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E_1934_Zeitung_Nr.083

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N" 83 Wendung finden, hier werden Haarsäumchen an den Manschetten der Handschuhe und den schiefgeschnittenen Enden des Schals eine passende Verzierung bilden. Handschuhe aus schwarzem Taffet, deren Manschetten mit flauschigem Goldfaden reich bestickt sind, werden vorzüglich zum lichten, nahezu weissen Wollmantel mit rundem kragenlosem Halsausschnitt passen, aus dem ein analoger steifer Taffetschal herauslugt. Die hohen Manschetten anderer Handschuhe können wiederum nach Art der seidenen Steppdecken reich abgesteppt sein. Handschuhe aus bedrucktem, gewachstem Chintz in kleinem Blumenmuster werden durch grosse, rechteckige Schals ergänzt und sind bestimmt, einfache Herbsttailleurs zu vervollständigen. Stimmt Sie die Aussicht nicht heiter ? Stellen Sie sich doch diese Handschuhe hier aus schlüsselblumengelbem Chintz mit winzigen violetten Blümchen vor, die fabelhaft zu einem dunkelblauen sehr strengen Schneiderkostüm passen werden. Jetzt heisst es, für die Handschuhe zu sparen beginnen, aber man darf auch ruhig Phantasie entwickeln und gegebenenfalls in alten Kisten und Schubfächern nachsuchen, in denen man vielleicht Seidenreste findet, die zu klein waren, um als Blusen verarbeitet zu werden. Aus solchen Seidenresten lassen sich prachtvolle Handschuhe nach Mass herstellen, die jeder Handschuhmacher liefern kann. Versäumen Sie negro. diese lockende Gelegenheit nicht, mit verhältnismässig geringen Mitteln ungeheuer chic zu sein. Kleine Winke — grosse Hilfe Wir essen täglich Quecksilber, denn fast alle tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel enthalten es in verschiedenen Mengen. Besonders reich daran sind Schellfisch, Brot, Kartoffeln in der Schale, Aepfel, Reis, Tomaten und Kohl. Quecksilberausscheidungen sind daher, nach den Untersuchungen von Prof. Borinski, nicht krankhafte Erscheinungen — die nur bei Menschen mit Amalgam-Zahnfüllungen auftreten, wie man früher vermutete — sondern sie sind die natürliche Folge einer naturgemässen Ernährung. Lebertran bessert Lungentuberkulose. Als einfaches Mittel zur günstigen Beeinflussung der Lungentuberkulose wird von einem Spezialarzt Lebertran empfohlen. Die Lebertrankur brachte sowohl eine Verringerung des Auswurfs, als auch vermehrten Appetit und damit Ansteigen des Gewichts mit sich. Ferner kamen die feuchten Katarrhe zum Verschwinden, und eine deutliche Bindegewebswucherung mit rascher Entfieberung setzte ein. Die Behandlung bestand lediglich in Liegekuren mit guter Ernährung und Lebertranverabreichung. Gefrieren oder Kochen ? In letzter Zeit neigt man dazu, dem Gefrierprozess besser konservierende Eigenschaften als dem Kochen zuzuschreiben. So wurde in Washington eine Ausstellung von gefrorenem Obst und Gemüse abgehalten, auf der gezeigt wurde, dass sich die meisten Früchte durch Gefrieren bis zu Temperaturen von —20 Grad C. gut konservieren lassen. Erst bei —60 Grad änderten sich Farbe und Geschmack. Gefrorenes Gemüse von —20,5 Grad war sogar im Aussehen und Geschmack dem durch Kochen konservierten bedeutend überlegen. Wozu haben wir eine Milz ? Das Geheimnis, von dem ihre Existenz noch immer umgeben ist, beruht darauf, dass nach ihrer operativen Entfernung nur geringe Ausfallserscheinungen im menschlichen Körper auftreten. Nun scheint man durch die Gewinnung eines reinen Milzstoffes, das sogenannte Prosplen, die Tätigkeit der Milz weiter geklärt zu haben. Danach ist sie nicht nur Blutreservoir, sondern auch gleichzeitig richtunggebend für den Säuregehalt des Magens. Den wichtigsten Einfluss aber dürfte sie nach Schliephakes Untersuchungen in ihrer direkten Abwehr gegen eingedrungene Krankheitserreger haben, weil nämlich das Prosplen