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E_1934_Zeitung_Nr.095

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8 AUTOMOBTL-REVUt

8 AUTOMOBTL-REVUt 1934 - N° 95 Lärmwirkung einwandfrei geprüft werden können, sind in die Ausführungsanweisung zur deutschen. Reichsstrassenverkehrsordnung erstmalig Bestimmungen über die Messung der Fahrgeräusche und der Schallzeichen von Motorfahrzeugen aufgenommen worden. Das Fahrgeräusch eines Motorfahrzeuges wird durch Messung der Lautstärke in Phpn festgestellt. Die Messung muss bei Vollbelastung des Motors und bei einer Geschwindigkeit von 40 km pro Stunde (soweit diese nicht erreichbar ist, bei Höchstgeschwindigkeit) erfolgen, und zwar seitlich in 7 m Entfernung von der Mittellinie der Fahrzeugspur. Das Fahrgeräusch darf 85 Phon nicht übersteigen. Die Vollbelastung des Motors kann durch Beschleunigung, Bremsen, Anhängen von Schleppfahrzeugen oder in ähnlicher Weise erreicht werden. Zur Feststellung des Fahrgeräusches von Motorfahrzeugen, deren Auspuffgeräusche eine erkennbare Richtwirkung haben, muss eine weitere Messung bei stehendem Fahrzeug -und bei vorübergehender voller Oeffnung der Drosselklappe in 20m Entfernung vom Ende des Auspuffrohres in dessen Verlängerung erfolgen. Die Messungen sind auf freiem Platz mit möglichst glatter Oberfläche durchzuführen; Hindernisse (Bäume, Sträucher und dergl,), die durch Reflexion oder Absorption des Schalles störend wirken können, müssen von der Schallquelle mindestens doppelt so weit entfernt sein wie der Schallempfän^er. Die Feststellung der Lautstärke von Schallzeichen (z.B. Hupen, 'Hörner) erfolgt vom 1. Mai 1935 ab ebenfalls durch Messung. Die Messung muss in 7 m Entfernung-von der Schallquelle erfolgen. Die Läutstärke darf in djeser Entfernung an keioer Stelle 100 Phon übersteigen. + Berlin versucht Omnibusbetrieb mit Leuchtgas. Auch in Berlin wird gegenwärtig der Versuch gemächt, Leuchtgas in komprimierter Form als Omnibusbrennstoff zu verwenden. Vorläufig wurde ein Omnibus auf die neue Betriebsart umgestellt. Gleitschutzwettbewerb. Wie bereits angekündigt, führt der französische Automobilclub Dauphinois im Laufe dieses Winters einen Wettbewerb für Gleitschutzvorrichtungen durch, bei dem ein erster Preis im Betrag bis zu 40,000 fr. Fr. zur Ausrichtung gelangt. Die Durchführung des Wettbewerbes wurde nun je nach den Schneeverhältnissen auf den Dezember oder Januar festgesetzt. Anmeldungen nehmen die Organisatoren bis zum 1. Dezember entgegen. ERSATZTEILE für italienische Automobile nur von ALFREDO SEMPREBON Ältestes und grösstes Spezlalhaus Kanzlelstr.122 ZÜRICH Spezial-Preise für Garagen und Händler auf Autoschlüssel. Machen Sie einen vertuen. Schlüssel- Breitenbach Museumplatz Tel. 22.478 Akkumulatorensäure greift Metalle und alle andern Stoffe (Kleider, Polster, Holz usw.) an. Deshalb ist beim Arbeiten Vorsicht geboten. Verspritzte Säure kann unschädlich gemacht werden, indem die bespritzten Stellen sofort mit Ammoniakwasser (Salmiakgeist), Sodalösung oder pulverisierter Soda behandelt werden. Konservierung der Luftreifen. Bei Luftund Vollgurnrnibereifung ist es unvermeidr lieh, dass hin und wieder Glassplitter, Nägel usw. in die Decke eindringen. Gerade der elastische, hochwertige Gummi schliesst