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E_1934_Zeitung_Nr.083

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ERSATZTEILE FORDSON-

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N° 83 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE *•» trotz der vorderen festen Einspannung elastisch etwas nach, federt dann allerdings immer -wieder in ihre Ausgangslage zurück. Nehmen wir nun an, das Schwungrad werde aussergewöhnlich schwer bemessen. Würde auf ein solches grosses Schwungrad in einem bestimmten, ausprobierten Rhythmus beständig ein Antriebsimpuls ausgeübt, so Hesse es sich nach und nach zu immer grösseren Drehschwingungen aufschaukeln. Es würde also ungefähr so hin- und herschwingen wie die Unruhe einer Taschenuhr, nur natürlich nicht mit so grossen Schwingungsweiten. Immerhin gäbe es Ihnen den Begriff einer Dreh- oder Torsionsschwingung. Durch andauerndes Aufschaukeln könnte man es vielleicht sogar mit verhältnismässig schwachen Antriebsimpulsen dazu bringen, dass die Welle brechen würde. Bei der im Automobilmotor laufenden Welle treten nun ganz ähnliche Erscheinungen auf. Dio aufschaukelnden Impulse werden dann hier durch die rhythmisch aufeinanderfolgenden Kraftimpulse der Kolben gebildet, und die Kurbelwelle ist nicht als mit ihrem vorderen Ende eingespannt zu betrachten, sondern als mit dem Ende, auf dem das schwere Schwungrad sitzt. (Wir haben den umgekehrten Fall nur angenommen, weil die Schwingungen so sinngemäss leichter zu erfassen sind.) Treten die Kraftimpulse der Kolben in einer solchen Zeitfolge auf, dass sie mit der Eigenschwingungszahl der Kurbelwelle zusammenfallen (diese Eigenschwingungszahl hängt hauptsächlich von der Länge und dem Durchmesser der Kurbelwelle ab), dann tritt eine starke Aufschaukelun