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E_1934_Zeitung_Nr.094

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cass im Augenblick, in welchem ein solch kostbares Vorrecht — da« Recht Steuern zu erheben — angetastet wird, eine ganze Anzahl von Kantonen, die sonst nicht in hohem Masse förderalistisch gesinnt sind, sich mit Erfolg gegen die Verringerung ihrer Kompetenzen auflehnen würde. Es ist nicht schwer, eich vorzustellen, welche Aufregung eine Abstimmung von solcher Wichtigkeit nach sich ziehen würde. Wenn man in Betracht zieht, was der Automobilist bei diesem Wechsel des Steuersystems verdienen würde und dat>ei bedenkt, welchen Angriffen er zudem noch ausgesetzt würde, so stellt sich die Frage, OTJ die Vorteile die Nachteile wirklich auszugleichen vermöchten. Entgegen der Meinung der Sektion Locarno glaubt der Belicht der Zentralverwaltung, dass die Verteilung •der den Kantonen zustehenden Rückvergütung für den Unterhalt der Strassen, grosse Schwierigkeiten bieten würde. Es könnte sich nicht darum handeln, die Verteilung nach Einwohnern oder Automobilen vorzunehmen, indem dadurch Kantone wie Basel-Stadt und Genf, die ein äusserst kleines Strassennetz besitzen, dagegen eine dichte Bevölkerung und eine beträchtliche Menge von Fahrzeugen aufweisen, ungerechterweise zum Nachteil der Kantone mit grossein Strassennetz bevorzugt würden. Die andere Berechnungsart, d. h. die Verteilung nach Strassenkilometern, würde das Gegenteil bewirken. Die logische Folge der Verwirklichung der Benzinsteuer wäre der Unterhalt und die Verbesserung des Schweiz. Straesennetzes durch die Eidgenossenschaft. Der Widerstand, den die Kantone einem «eidg. Strassenaufseher» bereiten würden, dürfte aber besonders in den föderalistischen Gebieten recht beträchtlich sein. Andererseits ist diese Lösung vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus nicht annehmbar. Die .Gemeinden und Kantone, die keine Strassenbeiträge mehr zu bezahlen hätten, würden wetteifern, ura die schönsten Strassen zu erhalten. Die politischen Parteien würden bei jedem Bauernhof, bei jedem Weiter neue Strassen verlangen. Erhält aber der Bund den Auftrag, nur die Hauptstrassen zu unterhalten, so würde eine Gemeinde- und Kantonalsteuer notwendig, um den Unterhalt der weniger wichtigen Strassen bestreiten zu können. Endlich kommt ßem Problem auch eine internationale Bedeutung zu. Sind wir berechtigt, unsere gegenwärtige Besteuerungsart gegen eine Verbrauchssteuer zu vertauschen? Die internationale Konvention vom 30. März 1931 über die Besteuerung der ausländischen Automobile sagt in Art. 2, dass ausländische Motorfahrzeuge, die sich vorübergehend in einem andern Lande aufhalten, das sich der Konvention angeschlossen hat, für «inen oder mehrere Aufenthalte, die zusammen 80 Tage innerhalb eines Jahres ausmachen, steuerfrei sind. Laut Bundesbeschluss vom 19. September 1934 hat die Bundesversammlung den Bundesrat bevollmächtigt, diese Konvention zu genehmigen, und die Ratifikationsurkunden eind dem Sekretariat des Völkerbundes überreicht worden Ḋurch die Benzinsteuer würde der ausländische Automobilist die Verkehrssteuer automatisch schon vom ersten Tage seines Aufenthaltes in der Schweiz an bezahlen. Dies wäre unstreitig eine Abweichung Ton den Verpflichtungen, die die Schweiz durch die Unterzeichnung der Konvention auf sich genommen hat. Unter Umständen hätte man die Möglichkeit, dem Fremden bei seinem Eintritt in die Schweiz an der Grenze ein «Gutscheinheft» auszuhändigen, welches ihm erlauben würde, während 90 Tagen das unbesteuerte Benzin zu kaufen. Man kann sich aber leicht vorstellen, dass eine Kontrolle fast unmöglich und in allen Fällen äusserst schwierig •wäre, urirl dass diese Massnahme Missbräuehe nach sich, ziehen würde. Ueberdies sind dis Formalitäten- an der Grenze schon zahlreich und kompliziert germg, ohne dass man noch weitere beifügt, die den Tourismus noch mehr schädigen. Damit ist das Thema natürlich noch keineswegs erschöpft. So ist die Tatsache bemerkenswert, dass sich in verschiedenen Ländern mit starker Motorisierung des Strassenverkehrs eine zunehmende Propaganda für eine