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E_1934_Zeitung_Nr.087

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NO 87 - 1934 Nuvolarls neuer Erfolg In Neapel. Tazio Nuvolari, der als Einzelfahrer in diesem Jahre lange Zeit von ausgesprochenem Pech verfolgt war und erst gegen das Ende der Saison hin durch mehrere erstaunliche Leistungen auf Maserati und Bugatti wieder von sich reden machte, krönte seine diesjährige Tätigkeit mit zwei kurz aufeinanderfolgenden eindrucksvollen Siegen. Nach dem Stadtrundstreckenrennen von Modena hat er nun aueh noch den nicht weniger schwierigen Lauf von Neapel in aibsolut überlegener Weise gewonnen. Das eröffnet für ihn auf die nächstjährige Saison hin erfreuliche Perspektiven. Auch Maserati ist auf diese Weise zu späten, aber um so verdienteren Ehren gekommen. Wie in Modena, so blieb auch in Neapel die Scuderia Ferrari im geschlagenen Felde; immerhin rückte sie am letzten Sonntag nicht mit der international erprobten ersten Besetzung an. Ausser Tadini, der sich bis jetzt vor allem als routinierter Bergrennfahrer ausgezeichnet bat, waren noch Comotti und Brivio zu sehen; der letztere hatte dabei Gelegenheit, in neuer Stellung einen ersten Beweis seines Könnens abzulegen, das ihm das Engagement der Scuderia Ferrari für das ganze nächste Jahr gebracht hat. Die Witterungsverhältnisse waren ziemlich tmgünstig. Ein unfreundlicher Herbsttag trieb dichte Nebelschwaden durch die vielbesungene südliche Stadt, die an diesem Tage nicht im berühmten Sonnenglanze erstrahlte. Trotzdem fand sich eine grosse Zuschauermenge ein, und das Rennen erlitt sportlich keine nennenswerte Einbusse. Es zerfiel bekanntlich in zwei Vorläufe über je 20 Runden (80 km) und das Finale über 50 Runden (200 km). Zu der Veranstaltung wurden ausschliesslich italienische Fahrer zugelassen. Um 10.30 Uhr starteten folfende Piloten zum ersten Vorlauf: Tadini (Alfa Romeo), Brivio (Alfa Romeo), Minozzi (Maserati), Malagutti (Maserati), Cornaggia (Alfa Romeo), Aurjecbio (Alfa Romeo), Rocco (Maserati) und Pellegrini (Alfa Romeo). Nach der ersten Runde lagen Tadini und Brivio bereits klar in Front. Ihnen schloss sich als Dritter mit einigem Abstand Minozä an. Tadini behielt während des ganzen Vorlaufes vor Brivio die Spitze. Malagutti muaste nach der 18 Runde, bis zu der er an 4. Stelle gelegen hatte, aufgeben,«und Cornaggia wurde noch in der letzten Runde von Auricchio und Rocco überholt. Tadini beendete den Lauf mit nur % Sek. Vorsprung vor Brivio als Sieger. Die schnellste Runde hatte er mit dem Mittel von 97,45 km/St, erledigt. Kurz vor 12. 00 Uhr starteten Nuvolari mit dem neuen Maserati 3300 ccm., Biondetti (Maserati), Comotti (Alfa Romeo), Farina (Maserati), Premoli (Alfa Romeo), Pages (Alfa Romeo), Soffietti (Maserati) und Danese (Alfa Romeo) zum 2. Vorlauf. Nuvolari schob sich sofort nach dem Start an die Spitze vor und blieb bis zum Schlüsse unangefochten in Führung. Comotti, Farina, Soffietti, Premoli und Biondetti kämpften um die nächsten Plätze hinter dem hervorragend fahrenden Spitzenhalter. In der 7. Runde schoss Danese in einer Kurve gegen die Sandsäcke am Rande der Strasse und stürzte; glücklicherweise kam er mit einer leichten Verletzung am linken Bein davon. Kurz vor dem Ziel wurde Farina