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E_1934_Zeitung_Nr.090

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TO|J© FM^PPFPHQAAI ? er , brit ! 8< * e^M* dl « für v di « Federung **•• « Ein Nette Sicherheits-Modelle ( >JvCliOrIxtvIlOHML Land, ein Volk, eine Sprache!» Die Gegensatze zwi- »»..»» — \*4>J AA\ TEL 28222 BERN sehen diesen beiden Völkern, die staatlich ganz lose ., ^» ^~,f jr' V gtS^YfätM/ unter den gleichen Gesetzen leben, ist so gross, s^ ~ ^ ^ ' : **^ >X^^^öLjö5V /fäwB&a Wa s unsere Leser über Balkan- vbungsflächen denkbar. Was politisch in diesem ' rfcfög\ WÜ A~^ .^igatjlP yjj "^^p^^^^** 5 "^ //Ullis f anr ' en berichten. Balkanfahrten Lande werden wird, steht noch in den Sternen ge- «- r -*iilöy'*WL-''3^fäK?*V ^••YV^WU ^^^ fess/ GgSV erfreuen sich in der letzten Zeit schrieben — einmal jedoch dürfte die Entwicklung ^^fjjjjA/iK^ajPff^^ A fP^f^fpf/ // . • < >^ ^ ^ Ein Hauptanziehungspunkt ist wohl von ungeheurer Bedeutung werden. Wirtschaftlich fim^^^Maaß^-^. "^^^^Y\JK —!^^~^L^' "Tr^feS^!—stS» die touristische Unberührtheit der Balkanstaaten, sieht die Lage in diesem Lande besonders grotesk M mM TOMvi^£lfi^3^^0Zgxff\]M'y. -JtZ^^^RSsS&lm ES&StzS&t Aber auch das Bemühen der einzelnen Länder, durch aus. Deshalb, weil der furchtbare Irrsinn einer WL^S?^jlmi^^'mkJ^^^n\[^f^Y JB2!?^fe§i*^^?r^§I S^^SSSK* / Verbesserung und Neubau von Strassen den Auto- leerlaufenden Weltwirtschaftsorganisation, die zum "BSmJTT' 1 IrT^r^rTT Jf*^^^ ^Q^^^p^n -ss^^^^ß s£ tourismus zu fördern, mag viele Mitteleuropäer zu Eigenzwecke erhoben wurde, sich hier mit besonderer T'^' TjiJL I 8 I I JLJfl^' JSes^SsSmiSSlSE////I jS ^^^^FSä©?^^? einer Tour in den Balkan aufgemuntert haben. Den- Härte spiegelt. Kanadas Weizenvorräte sind so ün- ^ \ -J-SMtS&^Zeg^Z^ JE95tT!rl5PSSlX.>• / "^SJEßii^^ noch_ ist auch heute noch eine solche Fahrt mit we- vorstellbar gross, dass die ganze Welt davon leben =— ffl^fg^Zr^jggrl^sL^ _^gjj$Sg?^ sentlichen Schwierigkeiten verbunden und der Tou- konnte. Das Land droht geradezu in seinem Reich- Der Sicherheitsgürtel. Ständig rotierendes Raupen- ^^ggt^^finJisgJlp^SiiglS^^^ rist mnsB manche Entbehrung- und Anstrengung auf tum, der in den Silos aufgespeichert ist, zu ertrin- band, das alle in Weg kommenden Hinderniese aus »SlJljj^SiTS jjJBflflt^^^'^ sich nehmen. Wir erhalten von unsern Lesern im- ken. Was aber geschieht? Der Weizen wird aufbe- der Fahrbahn räumt. ^^^isa^g^S^2^ mer und immer wieder Zuschriften, die besonders wahrt, bis die Lagerkosten höher als die Selbst- n. r «visier Waaen» Beim Betätigen Her Bram^pn auf die noch bestehenden Mängel im Balkan hin- kosten ansteigen, alle Arbeitslosen aber, die hun- . • u .. ^h^irZtd^^ifeTruTZ dllwlTn weisen und zeigen, dass man sich keinen zu hoch gernd in den Städten demonstrieren, werden in die Wr7>M schhesst ich das Visier rund um den Wagen. geschraubten Hoffnungen hingeben darf. Damit sich Urwälder geschickt, wo sie unter unsäglichen Mühen *^~s W\) I der interessierte Leser ungefähr ein Bild über die innerhalb von zehn Jahren kaum das einbringen, £^1#2^P\) L & dortigen Zustände machen kann, geben wir nach- was e; n moderner Farmer mit seinen Maschinen in ^Z> ^V°

