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E_1934_Zeitung_Nr.103

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u AUTOMOBIL-REVUE

u AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 103 neo* Notizen Die Strassenverkehrsliga wehrt sich gegen die Steuererhöhung. In ihrer Sitzung vom 22. November a. c. hat die kantonal-bernische Strassenverkehrsliga bekanntlich einstimmig eine Resolution gefasst, die u. a. folgenden Passus enthielt: «Die Strassenverkehrsliga stellt sich mit aller Entschiedenheit gegen jede der im Finanzprogramm der kantonalen Regierung vorgesehenen Steuererhöhungen für Motorfahrzeug«. Sie ist im Gegenteil der Auffassung, dass nur durch Erleichterung der Steuerzahlung und Ausschaltung jeglichen Gewinnzweckes bei der einzuführenden Radfahrer- Haftpflichtversicherung volkswirtschaftliche Schädigungen vermieden werden können, deren Ausmass gar nicht zu übersehen wäre. Die Liga spricht sich ebenfalls von vornherein gegen eine jegliche Aenderung der Gerichtsverwaltung aus, welche die Rechtsstellung der am Strassenverkehr Beteiligten irgendwie verschlechtern könnte.» Diese Woche ist nun die Verkehrsliga an •die Mitglieder des Grossen Rates mit einer Eingabe gelangt, welche die obenerwähnte Resolution näher begründet. Wie erinnerlich sieht das projektierte Gesetz über die Herstellung des finanziellen Gleichgewichtes im Staatshaushalt neben einer Erhöhung der Motorradmindeststeuern von Fr. 40.— auf Fr. 50.— vor und dass ferner die motorisch stärksten Automobile künftig mit einer Gebühr die 2000 Fr. (früher 1200.—) nicht übersteigen darf, belastet werden sollen. Die Eingabe weist darauf hin, dass die vorgesehenen Steuererhöhungen ungerecht sind und aus guten Gründen als wirtschaftlich im höchsten Grade gefährlich bezeichnet werden müssen. Im weitern besagt die Eingabe : « Zweck des Gesetzesentwurfes ist entweder eine Erhöhung des Maximalsteuerbetrages von Fr. 1200.— auf Fr. 2000.—, in dem Sinne, dass die obere Steuergrenze verschoben wird, was für die ganze Steuerskala eine entsprechende Erhöhung bedeutet, sofern, wie bisher, die Höchststeuersumme bei Wagen von 39 und mehr PS zu bezahlen ist; oder dann die ausschliessliche Mehrbelastung der schweren Motorfahrzeuge, wenn man bei der bisherigen Steuerskala bleibt und den Höchststeuerbetrag bei Wagen über 50 oder 60 PS erhebt. Im letztern Falle würde dann die stufenweise Steuererhöhung bei 39 "PS beginnen. Der Gesetzesentwurf lässt zweifellos beide Arten der Auslegung zu. » Im weiteren werden folgerichtig die Nachteile einer Steuererhöhung auf Automobile auseinandergesetzt: «Obschon im Vortrag des Regierungsrates nur von einer «bescheidenen» Steuererhöhung gesprochen wird, ist immerhin die Steigerung der Höchstansätze von 1200 Fr. auf 2000 Fr., also um volle zwei Drittel, ganz enorm. Nach geltender Steuerskala Wir kaufen gegen bar unfallfrei, neuere Modelle bekannter Marken. — Offerten an 11389 Garage des Päquis, Genf Rue des Päquis, 11. Tel. 22.630. Zukaufen, gesucht ev. zu mieten gesucht (Miete für ca. 3 Monate), prima starker Occasions -Wagen 6—10 Plätze, nicht älter als 1930, mindestens 24 St.- HP, grosser Gepäckträger. — Offerten mit äusserster Preisangabe, ev. Mietpreis, unt. Chiffre 65754 an die Automobil-Revue. Bern. Zukaufen gesucht 7-PI.-UEV!0USIflE Preis nicht über 3000 Fr. 