Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.086

E_1934_Zeitung_Nr.086

16 AUTOMOBIL REVUE

16 AUTOMOBIL REVUE 1934 - N° 86 Tourismus Fahrten im Herbst. (Schluss aus A. F. 84.) Geradezu in unverschämt schöner Lage befindet sich L u z e r n. Diese Stadt hat wahrlich ihren Platz mit viel Geschmack ausgewählt und darf sich ihrer bevorzugten Lage willen von allen übrigen Sehweizerstädten beneiden lassen. Ungezählt sind die Möglichkeiten, die dem Luzerner Autofahrer offenstehen. Er kann seinen Wagen über Alpnach in die Richtung des Brünigpasses steuern oder das prächtige Engelberg aufsuchen, wobei er jedoch, bestimmt nicht unterlassen wird, von Stansstad aus dem freundlichen Fürigen einen kleinen Besuch abzustatten. Er kann aber auch nach Küssnacht fahren und von dort aus die berühmte neue Seestrasse benützen, die durch ihre reizvolle Anlage jedes Autlerherz höher schlagen lässt und aus allen Landesteilen Fremde herbeilockt. Um übrigens nach Küssnacht zu gelangen, gibt es nicht nur die Route über Meggen, sondern man kann sich zur Abwechslung auch einmal der kleineren Strasse über Adligenschwil - Udligenschwil bedienen, "was sich landschaftlich bestimmt lohnt. Wenn die Gegend des Vierwaldstättersees durch die Erhabenheit der Landschaft und die Wucht der Kontraste auf uns wirkt, so erfreut das Mittelland unser Auge durch die Abgeklärtheit und Milde der Landschaft. Den parallel laufenden, waldreichen Hügelzügen folgt der grüne Grund eines Taliodens oder eine glitzernde Seefläche. Diese Landschaft mit ihren Wäldern und Feldern ist im Herbst besonders schön, und so gehören Fahrten durchs Mittelland in dieser Jahreszeit zum Anziehendsten, was es gibt. Auch hier ist Luzern der geeignetste Ausgangspunkt. Man kann da — um eine, zwei Möglichkeiten zu erwähnen — von Luzern in der Richtung der Sempacher Schlachtkapelle fahren und kommt dann nach Beromünster. Ganz in der Nähe sind die schlanken Masten des Landessenders, der täglich seine unsichtbaren Sendungen in den Aether strahlt. Dann folgen Menziken und Hernach, die beiden Zentren der aargauischen Tabakindustrie, und über Gontenschwil- Suhr gelangt man in die Kantonshauptstadt Aarau. Hat man Zeit und Mut, so kann man diese Fahrt mit einer Rundtour verbinden, indem man von Aarau aus dem Lauf bis Ölten aufwärts folgt und dann links umbiegt nach dem hübschen, alten Städtchen Aarburg. Hier nimmt die Strasse südöstliche Richtung an und strebt über Sursee-Neuenkixco wieder Luzern zu. Die periphere Lage Basels und die unmittelbare Nähe des Schwarzwaldes und der Vogesen bedingen es, dass gar mancher Basler sein touristisches Mütchen im Ausland kühlt und dem Schweizerland die Treue bricht. Und doch hat die Stadt im nördlichen Anteil des Juras ein Gebiet, das für den Automobilisten und Wanderer sehr interessant ist, aber leider bis heute viel zu wenig bekannt wurde, und dabei ist doch die Landschaft auch vom strassentechnischen Gesichtspunkt aus schon recht gut ausgestattet. Die Passwangstrasse zum Beispiel, die von Breitenbach nach Baisthal führt, ist in ihrer Anlage so kunstvoll, dass sie mancher Hochalpenstrasse den Rang ablaufen könnte. Aber auch die übrigen Strassen sind in gutem Zustand, so dass man mit Recht auf die Eignung dieser Gegend für den Autotourismus hinweisen darf. Auch in Bern macht sich solch ein zwiefacher Lockruf bemerkbar- der eine kommt aus dem Emmental und der andere aus dem Oberland, und fast kann es dem Autofahrer in Bern so gehen wie jenem Langohr, das genau in der Mitte zwischen zwei gleich grossen Heubüscheln stand und in seiner Unentsehiedenheit nie wusste, welchem Büschel es sich nun zuwenden sollte und so schliesslich vor Hunger verenden musste. Da aber der Mensch vorgibt, ein Wesen höherer Art zu sein, so wollen wir uns vorerst einmal dem Emmental zuwenden. Wenn ein unbefangener Beobachter einen Blick auf die Karte dieses Landesteils wirft, so sieht er fast nichts als Bäder und Bädchen wie Häbernbad, Worbenbad, Schlegwegbad usw. Es wäre aber durchaus unrichtig, wenn er nun folgern würde, das Emmental sei ein bedeutendes Thermalgebiet; denn jeder währschafte Berner weiss, dass diese Bä-der die Hauptsammelpunkte von Feinschmeckern sind, die sich schon durch die ganze Woche auf dieses Sonntagsessen freuen, und dass im übrigen im Emmental nicht mehr gebadet wird als anderswo. Ein besonders schöner Punkt, mit prächtiger Aussicht über das ganze Mittelland, ist