ausschliessliche Besteuerung des Betriebsstoffes geltend macht. So hat kein geringerer als Lord Nuffield, ein englischer Industrieführer und Leiter einer der bedeutendsten britischen Automobilfabriken erst kürzlich in verschiedenen Publikationen eine Lanze für dieses Besteuerungssystem gebrochen. Er sieht darin das beste Mittel zur weitern Popularisierung des Motorfahrzeuges, indem es auch dem kleinen Manne leichter fällt mit jedem Benzinkauf einen bescheidenen Betrag an Steuern zu entrichten, als wenn dies in ein oder zwei grossen Zahlungen und noch zum voraus geschehen Grossbritanniens Automobüproduktion. nungslosen Passagiere nicht selten heftig In dem vom 1. Oktober 1933 bis 30. September 1934 dauernden Betriebsjahr sind von prallen. Ganz bestimmt würde ein Aufschnal- nach vorn geworfen werden und hart auf* den englischen Automobilfabriken 346,230 len die Gefahr für die Wageninsassen sehr Personen- und Lastwagen hergestellt worden. ' Gegenüber dem vorjährigen Berichtsschlägen vermindern. Die modernen ge- stark bei Zusammenstössen oder gar Ueberabschnitt kann das diesjährige Ergebnis als schlossenen Stahlkarosserien halten ja meist neuer Rekord bezeichnet werden Im Vergleich zum Geschäftsjahr 1932/33 hat die sicheren Schutz bieten, wenn die Insassen sehr starke Stösse aus, so dass sie einen fast Produktion in der Periode von 1933J34 einenicht in ihnen herumgeworfen werden. Erhöhung um 23,4% zu verzeichnen. Auch eine Lösung. Um allen Verkehrsschwierigkeiten an Strassenkreuzungen oder Strassensternen in Großstädten abzuhelfen, hat ein Optimist allen Ernstes die Verwendung von Drehscheiben, wie sie im Eisenbahnbetrieb benützt werden, vorgeschlagen. Die Fahrzeuge hätten sich 'einfach auf die Drehscheibe zu begeben und solange zu warten, bis sie in der Richtung der gewünschten Strasse angekommen wären. Die Anregung stammt, wohlverstanden, nicht etwa aus Bern! Verkehrssünder werden mit Schulbesuch bestraft. Die hohe Zahl der Verkehrsunfälle in Chicago hat zur Folge gehabt, dass sich ein besonderes Sicherheitskomitee bildete, das nun der Oeffentlichkeit ein interessantes Projekt unterbreitet. Das Komitee empfiehlt nämlich, dass jeder Verkehrssünder neben der verwirkten Polizeistrafe noch dazu « verurteilt» werden möge, eine besondere für den Verkehr zu schaffende vierklassige Abendschule zu absolvieren, in der er mit Zuhilfenahme moderner Lehrmittel die Verkehrssicherheit solange erlernen muss, bis eine von ihm abzulegende schriftliche und mündliche Prüfung erweist, dass er nunmehr «strassenrein » ist. Soll man sich im Auto festschnallen ? Im «Motor und Sport» schlägt ein Einsender vor, dass man sich, ähnlich wie im Flugzeug, auch im Auto festschnallen sollte. Durch scharfes Betätigen der Bremsen entstehen sonst häufig Unfälle, die vermieden werden könnten, indem besonders die ahr muss. Ein sehr wichtiges Argument für die Benzinsteuer ist die technische Ueberlegung, dass der Konstrukteur sich beim Bau des Automobilmotors von wichtigeren Grundsätzen als dem Bestreben ein fiskalisch möglichst günstiges Verhältnis zwischen Hub und Bohrung herauszubringen, leiten lassen kann. Die oben wiedergegebenen Ueberlegungen zeigen aber deutlich, dass die Einführung einer Benzinsteuer nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Ohne einzelnen Argumenten gegen eine indirekte Besteuerung des Motorfahrzeuges das nämliche Gewicht beizulegen, wie dies in dem Berichte geschieht, gehen wir doch hierin mit den Ausführungen einig, dass das Pro und Contra nicht gründlich genug gegeneinander abgewogen werden kann, bevor eine grundlegende Aenderung der Bisteuerung in Aussicht genommen wird. Im übrigen scheinen die Strassenverkehrs-Interessenten in der nächsten Zeit leider ihre Aufmerksamkeit und Kraft vorerst dafür einsetzen zu müssen, dass sie nicht noch mit mehr Abgaben bedacht werden. Erst wenn diese Gefahr abgewendet ist, wird die Zeit für Steuerreformen gekommen sein. müsse und nicht die ganze Welt in Spuk versunken und verzerrt sein könne. «Wer bist du, armer Bruder? » fragte Grotjohann zuerst, mit der Anredeformel, die er seit seiner Erweckung zu gebrauchen pflegte. « Was heisst