die Tätigkeit der weissen Blutkörperchen anregt, was zu erhöhter Vernichtung von Bakterien führt. So erklärt sich auch die Erscheinung, dass Menschen, denen die Milz entfernt worden ist, besonders geringe Widerstandsfähigkeit gegenüber Lungenentzündung haben. Die Funktion der Milz kommt im menschlichen Körper also erst dann zur Geltung, wenn der normale biologische Ablauf gestört wird oder krankhafte Veränderungen im Stoffwechsel eintreten. Malzkaffee bei Zuckerkrankheit. Mit regelmässigem Genuss von Malzkaffee, an Stelle des Bohnenkaffees, hat ein Spezialarzt bei Zuckerkranken gute Erfahrungen gemacht. Bereits 6—7 Tage, nachdem Malzkaffee regelmässig genossen worden war, ging die Zuckerausscheidung erheblich zurück, und es kam. auch zu einer beträchtlichen Besserung des Allgemeinbefindens. Tourismus Wohin die Fahrt? (Fortsetzung aus «A.-F.» Nr. 74, 76, 78, 80.) Jugoslawien, Landschaftliche Glanzpunkte sind : der 927 Italien. Zu den bekanntesten Tourengebieten Europas gehört — mit Recht — Italien. Seit urdenklichen Zeiten übt der «Sonnige Süden> dieses Landes eine besondere Anziehungskraft aus. Das oberitalienische Seengebiet und die herrlichen Dolomiten sind rasch erreicht; über Einzelheiten gibt der «Automobilführer der Alpen», Verlag Hallwag, mit Text, Bildern und zuverlässigen Karten genaue Auskunft. Die Po-Ebene leitet über nach Mittelitalien, das landschaftlich von den Apenninen beherrscht wird. Wenn auch die Küstenstrassen herrlich ausgebaut und landschaftlich ganz überragend sind (vor allem muss die Route San Remo - Genua - Spezia - Pisa infolge ihrer wiederholten Erhebungen über die Küste hervorgehoben werden), soll man doch auch mindestens einmal die Apenninen überqueren. Hiezu eignet sich gut die hervorragend ausgebaute Strasse Modena- Pisa oder Bologna-Pistoja-Florenz. Die Abbruzzen lernt man am besten durch einige kleine Rundfahrten mit dem am Fusse des Gran Sasso. 2921 m, gelegenen Aquila d'Abruzzi als Standquartier kennen. — Dass bei einer Italieniahrt der Besuch der «Ewigen Stadt» und der berühmten anderen historischen Stätten nicht fehlen darf, ist selbstverständlich; hieiür ist eine gründliche Vorbereitung an Hand einschlägiger Literatur unbedingt vonnöten! — Weitere touristische Glanzpunkte Italiens sind die Strasse Meter hohe Sattel von Varosin nordwestlich von Sarajewo, der Stadt der 100 Mo-auf den Vesuv, 1186 m, eine Fahrt durch Sizilien mit einem Besuch des Aetna, 3274 m, auf der noch im Bau befindlichen Fahrstrasse und schliesslich für denjenigen Touristen, scheen, deren zierliche Minaretts man am besten von der alten, türkischen Bastion sieht; die Strecke über die Ivan-Planina, 967 m, von Sarajewo nach Mostar, mit der anschliessenden tiefen, zerklüfteten Felsschlucht der Narenta und dem berühmten Narenta- Defilee kurz vor Mostar. — Die Strassen dieses Gebiets sind gut angelegt, aber meist sehr stark geschottert und sehr sandig. Hingegen sind die Strassen in Südserbien nunmehr sehr gut ausgebaut, so dass dem Besuch von Serbisch-Mazedonien, das landschaftlich sehr schön ist, keine Schwierigkeiten entgegenstehen. In den ebenen Gebieten von Kroatien und Slavonien sind die Strassen zwar riesig bre'it — 15 m und mehr! — aber von tiefen Furchen durchzogen und zudem sehr staubig. Albanien und Südserbien erreicht man daher besser über Bosnien- Herzegowina oder über Dalmatien-Monte- der über genügend Zeit (und Geld) zur Schiffsverladung besitzt, ein Besuch der Insel Sardinien. Ebenso wie in Sizilien soll man sich in Sardinien nicht darauf beschränken, nur eine Rundfahrt längs der Küste zu unternehmen; es ist unbedingt lohnend, einen Teil der Route durch das Landesinnere zu legen; hiefür steht die landschaftlich sehr lohnende, gut ausgebaute Strasse Cagliari- Nuoro zur Verfügung. 