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E_1934_Zeitung_Nr.094

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16 Chocolatbraun

16 Chocolatbraun gefärbter Feh-Mantel mit Polarfuchskragen im gleichen Farbenton. (Modell Max Hanky. Zürich.) Frau Aeppli-Wild, Degersheim, 2 Pakete. Familie Weber-Benteli, Rorschach, 1 Paket, Familie Schaufelberger, Zürich, 1 Paket. Joh. Keller, Schloss Wildegg, Fr. 5.—. Dr. J. Elser, St. Gallen, 2 Pakete. Unbekannt in Bern, 2 Pakete. Inr. 0. Sommer, Zürich, 1 Paket. Amag, Automobil- und Motoren A.-G., Zürich, ein Paket und Fr. 30.— in bar. R. Junker, Hünibach bei Thun, 1 Paket. Erwin Hahn, Kriens, 1 Paket. Dr. Müller-Gallmann, Lenzburg, 1 Paket. E. Meier-Vicari, Stein am Rhein, Fr. 40. Zur direkten Erledigung von Bittgesuchen haben folgende Leser um Angabe von Adressen bei uns nachgesucht: A. Kusterer, Zürich. Familie Zumstein, Langenthai. L. Zingg, Vaduz (Lichtenstein) J. Eusebio, Thalwil. Frau Enderlin-Engler, Buhlen (Appenzell). A. Hofer, Bern. Irma Schreiber, Thusis. H Gtitjahr, Kriens. Familie Gehrer-Graf. Küsnacht (Zürich). TOTOENSPRECHSAAL Frage 968. Der Tourenonkel knackt Nüsse. Da Du, lieber Tourenonkel, so allwissend bist, möchte ich Dir heute mit einer ganz speziellen Knacknuss aufwarten. Ich besitze einen älteren Wagen (Gewicht 1600 kg), der sich in Paris befindet und mit einer französischen Nummer versehen ist. Diesen Wagen möchte ich nun in die Schweiz nehmen. Ich besitze den schweizerischen, nicht aber den französischen Führerschein. Kannst Du mir mitteilen, wie und wann ich die Verzollung vorzunehmen habe und ob ich einige Zeit mit dem französischen Triptyk in der Schweiz zirkulieren kann und welchen Betrag der Zoll für diesen gebrauchten Wagen ungefähr ausmacht? F. in B. Antwort: Ihr Fall ist reichlich kompliziert. Sie können Ihren Wagen auf drei Arten in die Schweiz einführen: 1. Mittels einer 10-Tagekarte, die bis 20 Tage verlängert werden kann. Die Karte kostet Fr. 2.— und die Verlängerung nochmals- eine Gebühr von Fr. 2.— Bei dieser Art ist kein Triptyk notwendig, aber der Aufenthalt kann sich auch nicht länger als 20 Tage ausdehnen. 2. MittelseinesTriptyksoderGrenzpassierscheinhefts. Es versteht sich, dass Sie dieses in Frankreich beziehen müssen, da das Auto mit einer französischen Nummer versehen ist. Um das Auto übrigens von Paris bis an die Schweizer Grenze zu fahren, genügt der schweizerische Führerschein nicht, sondern Sie müssen sich in den Besitz eines französischen oder dann des internationalen Führer- und Zulassungsscheins setzen. Mit dem Triptyk oder Grenzpassierscheinheft können Sie mit diesem Wagen bis ein Jahr in der Schweiz zirkulieren. Wird diese Zeit jedoch überschritten, so lässt sich 3. das Bezahlen des Zolls nicht mehr umgehen. Dieser beträgt für Ihren Wagen zirka 2400 Fr. Für den Zoll ist es nämlich ganz einerlei, ob der Wagen schon gebraucht ist oder nicht. Die Verzollung erfolgt an der Grenze, wenn Sie weder vom Triptyk noch von der 10-Tagekarte Ge- , ÄUTOMOBIL-REVUE 1954 - N» 94 TEL 28222 BERN Im Haushalt des Strohwitwers «Kellner, bringen Sie vor allem einmal spanische Nüsse, eine Untertasse voll Milch, eine Anzahl Ameiseneier und eine Portion Knochen.» brauch machen wollen; andernfalls kann die Verzollung bei jedem schweizerischen Zollamt stattfinden. Die Einführung des Autos durch Bezahlung des Zolls geht anstandslos vor sich, wenn Sie nachweisen können, dass Sie das Auto schon einige Zeit in Frankreich benützt haben. Da Sie jedoch nicht im Besitze des französischen Führerscheins sind, scheint uns das kaum der Fall zu sein. Dadurch wird aber die Einführung des Autos wesentlich erschwert: denn es kann nicht mehr als Gebrauchpgut betrachtet werden und unterliegt deshalb der Kontingentierung. Das Recht, Automobile einzuführen, wird lediglich Autohändlern erteilt. Es bleibt also kein anderer Weg, als die Einfuhr durch Vermittlung eines Autogeschiiftes vorzunehmen. Nähere Auskunft gibt Ihnen die Sektion für Einfuhr, Eigerplatz 1, Bern. Büchertisch «Tegernsee, Schliersee, Tölz, Wiessee- Bayrischzeil». Grieben-Führer 1934. 