die M e n - aiwilegg. Sie hat im Gegensatz zu andern «Eggen> den Vorzug, dass man ihr mit dem Auto zu Leibe rücken kann, und zwar nimmt man am besten W o r b oder Walkringen als Ausgangspunkt. Eine andere empfehlenswerte Henbsttour ist die Fahrt über Bolligen-Krauchthal nach Oberburg, dann Besuch der vier urwüchsigen Emmentalerdörfer Lützelflüh, TraChselwald, Sumiswald und Huttwil. Ohne es zu wollen, haben wir auf diese Weise den Napf, das Zentralmassiv des Emmentals, schon halb umfahren. Um das noch ganz zu tun, setzen wir die Fahrt fort über Zeil - Willisau - Wolhusen, um nach einer ziemlich kreisrunden Tour in Langnau zu landen, von wo aus man in knapp einer Stunde wieder Bern erreicht. Das andere Tourengebiet von Bern ist also das Berner Oberland. Es ist anzunehmen, dass seine Naturwunder, die die Anziehungskraft haben. Neugierige aus allen Ländern Europas und sogar der Uebersee anzulocken, auch auf den Berner einen kleinen Einfluss ausüben, "wenn auch nicht einen magischen; denn dazu sind sie räumlich viel zu nah. Von Bern aus fährt man am besten entweder durch das Aare- oder Gürbetal, zwei breite, schöne Flusstäler, nach Thun. Bei Gwatt zweigen zwei Strassenstränge ab, wovon der eine in der Richtung nach Interlaken und der andere ins Simmental führt. Dieser trennt sich bei Oey wieder, indem die Hauptstrasse ihren Fortlauf im Simmental nimmt, während die Nebenstrasse das romantische und vor allem dem Skifahrer gut bekannte Diemtigtal erschliesst. Links auf einer Anhöhe hat das Rothbad Stellung bezogen, und die Endstation der Strasse bildet die Grimmialp. Die Strasse nach Interlaken findet in dieser Ortschaft wieder einen wichtigen Verteilungspunkt. Es macht den Anschein, als hätte die Lütschine in jahrtausendlanger Arbeit einzig und allein zu dem Zweck ihr Geschiebe hier angelagert, damit da einmal ein mondäner Kurort entstehe, der alle Vorteile in sich vereinigt. Wie gesagt, Interlaken ist ein Strassenknotenpunkt und von hier aus kann man je nach Wunsch nach Zweilütschinen- Humor Die Wettermislre im Oktober gab Anhängern des Strassentransportes die Idee zu obiger Darstellung, die von folgendem Text begleitet war: Der Regen fällt ohn' Unterlass. macht alle Menschen pudelnass: Am meisten tut's dem Autler weh, den Schirm nahm ihm die S.B.B. Lauterbrunnen, nach Grindelwald oder nach B r i e n z gelangen. Und ist man schon einmal in Brienz, so stattet man auch dem heimeligen Haslital mit seinen Bergdörfern Meiringen, Innertkirchen und Guttannen noch einen kurzen Besuch ab und nimmt von diesem Alpental manch echönen Eindruck mit nach Hause. lz. Touren-Sprechsaal Frage 966, Welches ist die höchste Strasse Europas, die noch mit dem Automobil zu befahren ist? Also keine Fusswege oder sonstige zu schmale Strässchen. Von wo geht diese Strasse aus und wie hoch Hegt der Scheitelpunkt über dem Meeresspiegel? G. v. S. in Th. Antwort: Die höchste europäische Automobilstrasse ist in Spanien. Von Granada aus führt die Strasse zunächst dem Rio Gentil entlang. Auf kühn angelegten, durchwegs prächtig ausgebauten, leicht fahrbaren Kehren strebt dann die Strasse in die Höhe. Ein Dutzend Kurven reiht sich an das andere, nicht übertrieben steil, mit prächtigen Ausblicken auf die Bergwelt und tiefen Täler der Sierra Nevada. Die Strasse führt immer höher, durch Schiefer und wilde Gesteinswüsten und nach etwa 30 km ist die Schneegrenze erreicht. Die Strasse ist zur Zeit bis 3100 m Höhe ausgebaut. Sie erschliesst das imposante Mulhacenmassiv (3481 m) und bringt den Fahrer bis in die Nähe des Pico Veleta (3398 m), dem einzigen Schneesportgebiet Spaniens zur Sommer- und Winterzeit. Frage 967. Einige Fragen zur Route Genf—Marseille. Ist die Route Genf—Lyon—Valence mehr zu empfehlen als die von Genf über Voiron nach Valence? Wo ist der bessere Strassenzustand? Ist die Strasse von Bollene über Avignon nach Nimes gut? Ich besitze für die Route Genf—Valence Ihr Itinerarblatt Nr. 12. Gibt es für die Fortsetzung bis Barcelona auch noch solche Routenblätter, die für die Fahrt sehr praktisch sind? L. B. in Davos. Antwort: Sowohl die Strasse über Annecy, Chambery, Voiron, Valence als auch die über Lyon, ,Väenne, Valence befinden sich in sehr gutem Zu- Die Scharnier-Karosserie, welche wie ein Pultdeckel geöffnet werden kann und leichteste Erreichbarkeit aller Motor- und Chassisteile gewährt! (Illustration».) Amerikanischer Humor. Auf einem kleinen Friedhof in