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E_1934_Zeitung_Nr.096

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AUTOMOBIL-REVUt

AUTOMOBIL-REVUt 1934 - No 9« Der Rennwagen für die Aschenbahn. Diesen Winter werden in England auch für Automobile Asrhenbahn-Rennen durchgeführt, nachdem die «dirt trak»-Rennen für Motorräder regem Interesse begegnet sind. Hier sehen wir eine der speziell für diesen Zweck gebauten Maschinen, einen «Palmer Special», die trotz klein dimensioniertem Motor Geschwindigkeiten von über 150 km/St erreicht Das Automobil im fernen Osten. Wie weitgehend der Strassenverkehr Japans bereits motorisiert ist, zeigt diese Aufnahme von den Radio-Empfangs- und Sendewagen der Polzei von Tokio. , Es sind dies moderne Hilfsmittel im Kampf gegen das Verbrechertum, wie eie manche westeuropäischen Staaten noch nicht einmal, besitzen. Die Entwicklung der Karosserie. Einer englischen Publikation entnehmen wir die obige anschauliche Darstellung des Wandels, den die Automobilkarosserie durchgemacht hat oder noch machen wird. Parallal dazu hat sich auch die Formgebung manchen Zubehörs geändert. Hier die typischen Etappen in der Metamorphose der Scheinwerfer. i.ii.iii Der fliegende Motor. Mr. Payen. ein junger französischer Erfinder, hat den oben abgebildeten, merkwürdig anzuschauenden Renn-Eindecker gebaut, mit dem er neue Schnelligkeitsrekorde aufstellen •wilL Der Apparat hat bereits seine ersten Probeflüge hinter sich, die angeblich befriedigenden Verlauf hatten. Links: Vorderansicht der Maschine. Die an eich schon, sehr bescheidenen Tragflächen erscheinen in dieser Ansicht noch besonders klein. Rechts: Der Eindecker von hinten gesehen. PRO HELVETIA |A der beliebte Schweizer £L Abreiss-Ka'ender mit den vielen prächtigen Bildern von den Schönheiten unseres Landes, «lanrgane 1935 enthtitem gp Osses Preisrätsel da müssen Sie mitmachen I 1. Preis Fr. 500.— In bar. In illen Buchhandlungen und Papeterien erhaltlich. SO Hicht Vm4 einfach schmittim! entrostet Hilfsgtrite V 4 -kg-Kanne mit Auselessrohr Fr. 7.50 Variangan »I« aus» fOhrliohan Prospekt LUBARIT-DEPOT CHAM Vertreter gesucht DELAGE Orliinat-ErutzMIi H. LANZ, ROHRBACH b. Huttwll. Telephon 22.38 PLYMOUTH Modell 1933 6 Zyl., Limousine, 4tüng, 4/5plätzig, mit Freilauf u. automatischer Kupplung, in neuwertigem Zustand. Rockne- Studebaker Modell 1933, 6 ZyL, 16 PS, 4türige Limousine, 4/5pl-, mit Freilauf, nur 7000 km gefahren, 10358 Chevrolet- Lastwanen Modell 1831, 6 Zyl., VA Tonnen, mit fross. Brücke und Blachenverdeck, Doppelbereifung, sehr günstig abzugeben. E. Borrer, Bidenerstr. Nr. 544, Zürich 0. Telephon 55.522. Verlar. Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Hallerscbe Buchdruckerei und Wagnersche Verlassanstalt, Bern. „Securlt" und andere stet» rasch splitterfreie lieferbar. 6 Zyl., 12 PS CEIRYSLER LIMOUSINE FIAT sehr erosse gut erhalten, Fr. 1500.— 520 Karosserie. 11234 Mercedes-Binz-Automobll- A.-G., Zürich, Badenerstr Nr. 119. Telephon 51.693. tre/vef/asM 77 Gläser 8-Zyl.-Cabriolet 4 PL, 1931, Mod. cLuxe», tadeil. Zustand Scintilla- Scheinwerfer, erst 25000 km, zu Fr. 60C0.— abzugeben. 65489 Offerten unter Chiffre Z 3148 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich.

