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E_1934_Zeitung_Nr.095

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - No 95 Aus dem Zürcher Schul-Verkehrsfilm Das Ueberqueren der Strasse im Klassenverband. Die Klasse darf beim Uebersehreiten der Fahrbahn keine sogenannte Schlange bilden. Die Schüler sollen den Verkehrsverhältnissen entsprechend, einzeln oder in kleinen Gruppen, die Fahrbahn betreten. Nur keine Angst! Im Film vom Ueberqueren der Strasse werden verschiedene Typen des Strassenbenntzers einander gegenübergestellt. Hier sieht man das schreckhafte Kind, das fälschlicherweise beim Erblicken eines Fahrzeuges wieder rückwärts und damit in die entgegengesetzte Bahn hineinläuft, anstatt in der Strassenmitte einfach stillzustehen, nfie es das mutige Kind machen würde. Die Strasse Ist kein Splelplätzl Das gänzlich unvermittelt aus einer Nebenstrasse auftauchende Automobil platzt mitten in. ein Rudel spielender "Kinder hinein. Mit diesem iBild werden die Gefahren des Spielens auf der Strasse aufgezeigt. Die Stromlinie beim Postautomobil. 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II. Blatt BERN, 23.Nov. 1934 Automobil-Revue 95 II. Blatt BERN, 23.Nov. 1934 Techn. Rund Voisin offeriert den « Zukunftswagen ». Seit jeher gehört Gabriel Voisin zu den originellsten Geistern unter den Autokonstrukteuren. Alle seine Schöpfungen hatten immer ein ausgesprochen individuelles Gepräge. Als einer der ersten Fabrikanten hatte Voisin seinerzeit die Kühnheit, Autokarosserien von einem Architekten entwerfen zu lassen, dazu noch von unserem so viel umstrittenen Landsmann Le Corbusier, dem geistigen Schöpfer der Flachdachhäuser, Stahlrohrmöbel und der modernen «Wohnmaschinen» überhaupt. Ob die Wagen dem Publikumsr geschmack entsprachen oder nicht, war Voisin dabei wohl nicht gerade gleichgültig, aber doch nur eine Frage von zweiter Bedeutung. Mit einer Art Stolz wird auch in den heutigen Prospekten noch hervorgehoben, dass sich die Fabrik nicht mit Massenherstellung befasst. Voisin bringt das, was er für gut hält, und man muss es ihm lassen, dass zahlreiche seiner Ideen früher oder später schon vielfach befruchtend auf die Autotechnik eingewirkt haben. Als letztes grosses Projekt sieht nun Voisin nichts mehr und nichts weniger als die Schaffung «des» Zukunftswagens vor. Und ein Referendum von wiederum echt Voisin'- scher Originalität soll diesem Wagen Pate stehen. Am Pariser-Salon wurde eine Werbeschrift verteilt, in welcher Voisin seine Pläne entwickelte, gleichzeitig mit der Aufforderung, eine beigelegte Karte einzusenden, wenn man an dem Projekt Interesse habe. Je nach der Interessentenzahl versprach Voisin, sich dann an die Arbeit zu setzen und bis in etwa zwei Jahren den Wagen zu bauen oder aber in 6 Jahren nochmals anzufragen. Ob er sich heute schon so oder anders entschlossen hat, wissen wir nicht. Zweifellos wird das Projekt jedoch unsere Leser interessieren. Dass die Stromlinienkarosserie kommen muss, steht für Voisin ausser Frage. Auf hohe Geschwindigkeiten selbst mit schwachmotorigen Wagen und gute Brennstoffausnützung wollen und können wir heute nicht mehr verzichten. Der Wert der Stromlinienkarosserie ist an den heutigen vielfach noch ganz unvollkommenen Konstruktionen schon Gesamtansicht des von Voisin vorgeschlagenen Zukimftswägens. deutlich zu erkennen, aber — sagt Voisin — die richtige Stromlinienkarosserie fehlt uns noch. Bisher hat man nur gewöhnliche Chassis aerodynamisch günstig zu verkleiden gesucht. Ohne Kompromisse kam man dabei nicht aus. Entweder Hessen die Sicht, die Geräumigk-eit des Passagierraumes oder das Aussehen des Wagens zu wünschen übrig. Bei den heutigen Zwischenlösungen verursachen die aus der Karosserie hervorstehenden Räder und ihre Kotflügel noch fast soviel Luftwiderstand wie der ganze übrige 'Wagen zusammen. Nach