mit seinem kleinen, aber schnellen Maserati 1500 ccm. noch von Soffietti auf dem 3000-ccm-Maserati überholt. Die schnellste Runde war Nuvolari mit dem Durchschnitt von 97.95,km St. gefahren. Zu Beginn des Schlussrennens am frühen Nachmittag begann es leicht zu regnen. Die Bahn wurde dadurch sehr schlüpfrig, und die Stundanmittd sanken zum Teil sofort erheblich. Während den ersten zwei Runden fand sich Brivio an der Spitze um jedoch schon bald nachher von Nuvolari verdrängt zu werden. Die beiden folgten sich immer dicht aufeinander, während Tadini, Farina, Comotti, Soffietti und Minozzi den A"nschluss bereits verpasst hatten. Auricchio sehoss über die Strasse hinaus, ohne sich Schaden anzutun. Nach der Hälfte des Rennens lag Nuvolari 4 Sek. vor Brivio, Tadini folgte als Dritter mit 2 Min. Abstand. Wegen Schwierigkeiten bei der Benzinzufuhr müsste Brivio seine Fahrt verlangsamen, während Nuvolari immer schneller wurde. Comotti und Farina lieferten sich im Mittelfeld einen sehr interessanten Zweikampf, den der Fahrer des kleinen Maserati- Wagens zur allgemeinen Ueberraschung für sich entscheiden konnte. Bis zum Schluss änderte sich die Lage des Feldes nicht mehr. Brivio versuchte das Letzte aus seiner Maschine herauszuholen, erzielte mit 98,76 km/St, die schnellste Rundenzeit des Tages und rückte wieder näher an Nuvolari heran, •der jedoch unbestrittener Sieger blieb. bo. Die Resultate. 1. Vorlauf: 1. Tadini (Alfa Romeo 3000 ccm), 50 Mm. 54 Sek. (Stundenmittel 94,30 km/St.); 2. Brivio (Alfa Romeo 3000 ccm), 50 Min. &iVs Sek.; 3. Minozzi (Maserati 3000 ccm), 51 Min. 37 Sek.; 4. Auricchio (Alfa Romeo 2600 ccm); 5. Rocco (Maserati 2000 ccm); 6. Cornaggia (Alfa Romeo 2300 ccm). 2. Vor auf: 1. Tazio Nuvolari (Maserati 3300 ccm), 50 Min. Z f A Sek.. (Stundenmittel 95,91 km/St.); 2. Comotti (Alfa Romeo 3000 ccm), 50 Min. 20 Sek.; 3. Soffietti (Maserati 3000 ccm), 51 Min. 9Ü Sek.; 4. Farina (Maserati 150O ccm); 5. Biondetti (Maserati 3000 ccm); 6. Premoli (Alfa Romeo 2300 ccm), Finale: 1. Tazio Nuvolari (Maserati 3300 ccm), 2 Std; 10 Min. 23% Sek. (Stundenmittel 91.83 km/St.); 2. Brivio (Alfa Romeo 3000 ccm), 2 Std. 10 Min. 325* Sek ; 3. Tadini (Alfa Romeo 3000 ccm), 2 Std. 12 Min. 59% Sek.; 4. Farina (Maserati 1500 ccm; 5. Comotti (Alfa Romeo 3O0O ccm); 6. Soffietti (Ma T serati 3000 ccm); 7. Minoüzi (Maserati 3000 ccm)j 8. Premo-li (Alfa Romeo 2300 ccm). Stucks Weltrekord-Jagden auf der Avus. Wir haben in unserer letzten Nummer noch das Wesentliche über die Aufstellung von fünf neuen Weltrekorden von Stuck (Auto-Union) auf der Berliner Avus melden können. Unser Mitarbeiter, der den Versuchen persönlich beiwohnte, ergänzt im folgenden den ersten Bericht Berlin. 21. Oktober. Drei von den Weltrekorden erforderten zusammen knapp eine halbe Stunde. Die beiden weiteren etwa je eine halbe Minute. — Kleinigkeit so was — nicht wahr? Und die ganze Geschichte dauerte doch drei Tage oder wenn man es ganz genau nehmen will, viel- AUTOMOBIL-REVUE leicht sogar ein paar Jahre. Doch nein, so kommen wir nicht aus, denn dann kann man sogar sagen dass man für sie ein knappes halbes Jahrhundert benötigte, denn so lange gibt es gerade einen Automobilismus. Jedenfalls soll gesagt werden, wie schwer es ist, solche Weltrekorde aufzustellen. — Knapp