No 90 - 1954 Schweizerische Rundschau Die Expertenkonferenz, welche vom eidg. Departement des Innern zur Besprechung der Alpenstrasseninitiative vorgesehen wur de, ist nun auf Donnerstag den 8. November einberufen worden. Die Besprechung, an der die Strassenverkehrsinteressenten gebührend vertreten sind, wird dem Vorsteher des Departementes die gewünschte Gelegenheit bieten, um sich über die Auffassungen, welche diese Kreise von den weiteren Möglichkeiten des Ausbaues unserer Alpenstrassen ver treten, ein richtiges Bild zu machen. T. C. S. Strassenhilfsdienst des T. C.S. Die 18 Agenten des Strassenhilfsdienstes haben dieses Jahr eine Ge8amtstrecke von 450 000. km zurückgelegt, was einer llmaligen Umfahrung des Aequatormeridians gleichkommt. Das von den T. C. S.-Agenten bediente Straasennetz umfasst folgende 18 Streckenabschnitte: 1 Genf - Lausanne; 2. Lausanne - Bern; 3. Bern - Ölten; 4. Ölten - Zürich; 5. Zürich - Kreuzungen; 6. St. Gallen - Winterthur; 7 Zürich - Glarus; 8. Zürich - Luzern; 9. Basel-Brugg; 10. Neuenburg - Lausanne; 11. Neuenburg - Biel; 12. Biel - Ölten; 13 Sitten-St. Gingolph; 14. Sitten - Brig; 15. Chiasso - Bellinzona; 16. Freiburg - Biel; 17. Bern - Interlaken; 18. Neuenburg - La Chaux-de-Fonds. Die unermüdliche Aktivität, welche der T. C. S. auf sämtlichen Gebieten des Strassenverkehrs im Interesse der Automobilisten, Motorraddsr T. C. S. auf sämtlichen Gebieten des Strassenverkehrs im Interesse der Automobilisten, Motorradund Velofahrer immer wieder bekundet, trägt dieser Vereinigung, der heute rund 50 000 Mitglieder angehören, auch aus andern Kreisen grosse Wertschätzung ein. Während der bevorstehenden Wintermonate stellen die Agenten des Strassenhilfsdienstes vorübergehend ihre Tätigkeit ein. Das Generalsekretariat ist bereits damit beschäftigt, auf die nächstjährige Saison hin den Strassenhilfsdienst noch weiter auszubauen und zu verbessern. Die Demobilmachung des Strassenhilfsdienstes veranlasste die Cluborgane zur Aufstellung eines detaillierten Programmes, das so abgefasst war, dass es den Agenten der verschiedenen Sektoren des Strassenhilfsdienstes möglich war, eine einheitliche Kolonne zu formieren. Dieses Detachement traversierte die Stadt Genf, begleitet von der Genfer Polizei mit Motorrädern und begab sich ins Depot, wo die Sidecars während des Winters einer vollständigen Revision unterzogen werden, die nach vollbrachter, strenger Arbeit unerlässlich erscheint. Nach der militärisch durchgeführten Inspektion versammelten sich die Agenten auf dem Generalsekretariat, wo eine äusserst interessante und aufschlussreiche Diskussion über die während des Betriebsjahres gesammelten Erfahrungen die Zusammenkunft beschloss. Beim Einschneien wurde ziierst der Berghilfsdienst auf der Furkastrecke eingestellt. Zahlreiche, an das Generalsekretariat gerichtete Dankschreiben aus allen Strassenbenützerkreisen bestätigen die Nützlichkeit des vom Touring- CJub eingerichteten und durchgeführten Strassenhilfsdienstes. Der Touristenverkehr hat, der Jahreszeit entsprechend, abgenommen, weshalb die vier Grenzdienststellen Genf, Basel, Kreuzungen und Ghiasso geschlossen wurden. Erinnern wir uns daran, dass dieser Dienst sozusagen als Vorhut der Reisepropaganda für unser Land betrachtet werden kann. Obschon die Wintermonate dem internationalen Tourismus einigen Abbruch tun, so nimmt dessenungeachtet, selbst in dieser Jahreszeit, die Aktivität des