Toronto (U.S.A.) steht ein schlichter Grabstein mit dieser Inschrift: «Hier liegt John Dixon. Er steckte ein Streichholz an, um nachzusehen, ob sich noch Benzin im Tank seines Autos befinde. — Benzin war vorhanden. — Alter 50 Jahre. » stand. Die Route über Chambery ist ca. 50 km kürzer und wird deshalb basonders dann benützt, wenn mit der Zeit gerechnet werden muss. Wer aber genügend Zeit hat, fährt meistens über Lyon, da diese Route durch das landschaftlich romantische Durchbruchstal der Rhone führt und der Besuch Lyons an und für sich schon einen kleinen Umweg verlohnt. Die 'Strasse Bollene—Avignon—Nimes gehört zur Durchgangsroute Lyon—Barcelona und befindet sich in einwandfreiem Zustand. Auch für •die Strecke Valence bis Barcelona haben wir die vorgedruckten Itinerarblätter, die wir Ihnen bereits übersandten. Das demnächst erscheinende Buch Bücherzettel. (Als Drucksache 5 Rp. Porto) Ich erbitte vom Verlag Hallwag in Bern den ausführlichen, kostenfreien Prospekt des Unterschrift und Adresse: Walliser=Buches A. R. herausgegeben von Walter Schmid, unter Mitarbeit zahlreicher, mit den Walliser Verhältnissen vertrauter Persönlichkeiten, wie Staatsarchivar Dr. Meyer, Prof. de Chastonay, W. Amez-Droz, Johannes Jegerlehner, enthält nicht nur Bilder landschaftlicher Art, sondern auch Aufnahmen aus dem Volksleben, Szenerien von der Arbeit, dem Leben und Treiben der Walliser, mit entsprechendem Text. Alles, was sich zwischen Rhonegletscher und Genfersee, Konkordiaplatz und Dufourspitze erhebt, alle Täler, Städtchen und Dörfer werden durch das prächtige Werk erfasst. Der Inhalt zerfällt in zwei Teile: den Text und die Bilder. Der erstere umfasst 64 Seiten mit über 30 Zeichnungen, der letztere 225 Bilder im Format 12x17 und 17x24 cm. Eine grossangelegte, in ihrer Art einzig dastehende Monographie, die jedem Freund des Wallis - ob Automobilist, Wanderer, Alpinist, Feriengast oder Historiker — ein Buch der Erinnerung, Belehrung u. Sehnsucht sein wird. Format des Bandes 24 x 31 cm, 3^ cm dick. Subskriptionspreis Fr. 38.—. (Ist auch gegen Monatszahlungen erhältlich.) Verlangen Sie unsern ausführlichen, kostenlosen und unverbindlichen Prospekt.

No 86 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 (Ohne Verantwortlichkell der Redaktion.) Zur Frage der Wiedereinführung der Höchstgeschwindigkeiten. In Nr. 82 der «Automobil-Revue nimmt Herr Untersuchungsrichter Dr. M. Volland Stellung zur Wiedereinführung der Höchstgeschwindigkeiten im Motorfahrzeugverkehr. Die Arbeit des Verfassers ist um so erfreulicher, als sie nicht nur von gründlichen Kenntnissen des Unfallproblems zeugt, sondern zugleich den Beweis liefert, dass es in unserm Lande auch Justizbeamte gibt, welche der heutigen Sachlage mit dem nötigen Weitblick begegnen. Bekanntlich lässt sich das Unfallproblem von verschiedenen Seiten anpacken, wenn Verhütungsraassnahmen studiert werden müssen. Man kann heute folgende Hauptgruppen von Verhütungsmitteln unterscheiden, nämlich: 1. Strassenbau. Hierunter fällt der Ausbau der Verkehrsstrassen, u. a. genügende Verbreiterung der Fahrbahn, Verbesserung der Sichtverhältnisse bei Kreuzungen, Einmündungen und Kurven. 2. Verkehrsüberwachung und Disziplinierung. Nicht nur in den Städten, sondern auch auf der Landschaft muss dem gesamten Verkehr, speziell dem Fahrverkehr, vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die allgemeine Verkehrsdisziplin muss um ein erhebliches Mass gefördert werden. Verkehrsuntüchtige und untaugliche Fahrer müssen ausgeschaltet werden. 3. Erziehung und Aufklärung. Ausbau des Verkehrsunterrichts an den Schulen nach einheitlichen Methoden. Belebung der Aufklärungsarbeit innerhalb der Fahrerverbände. Auf die Ausführungen des Herrn Dr. Volland hinweisend, sei bemerkt, dass sich seine Darlegungen fast ausnahmslos mit meinen Ansichten über das Unfallproblem decken. Nur in einem Punkte bin ich mit ihm nicht einig, nämlich in der Frage der Fahrer-Selbsthilfe. Ich habe aus folgenden Gründen schwere Bedenken gegen eine derartige Lösung in der Verkehrsüberwachung. 1. Die bisher unternommenen Versuche mit solchen Organisationen haben praktisch versagt. 