12 ) Sinn dieser Abhandlung konnte nur sein, den tourenfreudigen Automobilisten auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Glanzpunkte der europäischen Staaten hinzuweisen, um so die Projektierung von Fahrten, die möglichst viel des Interessanten in sich schliessen, zu erleichtern. Die Detailausarbeitung wird in jedem einzelnen Falle, wenn einmal die Richtung der Fahrt festgelegt ist, an Hand eines guten Führer- und Kartenmaterials erfolgen müssen. K. M. Die Alpenstrassen noch alle fahrbar. Zurzeit sind noch sämtliche Alpenstrassen passierbar. Es ist jedoch der vorgerückten Jahreszeit «wegen zu empfehlen, Schneeketten mitzuführen, um gegen einen möglicherweise eintretenden Witterungswechsel geschützt zu sein. ET Schweiz. — Einstellung der Fähre Gersau- Beckenried. Der Autofährenbetrieb wird wie alljährlich am 15. Oktober während des Winters eingestellt. ET 15 ) Genaue Tourenratschläge und ein übersichtliches Kartenmaterial enthält der «Automobilführer von Italien» des Verlages Hallwag, Bern. Die restlose Erfassung des Inlandmarktes Einheitliches Ortsalphabet für alle drei Telephon- Netze, getrennterStädteteil. Daher: bequem, zeitsparend praktisch und beim Suchen nach Telephon- Nummern, Adressen, genauen Firmenund Domizilangaben und allen Recherchen des Bureaubetriebes. gelingt Ihnen durch unser Zentralregister der Tetephonbeniitzer der Schweiz Preis nur 15 Fr. Ein guter Helfer für Ihre Verkaufs - Abteilung mit seinen 300,000 Adressen von INDUSTRIE, GEWERBE, HANDEL, VERKEHR, ANSTALTEN und BEHÖRDEN. 23 Jahrgänge beweisen Notwendigkeit und Nützlichkeit dieses durch Angliederung eines Ortslexikons, einer Eisen bahn karte und eines Telephontarifes zum Verkehrshandbuch ausgebauten Nachschlagewerkes, demgegenüber Sie anspruchsvoll sein dürfen. Schweizer. Telephon-Adress-Buch Bern Telephon 28.222 Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckern und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern. • Na ja, da hast du es! Hab' ich dir nicht immer wieder gesagt, du sollst die brennende Zigarette nicht auf dpn Fliieel lesen?!» Das Ganze halt! Wir haben uns um eine Strasse geirrt und die falsche aufgegraben ! Herbst im Oberwynen- und Seetal. Vor etlichen Jahren hatte ich Militärdienst (Wiederholungskurs) im oberen Wynentale zu leisten und wir waren in der Tabakmetropole Rcinach einquartiert. Es war Herbst, wie heute; prächtige, sonnige Tago waren uns beschieden. Zwar hatte uns Petrus auf dem Hermarsch begossen, wie man es diesen Sommer erlebte, aber um so wohler tat uns dio Freundlichkeit der Bevölkerung, die uns empfing. Wir marschierten immer unter «Volldampf» der geschenkten Stumpen; Mangel hatten wir nie! Wie ist aber auch diese Umgebung ein herrliches Gelände! Nicht bloss zum «türggen», nein; jeder, der dabei war und offene 'Sinne hatte für Schönes, empfand und genoss die wohltuende Schönheit des Fleckchens Erde. Der Homberg — der Hallwilersee — der Stierenberg — Münster — Gormund — der Bogetenwald — halt, ich will es doch der Reihe nach vermelden! Ja der Homberg — nicht satt trinken kann man sich an seiner imposanten Rundsicht. Zu seinen Füssen der liebliche Hallwilerßee und weiter oben der Baldeggersee: wie zwei leuchtende Augen strahlten sie herauf. Und weit hinten im Süden funkelten uns die Alpen entgegen im ersten Morgenschein. Dann der Stierenberg mit seinen prächtigen Wäldern und schönen Wegen. Da kann man laufen, laufen, eben hinaus und hinauf und hinunter, man wird's nicht müde. Wir fühlten uns wi e zur Kur. Gab's einen Halt, — sicher war ein Bänklein da (übrigens auch am Homberg!) und oft sogar ein Brünnlein, wo man den Durst löschen konnte. Ja, richtig der Durst, der spielt ja im Militärdienst eine grosse Rolle! -— Wir mussten eigentlich wenig darunter leiden, denn — Hobst! •— überall, wenn wir in die Nähe von Wolinstätten