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E_1934_Zeitung_Nr.097

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' XOTOMOBIL-REVUC 1984

' XOTOMOBIL-REVUC 1984 — N»w Die modernste Pneufabrik der Welt in der Schweiz Schweizer Arbeit Schweizer Kapital Die bekannten Schweizerischen Draht- und Gummiwerke in Altdorf haben beschlossen, eine Tochtergesellschaft zu gründen, welche die Fabrikation des bewährten -Reifens in der Schweiz aufnehmen wird. Mit dem Bau einer neuen Fabrik ist bereits in Pratteln, einige**~Kilömeter von Basel, begonnen worden. 35 Jahre Erfahrung des grössten Exklusiv- Pneufabrikanten der Welt, seine fast unerschöpflichen technischen Hilfsquellen, sowie sämtliche Patente und Fabrikationsgeheimnisse der FIRESTONE-Werke stehen der neuen Schweizer- Fabrik zur Verfügung. Schon im Frühling 1935 werden die Schweizer FIRESTONE Reifen auf den Markt kommen besser und stärker als je.

W97 - 1934 Bahnen Schweizerische Privatbahnmiseren. Bekanntlich leiden nicht nur unsere Bundesbahnen recht empfindlich unter den im modernen Verkehrswesen sich vollziehenden Umstellungen, sondern ebenso stark werden die meisten Privatbahnen von der Depression erfasst. Da man bei uns auf eisenbahnpolitischem Gebiet sich allzusehr von kleinlichen Lokalinteressen leiten Hess, ist es nicht verwunderlich, wenn das Sanierungsproblem der Privatbahnen in seiner ganzen Schärfe allmählich aufgerollt wird, Es ist zu beachten, dass die Mehrzahl unserer Privatbahnen, mit Ausnahme der Rhätischen Bahnen oder der Jura-Lötschberg-Simplon-Linie, sich vielfach in einem Betriebszustand befinden, der den Sicherheitserfordernissen nur noch für geraume Zeit entsprechen kann, da Unter- und Oberbau, wie auch das Rollmaterial, einer gründlichen Renovation resp. Erneuerung bedürfen. Die meisten dieser Bahnen stehen ungefähr 30 und mehr Jahre im Betrieb, wobei nur die notwendigsten Umbauten und Umstellungen durchgeführt werden konnten. Es ist deshalb gar nicht verwunderlich, wenn das Privatbahnproblem in den verschiedensten Teilen unseres Landes immer deutlicher aufgerollt wird, wie dies für die Wynentalbahn, Rhätische Bahn, bernischen Dekretsbahnen oder die Linie Saignelögier-La Chaux-de-Fonds zutraf. Ersteres Unternehmen sieht sich vor die Frage einer Neufinanzierung gestellt, da ein Umbau der vorhandenen und stark frequentierten Landstrassen durchs Wynental nicht mehr länger hinausgeschoben werden kann. Für das Wynental kam in einem seinerzeit ausgearbeiteten Expertengutachten die Auffassung zum Ausdruck, dass mit Rücksicht auf die festgestellten Ansprüche des vorhandenen Lokalverkehrs von einem Ersatz der Bahn durch motorisierte Strassenfahrzeuge keine Rede sein könne und dass die Ersetzung des Betriebes der W.T.B, durch einen -notorisierten Strassenbetrieb im heutigen J/Vloment eine ebenso unglückliche und in der folge kostspielige Massnahme darstellen würde, wie ein zur selbigen Zeit bewilligter Bau einer normalspurigen Eisenbahn durch das Suhrental. Um die nach einer Lösung AirrüMöBTL-K'riVUE drängenden Verkehrsprobleme durch das Wynental abzuklären, bleibt dem Unternehmen nichts anderes übrig, als ein neues Aktienkapital von 550,000 Fr. aufzunehmen. Verhandlungen mit den derzeitigen Darlehensgläubigern haben weitgehende Erleichterungen gebracht, also Schuldennachlass von 189,000 Fr., Zinsenverzicht für 1932 und 1933 im Betrage von 76,700 Fr. und Zinsfussreduktion auf 3%, was einer Herabsetzung der Zinsenlasten von 15,000 Fr. pro Jahr entspricht. An dieses Entgegenkommen haben die Gläubiger vor allem die Bedingung geknüpft, dass die Einzahlung des neuen Aktienkapitals durch Kanton und Gemeinden erfolgen solle. Dafür