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E_1934_Zeitung_Nr.098

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von aussen leicht

von aussen leicht zugänglichen Vierkantbolzens sitzt. Durch Nuten im Konus wird verhindert, dass sich dieser selbst lösen kann. Fortschritte auf dem Gebiete des Auto-Dieselmotors. Der Dieselmotor ist auf dem Gebiet der motorische Leistung erzeugenden Maschinen schon seit Anfang dieses Jahrhunderts als Konkurrent der Dampfmaschine aufgetreten und hat sich trotz der parallel laufenden Entwicklung der Dampfturbine und der Erstellung gross«r Wasserkraftanlagen mit ausgedehnten Elektrizitätsverteilungsnetzen sowohl für stationäre Zwecke als auch in der Schiffahrt ein weites Arbeitsfeld erobert. Jahrzehntelang gelang es aber nicht, den Dieselmotor für höhere Drehzahlen als etwa 600 Umdrehungen per Minute zu bauen. Erst in der zweiten Hälfte der 20er Jahre, nachdem die Entwicklung der langsamlaufenden stationären und 'Schiffs-Dieselmotoren die Erkenntnis der Verbrennungsvorgänge stark gefördert hatte, begann der schnellaufende Dieselmotor eich im Wirtschaftsleben Geltung zu verschaffen und im Automobilbau in verschiedener Richtung seine Ueberlegenheit gegenüber dem Benzinmotor in der Praxis zu dokumentieren. Nach unzähligen Versuchskonstruktionen verschiedener Automobilfabrikanten hatten sich schliesslich zwei Verbrennungssysteme herausgebildet, von denen ein jedes für hohe Drehzahlen verwendungsfertig war und seine gewissen Vor- und Nachteile aufwies. Es sind dies die Dieselmotoren mit hydraulischer Einspritzung des Brennstoffs, entweder unter Verwendung einer Vorkammer oder unter Verwendung eines Luftspeichers. .Beide Systeme dürfen heute als bekannt angenommen werden. Vorkammer und Luftspeicher dienen dem gleichen Zweck. Sie erzeugen im Verbrennungsraum starke Luftwirbel, womit eine innige Durchmischung des in feinen Part'kelchen eingespritzten Brennstoffs mit der hochkomprimierten Luft gesichert und damit eine rasche Verbrennung bzw eine hohe Drehzahl bei rauchlosem Auspuff erreicht wird. Diesem Vorteil stehen aber auch Nachteile gegenüber- Das Klopfgeräusch ist bei den Vorkammer- und bei den Luftspeicher-Motoren infolge grossen Zündverzuges grösser, als bei langsam'aufenden Dieselmotoren mit direkter Einspritzung des Brennstoffs in den Zylinderraum. Ferner bringt die Vorkammer bzw. der Luftepeicher grösseren Wärmeverlust. Der thermische Wirkungsgrad ist geringer und der Brennstoffverbrauch daher grösser. Endlich ist noch zu erwähnen, dass zum Anlassen des kalten Motors eine Vorwärmevorrichtung (Glühspirale) benötigt wird. Die Aktiengesellschaft Adolph Saurer in Arbon stand bei der Entwicklung und Einführung des schnellaufenden Dieselmotors auf dem Automobilgebiet in vorderster Reihe. Bis heute wurden durch sie und ihre Lizenznehmer über 5000 Autodieselmotoren, teils nach Saurer-Acro-Luftsneicher-System, teils nach Sauror-Kreuzstrom-Vorkammer- System, gebaut. Doch nicht zufrieden mit den erzielten Erfolgen hat eich Saurer die Aufgabe gestellt, geräusch-, rauch- und geruchlose Verbrennung, verbunden mit Beherrschung des Verbrennungsvorganges bei kleinen Zylinderdimensionen -y- und noch höheren Drehzahlen zu erzielen. Ausgedehnte Laboratoriumsversuche über Luftwirbelungen und Brennstoffzerstäubungr und die Erfahrung mit den vielen im Betrieb 6tehenden Saurer-Fahfzeug-Dieselmotoren führten zur Konstruktion eines schnellaufenden vorkammerlosen Motors. Vorgängig der Beschreibung dieses neuesten Saurer-Dieselmotors seien kurz einige Angaben über die Verbrennungsvorgänge bei den langsamlaufenden Dieselmotoren gemacht: Jahrzehntelang geschah die Einführung des Brennstoffs bei diesen Motoren durch komprimierte Luft, die gleichzeitig für seine feine Zerstäubung sorgte. Di« Durchführung