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E_1934_Zeitung_Nr.084

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j * LUFTFAHR Das Schnellflugzeug von morgen Die nachfolgenden .Zeilen sind dem hier kürzlich besprochenen Buch «Das Problem des Schnellfluges », von Erich Bachern, entnommen. Red. Es ist immer undankbar, ein Prophet zu sein, auf technischem Gebiet sicher am fühlbarsten. Stets sind da Ueberraschungen möglich, besonders aber auf dem Gebiete der Flugtechnik. Trotzdem können wir uns heute schon Gedanken darüber machen, wie etwa Schnellflugzeuge von morgen aussehen werden. Der Begriff des « Schnellfluges » wird selbstverständlich immer ein relativer Begriff bleiben. Was uns heute « langsam » erscheint, schien unseren Vätern «schnell», und was wir heute als Schnellflugzeug bezeichnen, was wir unter einem Schnellflugzeug verstehen, wird vielleicht dereinst das Lächeln unserer Enkel erregen, die sich gelegentlich eines Wochenendausfluges zum Mond darüber unterhalten, wie umständlich wir es gemacht haben. Schon kommt von Amerika die Nachricht, dass dort bei der neuen Detroit Racing Association ein Hochgeschwindigkeitsflugzeug (Landflugzeug), das 600 km/St, erreichen soll, gebaut wird. Die Relativität des Begriffes «schnell» hängt ferner noch mit dem Verwendungszweck zusammen. Ein Segelflugzeug ist heute « schnell », wenn es bei 80 km/St, seinen besten Gleitwinkel hat. Unsere heutigen schnellen Sportflugzeuge haben, wie wir sahen, Geschwindigkeiten von 250 und mehr km/St., moderne Schnellverkehrsflugzeuge 350 km/St., Rennflugzeuge annähernd 700 km/St. Geschwindigkeit. Und schon will alles schneller fliegen, sogar der Segelflieger, und zwar auch, um im Laufe eines Tages möglichst weit zu kommen, vor allem, weil sein Antrieb, die wärmeverwirbelte Luft, in unseren Breiten am Tage nur beschränkte Zeit, in der Nacht überhaupt nicht zur Verfügung steht. Allen anderen Flugzeugarten kann man dieses Streben noch viel weniger verdenken. Allerdings eines verlieren wir: die geruhsame Fahrt über Land, die uns der Freiballon oder das Segel- und Kleinflugzeug in so romantischer Weise bescherte. Vielleicht ist der Autogiro oder das neue Schaufelradflugzeug Dr. Rohrbachs berufen, uns hier einen kleinen Ersatz zu schaffen, können doch beide Typen fast in der Luft stehen bleiben. Es gibt schon eine Reihe von Projekten, die an sich heute schon durchaus ausführbar wären, wenn die notwendigen Mittel zur Durchführung bereitgestellt würden. Bereits im Anfange unserer Betrachtungen war von dem wichtigen Zusammenhang zwischen Schnellflugzeug und Weitflug die Rede. Das praktisch auf grosse Strecken einzusetzende Schnellflugzeug muss auch Weitflugzeug sein, also eine grosse Strecke ohne Halt durchfliegen können. Beispiel: Die neue englische Luftverkehrslinie Kapstadt—London, die von der Imperial-Airways geflogen wird, benötigt für die 12 800 km lange Strecke imjner noch elf Tage. Der Fahrpreis beträgt 3600 RM. einschliesslich Verpflegung und Unterbringung in den Hotels. Die Linie fliegt nur tagsüber. Das auch nachts fliegende Luftschiff mit dem weit grösseren Aktionsradius würde diese Strecke selbst bei einem Durchschnitt von nur 100 km/St, in fünf Tagen fliegen können; dazu kommt die erheblich grössere Bequemlichkeit. Man sieht, dass also noch viel zu leisten und zu lösen ist. Immerhin ist die grösste Entfernung in geschlossener Bahn mit einem Flugzeug zur Zeit bereits über 10 000 Kilbmeter (Weltrekord). Auch der Reisedurchschnitt über eine längere Strecke ist schon beachtlich. Den Rekord hält der Franzose Haegelen, der 2000 Kilometer in sieben und