetrunkenem Zustande fuhr, aber keinen Unfall verursacht hat, kommt das Regulativ des Kantons zur Anwendung, d. h. im Kanton Solothurn tritt der Fahrbewilligungsentzug mit sofortiger Wirkung ein. Die Entzugsdauer wird je nach dem Tatbestand alsdann angesetzt. Die in der Uebersicht aufgezeichneten ersten 6 Fälle, die auf Alkohol zurückgeführt werden und eine Entzugsdauer von 1 bis 6 Monaten aufweisen, gehören zu den Fällen, wo kein Unfall herbeigeführt wurde oder nur ein solcher, der nicht als erheblich, also leicht bezeichnet werden kann. Wann wird nun in der Praxis ein Unfall als erheblich, also als schwer, bezeichnet? Grundsätzlich ist hier zu sagen, dass es gleichgültig ist, bei wem der Schaden entsteht. Der entstandene Schaden ist an und für sich für die Erheblichkeit massgebend. Davon machen auch jene Fälle, in denen ein Schaden nicht am Körper oder Eigentum eines Dritten, sondern am Eigentum und Körper des Verunfallten selbst entstand, keine Ausnahme. Als erheblich wird also derjenige Unfall bezeichnet, bei dem eine Person ernstlich verletzt oder ein beträchtlicher Sachschaden angerichtet wurde. Nach der Grosse des Unfalls wird bis zu einem gewissen Grad auf die Grosse der Verkehrsgefährdung geschlossen; nach der Grosse der Verkehrsgefährdung richtet sich die Praxis des Fahrbewilligungsentzuges. Bei der Einsichtnahme in die Tatbestände der einzelnen Fälle fällt zu einem grossen Teil die Schwere der Vergehen geradezu auf. Durchblättert man gewisse Rekursentscheide, kommt man zu der Auffassung, dass sich die Praxis des Fahrbewilligungsentzuges im Kanton Solothurn notwendigerweise als sehr streng, nicht weniger aber auch als ebenmassig gerecht bezeichnen lässt. Anderseits muss auch festgestellt werden, dass sich die Ordnung und Sicherheit im Strassenverkehr nur durch eine strenge Entzugspraxis gewährleisten lässt. T E Äulokuvse Rekordergebnis der Schweiz. Alpenposten im Jahre 1934. Das anhaltend schöne Wetter während der Sommermonate, von allem aber die merkbar reduzierten Fahrpreise, haben unseren Alpenposten vom 18. Juni bis 23. September 1934 gegenüber der vorjährigen Parallelperiode eine Mehrfrequenz von 40,8% gebracht. Im Gesamten wurden im Berichtsabschnitt 368.283 Personen gegenüber 253.606 im Vorjahre befördert, wobei allerdings der in der diesjährigen Saison erstmals geführte Kurs Stalden- Huteggen mit einer Frequenz von 10.974 Personen mit zu berücksichtigen ist. Die höchste Frequenzziffer hat die Linie Nesslau-Buchs mit 49.745 (33.873) Personen zu verzeichnen, gefolgt von St. Möritz-Maloja mit 39.292 (24.535) Passagieren. Auch der Kurs über die Lenzerheide hat mit einer Beförderungsziffer von 29.309 (20.160) Personen gut abgeschnitten. Was die Frequenz der eigentlichen Hochstraesen unseres Alpengebietes anbetrifft, so verzeichnen ausnahmslos alle Kurse Mehrfrequenzen, die sie zum Teil prozentual an die Spitze des diesjährigen Ergebnisses stellen. Ueber den Umbrail wurden 2430 (1283) Personen befördert, was gegenüber dem Vorjahre einem Plus um 90% entspricht. Die Julierroute wurde von 10.183 Personen (5818) befahren, was einer Zunahme um 75% gleichkommt. Der Simplon verzeichnete eine Frequenz von 5492 (3691) Personen oder + 49% Ueber den Gotthard zogen 7654 (5484) (+39%) Passagiere. Auch der Bernhardin mit einer Frequenz von 5061 (3744) Personen darf sich mit seiner Zunahme von 35% wohl sehen lassen, das gleiche gilt für die Furka mit einem Plus von 29% oder einer absoluten Zunahme von 12.678 auf 16.438 Passagiere. Der Flüela-Kurs verzeichnet eine von. •481.8 auf 6023 angezogene Frequenz (+25%). Die