T. C. S. nicht ab. Die Sektionen Genf und Waadt organisieren zugunsten der Winterspörtler einen ersten Hilfsposten für Unglücksfälle auf Givrine, während die Basler Sektion diesen Winter Hilfsposten in Waidenburg und Langenbrugg er- " öffnet. a Autosektion Aargau. ORTSGRUPPE WIGGERTAL. Zahlreich sind die Mitglieder nebst freundlichem Anhang der Einladung zu einem heimeligen Familienfesfchen in der «Krone» Aarburg gefolgt. Der Vorstand, unter dem Präsidium von Jsidor Leupi, hatte nichts unterlassen, was dem Anlass ein trauliches Milieu und eine gemütliche Stimmung verschaffen konnte. Dekoration, Musik und Programm waren gediegen und brachten mehr, als gewagte Hoffnung erwarten konnte. Ein rassiger Eröffnungmarsch schuf bald Stimmung und als der originelle Mundart-Prolog von Alfons Wagner kam, da hörte man es dem Beifall an, das« die Anwesenden gewillt waren, ein paar Stunden fröhlich zu geniessen. Reigen folgten und last not laest die markante Begrüssung der Gäste durch Herrn Leupi, der auch den Mitarbeitern herzlich dankte für all« Mühen. Der Drmatische Verein hat es sich nicht nehmen lassen, den Autlern zwei famose Proben seines Könnens zu zeigen. Dass die Lachmuskeln dabei nicht untätig blieben, ist ganz selbstverständlich. Zwischenhinein wurde getanzt, und zwar mit Vorliebe die « alten », und jung und alt vergnügte sich froh. Besondere Erwähnung verdienen die choreographischen Darbietungen von Fräulein Lucie Meier aus Ölten mit ihrer auegezeichneten Truppe. Im vorteilhaften Rampenlicht der «Kronenbühne» kamen die künstlerischen Leistungen zu eindrücklicher Geltung. Spezielle Erwähnung verdient auch die humorvolle Beigabe von Emil Kägi, unserem vorzüglichen Aarburger Mimen, d-er als Meister der Mimik und des Wortes uns in drei lustigen Bildern den Choleriker, den Melancholiker und den Phlegmatiker vor Augen führte. Die Tombolalose fanden reissenden Absatz. So flogen die Stunden im Nu dahin, und als sich die Reihen lockerten, da lag auch im Adieusagen die Hoffnung auf ein Wiedersehen am nächsten « Familienabend », der gewiss dem ersten nicht nachstehen wird. Autosektion Glarus. Familienabend. Eine Alarmglocke schrillt — Autohupen brüllen — aber es passiert weiter nichts, als dass Ihr Berichterstatter die bitte auf den Knopf drückende Milchfrau mit einem stillen Kraftwort völlig ignoriert und sich nochmals aufs Ohr legt, denn der Abend der T. G. S. Glarus hatte sich sehr in die Länge gezogen. Es war aber auch wahrhaftig cheibe schüü gsi! Unter den rot-schwarz-weiss-roten Farben St. Fridolins, denen man zwar das eine Rot erlassen hatte, so dass die Farbenwirkung etwas aufgenordet über die demokratische grosse Autofamilie leuchtete, hatte man getanzt und gegessen. Doch alles der Reihe nach! Erst hatte mit humorvollen Worten aus schnurrbartwegdekretiertem Mund der Präsident, Dr. B ü c h i, den noch etwas kühlen Motor des Festeifers mit heissem Bemühen angekurbelt, und es war Ihm denn auch gelungen, trotz der uralten. Karosserie unseres prähistorischen Schützenhauses das Wägelein auf ein von der am wesenden Fahrkontrolle genehmigtes Tempo zi bringen. Ein wohlpräpariertes Nachtessen mit Guli bei, aber in etwas weiten Abständen serviert, kup pelte den weniger geistigen Gang ein. Die Welt Uraufführung eines hübschen Einakters «Dr Heir: Gagg uf Freiersfiiesse» von