einer halben Stunde durchflog, was einem Durchschnitt von 263 km/St, entspricht. Massgebenden Einfluss auf die Flugweite hat vor allem das Verhältnis von Leergewicht zu Gesamtgewicht, ferner die Gleitzahl oder der Gleitwinkel des Flugzeuges, der wiederum in stärkster Weise von den Widerständen und von der Schlankheit des Flügels abhängig ist. Nach italienischen Ueberlegungen kann ein Flugzeug mit einem Verhältnis von Gesamtgewicht zu Leergewicht von 3,6 : 1 (heute schon erreicht!) und einer Verbesserung des Schraubenwirkungsgrades um etwa 15 % (erreichbar durch freifahrende Schraube und Untersetzung) die heute theoretisch besten Reichweiten verdoppeln, d. h. ohne Halt 30 000 km in etwa 160 Std. mit einem Durchschnitt von 185 km/St, fliegen. Auch bei dieser Erwägung ist an den Einsatz von Rohölmotoren gedacht. Ein aussichtsreiches Projekt der zuletzt erwähnten Art zeigte der bekannte Konstrukteur von Leistungsflugzeugen n Messerschmitt, gelegentlich der deutschen!. Luftsportausstellung 1932 im Modell. ' Seine" AUTOmCfBTL-REVUE. 1934 - 84 Reichweite beträgt bei normalem Radstart 20 000 km, also halben Erdumfang, daher heisst es auch « Antipoden-Flugzeug ». Das Flugzeug ist kein Grossflugzeug oder Nurflügelflugzeug, da es noch nicht die notwendigen Gesamtausmasse besitzt. Es ist ja überhaupt fraglich, ob man auf derartigen Strekken grosse Maschinen einsetzen wird. Häufig ist es erforderlich, zu unterteilen. Es ist wirtschaftlich manchmal richtiger, jeden Tag eine 5-Tonnen-Maschine mit Post über den Atlantik zu schicken als einmal in der Woche eine 30-Tonnen-Maschine. Das gleiche gilt für Flüge vom Mutterland in Kolonialgebiete. Bei diesen grossen Strecken, deren Bewältigung auf dem Luftwege auch später noch länger als einen Tag dauert, spielt allerdings wieder die Bequemlichkeit der Passagiere eine wichtige Rolle. Das wirkt sich wiederum auf die Grosse des Flugzeuges aus. Auch aus diesem Grunde ist der Südatlantikverkehr mit dem Luftschiff erfolgreich. Die Reisenden sitzen nicht zusammengepresst auf einem Sessel, sondern können sich wie auf einem Dampfer frei bewegen, die Räume wechseln, ihre Schlafkojen aufsuchen und die Promenadendecks benutzen. Diesen Luxus wird man sich im Schnellflugzeug erst bei ganz grossen Einheiten leisten können, und auch dann noch nicht in dem Masse wie beim Luftschiff. Bemerkenswert an dem vorerwähnten Messerschmittschen «Antipodenflugzeug»-Projekt ist die Lage des Luftschrauben-Antriebes. Der Propeller arbeitet frei, nicht vor einem Rumpf. Hierdurch erreicht man höchste Wirkungsgrade. Während eine vor einem normalen Rumpf laufende Luftschraube in normalem Steigflug etwa 60 % der Motorleistung in Schubkraft umsetzt, arbeitet eine solche « Freistrahlschraube » mit etwa 85 % Wirkungsgrad. Durch die Heraufverlegung des Antriebes kann man (Jie Drehzahl des Propellers auch günstigst zu der des Motors untersetzen. Luftschrauben, die mit den hohen Drehzahlen unserer heutigen Schnelläufermotoren laufen, arbeiten ausserordentlich ungünstig. Steigflugwirkungsgrade von nur 45% sind keine Seltenheit. Der spindelartige Rumpf, ein idealer Tropfen, hat geringe Widerstände, Rohölmotoren ergeben weitere Brennstoffersparnisse und erhöhen die Reichweite, ein Teil der Flügel ist in bekannter Weise als Kühler ausgebildet, das Fahrgestell ist selbstverständlich einziehbar. Der häufig noch Widerstand erzeugende Führerstand wurde in die ohnehin vorhandene Kielflosse an das Rumpfende verlegt. Schliesslich kommt ein Flügel zur Anwendung, der in seiner Schlankheit fast unsere modernsten Segelflugzeuge übertrifft. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 350 km/St., die Reisegeschwindigkeit 300 km/St, in 4000 m Höhe. Ohne Halt in 24 Stunden Berlin—Neuyork, Berlin—Peking, Berlin—Kapstadt ist heute keine Utopie mehr, sondern : « Flugzeug von morgen ! » Jeder junge Amerikaner muss fliegen. Kriegsminister Dem erklärte im Kriegsministerium, dass die amerikanische Regierung den Plan habe, jedem Kadetten, der in Westpoirft ausgebildet wird, auch eine vollkommene Fliegerausbildung zu geben. Vom nächsten Sommer an soll jeder Kadett von der ersten bis dritten Klasse ab, verpflichtet sein, wöchentlich 20 Stunden Flugunterricht auf dem Flugplatz Mitchellfield zu nehmen. Der Kriegsminister fügte hinzu, dass dieses der erste Schritt ist, um die gesamte amerikanische Jugend zu Fliegern auszubilden. Der nächste Plan ist, allen auf einer Universität eingeschriebenen Studenten einen Fliegerkurs zur Pflicht zu machen. Zum London-Melbourne-Rennen. Es dürfte für die Aero-Philatelisten von allgemeinem Interesse sein, zu erfahren, dass ein holländisches Flugzeug, das an diesem Rennen teilnimmt, ermächtigt ist, Briefpost nach Australien mitzuführen. Briefe müssen zu diesem Zweck vor dem 18. Oktober an folgende Adresse gesandt werden : K. L. M., Royal Dutch Air Lines, Hofweg 9, La Haye (Hollande). Der Umschlag muss die Aufschrift tragen : London-Australia Air Race. Dieser Umschlag (Nr. 1), normal frankiert, muss enthalten : 1 internationalen Postwertschein im Betrage von hfl. 1.25, d.h. 12.50 franz. Fr., sowie ein zweites Couvert (Nr. 2) mit der Adresse : M. le Repräsentant de la K. L.M., Saint-George Street 255, Sydney (Australie). In diesem Couvert (Nr. 2) muss eine dritte Enveloppe (Nr. 3) enthalten sein mit der Adresse des Empfängers, welche mit derjenigen des Absenders oder irgend einer andern Person identisch sein kann. Wichtig ist, dass die Gouverts Nr.' 2 und Nr. 3 zusammen nicht mehr als 10 g wiegen dürfen. Noch 25 Konkurrenten für London-Melbourne. Für den am 20. Oktober beginnenden Monstreflug über 19,000 km von London nach Melbourne sind zurzeit von 64 gemeldeten Maschinen noch 25 Konkurrenten startbereit. Sie verteilen sich auf die einzelnen Nationen wie folgt : Amerika und England je 6, Australien, Frankreich, Italien, Neuseeland je 2, Holland, Irland, Britisch Indien, Dänemark, Neu-Guinea- je 1 Konkurrent. Die modernen Omnibusse und Carsalpins aus Stahl und Leichtmetall liefern: CARROSSERIEWERKE BERN, RAMSEIER, STREUN & CIE. Zukaufen, gesucht 4pl. LIMOUSINE PEUGEOT oder CITROEN, nicht unter Modell 1931, und 2pl. PEUGEOT oder CITROEN. — Tausch gegen fabrikneuen PEUGEOT 301, blau, Lim., 1934. Offerten unter Chiffre 65122 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen, gesucht gegen Kassa: Innenlenker 4 plätzig, 7—11 PS, nicht unter Jahrgang 1933/34. Modell, Type und Motornummer ist anzugeben. Darf eventuell auch ein guter Vorführungswagen sein. Offerten unter Chiffre 65054 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen, gesucht günst. Occasion gegen bar Last- oder Lieferungs - Wagen 800—1000 kg Tragkraft, 10—12 PS, mit Brücke v. mindestens 250 cm Länge. Aeussersle, präzise Offerten unt. 