Grimsel steht mit 19.416 Passagieren (16.669) nach wie vor an der 'Spitze unserer eigentlichen Alpenpäsee (Zunahme +16%). Der.Klausen hat eine. Frequenz von 7136 (5849) oder + 22% aufzuwei-, sen, wogegen auf der Lukmariierroüte von Disentis nach Olivone nur 4330 Personen (3889) aber immerhin 11% mehr als im Vorjahre befördert wurden: Wenn wir die prozentualen Erfolge gegenüber der vorjährigen Saison vergleichen, so ßteht mit einem Plus von 113% die Strecke Sion-Haüderes an der Spitze, gefolgt vom bereits erwähnten Umbrail mit + 90%, Sierre-Val d'Anniviers mit 87%, der Linie Schuls-Tarasp +75%, dem Julier +.75%, dem Ofenpass +68%, St. Moritz-Maloja +60%, Schuls-Fetan +57% und Schuls-Landeck +55%. 9 Kurse haben somit eine Frequenzvermehrung aufzuweisen, die über 50% liegt. Weitere 7 bewegen sich zwischen 40 und 49%, 8 zwischen 30 und 39%, 7 zwischen 20 und 29% und deren 4 zwischen minimal 9 (Melchtal) und maximal 17%. Die gegenüber dem Vorjahre sich auf allen Kurslinien ergebende Mehrfreqüenz von 103.703 Personen illustriert zur genüge, wo der Hebel angesetzt werden muss, um die Schweiz als Reiseland zu beben und zu fördern. Vor allem sollten eich die •Schweiz. Bundesbahnen am Vorgehen der Postverwaltung ein Beispiel nehmen, um ihrerseits zu versuchen, nicht nur während einer Woche, sonder während eines grösseren Zeitabschnittes, Preisreduktionen eintreten zu lassen. V*»»Ueh» Um die Existenz der schweiz. Fremdenverkehrsunternehmungen. Am Mittwoch versammelte eich unter dem Vorsitz von Nationalrat Dr. Meuli (Chur) die parlamentarische Gruppe für Verkehr, Touristik und Hotellerie zur Besprechung der Maasnahmen, die zur Behebung der außerordentlichen Krise im Fremdenverkehr notwendig sind. In der durch ein Referat von Dr. Ehrensperger (Schweizerischer Fremdenverkehrsverband, Zürich) eingeleiteten Diskussion wurden die bisherigen Vorkehrungen der Bundesbehörden, insbesondere die Einbeziehung des Fremdenverkehrs in die Handelsabkommen mit dem Ausland, anerkannt und begrüsst« Der Bundesrat wird um wohlwollende Prüfung und. um Verwirklichung der ihm am 14. August 1984 vom Schweizerischen Fremdenverkehrsverband unterbreiteten Posiuiate zur Wiederherstellung der Wirtschaftlichkeit der Frenidenverkehrsunternehmungen und zur Förderung der Frequenz ersucht. Dabei wurde betont, dass eine Reihe von Massnahmen unverzüglich durchgeführt werden soll, wenn eine schwere Erschütterung des Wirtschaftslebens auf den kommenden Winter hin verhindert werden solle. A- C. S. SEKTION BASEL. Concours Auto-mppique a la Bäloise. Am vergangenen Samstag, 22. September, hat die Sektion Basel des A.C.S. die von ihr im vergangenen Jahre erstmals lancierte Konkurrenz im Verbände von Pferd und Auto erneut durchgeführt. Als «Autavia-Ersatz» bewährt sien diese glückliche Ehe zwischen Ein- und Mehrpferdigen Rennern ausgezeichnet und es ist erfreulich, dass es den Sektionen Basel des Rennvereins und des A.G.S. gelungen ist, 15 Equipen, jeweilen aus einem Reiter, 2 Automobilen und 2 Läufern bestehend, an den Start zu bringen. Auch dieses Jahr musste Auto No. 1 seinen am Start erhaltenen Befehl durch Vermittlung des Läufers, der seinerseits einige Hindernisse - zu bewältigen hatte, seinem Reiter überbringen. Auf vorgeschnitzelter Strecke hatte dieser zuerst eine reich mit Hindernissen versehene Piste bis zum ersten Kontrollhalt zu bewältigen, um dort sein Pferd einer Konditionsprüfung unterziehen zu lassen. Alsdann hatte er sich in freigewählter Piste und in. raschester Gangart an seine Endbestimmung, dem Uebergabeort an die Läufer resp. die