II. Blatt BERN, 27. Nov. 1934 96 II. Blatt BERN, 27. Nov. 1934 Tedhin« Rundschau Zeit für die Revision. Früher war es eine Selbstverständlichkeit, dass man dem Auto von Zeit zu Zeit eine gründliche Ueberholung, bei schwerem Betrieb vielleicht sogar jährlich eine «Generalrevision» angedeihen liess. Wie viele Autobesitzer sind heute noch so rücksichtsvoll? Immer mehr bürgert sich die Praxis ein, einfach solange draufloszufahren, bis etwas nicht mehr klappt, um erst dann, möglichst kurz und billig, die Dienste des Fachmannes in Anspruch zu nehmen An Stelle der «Instandstellung» tritt immer mehr die Flickarbeit, an Stelle der «Ueberholung» immer mehr die •provisorische Störungsbeseitigung. Und dann wundert man sich, dass die modernen Wagen so rasch ausgebraucht sind. In Tat und Wahrheit stehen selbst die billigen modernen Erzeugnisse den besten Erzeugnissen der guten alten Zeit an Dauerhaftigkeit nicht nach, wenn man sie richtig behandelt. Hundert- bis hunderfünfzigtausend Kilometer können auch Kleinwagen mit Leichtigkeit erreichen, bevor sie reif für den Autofriedhof geworden sind, und mancher grössere Wagen zeigt selbst bei noch höheren Kilometerzahlen kaum irgendwelche Altersspuren. Bringt der Besitzer seinem Wagen das Verständnis entgegen, wie es früher unumgänglich nötig war, um nur fahren zu können, und scheut er sich nicht vor einem planmässigen Unterhalt, so ist die Lebensdauer eines guten heutigen Erzeugnisses eigentlich fast unbegrenzt. Die wenigen Organe, die wirklich einem .Verbrauch unterliegen, sind durch die moderne Massenfabrikation so billig geworden, dass auch grösseren Instandstellungsarbeiten nichts mehr im Wege ; steht. Der günstigste Zeitpunkt für die Vornahme solcher Arbeiten ist gewöhnlich der Spätherbst. Auf den Winter hin werden an den Wagen höhere Anforderungen gestellt. Allein schon mit Rücksicht auf die durch die Kälte hervorgerufenen Störungsmöglichkeiten ist eine Ueberholung mancher Organe dringend erwünscht. Die Lichtanlage, die Zündung und der Vergaser können eine Neueinstellung benötigen, ohne die man vielleicht nie aus den Aergernissen herauskäme. Um Anlaßschwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, ist vielleicht auch eine Neueinstellung der Ventile, sind möglicherweise neue Ventilführungen, neue Kolbenringe oder neue Kolben angezeigt. Wenn irgend einmal, so wird auch jetzt der richtige Moment zum Ersatz einer schon etwas altersschwachen Batterie, zum Ersatz abgelaufener Reifen, zur Erneuerung abgenützter Bremsbeläge gekommen sein. Auf die Notwendigkeit des Oelwechsels haben wir schon vor mehreren Wochen hingewiesen. Ein zweiter Grund für die Vornahme einer grösseren Revision im gegenwärtigen Zeitpunkt dürfte in den meisten Fällen auch darin liegen, dass man jetzt am besten einige Tage auf den Wagen verzichten kann. Schwimmen die Strassen einmal in Schmutz und Nässe, so fällt der Verzicht gewöhnlich zu schwer, und im Frühling ist erfahrungsgemäss erst recht nicht mehr daran zu denken, -th- Ein neuer deutscher Schnellomnibus. Die künftigen deutschen Autobahnen werfen ihre Schatten auf die Entwicklung des Motorfahrzeuges in Deutschland voraus. Es ist möglich, dass zunächst Omnibusse als Autobahn - Spezialwagen zur Anfertigung kommen. Kürzlich wurde in Deutschland ein Omnibustyp gezeigt, der grundsätzlich neue Wege geht und dazu berufen scheint, insbesondere den Schnellwagenbau zu beeinflussen. Dieser Schnell-Omnibus besteht aus dem handelsüblichen Opel-Blitz-Chassis mit 4,65 m Radstand und der sognannten «Aero- Omnibus»-Karosserie, Typ «Essen». Er hat 22—23 Sitze, deren Anordnung von der im Omnibusbau üblichen abweicht. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 110—120 km/St, angegeben. Vorführungsfahrten haben gezeigt, dass auf guten Strassen mit 100 km Tempo der Fahrkomfort auf allen Sitzen ausgezeichnet ist. Die Anordnung der Sitze gewährt jedem Fahrgast gute Aussicht, denn die Mehrzahl der Sitze ist, laut Abbildung, fischgrätenartig in Fahrtrichtung angeordnet und gleichzeitig nach der Fahrzeugmittelachse gerückt. Im Wagenheck sind 2 Sitzreihen in normaler Lage angeordnet, wobei die vordere Querreihe freien Blick durch das Gesamtansicht des Autobahn-Schnellomnibusses, der Geschwindigkeiten bis 120 km/St, erreicht. Durch die besondere, fischgrätartige Sitzanordnung wird den Passagieren mehr Bewegungsfreiheit und bessere Aussicht geboten, während gleichzeitig der Wagen niedriger gebaut werden konnte. Rückfenster ermöglicht. Die übrigen Sitze sind so tief gelegt, dass die Augenhöhe in telbar darauf befestigten Sitzen wie eine Art Glocke gestülpt. Man wird kaum fehlgehen, wenn man für die weitere Entwicklung der Omnibus-Ka- die untere Hälfte der Fenster fällt. Erreicht wurde diese Annehmlichkeit durch die unmittelbare Anordnung der Sitze auf demrosserie hauptsächlich zwei Wege als technisch vernünftig bezeichnet. Die eine Bau- Fahrzeugrahmen; Die Bauhöhe wurde dadurch um ca. 45 cm gegenüber dem Durchschnitt der bisherigen Omnibus-Typen ge- Hüllenkarosserie mit Lagerung der Nutzlast weise ist die vorbeschriebene sogenannte drückt. Die Schwerpunktlage wurde zwangsläufig ebenfalls günstiger und die Luftwider- Bauweise ist die des selbsttragenden Wa- unmittelbar auf dem Rahmen. Die andere stands-Stirnfläche vermindert. Die Gesamthöhe des Fahrzeuges beträgt ca. 2 m. Die Aggregatform vorn, hinten oder in der Mitte genkastens mit Einbau des Triebwerks in günstige Schwerpunktlage und der Radstand des Radstandes. von 4,65 m wirken sich in günstigen Fahreigenschaften aus. als gelungener Versuch zu betrachten, den Die vorliegende Konstruktion Ist jedenfalls Die Karosserie hat nur sich selbst zu tragen und ist über das Chassis mit den unmit- anzupassen. W. E. mittelgrossen Omnibus dem Schnellbetrieb F. Typ 6 C, 2300 ccm 12 HP, Gran Turismo u* Turismo Zu verkaufen 1 CHEVROLET Limousine, 1928, 4 Zyl., 14 PS, Fr. 1200.— 1 ESSEX Coach, 1929, 6 Zyl., 13 PS, mit Hintertüre, Fr. 1800.— 1 CITROEN Limousine, abnehmbar, mit Brücke, 1930, 6 Zyl., 13 PS, Fr. 3000.— Alle Waeen werden mit Garantie abgegeben bei Walter Oettll, Flawil Telephon 16. 65471 Grand Garage Place Ed.Claparede S.A. Charles N IG G, Administrator Telephon 41.244 Garage mit Platz für 200 Wagen. Boxen. Vertretungen HUPMOBILE - BENTLEY - MORRIS Ersatzteillager. 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