dieses Vorganges beansprucht aber bedeutend mehr Zeit, als für die Einspritzung bei raschlaufendem Dieselmotor zur Verfügung steht, d. h. bei z. B. 1800 Touren per Minute höchsteng Vsoo Sekunde. Aus Gründen konstruktiver Vereinfachung versuchte man seit ca. einem Jahrzehnt, bei langsamlaufenden Ddeseimotoren mit direkter hydraulischer Einspritzung des Brennstoffs in den Zylinderraum auszukommen. Dafür war in erster Linie notwendig, auch ohne Einspritzluft eine feine Zerstäubung des Brennstoffs zu erzielen, was durch spezielle Ausbildung der Einspritzdüsen und unter Anwendung sehr hoher Einepritzdrücke gelang. Der raschen Verbrennung stellt« sich aber die Unmöglichkeit in den Weg. diese feinen tBrennstoffpartikelehen die hochverdichtete Luft rasch genug durchdringen zu lassen. Erst die Entzündung des Brennstoffgemisches Durch das Form des Fig. 1. teilweise maskierte Einlassventil und die Kolbenbodens wird die Luft im Zylinder in starke Wirbelung versetzt. AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N° 98 ——• leittungS-% Verbrauchskurven des —- Saurer-Dieselmotors Type BIO — System dir [fasprtfsun? mit DopptMrbtlung i M, mim Btbnrq, ISo "Im Huk, $,SS Ltr. Hubvolumen 1 = Maximaldrehzahl, vom Regler begrenzt; 2 = Nutzleistung an der Rauchgrenze; 3 = Nutzleistung im Fahrbetrieb. selbst schafft in diesen Motoren die zur Mischung gehend untersucht und an Hand der dabei gemachten von Brennstoff und Luft nötige und zu relativ Erfahrungen die Kolbenöffnung bestimmt. Fig. Ib. langsamer Verbrennung ausreichende Wirbelung. Damit nun aber auch in vertikaler Richtung die Bei höheren Drehzahlen führt diese Methode aber gesamte Luft während der Einspritzzeit den Verbrennungsraum bestreicht, sorgt die SaTirersche Lö- zu unvollkommener Verbrennung und zur Kondensation von Brennstoff, welche sich in Schmierölverdünnung bemerkbar macht. horizontale Ringachse. Gegen den Schluss des Konisung auch für eine gleichzeitige Rotation um eine Der neueste schnellaufende Saurer-Dieselmotor pressionshubs wird die über dem flachen ringförmigen Teil des Kolbens liegende Luft von aussen wurde eben aus der Erkenntnis heraus entwickeilt, dass es nicht gelingt, den fein verteilten Brennstoff nach innen gedrängt. Aus dieser konzentrischen rasch und weit genug die hochkomprimierte Luft Luftbewegung ergibt sich in der Mitte des Verbrennungsraums eine intensive vertikale Strömung nach durchdringen zu lassen, dass aber der umgekehrte Weg, d. h. die hochkomprimierte Luft zu dem in nächster Umgebung der Düse befindlichen feinverteilten Ringachse erzeugt und durch erstere die vorgenannte unten, die als Reaktion eine Drehbewegung um eine Brennstoff heranzuführen, Aussicht auf Erfolg gebe. konzentrische Luftbewegnang unterstützt (siehe durch Durch Versuche wurde festgestellt, dass auf diesem Pfeile bezeichnete Luftbewegung in Fig 1 c und d). Prinzip dann die besten Verhältnisse für die Verbrennung geschaffen werden, wenn die Luft dem steht eine gesetzmässige Durchwirbelung des gesam- Aus der Kombination dieser zwei Rotationen ent- Brennstoffstrabi quer zur Einspritzrichtung zugeführt wird. Dies bedingt wegen der kurzen Zeit, tikelchen durch die Luft mitgerissen und auch unter ten Verbrennungsraums, wobei die Brennstoffpar- in welcher die Einspritzung de« Brennstoffes erfolgen muss, sehr hohe Luftgeschwindigkeit. Durch den. Biese Luftbewegung wird durch das Eintreten dem Einfluss von Zentrifugalwirkungen bewegt wer- Laboratoriumsversuche wurde die Möglichkeit, Geschwindigkeiten kreisender Luftströmungen bis zu gezeichneten Resultaten gemessen, muss in der Tat der Verbrennung unterstützt. An den erzielten aus- 7000 Drehungen in der Minute zu erzeugen, festgestelltsetzmässigen Wirbelung gewertet werden. Bei bis diese Beeinflussung als eine