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E_1934_Zeitung_Nr.085

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-i AUTOMOBIL-REVUE

-i AUTOMOBIL-REVUE 1934 - No 85 Unterlagen gelohnt, da man den Uebeln nur bei gründlicher Kenntnis der Ursachen beizu* kommen vermag. Das wurde offenbar unterlassen, sonst würde nicht mit der « Frage der Wiedereinführung von zahlenmässigen Höchstgeschwindigkeiten» geliebäugelt. Von allen Vorschlägen ist das nun entschieden das untauglichste Mittel und zeigt leider nur, dass der alte Fimmel, der « Schnellfahrer » sei an allem schuld, nicht nur bei manchen Richtern, sondern auch noch sogar im hohen Kreise der Polizeidirektoren weiterlebt. Gewiss, der Strassenverkehr ist rascher, aber keineswegs deswegen gefährlicher geworden. Nicht nur ausländische, sondern glücklicherweise auch einheimische Statistiken vermögen das zu belegen. Ganz abgesehen vom Rückgang der Verkehrsunfälle, wie ihn beispielsweise Zürich für 1933 zu registrieren vermochte, ist festzuhalten, dass die Zunahme der Unfallereignisse nicht auf das Konto der übersetzten Geschwindigkeiten, sondern zu Lasten verschiedener anderer Verkehrsunsitten geht. Nach der eingehenden Beratung über Wert und Unwert von zahlenmässig beschränkten Fahrtempis im eidgen. Parlament und den damaligen überzeugenden Ausführungen von alt Bundesrat Häberlin hätte man erwarten dürfen, dass hierüber kein Wort mehr verloren werden müsste. Die Festlegung einer maximalen Fahrgeschwindigkeit bringt zwar vermehrte Schikanen, Verärgerung der ausländischen Autotouristen, aber niemals eine Garantie für grössere Verkehrssicherheit, weil kein willkürlich begrenztes Tempo unter allen Umständen « sicher » ist und in vielen Fällen ebenso übersetzt und gefährlich sein wird, wie das jetzt der Fall ist Geschwindigkeitsbegrenzung ist so wenig eine Gewähr für die Sicherheit der Strasse wie das geltende System. Der Hebel ist andernorts anzusetzen. Da ist einmal auch die von der Konferenz in Aussicht genommene strengere Auslese der Fahrzeugführer. Dann ist mit allen zu Gebote stehenden Mitteln und einer strengeren Praxis in der Richtung des Fahrbewilligungsentzuges auf die Respektierung der wenigen aber grundlegenden Verkehrsregeln zu achten. Und zwar durch alle Strassenbenützer! Gewiss, es soll beim Motorfahrzeugführer ein gestrenger Massstab angelegt werden. Aber es kann selbst dem vorsichtigsten und aufmerksamsten Fahrzeuglenker ein Unglück passieren, wenn nicht auch für die übrigen Strassenbenützer die gegenseitige Rücksichtnahme zur selbstverständlichen Pflicht wird. Die Konferenz will erfreulicherweise diesem Postulat ebenfalls Rechnung tragen durch «strikte Anwendung» der gesetzlichen Vorschriften gegenüber den anderen Strassenbenützern. Wie mancher Radfahrer hat noch kein richtiges Katzenauge an seinem Fahrzeug! Wie manches Fuhrwerk ist noch ungenügend beleuchtet! Wie mancher Fussgänger benützt die Trottoirs selten, die Fussgängerstreifen überhaupt nie! Wie viele achten nicht auf die Regelung des Verkehrs durch den besonders hiefür postierten Polizisten! AH diese Unsitten hat man bisher geflissentlich übersehen, weil der einzelne Beamte einfach nicht imstande war, überall zu wehren. Wir werden schon einen wesentlichen Schritt weiter sein, wenn die wenigen Vorschriften, mit denen die « anderen Strassenbenützer » im Gesetz bedacht sind, durchwegs beobachtet werden. Es wird sich aber selbst dann bald zeigen, dass diese Vorschriften sogar noch ungenügend sind. Auch sei hier nur der Vollständigkeit halber daran erinnert, dass der Ausbau der Strassen vor allem innerorts und die Anwendung moderner Mittel zur Verkehrsregelung (automatische Signale, Abschrankung von Trottoirs an Strassenkreuzungen, Schaffung von Fussgängerstreifen etc.) ebenfalls noch sehr vervollkommnet werden kann und viel zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beizutragen vermag. Der Kampf gegen Unbelehrbare ist notwendig. Er hätte schon längst einsetzen sollen. Wenn die Allgemeinheit