K. Freuler und H, Jenny wurde weiterhin mit Freuden aufgenommen Auf die hoch wertvollen dramatischen Finessen hin zuweisen, steht mir als sozusagen halber Vater nich an. Hingegen darf ich wohl unbekümmert den hergezauberten Signor Martini etwas rühmen, der zwi sehen neueren und ganz neuen Anekdoten und -döt lein allerlei von jenen Dingen vollbrachte, die zwi sehen Himmel und Erde liegen und von denen kein Schulweisheit berichtet, wie sie gemacht werden Bitte: Wie bekommt man im Kreuzjass sämtlich Trümpfe in die Hand? Wie verschwinden silbern Löffel, Fünfliber, goldene Uhren? Wie schluckt man Wasser, zudem nach einem guten Souper? Wie man eine Weste auszieht, ohne dass der Rock vorhe wegmuss, mag der Präsident selber erklären! Kurzum, wir hätten alle Marfini gleich mit dem Tite eines Professors der magischbombastischen Künsti versehen! Ländlich-sittlicher war die Kunst von Frl Pia Schnyder, die zu ihrem Oergeli aus Leibeskräften sang und jodelte, dass es eine Art hatte. Dazu hatte der bewährte Unterhaltungsminister Jenny- Kradolfer eine schmissige Tanzmusik «Todesco» aus Uster herkommen lassen — was die Propheten im eigenen Land scheint's arg verschnupfte. Aber sie blies und zog und trompetete nach Noten und heizte den Tanzbeinen gehörig ein. Nur eins sollte sie nicht: dazu zu Singen versuchen. Auch Caruso sang nicht, wenn er heiser war! Im übrigen tat das der allgemeinen Freude und Fröhlichkeit keinen Abbruch; wer zudem noch als Extrapreis Pasteten, Schäle oder Schärpen zu ertanzen verstand, der vermisste die verbinderten Harmonien eines abwesenden, weil tenorlosen Doppelquartetts nicht im mindesten, sondern war froh, voller Eindrücke schönster Art in der grauenden Frühstunde die farbige Buntheit des Festsaales verlassen zu können und sein getreues Wägelein auf vier oder sechs Zylindern der heimatlichen Garage zusteuern zu können, direkt in "Morpheus weit geöffnete Arme — bis die oben besagte Milchjungfrau wieder auf den Knopf drückte. Autoheil! und auf Wiedersehen übers Jahr! Fr. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Geschicklichkeitsfahren. Vom Wetter außerordentlich begünstigt, konnte am Samstag und Sonntag die Auto-Sektion Zürich ihre diesjährige Gymkhana auf dem Areal des Zügaparkea durchführen. Die Beteiligung war eine überaus grosse: an die anderthalb Hundert wettkampfbegeieterte Automobilisten fuhren auf den schmalen Wegen des Parkes herum, bestrebt, mit möglichst wenig Strafpunkten durchzukommen. Für das Stellen von verzwickten Aufgaben eignet sich dieses Areal vorzüglich, wenn es auch durchaus angebracht war, dass man die wertvollen alten Bäume, um die herum und zwischen denen hindurch gesteuert werden musste, vorsorglich mit Stücken von alten Pneus umkleidete bis zu der Höhe, in der Beschädigungen überhaupt inöglich waren. Andererseits war der Platz für die Zuschauer weniger günstig, denn es fehlte jede Uebersichtsmöglichkeit, die sich ja auch die. Leitung der Veranstaltung nur durch Erstellung eines grossen Holzturmes verschaffen konnte. Die Art der Aufgaben war zum Teil bedingt durch den Gedanken, besondere Situationen im täglichen Strassenverkehr in verzwickter Form zu bringen, im übrigen allerdings auch ohne Beziehung auf einen praktischen Zweck. Für die Durchführung ergab sich eine wesentliche Erleichterung dadurch, dass von der Titan A.