2. Die Anzeigomöglichkeit von Autowildlingen bei einem Verband wird nicht viel nützen, weil die Mentalität der fehlbaron Fahrer nicht reaktionsfähig ist auf Verwarnungen von privater Seite. In rechtlicher Hinsicht scheinen aber solche Anzeigen bei Behörden — auf Grund einer privaten Kontrolle — anfechtbar — und in vielen Fällen sicher mit Recht, denn es besteht ja keine Gewähr dafür, dass jeder private Anzeigeberechtigte — Clubmitglied oder Nichtmitglied — selber mit den nötigen Fahrerqualitäten ausgerüstet ist. Letztendlich müsste die ganze wohlgemeinte Organisation mit einem Denunzierungsystem enden, das den Verbandsleitungen schwere Sorgen bereiten könnte und zudem auf die Fahrer selber einen sehr unsympathischen Eindruck erwecken müsste. Ich bin mit Herrn Dr. Volland darin vollständig einig, dass eine Art Vorstrafen-Registratur oder Zentralkontrolle der untüchtigen Fahrer sicher zu einem Erfolg führen müsste, aber: solche Institutionen müssten staatlicherseits verwaltet und geführt .werden. Nur vereidigte und in der Verkehrsüberwachung speziell geschulte, staatliche Organe bieten die nötige Gewähr für die sichere Erfassung von verkehrsgefährderiden Elementen. Vor Eintrag in eine Registratur müsste der Tatbestand des genauesten erforscht werden — nötigenfalls mit Beizug von Unfall- und andern Strafakten. Ich habe je und je auch an dieser Stelle schon die Auffassung vertreten, dass die vermehrte Verkehrsüberwachung und Schaffung einer kantonalen oder eidgenössischen Fahrer-Registratur die einzige Möglichkeit einer rasch und sicher wirkenden Unfallbekämpfung seien, soweit sie in den Rahmen der öffentlichen Sicherheit fallen. Anbetrachts der heutigen Sachlage, die pessimistisch stimmen muss, sollte als nächstes Ziel von den Fahrer-Verbänden bei den Kantonsbehörden die Schaffung einer wirksamen Unfallbekämpfungsorganisation im Sinne vermehrter fliegender Patrouillen — aber nur aus wirklich geschultem Personal bestehend — gebieterisch gefordert werden, sonst haben wir sicher in 1—2 Jahren wieder den alten Zustand der Höchstgeschwindigkeiten im Verkehr zu gewärtigen. J H., Automobilexperte, in Zeh. Gefährliche Strassenflegelci. Kürzlich fuhr mir an einem Sonntag um 19 Uhr zwischen Spiez und Gwatt ein Berner Auto vor. Während ich nun in gewissem Abstande folgte, schaute ständig eine «Dame» zum Rückfenster hinaus. Zuerst dacht» ich, sie werde die Jalousie herunter lassen, aber weit gefehlt! Sie nahm einen Spiegel und hielt diesen nun ständig so gegen die Strahlen meiner Beleuchtung, dass ich stark geblendet war und bei dem starken Verkehr weitgehend gefährdet wurde. Ich fahre schon seit April 1927 Auto ohne jeden Unfall, aiber so etwas Gemeines ist mir in dieser Zeit noch nicht vorgekommen. Durch dieses Manöver wurde ich selbst noch auf Distanzen von 200 bis 300 Meter stark geblendet. Für eine solche Person wäre es heilsam, wenn man sie in die Finger bekommen würde, um ihr handgreiflich die Lausbubenstreiche austreiben zu können. Auch eine zünftige Polizeistrafe mit Freiheitsentzug wäre durchaus am Platze. Ich versuchte näher heranzufahren, um die Polizeinummer abzulesen. Es war mir jedoch rein unmöglich, die Blendung war zu gross. Ich konnte einzig gelegentlich die Kantonsbezeichnung BE ablesen. J L.inW. >%ut«»t»ust»^#H»iiel» Autobusbetrieb der Stadt Wlnterthur. Im September 1934 wurden 38.853 (39.917) Personen befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von Fr. 6676 (7410) resultierten. Das Betriebsergebnis für die ersten 9 Monate des laufenden Jahres weißt eine Gesamtförderziffer von 369.623 (367.011) Personen auf mit einer Einnahmensumme von 63.125 (64.172) Fr., denen Betriebsausgaben in der Höhe von 59.225 (60.872) Fr. gegenüberstehen, so dass der bisherige Ueberschuss der Betriebseinnahmen auf 3900 (3300) Fr. zu stehen kommt. T. C. S. Autosektion Aargau* DIE UNTERSEKTION WIGGERTAL hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens unter dem Präsidium von Isidor Leupi erfreulich entwickelt, zählt sie doch heute weit über 100 Mitglieder. Am 3. November trifft sich die Automobilistengemeinde zu einem gemütlichen und erlebnisreichen Familienabend in der «Krone> zu Aarburg. Dar Vorstand hat ein gediegenes Programm zusammengestellt und keine Mühe gescheut, die paar Abendstunden mit allerlei Amüsantem auszufüllen. N'ach einem Eröffnungsmarsch des Orchesters folgt der Mundart- Prolog aus der Feder von Redaktor Wagner; ihm schliesst sich ein Begrüssungsreigen der Tanzgruppe an, hierauf folgt eine kurze Ansprache des Präsidenten, und dann hat sich der Dramatische Verein Aarburg als Gast gemeldet, der uns «De Sündebock>, eine urkomische Sache, zu Gemüte führen wird. Dass der Walzer «Sie und Er> nicht fehlt, ist anerkennenswert, und hierauf gibt's noch eine Dreingabe der Theaterspieler «De neu Fahrplan». Abgeschlossen wird das Hauptprogramm mit einer Tanzrevue von neun Bildern. Aber daneben winkt noch manch originelles Vergnügen, wie der Ool- Drehet, die Tombola und verschiedene humoristische Dreingaben. Mögen am 3. November recht viele Autler vor der «Krone» in Aarburg parken; sie finden dort gewiss einen famosen Abend der Kurzweil. Autosektion St. Gallen-Appenzell. Die Sektion Zürich des T.C.S. organisiert am 3./4., ev. 10./11. November im Züga-Park in Zürich ein gross angelegtes Geschicklichkeitsfahren. Bei diesem Anlass wird unter den T. C. S.-Sektionen eine Sektionsmeisterschaft ausgetragen. Die Sport- und Vergnügungskommission unserer Sektion hat beschlossen, an dieser Sektionsmeisterschaft teilzunehmen und zu diesem Zwecke eine Gruppe von 3 Fahrern abzuordnen. Diese Gruppe, welche für die Sektion startet, hat kein Nenngold zu entrichten und erhalten die 3 Fahrer von der Sektion noch eine kleine Entschädigung. Wir bitten diejenigen Mitglieder, welche bereits mit Erfolg an einem Geschicklichkeitsfahren teilgenommen haben und bereit wären, für unsere Sektion an dieser Meisterschaft in Zürich teilzunehmen, sich bis spätestens 25 Oktober bei unserm Sjwrtpräsidenten Herrn H. Burk (Telephon 16.05), TTnionplatz, St. Gallen, anzumelden. Wir erinnern unsere Mitglieder daran, daas die Jahresfeier unserer Sektion Samstag, den 17. November 1934, abends 8 Uhr, in den Räumen der Tonhalle St. Gallen stattfindet. Sie wollen heute schon dieses Datum für den T. C. S. reservieren. Die Einladungen werden im Laufe dieser Woche an die Mitglieder zum Versand gebracht. Obwohl wir in der Tonhalle über bedeutend mehr Plätze verfügen, möchten wir allen Mitgliedern doch empfehlen, den Vorverkauf, welcher Samstag, den 3. November beginnt, rechtzeitig zu benützen. Das Sekretariat. Autosektion Waldstätte. Bunter T. C. S.-Abend. Samstag, den 27. Oktober, 20.15 Uhr, wird zum grossen bunten T. G. S.-Abend im Hotel Union, Luzern, gestartet. Die Sektiohsmitglieder sind mit ihren Angehörigen und Bekannten zu diesem Anlass freundlichst eingeladen. Das Programm ist nach der Devise «Lachen und Tanzen» zusammengestellt und in bunter Reihenfolge wird der Conferencier die verschiedenen ' Nummern bekanntgeben: Das Programm sieht VOT: 1. Rasse: Durch das Ballorchester «Katschak's Happy Boys; 2. Schönheit: Ballett und Solotänze. 3. Spannung: Ein echt spanischer Corridas de toros; 4. Humor: « Fallen Arches», Amerikanische Zwerchfelldauergymnastik; 5. Theater: De Ongle am Seil; 6. Verschiedenes: Gesangliche und humoristische ^Einlagen. " ¥ •' , Der Katerbummel findet am 28. Oktober, nachmittags um 15 Uhr, im Hotel Kreuz in Vitznau statt, wo eine rassige Kapelle für notwendige Unterhaltung sorgen wird. Das Sekretariat bringt den Sektions-Mitgliedern zur Kenntnis, dass das Stadttheater Luzern gegen Vorweisung der gültigen Mitgliederkarte eine Preisreduktion von ca. 25% gewährt. Wir ersuchen Sie höfl. von dieser Vergünstigung regen Gebrauch zu machen. Weiter rufen wir Ihnen in Erinnerung, däss nachstehende Lichtspieltheater in Luzern ebenfalls gegen Vorweis der Mitgliederkarte eine Vergünstigung gewähren: Cinema Mo-derne, Cinäma Palace sowie Cin6ma Central. A. C. S. SEKTION AARGAU. Die schon lange erwartete Zusammenkunft der Teilnehmer unserer diesjährigen Dolomiten-Venedig-Fahrt findet nächsten Donnerstag, den 25. Oktober 19S4, 20 Uhr, im Hotel « Löwen > in Schöftland statt. Ueber 200 gute Photographien und einige wohlgelungene Filme lassen Sie die unvergessliche Fahrt noch einmal miterleben. — Eine spezielle Einladung haben nur die Teilnehmer erhalten. Freundlich eingeladen sind natürlich auch alle übrigen Mitglieder. Wir hoffen, dass sich die ganze Reisegesellschaft für einige gemütliche Stunden in Schöftland wieder zusammenfinden wird. SEKTION BERN. Auto-Fuchsjagd. Anmeldungen für die nächsten Samstag, den 27 Oktober 1934, stattfindende Auto-Fuchsjagd werden vom Sekretariat bis kommenden Freitag entgegengenommen. Ein Einsatz fällt bei rechtzeitig Anmeldenden dahin, dagegen bezahlen Nachzügler ein Nenngeld von Fr. 5 —. Die Fuchsfährten sind bereits ausgesucht; sie führen durch Gebiete, die ordentlicherweise vom grossen Automobilverkehr nicht berührt werden und schon wegen ihrer ländlichen Abgeschiedenheit eines Mitmachens wert sind. Auch die