ist ein Verteiler aufgestellt worden, der nicht der heutigen Beteiligung entspricht, sondern vielmehr Rücksicht auf die Lasten nimmt, die der Staat der Bahn wegen des Strassenumbaues überbindet. Neben der Kantonsbeteiligung von 250,000 Franken hat vor allem die Gemeinde Aarau einen grossen Beitrag (Fr. 90,000) zu leisten. In der Budget-Botschaft der Bündner Regierung werden Bedenken geäussert gegen die starke Beteiligung des Kantons bei der Rhätischen Bahn und den übrigen Privatbahnen. Neben der starken Aktienbeteiligung, die vielleicht nie wieder" eine Dividendenausschüttung erwarten darf, ist die Darlehensschuld der Bündner Bahnen gegenüber dem Kanton auf 88,9 Mill. Fr. angewachsen. Diese Summe kann heute schon nur mit grösster Mühe verzinst werden; würde der Zins ausbleiben, dann müsste der Kanton den Betrag einer ganzen Landessteuer zur Dekkung desselben heranziehen. Die Botschaft betont, dass der Bund dem Kanton helfen müsse, die grosse Schuldenlast zu tragen durch Uebernahme eines Teils der Darlehensschuld. Im bernischen Grossen Rat kam unlängst auch die Interpellation Bouchat betreffend Sanierung der Strecke Saignel6gier-La Chaux-de-Fonds zur Sprache. Die Antwort des Eisenbahndirektors entrollte auch hier ein Bild von der finanziellen Lage eines Privatbahnnetzes, das mehr als schwarz bezeichnet werden kann. Seitens des Kantons Bern wurden aus laufender Rechnung und aus der Vermögensrechnung im Jahre 1933 eine Summe an Zinsen für die Verpflichtungen an Eisenbahnbeteiligungen geleistet von nicht weniger als 7,42 Mill. Fr. Die andauernde Belastung des Kantons aus dieser Eisenbahnbeteiligung ist unerträglich geworden und eine Selbsthilfe im Eisenbahnwesen mit Hinweis auf die Millionen-Defizite der Staatsrechnung ist erschöpft. Diese betrüblichen Ausblicke und unhaltbaren Verhältnisse werden in einem Zeit- Punkt aufgerollt, wo die Botschaft des Bundesrates betr. den Erlass eines dringenden Bundesbeschlusses über vorübergehende Massnahmen zur Reorganisation und Sanierung der S.B.B, neue Opfer von der Wirtschaft erfordert. Dass der Bund den Privatbahnen nur in bescheidenem Umfange wird helfen können, dürfte die orientierende Konferenz gezeigt haben, welche vor einigen Tagen einige Kantonsvertreter mit den Vorstehern des Eisenbahn- und Finanzdepartementes hatten. -rny- fdkuvBsonus Die internationalen Ausweise werden In Deutschland nicht mehr verlangt. Nach einer Verordnung im Reichsgesetzblatt werden ab 1935 von ausländischen Fahrern die internationalen Fahrausweise (Führer- und Zulassungsschein) nicht mehr verlangt. Es genügen also die nationalen Ausweise, aber diese müssen eine deutsche Uebersetzung enthalten und von einem deutschen Konsul oder anerkannten Auotomobilclub beglaubigt sein. Die Wagen haben ein von der deutschen Zollbehörde ausgegebenes Kennzeichen zu führen. Für die Schweiz ist diese Verordnung im Grunde ohne eigentliche Bedeutung, da ja bekanntlich die schweizerischen Fahrer laut einem Abkommen auf Gegenseitigkeit schon längst mit den nationalen Ausweisen in Deutschland zirkulieren konnten. Die Neuregelung ist aber prinzipiell von grosser Tragweite, da Deutschland dadurch das erste Land ist, das überhaupt ganz allgemein auf die internationalen Ausweise verzichtet, lz. Stfvassem Um den Ausbau der Bernhardinstrasse. Bei Behandlung des Abschnittes Strassenwesen im bündnerischen Grossen Rat wies ein Abgeordneter auf die Notwendigkeit hin, die Strasse über den San Bernardino als internationale Autodurchgangsroute auszubauen, und zwar sei auch die Frage der Erstellung eines Tunnels zu prüfen. Der Sprecher glaubte eine umgehende Förderung der Ausbauprojekte befürworten zu müssen, da