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E_1934_Zeitung_Nr.099

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Oberst Labhart,

Oberst Labhart, Waffenchef der Kavallerie, wie bereits kurz gemeldet, hat der Bundesrat am letzten Montag an Stelle des verstorbenen Oberstdivisionärs Schue zum Waffenchef der Kavallerie den bisherigen Chef des Motorwagendienstes, Oberst Labhart, ernannt. Die Aufgaben des neuen Waffenchefs werden sich jedoch nicht auf das reinlKavalleristische beschränken, da durch die Neuorganisation unserer Armee der Motorwagendienst,, die Kavallerie und die Radfahrer als rasch beweglich« Truppen unter eine einheitliche Leitung zu stehen kommen sollen. Als bisheriger Chef des Motorwagendienstes kann Oberst Labhart auf eine ungemein fruchtbare Tätigkeit zurückblicken. Ihm gebührt das Verdienst, die Motorwagentruppe organisatorisch, technisch und etatmässig auf den heutigen Stand gebracht und die Motorisierung auf alle Waffengattungen ausgedehnt zu haben. Bis dahin Vizedirektor des Eidg. Arbeitsamtes, wurde Oberst Labhart im Jahre 1924 in sein neues Amt berufen. Rasch hatte er sich in die Sonderheiten des Motorwagendienstes eingearbeitet, und mit sicherem Zielbewusstsein schritt er sofort zur Lösung neuer Aufgaben. Schon im Jahre 1925 erschienen unter seiner Amtsführung die neuen Vorschriften über Beförderung und Ausbildung. Das Jahr 1927 brachte die Organisation des Motorwagendienstes, der bisher als Dienst- AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 99 zweig figurierte, als Truppengattung. Parallel dazu wurde die Stabilität in der Ausbildung erreicht, durch Schaffung, der notwendigen Ausbildungskurse, fachtechnisch geschultes Kader, Einführung des technischtaktischen Kurses und des Einführungskurses für Offiziere anderer Waffen. In den gleichen Zeitraum fällt die Weiterentwicklung der Motorisierung aller Waffengattungen, die Einführung der Vorschriften über die Einschätzung der Motorfahrzeuge und die Organisation von Kursen für die Schatzungs-Experten, in welchen bis heute mehrere hundert Experten ausgebildet wurden. Im darauffolgenden 'Jahr kam das neue Reglement der Motorwagentruppe heraus, erfolgte die Zuteilung der Motorradfahrer zum Motorwagendienst und die Einführung von Eignungsprüfungen für die Rekruten bei der Aushebung. Hand in Hand mit der personellen Organisation ging die materielle Organisation durch Bereitstellung des Korpsmaterials, Fahrdienstmaterials und Reparaturmaterials. Anderseits sorgte Oberst Labhart für die Sicherstellung der Betriebsstoffversorgung, während gleichzeitig alle Bestrebungen zur Prüfung von Ersatzbrennstoffen durch ihn eifrig gefördert wurden. Die bis dahin etwas vagen Kriegsmobilmachungsvorbereitungen erhielten neue Fundamente, u. a. durch die neuen Vorschriften über Requisition und Einschätzung von Zivilfahrzeugen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Privatwirtschaft. Auch zahlenmässig hat der Motorwagendienst während der kurzen 10jährigen Amtszeit seines Chefs eine erfreuliche Entwicklung durchgemacht. Der Mannschaftsbestand der Truppe beträgt heute 12 000 Mann, der Bestand an bundeseigenen Fahrzeugen ist von 1924 bis 1934 von 195 auf 370 Fahrzeuge angewachsen, und der Park in Thun wurde um ein imposantes Gebäude erweitert. Die Zahl der jährlich an die Schulen und Kurse abgegebenen Motorfahrzeuge geht in die Hunderte. Mit besonderer Genugtuung ist zu verzeichnen, dass das Material des Motorwagendienstes dabei grösstenteils dem neuesten Stand der Technik entspricht und auch sonst das Beste vom Besten darstellt. Aber nicht nur dass die Motorwagentruppe zu einer der wichtigsten, auch, dass sie trotz ihrer kurzen Entwicklungszeit zu einer der angesehensten Waffe geworden ist, ist zum grossen Teil das Verdienst des neuen Waffenchefs. Und man kann der Truppe nur gratulieren, wenn ihr durch die vorgesehene neue Organisation der Armee ihr bisher so viel bewährter Führer erhalten bleibt. 