Verbesserung der ge- jetzt bekannten schnelllaufenden Dieselmotoren erreicht die zur Verbrennung herangezogene Sauer- Das Absuchen des Kompressionsraums durch, die Luft nach fein verteilten Brennstoffpartikelchen ist stoffmenge nur etwa 75 Prozent des angesaugten beim neuesten zum Patent angemeldeten Saurer Doppelwirbelungs-Dieselmotor durch die Kombination pelwirbelungs-Dieselmotor eine Ausnutzung •von an- Sauerstoffs, währenddem beim neuesten Saurer Dop- von zwei Luftrotationen gesetzmässig organisiert, nähernd 90 Prozent erzielt wird. unter Wahrung eines möglichst kompakten Verbrennungsraumes bei zentraler Anordnung der Vielstrahl- die bewegte Luft nach feinfcn Brennstoffpartikelchen Der Grundsatz des Absuchens des Raumes durch Einspritzdüse (siehe Fig. 1). ermöglicht es, die Einspritzdüsen so zu gestalten, Eine Rotation um die vertikaJe Zylinderachse dass die feine Verteilung des Brennstoffes gegenüber (bei vertikalem Motor) wird während des Ansaugens der von der Grosse der Brennstoffpartikelchen abhängigen Durchdringungsfähigkeit der Brennstoff- durch einseitige Abschirmung der Einlassventile erreicht. Die Luft strömt zapfenzieherartig in den teilchen durch die hochverdichtete Luft in den Vordergrund gestellt werden darf. Dabei wird erreicht: Zylinderraum, behält die Rotation während des Kompressionshubs bei und erfährt durch Hineinpressung 1. Das Anlassen des kalten Motors ohne Vorwärmevorriohtung; der Luft in den gegenüber dem Zylinderdurchmesser kleinern Durchmesser des Verbrennungsraums eine 2. eine vollständige Verbrennung bei jeder Belastung bedeutende Steigerung der Umdrehungszahl. Nur und Drehzahl und damit eine Verringerung der hierdurch ist es möglich, die oben erwähnten hohen Geruchbelästigung; Luftgeschwindigkeiten hervorzurufen. Diese Erscheinungen wurden von Saurer experimentell ein- 4. ein rauchfreier 3. die Ausschaltung des Klopfgeräusches; Auspuff; HERMES- BRIEFE WERDEN BEACHTET SCHÖNHEIT DER SCHRIFT Ein Grund mehr, warum eine immer grössere Anzahl Schweizer Finnen sich der Hermes-Schreibmaschine bedienen. 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N»98 - 1934 ÄOTÖMOBK-RBvtlE 9 rerqtelchskunren für die persMedenen Verbrennung: -Systeme — dts Saurer • Dieselmotors Tupe BLD — 5. ein höherer mittlerer, effektiver Kolbendruclc, d. h. eine höhere Leistung, bei gleichbleibendem Zylinderraum und damit, bezogen auf die Maximalleistung, eine Einsparung im Einheitsgewicht des Motors; 6. eine Einsparung an Brennstoff und damit ein höherer thermischer Wirkungsgrad; 7. eine gegenüber früher bedeutend niedrigere Temperatur des Auspuffs und damit eine Entlastung der WasserküMvorrichtung und eine verringerte Beanspruchung -der Materialien durch Wärmespannungen. In der graphischen Darstellung Fig. 2 sind die Resultate des neuesten Saurer 6-Zylinder-Doppelwirbelungsmotors von 110 mm Bohrung und 150 mm Hub wiedergegeben und in Fig. 3 die entsprechenden Werte des Saurer-Acro-Luftspeicher-Motors und des Saurer-Kreuzstrom-Vorkammer-Motors eingezeichnet. Es ergibt sich aus dieser Vergleichsübersicht, im Mittel der in Betracht kommenden Drehzahlen. eine Steigerung der rauchfreien Maximalleistung des neuen Saurer-Doppelwdrhelungs-Dieselmotors von 35 Prozent gegenüber dem Saurer-Acro und 17 Prozent gegenüber dem Saurer-Kreuzstrommotor. Im Brennstoffverbrauch zeigt sich bei Maximalleistung eine mittlere Einsparung von 11 Prozent. Für mittlere Leistungen und für Leergang ist die Brennstoffeinsparung noch bedeutend grösser, so dass im praktischen Fahrbetrieb durch den Saurer- Doppelwirbelungs-Dieselmotor noch durchschnittliche Brennstoffeinsparungen von etwa 30 Prozent gegenüber den bisher gebauten Dieselmotoren erreicht werden. Vorgenannte Resultate sind nicht nur durch zahlreiche Dauerversuche der Saurerwerke