2. Auflage mit 7 Karten und 8 Abbildungen, 94 Seiten. — Einen geschickt gewählten Ausschnitt aus dem gr&ssen Bayerischen Hochland bildet — neben den Bänden «Oberstdorf», «Garmisch-Partenkirchen» usw auch dieser vorliegende Band. Die Eisenbahnlinien München-Schliersee-Bayrischzell, München-Tegernsee, München-Bad Tölz machen das Gerippe des Führers aus. Die im Titel genannten Orte werden selbstverständlich am ausführlichsten behandelt. Eigene Kapitel sind, ausser den Hauptorten, dem Wendelstein und dem Alchensee gewidmet. Südlich von Bad Tölz ist Lenggries und die Gegend bis Mittenwald behandelt «London und Insel Wight, kl. Ausg.», Grieben- Reiseführer, 1934, 18. Auflage. Heute zählt die Menge der Wissbegierigen, die London, die grösste Stadt der Welt und den Mittelpunkt des grössten Reichs, kennen lernen wollen, nach vielen Tausenden. Die meisten Besucher können nur wenige Tage bleiben. Darum werden sie dankbar dafür sein, dass der Grieben-Verlag jetzt neben seiner grossen Ausgabe von London eine kleinere und entsprechend billigere Ausgabe herausgebracht hat, die für einen kurzen Aufenthalt bestimmt ist. Alles Wichtige ist darin enthalten: die Stadt ist in mehreren Rundgängen beschrieben, die wichtigsten Stücke der Museen sind aufgeführt, und auch die Umgebung ist behandelt. Da häufig dem anstrengenden Besuch der Stadt ein Erholungsaufenthalt angeschlossen wird, so ist die nur 3 Stunden entfernte Isle of Wight mit ihren Bädern, Felsen und Gärten gleichfalls ausführlich erwähnt. « Holland », Grieben-Reiseführer, 1934, 18. Auflage. — Unter unendlichem Himmel weite, flache, endlose Landschaft, durchzogen von unzähligen Wasserrinnen, Kanälen, Flüsschen und umflutet von einer weichen und doch strahlenden, lichten Helligkeit — das ist Holland, wie es uns aus dem charakteristischen Bildmotiv des soeben in neuer Auflage erscheinenden Grieben-Reiseführers entgegentritt. Wen reizte es nicht, dieses schöne und fruchtbare Land, seine weltberühmten Kunststätten und seine gastfreien Bewohner einmal kennenzulernen? Er greife vertrauensvoll zu diesem neuen Grieben-Band und lasse sich von ihm beraten. Er findet hier in einer breit angelegten Einleitung interessante Beiträge zur Geographie, Wirtschaft und Geschichte des Landes sowie einen Abriss über die Entwicklung der niederländischen Architektur und Malerei. Zürich vom H'bahnhof Teleph. Göschenen BAHNHOF BÜFFET Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Auskunft über Fahr- nnd Transportverhältnisse. Tel. 11. (Nicht zu verwechseln mit Hotel Bahnhot.) Höfliche Empfehlung Steiger-Gurtner. Zürcher-Wochenprogramm Stadttheater Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. DL abend 20. NOT. De Schützekönig, gespielt Tom Dramatischen Verein. Mi. abend 21. Nov. Die versunkene Glocke, Oper T. 0. Respighi (B-Ab. 6). Do. abend 22. NOT. Grüezi. Fr. abend 23. NOY. Grüezi (B-Ab. 6). Sa. nachm. 24. NOV. SchOtzekönig, gespielt vom Dramatischen Verein. Sa. abend 24. NOV. Der Zigeunerbaron, Operette Ton J. Strauss. SO. fliorg. 25. NOT. 11 Uhr: Puccini-Matinee. So. nachm. 25. Nov. Grüezi. So. abend 25. NOT. Grüezi. Schauspielhaus Abends ** ü fe s ? T n u tag nachm. 334 Uhr. Di. abend 20. NOT. Prof. Mannheim, ein Schauspiel aus dem Deutschland v. heute, von Friedr. Wolf. Mi. abend 21. NOT. 8 Uhr: König Heinrich IV., von Shakespeare, 1. u. 2. TeiL DO. abend 22. NOT. Prof. Mannheim. Fr. abend 23. NOT. König Heinrich IV, 1. n. 2. Teil. Sa. abend 24. NOT. Premiere: Fremdenverkehr, eine Wiener Geschichte von Fred Heller und Ad. Schütz. SO. nachm. 25. NOT. %y K Uhr: Prof. Mannheim. So. abend 25. NOT. &VI Uhr: Gastspiel Max Hansen Apollo u. Llzzi Waldmüller (nur Zusatzm. gültig): Bezauberndes Fräulein, vier Akte mit Musik von Ralph Benatzky. Königin Christine, mit Greta Garbo. Citiema Walche, Stampfenbachplatz 1 « Ist mein Mann nicht fabelhaft?» b. Bellevueplatz Die drei Stimmungskanonen: Burian — Maiersky. Dicker — Pension Seequai KfSS?" 6 " Bekanntes Familienhaus geg. d. Theater am See. Massige Preise bei bester Verpflegung. Tan7in«titnt Anltra Faikenschioss, I anZinSllUlT Alllira Seefeldstrass« 4. Tel. 26.748. Frau A. Hawelska. Tango-Club jeden Mittwoch 20 Uhr. Tanz-Abende: Samstag u. Sonntag 20 Uhr. Tanzvorführungen. Beatengasse 15 Die grösste und schönste von Zürich. Wolf Limmatquai 132, b. Central F. Winisdörfer Erstklassige Menüs 1.70. Kuchenspezialitäten. Orchester Schorbert u. seine Solisten Roter Ochsen Wein P Parkplatz — Butterküche. Propr. H. Broder-Huwyler. Rest. Wetterwarte Zähringerstrasse Fam. Sigrist. Teleph. 