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N° 84 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Sitzung der internationalen Touristik-Kommission. Die internationale Kommission für Tourismus (C.I.T.) besprach an ihrer Sitzung eine Reihe wichtiger Fragen von internationaler Bedeutung. So wurde beschlossen, die Möglichkeit zu prüfen, ob am Eingang der Städte nicht Tafeln angebracht werden können, die über die Vorschriften betr. Gebrauch von akustischen Signalen orientieren. Ferner wurde das Sekretariat der C.I.T. beauftragt, Richtlinien auszuarbeiten, nach welchen in allen Ländern die Schaffung einheitlicher Wegweiser und Distanztafeln erfolgen könnte. Was die internationalen Ausweise anbelangt, so ist die C.I.T. der Ansicht, dass nichts zugunsten der vollständigen Aufhebung der internationalen Ausweispapiere zu unternehmen sei, da sich das für den internationalen Automobilverkehr nachteilig auswirken könnte. Dagegen empfiehlt die Kommission den einzelnen Ländern, von Angehörigen der Nachbarstaaten die internationalen Ausweise nicht mehr zu verlangen und sich mit den nationalen Ausweisen zu begnügen. Damit diese gegenseitigen Verkehrserleichterungen besser durchzuführen sind, wurde der Wunsch ausgedrückt, die nationalen Fahrausweise möchten in allen Ländern möglichst auf ein gleiches Format gebracht werden. Die C. I. T. ist ebenfalls der Ansicht, dass Vorschläge ausgearbeitet werden müssen zum Zwecke einer Revision oder Ergänzung der Konvention von 1926, um in der Lage zu sein, im gegebenen Moment wohlgeprüfte Vorschläge vorzulegen. Vom Automobil-Club von Belgien soll dem Ä. I. A. C. R. ein Bericht zugestellt und an alle Clubs verteilt werden, der von der Einrichtung von Lazaretten handelt, die der Club für seine verunglückten Mitglieder erstellt hat. In diesem Zusammenhang wurde das Sekretariat auch angewiesen, die Organisation von Strassenhilfsposten zu prüfen. Sfrassen und Verkehr Prageistrasse. Seitens des schwyzerischen Regierungsrates sind dem Bundesrat die beiden PragelausbauprO'jekte zugestellt worden, jieim grössern Projekt handelt es sich um einen Kostenvorschlag von 2,5 Millionen Fr., beim kleinern um einen solchen von 850,000 Fr. Das Ersuchen des Kantons Schwyz geht dahin, eines dieser Projekte ins Arbeitsbeschaffungsprogramm aufzunehmen. Gleichzeitig ist die Glarner Regierung eingeladen worden, das Vorgehen der Schwyzer zu unterstützen. .Diese Strassenpolitik der Schwyzer Radio-, Motorradund Auto-Batterien mit schriftlicher Garantie. FachmännischeReparaturen aller Systeme. Leihbatterien. Lager der Accumulatorenfabrik Oerlikon. CARL HUBER, Werkhof Milchblick, ZÜRICH 6 Bchaffhauserstrasse 120a Telephon 60.244 Telephon 24.16 Fischhäuserstr. 22 j ACHTUNG! 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Jedesmal hat man aber die glarnerischen Vorstellungen mit der Begründung abgelehnt, die Finanzlage des Kantons Schwyz erlaube es nicht, selbst an die Ausführung des Güterstrassenprojektes zu denken! Im Hinblick auf die in Aussicht stehende eidgenössische Botschaft über die im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogrammes vorzunehmenden Strassenbauten glaubte wahrscheinlich die Regierung des Kantons Schwyz ihre Hefte vor Torschluss noch schnell revidieren zu müssen, um möglichst viel vom eidgenössichen Batzen zu profitieren. Ihrerseits zeigten die Glarner freundnachbarliches Entgegenkommen, indem der Regierungsrat beschlossen hat, das Projekt Blumer dem eidg. Departement des Innern einzureichen. Ohne auf die Bedeutung der Prageistrasse im neuzeitlichen Strassenverkehr eintreten zuwollen, glauben wir doch, die Meinung vertreten zu können, dass der Kanton Schwyz auf strassenbautechnischem Gebiete noch dringendere Aufgaben zu erfüllen hat, und zwar vor allem endlich einmal Ausbau der im internationalen Durchgangsverkehr bedeutungsvollen Zugerseestrasse südlich Walchwil bis Arth, sowie Aenderung der unhaltbaren Zufahrtsverhältnisse im Dorf Arth selbst, und zwar sowohl auf der luzernischen wie zugerischen Zufahrtsstrecke. Die fünfte Verwerfung des Steuergesetzes dürfte auch nicht