aber aus dieser Kampagne nur Nutzen ziehen und der Verkehr tatsächlich gefördert werden soll, dann gilt es, die angewendeten Mittel sorgfältigst auszuwählen und auf ihre Wirksamkeit und Tauglichkeit zu prüfen. Ein verspäteter Eingriff soll nun nicht durch Ueberstürzung oder ungerechte Massnahmen wettgemacht werden. Hat man aber einmal einen Aktionsplan als richtig anerkannt (zu dessen Ausarbeitung vielleicht auch die Vertreter der Straßenverkehrs- Interessenten beigezogen werden könnten), dann muss er konsequent und einheitlich im ganzen Lande zur Ausführung gelangen. Wenn die Resolution der Polizeidirektoren das für die kommende Fahrsaison zuwege bringt, so hat sie ihren Zweck erreicht, und alle am Verkehr Beteiligten — und wer wäre es nicht! — würden ihr dafür Dank wissen! Sprechende Zahlen. Nach dem jüngsten Ausweis der eidgen. Zollverwaltung sind im Monat September 1934 38,674 ausländische Wagen über die verschiedenen Grenzen in unser Land eingefahren. Im Vergleich zur vorjährigen Parallelperiode kommt dies einer Zunahme um 2349 Automobilen gleich. Für die drei ersten Quartale dieses Jahres ergibt sich ein Total der unsere Grenzen überschrittenen ausländischen Wagen von 231,745 Einheiten oder 34,224 Automobile mehr als in der Periode von anfangs Januar bis Ende September des Vorjahres. Nichts dürfte die unaufhaltsame Entwicklung des internationalen Autotourismus besser illustrieren, als die Tatsache, dass für die ersten 9 Monate des laufenden Jahres bereits eine Mehrfrequenz von 4280 Wagen zu registrieren ist als im ganzen Jahr 1934. Mit Ausnahme des Monats Juni, mit einer Minderfrequenz von rund 1000 Wagen im Vergleich zum Juni 1933, verzeichnen ausnahmslos alle monatlichen Berichtsperioden des laufenden Jahres eine erhebliche Besserung gegenüber den entsprechenden Vorjahresabschnitten. Wenn die politischen Verhältnisse im Juni dieses Jahres In Deutschland etwas übersichtlicher gewesen wären, so würde sicherlich auch diese Periode mit bessern Ergebnissen abgeschnitten haben. Vergleichen wir die Totalgrenzübertritte in den Vorjahren mit dem diesjährigen Ergebnis, so zeigt es sich, dass allein das Septemberergebnis, wo die Touristiksaison bereits ihrem Ende entgegengeht, eine Mehrfrequenz von rund 2000 Wagen gegenüber dem gesamten Orenzverkehr des Jahres 1925 aufweist. Anlässlich der Analyse des 1. Halbjahresergebnisses .haben wir unter dem Eindruck der rückläufigen Junibewegung die Behauptung aufgestellt, dass für das ganze Jahr 1934, auch bei weitern Rückgängen, dennoch mit einer Gesamtfrequenz von mindestens 250,000 ausländischen Automobilen gerechnet werden könne. Die bisherigen Resultate lassen bereits erkennen, dass diese Grenze nicht nur mit Leichtigkeit erreicht, sondern wahrscheinlich schon im nächsten Monat überschritten wird. Da unsere Behörden in nächster Zukunft einige brennende Fragen auf dem Gebiete des Fremdenverkehrs und des Strassenbaues zu lösen haben werden, dürfte es angebracht sein, immer und immer wieder auf die Entwicklung des internationalen Autotourismus hinzuweisen. Es scheint, dass bei uns noch nicht überall die gewünschte Klarheit darüber vorhanden ist, welche grosse Bedeutung dem Fremdenstrom zukommt, der mit Hilfe des Automobils unser Land «Und wie wollen Sie die Klage begründen?> fragt der Anwalt. aus der Haft entlassen, weil der Verdacht Am nächsten Mittag wird auch Tom Brass «Ich glaube, dass die Anstiftung zum der Täterschaft gegen ihn nicht aufrechtzuerhalten ist. Mord, die meine Frau begangen hat, wohl als Grund hinreicht?» meint "Bux mit bitterem Spott. 