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E_1934_Zeitung_Nr.101

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N°101 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 13 das Interesse,, das Gegenstand-dex •Versicherung bildet; nur der Eigentümer kann ver- Übergang der Rechtsschutzversicherung auf langen, dass die Gesellschaft sich seiner An- annehme. Es ist daher nicht den Erwerber des Motorfahrzeugs. Die An-gelegenheiwendbarkeit des Versicherungsvertrages G. richtig, dass nur eine lose Beziehung zur Art. 54, wonach bei Handänderung am Gegenstand des Versicherungsvertrags Rechte erlässliche. Erlisöht wie bei der Sachversi- Sache bestehe; diese Beziehung ist eine un- und Pflichten auf den Erwerber übergehen, cherung und bei der Haftpflichtversicherung auf * die Rechtsschutz-Versicherungen, wie zufolge t Handänderung das Interesse des DAS und CAP ist vom Obergericht des Kantons Zürich als Kassationsinstanz gegen Ur- Leistung und kann der Versicherungsvertrag bisherigen Versicherungsnehmers an der teile des Einzelrichters mit Entscheid vom nur aufrecht erhalten Werden, wenn'Rechte 18. Oktober 1934 mit im wesentlichen folgender Begründung bejaht worden: den Erwerber der Sache übergehen, so ^fst und Pflichten aus demselben automatisch auf nach der Regel des Art. 54 Abs. 1 VVG zu «Wortlaut und Stellung von Art. 54 VVG entscheiden. Der Nichtigkeitsgrund von §344 im Abschnitt «Besondere Bestimmungen über Ziffer 9 ZPO trifft freilich nur zu bei Vorliegen klaren Rechtes urid als klares Recht kann die Schadenversicherung» würden zwar vermuten lassen, dass seine Anwendbarkeit auf nur eine Vorschrift betrachtet werden, welche bei sorgfältiger Prüfung nicht verschie- das Gebiet der Sachversicherung beschränkt sef und die Kommentatoren Ostertag/Hiestand dener Auslegung fähig ist bzw. eine Gesetzesbestimmung, deren Auslegung-in 'Doktrin vertreten in der Tat diese Auffassung. Im Gegensatz dazu wird, im Kommentar Rölli/ Jäger* Note 12 zu Art. 54 ausgeführt, die Bestimmung erfasse auch solche Haftpflichtversicherungen, welche sich an das Eigentum oder an den Gebrauch einer bestimmten Sache so anknüpfen, dass mit deren Handänderung beim bisherigen Versicherungsnehmer das Interesse erlischt; unter die Vorschrift falle also nicht nur die Versicherung der Haftpflicht eines gewerblichen Betriebes, sondern auch diejenige, die mit dem Eigentum oder Besitz eines Hauses oder eines andern gefährdenden Werkes oder Tieres oder eines gefährdenden Transportmittels (Automobil) verbunden ist, denn der Zweckgedanke sei hier der nämliche wie bei der eigentlichen Sachversicherung. Auf diesem Boden steht denn auch die Rechtsprechung fast ausnahmslos. Die gleichen Erwägungen treffen für die Rechtsschutzversicherung zu, die eine kostenlose Verbeiständung des Eigentümers oder Beisitzers eines Automobils bezweckt, wenn es glrt, von einem haftbaren Dritten oder von der 'eigenen Versicherungsgesellschaft Ersatz des durch einen Unfall verursachten Schadens erhältlich zu machen oder seine Verteidigung gegenüber Behörden und Gerichten zu übernehmen. Auch hier ist die Versicherungsleitung, d. h. die Schadloshaltung für Kosten aller Art dem Versicherungsnehmer zugesichert um seiner Eigenschaft als Eigentümer eines Automobils willen. Das versicherte Interesse am Rechtsschutz knüpft also an eine auf das Eigentum abstellende Beziehung zur Sache an. Mit der Veräusserung des letzteren wechselt auch. und Praxis unbestritten ist. Wie schon be-- merkt, haben sich die Kommentatoren Östertagund Hiestand gegen eine Ausdehnung des Art. 54 auf andere als Sachversicherungen ausgesprochen, dabei aber anerkannt, daiäs dem Gesetzgeber ein «Systematischer Irrtum» unterlaufen sei und die ' Rechtsspre-, chung sich der Ansicht von Rölli/jäger angeschlossen habe. Somit weist das Gesetz nach der Ansicht von Ostertag/Hiestand eine' Lücke auf, welche vom Richter, auszufüllen; ist und durch die Rechtsprechung auch aus-" gefüllt