-G. sechs zehnpferdige Opel-Wagen zur Verfügung estellt worden waren. Dadurch wurde es möglich, dass alle Konkurrenten auf genau gleichartigen Waen starten konnten — der kleinere Nachteil, dass viele auf Wagen fuhren, die sie mehr oder weniger nicht kannten, musste dabei mit in den Kauf genommen werden; er wurde zudem teilweise dadurch vermindert, dass die Titan A.-G. den Konkurrenten ermöglicht hatte, gegen eine massige Gebühr vorher stundenweise auf Opel-Wagen herumzukutschieren, sich also ;an sie zu gewöhnen, und es scheint, dass von dieser Möglichkeit Teichlich Gebrauch gemacht worden ist. Es handelte sich um Wagen aus der Fahrschule der Firma. Mit diesen musste nun in möglichst kurzer Zeit ein an Tücken reicher Weg zurückgelegt werden. Schon gleich am Anfang betätigte der Fahrer durch Ueberfahren eines Schlauches ein Signal, das ihn, ohne daes er vorher wusste, welche. Seite signalisiert würde, anwies, rechts oder links an einer kleinen Verkehrsinsel vorbeizufahren, -ohne sie auch nur zu streifen. Dann galt es, einen federleicht rollenden kleinen Kippwagen auf Kugellagern ganz leicht ahzustossen, so dass er zwar eine bestimmte Strecke davonrollte, • aber nicht zu weit. In kunstreichen Wendungen war zwischen eng beieinander stehenden Bäumen hindurchzumanövrieren. Ein «Halt» ertönte, und dem Fahrer wurde ein brauner Papiersack über den Kopf gestülpt: «blind» musste er zwischen zwei Reihen von Klötzen hindurchfahren, hne diese zu berühren. Im «Galopp» dann weiter um einige böse Ecken herum (die Laterne, deren Sturz prophezeit worden war, stand am Sonntagabend immer noch!) zu einem ganz nützlichen Examen: «Was bedeutet dieses Signal? Und jenes?» : Der Fahrer musste sich über seine Sicherheit im Deuten der offiziellen Signale ausweisen — und es gab hier doch noch recht viele Strafpunkte. Parkieren zwischen zwei am Rande stehenden Autos, schwieriges Wenden auf einer schrägen trecke (wer kann am besten die Alpenpässe beahren?), Vorbeimanövrieren an Sträuchern und anderen Hindernissen, die nicht gestreift werden dürfen, die bekannte « Wippe » und das Durchfahren unter einem Galgen, ohne von dem hin- und herichwingenden Ball getroffen zu werden — das waen die Aufgaben, die nun noch zu bewältigen raren. Alles in allem schöne Möglichkeiten, Strafunkte zu sammeln. Die geringste Punktzahl erreichte ein Amateur: M. Fiedler, Zollikerberg, der mit nur 535 Punkten n die Spitze rückte. Ihm folgte unter den Amaeuren W. Hauser, Zürich, mit 595 Punkten, während der beste Experte, Max Bolli, mit 5 Punkten nter diesem Resultat blieb. Zweiter Experte wurde A. Corrodi, Zürich. Als bestplacierte Dame reihte sich unter den Amateuren Frau M. Bürchler, Zürich, an iert-er Stelle ein; sie erhielt -daher auch -den Dajnenpreis. Einen Speziaipreis errang sich auch der chte unter den Amateuren, H. Kleiner, Zürich, er sich als Bester unter den Angehörigen des Moorlastwagendienstes unserer Armee auswies. Es war aber auch ein Sektionswettkampf voTge- :ehen worden, den Zürich gewann, während Aargau, Waldstätte, St. Gallen, Seeland und Jura Neuchäteois folgten. Die Punktzahlen der von der betref-' 'enden Sektion angemeldeten drei Fahrer wurden usammengezählt, und die geringste Punktzahl entschied. AUTOMOBIL-REVUE 11 Am Abend fand Im Waldhaus DoHer &t* Preisverteilung durch Präsident Baumgartner statt, der in seiner Begrüssungsansprache u. a. Professor Delaquis aus Genf als Vertreter des Zentralvoretandes begrüssen konnte. Während des Samstages und des Sonntages waren mit einer Schmalfilmkamera verschiedene Aufnahmen gemacht worden, die dann nach der Preisverteilung zur Belustigung vorgeführ wurden. V Nachfolgend die besten Resultate aus der Rangliste: Amateure: Punktzahl Zeit 1. Fiedler M., Zollikerberg 535 7.44 2. Hauser W., Zürich 595 7.09 3. Höhn Otto, Hirzel 660 7.38 •4. Bürchler, Frau M., Zürich 675 6.18 5. Hartmann E., Zürich 685 6.41 6 Spörle H., Zürich 705 7.50 7. Kleiner H., Zürich 7 735 7.58 Experten: Punktzahl Zeit 1. Bolli Max, Zürich 590 7.52 2. Corrodi Artur, Zürich 630 6.10 3. Jenny W., Zürich 685 7.50 4. Jörg Gottfried, Zürich 800 9.00 6. Oppenheim Ed., Zürich 850 7.48 Rangliste der Sektionen: Sektion Zürich: 1. Fiedler M. 635 7,44 2. Jenny Walter 685 7,50 3. Bodmer Karl ___935_ 7,27 2155 Sektion Aargau: 1. Graber Willy 2. Zumkeller F. 3. Obrist W. Sektion Waldstättei 1. Keiser P. 2. Vivarelli D. 3. Kaufmann Ed. Sektion St.Gallen: 1. Högger C. 2. Widmer A. 3. Burk H. Sektion Seeland: 1. Humbel Fr. 2. Müller Jean 3. Franconi 765 970 1050 2785 805 950 1055 2810 870 1010 1055 2935 1040 1100 1355 3495 Sektion Jura Neuchäte 1 oi s : 1. Meron J. 070 2. Dubois L. 1005 3. Droz M. _ 1595 _ 3570 *. c. s. 9,14 JB.55 11,40 8,55 10,04 9,14 9,46 9,15 9,20 10,38 10,21 12,18 9,38 11,24 12,46 SEKTION BERN. Die Ortsgruppe Langenthai hat die Vorbereitungen zu autotechnischen Kontrolltagen in Langenthai getroffen. Unter Aufsicht des kantonalen Expertwibureaus führt sie am 14.,' 15. und 17. November in der Zentralmarkthalle gründliche technische Prüfungen über die Wagen ihrer Mitglieder durch. Die Kontrollarbeit der Experten bezieht sich auf sämtliche im M. F. G. und in der bundesrätlichen Verordnung enthaltenen Vorschriften. So werden erstmals Lichtmessungen mit dem Rectoluxapparat vorgenommen, auch die Bremswirkung der Personenwagen, welcher bisher nur ungenügend Beachtung geschenkt wurde, gehört in den vorgeschriebenen Aufgabenkreis. Um das Lichtmessen auch tagsüber zu ermöglichen, lässt die Ortsgruppe Langenthai die Zentralmarkthalle verdunkeln. Die Kontrollen haben amtlichen Charakter, d. h. diejenigen Fahrzeuge, welche nach der Prüfung in Ordnung befunden werden, erhalten die Kontrollmarke des kantonalen Expertenbureaus, welche bekanntlich nach aussen Zeugnis über den gesetzmässigen Zustand des Fahrzeuges ablegt. Um eine einwandfreie Organisation in der Vorführung der gegen 60 geschätzten Wagen zu ermöglichen, ist schriftliche Anmeldung beim Sekretär der Ortsgruppe Langenthai, Herrn Max Baumberger, Brauerei Langenthai, unerlässlich. Letzter Anmeldetermin: Samstag, den 10. November, 18 Uhr. Bei rechtzeitig erfolgter Anmeldung werden die Wa- ;enbesitzer schriftlich zur Kontrolle aufgeboten. Die Langenthaler Automobilisten seien darauf aufmerksam gemacht, dass die autotechnischen Kontrollen in nächster Zeit schon vom Strassenverkehrsamt obligatorisch erklärt werden können. Heute schon ist mit der Prüfung der bis zum Jahre 1928 hergestellten Fabrikmarken begonnen worden. Es liegt deshalb im Interesse jedes Mitgliedes, diesen gebührenpflichtigen amtlichen Kontrollen mit der Einschreibung für die