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Wintersport-Nummer Bern, Freitag, 7, Dezember 1934 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 99 Ende einer Bergfahrt Skizze von Irmgard Finkh. Auf dem zerkerbten, schweren Tisch der Schutzhütte, zwischen den mattblinkenden Aluminiumbüchsen, zittert die Flamme einer Kerze vor dem Atem der sechs Menschen, die sich breit aufstützen. Nicht mehr Stadtmenschen. Bergmenschen. Einer erzählt. Irgend etwas. Ob einer eine Uhr mit Sekundenzeiger hätte. Robert war es, der sie verlangte. Nein, er hätte kein Fieber, aber sie sollten ruhig sein, zwei Minuten lang. Sie blickten auf ihn. Keiner begreift. Ob sie denn nicht still sein könnten. Da — was war das? Alle hatten es gehört. Ein fernes, langgezogenes Pfeifen. Pause. Jetzt wieder. Und noch einmal. Einer zählt Sekunden. Und wieder. Wild beginnen die Herzen zu klopfen. Kein Zweifel: alpines Notsignal. Kaum ist der letzte Ton verklungen. Gleichzeitig sind alle aufgesprungen, drängen hinaus ins Freie. Keine Sterne. Nebel ist eingefallen. Der Schnee liegt tief. Und dann zerreist ein Pfiff die Nacht, gellend, schneidend, bricht sich irgendwo und rollt weiter. Robert hat gepfiffen. Zwanzig Sekunden Pause. Ein neuer Pfiff. Ruf und Antwort wechseln. , «Geht hinein, Mädels, ihr erkältet euch.» Keine ging. Jetzt war es näher, bestimmt. Jetzt wieder am alten Fleck. Oder doch näher? Nein, es war bloss der Wind. - «Hast du die Bussole, Hans?» «Ja. Es kommt noch immer aus der gleichen Richtung.» «Gehen wir hinein». Robert, die Signalpfeife noch zwischen den Zähnen, hat es gesagt. Er stösst die Türe auf, lässt sich auf einen Stuhl 1 fallen. Klappernd fällt t die Pfeife •den Tisch, rollt* rollt'weiter und' auf den Bbderi. Alle Augen sind auf Robert gerichtet. Sie sind gewohnt, seinen Anweisungen zu folgen. In kritischen Situationen. Er hat die grösste alpine Erfahrung unter ihnen und den kühlsten Kopf. «Ausgeschlossen.» Wie ein Todesurteil klingt dieses Wort aus seinem Mund. «Nein, auch mit Laternen nicht». Sie sollten sich den Gedanken aus dem Kopf schlagen. Es hiesse Menschenleben 'leichtsinnig aufs Spiel setzen. Vor Tagesanbruch sei nichts zu machen. Schweigend stehen sie um den Tisch herum, Robert, beide Ellbogen aufgestützt, die zehn Finger im dichten schwarzen Haar vergraben, stiert vor sich hin. "Vera, mit verschränkten Armen, sieht gespannt auf ihn. Hörbar tickt die Uhr auf dem Tisch. Gedämpft, leise und doch nervenaufwühlend tönt jetzt wieder das ferne Pfeifen. «Es ist wohl das ärgste, Menschen in Not zu wissen, nahe und nicht helfen zu können.» Ganz laut hat Robert es gesagt. So laut, dass er das Pfeifen übertönt hat. Aber es nützt nichts. Sie wissen ja, dass der Ton eben jetzt um das Haus geschlichen ist. Pause. Jetzt beginnt es von neuem. Die sechs Pfiffe in der Minute. Da dreht sich Hans langsam um, geht zum Ofen, bückt sich, doch statt nachzulegen, nimmt er seine Schuhe. «Ich gehe. Vielleicht gelingt es doch.» «Und ich gehe mit dir.» Das war Erwin. Es ist, als hätten Hans' Worte einen Bann von ihnen genommen. Auch Anni und Gertrud beginnen sich marschbereit zu machen. Nein, nein, sie bleiben unter, keinen Umständen. Oft genug haben sie ihren Mut und ihr Können bei schweren Bergfahrten bewiesen. Jetzt werden sie nicht zuhause bleiben, wo es gilt. «Das ist ja Wahnsinn!» und während die andern ihre Vorbereitungen