kamen, stieg uns der Duft sikssen, frischen Mostes in die Nase. Und man durfte noch wählen, jung oder alt! Wie Honig der eine, wie Waadlländer der andere! Einst waren wir am Nachmittag ausgerückt zu einer Uebung, die bi.s in die Nacht dinierte. Die bleibt mir unvergesslich. Schon etwas rötlich angehaucht leuchtete uns der Bogetenwald entgegen, dem wir zustrebten. In Kagiswil und Rickenbach gab's Most, dass wir dio Feldflaschen noch füllen konnten. Am Abend lagen wir in der Gegend des Buttenberg am Waldrand oben und bauten Zo'te. Da war's ruhig und schön und ein Genuss, zu erleben, wie sich die Nacht langsam auf die Gefilde niedersenkto. Da gings mir durch den Kopf. « Die Dämm'rung sinkt aufs Schweizerland », jenes schöne Lied von Hegar. Und der Wunsch wurde in mir wach: Das soll nicht das letztemal gewesen sein, dass ich hier bin, nein, ich will wieder kommen, ein andermal, in den Ferien, da will ich ausruhen, will wandern, denn hier ist's bei Gott schön! Am Sonntag machten wir Spaziergänge. Ich war nach Beromünster gegangen und Gormund. Ein seltsam idyllischer Ort, diese Kapelle, oben auf dem Bergrücken, und welch liebliche Gegend und für uns heimatbewusstc Schweizer die Stätte historischer Grosse. Andere hatten dem Radiosender einen Besuch abgestattet, diesem technischen Wunderbau mit seinen zwei stolzen Türmen, der täglich unsern Miteidgenossen in der Fremde seinen Gruss bringt. Und dritte hatten in den wohligen Fluten des Hallwilersees gebadet. — Jetzt ist ja der Herbst wieder da mit seinen sonnigmilden Tagen und dem Farbenspiegel der Natur. Jetzt hinaus noch, solange nicht der Oktobersturm das Laub von den Bäumen schüttelt! Hier gilt das Wort Gottfried Kellers: « Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Uebevfluss der Welt! > So hab' ich's gehalten nach dem Dienst, und ich habe es nie bereut. Ueberall kommt man unter, auch in «Civil»! Massige Preise sind überall zu finden. Fragt nur nach! (Das Sekretariat der Verkehrsvereine für das See- und Obcrwynental in Birrwil gibt jederzeit kostenlose Auskunft und Ratschläge.)

No 83 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 mittleren Preisklasse vor. Der Gewinn, der unter Zuhilfenahme dieses verhältnismässig einfachen neuen Bauelementes erreicht wurde, ist verblüffend und rechtfertigt den Versuch jedenfalls vollkommen. Bei nur wenig vergrössertem Zylinderinhalt (4200 ccrrt) leistet der neue Graham 8-Zylindermotor bei 4000 Touren volle 135 PS, d. h. 40% mehr als in den früheren Ausführungen. Besonders wertvoll jedoch ist, dass durch den Kompressor das Beschleunigungsvermögen im oberen Tourenbereich weitaus verbessert wurde. Statt zwischen 40 und 50 km erreichen die Qraham- Der Zentrifugal-Kompressor des Graham-Aehtzylinder-Wagens mit aufgebautem Vergaser und Luftreiniger (links) und bei geöffnetem Gehäuse (rechts). Kompressor-Wagen ihre Spitzenbeschleunigung zwischen 80 und 100 km/St. Gleichzeitig wird die Endgeschwindigkeit des Wagens um etwa 20—25 km/St, gesteigert. Der Wagen scheint tatsächlich bezüglich seiner Geschwindigkeit keine « Grenze > zu besitzen. Stvassen Walenseestrasse. Seit jeher bekunden neben den direkt im Gebiete des Walenseestrassenzuges liegenden Ortschaften vor allem die Zürcher ein erhebliches Interesse am Bau einer Talstrasse. Dieses besondere Interesse der zürcherischen Verkehrskreise dokumentierte sich in der Ende letzter Woche abgehaltenen Vorbesprechung,' die unter dem Vorsitz des Verkehrsvereinspräsidenten, zusammen mit Vertretern der Automobil-, . Lastwagen-, Motorradfahrer- und Radfahrerverbände stattfand, und an der auch zwei Mitglieder des Meiser Komitees teilnahmen. In diesen Besprechungen, als Auftakt zu einem aktiveren Vorgehen in der Angelegenheit des Talstrassenbaues, kam besonders die interlokale Bedeutung