Automobilisten zu begeben. Hier war die Kunst des Kartenlesens ausschlaggebend — bei den einen hiess es auch: « viel Steine ga.b's und wenig Brot», während andere das ebene Geiände um den Berg herum vorgezogen haben. Unterdessen haben sieh ; dann die Automobile auf ihre lange,, aber um so raschere — im Tempo Grand Prix, Bern — Reise gemacht, um jedes den ihm zugewiesenen End-K. P. zu erreichen. . Mit unserem Erfolge eind wir Basier- recht zufiieden, um so mehr, als sich die Verbesserungen gegenüber dem letzten Jahre gut bewährt haben. Ein gewisser Ausgleich zwischen Pferdekraft und Automobil würde hergestellt und so kam es auch, dass einerseits gute Reiter ihre Equipen im Range nach vorn bringen konnten, wie auch forsche Automobilisten Gonditionsfehler ihrer Reiter glücklich ausgleichen konnten. Speziell unseren Aargauer- Kollegen, die sich unsere letztjährige Organisation in diesem Jahre zu Nutze gezogen haben, können wir empfehlen, unsere neuen Erfahrungen ebenfalls zu. verwerten, wie wir hoffen, dass auch unsere anderen Schweßtersektionen sich entschliessen werden, unsere « Creation» als schöne im Sport verbindende Veranstaltung in ihr Sportprogrammaufzunehmen. Nachstehend die besten Resultats: Sieger: Max Schweizer auf «Cyrano de Bergerae», Autoteam I: Fahrer E. Buchenhorner, Läufer E. Graf, Autoteam II: Emil Blank, Max Maurer. Totalzeit: 2 Std. 09' 30". Zweiter- Emanuel Iselin auf «Dubin», Auto I: Heinrich Alioth und Peter Alioth, Auto II. M. Staehelin und H. J. Iselin. Totalzeit: 2 Std. 13* 59". Dritter: A. Mercier auf «Dulcinea », Auto I: W. Zellweger und W Zellweger jun., Auto II: Dr. P. Anliker und H. Zellweger. Tqtalzeit: 2 Std. 15' 26". Vierter: Dr. A. Gemuseua auf «Dragon Rouge », Auto I: G. A. Staehelin und B. Lichtenhahn, Auto II. Dr. A. Bischoff, und Dr. P. Burckhardt. Totalzeit: 2 Std. 18'44", P,. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL A. C. S. Herbst- und Sauserfahrt. Zu den Anlässen, welche die Sektion alljährlich mit Erfolg durchführt und die zur Tradition geworden sind, gehört auch eine Herbstfahrt in st. gallisches Weinland. Die Mitglieder, und. Angehörigen werden auf Sonntag, don 30. September in den Gasthof zum «Bahnhof» in Buchs zu froher Unterhaltung und Tanz eingeladen. Der warme Frühling und Vorsommer haben auch im Werdenberg und St. Galler Oberland einen Segen zusammengebraut, der von ganz erlesener Güte sein soll. An diesem Erntefest wird das altbewährte Mitglied des St. Galler Stadttheaters, Herr Fritz B'ois, aus seinem reichen Schatze fröhlicher Einfälle schöpfen, und eine gute Tanzmusik sorgt für rhythmische Bewegung. B. T- C. S. Sektion Graubunden. Der Vorstand beschloss in seiner letzten Sitzung vom 21 ds. die Einberufung der ordentlichen Generalversammlung auf Sonntag, den 7. Oktober, nach Savognino. Mit der Generalversammlung ist die Veranstaltung' einer Geschickliehkeitsfahrt ab Tiefencastel (Abfahrt 10 Uhr) verbunden. Der Vorstand beschloss weiter auf sein früheres Postulat betr. Einführung von Wechselnummerji und Gebührenermässigung für alte Wagen zurückzukommen. Ferner soll die Frage der Aenderung der "Bestimmungen über die Behandlung von «Straffällen» mit dem A. G.S. besprochen worden. Die gegenwärtige Ordnung im Rechtsverfahren ist derart,' da-ss jeder Automobilist unfehlbar dem «Zuchthaus» ausgeliefert ist. CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH Unsere nächste Monatsversammlung findet Mittwoch, den 3. Oktober 1034, 20.15 Uhr, im Vereinslokal Du Pont, Sehützenstube, 1. Stock, statt. AIIo Mitglieder sind gebeten, vollzählig und pünktlich zu