Bruder? » erwiderte Mathias, von der Seltsamkeit der Anrede mehr betroffen als von der Tatsache, dass der Tod zu sprechen begann. « Welcher Satan führt dich hierher, dass du die erschreckst, die in Frieden wandeln? Und weshalb hast du keine Haare auf dem Kopf, du Gespenst? » Nach diesen einleitenden Formeln entwikkelte sich ein sachliches Gespräch über Herkunft, Weg, Ziel und Verirrung, das Mathias mit der grossartigen Versicherung beschloss, dass in einer Stunde der Herr « Jonathan» nebst seiner « Frau Gemahlin » unter dem gesegneten Dach seines Glaubensbruders sanft und behütet schlummern werde. Von neuem der klingende Ton unterdrückter Fröhlichkeit hinter dem Grabenrand. Aufklärung über die Person der Tochter. Erneuter ergebnisloser Versuch des Schneiders, sich ritterlich von seinem Sitz zu erheben. Dumpfe Beschwörung von Teufelsspuk, Bann, Nachtmar, Alb und den Gespenstern des Erlengrundes. « Es wird Harz sein », sagte Marte und trat aus dem Schatten auf den Weg. Ueber ihre Erscheinung und diese Vermutung hatte Mathias lange zu grübeln. « Wenn es Harz ist», sagte er endlich langsam, « muss ich die Hosen ausziehen. » « Der Teufel riecht aus deinem Munde, Bruder », bemerkte der Kätner tadelnd, als sie sich niederbeugten, um seine Hände zu fassen. «Das Laster leuchtet von deiner Glatze, Bruder », erwiderte Mathias. Als sie ihn auf die Beine gestellt hatten, machte er nur eine grosse Handbewegung mit seiner Elle, sah einmal prüfend nach den Sternen und begann dann den Weg zurückzugehen, den er gekommen war. « Lassen wir das », sagte er abschliessend. Noch immer waren ihm die Bäume fremd, aber ein dumpfer Instinkt, aus der verklungenen Todesangst der Begegnung geboren, trieb ihn wie ein erschrecktes Tier auf den Weg zu seiner Höhle. Die beiden, schwankend zwischen Furcht und Vertrauen, schlichen hinter ihm her. Ob er den Weg auch ganz genau wisse? Es sei ihm, als rieche er Wasser, erwiderte der Sehneider rätselhaft. Aber sie wollten nicht zum Wasser. Der Vetter wohne im Walde. Wie der Hirsch schreie nach dem frischen Wasser, so schreie seine Seele nach dem Wassermann, rief Mathias. Alle Wege kenne der Wassermann, auch die zum Vetter, AUTOMOBIL-REVUE 1934 ilistischer Brennstoff-Zuverlässigkeitsfahrt. Eine grosse Zuverlässigkeitsfahrt mit einheimischen gasförmigen und festen Betriebsstoffen in Deutschland beabsichtigt die Automobil- und Flugtechnische Gesellschaft im Verein Deutscher Ingenieure im kommenden Frühjahr zu veranstalten. Zweck dieser Zuverlässigkeitsfahrt ist die Erprobung der neuen Betriebsstoffe im praktischen Betrieb. Zugleich ist eine Prüfung von Bereifungen aus künstlichem Gummi vorgesehen. Sowohl vom technischen als auch vom nationalwirtschaftlichen Standpunkt wird dieser Zuverlässigkeitsfahrt eine grosse Bedeutung beizumessen sein. Die Veranstaltung soll ein klares Bild über den Stand der Technik auf diesem wichtigen Gebiet bringen. Das Riesenrohr als Brücke. Eine bemerkenswerte Neuerung in der Konstruktion einer grossen Brücke, die zur Ueberquerung eines Tales gebaut werden soll, wird gegenwärtig in der Tschechoslowakei geprüft. Zwei übereinander gelagerte Betonbrückenkörper sollen miteinander durch eine Eisenkonstruktion verbunden werden, wodurch gewissermassen ein Riesenrohr aus Eisen und Beton entsteht. Während im Innern des Rohres der Schnellverkehr durchgeleitet würde, soll die Fahrbahn an der Oberseite des Rohres zur Aufnahme des normalen Verkehrs und die Trottoirs für die Fussgänger dienen. Bei den statischen Berechnungen und Messungen hat es sich gezeigt, dass diese neuartige Konstruktion eine grosse Festigkeit aufweist und die ganze Brücke äusserst leicht gebaut werden kann. P. S. Wie unmittelbar vor Redaktionsschluss bekannt wird, haben sich Zentralkomitee und Präsidentenkonferenz des A.C.S. nach Entgegennahme des Berichtes überVorund Nachteile einer Benzinsteuer gegen die Einführung einer solchen ausgesprochen. Dadurch ergibt sich eine einheitliche Auffassung der hauptsächlichsten Verkehrsverbände in dieser Frage, indem unseres Wissens auch die Zentralorgane des T.C.S. sowie die Syndikalkammer einer Benzinsteuer aus ähnlichen Ueberlegungen