Langenthaler Prüfungsage zuvorzukommen und damit Zeit und Geld zu sparen. h. SEKTION ZÜRICH. Die ordentliche Wintergeneralversammlung vom 15. November wird eich vornehmlich mit der Beratung des Budgets pro 1935 und dem Kantonalen Verkehrsgesetz zu befassen iahen. Ueber das kantonale Strassenverkehrsgesetz wird Herr Dr. E. Bircher, Zürich, referieren. Der einstimmige Antrag des Vorstandes lautet auf Abehnung der ungenügenden Gesetzesvorlage. Das Martinimahl wird Gelegenheit zu einer Ehrung der der Sektion angehörenden drei schweizerischen Automobilmeister, der Herren Zwimpfer, Schneider und Rüesch sowie der Erstplacierten der dieses Jahr neugeschaffenen Sektionsmeisterschaft geben. Die neuartige Schnitzelbank und die grosse A.C.S.-Revue behandeln aktuelle Zürcher- und A CS.-Angelegenheiten. Das Jodeldoppelquartett des F C. Zürich hat sich zudem wieder in den Dienst des Anlasses gestellt, für welchen bereits die Anmeldungen in grosser Zahl eingehen. Der Besuch der Luftschutzausstellung in Zürich am A.C.S.-Tag vom 29. Oktober war ein sehr reger. Teber 250 Personen folgten der interessanten Führung von Herrn Lt. Scherz. Die Damenveranstaltungen werden am 15. November mit dem nun ebenfalls traditionell gewordenen Damenmartinimahl im Hotel 3t. Gotthard in Zürich fortgesetzt. Der Anlass sieht verschiedene gesellige Darbietungen und eine Tombola vor. 2kus d«*w \awt»s, de CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Auf vergangenen Samstag lud der stets rührige Club seine Mitglieder, Freunde und Gönner zum 8. Wiegenfeste in den Löwengartensaal ein. Das Unterhaltungsprogramm wurde durch einen schmissigen Vortrag der /ändlerkapelle «Edelweiss», Gerliswi], eröffnet Im eimeligen Aelplartenue stellte eich der Jodlerclub «Edelweiss», T/uzern, TOT. Seinen fesanglichen Leistungen lauschte man in aller Still«. In den Programmpausen richtete der umsichtige Präsident« Muschter, freundliche Worte des Willkomms an die so zahlreiche Chauffeur-Familie. Ein spezielles Dankeswort galt dem Organisationskomitee, das unter dem bewährten Stabe A. Buchers diesen gediegenen Abend geschaffen hat. Sein Dank galt auch den vielen Gönnern des Clubs. Lichterlöschen und ein dumpfer Gongschlag kündigte die junge Theatergesellschaft Kriens an, mit dem «Jreiaktigen Lustspiel «E gfreuti Abrächnig». Aus der Wiedergabe dieses mit viel Humor gewürzten Dialekt-Lustspieles konnte man mit jrrosser Freude konstatieren, dass die jungen Theaterleute der Bunten Bühne mit viel Liebe, Eifer und Geschick ihre oft nicht leichten Rollen erledigten. Grosser Beifall belohnte den Aufführenden ihre Arbeit. Die schmeichelnden Melodien der Musik hielten die ganze fröhliche Gesellschaft bis gegen Morgengrauen im Banne de» Tanzes. Ein gemütlicher 'Sonntags-Bummel in das Gasthaus «Sternen», Winkel-tHorw, verlieh dem Familienfeste einen schönen Abschluss. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Hauptversammlung. Die Mitglieder sind gebeten, an der am 8. November im Hotel Löwen, punkt 20.15 Uhr stattfindenden. Monatsversaromlung zahlreich« teilzunehmen. Wichtige Traktanden verlangen dasj Erscheinen aller Mitglieder. Da wir'am Ende nn-i seres Vereinsjahres stehen, bitten wir die wertem Kollegen, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen Der Vorstand. Touristikbulletin des A.C.S. (m. K.