24.356. Pilsner und Münchner Biere. "Gepflegte Weine, Küche erstklassig. Bescheidene Preise. Waldhaus Sihlbrugg (Station) Tägl. das erstklassige Cabaret-Programm. Telephon 924.136. — Parkplatz. Restaurant Urania uramastr, g Die beliebte Unterhaltungsstätte. Konzert und Variete. Anerkannt gute Küche. Zeughauskeller am Parade P iatz Eine Sehenswürdigkeit. Küche und Keller berühmt. Familie Biedermann-Sutter. zum Apero ins Bistro Cut essen Im Restaurant zur Unterhaltung Ins Dancing zum Abschluss In die JVIascotte-Bar alles Im neueröffneten Thtaterstr. 10 Telephon 45.154 Tramhalt: Bellevue Nr.3,4u.1O Sind Sie Bergfreund? Dann steht Ihnen ein unvergleichlicher Genuss bevor, wenn Sie sich jetzt in der nächsten Buchhandlung oder Papeterie den neuen Abreisskalender BERGLAND ansehen. 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tf° 94 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE ii Schweizerische Rundschau Zollreduktionen für Automobilchassis. Einige Tagesblätter verbreiten die Mitteilung, wonach ein neuer Bundesratsbesehluss vorliege, der die Montage von Automobilen in der Schweiz mit Verwendung inländischer Bestandteile möglichst zu begünstigen versuche und zwar in dem Sinne, als das in bestimmten Fällen schon bisher praktizierte Verfahren allgemein möglich gemacht werden soll. Nach unsern Erkundigungen im Bundeshaus scheint diese Mitteilung wohl einem allgemeinen Wunsche zu entsprechen doch in der verbreiteten Fassung, d. h. in der generellen Anwendbarkeit noch verfrüht zu sein. i.« (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zu der Frage «Volksauto» möchte ich auch noch Stellung nehmen. Die Frage wurde bereits in Kr. 80 der « A.-R. » aufgerollt. Sicher auch der Wunsch von vielen Hunderten in der Schweiz — der Volkswagen —, dem sich Berufene und Unberufene hoffnungsvoll gewidmet haben, um zu versuchen, ihm feste Form zu geben, ist jetzt besonders in Deutschland wieder in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt. Warum blieb es eigentlich immer nur ein Wunsch? Warum sollte es auch in der Schweiz nicht möglich sein, einen Volkswagen herzustellen? Sicher hat sich die zuständige Industrie auch schon mit der Frage befasst, aber warum ist sie noch nicht an die Lösung der Aufgabe horangetreten? Man weiss, dass das Automobil eine aus vielen Präzisionsteilen sorgfältig zusammengesetzte komplizierte Maschine ist. Viele Jahre der Entwicklung •waren notwendig, um die Gestehungskosten langsam so herabzumindern, dass auch weitere Kreise sich ein Automobil anschaffen konnten. Europa war für diese Entwicklung weniger geeignet; daher wurde Amerika, da dort ein zahlenmässig bedeutender Absatz eher möglich war als anderswo, das führende Land der Gross-Serienerzeugung im Automobilbau. Dort wurde der Ford- •wagen bald so preiswert verkauft, dass er mit Recht lange Zeit der Volkswagen der Amerikaner genannt •wurde. Jedenfalls hat dieser Typ die amerikanische Industrie angekurbelt und den Kraftwa'gen volkstümlich gemacht. Naturgemäss wird auch manchem europäischen Erzeuger der Gedanke vorgeschwebt haben, etwas Aehnlicbes für die europäischen Verbraucher zu schaffen, aber das amerikanische Beispiel war für unsere Verhältnisse nicht anwendbar. In einer Zeit, da die Herstellungskosten eines einigermassen vollkommenen Europäerwagens etwa das Doppelte betrugen als die eines in U. S. A. erzeugten Modells, war schon gar nicht daran zu denken, bei uns einen volkstümlichen Typ ins Leben zu rufen. Die Anstrengungen vieler Konstrukteure zur Erreichung des Idealtyps, des Volkswagens für Hunderttausende, wurden grundsätzlich durch zwei Hauptrichtlinien geleitet, nämlich: Billig auf jeden Fall, eventuell auch ohne die vorbilligenden Vorteile der Gross-Serienerzeugung. Schwache Motoren und leichte Bauart zwecks Erreichung einer möglichst niedrigen Besteuerung uwd Herabsetzung der Herstellungs- und Haltungskosten. Als der Durchschnittspreis für einen Gebrauchswagen auf etwa Fr. 7000 stand, frohlockte man bereits, wenn es gelang, einen netten Kleinwagen für ca. Fr. 4000 auf den Markt zu bringen. Heute, da man für diesen Preis schon ein recht vollkommenes Fahrzeug erhält, versucht man der grossen Masse Wagen für beinah die Hälfte vorzustellen, denen aber unverkennbar noch die obenerwähnten Zwangsfaktoren