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E_1934_Zeitung_Nr.087

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1934 _ «jo «7 Stuck In Aktion. Hier sehen wir Stuck in voller Fahrt auf dem Masaryk-Ring, welches Rennen ihm den letzten grossen Sieg der Saison brachte. Bereit zum Weltrekord. Um den Luftwiderstand weitgehend zu reduzieren, wurde der bisher offene Sitz des Auto-Union-Rennwagens mit einem Cello ijhan-Dach eingekapselt. Die Neuerung, deren eich übrigens auch schon englische Rennfahrer bedient hatten, bewährte eich sehr gut. . Schluss! Rennmonteure, die unentbehrlichen Gehilfen, von deren anstrengender Arbeit der Erfolg Da haben wir's! Momentbild vom Training zum Masaryk-Rennen. Stuck betrachtet kritisch eine ebensosehr abhängt, wie von allen übrigen mit entscheidenden Faktoren, verstauen die Maschine nach „. .«i>Sn,ausgewechselte Zündkerze, die offenbar für,.irgend eine Betdebsstörung verantwortlich, war. , , , dem Rennen sorgfältig in ihrem Tranaportwagen. Der englische Bremsbelag] - OttADEO BRAKE LININC der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R U T I-Zürich TELEPHON 5« LASTWAGEN - CARROSSERIEN in Qnalität und modernster Ausführung erstellt die Carrosserle-Werkstätte M. BUCHTER Haldenbau Schaffhausen Tel. 13.91 Seltene Gelegenheit! CITROEN C7 Vorderradantrieb, Schwingachsen, Oeldruckbremse, Stromlinienkaross., 4/5 PL, 4 Zyl., 8 St.-PS, mit Fabrikgarantie, erst 2000 km gefahren, zu sehr interessantem Preise. — Gefl. Anfragen an Paul Haas, Amselstrasse 1, Neue-Welt/Basel. 65211 Daselbst noch einige fabrikneue Wagen, wie PLYMOUTH, DODGE, RENAULT, FORD, ADLER etc. zu wirklich billigen Preisen. Auto-Occasionen CITROEN, Modell 1933, geschlossen, 4- Plätzer, 4 Zyl., 9 PS, Zustand wie neu, Fr. 3500.— CITROEN, Modell 1931, 6 Zyl., 5-Pläte., » 2800.— FIAT, Modell 520, 6 Zylinder, 5-Plätzer, gut erhalten, » 1800.— HUPMOBILE, Modell 1929, 5-Plätzer, » 2000.— PACKARD, Torpedo, 7-Plätzer, sehr gut erhalten, » 1200.— CITROEN, Torpedo, B. 2, 5-Plätzer, mit Ballonpneus, » 400.— Zu besichtigen bei 9986 G. Fuchser, Oberdiessbach Autohandel. — Telephon 26. Zysset Hans, Autoabbrach u. Verwertung v. Bestandteilen BERN-OSTERMUNDIGEN, Tel. 41.172, liefert innert Tagesfrist alles für Ihren Wagen. — Grösstes Lager in Bestandteilen der Zentral- und Westsohweiz. — Ein Telephon und Zysset bedient prompt 11377 1 Erskine-Sitidebaker Modell 1929, in ganz ausgezeichnetem Zustande, mit allen Neuerungen ausgestattet, Fr. 2750.—, sowie 1 MARTINI, 6/7 PL, Mod. 1929, ganz wenig gefahren, in tadellosem Zustand, zu Fr. 2650.— (Herrschaftiwagen). — Anfragen unter Chiffre 65212 an die Automobil-Revue, Bern. ,FLEX' elektr. Schleif-, Polierund Abrostmaschinen mit Wasserspülung Ferner: Benzinmotoren, D.K W., 5/6 PS und Farbspritzan lagen A. SPECKEN, Technisches Bureau, ZÜRICH 7 Aus Privathand sehr vorteilhaft zu verkaufen: LIQUIDIERE zu Ausnahmepreisen: Böckllnstrasse 16 Telephon 22.953 Liefer- und Personenwagen CHEVROLET, 16 PS, Limousine, 6 Zyl., in gutem Zustand, 11234 Fr. 1900.— Mercedes-Benz-Automobil A.-G., Zürich, Badenerstrasse 119. Tel. 51.693. Moderner 20pl. Gar Alpin auf Saurer-Chassis 3BNP, sofort verfügbar, wird zu vorteilhaften Bedingungen verkauft. 10990 Anfragen unter Chiffre Z 3123 an die Automobil- Verlag, Administration, Druck und GUcherie,: HALLWAG A.-G. Hallerscho Buchdruckerei und Wagnerscha Verlagsanstalt, Bern. ..HUPMOBILE Nur Original- Bestandteile! Sie sind Jetzt nicht mehr teurer als Imitationen, machen sich aber doppelt bezahlt. Sämtliche Teile für alle Typen ab Laser lieferbar. Baumberger & Forster, Zürich 1 Telephon 56.848 Auto-Heber für Personen-und Lastwagen 1—10 Tonnen Tragkraft Wasser-, Luft- und Oelbeirleb 8 nd erstklassiges Schweizer-Fabrikat Konrad PETER & Cie., A.-G., Liestal Maschinenfabrik Telephon 575

