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E_1934_Zeitung_Nr.088

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1934 - NO 88 Links: «Campbell en miniature». Dem englischen Rennfahrer, G. E. T. Eyston gelang es, mit dem nebenstehend abgebildeten neuen M. G.-Rennwagen mehrere internat. Rekorde der Klasse 1100 ocm aufzusteHen, die alle die 200-km/St -Grenze überschreiten. Man beachte die eigenwillige Konstruktion der Maschine und die aerodynamisch gut durchgebildete Karosserie. England-Australien-Rennen (Siehe auch Artikel auf Seite 5.) Verkehrswerbung im Auslande. Die schweizerische Verkehrszentrale hatte die glückliche Idee, die Olympia Show in London zu einer Werbung für dßn Autotourismus in der Schweiz zu benützen. Das Bild zeigt den gefälligen Stand, der allgemeine Beachtung fand. Die wirkungsvollen Aufnahmen, welche die Schönheit unseres Landes vermitteln, wie sie der Automobilist erlebt, werden uns hoffentlich recht viele neue Gäste in England werben. Das de Havilland-Flugzeug « Comet», mit dem die Engländer Scott und Black das England-Australien-Rennen in der neuen Rekordzeit von 71 Flugstunden, 18 Sekunden gewannen. Das Douglas-Verkehrsflugzeug der Royal-Dutch-Air-Linie, mit dem die Holländer Parmentiex-Moll sich an zweiter Stelle klassierten. Wir fabrizieren auf jeden Wagen das passende Kühlernetz I Neuestes Hochleistungs-Element I D. R. P. 561318 551319 + Pat. 134460 153296 Der geehrten Kundschaft von LANCIA- und HUPMOBILE-Wagen sowie weiteren Automobil-Interessenten bringen wir zur Kenntnis, daß die Kollektivgesellschaft BAUMBERGER & FORSTER, Löwenstraße 17, Zürich 1, in eine Aktiengesellschaft unter der Firmabezeichnung BAUMBERQER A. FORSTER, AKTIENGESELLSCHAFT Löwenstraße 17, Zürich 1 umgewandelt worden ist. Nach wie vor befassen wir uns als Allein-Konzesslonärin fOr die Ostschweiz mit den eingangs erwähnten, bewährten Marken, für welche wir ein reich assortiertes Original-Eratzteillager unterhalten und durch welches wir, in Verbindung mit der Weiterfuhrung der Reparaturwerkstätte, in der Lage sind, unsere Kunden auch fernerhin zur vollsten Zufriedenheit zu bedienen. Mit höflicher Empfehlung BAUMBERQER & FORSTER. AKTIENGESELLSCHAFT HUPMOBILE 2 Jahre Garantie Referenzen und Prospekte Gebr. A. & P. KAESERMANN, BERN Telefon 29.564 Garagen und } Reparaturwerks falten Zenrra Ischweiz BERN, Länggassstr. 95, Tel. 35.716 GARAGE APOLLO Revisionen — Elektroreparaturen Besteingerichtete mech. und El ektro-Werkstitte Vertretung und Service: Mathls und B. M. W. Ausstellungslokal : Monbiloustr. 10, Tel. 29.443 LANGENTHAL Telephone Garage Geiser Vertretungen in der Reparaturen Telephon 42.422 AUTO-REPARATUR-WERKE Reparaturen — Revisionen AUTO-SERVICE Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. H. ersehe Buchdruckerei und Waenersche Verlagsanstalt, Bern.