der. Walenseestrasse als integrierender Bestandteil der vielbefahrenen Nord-Südverbindung Schaffhausen - Zürich -Walensee- Chur-Julier- Engadin zum Ausdruck. Der Bau des die Kerenzerstrecke abschneidenden Talstückes wird namentlich hinsichtlich der ganzjährigen Offenhaltung des Juliers gefordert, um die Automobilisten vom eventuellen Auf- und Abmontieren der Schneeketten nord- oder südwärts des Kerenzerberges zu entheben. Der Zürcher Aussprache ist eine Besprechung mit dem Bundesrat vorausgegangen und zwar hat eine Abordnung des Melserkomltees (Dr. Bossi, Chur; Dr. Ith, Zürich; Dr. B. Pfister, St. Gallen; ferner Ständerat Laely, Chur; Oberst Huber, Walenstadt und Dr. B. Diethelm, Ragaz) unserer obersten Landesbehörde die Begehren der Meiser Tagung unterbreitet. -my- Bei Aufläufen — Vorsicht und Misstrauen! Du fährst mitten durch Belastungszeugen! AM» den üanlon« Aargau ische Verkehrspolitik. Letzten Sametag wurde in Aaräu der aargauische Strassenverein gegründet mit einem 23gHedrigen Vorstand, in dem sämtliche Bezirke vertreten sind. Als Zweck dieser Gründung wird angegeben, den kantonalen und kommunalen Behörden beim Ausbau der bestehenden Strassen zu einem mod«men Verkehrsnetz tatkräftig an die Hand zu gehen. Eigentlich war vorgesehen, einen Autoetrassenverein zur Propagierung der Anlegung eines Hauptstrassennetzes im Aargäu zu gründen. Die Bedenken, die aber gegen ein solches Projekt erhoben wurden, speziell seitens des aargauischen Baudirektors, riefen bei den Initianten eine Aenderung ihrer Auffassung üfoeT ihre neue Organisation in dem Sinne hervor, als diese den gegebenen Verhältnissen in stärkerem Masse angepasst wurde. Unter dem Vorsitz des Brugger Vizeammanns Lüthi, der die Gründung eines Autostrassenvereins für den Kanton Aargau als eine Notwendigkeit bezeichnete, um die verschiedenen regionalen Interessen zusammenzufassen und auszugleichen, kam es unter den verschiedenen interessierten Verbänden und Einzelpersonen zu einer lebhaften Aussprache über Ziel und Zweck der neuen Organisation. Regierungsrat Wenk, Basel, Präsident des Schweiz. AutoatTassenvereins, sorgte in einem klar aufgebauten Referat für die notwendigen Diskussionsgrundlagen. Der Referent umriss Werden und Zweck der Schweiz. Organisation, deren Ziel in der Schaffung eines Schweiz. Fernverkehrsstrassennetzes liege. Bis. heute sind ,die Projekte Basel- Brugg-Zürich, Basel-Olten-Luzern und Zürich-Olten- Bern ausgearbeitet worden. Sofern diese Bestrebungen Erfolg hab«n sollen, muss die Schaffyng kantonaler Organisationen an die Hand genommen werden. Angesichts der Leistungen des Auslandes auf dem Gebiete des Automobilstrassenbaues sei es notwendig, auch in unserem Lande ein Fernverkehrsstrassennetz zu schaffen. , , • In der lebhaft geführten Diskussion trat vor allem der aargauieche Baudirektor, Regierungsrat Studier, dem Projekte des Schweiz. Autostrassenvereins kritisch gegenüber. Obwohl er das initiativ« Bestreben 'und den guten Willen dieser Organisation vollauf anerkannte und würdigte, wurde von dieser Seite vor allem die Aufstellung der Projekte ohne Mitarbeit der kantonalen Tiefbauämter beanstandet, weil dadurch die kantonalen Interessen nicht vollauf berücksichtigt worden seien. Z. B. habe der Kanton Aargau kein Interesse an der Schaffung eigener Fernverkehrsstrassen, weil damit für den Ausbau des gesamten übrigen Strassennetzes keine Mittel mehr zur Verfügung ständen. Der Xanton könne -es «ich. auch nicht, leisten, nur ein pa;ar Durchgangsstrassen zu-erstellen, sondern es sei vor allem Gewicht auf den Ausbau aller bestehenden Strassen zu legen. Wenn diese Arbeit einmal geleistet worden sei, so könne man immer noch auf die Frage der eigentlichen Fernverkehrsstrassen eintreten, •Regierungsrat Studier anerkannte vollauf die.Notwendigkeit eines Autostrassenvereins, dessen Hauptaufgabe er aber nicht in der Projektierung einiger weniger Fernverkehrsstrassen, sondern in"der Propagierung des allgemeinen Ausbaus des Strassennetzes sieht. Aus diesen Ueberlegungen•••stinynt« die 1 Versammlung einheitlich der GründunE.