sich sofort wieder nach der Verletzung, eingedrungene Fremdkörper beginnen aber im Gummi zu wandern und allmählich die Decke zu zerstören. Man muss den Reifen hierauf fegelmässig prüfen und Fremdkörper ganz vorsichtig mit einem stumpfen Werkzeug entfernen. Bei grösseren Verletzungen ist ein sofortiges Vulkanisieren nötig. Nicht mit Handschuhen arbeiten! Gelegentlich wird jedem einmal die Annehmlichkeit des Autofahrens durch eine Panne versalzen, die er, wenn fachmännische Hilfe nicht schnell erreichbar ist, selbst beheben muss. Um die Hände nicht zu beschmutzen, werden Handschuhe übergezogen. Damit setzt sich der Automobilist einer bedenklichen Gefahr aus, denn die Handschuhe saugen Benzin auf und können, wenn sie etwa beim Anzünden einer Zigarette Feuer fangen, Verbrennungen an den Händen verursachen. Auch die Arbeiten in der Garage sollte man stets ohne Handschuhe ausführen, da man vielfach in feinem unbedachten Augenblick dem Wunsch, zu rauchen, nachgeben und so Unheil anrichten könnte. Langsamlauf und Elektrodenabstand der Zündkerzen. Es ist allgemein bekannt, dass bei zu grossem Zündkerzen-Elektrodenabstand Motoren mit Magnetzündung schwerer anlaufen, weniger aber, dass ein zu kleiner Elektrodenabstand den Langsamlauf des Motors verschlechtern kann. Bei kleinem Elektrodenabstand genügt zwar eine geringere Spannung und deshalb eine niedrigere Magnettourenzahl, um die Bildung eines Funkens hervorzurufen. Bei kleinem Elektrodenabstand ist aber der Funken immer nur « mager », das Gemisch wird deshalb nur verhältnismässig langsam entzündet und die Entflammung verteilt sich nur langsam über Teleph.37.492 Nebst einem reich assortierten Occasions- Warenlager, haben wir zur Zeit einige Sedans u. Coach-Cabriolet, zu sehr vorteilhaften Bedingungen u. Preisen abzugeben Pvaki^scke Bugatti 8 Zyl., 11 PS, neueres Modell, 4 Plätze, geschlossen, in tadellosem Zustd. Preis Fr. 1500.- Garage < Economlque », 14, rue du VUlage-Suisse. Genf. 11309 1934 Stromlinien Occasionswagon 1934 OPEL 4 Zylinder, 7 PS 6 Zylinder, 10 PS TITAN ZÜRICH, Badenerstrasse 527 Tel. 70.777 nl«4S Occasionsliste den Verbrennungsraurn. Die Entzündung kann so unvollkommen vor sich gehen, dass der Motor im Langsamlauf beständig zurückschlägt, spuckt und schiesst. Gewöhnlich wird allerdings nur die Regelmässigkeit der Zündung zu wünschen übrig lassen, -at- Die moderne Spritzlackierung ist verhältnismässig unempfindlich. Trotzdem soll man es möglichst vermeiden, den Wagen zu lange ; n der Sonne stehen zu lassen oder schroffem Temperaturwechsel auszusetzen, da sich dadurch die Lackschicht von der Unterlage loslösen kann. Man erhält die Lackierung in Glanz und Farbe frisch, wenn man sie etwa alle zwei Monate mit einem guten Polierwasser aufpoliert. Auch gibt es wachshaltige Lackpflegemittel, die etwa ein halbes Jahr vorhalten und nach jedem Waschen durch einfaches Abreiben einen schönen Hochglanz ergeben. Zu häufige Behandlung mit Poliermitteln greift die dünne Lackschicht an. Allmählich wird die Lackierung matt und schattig. Ist der Untergrund noch gleichmässig glatt, kann man die Lackierung durch Ueberspritzen verhältnismässig billig auffrischen lassen. Ist der Untergrund aber schon stark rissig oder abgeblättert, dann muss er entfernt und