Pate gestanden haben. In den Ausstellungen konnte man immer wieder beobachten, dass die grosse Menge der Besucher den Wagen für ihren Geldbeutel suchte. Waren dann verbilligte Konstruktionen vorhanden, die als Volkstypen propagiert wurden, so stürzten sich diese Leute mit grossem Interesse auf diese Wagen. Aber der erwartete Erfolg trat nie ein, die Wagen konnten nicht in grösserem Umfange abgesetzt werden. Das Publikum sah wohl, dass man versucht hatte, etwas Einfaches und Billiges zu schaffen, wobei man aber an die Anspruchslosigkeit der Besitzer solcher Wagen erhöhte Anforderungen gestellt hatte. — Trotzdem wurden in den letzten Jahren, vornehmlich in Deutschland, aber auch bei uns, gewisse Typen volkstümlich, so z. B. der c Opel-Laubfrosch » oder der « Hanomag-Kohlenkasten », aber auch erst geraume Zeit nach dem ersten Erscheinen. Das 1 lag hauptsächlich daran, dass sie später in zweiter und dritter Hand zu demjenigen Preis gehandelt wurden, der damals als die Preislage für einen Volkswagen für grössere Kreise anzusehen war. Daher hatte einmal ein Beobachter recht, wenn er sagte: « Der Volkswagen ist der Kleinwagen in dritter Hand. > Eine populäre Type kann aber auch nur nach fortschrittlichen Konstruktionsrichtlinien gebaut werden, das Publikum prüft heute mit kritischem Blick die Form und das Aussehen des Automobils. Wiederum dürfen keine zu gewaltigen Entwicklungssprünge gemacht werden, das Publikum gewöhnt sich erst allmählich an etwas ganz Neues. So begegnet die richtige Stromlinienkarosserie heute noch einer gewissen Ablehnung. Wie soll denn der Volkswagen aussehen und wie soll er beschaffen sein? Soll er denn ein Kleinwagen sein? Nein, keinesfalls. Aber bei der hohen Entwicklung der Typen mit Motoren von kleinem und mittlerem Hubvolumen ist es auch nicht erforderlich, in die Dreiliterklasse der Amerikaner hinaufzugehen. Die Erfahrungen lehren, dass die obere Hubraumgrenze bei zwei Litern herum zu suchen ist. Die wichtigste Frage ist sicher die Karossierung und allgemeines Aussehen des Wagens. Die rationelle Herstellungsweise der Karosserie spielt dabei eine äusserst wichtige Rolle. Zur Erreichung des wirklichen Volkstyps dürfte der natürlichste und sicherste Weg darin zu suchen sein, dass man das Publikum selbst entscheiden lässt, etwa indem ein Wettbewerb veranstaltet wird, und zwar mit genügend grossen Modellen. Alle am Auto interessierten Leute könnten dann ihre Stimme abgeben. Auf die Art würde von selbst alles Unpopuläre vermieden, und das Publikum entschiede nach seinem natürlichen Gefühl. Die Form des Wagens muss immerhin so zeitgemäss sein, dass dieselbe gut sechs Jahre dem allgemeinen Geschmacksempfinden standhält. Im wesentlichen Zusammenhang mit der Frage der Leistung steht die Frage des Eigengewichts. Ein be-' kannter Konstrukteur, der im Bau von kleineren und mittleren Wagen stets etwas Hervorragendes gezeigt hat, prägte das Wort: Das Gewicht ist der Feindl — Die Wahrheit dieser Sentenz kannte auch Ford. Es sind ja heute genügend Mittel und Erfahrungen vorhanden, um der Forderung auf Leichtigkeit gerecht zu werden. Dieser Weg führt aber zugleich automatisch zur rahmenlosen Bauart mit selbsttragender Karosserie, die dann auch niedrige Bauart trotz ausreichender Bodenfreiheit gestattet. Im übrigen: vier sehr bequeme Sitze, gute Sicht, reichlicher Platz für Bewegung in Länge und Breite, bequemer Einstieg —• also vier Türen ohne Mittelpfosten —, gute und zugfreie Lüftung (sehr wichtig!), Frischluftheizung, reichlicher Kofferraum, ausserdem praktischer Komfort in jeder Weise ohne Aufdringlichkeit. Beide Sitzreihen sollten zwischen die Achsen verlegt sein zwecks Erzielung einer richtigen Schwerpunktslage. Um geringste unabgefederte Massen zu erhalten, sind achslose Aufhängung bzw. Schwingachsen erforderlich. Wesentlich ist auch die Vermeidung von « Dreckecken >, dami eine Reinigung des Wagens durch Abspritzen genügt, denn der Volkswagen soll den Wagenpfleger entbehrlich machen und dem Eigentümer eine leichte Saulberhaltung gestatten. Zum Motor wäre noch zu sagen, dass er keine raffiniert überzüchtete Kraftquelle zu sein braucht, vielmehr ein solides Etwas. Vor allem aber: leichteste Wartungsmöglichkeit, Zugänglichkeit und Auswechselbarkeit aller Teile, also besonders auch auswechselbare Zylind