-.ejnesiaargauischen Strassenvereins= zu. ~ "' •••••• . ••" a Um das neue bernische Strassenbaugesetz. Das Strassenbaugesetz scheint keiner grossen Opposition zu begegnen. Die gestern abend von den beiden bürgerlichen Parteien der Stadt Bern,und jdejn lok?c. len Organisationen des A. G. S. und des TfjCfS. ein« berufene Versammlung zwecks eingehefteter Orien-i tierung über die Vorlage' durch den bernischen Baudirektor, Dr. Bösiger, vermochte rund 100 Zuhörer zu vereinigen. Im umgekehrten Verhältnis der Beteiligung standen jedoch die ÄusführungXistti des Referenten. In einem knappen,) aber äusserst. klaren Aufbau skizzierte Dr. Bösiger" die rechtliche" und die rechtshistorische Entwicklung der bisherigen Strassenbaugesetzgebung im Kanton Bern, wo-' bei er auch auf die finanziellen Leistungen des Staates unter der Herrschaft der verschiedenen Gesetze zu sprechen kam. — Ein-weiterer Wendepunkt in der bernischen Strassenbaupplitik wurde ; durch den Eisenbahnbau eingeleitet, indem die. Strassen zu Verkehrswegen minderer Ordnung herabsanken, um nach Abschluss der Elektrifikationsarbeiten durch das Automobil zu neuem Leben zu erwachen. Dass diese Umstellungen und die Entwicklung des modernen Straßenverkehrs eine einschneidende Wirkung auch auf die Gestaltung des Strassenbauwesens und die dieses Gebiet regelnde Gesetzesmaterie ausüben, lag auf der Hand. Die neue Vorlage' bezweckt, denn auch, das ehrwürdige und gute Strassenbaugesetz den heutigen Erfordernissen anzupassen. Das Hauptziel liegt in einer bessern Lasten Verteilung unter allen Interessenten und in der Verankerung von Massnahmen, die bisher im Gesetz keinen Rückhalt fanden. Wichtig ist auch die Bestimmung, dass den Gemeinden aus den Automobilsteuern jährlich ein Betrag von zirka 10 Prozent, oder rund Fr.- 400,000.—, zur Verfügung gestellt werde, und weiterhin soll dem Grossen Rat das Recht eingeräumt werden, bei den jährlichen Budgetberatungen < weitere Gemeindebeiträge zu beschliossen. In der detaillierten Erläuterung der einzelnen Gesetzesbestimmungen wusste der Referent die Vorteile der Neuregelung für alle am Strassenverkehr Interessierten herauszukristallisieren, so dass man wirklich die Auffassung erhielt, es hier mit einem Gesetzeswerk zu tun zu haben, das nicht nur von den Automobilisten, sondern auch von allen andern Beteiligten angenommen werden kann. In der lebhaft benützten Diskussion, in der die verschiedenen Auffassungen zum Ausdruck kamen, sei auf das Votum des Vertreters der Automobilisten hingewiesen, der speziell hinsichtlich der bei Gründund Hauseigentümern sich geltend machenden Opposition den Standpunkt vertrat, kleinere Sonderinteressen seien dem allgemeinen Wohl unterzuordnen, um dem Gesetz zu einem- nachhaltigen Durchbruch zu verhelfen..; Mit allen gegen eine Stimme sprach sich die Versammlung für Annahme des Gesetzes aus. —my— Statistisches vom Motorfahrzeusverkehr 1933 im Kanton Glarus. Dem'Amtsbericht der Polizeidirektion des Kantons Glarus pro 1933/34 seien über den Motorfahrzeugverkehr nachfolgende Angaben entnommen: Die Bruttoeinnahmen des Kantons Glarus aus Steuern- und Gebühren pro 1933 stellen sich auf Fr. 160 000, die Aussahen für die neuen Schilder, Prämien* Rückzahlungen, Verwaltung etc. Fr. 12 000, .so dass ein Nettoertrag von rund Fr. 148 000 resultiert, der mit dem Benzinzollanteil zur Amortisation der Strassenbauschuld voll verwendet wird. Die Zähl der im Jahre 1933 verkehrsberechtigten Motorfahrzeuge betrüg total 539 Wagen (1932: 511) und 227 Motorräder (1932: 267). Gegenüber 