heraus ablehnend gegenüberstehen. Zunhev Notizen Zürcher Verkehrsgesetz. Trotzdem man es anfänglich bei der Aufstellung der Gesetzesvorlage von regierungsratlicher Seite nicht für nötig befunden hatte, die Strassenverkehrsinteressenten zur aktiven Mitarbeit beizuziehen und auch deren in wiederholten Eingaben geltend gemachte Postulate vom Regierungs- und Kantonsrat grösstenteils unberücksichtigt blieben, hielt es nun die kantonale Polizeidirektion doch noch für angezeigt, die Verkehrsinteressenten nochmals zu auch die zu allen Vettern. Wer nun wieder der Wassermann sei? Das sei der Mann, der mit den Toten spreche ... Grotjohann drehte sich nach seiner Tochter um, aber sie lächelte ebenso wie auf der Schonung. Sie war viel zu müde, um sich zu fürchten. Als der Wald sich öffnete und die Eichen über Jürgens Hütte in den weissen Himmel traten, wusste Mathias sich zu Hause. « Komm her, Glatzkopf», sagte er und blieb stehen, « siehst du nun, dass ich alle Wege weiss? Dort unter den Eichen ist der Wassermann. Dort ist das Dorf der Blindschleichen, die mir einen Eimer vor die Füsse gestellt haben, und bitterlich sollen sie noch weinen darum. Dort drüben ist das Dorf der Frösche, und es ist ebenso dreckig wie das hier. Und zwischen beiden geht die Fähre, und der Fährmann kann einen Kahn allein auf den Rücken heben. Wir lieben uns nicht, aber er ist stärker als ich, und deshalb soll ihn auch der Teufel holen...» , « Aber im Walde wohnt er, Bruder », rief Grotjohann verzweifelt. «Und von keiner Fähre hat er mir geschrieben.» Statt einer Antwort streckte Mathias seine eiserne Elle aus, legte den Winkel um Grotjohanns Nacken und zog den Widerstrebenden dicht unter seine Augen, die noch immer eine Neigung zur Verdoppelung einfacher Ob- NO 9* einer Aussprache einzuladen. Es bedeutete dies wohl ein letztes Unterfangen zur eventuellen « Rettung» des ungenügenden Gesetzeswerkes, nachdem wie die Polizeidirektion nun selbst zugeben musste, die Annahme desselben schon im Kantonsrat gefährdet ist. Die Aussprache vom 13. November zeigte, dass sich die Verbände in ihren Begehren einig sind und sich Regierung samt Parlament einer geschlossenen Einheitsfront gegenüber befinden, die heute fest entschieden ist, den Abstimmungskampf mit aller Macht und mit allen Mitteln zu führen, wenn die endgültige Verwerfungsparole ausgegeben werden muss. Auf Verlangen von Herrn Regierungsrat Pfister gab Herr Dr. E. Bircher nochmals die wichtigeren Postulate der Verkehrsverbände bekannt, die als Minimalforderungen geltend gemacht werden und sich wie folgt zusammenfassen lassen : 1. Beseitigung des allgemeinen Verbotes von Rennveranstaltungen (Art. 7). 2. Eliminierung von Art. 11 betreffend Beitragspflicht der Grundeigentümer an Parkplätze. 3. Finanzielle Erleichterungen in Form einer allgemeinen Steuerreduktion oder, wenn dies die Finanzlage des Kantons nicht erlauben sollte, einer Reduktion einzelner Positionen, Beseitigung der Mehrsteuer bei Einstellung eines Ersatzwagens und Verwendung des Kontrollschildes für einen zweiten Wagen ohne Steuerzahlung, Reduktion der Steuer für alte Wagen, Beseitigung der Zuschläge von 3 und 10 % bei ratenweiser Bezahlung der Steuer. 4. Abgabe einer gebührenlosen Quittung bei Rückgabe der Schilder (Art. 17). 5. Verwendung der Motorfahrzeugsteuern durch Kanton und Städte Zürich und Winterthur nur für Strassen I. Klasse unter Eliminierung der Strassen II. Klasse. 6. Abgabe der Polizeikontrollschilder zum Gestehungspreis. 7. Zulassung derjenigen Fahrzeuge, welche den festgelegten Höchstmassen der Karosserie nicht entsprechen, auch nach Ablauf von 5 Jahren. 8. Obligatorium des Anbringens einer Reflexlinse an Handwagen. 