gerechnet, hat man doch von Samstags früh um 9 Uhr bis nachmittags um 18 Uhr dazu gebraucht, dann kommt noch mehr als eine Stunde für die Errechnung hinzu. Macht: 12 Stunden! Die standen wir, sportbegeistert, wie wir nun mal sind, auf der Avus in Berlin, der Welt schnellste Rennstrecke. Dass Stuck was vor hatte, wussten wir schon, denn vor drei Tagen wurden die ersten Proberunden gefahren und neue Möglichkeiten ausprobiert. Da sah man z. B., dass man neuerdings einen 200-Liter-Tank eines Rennwagens innerhalb 37 Sekunden füllen kann, ohne dass ein Tröpfchen des edlen Brennstoffes verlorengeht. Oberingenieur Rössig von. der < Shell» hat nämlich einen Schnell- Tanker erfunden, der das ermöglicht und sich sogar bei gefülltem Tank selbsttätig ausschaltet. Da sah man weiter, dass man mal mit hellgelbem und mal mit grünem Brennstoff ein Rennen fährt und dass das gar nicht einerlei ist. Was in dem Zeug enthalten ist, das wissen zwar nicht die Götter, aber die Treibstoff-Mixer, und das sind ganz gelehrte Leute. Da stellte man ferner fest, dass so ein moderner Rennwagen überhaupt gar kein. Rennwagen, wie ihn sich unsere Väter vorstellten, zu sein hat, sondern eine — Limousine sein kann, weil die Limousine viel sportlicher ist. Denn sportlich sein heisst, eine, möglichst hohe Leistung unter weitgehender Ausschaltung widerstrebender Kräfte zu erzielen. Eine die Leistung vermindernde Kraft ist der Fahrwind; er beeindruckt die körperliche Widerstandskraft und stiehlt dem Motor viel an Schnelligkeit. Der Fahrwind muss abgeleitet werden. Man baut Stromlinienfahrzeuge, die diesen Zweck verfolgen. Man nimmt dem Rennwagen auch an der Stelle, wo man den Kopf des Fahrers sieht (mehr ja schon sowieso nicht), den Windwirbel, baut den Fahrer ein stülpt also eine Haube aus durchsichtigem Material auf den Wagen, und — die Rennlimousine ist fertig. (Siehe auch unsere Bilderseite.) Hans Stuck benutzte eine solche Rennwagen-Limousine (provisorisch durch die Haube geschaffen) bei seinen Rekordfährten und war damit sehr zufrieden. Dann erlebte man stundenlange Vorbereitungen — die sind eben notwendig bei solcher Rekordfahrt, von der mehr als nur Eitelkeit abhängt. 'Fünf neue Weltrekorde waren der Erfolg. Das Erstaunliche zunächst: Man kann es sich wohl kaum vorstellen, dass man mit einem Rennagen im Handumdrehen schon etwas schaffen kann, das man nie zu erleben glaubte. Beim letzten Avus-Rennen wurde die schnellste Runde mit etwa 230 km/St, bei einer Zeit von 5,07 Min. für die 20 Kilometer notiert. Das war absolute und gewaltige Höchstleistung. Natürlich, als der Wagen so richtig im Schwung war. — Wenn ein Wagen in der Startrunde liegt, also aus dem Stand abgelassen wird, dann erreicht er niemals in dieser Runde seine Höchstgeschwindigkeit. Aber Stuck unterbot jetzt bei seinen Weltrekordfahrten schon in der tartrunde den bisherigen Streckenrekord der Avus. um & Sekunden. . In 5,01 Min. erzielte er einen Durchschnitt von 234,1 km/St. Das ist Fortschritt der Technik! Zweite Runde noch schneller, dritte die schnellste: 4,44,4 Min. mit einem Stundenmittel von 247,6 km. (Alter Rundenrekord also mehr als 22 Sekunden höher.) Verbesserung der Durchschnittsgeschwindigkeit um etwa 17 km/SU Drei Weltrekorde in einer Fahrt — das war das erste Ergebnis. 