10. Zirkus Kreno hat schon seit Wochen Berlin wieder verlassen und sein Winterquartier «Anstiftung zum Mord?» fragt der Anwalt sehr verwundert bezogen. Auch Buxens Tierwärter und Tiere «Sie hat doch meine Tiere ermorden lassen!» Aber Bux selbst sitzt noch immer in Berlin sind mit dem Zirkus nach M gegangen. «Mord an Tieren gibt es im Gesetz nicht.» in Untersuchungshaft. Sein Fall hat sich »Ach so! Also nur das Leben von Menschen ist heilig? Ein Tierleben ist wohl nicht Bei den Vernehmungen der vielen Zirkus- noch kompliziert. von Gott geschaffen? Man kann Tiere töten, leute ist herausgekommen, dass Bux schon wie und wozu man will? Aus Spass, aus Aerger, aus Langeweile, aus purer blanker Grautes in M.... verhaftet worden war. Der Re- einmal vor drei Jahren wegen Mordverdachsamkeit und Gemeinheit?» gierungsrat hat sich also gleich von dort die Der Anwalt zuckt die Achseln. «Es hat keinen Zweck, dass Sie sich jetzt darüber auf- Ueberraschung daraus ersehen, dass es sich Akten kommen lassen und zu seiner grossen regen. Sie wollen also geschieden sein. .Als sogar um zwei Fälle handelt: den Fall Vegas und den Fall Benson. Nun steht es für Grund dürfte vielleicht anerkannt werden, dass durch das zweifellos hinterlistige und ihn unumstösslich fest, dass Bux in allen Ihren Beruf schwer schädigende Verhalten drei Fällen der Täter war, — dass er ein Ihrer Frau die Ehe so zerrüttet worden ist, von krankhaftem Jähzorn getriebener Totschläger, wenn nicht ein abgefeimter Mör- dass Ihnen eine Fortführung* nicht zugemutet werden kann.» — der ist (Fortsetzung "folgt) aufsucht. Bekannt ist, dass verschiedene Fremdenverkehrszentren der Schweiz, z. B. St. Moritz, Luzern u. a. m. nur deshalb eine relativ befriedigende Frequenzziffer aufweisen können, weil die in- und ausländischen Gäste vornehmlich mit dem Automobil diese Kurorte aufsuchen, und zwar mit Quoten am Gesamtfremdenverkehr von über 70%. Bei der Beurteilung des internationalen Autotourismus könnten wirklich diejenigen recht erhalten, die behaupten, dass unsere unhaltbaren Zustandsverhältnisse auf den Alpenstrassen in keiner Weise einen Niederschlag im Fremdenverkehr finden. Es ist aber nicht zu vergessen, dass viele ausländische Automobilisten bei einem anhaltend schlechten Zustand der Alpenstrassen nur einmal ihren Wagen über unsere Pässe lenken, um von der Staubplage und den ungenügenden Breiten derart abgeschreckt zu werden, dass sie späterhin unserem Lande endgültig den Rücken kehren; und weiterhin ist daran zu erinnern, dass auch das mit uns konkurrierende Ausland steigende Strassenverkehrsfrequenzen" aufzuweisen hat, die zum Teil unsere Entwicklung prozentual noch übertrifft. Ein weiterer Grund in der Beliebtheit unseres Landes als automobilistisches Touristengebiet kann im relativ niedrigen Benzinpreis gesehen werden. Wenn aber, wie vorgesehen, die Spanne zwischen dem inländischen und ausländischen Benzinpreis immer kleiner wird, so wird in Zukunft dieses Moment nicht mehr eine derart starke Attraktion ausüben, wie es zurzeit noch der Fall ist. Wer die Bedeutung des heutigen Autotourismus für unsere gesamte Volkswirtschaft zu würdigen versteht, der wird auch das Verlangen nach schnellem und gründlichem Ausbau unserer Bergstrecken unterstützen. Dass bei unseren Behörden in dieser Hinsicht noch eigenartige Mentalität vorherrscht, geht deutlich aus dem Ausspruch eines Ständevertreters hervor, der sich dahin ausgedrückt haben soll, nach Aufgabe seines Hotels kein Interesse mehr an den Alpenstrassen zu haben! Einen recht interessanten Beitrag zum Fremdenverkehrsproblem liefert der Londoner Korrespondent der «Basler Nachrichten», der im Hinblick auf die Verkehrswerbung im Stande der schweizerischen Verkehrsvereine auf der gegenwärtigen Olympiaschau folgendes bemerkt: « Warum sollten unsere Verkehrsorganisationen nicht « werben » in London! Immerhin müsste vorerst noch das Schwergewicht auf die keines Ausbaues bedürfenden Schönheiten unseres Landes gelegt sein und leider noch nicht auf die Vollkommenheit "unserer Autoatrassen. Es sei denn, man konzentriere die Propaganda auf die in der Tat heute guten Strassen unten im Land. Was die Bergstrassen anbetrifft, werden wir besser tun, deren teilweises Ungenügen zuzugeben, was nicht- eo schlimm wäre, wenn wir gleichzeitig verkünden könnten: Der Ausbau ist im Gang! Ueber den gegenwärtigen Zustand der europäischen Alpenstrassen sind die Autotouristen durch ihre