Gefahr .bestehe, dass der Kanton Graubünden durch den Bau eines Basistunnels am Gotthard den internationalen Durchgangsverkehr verlustig gehe, wie seinerseits beim Bau der Gotthardbahn. Aus diesem Vergleich ist ersichtlich, wie das seit einiger Zeit diskutierte Projekt eines Gotthard-Basistunnels, aufgeworfen von Dr. Lämmel, Beunruhigung in verschiedene schweizerische Verkehrskreise hineingetragen hat. Regierungsrat Huonder bezeichnete mit Recht die neu aufgeworfenen Gotthard-Projekte als Phantasie-Projekte, die wegen dem Kostenaufwande von 120 bis 150 Mill. Fr. zur Zeit nicht ernstlich in Erwägung gezogen werden können; Graubünden werde hingegen in Zusammenhang mit deer Alpenstrasseninitiative seine Autostrassenprojekte nach Kräiten fördern. Wir haben bereits darauf hingewiesen, wie die Lancierung stets neuer Strassenprojekte grösste Verwirrung und Unübersichtlichkeit in die schweizerische Strassenbaupolitik hineinträgt und dass diese Methode einzig und allein dazu beiträgt, den Ausbau des Alpenstrassennetzes überhaupt hinauszuschieben, wobei die Eisenbahnen als lachende Dritte aus diesem Kesseltreiben hervorgehen, -my- Ausbau des schwyzerischen Strassennetzes. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat die kantonale Volksabstimmung über die von jungliberaler Seite lancierte Volksinitiative auf Erlass eines Gesetzes für den Ausbau des kantonal-schwyzeriscben Strassennetzes auf Sonntag den 16, Dezember angesetzt. Strassenbau in Oesterreich. Vor kurzem fand der 7. österreichische Strassentag statt, wobei die überaus zahlreiche Beteiligung zeigte, dass das Interesse für den Ausbau des Strassennetzes in unvermindertem Masse anhält. Anlässlich dieser Tagung sind eine Reihe interessanter Vorträge gehalten worden, wobei besonders derjenige von Dr. Sokal über « Die Bedeutung des fortgesetzten Strassenausbaues für die Staats- und Privatwirtschaft » auch unsere Leser interessieren dürfte. Im Gegensatz zu unseren Verhältnissen scheint man in Oesterreich bedeutend weitblickender die Wirkungen des Strassenbaues auf die Staats- und Privatwirtschaft zu übersehen. In der am 12. Oktober beschlossenen Massnahme der Bundesregierung, den gesamten Betrag aus der Erhöhung der Benzinsteuer dem Strassenfonds zu widmen, erblickt der Strassentag einen grundsätzlich wichtigen Schritt auf dem Wege der ausschliesslichen Verwendung von Betriebsstoffsteuern und Motorfahrzeugabgaben für das Strassenbudget. Ing. Smola referierte in interessanter Weise über die Lehren in bautechnischer Hinsicht, die auf Grund der Ergebnisse dieses Kongresses für Oesterreich zu ziehen sind. Der Vortragende stellte fest, dass nunmehr die Zementbetonstrasse als ein allgemein anerkannter Strassenbelag für schweren und mittelschweren Verkehr anzusehen ist. Ein ebenfalls interessantes Referat wurde von Dr. Hanel gehalten, in welchem die Beziehungen zwischen Kraftfahrzeug und dem Strassenwesen skizziert wurden. Er hob hervor, dass eine weitere Entwicklung des Motorfahrzeugwesens nicht nur für das mit dem Automobilismus eng verbundene Strassenwesen, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft günstige Wirkungen zeitigen würde. KATALYTISCHE BENZIN-OEFEN Jetzt ist nicht der Augenblick, um Ausflüchte zu machen! Der Winter ist gekommen und mit ihm die Schwierigkeiten, den Motor in Betrieb zu setzen. Die einen der Automobilisten probieren es mit alten, mehr oder weniger guten Mitteln, währenddem die andern, vorsichtigeren und besonneneren sich für das EINZIG WIRKSAME MITTEL entscheiden: sie lassen ohne Zögern einen Vergaser auf Ihren Motoren Nr. 34 Fr. 28 . Ni. 109 Fi. 20—. 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