treffen, sucht Robert sie von der Aussichtslosigkeit und Gefahr zu überzeugen. Umsonst. So schweigt er. Und Vera, das Mädchen, das er liebt, das ihn liebt, steht und blickt ihn an. Lampen werden geprüft, Proviant eingepackt und Verbandszeug. Sie sind fast fertig. Noch immer tönt draussen der Hilferuf. Einen zögernden und zwei rasche Schritte hat Vera getan. Sie geht auch mit. Robert hat einen Augenblick aufgesehen. Sein Blick geht wieder ins Leere. Und dann plötzlich: «Habt ihr das Zelt eingepackt?» Mitten im Zimmer steht er und alle wissen jetzt, er hat die Führung übernommen. Ruhig und bedächtig gibt er Anweisungen, während er sich selbst bereit macht. Er hatte gehofft, die andern durch seine Weigerung abzuhalten. Es war ihm nicht geglückt. So hatte er sich denn an die Spitze gestellt. Wenn jemand ein Unglück verhüten, konnte, so war er es. Aber es ist nicht nur-die Verantwortung für diese fünf Menschen, die -, ; ihn so bedrückt, dass er schweigend während die andern in ihrer Erregung über^ laut sprechen, "nicht: .nur das Bewusstseinf. Sonne über den gleissenden Schneefeldern von Arosa, (Photo G. Brandt. Arosa.) wenn er sich im nächtlichen Nebel verirrt, ist niemand mehr da, um die Notsignale zu hören, um den Verunglückten Hilfe zu bringen. Zum ersten Mal, seit sie sich kennen, hat Vera sich gegen ihn gestellt. Und der kurze Triumphblick vorhin, nachdem sie seine Hilfe ertrotzt zu haben glaubte, das ist der erste kleine Riss in ihrer Liebe. Gelbe Schimmer geben die Lampen, verschwommene Schatten. An dem Seil, einer hinter dem andern, ziehen sie langsam, sehr langsam durch den tiefen Schnee hinauf gegen die Wände. Wie ein Raubtier sucht, tastet Robert sich vor. Bisher ist alles gut gegangen. Nur eine Wächte ist durchgebrochen. . Aber das ging glimpflich ab. Von Zeit zu Zeit antworten sie auf den Hilferuf. Die dort oben in den Wänden sollen wissen, dass Hilfe kommt, und nicht aufhören, Signale zu geben, damit man die Richtung nicht verliert. Denn sie müssen über den Kamm, und dann erst ist man über den Wänden. Endlich. Dort unten das braune Bündel. Nur einer ist's. Aber er kann sich nicht selbst anseilen. Einer muss hinunter, ihn bergen. Vera sieht, dass Robert sich bereit Skisport in der Umgebung von St. Moritz. Schnee ist gefallen durch graue, windverwehte Tage. Nun ist die Wolkendecke zerrissen und durch blaue Himmelslöcher flutet die Sonne. Mit den schweren Skischuhen poltern wir durchs ganze Haus, klappern mit den geschulterten Brettern die Treppen hinunter und stürzen uns in trunkener Lust der Vorerwartung in die festen, starken Skikleider. •pj-Ein paar Griffe und die Bretter sitzen. Stäubende Fahrt der Talbodeti zurück.' Mit jedem Schritt weitet sich die Sicht, wird unser Horizont grösser. Ueber dem Schnee zittert ein silberner Glanz, das Leuchten der Sonne im bleiern ruhenden See gibt der Landschaft einen dumpfen Schimmer. Der Schnee, der sich über jeden Feldhag gelegt hat und alle Spuren auswischt, knirscht leise unter uns. Wir merken — heute fährt es sich gut! Hoch — hoch oben schliesst eine dünne Baumgruppe den langen Hang ab. Das soll das Ziel sein. Wir'fluchen auf die Hitze, die in unsern Kleidern dampft, auch wenn der Hauch als kleine weisse Rauchfahne dem Mund entflieht. Bauernhäuser liegen am Weg, wie verwunschene Hütten aus den Wintermärchen. Kinder, mit bunten Tüchern um den Hals, sausen uns auf holprigen Schlitten entgegen. Einige Zeit nachher hören wir nur noch das ferne, heulende Warnsignal der jungen Stimmen. Noch ein steiler Anstieg — und wir werfen uns in den tiefen, weichen Schnee. Er knistert leise; seine Kühle legt sich beruhigend an unser brennendes Gesicht. Wir