Clubsekretariate ohnehin leider nur zu gut unterrichtet. Was sie aber nicht wissen und was viele interessieren würde, ist, ob und wo es Neuerungen, Verbesserungen gibt. Wenn darüber einmal ein positives Programm vorliegt, dann wird es für die schweizerische Verkehrszentrale doppelt lohnend sein, im Ausland zu werben * für die Schönheiten der Schweiz und vor allem auch für deren Autostrassen. > In allen Ländern ist die Umstellung des Verkehrswesens immer noch in voller Entwicklung begriffen und die Motorisierung des Strassenverkehrs scheint noch keineswegs an der optimalen Grenze angelangt zu sein. Namentlich in den vier Nachbarstaaten werden keine Mittel gescheut, um diesen Verkehrszweig zu fördern, sei es im Interesse der industriellen Arbeitsbeschaffung, was für uns mit Ausnahme der Lastwagenproduktion weniger ins Gewicht fällt, oder aber hinsichtlich den mit der allgemeinen Verkehrsbelebung verbundenen grösseren Fiskaleinnahmen des Staates. In Berücksichtigung der finanziellen Lage unserer Kantons- und Bundesfinanzen sind wir noch weit davon entfernt, dem motorisierten Strassenverkehr irgendwelche merkbaren Erleichterungen einzuräumen. Der Schweizer Automobilist wird sich auch weiterhin damit abfinden müssen, recht weit in den Geldsack zu greifen, das Recht eingeräumt zu bekommen, mit seinem Fahrzeug die öffentlichen Strassen benützen zu dürfen. Demgegenüber geniesst der ausländische Automobilist naturgemäss bei uns eine gewisse Vorzugsstellung, indem er die vielfach im Benzinpreis seines Landes einkalkulierte allgemeine Besteuerung nicht zu tragen hat. Ein schwedischer Kleinwagen. Die schwedische Fabrik Husquarna, die mit ihren Rennmotorrädern in diesem Jahr so ausserordentlich viel Erfolg hatte, hat sich mit der schwedischen Automobilfabrik Valvo zwecks Herstellung von Kleinwagen (speziell kleinen Sportwagen) zusammengetan. Russische Automobile. Die Tagesproduktion der grössten russischen Automobilfabrik Molotov konnte auf 2000 Stück erhöht werden. Die produzierten Einheiten sind naturgetreue Kopien des Vierzylinder-Ford, Modell 1929. Motorbrennstoff aus Weinrückständen. In Spanien soll ein aus Weinrückständen und Zucker hergestellter Alkohol als nationaler Brennstoff für Automobile verwendet werden. Welchen Wert hat die Strömlintenkarosserie? Seitens der deutschen Motorfahr zeugindustrie sollen demnächst auf der Berliner Avus praktische Versuche zur Ermittlung des Wertes von Stromlinienkarosserien durchgeführt werden. Autotourismus von Jahr zu Jahr stischer Amerikas Automobilproduktton. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres erreichte die amerikanisch-kanadische Automobilproduktion eine Gesamthöhe von 2,318,826 Wagen, was gegenüber der vorjährigen Parallelperiode einer Erhöhung um 54,1% entspricht und einer Steigerung um 18% im Vergleich zur vollen 1933er-Jahresproduktion. Amerikas Augustproduktion. Die Gesamtproduktion von Personen- und Lastwagen stellte sich in den Vereinigten Staaten und in Kanada im August auf 244,713 Einheiten (190,825 Personen- und 58,888 Lastwagen), was seit 1929 das beste Augustergebnis darstellt. Im Juli wurden 277,690 Wagen hergestellt oder 11,8% mehr als im Berichtsmonat. Doch verzeichnet die Augustproduktion gegenüber der nämlichen Monatsperiode des Vorjahres immer noch eine Zunahme um 2,3%. Fortschritte im Bau der internationalen Antostrasse London-Istanbul. Die in zahlreichen Ländern zwecks Errichtung der internationalen Autostrasse London-Istanbul durchgeführten Bauarbeiten schreiten rüstig fort. Wie ,wir hören^ ist fieser Tage durch den ungarischen Ministerpräsidenten die Autostrasse Budapest-Jiecskemet dem Betrieb übergeben worden. Diese Fernverkehrsstrasse stellt einen Teilabschnitt der transkontinentalen Autostrasse London- Istanbul dar. Russland will Citroen-Baulizenzen. Die russische Regierung zeigt grosses Interesse für die Prüfungsfahrt der CttroSn- Wagen Paris—Moskau—Paris, um festzustellen, ob sich diese Wagen für die russischen Landstrassen eignen. Die russischen