Fuchsbälge sind bereitgestellt, prächtige Exemplare von Reinokes schönstem Winterkleid, die wiederum den ersten Preisträgern verabfolgt werden. — Die Auto-Fuchsjagd ist so einfach und .doch unterhaltend, dass sie von jedem Automobilisten ohne weitere Kenntnisse bestritten werden kann. Der Wettbewerb beginnt mit der Besammlung auf dem Waisenhausplatz um 13 Vi Uhr und dürfte gegen 17 Uhr beendet sein. Rangverkündung und Preisverteilung erfolgen unmittelbar nach Eintreffen der Jäger beim Fuchsbau. h. SEKTION ZÜRICH. Am 15. November findet im Hotel « Waldhaus Dolder » in Zürich die ordentliche Wintergeneralversammlung statt, welche sich mit den statutarischen Geschäften zu befassen haben wird. Wie schon letztes Jahr in Aussicht gestellt, dürfte diesmal einer erhebliche Reduktion des Jahresbeitrages Platz greifen. Die Generalversammlung wird sich zudem mit der Vorlage für das kantonale Verkehrsgesetz, zu befassen haben, welche am 9. oder 16. Dezember'zur Abstimmung gelangen dürfte, und z;war zusammen mit noch ca. sechs anderen Gesetzesvorlagen. Ferner ist noch eine allgemeine Aussprache über Automobil- und Strassenfragen vorgesehen. An die Generalversammlung schliesst sich ein gemeinsames.Nachtessen,.auf dessen Menü die obli-, gatorische Gans nicht fehlen wird, sowie ein humoristischer Herrenabend an. Für letzteren hat die Vergnügungskommission wiederum ein vielversprechendes Programm mit einer von eigenen Mitgliedern gebotenen ACS-Revue in Aussicht gestellt. Es wird an Ueberraschungen nicht fehlen. Am gleichen Tage besammeln sich auch die Damenmitglieder im Hotel « St. Gotthard » in Zürich zum Damen-Martinimahl, das sich jeweils ebenfalls durch einen^ sehr vergnügten Verlauf auszeichnet. Die Sektionsmeisterschaft 1934t die dieses Jahr neu geschaffen wurde und deren Bewertung auf den Resultaten der vier Sektionsveranstaltungen Radiofuchsjagd, Flugzeugverfolgung, Hindernisfahren und Geschicklichkeitsprüfung basiert, sah eine anfängliche Gesamtbeteiligung von 24 Fahrern. Nach und nach reduzierte sich deren Zahl wegen Nichtteilnahme an allen vier obligatorischen Wettbewerben auf neun. Die Schlussbewertung ergab folgendes Resultat: 1. P. Slbold, Zürich, 12 Punkte (Sektionsmeister). 2. H. Strub, Wallisellen, 17 Punkte. 3. G. Ruoff, Zfirich, 22 Punkt«. 4a. W. Jenny, Zürich, 23 Punkte; 4b. A. Zehnder, Zürich, 23 Punkte. 5. 0. Zwimpfer, Zürich, 25 Punkte. 6. A. Bosshard, Zürich, 26 Punkte. 7. E. Maaq, Zürich, 28 Punkte. 8. W. Würth, Zürich, 31 Punkte. Die Vergebung der Auszeichnungen erfolgt am Martinimahl. Strassenverkehrs-Kommission der Stadt Luzern. Unter dem Vorsitze ihres Präsidenten hielt die Kommission dieser Tage eine bedeutungsvolle Sitzung ab. Eingehend wurde zum bevorstehenden Bau der neuen Seebrücke Stellung genommen und wurde dabei gewünscht, dass die Frage, ob Trambahn oder schienenloser Verkehr, vom Bahnhofplatz nach der Zürichstrasse-Maihof, nunmehr abgeklärt werden J müsse. Nach allseitig gewalteter Diskussion wurde auf Antrag von Stadtrat Dr. Hübscher beschlossen, den Stadtrat von Luzern zu ersuchen, es möchte bei Erstellung der neuen Seebrücke der schienenlose Verkehr eingeführt werden und die Trambahn auf der Strecke Bahnhofplatz-Seebrücke-Zürichstrasse- Maihof eingehen, denn die heutigen Verkehrsverhältnisse 6eien besonders durch die Zürichstrasse nicht mehr haltbar. Zudem fahre ja der Autobus bereits durch die Zürichstrasse und hätten diese anpassungsfähigen Kurse zur Genüge bewiesen, wie Vorteilhaft sich der Verkehr in fliessender Weise abwickle. Die Vertreter der grossen Verkehrsorganisationen Hessen durchblicken, dass event. die Ergreifung einer Volksinitiative ins Auge gefasst werden müsse, falls den Begehren um Einführung des schienenlosen Verkehrs durch die Zürichstrasse nicht entsprochen werden sollte. Die Kommission ffisste sich noch mit der Verkehrsregulierung auf dem Pilatueplatz und der notwendigen Schritte zur vermehrten Lärmbekämpfung in der Stadt Luzern. Es soll nächstes Jahr zu dessen speziellen Bekämpfung auch in Luzern eine lärmfreie Woche durchgeführt werden; indem mit solchen Veranstaltungen in groseen ausländischen Städten ausgezeichnete Erfahrungen gemacht wurden. Im übrigen versicherten die Vertreter der Verkehrsorganisationen, alles zu tun, dass die Lärmbekämpfung nach Möglichkeit veranlasst werde. M. S. 1 Vereinigung Gotthardsfrasst. Am 16. Oktober '1934 Besammelte sich der Vorstand dieser Vereinijgjjmg iintet dem Vorsitz ihres Präsidenten Baume- Jer (Luzern) zu einer Sitzung in Faido. Neben der Behandlung einiger interner Angelegenheiten interessierten speziell die Anträge der technischen Kommission für die laufenden Hertatarbeiten und diejenigen auf nächstes Frühjahr. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört in allererster Linie die Markierung der Strasse von Andermatt bis Airolo mit Hilfe von Holzpfählen, um im Frühjahr die Sondierungsarbeiten zu erleichtern und eine rasche.Inangriffnahme der Schneeräumungstätigkeit zu ermöglichen. Im Verlaufe des nächsten Monats soll eine grössere Interessenten-Versammlung nach Bellinzona einberufen werden, um das Aktionsprogramm für die nächste Zukunft eingehend zu besprechen und neue Richtlinien für eine ausgiebigere Werbung zugunsten der Gotthardstrasse festzulegen, a Touristikbulletin des A.C.S. m. K. = mit Ketten; o. K. = ohne Ketten. Schweiz: Der kalte Witterungsumschlag anfangs dieser Woche hat in den Höhenlagen zu reichlichen Schneefällen geführt. Dadurch wurden einige wichtigere PaDstrassen unpassierbar, und es ist fraglich, ob dieselben dem Automobilverkehr wieder geöffnet werden können. Der Stand der einzelnen Alpenstrassen lautet am 19. Oktober morgens: Albula, wegen Schneeverwehungen vorläufig unpassierbar. Einladestation Preda m. K. ab Bergün erreichbar. Bernina, ratsamer m. K. zu befahren. Brünig, schneefrei. Flüela, 40—50 cm Schnee, gesperrt. Forclaz, Ketten notwendig, 10—15 cm Schnee. Furka, unpassierbar; Schneeverwehungen bis über 1 m. Grimsel, durch Schneeverwehungen gesperrt; bis Zentrale Handeek m. K. ab Guttannen. Grosscr St. Bernhard, 1 m Schnee; fahrbar bis Cantine de Proz m. K. Jaunpass, m. K. fahrbar. , Julier, stellenweise leicht schneeverweht, aber m. K. gut fahrbar. Dank den getroffenen Massnahmen der Regierungsbehörden des Kantons Graubünden wird die Nord-Süd-Verbindung Chür-Lenzerheide-Julier-Maloja während des Winters 1934/35 dem Automobil- Verkehr offen gehalten. Sollte die Julierstrasse durch starken Schneefall oder Verwehungen für kürzere oder längere Zeit unpassierbar wenden, so besteht die Möglichkeit, die Automobile durch den Albulatunnel zu verbilligten Taxen zu befördern. Die Taxen betragen pro Wagen: Fr. 35.— von Tiefencastel nach Bevers oder Samaden, Celerina, St. Moritz, Pontresina. Fr. 30.— von Filisur nach obenstehenden Stationen. Fr. 25.— von Bergün oder Preda nach obenstehenden Stationen. Ibergeregig, 10 cm Schnee, Ketten ratsam. Klausen, 30 cm Schnee, vorläufig unpassierbar. Lenzerheide, schneefrei. Lukmanier, schneeverweht und m. K. fahrbar. Maloja, schneefrei. Marchairuz, Ketten notwendig, 10—15 cm Schnee. Montets, Ketten notwendig. Mosses, o. K. passierbar. Oberalp, 40—50 cm Schnee, gesperrt. Ofen, angeschneit und ratsamer m. K. Pillon, Ketten notwendig. San Bernardino, schwach schneebedeckt.'o. K. St. Gotthard,. m. K. •passierbar. Simplon, stellenweise vereist, ratsamer m. K. Splügen, o. K.. fahrbar, ; Umbrail, 10 cm Schnee, m. K. passierbar. Weissenstein, 30 cm Schnee, m. K. befahrbar. Wolfgang, m. K. ab Klosters fahrbar. Zufahrt nach Arosa m. K. ab Langwies möglich. Ausland: Arlberg, 60 cm Schnee, vorläufig unpassierbar. Stilfserjoch und sämtliche Dolomitenpässe m. K. .noch passierbar. In Frankreich sind die Route d'ete des alpes und Route d'hiver des alpes o. K. befahrbar. Mont Cenis o. K. Faucille Ketten empfohlen. Kleiner St. Bernhard nicht befahrbar. Neugründungen : A. F. Hug und A. Isperian, Garage St. Sulpice, Sl. Sulpice. A. F Hug und A. Isperian haben unter dieser Bezeichnung eine Kollektiv-Gesellschaft eingegangen. Die beiden Gesellschaften führen Kollektivuntersehrift. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage und Reparatur-Werkstätte. Blaser & Burkhardt, Karosserie- und Anhängerbau, Burgdorf. W Blaser und H. Burkhardt haben unter dieser Firma eine Kollektiv-Gesellschaft eingegangen. Die beiden Gesellschafter zeichnen kollektiv. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Werkstätte für Karosserie und Anhängerbau. Domizil: Obere Kirchbergeträsse. Pedroni & Jordl, Automobilersatzteile, Bern. h. Pedroni und T. Jordi haben unter dieser Firma eine Kollektiv-Gesellschaft eingegangen. Beide Gesellschafter zeichnen kollektiv. Zweck der Unternehmung ist der Handel von Ersatzteilen für Automobile italienischer Marken. Domizil: Bärenplatz. Autoverkaufs-Aktlengesellschaft Luzern. Unter dieser Firma würde eine Aktien-Gesellschaft mit einem Kapital von 20.000 Fr. gegründet. Zweck der Unternehmung ist die Uebernahme von Automobilyertretungen sowie der Handel mit Automobilen. Dem Verwaltungsrat gehören an Dr. A. Riedweg, Rechtsanwalt, als Präsident, sowie J. F. Renggli und 0. Zimmerli, alle, in Luzern. Geschäftsdomizil: Moossträsee. * Masewo A.