N"88 II. Blatt BERN, 30. Okt. 1934 N» 88 II. Blatt BERN, 30. Okt. 1934 Te«hn. Rundlsdiau Die richtige Betriebstemperatur des Motors! Dem Motor des Automobiles geht es genau wie dem menschlichen Körper: wenn er richtig funktionieren soll, braucht er eine ganz bestimmte Betriebstemperatur, die — jeder Motor verhält sich da etwas anders — etwa zwischen 65—85 Grad Celsius liegt. Jeder weiss, dass die Körperwärme des Menschen 36 Grad beträgt und dass ein Ueberschreiten dieser Temperatur, also Fieber um mehr als 4 Grad, lebensgefährlich werden kann. Weniger bekannt dagegen ist es, dass ein Unterschreiten der Körpertemperatür um nur 2 Grad sehr böse Folgen hat. Und ähnlich weiss jeder Motorfahrer, dass seine Maschine nicht zu heiss werden darf; aber er weiss selten, dass auch ein zu kalter Motor, der zum Arbeiten gewungen wird, schweren Schaden nehmen kann. Bei zu hoher Temperatur der Maschine leidet die Schmierfähigkeit des Oels. Glücklicherweise aber wird der Fahrer von der Maschine selbst gewarnt. Glühzündungen, Knallen, kochendes Kühlwasser, das sind die nicht misszuverstehenden Anzeichen dafür, dass die Maschine eine unzulässige Temperatur angenommen hat. Nicht so deutlich bemerkbar macht es sich, wenn die Maschine zu kalt ist. Höchstens eine geringere Leistungsfähigkeit und ein schweres Anspringen deuten den Fehler an. Hat aber der Fahrer, wie es jetzt im Herbst des leichteren Startens wegen oft geschieht, eine grössere Düse in den Vergaser eingesetzt, so springt zwar der Motor leichter an, aber das allzu reichlich ausströmende Gemisch schlägt sich an den kalten Zylinderwänden der Maschine nieder, fliesst daran ab und spült dabei den dünnen Oelfilm ab, so dass nun die Kolben trocken laufen und ausserdem das Oel in der Wanne verdünnt wird und an Schmierfähigkeit einbüsst. Wer seinen Wagen lieb hat, wird also dafür sorgen, dass sein Motor stets die richtige Betriebstemperatur besitzt. Um das aber auch während der Fahrt zu können, braucht er ein Thermometer. Es gibt zwei Arten davon: die eine wird einfach in den Kühlerverschluss eingebaut, so dass der Fahrer von Das pneumatische Mikrometer. Zur genauen Messung von Oeffnungen, z. B. den Bohrungen von Vergaserdüsen oder auch von Mo- findet verschiedentlich in beleuchtet wird, da estorzylindern, der seinem Führersitz aus jederzeit die Wassert^mperatur erkennen kann; allerdings muss dafür gesorgt werden, dass bei Dunkelheit das Thermometer sonst seinen Zweck verfehlt. Die andere Art von Thermometern wird einfach irgendwo unter der Haube in den Wasserumlauf der Maschine eingebaut, und durch geeignete Vorrichtungen wird seine Temperatur auf einen Zeiger am Instrumentenbrett übertragen, so dass der Fahrer jederzeit die Wasserwärme kontrollieren kann. Das Kühlwasserthermometer ist für den Fahrer das gleiche wie für den Arzt das Fieberthermometer; es verrät ihm sofort, ob der Motor unter normalen Verhältnissen arbeitet oder nicht und gibt ihm so die Möglichkeit, rechtzeitig einzugreifen, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist. cpr. Mehr Ellbogenfreiheit erwünscht. Manche sonst sehr gut durchdachte Karosserien mittlerer und kleinerer Wagen lassen noch sehr an Ellbogenfreiheit zu wünschen übrig. Gerade ein Mangel an seitlicher Bewegungsfreiheit wirkt sich aber meist auf längeren Fahrten unangenehm aus. Noch lange nicht alle Automobilfahrer sind so schlank gewachsen, wie es die Konstrukteure offenbar annehmen. Zum Teil ist die stiefmütterliche Behandlung der Karosseriebreite durch das Bestreben, an Wagengewicht zu sparen, verständlich. Eine breitere Karosserie verlangt auch einen breiteren Chassisrahmen, der breitere Chassisrahmen wiederum eine grössere Spurweite. Möglicherweise bringt aber auch hier die gegenwärtige Tendenz zur Stromlinienkarosserie wieder neue Auswege. Der Ausbau der Karosserie über die ganze Wagenbreite, wie er gegenwärtig schon bei einigen grossen Tourenwagen angewandt wird, dürfte speziell auch beim Kleinwagen wieder Vorteile bringen. Anstatt Kupfer-Asbest-Zylinderkopfdichtun- gen werden in Amerika seit einiger Zeit mit vollem Erfolg Stahl-Asbest-Dichtungsplatten