Organisationen wollen diese Wagen nicht kaufen, sondern die Lizenzen für den Bau dieser Automobile erwerben, wenn sie den Bedingungen der russischen Landstrassen entsprechen. Es wird also Aufgabe unserer Behörden und auch des Fremdenverkehrsverbandes sein, eifrig darüber zu wachen, dass diese Vorzugsstellung dem Ausländer auch weiterhin eingeräumt bleibt, eine. Mahnung, die beim Ununterbrochenen Suchen nach neuen Finanzquellen immer wieder angebracht werden muss. Zu hoffen ist auch, dass trotz langsamen Ausbaues unserer Alpenstrassen die Schweiz ihre Stellung im internationalen Automobilverkehr behaupten könne, wobei aber nie vergessen werden darf, dass in den Nachbarstaaten keine Anstrengungen gescheut werden, um den lukrativen Automobilverkehr über die eigenen Strassen zu leiten. Ueberall und in nächster Nähe unserer Grenzen wird eifrig am Ausbau des Strassennetzes gearbeitet, und wenn einmal der Verkehr auf diesen Strecken eingefahren ist, dann wird es sehr schwer halten, ihn auf unsere, vielleicht fn einigen Jahren ausgebauten Strassen zurückzuleiten. Wy. Monat I 1933 I 1934 Prof. KwU | Fralptu Triptyk | Totti | E«*Monat "•»• Kwtt | Fnlpiis Triptyk Total | EnV/wtenai' Janaar . 3094 451 1389 4934 4934 36S6 483 1382 5551 5651 Februar. 3023 421 1374 4818 9752 4560 514 1532 G606 12157 März... 4677 735 2155 7467 17219 6092 874 2907 9873 22030 April... 9948 892 4387 15227 32446 11881 982 4823 1768G 39716 Mai .... 7155 1133 4586 12874 45320 16081 1288 6484 23853 63569 Juni.... 14341 1145 7584 23070 68390 13251 1546 7213 22010 85579 Juli 21301 1377 11740 34418 102808 25423 1909 13462 40794 126373 Angwt . 38749 1499 18113 58361 161169 44506 1923 20269 G6698 193071 Sept.... 22963 1077 12312 36352 197521 25536 1183 11955 38674 231745 Oktober 9628 866 6200 15694 218215 Nov. ... 6579 663 2062 8291 221509 Dez..... 3919 452 1585 5956 227465 Total 144277 10701 72487 227465 — ToUlHMtlL 125151 8720 63680 197521 — 151016 10702 70027 231745 —

N»85 - 1934 AUTOMOBILwREVUE «•» Internationaler Sportkalender 1935. Wir brachten in der letzten Ausgabe die Liste -der nächstjährigen international ausgeschriebenen automobilsportlichen Veranstaltungen, wie sie von der internationalen Sportkommission vorgesehen worden war. Der endgültige Kalender, wie wir ihn nachstehend folgen lassen, hat noch einige Ergänzungen und die Aenderung von verschiedenen Daten gebracht. So wurde beispielsweise die zweite Rundfahrt durch Italien vorverlegt und wird nun bereits anfangs April zur Durchführung gelangen. Ferner sind das österreichische Riesbergrennen sowie dasjenige von Sezanne noch eingetragen und ein zweites Rennen im September auf der englischen Bergstrecke von Shelsley-Walsh vorgesehen worden. Zur Einschreibung gelangten ferner drei weitere französische Veranstaltungen, nämlich ein Rennen in Nizza, das Rundstreckenrennen von Albigeois und das Meeting von Lothringen, das zuerst unter der Bezeichnung eines Grossen Preises von Lothringen angemeldet war. Was die Verteilung der Daten für die verschiedenen Grossen Preise anbetrifft, so muss der Umstand überraschen, dass auf die Transportmöglichkeiten für Fahrer und Maschinen, um von einem Rennplatz zum andern zu gelangen, sehr wenig Rücksicht genommen wird. So folgen sich beispielsweise in einem Abstand von nur einer Woche der Grosse Preis von Luxemburg, der Grosse Sommerpreis von Schweden, dann der Grosse Preis der Schweiz, oder im September finden mit je einer Woche Abstand die Grossen Preise von Holland, derjenige von Spanien und dann das Masaryk-Rundstreckenrennen statt. Die Fabriken und Rennställe sind auf diese Weise fast in die Unmöglichkeit versetzt, alle diese interessanten Veranstaltungen zu besuchen, indem die dazwischen liegenden sechs Tage bei den grossen Distanzen von mehreren tausend Kilometern, wie sie beispielsweise zwischen San Sebastian und Brunn bestehen, kaum ausreichen, um von einem Ort zum andern zu reisen. Von der Möglichkeit, richtig zu trainieren, oder sich nach einem Rennen einen