erlauf büchsen und Ventilsitze. Die Schaltung sollte geräuschlos oder mindestens die unterste Getriebestufe und der direkte Gang sollten geräuschlos sein. Dies wären also in grobem Umriss die verschiedenen Forderungen, die an einen Volkstyp gestellt werden müssten. Ob sich dieser verwirklichen lässt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Es wäre nur zu hoffen und zu wünschen, dass auch bald in der Schweiz die Erfüllung eines langgehegten Wunsches einer grossen Menge unseres Volkes kommen würde: Das eigene Autol E. Schaffner. *. c. s. dorn sinnig gewählten Motto «Be de Chatzestreeker> eröffnete am 8. November 1934 unsere Sektion die gesellschaftlichen Anlässe. Es braucht wohl nieh besonders betont zu werden, dass schon dieser erste Appell einen vollen Erfolg brachte. 'Bis auf den letzten, einigermassen verfügbaren Platz war unser Clublokal besetzt. Und keiner hat es bereut, diesen Abnnd mitgemacht zu haben. Unter der bekannt tatkräftigen und künstlerischen Leitung der Präsidentin, Frau Dr. Hübscher, wurde unser Lokal in ein Katzenhoim umgewandelt. Originell war die Idee und noch origineller die Ausgestaltung. Mit Katzen auf dem Bücke! servierten die dienstbaren Geister den Katzenpfeffer, der qualitativ, wie auch quantitativ den anspruchsvollsten Gaumen befriedigte. Damit war auch schon die Stimmung: da und glänzend passten in das Milieu die vorzüglich, vorgetragenen Einlagen der zwei jugendlichen Meister-Jodler, deren Darbietungen reichlichsten Beifall ernteten. Der Präsident, Herr Dr. Oekar Hübscher, konnte denn auch sein« bereits in gehobenster Stimmung sich befindende Automobilistengemeinde, begrüssen und z seine humorvollen Worte fielen somit auf fruchtbaren Boden. Unermüdlich wurde hierauf das Tanzbein geschwungen und schön ausgedachta Kotillons brachten die tanzlustigen Elemente durcheinander. Es war dies ein Glanzpunkt unserer gesellschaftlichen Anlässe und ziemlich früh am Morgen war es wohl, als der letzte Automobilist versuchte, seinen inzwischen kalt gewordenen Motor anzukurbeln. E. B SEKTION ZÜRICH. Wie gewohnt, war die Wintergeneralversammlung vom 15. November wieder sehr gut besucht, das anschliessende Martinimahl verzeichnete die Anwesenheit von nicht weniger als 370 Mitgliedern. Unter der Leitung von Präsident Hrch. Hürlimann wurden die geschäftlichen Traktanden rasch erledigt. Das Budget pro 1935, über das Herr Häsler referierte, wurde einstimmig genehmigt und der Jahresbeitrag von Fr. 40.— auf Fr. 35.— herabgesetzt, und zwar ohne dass ein Abbau an den vielen Vergünstigungen der Mitglieder vorgenommen werden muss. Ueber das Haupttraktandum, das kantonale Verkehrsgesetz, referierte in einem eindrucksvollen und vorzüglich belegten Votum Herr Dr. E. Bircher. Durch eindrückliche statistische Angaben erbrachte er den Beweis, welche eminent wichtige Rolle das Motorfahrzeug in der schweizerischen Volkswirtschaft heute spielt und wie sehr es daher nötig ist, dass. den berechtigten Postulaten der Verkehrsinteressentenverbände Rechnung getragen wird. Durch das inkonziliante Verhalten der Zürcher Regierungsbehörden wurde die Mitarbeit der Verkehrsinteressenten bei der: Abfassung des Gesetzesvorlage zum voraus ausgeschaltet und deren wiederholte wohlbegründete Eingaben sowohl von der Regierung wie vom .Kantonsrat völlig missachtet. Nachdem dann die Gesetzesvorlage derart verschlechtert wurde, dass schon deren Annahme im Kantonsrat sehr gefährdet ist, hat die kantonale Polizeidirektion dio Verkehrsinteressenten am 13. November zu einer Aussprache eingeladen. Herr Dr. Bircher orientierte anschliessend. über das an dieser Besprechung gemachte Minimalprogramm der Postulate der Verkehrsinteressenten, ohne deren Berücksichtigung letztere die ungenügende Gesetzesvorlage verwerfen müssen (siehe Veröffentichung an anderer Stelle dieser Nummer). Nachdem noch Herr Gassmann auf die voraussichtliche Stellungnahme der politischen Parteien zur Gesetzesvorlage orientiert und Herr Wunderly-Volkart die kommenden Regieningsratswahlen den Automobilisten zur besondern Beachtung resp. Geltendmachung ihrer Interessen anempfohlen hatte, stimmte die Generalversammlung einstimmig dem Antrag des Vorstandes zu, das kantonale Verkehrsgesetz mit aller Macht zu verwerfen, wenn das Minimalprogramm der Postulate der Verkehrsinteressenten nicht Berücksichtigung finde. Mit einem Appell, recht rege die politischen Versammlungen, welche die Gesetzesvorlage behandeln, zu besuchen, schloss der sehr interessante und von einer energischen Willenskundgebung beseelte geschäftliche Teil des Abends. Das Herren-Martinimahl zeichnete sich wiederum durch eine sehr frohe, flotte Stimmung und ßinen vorzüglichen Verlauf aus. Ausser verschiedenen Behördevertretern waren zahlreiche Delegierte anderer A. G. S.