angewandt. Das dünne Stahlblech dieser Platten, zwischen dem sich sandwichartig die Asbestschicht befindet, ist dabei durch eine elektrolytisch aufgebrachte Kadmium- Plattierung gegen Korrosion geschützt, -s. einschlägigen Industrie ein ausserordentlich sinnreicher Apparat Verwendung. In der beistehenden Skizze ist das Aufbauprinzip dieses Apparates schematisch angedeutet. A stellt ein Tauchrohr dar, in welches Luft un- rohr lässt eine kalibrierte Oeffnung die unter konstantem^ Druck stehende Luft in eine Freund, besonders nicht der Freund des kleine Verteilerkammer übertreten, an dieschnellen Fahrers. Zu urplötzlich tauchen einerseits ein zweites Tauchrohr D und anderseits eine Leitung C angeschlossen ist. lAufbauschema des pneumatischen Mikrometers. Wird die Leitung C luftdicht verschlossen, so füllt sich das Tauchrohr D nach und nach bis zu unterst mit Luft. Lässt man die Leitung C offen, so bleibt dagegen der Wasserstand im Tauchrohr C auf der Höhe H. Irgendeinen Zwischenwert wird nun der Wasserstand einnehmen, sobald die Leitung C nur teilweise verschlossen, also beispielsweise am Ende mit der auf die Weite zu messenden Düse verbunden wird. Die Ablesung des Wasserstandes auf einer Skala hinter dem Tauchrohr D erlaubt somit indirekt eine Messung der Düsenweite, wobei die Messgenauigkeit ausserordentlich gross ist. -s. Ptokt *«§»«© nke Pneu Füllen mit komprimierter Luft nicht ungefährlich. In der letzten Zeit wurde von zwei Fällen berichtet, in denen Personen, die mit dem Aufblasen von Pneus mittels hochkomprimierter Luft aus Stahlflaschen beschäftigt waren, durch das plötzliche Platzen ter einem bestimmten Ueberdruck ständig der Pneus getötet wurden. Eine genaue eingeblasen wird. Je nach dem Wasserstand Ueberwachung des Pneudruckes ist deshalb H stellt sich dann im Tauchrohr ein kon-bestanter, von der Nachströmung unabhängigezeigt, wie auch die Verwendung eines dieser Art des Pneufüllens dringend anger Druck ein. Ein Ueberschuss an einströmender Luft steigt einfach in Blasenform Stellen Sie jetzt die Bremsen nach ! Im- richtig anzeigenden Manometers. neben dem Tauchrohr auf. Oben am Tauchmer schneller, immer länger wird es jetzt dunkel. Die Nacht aber ist keines Menschen manchmal aus der Dunkelheit Hindernisse vor ihm auf, die böse Zwischenfälle herbeiführen'können, und da hilft nur eins: schnellund starkwirkende Bremsen ! Man mache sich also die kleine Mühe, die Bremsanlage jetzt einmal genau nachzuprüfen, ob sie •wirklich noch gut und gleichmässig funktioniert. Oder besser noch, wenn man es haben kann : man lässt die Bremsen von einem zuverlässigen Fachmann nachstellen, möglichst in einer Werkstatt, die einen Bremsprüfstand besitzt. Denn nur dort ist es möglich, die Bremsen absolut gleichmässig stark einzustellen und damit die Gefahr des Schleuderns, soweit sie durch schlechtregulierte Bremsen heraufbeschworen wird, auszuschalten, cpr. Entfernen des angesammelten Strassenschmutzes in grösseren Zeitabständen. Das ist nicht nur unschön, sondern auch technisch falsch, ia unter Umständen sogar gefährlich. Eine Kotkruste am Motor bezw. Rahmen begünstigt die Rostbildung an jenen Stellen; die Schmutzkruste am Kurbelgehäuse hindert die Kühlung des darin befindlichen Oeles und durch Schmutz kann auch ein feiner Riss odef Sprung verdeckt werden, der dann zum Bruch, also zu schwerem Schaden führt. Die modernen Omnibusse und Carsalpins aus Stahl und Leichimetali liefern: CARROSSERIEWERKE BERN, RAMSEIER, STREUN & CIE. Alfa Romeo Grandsport-Cabriolet Farlna 2-Plätzer, Type 8 ZyL, 2300 ccm, mit Kompressor, 12 PS. Modell 1933, ganz wenig gefahren, Zustand wie neu, aus Privathand sehr preiswürdig zu verkaufen. — Sich wenden an J. Kessler, Service-Station. Industriestr. 6. Schlieren. Tel. 917.358. 11633 Sauberkeit der Maschine — erhöhte Sicherheit. Manche Motorfahrer halten es für unwichtig, ihre Maschine stets sauber zu reinigen und begnügen sich mit gelegentlichem 3-Tonnen- SAURER- Lastwagen Type 2 AD, auf Luftreifen, mit elektr. Beleucht., wird zu günstigen Bedingungen abgegeben. — Anfrag, unt. Chiff. 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