9. Einvernahme des fehlbaren Fahrers durch die Polizeidirektion bei Entzug der Fahrbewilligung, welcher zudem aufschiebende Wirkung zukommen muss. 10. Andere Fassung von Art. 65 betreffend Zulassung der Blutprobe, indem sich diese. Vorschrift nur auf den Angeschuldigten und den Geschädigten beziehen soll. Ein positives Resultat war der Aussprache vom 13. November nicht beschieden, indem die kantonale Polizeidirektion auch diesmal keine Zusicherunsren in Aussicht stellen konnte zumalen für den 17. November noch eine Besprechung mit Vertretern der einzelnen Kantonsratsfraktionen vorgesehen war. Immerhin dürfte Herr Regierungsrat Pfister) von der Unterredung den bestimmten Eindruck erhalten haben, dass sich alle Verbände der Verkehrsliga darüber einig sind, dass, wenn ihren berechtigten Postulaten nicht Rechnung getragen wird, die Verwerfungsaktion eine beschlossene Sache ist und solche sofort einsetzen wird. Gleichzeitig wurde auch darauf hingewiesen, dass, wenn das Gesetz verworfen wird, es nicht, wie die Regierung glaubt, einfach beim alten bleibt. Die Verkehrsinteressenten haben mit ihrer ablehnenden Stellungnahme zum Gesetzesentwurf gleichzeitig die Lancierung einer Initiative angekündigt, welche die Schaffung eines verkehrsfreundlichen Gesetzes bezweckt. V jekte hatten. «Einen schlechten Charakter hast du, Glatzkopf», sagte er nach grübelnder Betrachtung des fremden Gesichtes. «Deine Nase ist schief, sehr schief, und das ist schlimm. Der Krugwirt bei den Blindschleichen hat eine schiefe Nase, und deshalb hat er sich auch einen Wolfsköter zugelegt... schlimm, Bruder... wer weiss, was du für einen Vetter im Walde sitzen hast...» Und damit Hess er den sich unwillig Sträubenden los. Jürgen sass im Ziegenstall und rieb seit seiner Heimkehr den Leib des stöhnenden Tieres. Es hatte den Pflock aus seiner Weide gerissen und war auf frischen Klee geraten. « Du Dumme », sagte er leise, « was hast du nun davon... was fange ich denn an, wenn du auch fortgehst... so dumm seid ihr... immer mit dem Magen denkt ihr... so weh tut es... ja... noch ein Weilchen, du Dumme.» Der Klöppel donnerte an der Pflugschar, als melde er den jüngsten Tag. Jürgen richtete sich auf. Sterne tanzten von der Anstrengung vor seinen Augen, und seine Gedanken gingen zum Friedhof zurück, ob es vielleicht von dort komme. Aber er fühlte nichts von der leisen Kühle, die sich sonst zwischen Herz und Atem schob, wenn das Unsichtbare sichtbar wurde. So ging er langsam hinaus. (Fortsetzung im «Autler-Feierabend».)

N« 94 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Die Saison 1934 im deutschen Urteil. Die vergangene Sportsaison, die den Deutschen überraschend starke Erfolge gebracht hat, fand selbstverständlich in der gesamten Presse ein begeistertes Echo. Die Berichterstattungen über die grossen internationalen Rennen drängten über den eigentlichen Raum des Sportteils hinaus und begannen manchmal schon auf der ersten Seite der Tageszeitungen. Wichtige Siege wurden in gewaltigen Schlagzeilen verkündet und das Interesse am Automobilsport in Kreisen geweckt, die sich bis jetzt überhaupt nie damit beschäftigt hatten. Die Erklärung dieser Aufmerksamkeit ist sehr einfach: Auch die sportliche Behauptung wurde im Dritten Reiche zu einer Prestige-Frage, und wenn irgendwo im Ausland ein Mercedes-Benz oder ein Auto-Union-Wagen als Erster durchs Ziel jagte, dann war das nicht mehr ein Erfolg der Firma, sondern ein Sieg der ganzen Nation. In dieser Hinsicht ist ja auch die Entwicklung im Automobilsport sehr zu begrüssen, da das Ringen um die technische Vollendung und der gesamte Einsatz der Fahrer nun wieder weit über die persönlichen Interessen hinausreichen und zur Angelegenheit eines ganzen Volkes werden. Man durfte so mit Recht auf die Kommentare der deutschen Presse über die vergangene Saison gespannt sein. Es sei offen zugegeben, dass manches Blatt in der Begeisterung für unsere Ohren etwas zu laute Töne gefunden hat, denn nichts schreitet heute schneller fort, als die Evolution der Technik, und schon jetzt steht mit aller Sicherheit fest, dass Deutschland in den nächsten Jahren härtere Nüsse zu knacken kriegen wird als 1934. Die Italiener lassen sich eine derartige Schlappe, wie sie sie dieses Jahr erlebten, nicht gefallen. Wir zitieren wahllos aus deutschen Blättern: «Es war ein 'Jahr unerhörter, in der Geschichte des Autorennsportes noch nie erlebter Triumphe... Es war ein Wunder: Die deutschen Wagen holten sich, wo sie in grossen internationalen Rennen auftraten, mit riesenhaftem Vorsprung die ersten Preise.» Um so willkommener ist der unvoreingenommene