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Dabei handelt es sich keineswegs um Luxusfahrzeuge, sondern zum weitaus grössten Teil sogar um billige amerikanische Automobilmarken. Wegen der bereits heute schon sehr hohen Steuer und im Zusammenhang mit der früher erwähnten Erhöhung der Haftpflicht-Versicherungsprämien, welche ebenfalls nach PS abgestuft ist, steht bereits eine grosse Zahl solcher Automobile unbenutzt in den Garagen. Am Altwagenmarkt sind derartige sich noch im besten Zustand befindliche Fahrzeuge oft für einige hundert Franken ausgeschrieben. Was für ein gewaltiges Volksvermögen damit vernichtet wird, sei nur nebenbei als Tatsache erwähnt. Eine erneute Erhöhung würde deshalb, es sei dies nochmals ausdrücklich gesagt, einen sofortigen Rückzug einer grossen Zahl von Automobilen aus dem Verkehr zur Folge haben, und zwar gerade darum, weil auch die stärkeren Wagen, d. h. solche mit einer grpsseren PS-Zahl, nicht als Luxus-, sondern als reine Gebrauchsfahrzeuge Verwendung finden.» Ferner wird auch mit Recht wie folgt auf das ausländische Beispiel verwiesen: «Es dürfte wohl wenig Sinn haben, wenn man in der Schweiz die wirtschaftlich so gefährlichen Experimente wiederholen würde, welche bereits in unseren Nachbarstaaten schwerste Folgen nach sich gezogen haben. So hatte durch ständige Steigerung der Fiskalbelastung des Motorfahrzeugverkehrs die deutsche Regierung Ende 1932 erreicht, dass über 500000 Motorfahrzeuge aus dem Verkehr zurückgezogen worden waren. Die Staatseinnahmen, direkte wie indirekte, gingen infolgedessen um ungezählte Millionen zurück, und die Arbeitslosigkeit und allgemeine Stagnation nahmen Riesenausmasse an. Seit dem Jahre 1933 hat die neue deutsche Regierung eine entgegengesetzte Tendenz verfolgt, und sogar zum grossen Teil überhaupt das Motorfahrzeug von den direkten Abgaben befreit. Die letzte Verkehrsstatistik ist in umgekehrtem Sinne ebenso eindrucksvoll wie früher die beängstigende Schrumpfung. Sämtliche Motorfahrzeuge sind wiederum in Verkehr. Die gesamte Autoindustrie und alle damit zusammenhängenden Gewerbe arbeiten in vollem Umfange, und Hunderttausende fanden dadurch wieder neue Arbeit. Allein die indirekten Einnahmen des Staates aus dieser Verkehrsbelebung haben bereits auf Ende des Jahres 1933 um ein Siebenfaches die früheren Steuerergebnisse überschritten. Gleiche Erfahrungen werden ehenfalls in Oesterreich gemacht. Gegenwärtig melden die österreichischen Zeitungen, dass allein in Wien mit der Einstellung von mehr als 6000 Wagen auf Anfang des Jahres 1935 gerechnet werden müsse, infolge der viel zu hohen Belastungen des Motorfahrzeugverkehrs. Dabei sei auf Grund langjähriger Erfahrungen anzunehmen, dass jedes eingestellte Fahrzeug auf irgendeine Weise einen Arbeiter brotlos macht. Bereits hat man in richtiger Erkenntnis dieser Wirtschaftszusammenhänge vielerorts Reduktionen aller Art auf den Motorfahrzeugsteuern vorgenommen. Diesen Weg hat man mit Erfolg in Italien eingeschlagen, desgleichen verfolgt England gegenwärtig dieselbe Tendenz. 's Zukaufen gesucht für MARTI Nl-Wageri, Modell F. U. G.: 1 Motorgehäuse sowie 1 Differential mit komplettem Kegelrad für Hinterachse, alles in gebrauchtem, aber noch sehr gutem Zustande. Offerten erbeten unter Chiffre 65703 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht guterhaltener Innenlenker neueres Modell, 4/5plätzig, nicht über 12 PS, gegen Barzahlung. 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Angebote unter Chiffre 65752 an die Unsere Behörden können unmöglich in Missachtung aller dieser Erfahrungen und Beweise erneute Lasten beschliessen. Es geht hier nicht nur um die Frage der Mehrbelastung eines bestimmten, beschränkten Kreises, sondern um Fragen von höchster Wirtschaftsbedeutung. Noch klarer wird dies durch einen Hinweis auf den Lastwagenverkehr, der ja laut Vortrag des Regierungsrates besonders getroffen werden soll. Niemand kann heute mehr bestreiten, dass der Lastwagentransport in Handel. Gewerbe und Industrie eine unentbehrliche Rolle spielt. Es seien hier nicht die vom volkswirtschaftlichen Standpunkte aus zu verurteilenden Ferntransporte darunter verstanden, sondern der eigentliche Zubringer-, Verteiler- und teilweise Bahnersatz-Dienst. Eine Verteuerung des Automobilbetriebes zieht unbedingt eine Frachtverteuerung, somit eine allgemeine Preissteigerung nach sich. Bekanntlich sind gerade die Lastwagen und Omnibusse schweizerischer Fabrikation mit starken Motoren versehen, so dass durch diese Steuererhöhung für alle diese Fahrzeuge eine Unkostenerhöhung von jährlich 800.