1932 ist eine kleine Vermehrung der Motorwagen, und eine Verminderung der Motorräder zu konstatieren. Vom Experten wurden 144 Fahrzeuge geprüft, wovon 121 erstmals abgenommen und 23 nachkontrolliert. Der T G. S., Sektion Glarus, veranstaltete im November 1933 unter Mitwirkung der Organe der Motorfahrzeugkontrolle eine Nachprüfung der Motorwagen in bezUg auf die Anpassung an die neuen gesetzlichen Vorschriften der eidg. Völlziehungsverojdnüng zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und- Fahrradverkehr. Es wurden vorgeführt und geprüft: 74 Motorwagen, von denen aber nur 12, d. h. 17%, vollständig in Ordnung befunden werden konnten, während alle übrigen Wagen Mängel aufwiesen, entweder in der Konstruktion oder Wirkungsweise von Ausrüstungsgegenständen oder im Fehlen einzelner Vorrichtungen. Im Jahre 1933 waren 1Q34 Personen im Besitze eines Führerausweises, wovon 936 männlichen und 96 weiblichen Geschlechts. 897 Führerausweise waren Erneuerungen, 110 erstmals erteilte auf Grund abgelegter Prüfung, 27 Erneuerungen auf Grund eines auswärtigen Ausweises. Es wurden 114 Führerprüfungen abgenommen (inkl. Wiederholungen bei Nichtbestehen). Ein Bewerber bestand die Prüfung als Fahrlehrer Wo Sinne von Art. 14 des Buntlesgesetzes und Art. -32 der Vollziehungsverordnung. . Einem, Motorradfahrer wurde .der F.ührerausweis wegen Verursachung eines Verkehrsunfalles mit tödlichem Ausgang für die Dauer von ca. acht •Monaten entzogen." Einem jungen Autofahrer, der fp&ben die-Führerprüfünjf bestanden hatte, dann auf leichtsinnigen Ausfahrten verschiedene Unfälle ausweis für unbestimmte Zeit entzogen. Einem angetrunkenen Motorradfahrer musste der Führerausfünis ebenfalls entzogen werden; auf dem Rekurs- #«ge bÜjchfSnkte der Regierungsrat die Entzugsdauer mit Rücksicht auf die Existenz des Fehlbaren iixt eirten Monat, gestützt auf Art. 13, Abs. 2, des Bundesgesetzes. Eine Verfügung der Polizeidirektion auf Verweigerung des Führerausweises gegen- |iiber einem vielfach vorbestraften Chauffeur fand tfie Genehmigung des Regierungsrates. Einem rückfälligen" Autofahrer, dem auf Grund einer Unzahl von Uebertretungen und Kollisionen usw. der Führerausweis bereits früher entzogen', dann nach dreijähriger Dauer mit Rücksicht auf seine Existenzverhältnisse auf Zusehen hin wieder erteilt worden war, musste wogen Anfahrens eines Fussgängers, verkehrswidrigen Fahrens und Fahrens in betrunkenem Zustande die Führung" eines Motorfahrzeuges dauernd untersagt werden. Gegen einen Autofahrer und einen Motorradfahrer aus dem Kanton Schwyz beantragte die Polizeidirektion deT dortigen Behörde gestützt auf Art 13,, Afbsv,3, des' Bundesgesetzes den Entzug des FübrerÄüsweises wegen schwerer Verletzung von Verkehrsvorschriften und Verursachung von Verkehrsunfällen'. In beiden Fällen wurde ein unbefristet^ Entzug ausgesprochen, alsdann nach dreibzw, neunmonatiger Dauer der Führerausweis auf Wotilv^rhalten hin wieder erteilt. Bedenklich ist' die Tatsache, dass von den vom eidg. Justiz- und Polizeidepartement den Kantonen gemeldeten Entzugsverfügungen weit mehr als die Hälfte wegen Betrunkenheit oder Angetrunkenheit des Fahrers getroffen werden mussten. Im Jahre 1933 wurden 99 Unfälle registriert (1932: 97), bei welchen 185 verschiedene Fahrzeuge beteiligt waren, nämlich 126 Motorwagen," 5 Anhänger« 34 Motorräder, 12 Fahrräder, 6 Pferdeiuhrwerke und 2 Schlitten. Bei 43 Unfällen wurden 38 Fahrzeugführer oder -insassen und 16 Fussgänger (worunter 6 Kinder) verletzt und 3 Personen (2 Erwachsene und 1 Kind) getötet. Bei 17 Unfällen entstand nur Personen-, bei 46 Unfällen nur Sachschaden, bei 26 Unfällen Personen- und Sachschaden. 