Versuch einer gerechten Wertung des verflossenen Jahres, der vor kurzem in durchaus objektiver Weise in einer führenden deutschen Zeitung unternommen wurde. Auch dieser Ueberblick enthält eine Bewertung der Fahrer, entsprechend den Leistungen während des Jahres. In dieser Klassierung schneidet Stuck mit 28 Punkten als Erster ab. Fagioli liegt mit 23 Punkten auf dem 2. und Nuvolari mit 21 Punkten auf dem 3. Platz. Es folgen 4. Chiron, 5. Varzi, 6. Caracciola, 7. Moll, 8. Momberger, 9. v. Brauchitsch, 10. Prinz von Leiningen, 11. Pietsch und 12. Graf Trossi. Auch diese Aufstellung scheint uns _anfechtbar; jedenfalls sind vor allem die Rennen berücksichtigt worden, bei denen deutsche Piloten starteten. Sonst wäre es niemals möglich, dass ein Varzi erst auf dem 5. Platz folgt. Gefühlsmässig möchte die deutsche Zeitung bei einer Bezeichnung des besten Fahrers Stück, Caracciola, Nuvolari und Chiron in die engere Wahl ziehen. Es wird allerdings zugegeben, dass das Können eines Piloten von vielen Faktoren abhängt und festgestellt, dass wohl Nuvolari auf einem deutschen Wagen die gewaltigsten Leistungen vollbracht hätte. Wollte man ein ganz zuverlässiges Resultat, dann müsste man die Ergebnisse mehrerer Rennen werten, in denen die Fahrer jedesmal auf anderen Fabrikmarken gestartet sind. Leider lässt sich das nicht durchführen, obwohl es vom sportlichen Standpunkte aus der Idealfall wäre. Der Entschluss der Daimler-Benz, Fagioli zu engagieren, wird als ausgezeichnete Idee gelobt und anderseits mit gewissem Bedauern darauf hingewiesen, dass ausser Stuck, Caracciola und Fagioli die andern deutschen Fahrer nicht über ein Mittelmass hinausgekommen sind. Die Notwendigkeit des tüchtigen Nachwuchses bleibt jedenfalls unbestritten. Auf die Frage: «Welcnes sind die besten Wagen», erfolgt natürlich die Antwort: Die neuen deutschen Maschinen. Nach der genauen Punktberechnung, wie sie bei den Fahrern angewandt wurde* kommt das Blatt zur überraschenden Feststellung, dass die Auto-Union und die Daimler-Benz-Werke insgesamt je auf 43 -Punkte kommen. Unter den gleichen Bedingungen ergibt sich allerdings für Alfa Romeo die Ziffer von 61 Punkten. Gerne wird zugegeben, dass diese italienischen Wagen wohl geschlagen sind, aber voraussichtlich von viel stärkeren, gefährlichem Typen gefolgt werden. Bei keinem Rennen fehlt Alfa Romeo in der Liste der Erfolgreichen. Maserati schneidet mit 24 Punkten ab. Der dieses Jahr angewandte 3-1-Typ wird als ausgezeichneter Wagen gerühmt, der sich noch in der Entwicklung befindet und keineswegs unterschätzt werden darf. Noch schlechter steht Bugatti da, wobei man aber berücksichtigen muss, dass die elsässische Firma, Sportnachrichten in der Erkenntnis, dass ihre bisherige Konstruktion überholt war, sich sehr zurückhielt, bis sie dann mit dem ausgereiften Typ aufrückte, dessen Schlusserfolge internationales Aufsehen erregt haben. Das Blatt schliesst seine Betrachtung mit der Warnung, vor den Absichten der Italiener und Franzosen auf der Hut zu sein, da beide gegen Deutschland einen Generalangriff planen. bo. Lord Howes Urteil über die modernen Rennwagen. Der bekannte englische Rennfahrer Lord Howe, der schon seit vielen Jahren auf allen Bahnen Europas immer ein hochgeschätzter Gast ist, erzählte kürzlich in einer englischen Fachzeitschrift von den Eindrücken der vergangenen Saison. Da Lord Howe ein alter Fachmann ist und auch jetzt immer noch zu der Elite tier internationalen Fahrer gehört, dürfte sein Urteil ganz besonders interessieren. Nach seiner Auffassung geht die vergangene Saison als eine besonders bedeutungsvollein die Geschichte ein. Die neue Rennformel konnte es nicht verhindern, dass mit den modernen Rennwagen Geschwindigkeiten bis zu 300 km/St, erreicht wurden. Derartige Durchschnitte sind nicht mehr ungefährlich, und Lord Howe betont ausdrücklich, dass die neuen Modelle alle schwer zu fahren sind. Auch auf trockener Strasse hätte man alle Mühe, die Maschinen in den Händen halten zu können, noch viel schwieriger werde dies auf nassen Pisten. Die steigenden Geschwindigkeiten und die schwere Handhabung der neuen Wagen machen es mehr als je notwendig, dass