— Fr. erwachsen würde. Es bedeutet dies, dass ein solches Fahrzeug mit fast 70 Fr. Mehrkosten monatlich rechnen müsste. Abgesehen davon, dass somit indirekt erneut unsere einheimische Automobilindustrie damit betroffen würde, indem wiederum ein Anreiz zum Kauf der mit schwächeren Motoren versehenen ausländischen Produkte geschaffen wäre, ist es ohne weiteres klar, dass diese ausserordentliche Belastung schlussendlich der Wareakonsument tragen müsste. Im Augenblicke aber, wo nach Möglichkeit danach getrachtet wird, eine allgemeine Preissenkung herbeizuführen, würde diese Massnahme gerade das Gegenteil bewirken, was schliesslich hier nicht ausser acht gelassen werden darf. Auf Grund aller dieser Erfahrungstatsachen halten wir dafür, dass eine Erhöhung der ohnedies schon an der Grenze der Belastungsmöglichkeit liegenden Motorfahrzeugsteuern vom Standpunkte des Motorfahrzeugverkehrs und vom allgemeinen wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus unter keinen Umständen eintreten darf. Ausländische Erfahrungen beweisen, dass nur unter Verfolgung der entgegengesetzten Tendenz, der fiskalischen Entlastung des Verkehrs und der dadurch hervorgerufenen Wirtschaftsbelebung, der Staat auf indirektem Wege seine finanzielle Lage verbessern kann. » Auch zu der vorgesehenen Gerichtsreorganisation wird unter folgender Begründung Stellung genommen: « Nach Art. 10 e des Gesetzesentwurfes soll Art. 36 der Gerichtsorganisation vom 31. Januar 1909 dahingehend abgeändert werden, dass die Zahl der Mitglieder des Amtsgerichtes von 5 auf 3 reduziert werden soll. Ohne Zweifel ist es für einen Bürger, welcher als Kläger, Beklagter oder Angeklagter mit einem Gericht in Berührung kommt, nicht gleichgültig, ob sich dasselbe aus 3 oder 5 Richtern zusammensetzt. Ganz besondere Bedeutung erhält diese Tatsache für sämtliche Verkehrsinteressenten, seien es Motorfahrzeugbenützer oder Radfahrer, und zwar deshalb, weil bei der Beurteilung von Verkehrsunfällen die Fachkenntnisse der urteilenden Instanz eine grosse Rolle spielen. Bei einem fünfköpfigen Gericht ist unbedingt eher die Möglichkeit vorhanden, dass das eine oder andere Mitglied des Gerichtshofes diese Fachkenntnisse besitzt und sie seinen Kollegen vermitteln kann, als wenn derselbe aus 3 Mitgliedern besteht. (Waschverfahren ) Das Wegwerfen von Abfall öl ist Verschwendung! „FOX" befreit das gebrauchte Oel nicht nur von den mechanischen Verunreinigungen, sondern auch von Wasser und Säure und macht dasselbe wieder vollwertig. Billiger, vollautomatischer Betrieb. Grosse Ersparnisse auf dem Oelkonto. 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Diese sind in bezug auf die Richtung der Fahrverkehrsströme zum Teil gelöst, in bezug auf reibungslose Verkehrsabwicklung durch Schaffung des notwendigen Raumes ungelöst. Völlig vernachlässigt ist der Fussgängerverkehr und für den Autobusverkehr, resp. seine Haltestellen fehlen im Aligmentsplan und Verkehrsplan jegliche Angaben. Für den Verkehr von grösster Wichtigkeit sind: 1. Der Engpass bei der Hauptwache; 2. Die Errichtung der Gross-Garage. Zu 1: Der Engpass ist auch im neuesten Aligmentsplan auf eine Fahrbahnbreite von 11 m beschränkt. Schon im Aligmentsplan vom Frühjahr 1934 war eine Fahrbahnbreite von ca. 11 m vorhanden, welch ungenügende Breite gerade Anlasa zu heftiger Kritik und Einsprachen von verschiedensten Seiten gab. Nach dem heutigen Plan bleibt die Hauptwache am bisherigen Standort. Für die Verbreiterung des Engpasses kommt also nur die gegenüberliegende Seite in Betracht. Die am Du Theätre südlich anstossenden Häuser, Hotelgasse 12 und 14, sind bereits vor vielen Jahren von der Gemeinde angekauft worden. Es besteht also heute die Möglichkeit, diese Häuser zu entfernen, um den Engpass genügend zu verbreitern. Die