und ihrer Lizenznehmer bestätigt. Eine Anzahl Saurer-Lastwagen und -Omnibusse haben zum Teil seit 6 Monaten bei ihrer Kundschaft die überraschend grosse Ueberlegenheit des neuesten Saurer-Doppelwirbe- Iungs-Dieselmotors gegenüber den bisherigen Ausführungen dokumentiert, so unter anderem bei einer militärischen Prüfungsfahrt in England und bei der Eidg. Postverwaltung auf der Strecke Nesslau-Buchs. Hippplyt Saurer. Brüsseler Auto-Salon. Brüssel, 27. November. Ein grosses Wandplakat im Ausstellungsrestaurant macht auf den Weltruf der Minerva-Automobile ; aufmerksam. Es wird mit Blicken des Bedauerns ' gelesen, denn seit drei Tagen hat diese grösste der belgischen Automabilfabriken zu bestehen aufgehört. Die Konkurseröffnung war keine angenehme Morgengabe für den sonst in einer Atmosphäre von Freudigkeit und Behagen vor sich gehenden Brüsseler Salon. Von der ehedem so blühenden Automobilindustrie des Landes bleiben zwei Personenwagenund zwei Nutzwagenfabriken übrig. Von etwa 5000 Fahrzeugen Jahresproduktion, die die 5 Hauptwerke vor einigen Jahren noch aufwiesen, kommt es nun zu einer Erzeugung von kaum 1000 Einheiten. Wenn die Zunahme des gegenwärtigen Bestandes von rund 180 000 Personenwagen und 60 000 Nutzfahrzeugen fortschreitet, wird es das Ausland sein, allen voran Amerika, das des hohen Schutzzolles von 9 bis 11 Franken pro Kilogramm Wagengewicht ungeachtet, die Kunden beliefert. Gleich nach dem Kriege wurde Belgien das Einfallstor für die amerikanische Kontinent-Kampagne; in der Nähe von Antwerpen halben Ford und die General Motors grosse Werke errichtet, Chrysler und andere ebenfalls. In dem Falle Minerva freilich, mit seinen Verbindlichkeiten von etwa 80 Mill. Pranken, scheint nicht bloss die auswärtige Konkurrenz das Entscheidende zu sein. Ob es sich nicht um den Streit von Finanzgruppen oder gar politische Momente handelt, ist nicht klar (ein einziger Gläubiger mit seiner relativ geringen Forderung von 400000 Franken hat in letzter Minute den Konkurs bewirkt). So finden wir bloss die Fabrique Nationale, F. N. Herstal und die Imperia-Werke auf dem Salon. Die erstere baut zwei Vierzylindermodelle von 2 Liter und 2,2 Liter, sowie einen Achtzylinder in Linie; die Imperia, die den Bau des ventillosen Motors aufgegeben hat, fabriziert als einziges Modell den Adler- Trumpf-Vorntriebwagen in Lizenz und hat damit sehr gute Erfolge aufzuweisen. Eine zweite deutsche Lizenz wird von der Firma D. S., deren Inhaber bisher eine andere deutsche Marke vertrat, ausgeübt; es handelt sich um den Stoewervorantrieb. Den belgischen Firmen steht die Phalanx der Amerikaner gegenüber, die auf dem Salon in grösserer Anzahl als es in Paris der Fall war, erschienen sind. Die General Motors-Fabriken fehlen allerdings hier wie in Paris. Ausser Ford sind vorhanden Pakkard, Reo, Essex, Dodge, Graham, Nash, De Soto, Chrysler, Pierce Arrow, Studebaker u. a., wenn auch zumeist nicht die neuesten dem New Yorker Salon vorbehaltenen Modelle gezeigt werden. Studebaker demonstriert seine Schwingachse. Parallelogramm mit einer Querfeder und Lenkern.) Dass die französische Industrie dem Nachbarland ihre besondere Aufmerksamkeit schenkt, ist zu verstehen. Citroen hat in der Nähe von Brüssel eine eigene grosse Niederlassung. Auf der Ausstellung sind ausserdem Renault, Delage, Delahaye, Hispano- Suiza, Panhard Levassor, Hotchkiss, Mathis, Talbot, Chenard & Walker zugegen; von den Italienern Fiat und Lancia, dann die Engländer RoMs Royce, Morris, Austin, Humber und Singer. Die österreichische und tschechoslowakische Industrie fehlen, wiewohl ehedem Steyr, wie Austro- Daimler sehr gut eingeführt waren. Zahlreich die Beteiligung der deutschen Industrie, die dem Markte grösste Aufmerksamkeit schenkt. Die Adlerwerke haben wie in Frankreich, ihre