nur erstklassige Piloten in den Rennen erscheinen. Nach dem Urteil von Lord Howe sind es gegenwärtig höchstens 10 Fahrer, die befähigt sind, die modernen Maschinen souverän auch bei höchsten Geschwindigkeiten zu führen. Am meisten Interesse bringt der berühmte Engländer dem Auto-Union-Wagen entgegen, dessen Schöpfung er als absolut revolutionär bezeichnet. Die Maschine Dr. Porsches hat ihm von Anfang an den stärksten Eindruck gemacht. Er erzählt, dass er bei den Rennen, wenn vor ihm in einer Kurve ein Auto-Union-Wagen gelegen wäre, jedesmal geglaubt hätte, dessen Hinterachse wäre gebrochen — dies nur als Folge der unabhängigen Federung der Räder. Wenn man sich in einen dieser Wagen setze, dann sei man verblüfft von der ausserordentlichen Langsamfahren Anhalten Der Vergaser-Frei - lauf erlaubt auf der Geraden wie auch auf abschüssiger Strasse 8, Av. Pictet de Rochemont Tel. 48.336 Tiefe des Sitzes. Der Fahrer ist so gut geschützt, dass sich manchmal die Piloten über die starke Hitze beklagt haben, die sich im Fahrerraum entwickelte. Auch dieser Wagen soll schwer zu fahren sein, und das vor allem in den Kurven. Lord Howe berichtet, dass verschiedene Auto-Union-Fahrer bei ihren ersten Probefahrten in den Kurven die Hinterräder abbrachen. Auch der Mercedes-Benz-Wagen erscheint Howe als eine glückliche Schöpfung, die sich allerdings an die konventionelle Bauart der letzten Jahre anlehnt. Diese Maschinen erreichen ebenfalls phantastische Geschwindigkeiten und haben den Vorteil der unabhängigen Radabfederung. Lord Howe glaubt denn auch, dass alle neuen Rennwagen nächstes Jahr diese Neuerung besitzen werden. Als besonderes Charakteristikum der Untertürkheimer Rennwagen nennt er den ausserordentlichen Lärm, und er findet es sehr begreiflich, dass sich die Fahrer dieser Maschinen vor einem langen Rennen die Ohren mit Watte vollstopfen. Auch wenn man mit dem eigenen Wagen mit höchster Geschwindigkeit dahinrase, höre man die hinter oder vor einem liegenden Mercedes-Wagen deutlich heraus. Der englische Herrenfahrer meint scherzweise, ein Signalhorn brauche an den Untertürkheimer Wagen nie montiert zu werden! Auch die Bugatti-Wagen verdienen alle Aufmerksamkeit. Der neue Typ liegt viel tiefer als alle bis jetzt gebauten Modelle dieser Firma. Lord Howe stellt die Frage « Kommt Bugatti wieder ? » und beantwortet sie durchaus optimistisch. Er weist auf die überaus eindrucksvollen ErfoJge dieser Marke im zweiten Teil des Jahres hin und nenint vor allem die hervorragende Leistung von Dreyfus in Bern. Die Alfa Romeo-Monoposti findet er einfach «wonderful», auch wenn sie sich den moderneren Konstruktionen dieses Jahres beugen mussten. Die neuen Maserati 3000 ccm unterscheiden sich nach seiner Auffassung von den Alfa Romeo- Wagen nur sehr wenig. Beiden Wagen soll die sehr schwierige Handhabung gemeinsam sein, und beide erreichen gleichfalls hohe Durchschnitte, ohne jedoch an die Spitzenzeiten der Deutschen heranzukommen. Mit besonderer Hoffnung blickt er natürlich auf die Entwicklung des englischen E.R.A.-Wagens, mit dem der britische Typ geschaffen wurde, der auf internationalem Boden den Kampf gegen die kontinentalen Produkte aufnehmen soll. Lord Howe schliesst seine interessante Betrachtung mit einem überzeu- rsparnis! ZENITH ohne Brennstoff zu fahren. Selbststarter ZENITH 1OO% automatischer Starter 40°/ 0 Ersparnis auf sämtlichen bis heute auf dem Markt erschienenen Starter- Systemen. G e n e r a l v e r t r e t u n g f ü r d i e S c h w e i z : Genf Zürich Bern Talstrasse 32 Tel. 39.723 Monbijoustrase 16 Tel. 23.340 genden Bekenntnis zum Automobilsport, der für die Entwicklung des Automobilismus hochwillkommene Schrittmacherdienste leistet, bo. Die Bugatti-Mannschaft komplett. Früher als je werden auf die nächstjährige Saison hin die Mannschaften der grossen Firmen zusammengestellt. In der letzten Nummer veröffentlichten wir eine erste Uebersicht über die wahrscheinlichen Fahrerformationen, und nun erfährt man weiter, dass die Bugattiequipe soeben definitiv formiert wurde. Diese wird im Jahre 1935 aus den Fahrern Wimille, Benoist und Taruffi bestehen. Kein anderer Pilot wird