der Wagen von Grund auf neu lackiert werden. Eine rechtzeitig aufgefrischte gutgepflegte Lackierung kann etwa 5 Jahre halten. x. Wasserschäden in Kühlsystemen und dirtn Auswirkungen. Es ist bekannt, dass jedes Gebrauchswasser bei seiner Erwärmung sein innres Gleichgewicht verliert. Das bisherige Lösungsglejchgewieht der Salze und der gasförmigen Beimengungen verändert sich und es kommt zu Ausscheidungen. Allgemein bekannt ist hier die Ausfällung von Karbonaten (Kesselstein), wie fie z. B. auch augenscheinlich bei jedem regelmäBsig zum Wasserkoohen verwendeten Gefäss auftritt. Diese Ausscheidung ist vor allem an den am stärksten erwärmten Stellen zu beobachten. Im Kühlsystem eines Verbrennungsmotors ist die Temperatur dort am höchsten, wo am meisten Wärme abgeführt werden muss, also vor allem im oberen Zylinderteil und um das Auslassventil. Wenn sich nun an einer solchen Stelle eine wärmeisolierende Karbonatschioht festsetzt, benötigt die "Wärme zum Abfliessen ein höheres Gefälle, d. h. bei festliegender Kühlwassertemperatur steigt die mittlere Temperatur der Zylinderwandung bzw. des Ventilsitzes. Was hat. nun diese Ueberhitzung zur Folge? In erster Linie verfassen wir die vom Moforkonstrükteur durch «eine Berechnung und langjährige Erfahrung ermittelte geWollte Betriebstemperatur. Dies muss eine Einbusse am Nutzeffekt der Maschine bedeuten. Mit überhitztem Zylinder sinkt nämlich das Gemisch — Ladegewicht im Ansaugtakt — da durch die höhere Temperatur das spezifische ALFA ROMEO. 6 Zyl, 15 PS, 1928, Sport, 4 Plätze, Fr. 2000.- PIANCHI, Typ 20, k ZyV, 12 PS, 1928, Torpedo, 6 Plätze, » 1500.— eU|CK, 6 Zyl., 17 PS, 1827, Torpedo, 4/5 Plätze, » 500.— BUICK Master, 6 Zyl., 23 PS, 1028, Innenlenker, 7 Plätze, » 1800.— BUICK Master, 6 Zyl., 23 PS, 1927, Innanlenker, 6 Plätze, » 1200.— ELCAR, 6 Zyl., Innenlenker, 4 Plätze, » 1200.— FIAT 521c, 6 Zyl., 13 PS, 1Ö30, Innehlenker". 4/5 Plätze, » 2400.— FIAT 521c, 6 Zyl., 13 PS, 1930, Innenlenker, 4/5 Plätze, » 3000.— FIAT 522c 6 Zyl., 13 PS, 1930, Innenlenker, 4/5 Plätze, » 3500.— HISPAN0-SUIZA, 6 Zyl., prächtiger Wagen, Innenlenker, 7 Plätze, » 6500.— HUPMOBILE, 8 Zyl., 23 PS, 1930, Innenlenker, 5 Plätze, » 2000.— NASH, 8 Zyl., 19 PS, 1932, Innenlenker, 5 Plätze, » 4500.— MARTINI, 6 Zyl., 21 PS, 1931, Innenlenker, 7 Plätze, » 3500.— MARTINI, 6 Zyl., 22 PS, 1030, Faux- Cabräolet, 4 Plätze, » 2500.— MARTINI, 6 Zyl., 22 PS, 1931, Innenlenker, 7 Plätze, Rollverdeck, » 3500.— MARTINI, 6 Zyl., 22 PS, 1930, Occasions-Chassis, » 1800.— MARTINI, 6 Zyl., 22 PS, 1934, neues Chassis, » 6800.— VICTORY, 6 Zyl., 16,9 PS, 1928, Innen- . lenker, 4/5 Plätze, » 1500.— WILLYS, 6 Zyl., 16 PS, 1929, Spider, 2/4 Plätze, » 700.— WILLYS, 6 Zyl., 16 PS, 1931, Innenlenker, 4/5 Plätze, » 2500.—- CHENARD & WALCKER, 4 Zyl., 8 PS, 1928, Torpedo, 4 Plätze, » 600.— OODGE-BROTHERS, 6 Zyl., 19 PS, 1926, Torpedo, 4/5 Plätze, » 400.— FORD, 4 Zyl., Cabriolet, 11 PS, 2/4 PL, » 1700.— Vorführungen ohne Verpflichtung und spesenfrei Splcher & Cie, Garsge, Fribourg Telephon 8.62 und 8.72. 11657 Achtung! Jetzt kommt der grosse Schlager konkurrenzlose Neuheit eines grössern industr. Unternehmens England». Weder direkt noch indirekt niifldxiten. Die Anschaffung des Artikels ist für Tausende von Automobilisten eine gebieterische Not* wendigkeit. 