-Sektionen anwesend. Herr Hrch Hürlimann entbot den Willkomm des Vorstandes und ermahnte die Mitglieder zur kräftigen Förderung der Verkehrsdisziplin. Der Bekanntgabe der Resultate des Mitgliederwettbewerbes (,\. Herr Hegetschweiler, 2. Herr Ruckstuhl, 3. Herr G. Diener, 4. Herr W Badertscher) ging eine Ehrung der zürcherischen Inhaber der Schweiz. Automobilmeisterschaft 1934, der Herren Zwimpfer, Schneider und Rüesch), sowie der Erstplacierten der neugeschaffenen Sektionsmeisterschaft 1934, der Herren Sibold, Strub und Ruoff voraus. Ehrend wurde auch des leider tödlich verunfallten Glubkollegen und Rennfahrers U. Maag gedacht Den Gruss des Zentralvorstandes überbrachte Herr Zentralpräsident Dr. E. Mende. Nachdem das Jodeldoppelquartett des F. C. Zürich die Automobilisten noch mit schönen Gesangsvorträgen erfreut hatte, nahm die Vergnügungskommission das Szepter kräftig in ihre Hände Eine amüsante Schnitzelbank « Moderner Anschauungsunterricht in der Schule» machte durch die vorzügliche humoristische Glossierung verschiedener automobilistischer resp. zürcherischer Vorkommnisse viel Freude. Ein Schlager war wiederum die neue A. G. S.-Revue « Schweiz. Landesausstellung 1938 » bei der die in letzter Zeit oft fehlende zürcherische Tatkraft nicht gut wegkam. Von zu 90 Prozent mit eigenen Kräften vorzüglich dargeboten, bildeten die beiden Szenen am Grossmünsterturm und im Raritätenkabinett der Ausstellung die besondern Höhepunkte, die oft wahre Lachsalven entfesselten. Ein wirklich wohlgelungenes Herrenmartinimahl, das von guten Darbietungen gewürzt, die Clubkameradschaft in weitgehendem Masse gefördert hat. Aber auch die Damenmitglieder unterhielten sich in der Zahl von über 80 bei einem Damen-Martinimahl im Hotel « St. Gottbard » trefflich bei Musik und amüsanten Darbietungen des Cabaret Cornichon. Als nächste Veranstaltung findet Sonntag, den 25. November, 10.30 Uhr, im Seala-Cinema-Theater in Zürich eine Filmmatinee statt, an der der neue Citroen-Expeditionsfilm «La Croisiere Jaune», welcher die Durchquerung Asiens mit einem Dutzend Raupenschlepper schildert, zur Vorführung ge^ langt. Die Vorführung dieses Films, der bei der Erstaufführungin Paris einen besonders nachhaltigen Eindruck hervorrief, dürfte eine reiche Fülle seltener Expeditionserlebnisse und herrlicher Landschaftsbilder bieten. — Für den 6. Dezember ist eine Monatsversammlung in Zürich mit Lichtbildervortrag von Herrn Prof. Dr. A. Heim über « Im Auto von der Guineaküste durch die Sahara zum Mittelmeer » vorgesehen. S. SEKTION LUZERN. Unterha1tung$aben«J. Mi T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell. Jahresfest. Die für das grosse Sektionsfest verantwortliche Vergnügungskommission ist bei ihren umfangreichen Vorarbeiten wenigstens einer Sorge enthoben: sie braucht für den Anlass keine besonderen Propagandamassnahmen zu treffen. Ein gefüllter Saal ist ihr ohne Werbetrommeln zum voraus sicher, denn dieser Unterhaltungsabend ist nun einmal zu einem Fixpunkt in der Reihe der gesellschaftlichen Anlässe nicht nur der Sektionemitglieder, sondern der Stadt St. Gallen geworden. Das Problem stellt sich für dio Veranstalter also gerade umgekehrt, indem sie sich nicht darüber den Kopf zu zerbrechen brauchen, ob die Gäste kommen, sondern wie sie untergebracht werden können. Dieses Jahr wurde der bisherige Rahmen, der schon verschiedentlich eine Erweiterung erfahren hatte, neuerdings gesprengt, und die Feier in die Tönhalle verlegt. Abgesehen davon, dass sich deren Räumlichkeiten für Gesellschaftsanlässe recht gu eignen und diesen den richtigen festlichen Hintergrund bieten, so konnten rund 200 Karten mehr Ausgegeben werden. Trotzdem an die Tausend Personen zugegen waren, so vermochten neuerdings ejne Anzahl Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt zu werden. Die Entwicklung der Sektion