NO 87 II. Blatt BERN, 26. Okt. 1934 Automobil-Revue 87 II. Blatt BERN, 26. Okt. 1934 Teefan« Rundschau Ist Schnellfahren gefährlich? Es hat Zeiten gegeben, da musste ein Mann mit einer roten Fahne vor jedem Motorfahrzeug herlaufen und die Fussgänger und sonstigen Strassenbenutzer in den Städten und Ortschaften vor dem Herannahen des mörderischen Ungetüms «Automobil » warnen. Heute lächelt man darüber. Man lächelt auch über etwaige noch an Ortseinfahrten aus früheren Zeiten stehengebliebene Warnungsschilder : « Achtung ! Höchstgeschwindigkeit 8 Kilometer! » In den Grossstädten werden 40 bis 50 Kilometer Geschwindigkeit 18 Kilometer ! » In den Grossgar 60 Kilometer als durchaus normal angesehen. Hat sich dadurch eine Vermehrung der Unfälle ergeben? Diese Frage kann ruhig verneint werden, wenn man dabei die ständig wachsende Anzahl der im Betriebe befindlichen Motorfahrzeuge mit berücksichtigt. Dies ergibt sich einwandfrei aus den Ausführungen einer englischen Fachzeitschrift gegen die jenseits des Kanals erfolgte Wiedereinführung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die hierbei herangezogenen statistischen Unterlagen sind überaus interessant. 1930 war in England für alle Motorfahrzeuge die Geschwindigkeit auf 20 Meilen (32 Kilometer) in der Stunde beschränkt. In jenem Jahr waren 2,273,000 Motorfahrzeuge im Betriebe, durch die insgesamt 6444 Unfälle verursacht wurden, was auf 10,000 Fahrzeuge 28 Unfälle ergab. Im Jahre 1933 bestand keine Geschwindigkeitsgrenze mehr für Personenfahrzeuge, während Lastwagen 30 Meilen oder 48 Kilometer in der Stunde fahren durften. Gegenüber 1930 waren aber 12,000 Motorfahrzeuge mehr, nämlich 2,285,000 im Betriebe, während in diesem Jahre die Gesamtzahl der durch diese verursachten Unfälle nur noch 5957, also 487 weniger als 1930 betrug. Auf 10,000 Motorfahrzeuge ergeben sich somit nur noch 26 Unfälle, also zwei weniger als im Jahre 1930. Man sagt zwar, dass sich mit Zahlen schliesslich alles beweisen lässt, aber diese Ziffern lassen sich einfach nicht anders ausdeuten, als dass die Beschleunigung des Motorfahrzeugverkehrs keineswegs auch eine erhöhte Gefährdung bedeutet. Hierfür sind verschiedene Gründe massgebend. In erster Linie kann die gefahrlose Steigerung der Geschwindigkeit auf die technischen Fortschritte zurückgeführt werden. Die Bremswege sind erheblich kürzer geworden, ebenso wie es gelang, in den meisten Fällen die Strassenlage zu verbessern. Von Jahr zu Jahr wird auch die Strassendisziplin eine bessere, während gleichzeitig ununterbrochen an der Verbesserung der Strassen selbst gearbeitet wird. Ein « zügiger » Fahrer gefährdet im allgemeinen sich selbst und die übrigen Strassenbenutzer weniger als ein «Zauderer», der im kritischen Augenblick nicht zum blitzschnellen Entschluss zu kommen vermag. Immer wird man feststellen können, dass allzu langsames Fahren oft ebenso kritisch sein kann wie allzu schnelles Fahren. Waghalsige und rücksichtslose Geschwindigkeiten soll der Motorfahrer stets vermeiden. Wenn er mit einem modernen Fahrzeug so fährt, dass er es stets gut in der Hand hat und gelegentlich auch einmal rasch abzustoppen vermag, so kann er erheblich schneller fahren, als ihm der Nichtmotorfahrer häufig zugestehen will. Verkehrsunfälle wird es immer geben, so lange die Erde Menschen trägt. Trotz aller Sicherungen gibt es Unglücke auch bei der Eisenbahn und in jenen Jahrhunderten, die von selbstbeweglichen Fahrzeugen noch nichts wussten, sind Menschen ums Leben gekommen. Hat doch schon Oedipus in der Sagenwelt der Antike seinen eigenen Vater unbekannterweise erschlagen, als dieser ihn in einem Engpass mit seinem Wagen überfuhr. Wie sollen die Räder stehen? Man macht oft beim Fahren die Beobachtung, dass die Lenkung nicht mehr so leicht anspricht, wie sonst. Wenn es auch nur eine Kleinigkeit ist, die bemerkt wird, so genügt sie doch, Schäden hervorzurufen, wenn man nicht sofort den Wagen einer genauen Prüfung unterzieht. Dazu ist notwendig, dass die Radsturz- und Vorlaufwerte stimmen. Der Vorlauf ergibt sich aus dem Winkel, den der Achsenschenkel mit einer Senkrechten zur Fahrbahn bildet. Um Vorspur handelt es sich, wenn die Vorderräder etwas nach innen gedreht stehen, wenn man sie von vorn betrachtet. Man sagt, dass die Räder « schielen ». Mit Radsturz bezeichnet man den