erscheinen, da in Corpore die diesjährige Abendunterhaltung beschlossen werden soll, 1101 allen Wünschen entsprechen zu können. Die Unterhaltung ist endgültig auf den 10. November, in den Kaufleuten, festgesetzt und ist wiederum mit einer Tombola verbunden. Eine neu zusammengestellte Thsatergesellschaft mit gediegenem Programm wird gewiss alt und jung erfreuen. Die Reichhaltigkeit der Traktandcnliste verdient, dass alle Mitglieder den nächsten Mittwoch für dis Mönatsversamnilurig reservieren. Protokoll-Auszug der Monatsversammlung vom 5. September a. c. Nach einer kurzen Begrüssung eröffnete der Präsident um 20.50 Uhr die gutbesuchte Versammlung. Das Protokoll der letzten Monatsversammlung wurde nach Verlesung genehmigt. Unter Mutationen waren zwei Aktiv- und eine Passiv-Aiifnahme sowie ein Austritt zu verzeichnen. Ueber die am 1. Juli a. c. in Kraft getretene Verordnung betreffs Arbeits- und Ruhezeit der berafsmässigen Motorfalirzeuffführer referierte in übersichtlicher und klarer Weise Herr Abcgg, Chef des Fabrikinspektorates. Die am 17 Juli a. c. stattgefundene, äusserst gewissenhafte und peinliche Revision der Kassa- und Geschäftsführung durch die Revisoren gab zu keinen besonderen Bemerkungen Anlass. Den beiden Kassiers wurde unter Verdankung für die geleistete Arbeit Decharse erteilt. Da immer wieder Unregelmässigkeiten im Versand der «Automobil-Revue» entstehen, werden sämtliche Mitglieder bei Wohnungswechsel gebeten, sofort die neue Adresse bekanntzugeben, ansonst das Organ abbestellt wird. Im übrigen sei auf die Statuten,. Art. XIII, § 109a, vorwiesen, der wie folgt lautet: « Diejenigen Mitglieder, die bei Domizilwechsel ihre neue Adresse dem Vorstande nicht bekanntgeben, werden für die entstehenden Spesen belastet.» Anmeldungen betreffs « Fakultative Abonnenten- Unfallversicherung » über die die Mitglieder aus No. 54 der «A.-R.» vom 3. Juli a .c. orientiert sein sollten, nimmt der Präsident jederzeit entgegen. Nach rascher Erledigung der Traktanden konnte die Versammlung um 23.30 Uhr geschlossen werden.. H. G. VerschrecSenes Die Auszeichnung unfallfreier Automobilisten •fand, dieser Tage wiederum in London mit den üblichen feierlichen Zeremoniell statt. Bekanntlich führt der nationale englische « Safety First »-Verband einen jährlichen Wettbewerb durch, an dem sich jeder Automobilist, ob borufsmässiger Fahrzeugführer oder ob Herrenfahrer, beteiligen kann. Es werden für unfallfreie Fahrleistungen während einer Reihe von Jahren Auszeichnungen und Diplome ausgehändigt. Dieses Mal wurden in London allein 511 Automobilisten mit der Auszeichnung bedacht, wovon 30 auf eine 15jährige, vollständig Unfallfreie Fahrpraxis und die übrigen auf eine 10jährige Fahrperiode ohne selbstverschuldeten Unfall zurückblicken können. Wie sehr sich übrigens die englische Regierung für die überaus anerkennenswerten und auch erfolgreichen Bemühungen des Safety-First-Verbandes interessiert und einsetzt, geht daraus hervor, dass der englische Transportminister neuerdings einen Botrag von 5000 £ zur Verfügung stellte, um die Verkehrserziehung des Publikums und die Bestrebungen zur Uhfallverminderung finanzieren zu helfen. Der Betrag wurde dem Strassenfonds entnommen, dem bekanntlich die Nettoeinnahmen des Staates aus sämtlichen Motorfahrzeugsteuern- und Abgaben zufliessen. •" B. Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Büchi, Chefredaktion (abwesend). W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Hotel St. PETERSBURG 33—35, rue Caumartin L'hötel Suisse reputö Garage, Telegr.: Peterhotel; Telephone Opera 0210