50 km mit 241,73 km/St. Durchschnitt, 50 Meilen mit 243,88 km/St, und 100 km mit 244,91 km/St. Zwei weitere Rekorde folgten nachmittags, nach langen Pausen und neuerlichen Versuchen. 1 Kilorneter mit stehendem Start mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,41 km/St, und eine Meile mit 187,86 km/St Das mag in Anbetracht der zuerst genannten Rekorde mehr als gering erscheinen. Mitnichten. Man muss das nämlich gesehen haben. Da steht so ein Fahrzeug ganz ruhig, brüllt auf, sehieast ab. Die Antriabsräder drehen sieh fast leer durch, so stark ist der Anzug; dann packen sie fest und fester 1 — es dauert ja doch seine Zeit, bis sie die richtige Adhäsion haben, dann muss so ein immerhin 750 kf wiegendes Fahrzeug ja auch erst auf Geschwindigkeit kommen, die fünf Gänge des Getriebes müssen durchgescbaltet werden, und ehe man denkt, ist die kurze Strecke eines Kilometers schon vorbei. Man versuche einmal, mit seinem Personenwagen auf der Strecke von einem Kilometer auf Geschwindigkeit zu kommen. Und das ist doch noch wieder etwas anderes. Uebrigens: wenn es so einfach wäre, dann wäre et? ja kein Weltrekord. Stuck wollte eigentlich noch weiter hinaus, er wollte den eben geschaffenen Kilometer- und Meilenrekord noch einmal angreifen und verbessern. Es gibt eben Rennfahrer, die mit ihren eigenen Rekorden nicht zufrieden sind. Der Abend kam und eine ganz unangenehme Herbstkühle, die auch so ein empfindlicher Motor zu spüren bekommt; ausserdem wurde es dunkel — da war es dann nichts mehr mit dem Rekord seiner Rekorde. Ausserdem genügt das: fünf Weltrekorde an einem Tage und acht Weltrekorde in einem Jahre. Stuck und die Auto-Union dürfen zufrieden sein. Ich glaube: sie sind es auch. E. R. Die französische Nationalspende für den Bau von Rennwagen zeitigte bereits erste schöne Erfolge. Der A.C. von Frankreich hat soeben 100,000 frz. Fr. gezeichnet. Die grosse Aktion scheint sich demnach auf gutem Wege zu befinden. Die in verschiedenen Blättern veröffentlichte Meldung, dass Delage den Bau eines neuen Rennwagenmodells beschlossen habe, wird hingegen mit aller Entschiedenheit dementiert. Wohl besteht seit Monaten schon ein von Ingenieur Lory entworfenes Projekt, zu dessen Verwirklichung bis zum Augenblicke jedoch aus verschiedenen Gründen noch nicht geschritten werden konnte. Cliflli Neue Zündkerzen einschrauben k Ihren Brennstoffverbrauch vermindern wollen, dann lassen Sie Ihren Motor sofort durch Ihren Garagisten mit einem von Die Zündkerze der Grands Prix und Weltrekorde Für jeden Wagen, ein geeignetes und erprobtes Modell -Vergaser mit Starter (Typ BF) ausrüsten. Eine grosse französische Transportfirma hat dasselbe auf 500 verschiedenen Fahrzeugen getan und — in einem einzigen Jahr — 257.468 Liter Brennstoff eingespart. Dazu ist die Brennstoff-Ersparnis nicht einmal der einzige Vorteil, den Ihnen SOLEX bietet. Vergessen Sie nicht, dass Sie dank dem STARTER mit einem einzigen Handgriff durch eine blosse Vierteldrehung der Kurbelwelle bei jeglicher Witterung einen augenblicklichen Start erzielen. Montage überall auf alle Arten von Wagen. Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann 12b, nie del' Tel. 48.42 48.43 48.44 Genf Zürich 3, nie de Fribourg L5wenstrasse31 Tel. 25.641 Tel. 58.824 58.825