dazu angetan sein, neben den grossen Beträgen, die im Hinblick auf die jüngste Unwetterkatastrophe aufzubringen sind, nur geringste Summen für Strassenneubauten flüssig machen zu können. Wenn vielleicht die schlauen Schwyzer glauben, mit dem Pragelprojekt einen Kuhhandel einleiten zu können, dann dürften sie diesmal die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben. -my- schluss des Vorderrheintals an die Gotthardroute sicherzustellen und während diesen Wochen der Früheröffnung die autotouristisch wichtige Verbindung Andermatt- Chur-Engadin offenzuhalten. Die nötigen finanziellen Mittel sollen von den beiden Kantonen bereits zugesichert worden sein, so dass 1935 mit der Gotthard- auch die Oberalpstrasse'frühzeitiger fahrbar sein wird. Und nun hat auch diese Aktion bereits wieder weitere Kreise gezogen. Kürzlich hat in Disentis auf Einladung des Bezirkspräsidenten eine stark besuchte Konferenz der Vertreter aller oberländischen Gemeinden getagt, um mit den Vertretern im Grossen Rat die Frage der Förderung des Verkehrs über den Lukmanier zu besprechen. Im Beisein der Vertreter des tessinischen Bleniotales wurde beschlossen, in einer Eingabe an die Bündner Regierung das Verlangen nach Ausbau der Lukmanierstrasse zu stejlen, um einerseits die Verkehrsabwicklung sicherer und besser zu gestalten und anderseits die Strasse zu Beginn der Fahrsaison früher fahrbar zu machen. Es wurde ein interkantonales Komitee bestellt, das sich im übrigen aus Vertretern des Bündner Oberlandes und Bleniotales zusammensetzt und das im besondern die Interessen des Lukmaniergebietes schützen und verfechten soll. Wenn auch das Tödiprojekt als direkte Fortsetzung der Lukmanierstrasse nach Norden noch lange Zeiten ein Traum bleiben muss, so dürften die Anstrengungen der neuen Vereinigung dazu beitragen, der frühzeitigeren Schneefreimachung des autotouristisch bedeutsamen Strassendreiecks Gotthard - Oberalp - Lukmanier vermehrten Impuls zu geben. V Der Verband der Motorlastwagenbesitzer und das Verkehrsgesetz. Die Aspaleitung hatte auf den 10. Oktober eine Zentralvorstandssitzung gemeinsam mit dem Arbeitsausschuss der Spezialkommission zur Be-, handlung der Angelegenheit Bahn—Auto nach Bern einberufen. Nach der Verabschiedung des Verkehrsteilungsgesetzes durch die Räte galt es zu der Vorlage in der heute H. LANZ, ROHRBACH b. Huttwil. Teleph. 22.38. 13 PS, 4/5 PL, Fr. 2000.—. Telephon Zürich 41.242. I ; irhöMeMotorkrofT; \"' ßpnztn £r.spQmis i • Cfgen Russbildung • •! L __ :• I r I »I 16 PS, sehr gut erhalten, zuverlässig, kontrollbereit. Mercedes-Benz-Automobll- A.-G., Badenerstrasse 119. Zürich. Telephon 51.693. auf Pneus 40X8 , in gutem, fahrbereitem Zustand, wird zu 11692 Fr. 7000.— 14-Plätzer, im Zustande so gut wie neu, mit selten sofort abgegeben. 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Das initiative Vorgehen der «Vereinigung Gotthardstrasse» für die mög-vorliegendelichst frühzeitige Oeffnung des Gotthardüber nehmen und sich über das weitere Vorgehen Fassung definitiv Stellung zu ganges im Frühsommer und dessen möglichst schlüssig zu werden. Prinzipiell wurde beschlossen, die an der letzten Generalver- lange Offenhaltung im Winter hat den Baubehörden der Kantone Uri und Graubünden sammlung beschlossene Urabstimmung unter Veranlassung gegeben, auch die frühzeitigere allen Mitgliedern vorzunehmen, ob gegen Schneefreimachung der Oberalpstrasse für dje Vorlage das Referendum ergriffen werde.n. soll oder nicht. Es wird somit, von das nächste Jahr vorzusehen, um so den An-] diesem Ergebnis abhängen, was weiter von Seite des Verbandes schweizerischer