hat eben die Grossenverbiltnwse St. Gallen» bereits überflügelt. Das« der die Kantone St. Gallen und h»ide Appenzell umfassende Regional-Club zablen- Iftässig Tt\m führenden Verkehrsverband geworden ist, vernahm man auch mit Genugtuung aus der Begrüssung von Gerichtspräsident Lutz, der u. a dae siebzehnhundertste Mitglied willkommen heissen konnte, das kurz vorher in die Sektion aufgenommen worden war. Wie sehr der Club bereits auch im öffentlichen Leben verankert ist, ergab sich aus der Anwesenheit zahlreicher Delegationen und Vertreter nicht nur der Schwestersektionen und befreundeter Verbände, sondern vorab der städtischen und kantonalen Behörden aus dem doch recht weitläufigen Wirkungskreis des T. C. S. Mit besonderer Freude wurde ferner die Anwesenheit von Prof. Delatniis registriert, welcher die Grüsse des Zentralpräsidenten überbraebter und sich in launiger Rede als halber St. Galler vorstellte, der gern an die in der Ostmark verbrachten entscheidenden Schuljahre zurückdenkt. Präsident Lutz deutete in trefflichen Worten di«sen prominenten Besuch aus Genf als eine erfreuliche Gewähr für die engere Fühlungnahme zwischen Zentralverwaltung und der Ostschweiz, sowie eine tatkräftige Berücksichtigung der «östlichen (Belang«». Um so beifälliger wurde die Zusicherung von Prof. Delaquis aufgenommen, der es als eine seiner Hauptaufgaben erachtet, die Entwicklung des Gesamtverbandes in dieser Beziehung zu fordern. Die erste Ueberraschung war das Proeramm selbst, das in einem «Vorwort> den um die Geschicke des Clubs besorgten Vorstand in Wort und BiM vorstellte, wobei die Vielseitigkeit seiner Mitlieder gebührend zur Geltung kam. Kaum hafte man diese Galerie der Bprühmthpiten richtig studiert, so hub auch schon die StadtmufliV unter der künstlerischen Leitung ihres Komponisten-Dirigenten zu einem reichhaltigen Konzert an, dessen Tonfülle, die weiten Räume für allzu kurze Zpit vollständig beherrschte. Den musikalischen Teil des Programms, der zur guten Tradition des Feste« trebört, ergänzten die Darbietungen piner Jodlprroppe, die mit ihren traulichen Hoimatklänepn so richtig die Bodenständigkeit der Feier zur Geltung brachte. Marfini, •der gewandt« Illusionist, amüsierte nicht nur mit seinen pleganten Tricks und einer Fingerfertigkeit, die selbst das wachsamste Auge zu täuschen vermag, sondern verstand es auch, auf verbändliche Art die Zuschauer zur Mitwirkung heranzuziehen. Kaum hatte «ich Irgend ein Ahnuncrsloser, der nur vom Parkett aus die Künste verfolgen wollte, versehen, so stand er schön "als «Partner» auf jenen Brettern, die die Welt bedeuten sollen. Während dieser Zauberkünstler durch die Geschicklichkeit seiner Hände verhlüffte. so brillierte die Tanzgrunpp, Benteie mit ihrer präzisen iBein- und Fusstechnik. die hauptsächlich bei den munteren Steptänzen zur Geltung kam. Neben dieser Synchronisierun? von Bewegung, Mu^ik und Gebärde kam auch der unsterbliche Walzer in pm BalMt zur wirkungsvollen Geltung. Der erklärte Lieblin? der Festgemeincf« war >ald der musikalische Clown, dessen tolle Einfälle nd instrumental« Vielseitigkeit viel Snass machte. Man musste «Lolot um seine Wurstigkeit beneiden und gerne möchte man möglichst oft mit ihm sin-' gen können «mir isch das gliieh!». .Auf alle Fälle erwies er eich ale ein' richtiger Sorgenbrecher und trug viel *zu ..der freudig gehobenen Stimmung bei, die das ganze Haue erfüllte. Zwei Kapellen sorgten im weiteren für tänzerischen Hochbetrieb. Im ersten Stock huldigte mehr die den modernen Tänzen ergebene Jugend den von Saxophon, Söhlagze.ug und Banjos gemixten Songs »und Schlagern, während zu ebener Erde eine tüchtige Ländlergruppe auf Klar-inett und .Bassgeige dudelte » und\ unermüdlich ihre «lüpfigen» Weisen zum besten gab. "Dazu in der Eingangshalle eine kleipe Budenstadt, wo mit allerlei Kurzweil und Geschicklichkeit der Hausrat oder die Innenausstattung; des Wagens ergänzt werden konnten. - Kurzum, die Tonhalle hatte ihren grossen Tag, der allen Lust und Freude machte und höchsten» dem Wirt teilweise über den Kopf zu wachsen schien. Es war ein wirkliches T.C.S.