90% aller Vorführungen führen zum Kaufabschluss und gewährleisten demnach ein grosses Einkommen. Verkaufsmonopole für grßssere Gebiete zu vergeben. Kotwendiges Kapital Fr. 400.— bis Fr. 600 Offerten unter Chiffre 654951 an die Automobil-Revue, Bern Um vor wahrt zu Eine praktische neue Kleinigkeit Der an einer Schnur hängende Wischer zum Abwischen der Windschutzscheibe auf der Innenseite. Eine Feelerrolle rollt bei Nicfotgebravich des Wischers die Schnur auf. Volumen der Ladung steigt und somit im ZYlinderraum weniger Gemisoheinheiten Platz finden. Dadurch sinkt der Verbrennungsdruck und das Arbeitsdiagramm wird verändert. Durch die starke Erhitzung der Kolbenlaufbahnen wird die Schmierfähigkeit des Oels verringert, es verkohlt und die Maschine ist einem erhöhten Verschleiss unterworfen. Ein verkalktes Kühlsystem macht sich durch vermehrten Oel- und Benzinverbrauch, durch Klopfen und schlechtes « Ziehen » des Motors bemerkbar. Diese Erscheinungen sind dem aufmerksamen Automobilisten natürlich längst bekannt, weshalb auch schon die verschiedensten AbMlfemittel versucht wurden. Warum nicht gekochtes oder Regenwasser vSrwenden, wo dieses doch bekanntlich karbonatfrei ist? In der Tat wäre eine « Verkalkung » nun nicht mehr zu befürchten. Trotzdem haben wir uns aher vom Regen in die Traufe begeben. Destilliert"* Wasser hat die Eigenschaft, in kaltem Zustande viel Sauerstoff zu lösen (bis viermal mehr als Rohwasser). Bei seiner Erwärmung wird dieser Sauerstoff wieder ausgetrieben und setzt sich in Bläschenform an den Gefässwandungen fest. Solcher Sauerstoff ist nun chemisch ausserordentlich «ktiv und fördert natürlich die Rostbildung. Diese Rostansätze haben einen lockeren, porösen Aufbau und bieten deshalb den weiterhin sich ablagernden Sauerstoffbläschen geschützte Angriffsstellen.^ Da die Rostansätze sich mit der Zeit zu knollen-" und schieferförmigen Gebilden auswachsen, die ebenfalls wärmeisolierend wirken, treten ähnliche Ueberhitzungsersoheinungen auf wie bei den Karbonatabscheidungen. Im Handel finden wir eine grosse Anzahl von Präparaten, die die ausgeschiedenen Karbonats fortlaufend in Schlammform überzuführen bezwekken. Durch periodisches Abschlämmen des Kühlsystems soll der Schlamm entfernt -werden. In den feinen Kanälen des Systems kann sich aber der Schlamm event. an den Wandungen festsetzen und teilweise auch anbrennen. Dabei bildet METAtfOL. zeigt auch im Winter nein© unübertroffenen Eigenschaften. Bei jeder Frosttemperatnr startet Ihre Maschine wie im Sommer. Die viel gerühmte Schmierfähigkeit und Lebensdauer versagt auch jetzt nicht. METÄNOl Schaden bleiben. Probieren Sie einmal unsere Spezial-Winteröle: fletanol MetanulL< Hletanol A METANOL OIL COMPANY INC. ZÜRICH, Beethovenstr. 43. Tel. 53.266 Grossdepositär für den Kanton Bern: Bacher & Cic, ehem. Fabrik, Bützberr Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes! Warnung! und Aerger belassen Sie Ihren Kilometerzähler nur in der Spezialwerkstätte A.Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse reparieren. 9 - Tel. 22.949 Als offizieller Vertreter aller Marken werden von den Fabriken nur 'hm Original-Bestandteile geliefert, so dass Sie nur hier Gewthr für tadellose Ausführung erhalten.