78 Unfälle passierten auf Ueberiand- und Dorfstrassen (wovon 51 in Ortschaften), 21 auf Borgstrassen, von letztern 19 am Kerenzerberg, 1 auf der Sernftal- und 1 auf der Klausenstrasse. Als Ursachen können bezeichnet werden: Hineinlaufen von Fussgängern und ungeschicktes Verhalten derselben, verkehrswidriges Ueberholen, erzwungene Vorfahrt, zu schnelles oder nicht den örtlichen Verhältnissen entsprechendes Fahren (Kerenzerberg), Mangel an Vorsicht im Kreuzen auf 6—8 Meter breiter, korrigierter Strasse!), Linksfahren in Kurven, unvorsichtiges Rückwärtsfahren, zu starkes Rechtsfahren, verkehrswidriges Einbiegen von der Neben- in die Hauptstrasse, ungeschicktes Ausweichen, Verweigerung des Vortritts, Nichtbeherrschen des Fahrzeugs, Uebermüdung oder Einschlafen des Fahrers, Betrunkenheit. Die erwähnten Unfallursachen beweisen, dass weitaus die meisten Unfälle sich verhüten Hessen, wenn der Fahrzeugführer den obwaltenden örtlichen Verhältnissen mehr Beachtung schenken und die primitivsten Verkehrsregeln gewissenhaft befolgen würde. A. L. Die internationale Alpenwertungsfahrt mit Ersatzbrennstoffen 1935. Es ist in Aussicht genommen, die Organisation der internationalen Alpenwertungsfahrt für Motorfahrzeuge mit Ersatzbrennstoffen im nächsten Jahr de'r Schweiz zu übertragen, vorausgesetzt, dass die A. I. A. G. R. ihre Zustimmung dazu erteilt Bekanntlich unterstehen diesem internationalen Verband ausser den sportlichen auch die industriellen Wettbewerbe in allen Ländern der Welt. Die F. I. T. C. A., unter deren Patronat der "Wettbewerb ausgefahren wurde, muss ihrerseits die Zustimmung des Bureau Permanent International des Constructeurs haben. Immerhin besteht am Einverständnis der beiden Kontrollstellen kein Zweifel. Möglicherweise wird die Schweiz die Organisation zusammen mit Italien troffen, dessen Interesse am Wettbewerb durch den italienischen Vertreter in Innsbruck, Mercanti, deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. Gerade Italien, das weder über Erdöltniellen noch Braunkohle verfügt, legt gegenwärtig grossen Wert auf die Entwicklung von .Motorbrennstoffen, die es im eigenen Lande herstellen kann. Besonders bei einer schweizerischen Organisation wird der Konkurrenz im nächsten Jahr mehr noch ein internationaler Charakter zukommen. Der diesjährige Austrag auf östereichischem Gebiet hat fast alle deutschen Konstrukteure von der Teilnahme abgehalten. Als ganz sicher kann schliesslich schon heute die Wiederholung des so wertvollen Wettbewerbes gelten. T. C. S. Strassenhilfsdfenst des T. C. S. Während, des Monats' September haben die Agenten des vom Schweiz: Toüring-Glub organisierten Strassenhilfsdiensles 387., Automobilisten, 543 Motorradfahrern und 60 Velofahrern bei der Behebung von Störungen an ihren Fahrzeugen geholfen, 62 Personen die erste Hilfe angedeihen lassen und 14- Verletzte in Krankenhäuser übergeführt. == Autosektion Aargau. Fuchsjagd: Im Sportprogramm für 1934 war die Durchführung einer Radio-Peilfahrt vorgesehen. Da aber bis heute die dafür nötigen Apparate nicht beschafft werden konnten, muss diese Veranstaltung dieses Jahr fallen gelassen werden. Dafür wird nun am 21. Oktober, nachmittags, eine Fuchsjagd eingeschoben. Der Start findet in Brugg statt. Ein detailliertes Programm wird den Mitgliedern noch zugestellt werden. Wir bitten unsere Glubkameraden, diesen Sonntag für unsern letzten Clubanlass pro 1934 zu reservieren! *. c. s. SEKTION BERN. Als letzter sportlicher Anlass dieses Jahres ist auf Samstag, den 27. Oktober, eine Auto-Fuchsjagd vorgesehen. Nähere Mitteilungen folgen in der nächsten Nummer der « A.-R. ». Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Büchi, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyir. M. Bolliger (abwesend). Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Ausführung in Antlcorodal, Eigengewicht 1000 kg, Nutzlast 4000 kg. 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