wohlverdienten Ruhetag zu gönnen, kann dabei gar nicht die Rede sein. Ein weiterer offensichtlicher Mangel ist auch der, dass Veranstaltungen gleicher Art am nämlichen Tag stattfinden. So fallen beispielsweise der Grosse Bergpreis von Deutschland und das Stilfserjochbergrennen, das Rundstreckenrennen von Alessandria und der Grosse Preis von Montreux, der Königspreis von Rom und der Grenzpreis von Belgien, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und die Tausend-Meilen der Tschechoslowakei zusammen, so dass nicht einmal Fahrer, die sich mehr einer Disziplin widmen, d.h. sich mehr für Bergrennen oder dann für die Rundstrecke interessieren, die Möglichkeit haben, die hauptsächlichsten Veranstaltungen zu bestreiten. Bei der Datenkollision müssen sie in manchen Fällen von zwei Rennen die Wahl treffen. Bemerkenswert ist, dass nunmehr auch der Balkan durch den Grossen Preis der Akropolis im internationalen Sportkalender vertreten ist. Damit sind nunmehr vier neue Länder, nämlich Ungarn, Luxemburg, Holland und Griechenland mit eigenen Grossen Preisen am Sportkalender beteiligt und näher interessiert. Januar. 1t.—24. Monaco: Sternfahrt nach Monte Dario. März. 31. März bis 7. April, Italien: II. Rundfahrt durch Italien (Coppa d'Oro del Liitorio). April. 13.—18. Frankreich: XIV. Tourenprüfungsfahrt Paris-Nina. 14. Italien: IX. Tausend-Meilen-Rennen. 15.—16. Frankreich: Rennen in Nizza. 18. Frankreich: XXI. Turble-Bergrennen. 22. Monaco: Grosser Preis von Monaco. 22. England: Rennen in Brooklands. 24.—11. Mai. Frankreich: Sternfahrt nach Marokko. 28. Italien: Madonie-Rundstreckeitrennen und Targa Siciliana. Mai. 5. Frankreich: VII. Grosser Preis von Tunis. 6. England: Rennen in Brooklands. 9. Italien: Sternfahrt nach Tripolis. 12. Italien: Grosser Preis von Tripolis. : 12. Ungarn: Grosser Preis von Ungarn. 18. England: Shelsley-Walsh-Bergrennen. 18.—19. Frankreich: V. Grosser Preis von Algier, 19. Oesterreich: Ries-Bergrennen. 26. Frankreich: X. Grosser Preis der Picardie. 26. Deutschland: Avusrennen. 29.—31. England: Mannin Race auf der Insel Man, 30. Amerika: Grosser Preis von Amerika (500 Meilen von Indianapolis). Juni. 2. Italien: XI. Rundstreckenrennen von Alessandria (Grosser Preis Pietro Bordino). 2. SCHWEIZ: II. GROSSER PREIS VON MON- TREUX. 2. Spanien: Grosser Preis von Penya Rln (Cup von Barcelona). 9. Frankreich: Vogesen-Zuverlässigkeltsfahrt. 9. Italien: IX. Könlgspreis von Rom. 9. Belgien: Grosser Grempreis von Belgien. 9.—10. Oesterreich: III. Österreichische Alpenfahrt. 10. England: Rennen in Brooklands. 15.—16. Frankreich: 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 15.—16. Tschechoslowakei: 1000-Meilen-Rennen der Tschechoslowakei. 16. Italien: II. Rundstreckenrennen von Biella. 16. Deutschland: Eifel-Rennen. 16. Frankreich: VI. Bergrennen von Sezanne. 22. England: Strassenrennen in England (County Down Trophy Road Race). 23. Frankreich: Grosser Preis von Frankreich. 30. Deutschland: Kesselberg-Rennen. 30. Frankreich: IM. Meeting von Lothringen. Juli. 6. England: Rennen um den Pokal des Britischen Kaiserreiches (British Empire Trophy Race), 6.—7. Deutschland: 2000-Kilcmeter-Fahrt von Deutschland. 7. Italien: Bergrennen Susa-Moncenisio. 7. Frankreich: X. Grosser Preis der Marne. 14. Belgien: Grosser Preis von Belgien. 21. Frankreich: Rundstreckenrennen von Dieppe. 22.—23. Belgien: Langstreckenfahrt Liege-Chamonix- Liege. i 27.—28. Frankreich: II. Sternfahrt Touquet-Paris-i Plage. 28. Deutschland: Grosser Preis von Deutschland. 28. Frankreich: II. Rundstreckenrennen von Albigeois. August. 1.—9. Frankreich, Schweiz, Italien, Deutschland, England, Oesterreich: VII. Internationale Alpenfahrt. 4. Frankreich: Grosser Preis von Comminges. , 4. Italien: Rundstreckenrennen von Montenero (Coppa Ciano). . ' 4. Oesterreich: Bergrennen am Grossglockner, 5. England: Rennen in Brooklands. .. - 11. Luxemburg: I. Grosser Preis, von Luxemburg! 11. Italien: IV. Tärga Abruzzo (24-Sfunden-Fährt); 15. Italien: XI. Coppa Acerbo. 