N° 95 — 1934 AUTOMOBIL-REVUE 9 er eins Art keramischen Ueberzuges, der wieder die früher erwähnten isolierenden Eigenschaften hat Żur Unschädlichmachung des Kühlwassers nrnss demgemäss ein anderer Weg eingeschlagen werden i Von Interesse ist hier das von bedeutenden Automobilfabriken (Mercedes-Benz, Adler usw.) bereits zur fabrikmässigen Ausrüstung ihrer Wagen angewandte « GAV >-Verfahren. Bei bereits verkalkten und angerosteten Kühlsystemen wird durch Anwendung einer sogenannten Kurbehandlung eine vollständige Reinigung vorgenommen. Das dazu Tech verwendete Produkt wird einfach in das Kühlwasser gegossen und der Wagen weiterbenütit. Nach einiger Zeit sind die Karbonate in eine gelöste Form zurückgeführt. Gleichzeitig wirkt das Mittel Sauerstoff bindend und baut die. Rostherde durch chemische Reduktion ab. Nach Abschluss der Kurbehandlung wird das Kühlwasser abgelassen. Mit dem neuen Wasser wird nun in bestimmter Dosierung ein sog. Dauerveredelungsmittel beigeschüttet. Alle Härtebildner bleiben dadurch in gelöster Form erhalten und das Wasser verliert die Aufnahmefähigkeit für Sauerstoff. Um nun beim unvermeidlichen Nachfüllen von Kühlwasser sicher zu sein, dass das Wasser richtig beeinflusst ist, wird als Kontrollmittel ein Reagenzpapier mitgoliefert. Wenn sich dieses beim Eintauchen ins Kühlwasser verfärbt, ist die Konzentration des Kur- bzw Veredelungsmittels genügend. Als besonders vorteilhaft ist zu erwähnen, dass die GAV-Produkte für alle Metalle, Gummiund Packungsstoffo absolut unschädlich sind. Frischwasser auszuspülen. Ko. -Die Garagenabwässer. Die Sohweiz. Vereinigung für Gesundheitstechnik hat die Aufgabe übernommen, das wichtige und umfangreiche Problem der Abwässervom Standpunkt der allgemeinen Landesinteressen zu verfolgen. In ihrer Herbstversammlung, die unter dem Vorsite von Herrn Dr. Ch. Fauconnet am 17. und 18. November 1934 in Neuenburg abgehalten wurde, wurde auf die besondere Frage der Beseitigung und Reinigung der Garageabwässcr eingetreten. Das einführende Referat wurde von Herrn Prof. Dr. de Montmollin von der Universität Neuenburg gehalten, der diejenigen chemischen und physikalischen Eigenschaften des Benzins, Petrols, Benzols, der Oele, Fette usw. besprach, welche das Ablaufen dieser Substanzen in die Abwässer nicht ungefährlich erscheinen lassen. So können sie einerseits infolge ihrer explosiven und giftigen Eigenschaften schwere Unfälle bedingen und anderseits Flussläufe und Seen verschmutzen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass bereits einige Kantone und Städte von den Gäagebesitzern verlangen, dass das Eindringen von *el und Benzin in die Kanalisation durch Anbringen von Abscheidern verhindert werde. Solche Vorschriften sollten aber verallgemeinert und auch auf die Industriebetriebe ausgedehnt werden, deren Abwässer die erwähnten Verunreinigungen aufweisen können. In der Aussprache teilten mehrere höhere städtische Beamte sowie ein Technikumsdirektor ihre Erfahrungen mit. Aus diesen Mitteilungen ergab sich, dass nicht nur die Frage der Auswahl und die Ueberwaebung des Abscheiders, sondern vor allem auch die Verwendung oder Zerstörung dieser Abfälle von Bedeutung sind. Um eine möglichst günstige Lösung dieser verschiedenen Punkte zu finden, wurde nach T " Jni IflllK $am|neIn $jch Kqndenswasser und Schlamm! Diese verunreinigen den Inhalt, veruwaohen Anfressungen und Betriebsstörungen usw. Darum ist von Zeit zu Zeit eine TANKREINIQUNQ durch fachkundige Hände mit vieljähriger Erfahrung notwendig. 