Winkel, den das Rad mit der Senkrechten zur Fahrbahn bildet. Diese M-assnahmen und Werte sind von sehr grosser Bedeutung für Sicherheit und Schwingungsfreiheit einer Lenkung. Die vom Konstrukteur vorgeschriebenen Werte müssen genau eingehalten und beobachtet werden, da sonst das gefährliche «Flattern» und andere unangenehme Schwingungserscheinungen der Vorderräder auftreten können. Hier hilft nur genaues Nachmessen und Kontrollieren. Aufs Gefühl darf man sich dabei nicht verlassen. Es gibt dafür eine Anzahl einwandfreier und handlicher Kontrollund Prüfgeräte. Auch wenn man sein Fahrzeug einer Werkstatt vorführen und diese wichtigsten Werte nachprüfen lassen will, achte man darauf, dass dies unbedingt mit den. entsprechenden Prüfgeräten und der notwendigen Sorgfalt geschieht. Schon geringe Abweichungen von den vorgeschriebenen Werten (diese sind in Millimetern oder in Graden im Handbuch oder in der Gebrauchsanweisung angegeben), wirken sich ungünstig auf Fahreigenschaften, Lenkung und Reifenverschleiss aus. f>»«»l*tf Taschenmesser und Fingernägel. Diese vertragen sich bekanntlich nicht immer gut. Es ist zwar unbegreiflich, dass die Herren Messerschmiede nicht dafür sorgen, dass man sein Messer ohne Mühe öffnen kann. Um diesem Uebel selber abzuhelfen, feilt man mit E3S sehe uke einer schmalen Feile den Nocken weg, der bei offener Klinge am untern Ende sichtbar ist. Es lässt sich ohne Mühe erreichen, dass die Feder nicht mehr so straff spannt, ohne dass anderseits Gefahr besteht, dass sich die Klinge vort selber öffnet. P. Vorzeitige Reifenabnützung. Viele Reifen erreichen ihre normale Lebensdauer nicht, weil sie nicht richtig spuren. Die Vorderräder sind auf eine gewisse Vorspur eingestellt, d.h. sie laufen nicht ganz parallel zueinander, sondern sind nach vorn etwas eingezogen. Diese Vorspur, die bei den einzelnen Fabriken verschieden ist, hält sich aber stets nur in den Grenzen weniger Millimeter. Beachtet man auf einem der Vorderräder oder auf beiden eine anormale Abnutzung, das sogenannte « Radieren», dann ist eine Untersuchung der Vorderachse auf richtige Vorspur und richtigen Sturz der.Räder sofort geboten. Falsche Vorspur wirkt sich auf die Laufflächen der Reifen überaus schädlich aus. Es kann vorkommen, dass Reifen schon nach wenigen 100 km unbrauchbar werden. Eine zeitweilige Kontrolle der Räder und der Vorspur ist daher für die Lebensdauer der Reifen von grösster Wichtigkeit, -at- Schatz vor Diebstahl. Wenn man kein Getriebeschloss oder einen sonstigen Diebstahlsschutz am Wagen hat. kann man trotzdem den Autodieben ihr Handwerk etwas erschweren. Das Herausziehen des Zündungsschlüssels, das Einschalten des grössten oder des Rückwärtsganges, das Verschliessen der Wagentüren usw. sind schon kleine Erschwernisse für den Dieb, die ihn aber nicht sehr lange aufhalten werden. Sehr viel besser ist es schon, wenn man einen Benzinhahn an einer recht versteckten Stelle des Wagens anbringt, so dass der Dieb bald wegen Brennstoffmangels halten muss. Noch empfehlenswerter aber ist es, zwei Zündkabel an den Kerzen miteinander zu vertauschen, weil es dann unmöglich ist, den Motor in Gang zu setzen. Und ähnlich wirksam ist die Herausnahme des Verteilerstückes aus dem Verteiler. Zwar wird ein geschickter Dieb, wenn er Zeit hat, auch diese primitiven Schutzmassnahmen entdecken, aber immerhin hat er doch ziemliche Mühe und erregt vielleicht durch seine Arbeiten am Wagen die Aufmerksamkeit von Passanten oder Polizisten, und darin liegt schon ein gewisser Schutz gegen Diebstahl. + zeigt sein neues 7 PS, 4plätziges Luxus - Cabriolet Gansrioff 6 Steuer-PS • Brennstoffverbrauch: 8 Liter • Automatische Schmierung • 4 Gänge, 2 geräuschlos • Hydr. Bremsen • Freilauf • 105 Stundenkilometer • 5 Budge -Whitworth-Räder • • Scintilla - Beleuchtung Schweizerkarosserie • Innenausstattung aus Leder • Vordersitze verstellbar • Sicherhcitsglacen • Automatisch schliessbares Verdeck • Absolute Stabilität • Aussergew. Strassenhaltung • Unabhängige Vorderradaufhängung. 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