18. Frankreich: IV. Grosser Preis von Nizza. 18. Schweden: III. Grosser Sommerpreis von Schweden. 22.—25. Belgien: Zuverlässigkeitsfahrt Liege-Rom- Liege. 25. SCHWEIZ: II. GROSSER PREIS DER SCHWEIZ. 31. England: XIV. Tourist Trophy in England. September. 1. Italien: IV. Stilfserjoch-Bergrennen. 1. Deutschland: Grosser Bergpreis von Deutschland in Freiburg. 1. Frankreich: II. Grosser Preis von Vichy. 8. Italien: Grosser Preis von Italien. 15. Frankreich: Bergrennen am Mont Ventoux. 15. Niederlande: I. Grosser Preis von Holland. 21. England: 500-Meilen-Rennen in Brooklands. 22. Spanien: Grosser Preis von Spanien. 28. England: Shelsley-Walsh-Bergrennen. 29. Tschechoslowakei: Masaryk-Rundstreckenrennen. Oktober. 5. England: Donington-Park-Rennen. 6. Rumänien: Bergrennen von Feleac. 12. England: Rennen in Brooklands. 13. Italien: Preis des Prinzen von Piemonl (Rundstreckenrennen von Neapel). 27. Griechenland: Grosser Preis der Akropolis in Griechenland. Internationale Sternfahrt nach Monte Carlo. Kürzlich erschien das Reglement der internationalen Sternfahrt nach Monte Carlo 1935 die auf die Tage vom 20.—23. Januar angesetzt wurde. Die 14. Wiederholung dieser bedeutendsten Langstreckenprüfung der Welt bringt bekanntlich verschiedene Aenderungen, die geeignet sind, dem Rallye ein teilweise neues Gesicht zu verleihen. Wiederum wird die Veranstaltung vom «Internationa Sporting-Club» von Monaco, unter der Mitarbeit der meisten europäischen Automobil- Clubs, durchgeführt. Für eine grosse Reihe von Startpunkten, die über ganz Europa verteilt sind, werden, entsprechend der Länge und der Schwierigkeit der Strecke, Gutpunkte erteilt. Die am weitestentfernten Orte Athen, Bukarest, Palermo, Stavanger, Tallinn und Umea erhalten die Maximalpunktzahl von 1000. Im letzten Jahre galten für diese längsten Strecken verschieden hohe Punktziffern. Diejenigen Fahrer, die die ganze Strecke mit einem Stundenmittel von 40 km — die letzten 1000 km dann noch mit dem Durchschnitt von 50 km/St. — befahren, enden strafpunktfrei als Sternfahrtsieger. Verspätungen werden mit dem Abzug von Punkten geahndet. Die Wagen sind in die Klassen bis 1500 und über 1500 cem eingeteilt. Am Tage nach der Ankunft in Monte Carlo haben die Teilnehmer zwei weitere Konkurrenzen zu bestehen, die den technischen Zustand des Wagens prüfen sollen. Es hatidelt sich dabei um Start-, Brems-, Beschleunigungs- und Geschmeidigkeitsprüfungen, deren Ergebnis im Gesamtklassement miteinkalkuliert wird. Das Reglement sieht ein Generalklassement und eine Spezialwertung für die kleine Klasse vor. Der Sieger des Gesamtklassementes erhält 50,000 französische Franken Und den Ehrenpokal der Sternfahrt, der Zweite eine Silberplakette und 20,000 französische Franken. Der Gewinn der kleinen Klasse wird mit 12,000 franz. Franken und einem Pokal belohnt. Die beste Damen- Equipe erhält den Damen-Pokal und 5000 französische Franken. Insgesamt ist die Sternfahrt nach Monte Carlo mit 150,000 französischen Franken an Preisen dotiert. Der Start der am weitesten entfernten Maschine ist auf den 20. Januar angesetzt. Die Ankunft erfolgt am 23. Januar in Monte Carlo zwischen 7 und 16 Uhr. Am 24. Januar folgen die Schlussprüfungen, am 26. Januar schliesst sich eine Schönheitskonkurrenz an, :ntf ? der Sonntag des 2f: januäfs: bringt mit ej r Preisvfertelltin'? der offiziellen Abschlüss ieier; gfössteh' Lättgstfeckenkonkurreriz. Anmeldungen können vom 1. November bis zum 24. Dezember an den Internationalen Sporting-Club in Monte.' Carlo gerichtet werden. Die Einschreibungsgebiihr für die grossen Wagen beträgt 750 französische Franken und für die kleinen 600 französische Franken. Der Grosse Preis von Algier. Am 28. Oköber kommt auf der Rundstrecke von Bouzäreah der Grosse Preis von Algier zum Austrag. Die 8 km lange Rundstrecke muss in zwei Rennen (Vor- und Schlusslauf) je 15 mal befahren werden. Die Zahl der Anmeldungen und die Qualität der Nennungen hat alle Erwartungen übertroffen. So hat die Scuderia Ferrari