-G.. Neuheiten der Autobranche. Zürich. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 1000 Fr. gegründet. Ihr Zweck ist Uebernahme von Vertretungen für Neuheiten in der Autobranche sowie der Handel in Automobilen. Einziges Mitglied des VeTwaltungsrates mit Einzelunterschrift ißt E. Mauch, Chauffeur, Zürich. Domizil: Kochstrasse. Personelles: Wilhelm Frey. Karosseriebau, Liestal. Inhaber der Firma ist Wilhelm Frey in Liestal. Kaxosseneund Wagenbau. Domizil: Gasstrasse. Steinentorgarage A.-G.. Basel. E. Plattner ist aus dem Verwaltungsrat ausgetreten und seine Unterschrift erloschen. Einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift ist P Bertazzo, Hotelier, Basel. Das Domizil wird nach der Steinentorstrasse verlegt. Autol A.-G., Oele, Basel. R. Gallian ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. An seine Stelle wurde F. Oppenheimer, deutscher Staatsangehöriger, Basel, gewählt. Er führt Einzelunterschrift. Reinbolt & Chris« A.-G., Karossier, Basel. Die Prokura von G. Brodbeck ist erloschen, dagegen wurde an M. K. Gyger Kollektivprokura erteilt. C. Weckerle & Cie., A.-G., Automobiliubehör. Basel. C. Bürgin und 0. Walker wurden zu Prokuristen ernannt. Sie zeichnen je mit einem der übrigen Zeichnungsberechtigten kollektiv. G. Guillard, Garage, Monthey. Inhaber dieser Firma ist Gustave Guillard in Monthey. Betrieb einer Garage unter der Bezeichnung « Garage Moderne >. H, F. Reymond, Garage. Genf. Inhaber tfiesor Firma ist Henry-Frederic Reymond in Genf. Betrieb einer Garage an-der Rue Thalberg. Garages et Ateliers du Rhone S. A.. Bex. Die an M. Tapernoux erteilte Prokura ist, erloschen. Alfred Etter, Garage, Bulle. Inhaber der Firma ist Alfred Etter in Bulle, Garage und Reparatur- Werkstätte. Rue de la Sionge. Bficfaert Weltverkehrs-Sprachen. Monatshefte für nationenkundltcbe Unterweisung, Unterhaltung und •Belehrung in acht Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch und Norwegisch. Einzelheft: Fr 1.2ö, Jahresabonnementspreis Fr. 12. 50 für zwölf Hefte. Verlag Fretz & Wasmuth, Zürich. Nicht weniger als^ acht Sprachen Sind im ersten Heft von 64 äeiten vertreten. Man kann zufolge dieser Buntheit die Meinung nicht, unterdrücken, dass dem Sprachbeflissenen wahrscheinlich besser gedient ist, wenn er von den ihn interessierenden Sprachen in sich abgeschlossene und zusammenhängende Lehrwerke benützt; denn die auf die Spitze getriebene Vielsprachigkeit hat leider zur Genüge bewiesen, dass ihr stets ein nicht unbedeutendes Mass von Oberflächlichkeit und Unzulänglichkeit anhaftet. Man legt bekanntlich je länger je mehr Wert auf durchgebildete Sprachkenntnisse als- auf ein Konglomerat von Sprachen, die nur dilettantisch beherrscht werden. ' Die neue Zeitschrift mag vielleicht für jene interessant sein, die gelegentlich- Freude haben, vorhandene'Sprachkenntnisse auf die Probe zu stellen, . . Schm— Das Auto «uf Bahn und Schiff: Die Sektion Zürich des A C. S. hat eine kleine. Broschüre von acht Seiten herausgesehen/in- der alles enthalten ist. was man "über den Verlad von Automobilen durch die Alpentunnels und den Transport auf den verschiedenen Fähren wissen muss. Fahrpläne, Verladekosten und die' zweckmässigste Art des Transportes -sind recht.übersichtlich zusammengestellt. Die Angaben beziehen sich auf die Tunneltransporte durch Gotthard, Simplon, Lötschberg, Albula, Mont Cenis, Arlberg und Tauern und auf die Fähren über den Zürich-, Boden-, Vierwaldstätter-, Comer-See »cl. Langen- und Briefkasten der Redabfion Die « A.-R. » im Urteil der Rennfahrer. H. Stuck, Berlin, schreibt uns: « Ich freue mich sehr über Ihre objektiven und gerechten Kritiken in jeder Nummer der « Auto-Revue » Aueh die Liste, die Sie aufgestellt haben (« A.-R. » Nr. 82) hat mich sehr interessiert, um so mehr, als uns selbst bei der Aufstellung einer solchen einige Fehler unterlaufen sind. » Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Büchi, Chefredaktion. W. Mathys (Militärdienst). — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserlvlb der Geschäftszeit: 23.295.