Minimalbreite der Fahrbahn des zu schaffenden Durchganges bei der Hauptwache sollte 15 m betragen. Es ist ein Leichtes, diese Minimalbreite zu begründen. Es muss vor allem auch dem doppelgeleisigen Tramverkehr in beiden Richtungen der notwendige Platz gewährt werden. Mit dieser Forderung ergibt eich auch die (Baulinie für den Neubau südlich des Du Theätre. Wir sind der festen Ueberzeugung, dass die Architekten Berns für diese gegebenen Verhältnisse eine auch städtebaulich einwandfreie Lösung finden werden. Nachforschungen auf der Stadtbibliothek haben übrigens ergeben, dass die westliche Hälfte der Südfassade des Du The"ätre ursprünglich jahrzehntelang freistand. Die allerletzte Vorlage trägt weder verkehretechnisch noch architektonisch den heutigen und künftigen Anforderungen Rechnung. Der Engpass ähnelt in der Form einem Flaschenhals, durch den sich auch beim vorgesehenen Einbahnverkehr der Verkehrsstrom hindurchzwängen muss, sofern dort nicht auf weite Sicht Raum geschaffen wird. Zu 2: Für die Errichtung einer Grossgarage, bisher 320 (Boxen und unabgeteilte Plätze für 80 Wagen, jetzt in der Botschaft Auto-Abstellhalle genannt, mit 240 Boxen und unabgeteilte Plätze für 160 Wagen, müssen wir uns folgende Fragen stellen: a) .Besteht das Bedürfnis für eine Grossgarage? 5—B-Tonnen- Reinigen Sie Ihr Abfallöl CITROEN mit dem Oelregenerator „FOX" ein Zukaufen gesucht wirkl. Occasion Automobil-Revue, Bern. G. Hamberger, Automobilexperte Humboldtstrasse 29, BERN Zukaufen gesucht guterhaltene Bsiazinsäule 11657 Schriftliche Offerten unter Chiffre 14677 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht 15—17 PS. 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N° 103 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 15 b) Ist der Torgesehene Bauplatz am nördlichen Kopf der Kirchenfeldbrücke richtig gewählt? c) Wie wirkt sich die durch eine Gro-ssgarage bedingte Mehrbelastung des Verkehrs im vorhandenen Verkehrsplan aus? d) Sind die von der Gemeinde in diesem Unternehmen zu investierenden Kapitalien gerechtfertigt in bezug auf den Nutzen für die Allgemeinheit und Sicherheit für den Geldgeber? Zu a: Für eine Grossgarage besteht keinerlei Bedürfnis, da auch die heute bestehenden und in sehr guter, zentraler Verkehrslage liegenden Garagen nie vollbesetzt sind. Auf einmalige Anlässe im Jahr, wie internationale Fussballmatchs und Grossen Preis für Automobile, darf keinesfalls abgestellt werden. Zu b: Eine Grossgarage oder auch nur eine Auto- Abstellhalle haben an schönster und sonnigster, aussichtsreichster Stelle unserer städtischen Südfront, genannt « Alpenpromenade », keinen Platz. Dagegen vertreten wir die Meinung, dass in vermehrtem Masse zentral gelegene Parkplätze für kostenloses, reibungsloses und damit rasches Abstellen von Automobilen und Motorrädern geschaffen werden sollten. Hiefür scheint uns kein im Stadtzentrum gelegener Platz geeigneter, als die sich an der ca. 300 m Länge bietende Ausbaumöglichkeit an der Nordseite der Stadthalbinsel, Schütte- und Grabenpromenade, vom Waisenhause bis inklusive Grabenpromenade. Dort kann auf ein bis zwei Etagen eine Abstellmöglichkeit geschaffen werden, deren äusserst günstige Lage Zufahrten besitzt, die die Hauptverkehrsadern nicht kreuzen. Zu c: Abgesehen von der sich ganz natürlich ergebenden grössern Verkehrsdichte im Einzugsgebiet einer Grossgarage für 400 Automobile möchten wir das Augenmerk speziell auf die durch die Ein- und Ausfahrtrampen bedingten erhöhten Gefahrenmomente richten, die speziell den Fussgängerverkehr betreffen. Eine geradlinige Fortsetzung beider Trottoirs der Theodor-Kochergasse wird durch die Garagerampen verunmöglicht. Zu d: Das Schlagwort < Arbeitsbeschaffung > soll dazu herhalten, dem Alignementsplan, wie auch dem Ausbau des Kasinoplatzes, die eigentlich als organische Einheit zu betrachten sind, zum Durchbruch zu verhelfen. Jede Arbeitsbeschaffung in jetziger Zeit ist zu begrüssen und verweisen wir auf die in Absatz b) erwähnte AbsteWhalle. Jedoch bedeutet die Ausführung eines Projektes mit solchen Mängeln technischer und fianzieller Natur, wie sie dem Alignementsplan und Ausbau des Kasinoplatzes innewohnen, eine Verschleuderung öffentlicher Gelder. Ausser Fr. 740,000.