zwei Wagen eingeschriebn, von denen der eine durch Chiron geührt wird. An Einzelfahrern haben sich Etäricelin (Maserati), Wimille (Bugatti), Delrrto (Bugatti), Chambost (Maserati), Mile HelkS-Nice (Alfa Romeo), Marret (Bugatti), träight (Maserati), Lehoux (Maserati), Sofietti (Maserati), Farina (Maserati), Baletrero (Maserati), sowie der Schweizer ?uesch (Maserati) gemeldet. Rundstreckenrennen von Neapel. Nächsten Sonntag den 21. Oktober findet nun auch die italienische Automobilrennsaison ihren Abschluss mit dem Rundstreckenrennen von Neapel, das als Preis des Prinzen von Piemont ausgeschrieben wurde. Die Veranstaltung findet zum erstenmal statt, ist aber bereits für nächstes Jahr im internationalen Kalender eingetragen. Die diesjährige Veranstaltung wird daher mehr als eine Hauptprobe auf das internationale Rennen 1935 betrachtet. Die gewählte Strecke ist landschaftlich ausserordentlich reizvoll und bietet auch in renntechnischer Hinsicht viel Interessantes. Die Strasse ist vorzüglich ausgebaut und durchgehend mindestens 16 m breit. Das Rennen wird mit Vor- und Schlusslauf ausgetragen. Gemeldet sind durchwegs italienische Fahrer. Fest steht die Beteiligung der Scuderia Ferrari mit drei Maschinen, die von Brivio, Tadini und Comotti gefahren werden. Man rechnet im weitern auch mit. der Beteiligung von Nuvolari. Schlussrennen in Brooklands. Zum Abschluss der Saison wurde auf der Brook- Iandsbahn noch ein Rennen über 120 Meilen ausgetragen, das W. Straight auf Maserati bei einem Stundenmittel von 125,968 km/St. zu seinen Gunsten entschied. Er beendigte die Konkurrenz mit einem ansehnlichen Vorsprang vor R. Hays (B.E.C.) und Earl Howe (Bugatti), den beiden schärfsten Opponenten. Der einzige schweizerische Weltrekord geschlagen ! Der englische Rennfahrer R. Mays startete dieser Tage auf der Brooklandsbahn mit einem 2 Liter-E.R.A.-Rennwagen, um den Weltrekord für den stehenden Kilometer zu unterbieten. Der Versuch gelang und wurde der Kilometer in 24,93 Sekunden zurückgelegt, was ein Stundenmittel von 144,285 km ergibt. H. Ruesch erreichte seinerzeit in Montlhery auf Maserati ein Stundenmittel von 143.027 km, indem er für die Strecke 25,17 Sekunden benötigte. Wie wir übrigens von H. Ruesch nunmehr selbst erfahren, hat er vorläufig keineswegs die Absicht, einen.Versuch zu unternehmen, den Stundenweltrekord zu verbessern. Dagegen ist zu hoffen, dass er den Kilometerrekord wiederum in Angriff nimmt. Rund um die Rennställe. Einer französisischen Meldung zufolge berichteten wir kürzlich, dass R. Benoist und Wimille auch nächstes Jahr in der offiziellen Bugatti- Equipe verbleiben würden. Für Dreyfus, der zurücktrat, soll nun Taruffi für die Molsheimer Werke verpflichtet worden sein. Der italienische Fahrer war bekanntlich" dieses Jahr'für Maserati gestartet, erlitt dann aber am Grossen Preis von Tripolis einen schweren Unfall, der ihn für den ganzen Sommer ausser Gefecht setzte. Glücklicherweise ist Taruffi wieder vollständig geheilt und hat bereits das Training wiederum aufgenommen. Was die Scuderia Ferrari anbetrifft, so steht nunmehr fest, dass A. Varzi auch nächstes Jahr für diesen Rennstall fahren wird, ndem nach einer uns zugegangenen Mittelung der Vertrag für die Saison 1935 bereits unterzeichnet sein soll. Es hiess, dass R. Dreyfus und A. Brivio, welche für die Rechnung von Bugatti fuhren, nächstes Jahr der Scuderia Ferrari angehören würden. Dreyus hat auf Befragen diese Meldung noch nicht bestätigt. Für ihn steht vorläufig nur fest, dass er sich in den nächsten Tagen verheiraten wird. Ueber seine Absichten in der nächsten Saison hat er sich nicht geäussert. Als Champion von Amerika wurde Bill Commins, der diesjährige Sieger des Indianapolisrenriens, proklamiert. Er schloss die Saison mit weitaus der höchsten Zahl, nämlich mit 640 Punkten ab. Als Zweiter klassierte sich M. Rose. neerei hervorragendes Spezialprofil für den Winter! - Unverwüstliche Qualität! Zu beziehen duroh Händler. CAOUTCHOUC CO. A. G. GENF ZÜRICH ST. GALLEN