wurde. Es war gegeben, zu diesem* Zweck auf Art. 54 Abs. 1 zurückzugreifen, wie es in den erwähnten gerichtlichen Entscheidungen geschehen ist. In solchen Fällen, wo sich, abgesehen von Zufallsentscheidungen, eine einheitliche Praxis herausgebildet hat, darf ungeachtet eines in der Doktrin zum Ausdruck gelangten Bedenkens von klarem. Recht gesprochen werden.» ; - ! Dr. H. Meyer-Wild, Zürich. den Kanfonen St. Gallische Automobilsteuer. In der Sitzung des«, st. gallischen Grossen Rates vom 15. November ist bei der Debatte ijber den Ausbau der Staatsstr^ssen von regierungsrätlicber Seite erklärt' worden, dass die Frage einer Erhöhung der Autotäxen in -Verbindung mit dem Budget noch geprüft'werde. Seitj, her ist bekannt geworden, dass der st; gallische Regierungsrat im Sinne einer Erhöhung der^ubw* mdbil-Grundtaxe von Fr. 120.-^ '.-aui.'Fjr,. „iSO..!-^ dtizu Stellung genommen hat. Es wird' iftit"etÄ^r 1 Einnahmevermehrung von Fr. 120.000.— gerechnet^ Diese beabsichtigte Mehrbelastung der Automobil .listen,wir^.be/grijfl.dej mit der Jfotwgniigkeit, Geld- mitte!' hereinzubekommen für weitere Strassenbauarbeiteri und damit" Arbeitsbeschaffung, ebenso für die Subv%ntionierung der finanziell bedrängten Gemeinden, soweit es sich um Mittel für Strassenverbesserung handelt. Man wird gegen den Ausbau unseres Strassen^ netzes nichts einwenden können und es nur lebhaft unterstützen, wenn, im Gegensatz zu früher, die aus einer Sonderbesteuerung hereingebrachten Gelder auch wirklich ihrer Zweckbestimmung zugeführt werden. Alle Verkehrsabgaben sind als Sonderbesteuerung zu betrachten und sollten ausschliesslich für die Strassenverbesserungen verwendet werden, denn für den Unterhalt der Strassen hatte der Staat auch vor dem motorisierten Verkehr aufzukommen. Es darf ruhig behauptet werden, dass den Motorfahrzeugbesitzern seit der Wiederfreigabe des Verkehrs im Jahre 1919 ganz enorme Leistungen zugemutet wurden und die gewaltigen Kosten für das heutige, ausgebaute Strassennetz zum grossen Teil aus der Sonderbesteuerung der Automobile (kantonale Taxen, Benzinzoll, Einfuhrzölle für Automobile etc.) bestritten worden sind. Wenn nun bis 1913 jährlich rund eine Million Franken für das Strassenwesen ausgegeben wurde und nach dem letzten, d. h. zweiten Ausbauprogramm jährlich Fr. t.400.000.— aufgewendet werden sollen; so ist festzustellen, dass diese Summe in keinem Verhältnis zu den jetzigen Einnahmen aus Verkehrsabgaben stehen. Man mutet den Automobilisten, wie zur Zeit, da es nur Luxusauto gab, zu, für beinahe alle Auslagen des Strassenbaues aufzukommen. Er soll auch herangezogen werden zur Ausbilanzierung der Staatsrechnung. Gewiss ist es erfreulich, wenn festgestellt werden kann, dass das etste Bauprogramm, das bis 1936 gehen sollte, bereits ausgeführt ist, und es wäre zu wünschen, wenn . die Bauarbeiten in gleichem Tempo weiter gefördert werden konnten. Soll, nun der Motorfahrzeugbesitzer unter den verschiedenartigen Gattungen von Strassenbenützern allein für' die Mittel aufkommen? Sind die Opfer, die er bisher zu bringen hatte und gegenwärtig noch bringen muss, nicht mehr als genügend? Ist der Zeitpunkt nicht denkbar ungünstig, in unserem von der wirtschaftlichen Krise besonders schwer erfassten Landesteil die Sondersteuer empfindlich hinaufzuschrauben? Und dies angesichts der Tatsache, dass unser Kanton mit der Automobilsteuer unter die höchstbesteuerten Kantone gezählt werden muss? Die geplante Erhöhung der Grundtaxe von 'FruiSO,— auf Fr. 190.—, d. h. Fr. 30.