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Ferner wurde für die nächste Hauptversammlung, die in SolothUrn stattfinden soll, die Wiederaufnahme der schon in der letzten Versammlung in Baden von Herrn Dr. Surbeck, eidg. Fischereiinspektor, behandelten Abwasserfrage vom gesetzlichen Ständpunkt aus in Aussicht genommen. II. Antwort 9218. Rillen von Pneus. Zuschrift vveitergeleitet. Red. II. Antwort 9244. Störung bei warmem Vergaser. Ich erlaube mir, zu dieser Frage mich zu äussern, da ich vermute, dass sich bei dem betr. Wagen der Fehler an einer ganz andern Stelle befindet. Es scheint mir, als ob wir es doch mit Glühzündungen «u tun haben, nicht von den Kerzen, aber vom Zylinderkopf her. ' Vor einigen Jahren hatte ich ähnliche Störungen bei einem Salmson- und auch bei einem Delage-Wagen; der tiefere Grund war im ersten Fall eine fette Schmutzschicht im Kühlwasser, im zweiten Fall ein schlechtes Frostschutzmittel. Ich würde dem Fragesteller empfehlen, eine Sodalösung in den Kühler zu bringen, eine Zeitlang zu fahren, so dass das ganze System durchspült wird, und dann den Kühler ganz gehörig mit Jedenfalls wird es sich empfehlen, dieses billige Mittel zu versuchen, bevor man sich grosse Rechnungen aufbürdet. M. S. in T. II. Antwort 9235. Regenerierung von Oel. Die in der ersten Antwort erwähnte Regenerierungsmethode ist heute veraltet und kommt nicht mehr in Frage, da die Ersparnismöglichkeiten, wie -atrichtig schreibt, wegen den hohen Betriebskoston nur sehr geringe eind. Gründliche wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass es keinen Zweck hat, die Regqnerierung zu weit zu treiben und durch unnötige Arbeitsprozesse die Reinigung zu verteuern. Als Beispiel erwähne ich hier nur, dass es eine Sisyphusarbeit bedeutete, den im Schmieröl aufgelösten Brennstoff zu entfernen, da die Praxis zeigt, dass schon nach wenigen Kilometern das Frischöl wieder mit /Brennstoff gesät-, tigt ist. Ueber diesen bestimmten Sättigungspunkt löst auch das mehrfach regenerierte Oel keinen Brennstoff mehr auf. Ich hatte jn der letzten Zeit den Auftrag, die Regeneriermöglichlceit von Altöl gründlich zu untersuchen unter spezieller Berücksichtigung der Wiederverwendbarkeit des gereinigten Oeles. Meine Studien führten zu der überraschenden Feststellung, dass auf dem Weltmarkte seit ca. 10 Jahren Apparate einfachster Konstruktion im Betriebe sind, die gebrauchte Schmieröle jeder Provenienz, gleichgültig ob voltorisiert, hydriert etc., ob von Benzin- oder Dieselmotoren herstammend, einwandrei regenerieren, mit einem mengenmässigen Wirkungsgrad bis 97%, wobei das regenerierte Oel in seiner Schmierfähigkeit dem Frischöl in keiner Beziehung nachsteht. Diese Apparate waren in der Schweiz bis vor kurzem nicht bekannt aus dem einfachen Grunde, weil unser Land als Absatzgebiet für die Lieferfirmen zu klein war, solange die Nachfrage aus den zuerst bearbeiteten grossen Ländern ihre Produktionsmözlichkeit überstieg. PLYMOUTH Modell 1933 6 Zyi., Limousine, 4türig 4/öplätzig, mit Freilauf u automatischer Kupplung, in neuwertigem Zustand. Rockne- Studebaker Modell 1933, 6 Zyl., 16 PS «itürige Limousine, 4/5pl. mit Freilauf, nur 7000 km gefahren. 10358 Chevrolet- Lastwaqen Modell 1831, 6 Z?l., 2 Tonnen, mit gross. Brücke und Blachenverdeck, Doppelbereifung, sehr günstig abzugeben. E. Börrer, B&denerstr. Nr. 544, Zürich 9. Telephon 55.522. CHEVROLET Original Ersatzteile liefert für alle Modelle vorteilhaft und prompt ab reichhaltigem Lager FRAN7 A.n 7ÜPIP.H ladenirstr.Stt. Tilsphon 52.il)