Lizenz für den Vorntrieb vergeben, beschränken sich daher, ihr Modell Diplomat in 2 vollendet ausgeführten Karosserien als graues Kabriolet und dunkle Pulmanlimusine zur Schau zu stellen. Mercedes-Benz zeigt das Heckmotorchassis und etliche der grösseren Modelle, die Auto-Union ist mit Modellen ihres reichhaltigen Fabirikatiionspirogrammes zur Stelle usw. Mit dem Salon ist eine Ausstellung der Nutzwagen und der Motorräder verbunden. Die erstere findet in dem Annex der Halle de l'Habitation statt. Wie auf dem Pariser Salon, ist das Vorherrschen des Dieselmotors das Charakteristikum der Nutzwagenabteilung. Die Dieselmotorfrage ist für Belgien bedeutsam; der Liter Benzin ist mit 1 Franc 45 Centimes Abgaben belastet; freilich ist die Besteuerung der Dieselfahrzeuge die doppelte derjenigen mit Vergasermotoren. Nichtsdestorweniger wird die auf die Dauer im Dieselbetrieb erzielte Ersparnis richtig gewertet und es werden immer mehr Vergasermotoren gegen Diesel ausgewechselt. Die Zahl der gegenwärtig im Betrieb befindlichen Diesel dürfte 400 betragen; man nimmt aber an, dass sie in den nächsten 2 bis 3 Jahren auf etwa 2000 ansteigen wird. Die beiden Nutewagenfabriken des Landes, Miesse und Brossels, haben diesem Umstand Rechnung getragen. Miesse baut seine Chassis mit Diesel nach der englischen Gardner-Lizenz, und Brossels, die die Firmen Pipe und Bovy in sich aufgenommen haben, haben eigne Diesel, einen Vierzylinder 70 PS und einen Sechszylinder 110 PS. Miesse zeigt ein neues Chassis mit vorderer Schwingachse. Sie besteht aus zwei, u-förmig gebogenen Halbachsen, die an einer Querrohrtraverse angelenkt sind. Die gewöhnlichen Halbelliptikfedern ruhen auf dem tiefsten Punkt des U-Stückes auf. Die Aufbauten sind den verschiedenen industriellen Bestimmungen angepasst, im Lastwagen z. B. den Brauereibedürfnissen, im Personenverkehr den Streckenautobussen und vielen Aussichtswagen. Die alten belgischen Karosseriewerke Van den Pias, D'Iteren usw leisten Bedeutendes und haben sich, da die Luxuskarosserien spärlich gesät sind, in der Herstellung der Omnibusse und Cars spezialisiert. Von Ausländern sind amerikanische, französische und deutsche Firmen zur Stelle, die deutschen mit den Diesel von MAN, Krupp, Daimler-Benz, MWM, Buessing, Nag und Magirus, die Franzosen mit dem Renaultdiesel. Zwei belgische Fabriken bauen Anhänger, wovon die eine, DAF, eine originelle Neuheit bringt. Eine Schwenkachse (nicht Schwingachse), bei der das Radpaar der Zwilligsräder um seine Radebene, also senkrecht zur Fahrtrichtung, drehbar ist. Der innere Crnnfa nnan NEUHEIT für Last- und Lieferungswagen Tonverstärker „TRANSVOX" Reifen kann also, bei notwendigem Pneuwechsel oder wenn er mehr abgenützt ist als der äussere, nach aussen gedreht werden. Eine durchgehende Anschlagstange verhindert unbeabsichtigte Verschiebung der Radebene. In diesem Jahre ist der Salon im Umfang verkleinert, die Galerien sind nicht besetzt, die Ausrüstungsindustrien gleichfalls im Erdgeschoss untergebracht. Bei Dewandre ist eine neue elektrische Vorwählerschaltung zu sehen, bei Lacroix ein neuer, sehr einfacher hydraulischer Stossdämpfer. Bei diesem wird das in der Gehäusekapsel befindliche Oel durch die Verdrehung einer Schaufelpalette in vier Bohrungen gedrückt und wieder zurückgesaugt. Nicht uninteressant ist eine neue Blendschutzvormeldet dem Wagenführer in unüberhörbarer Weise, auch bei grösstem Lärm des Motors, alle von hinten gegebenen Signale, vereinfacht das Vorfahren und erhöht die Verkehrssicherheit. — In Italien und Frankreich gesetzlich vorgeschrieben. — Verlangen Sie nähere Auskunft beim General-Vertrieb: J.Bebie's Erben, Wetzikon-Zch., Tel. 978.267 Hans Zysset, Autoabbruch und Verwertung von Bestandteilen. 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