-Familienfest, von dem man sich bei weiterem Heimweg nur mit der tröstlichen Gewissheit etwas früher zu trennen vermochte, dass man nächstes Jahr, wenn alles gut geht, wieder mit dabei sein wird. Denn «für Vergnügen und für Sport, Präses Burk sorgt immerfort» berichtet der kleine Busch im Programm für, den, der es noch nicht wissen sollte. Er und seine- Mitarbeiter werden auch nächstes Jahr wieder auf dem Posten sein, und wenn sich bis dahin die Tonhalle noch vergrossern lässt, so werden nächstes Mal alle Platz finden und bei der vergnüglichen Partie mithalten. b. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Dor bunte Abend der Chauffeurfamilie, in den Kaufleuten, war nicht nur für den Gesamtvorstand eine Freude, sondern auch ßir alle unsere Ehren-, Frei-, Aktiv- und Passivmitglieder, mit Angehörigen, Freunden und Berufskollegen. Das beste Zeugnis für die Beliebthoit unserer Veranstaltungen, die sich jeweilen eines grossen Besuches erfreuen, darf die Tatsache registriert werden, dass diesmal der Saal nicht alle Teilnehmer fassen konnte und deshalb auch die Galerie und Restaurant in Anspruch genommen werden mussten. Der Gesamtvorstand möchte hiermit allon Teilnehmern und Besuchern -den besten Dank für die Beteiligung aussprechen, nicht zuletzt auch allen unsern Mitgliedern und verehrten Spendern, die uns zum schönen Verlauf und Erfolg verhelfen haben. Wir wären allen prleichgesinnten und noch fernstehenden Berufskollegen Techt dankbar, worin sie sich umgehend unserem Verein anschliessen würden. Jeden Donnerstag, ab 20 Uhr findet im Restaurant Zeushauskeller unser gemütlicher ^tammabend statt, woselbst jede gewünschte Auskunft gerne erteilt wird. Voranzeile. Unsere 0 ordentliche Generalversammlung findet definitiv Sonntag, den 3. Februar 1935 statt. Wir bitten, diesen Tag zu reservieren. Vergesst die Bereinigung der Finanzen nicht! Die Vereinsleitung. ' v«»»i» a« TourlstlkbiiHetfn des A.C.S. ; (m. K. =» mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Strassen. Die Befahrbarkeit der schweizerischen Passstrassen ist am 16. November morgens folgend«: Albula: gesperrt, Zufahrt im Albulatal bis Preda, Ketten erforderlich ab Bergan. Bernina: unpassierbar zwischen Pontresina uni Pozzolascio im Puschlav. •Briinig: schneefrei. Flüela: unpassierbar, von Daves her bie Gasthaus Tschuggen m. K. befahrbar. Forclaz: wieder m. K; passierbar. Furka: Urnerseite bis Realp m. K. offen; Walliserseite gänzlich gesperrt. Grimsel: Haslital m. K. bis Zentrale Handeck befahrbar; Walliserseite gesnerH. Orosser St. Bernhard, ab Liddes m. K. bis Bours St. Pierre offen. Ihergerege: angeschneit, o: K. passierbar. Jaun: unpassierbar, Freiburgerseite o. K. bis Dorf Jaun offen. « Julier- srejjpnwärfig infolge Schneeverwehungen gesperrt, Oberhalbstein m. K. befahrbar bi» Bivio. Klausen• unpassierbar zwischen Urnerboden und der Seelitalgalerie ob Urigen. Lenzerheide: Ueberfahrt o. K. möglich, Mitnahme von Ketten jedoch ratsam wegen stellenweiser Vereisung. Lukmanier: von Disentls m. K. bis Curaglia offen, Tessinerseite nur bis Olivone m. K. Maloja: Strasse breit g-epfadet, m. K. passierbar Ṁarohairuz: wegen Schneeverwehungen Ketten, notwendig. Montets: m.K. nffen. Morgins: Ueberfahrt m. K. möglich. Mosses: angeschneit. Ketten ratsam. In Riehtfarstellun? des Bulletins Nr 24 vom 2. November teilt die Eid?. Oberpostdirektion mit. dass die Col-des- Wosses-Paßstrasso für den Automobilverkehr dieses Jahr über den Winter hindurch nicht offen gehalten wird. Oberalp: unpassierbar zwischen Andermatt und Sedruni Ofen: wpsren Sclinppfall für Privatautos gpppprrt. wird durch Post-Raupenauto aufrecht erhallen. Pillon: tn. K. passierbar San Rprnnardin: srpsrvprrt zwischen HintPrrhcin und San Bernar^ino-Dorf. St. Ootthard- Nordseite o. K. offen big GSPCVnen; Weiterfahrt m.K. bis Hosppnthal möglich; Südspite (130 cm •'NenschnPO^ gepfanVt und o. K ab Airoln. Mitnahme von K"tfpn ratsam. Sinrplon: sresnpn-t. von Brig her m. K. bis Schutzhaus Nr. 2 fahrbar. Spliisren: unpassierbar. TTmbraH: pesporrt WeisRenfitein: Ue^pTfahrt fl. K. möglich. Wolf?ang: weeren Vereisung Ketten ratsam. Zufahrt nach Arosa m. K. ab Langwie«. Rhonotal weswn Schnfipfall gegenwärtig nur bis Fiesch o K. offen. Zufahrten nach OrindelwaH, Lauterbronnen, ^anderste? und Adelboden o. K. möglich. Saanenmöser: O.K. befahrbar. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BQchi. Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. BolNoer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.