die kommende Saison ebenfalls ganz oder teilweise auf den neuen Maschinen der Molsheimer Werke bestreiten. Die Equipe wird sich voraussichtlich gut bewähren. Den beiden jungen Kräften Wimille und Taruffi ist der bewährte, ältere Benoist gegenübergestellt. Taruffi ist bekanntlich beim Grossen Preis von Tripolis dieses Jahr auf Maserati schwer verunglückt und musste monatelang aussetzen. Seine Fahrerqualitäten sind aber ganz hervorragend. Italien hat es also wieder nicht verhindern können, dass Landsleute zur Konkurrenz übergegangen sind. Chiron wieder bei der Scuderia Ferrari. Auch die Scuderia Ferrari' ist im Begriffe, ihre Mannschaft für 1935 zu komplettieren. Der von uns kürzlich gemeldete Besuch Chirons in Italien hat das erwartete Ergebnis gezeigt: Louis Chiron fährt auch 1935 für den grossen italienischen Rennstall. Damit ist es also mit den Gerüchten über eine Anwerbung des Monegasken durch die Daimler-Benz A.G. definitiv nichts, und Chiron wird nächste Saison auf den mit so gewaltiger Spannung erwarteten neuen Alfa Romeo-Maschinen zu sehen sein. Ob die bereits aus fünf Mann bestehende Equipe noch weitere Verstärkung erhält, mag eher zweifelhaft erscheinen. Trossi und Comotti gehören der Ferrari-Mannschaft auch 1935 an, und Brivio und Dreyfus sind ebenfalls vor einiger Zeit angeworben worden. Von Nuvo'lari, um den einige Zeit das Gerücht ging, er werde gleichfalls wieder in die Moderfeser Dienste treten, verlautet noch immer nichts Genaues. Vor neuen . Rekordversuchen Caracciolas. Rudolf Caracciola plant die Durchführung neuer Rekordversuche auf der Berliner Avus. Eine erste Fahrt auf Mercedes-Benz war bereits auf den Freitag angesetzt, doch musste sie wegen der Nässe der Bahn wieder abgesagt werden. Sobald die Strecke richtig trocken ist, werden die Versuche aufgenommen. Caracciola will den von Stuck vor kurzem aufgestellten Bestzeiten bis zu 100 km zu Leibe rücken. in dos* Sdi *•» Sitzungen des Zentralkomitees und der Nationalen Sportkommission des A.C.S. Das Zentralkomitee des A. C. S. trat vergangenen Samstag nachmittag in Bern zu einer wichtigen Sitzung zusammen. Wie wir schon zum voraus ankündigten, kam dabei auch der von der Gesellschaft «Melorad» und der Sektion Genf des A. C. S. vorgeschlagene Grosse Preis von Genf 1935 zur Sprache. Das Komitee befasste sich eingehend mit der Frage, ob dieses Rennen für die nächste Saison genehmigt werden soll. Nach einer 2Vt stündigen Diskussion wurde beschlossen, den endgültigen Entscheid bis zum 15. Dezember zu verschieben, der nächsten Sitzung des Zentralkomitees am Vorabend der Winter-Delegiertenversammlung des A. C. S. in Bern. Im weiteren wurde das Organisationskomitee für das Klausenrennen beauftragt, die ersten vorbereitenden Arbeiten für das Rennen im Jahre 1936 an die Hand zu nehmen. Dies soll jedoch nur unter der Bedingung geschehen, dass die Behörden mehr Verständnis als bis jetzt zu zeigen gewillt sind. Es soll verhindert werden, dass im Falle schlechten Wetters ungünstige finanzielle Ergebnisse zu gewärtigen sind. Ferner wurde die Wintersportwoche des A. C. S. auf Ende Januar 1935 nach Arosa angesetzt. Die Nationale Sportkommission des A.C.S. wird sich nächsten Samstag nachmittag, den 24. November, ebenfalls in Bern besammeln. In der Sitzung wird von der Delegierten Bericht über die Herbsttagung der internationalen Sportkommission der A. I. A. C. R. erstattet. Weitere Rapporte werden vorgelegt über den Grossen Preis der Schweiz, den Grossen Preis von Montreux und über die nationalen Rennen. Die Kommission wird im ferneren die Sportresultate des Jahres 1934 homologieren und den Kalender für die Saison 1935 ausarbeiten. Die von den verschiedenen Sektionen und den Fahrern vorgelegten Wünsche und Vorschläge werden zur eingehenden Prüfung kommen, ebenso wie die im nationalen Sportreglement anzubringenden Modifikationen. Schliesslicb wird die N. S. K. auch noch die in den Verwaltungsstatuten vorzunehmenden Aenderungen besprechen, soweit diese in ihren Kompetenzbereich fallen. Bekanntlich wird sie sich auch bemühen, für das Jahr 1935 eine neue Formel für die schweizerische Automobilmeisterschaft zu finden.