sehen, wie die fernen Linien der Berge mit dem Himmelsrand zusammen!Hiessen, in einem flirrenden Licht, das unseren Augen weh tut. Weissei Hügel und Täler tun sich auf, ein Spiel der Linien und der Formen. Mein Freund hat ein fremdes Strahlen in den Augen. Ich kenne ihn sonst nie so. Sein Schweigen spricht mehr als alle Worte. Die Stille singt um uns. Einmal fahren wir erschreckt auf, als Schnee von gefrorenen Zweigen stäubt. Wir erheben uns gemeinsam. Prüfen die Bindung und ziehen die schweren Handschuhe an. Durch den Körper fliesst ein starkes Gefühl der Sicherheit, der Ruhe — man weiss sich Herr seiner Kräfte. Die Augen wachen über der Bahn, die Arme und Beine, der Körper gehorchen einem harten Willen. machen will: «Du siehst müde aus, solltest einen andern lassen.» «Ja, lass mich es machen. Du hast die ganze Zeit gespurt.» «Nein, Erwin, ich bin sicherer als du. Richte nur das Seil.» Dreissig Meter unter ihnen liegt der Verletzte. Manchmal dringt leises Stöhnen herauf. Angst erfasst Vera. Vor wenigen Stunden erst ist einer da hinabgestürzt. Jetzt will Robert über die gleiche Wand hinunter. «So warte wenigstens, bis es hell ist. Du siehst keinen Griff.» «Doch, doch, lass mich nur eine geeignete Langsam lassen wir uns in die Knie sinken, ein kleiner Schritt — wir fahren zu Tal... Seliges Gefühl des Gleitens — ohne Laut, ohne Stoss. Haben wir Flügel? Die Luft beginnt um die Ohren zu ziehen, es wird kalt. Durch den erhitzten Körper haucht es eisig. Schneller — schneller. Mein Freund — zuerst hinter mir — fegt im Bogen an mir vorüber. Ein Wort flattert an mein Ohr — verhallt im wachsenden Sturm des Fahrwindes. Da — ein Baumstrunk — eine Wendung, zischend sausen die Bretter am Hindernis Vorbei. Der Schnee stäubt auf, weisser Staub wirbelt empor, die Augen tränen. Man spürt die Kraft des Körpers, geniesst die federnde Wucht der Schussfahrt. Die Welt gehört uns, wir spüren dies in unserem Rausch. Links und rechts pfeifen Bäume dichtverschneit vorbei, kleine Zäune, eine Hütte; das Tal saust uns jagend entgegen. Und immer stärker wird das schwächend beglückende Gefühl der Schnelligkeit, das Fliegen über den Boden hin, nur begleitet vom feinen Singen der Bretter im stiebenden Schnee. Mit rasender Schnelle jagen die Bilder vorbei, in Sekunden wird das gewaltige Erlebnis gepresst. Man sieht und empfindet mit einer erhöhten Wachheit, mit einer nie gekannten Schärfe der Sinne. Was tut's, dass der Eishauch mit tödlicher Kälte übers Gesicht zieht! Schsch — singt es unter uns. Die Bauernhäuser nahen wieder, die Kinder halten die Schlitten an und lassen uns offenen Mundes vorüberpfeilen. Eine stärkere Neigung des Hanges beginnt — der Wind heult in den Ohren auf, wie wir über den steilen Hang hinstürzen. Der See wächst uns entgegen und das Dorf raucht mit vielen Kaminen; ein Auto hupt auf der Strasse unten. Noch ein letztes Stück und die leicht müd gewordenen Beine wenden die Bretter zum unvermittelten Halt. Ein Regen weissen Schneestaubes steigt auf. Die Fahrt ist zu Ende. Wir sehen uns an: lachend, nass,von der Kälte rotgebrannte Gesichter, Tränen in den Augen, Schnee am ganzen Körper. Pussta, die grosse Schäferhündin, kommt gesprungen, tappt mir mit den beiden Vorderpfoten gegen die Brust und faucht um die grossen, ihr unheimlich erscheinenden Bretter. Ich klopfe ihr Fell, sie jault glücklich — dann wenden wir die Bretter und steigen in unsern Spuren wieder bergan;, bo. Heizkissen besitzen stets einen im Innern montierten Feuchtschutz und dürfen daher auch zum Wärmen nasser Umschläge benützt werden. In Elektrizitäts- und Sanitäts-, geschattet! ab Fr. 21." er hältlich. (Photo Dr. W Amstutz, St. Moritz.)