— pro Wagen, soll noch vor den Grossen Rat gebracht werden. Es ist zu erwarten, dass eine solche Erhöhung der jetzt kaum tragibaren Steuern bestimmt einer umfassenden Protestaktion rufen wird. ; Es bleibt zu bedenken, dass die Einführung des neuen Automobilgesetzes eine ganz bedeutende Erhöhung der Prämien für die obligatorische Haftpflichtversicherung zur Folge hatte, aber auch sonst dem Automobilisten eine Reihe von Mehrkosten verursachte; welche durch die neuen Vorschriften über Beleuchtung, Richtungsanzeiger und andere technische Vorschriften, bedingt worden sind. In den Kreisen der Lastwagenbesitzer ist die itta^unijjr gegen die Einengung der Handelsfreiit deÄteh m erkennen. Einmal sind die Besitzer von Last- und Gesellschaftswagen gezwungen, beijaahe prphibitiv wirkende Steuern zu entrichten, anderseits wjrd ihnen in' vielen Fällen jede Bewedie Vorschriften-•zugunsten von Asto und Sesa genommen, und sie sehen sich gekürzt in ihren Rechten auf die Strassc, zu deren Aushau auch sie finanziell beizutragen hatten. Der Gesellschaftswagenbesitzer, der ebenfalls schwere finanzielle Lasten zu tragen hat, muss zusehen, wie er von der Postverwaltung unterboten werden kann, aus dem einfachen Grunde, weil jene für ihre Automobile weder Steuern noch Benzinzölle in den Tarifansätzen zu berücksichtigen hat. Die Verkehrsverbände des Kantons St. Gallen haben in einer Eingabe an die Regierung auf die fatalen Auswirkungen einer weitern Steigerung der Automobilsteuern aufmerksam gemacht. Die wuchtige Verwerfung einer kürzlichen Abstimmungsvorlage für eine Steuererhöhimg durch das St. Galler Volk dürfte als symptomatisch gelten für die herrschende Stimmung. Ob die Landesväter richtig beraten wären, wenn sie nach der erlittenen Schlappe ganz einfach den Steuerhebel Ibei den Automobilisten ansetzten, ist sehr zu bezweifeln. B. Siv«aws^n Vom schwyzenschen Strasssnbau. Bekanntlich kommt am 16. Dezember 1034 die von den Jungliberalen lancierte Strassonbauinitiative zur Abstimmung. Diese hat insofern eine Modifikation erfahren, als von der bereitzustellenden Summe von 3 Mill. Fr. % für Aufbauarbeiten, welche wegen der September-Wasserkatastrophe notwendig geworden sind, zur Verfügung gestellt werden sollen. Bei der periodischen Besprechung schwyzerischer Strassenverkehrsverhältnissen, so vor allem beim Pragelprojekt, haben wir darauf hingewiesen, dass im Kanton Schwyz hinsichtlich der .Strassenbaupolitik zum Teil eigenartige Methoden eingeschlagen werden. Man hat uns dies etwas übel vermerkt und mit gegenteiligen Beweisen unsere Ansicht zu widerlegen und den Kanton 'Schwyz als besonders automobilfreundlieh darzustellen versucht. Mit einsetzendem Kampf um die Strassenbauinitiative werden aber im Schwyzerländchen Stimmen laut, die doch bestätigen, dass wir mit unserer Meinung, die sich zudem auf eingehende persönliche Kenntnisse des kantonalen Strassenwesens stützt, gar nicht so weit von der Wahrheit abgewichen sind, wie man es darstellen wollte. So wird z. B. der Strassenbauinitiative der Kampf mit dem Schlagwort « Schiildeninitiative» angekündigt, im gleichen Moment, wo die Schwyzer Regierung zusammen mit derjenigen von Glarus beim Bundesrat das Pragelstrassenproiekt durchzudrücken versucht. Als typische Kampfparole wird auch ein Ausspruch des verstorbenen Dr. Räber, zitiert, wonach noch kein Staat an schlechten Strassen zugrunde gegangen sei, wohl aber an schlechten Finanzen! Wenn diese Auffassung Räbors vielleicht im Zeitalter des Kisenbahnverkohrs noch eine gewisse Berechtigung hatte so dürfte sie heute auch selbst für den kleinen Kniton Schwyz nicht mehr zutreffen. Die Schwyzor Kantonsbürger am rechten Vierwaldstätterseeufer künden dem Projekt einer linksufrigen Vierwaldstätterseestrasse stärkste Opposition an, was kaum der Fall sein würde, wenn der Strassenverkehr so bedeutungslos wäre, wie man ihn heute in der Schwyzer Presse darzustellen versucht. Während Deutschland, Italien, Frankreich und sogar Oesterreich mit Strassenbauten für gewaltige Arbeitsbeschaffungsmöglichkeiten sorgen, vertreten die Opponenten im Sensationelle amerik. Erfindung! OiAU 1 ö«i«Mn!«ktm«kr? Bnnefct sn yiml Od ui Mumam 7 Ou- u. Oclgernch Ja Wajjen T DU Kolben klapawraT Prals p • x Tuba Fr. 15.- ••handlang In 20 Miauten *ind Utin20Minuten diea» kostspieligen Fragen frühere normale Mo- ausgeführt u. 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