Voisin gibt es nur eine Möglichkeit, diesen Uebelständen mit einem Schlag zu begegnen: nämlich, dass man von der bisherigen Anordnung der Räder in einem Fla. 3 Soitenriss und Grundriss dos Voisin-Stromlinienwagens mit hinten eingebautem Sternmotor. Rechteck abgeht und dafür die Räder rhombisch, wie aus den Abbildungen ersichtlich, anordnet, nämlich die beiden Triebräder nebeneinander in der Wagenmitte und je ein gelenktes Rad vorn und hinten. Alle Räder lassen sich so mit Leichtigkeit unter eine gemeinsame Stromlinienhülle bringen, die vorn und hinten schmal zuläuft. Die in Gabeln gelagerten Lenkräder können nach beiden Seiten hin fast beliebig stark eingeschlagen werden, ein weiterer eminenter Vorteil, da es dadurch möglich wird, den Wagen fast um sich selbst zu wenden. Auf halber Länge lässt sich die Karosserie sehr breit aufbauen, sodass auch den Anforderungen an höchsten Komfort leicht Genüge geleistet werden kann. Die Verwirklichung dieses Programmes setzt allerdings die Anwendung eines aussergewöhnlich kompakten Motors voraus. Der Voisin-Zukunftswagen ist deshalb mit einem Sternmotor ausgerüstet gedacht, der direkt hinter der als Schwingachse ausgebildeten Triebräderachse eingebaut würde und der die Vorteile eines in Bezug auf die abgegebene Leistung minimalen Gewichtes und einer einwandfreien Ausbalancierung böte. Durch den Einbau des Motors hinter dem Wagen Hesse sich auch die Uebertragung von Geräuschen und Gerüchen in den Passagierraum leichter vermeiden. Zweifellos hat das Voisin'sche Projekt auf den ersten Blick manche bestechende Eigenschaften. Aber in gewissen Punkten ruft es auch nach Kritik. Die Maikäfer-Form der Karosserie erscheint als eine Verbesserung der wirklich guten Modelle bisheriger Stromlinien - Karosserien zumindest fragwürdig. Die (übrigens nicht neue) rhombische Anordnung der Räder hat sogar einige deutliche Nachteile. In Kurven wird ein derartiges Fahrzeug einmal stärker zum Auswärtshängen neigen, da hier der Zentrifugalkraft nur eine der Schwingachsfedern entgegenwirkt. Die separate Lagerung und Lenkung der Lenkräder bedeutet eine wesentliche konstruktive Komplikation, und nicht ganz einfach dürfte es auch sein, der Notwendigkeit zum raschen und mühelosen Auswechseln dieser Räder gerecht zu werden. Schliesslich kann man sich auch fragen, ob das hintere Lenkrad' nicht reichlich überflüssig sei, besonders auch, da ja bei ihm der Lenkungsmechanismus erhöhte Schwierigkeiten verursachen wird. Sicher hilft zwar dieses Rad durch sein Mittragen zur Verbesserung der Fahreigenschaften. 4- \ \^/ v. y Die rhombische Anordnung der Räder würde «in sehr starkes Einschlagen der Lenkung und damit ein Wenden des Wagens fast um sich selbst gestatten. Wie dem auch sei, ist das Projekt jedenfalls beachtenswert. Man kann darauf gespannt sein, ob Voisin, der schon oft genug Recht behielt, seine Verwirklichung gelingt, um so mehr, als er die Geschwindigkeit des 150 PS starken Wagens mit 200 km/St, beziffert, den Brennstoffverbrauch pro 100 •km dagegen nur mit 15 Litern. -r-s. Die Messung der Fahrgeräusche bei Motorfahrzeugen. Nachdem es gelungen ist, genau wirkende Messapparate herzustellen, mit deren Hilfe die einzelnen Fahrzeuge auf ihre Verdeck nach Leder Text!! gepflegt, hält doppelt! und Leder-Imitation, von Zelt 2U Zeit mit dem tiefschwarzen AUTO TOP FINISH behandelt, bleibt hundertprozentigwasserdicht, wird nie brüchig und wirkt immer wie neu. -Verdecke verlangen regelmässlge Imprägnierung mit WATERPROOF-DRESSINQ, um wasser-, staub- und winddicht zu bleiben. Beginnen Sie gleich heute mit der Du Pont- Verdeckpflegei Mit Befriedigung werden Sie feststellen, wie sehr diese das Verdeck Ihres Wagens konserviert. Alle Du Pont-Präparate sind in Autozubehörgeschaften und Drogerien erhaltlich. 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