Motorlastwagehbesitzer vorgekehrt wird. Von Seite der Spezialkommission ist jedoehder Wunsch ausgedrückt worden, dass ihr Gelegenheit geboten werden möchte, sich vor der weitern Entscheidung noch vor einer ausserordentlichen Generalversammlung über ihre weiteren Arbeiten zu einer Verbesserung der Vorlagen rechtfertigen und ihre Ansichten kundgeben zu können, um so mehr sie ihr Mandat aus den Händen einer General-Versammlung erhalten hat. Diesem Begehren soll durch Einberufung einer Versammlung auf nächsten Samstag, den 20. Oktober, in Ölten entsprochen werden. Sie sieht als einzige Traktanden vor: 1. Bericht der Spezialkommission Bahn— Auto. 2. Freie Aussprache über die* Vorlage. GpenzYevkeiiv Versicherungsnachweise für Auslandsfahrten. Es hat sich im Laufe dieses Sommers in zahlreichen Fällen gezeigt, dass schweizerische Automobilisten bei ihren Fahrten nach England und den skandinavischen Staaten erheblichen Unannehmlichkeiten begegneten, weil sie nicht im Besitz der von diesen Ländern vorgeschriebenen Ausweise für die Autohaftpflichtversicherung waren. Die Fälle waren nicht selten, wo die Einreise kurzerhand verweigert wurde und wo unter erheblichem Zeitverlust und ansehnlichen Kosten vorerst diese schriftlichen Bestätigungen aus der Schweiz herbeordert werden mussten. Man mag sich daher merken, dass England, Schweden, Norwegen und Dänemark bei der Einreise den Nachweis des Bestehens einer genügenden Automobilhaftpflichtversicherung verlangen. Der Schweizer Automobilist muss daher seine Haftpflichtversicherungspolice sowie die letzte Prämienquittung einer in diesen Ländern konzessionierten Gesellschaft vorweisen. In England muss zudem noch dem Agenten der dortigen Clubs eine sogenannte «Application for a certificate of foreign insurance» ausgefüllt und persönlich unterschrieben vorgewiesen werden, auf Grund dessen dann dem Automobilisten das «Certificate of foreign insurance» ausgehändigt wird. In gleicher Weise verlangt auch Dänemark ausser Versicherungspolice und Prämienquittung die sogenannte « Carte d'Assurance», welche aber von den betreffenden schweizerischen Versicherungsgesellschaffen ausgestellt wird. V Erklärung HANS ZYSSET, Auto- und Moforradbettandteile, in OSTERMUNDIGEN, teilt seiner werten Kundschaft sowie den Lesern dieser Zeitung mit, dass er am 6. Oktober 1934 Herrn W. MARITZ JUNIOR, der bis anhin bei ihm als Vertreter für Motorräder eingestellt war, fristlos entlassen musste. Diese Mitteilung geschieht insbesondere auch, um eventuelle Kreditgewährungen an denselben in meinem Namen zu verhüten. Sollten, was anzunehmen ist, noch Forderungen an mich nicht erledigt sein, so bitte ich um sofortige Anmeldung derselben. Hans Zysset, Ostermundlgen Telephon Nr. 41.172. Wegen Nichtgebr. zu verkaufen AMILCAR 1934, 2/3pl., vollständig fabrikneu, Cabriolet, Luxusausführung, bedeutend unter Katalogpreis. Offerten unter Chiffre 14451 an die Zu verkaufen Automobil-Revue, Bern. FIAT Torpedo 502 Vierradbremse, mit Brücke und Kalbergatter, in tadellosem Zustand, passend für Metzger oder Händler, zu äusserst vorteilhaftem Preis. —> Anfragen an: Hans Arn, Handelsmann, Büetigen b. Busswil. Zu verkaufen 4Zyl.-Berna-Nietfer-Chassis-Kippwagen kombinierbar mit 30-Plätzer-Karosserie, 4-Rad-Oeldruckbremsen, wird wegen Anschaffung eines Wagens ohne Kippung, günstig verkauft. — Zu besichtigen bei Gebr. Lanz, Autotransporte, Huttwil. Telephon 113. 65069 Zu verkaufen od. zu vertauschen an KLEINWAGEN, nicht über 10 PS, Chrysler Modell 62 15 PS, sehr gut erhalten, 36000 km gefahren. — Offerten an E. 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