— als zweite Hypothek, bedingt verzinslich, leistet die Gemeinde einen weitern Beitrag in Form der Majorität des Aktienkapitals mit Fr. 260,000.— Dazu stellt sie den Baugrund im Werte •von Fr. 500,000.— durch ein Baurecht auf 50 Jahre zur Verfügung gegen eine Grundrente von 4% Sofern die Garagebaukosten den vorgesehenen Betrag übersteigen, erhöht sich automatisch auch die zweite Hypothek! In der Stadtratssitzung vom 29. November a. c. ist auf Anfrage betr. Placierung der ersten Hypothek von Fr. 1,300,000.— vom Gemeinderat keine Antwort erteilt worden. Besteht die Sicherheit, diesen Betrag ohne Hilfe der Gemeinde zu erhalten? Die Miete für die Garage stellt sich laut Offerte (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zum Ausbau des Alpenstrassennetzes. Angesichts der fortschreitenden Arbeitslosigkeit und der besondern Notlage ganzer Landesgegenden darf das Schweizervolk von seinen verantwortlichen Bundesbehörden die möglichst rasche Vorlage eines wirklich grosszügigen Arbeitsbeschaffungsprogrammes erwarten. Es würde damit auch am besten gewissen volkswirtschaftlich gefährlichen Experimenten der Riegel gestossen. Um möglichst bald zum Ziele zu gelangen, sollten sich die Bundesbehörden und das Initiativkomitee für den Alpenstrassenbau durch gegenseitige Konzessionen auf einen gemeinsamen Bundesbeschlussentwurf einigen können. In erster Linie hätten die Vertreter der Automobilinteressenten auf die gespannte finanzielle Lage des Bundes Rücksicht zu nehmen und ihrerseits durch Zustimmung zu einer bescheidenen Erhöhung des Benzinzolles von vielleicht 3 Rp. pro kg ein Opfer zu bringen, siehern ja doch gerade bessere Alpenstrassen jedem einzelnen Autobesitzer wesentliche Betriebs- «So...», sagte Jürgen. Er nahm die Eisaxt über die Schulter und ging schnell am Rande des Stromes das Ufer entlang, der unsichtbaren Strömung entgegen. Aber überall war das Bild das gleiche, ein graues, von Falten durchzogenes Gesicht, in dem es leise zuckte. Es dämmerte schon stark, und Jürgens Augen tränten, sobald er, dem Sturm entgegen in die Ferne zu spähen versuchte. Krähen trieben an ihm vorüber, mit ausgebreiteten Schwingen im Sturm stürzend, und in den Wäldern heulte es von unsichtbaren Stimmen. Er schützte die Augen mit der Hand, aber in dem fahlen Dämmerlicht verschmolzen Strom und Himmel. Eine Regenwand zog über das Moor zur Linken, mit dunklen Streifen aus den Wolken stürzend und wie ein schwerer Vorhang über die Erde schleppend. Er sah ihm nach, die Stirn sorgenvoll gefaltet. Und in diesem Augenblick, als er sich wenden wollte, geschah es. Aus dem Strombett, wo es in der Ferne mit der Erde verschwamm, hob es sich empor, etwas Graues, Schweres, wie eine an den Rändern ersparnisse. (Das Initiativkomitee hat bekanntlich erklärt, eine weitere fiskalische Belastung des Benzins nicht diskutieren zu können. Nach unserer Ansicht völlig zu Recht. Der schweizerische Automobilismus ist grösstenteils nicht auf die Alpenstrassen angewiesen. Deren Ausbau liegt neben militärischen und anderen nationalen Rücksichten hauptsächlich im Interesse des Fremdenverkehrs. Es wäre daher völlig ungerechtfertigt, die einheimischen Automobilisten die Rechnung für andere zahlen zu lassen. Die Red.) Andererseits muss sich aber der Bund sagen, dass eine jährliche Ausgabe von 6 Millionen während 8 Jahren nicht genügt, um unser Alpenstrassennetz auszubauen. Denn nach 8 Jahren würde das unsern Fremdenverkehr konkurrenzierende Ausland uns wiederum weit in den Schatten gestellt haben, während wir bis dahin nur die Hälfte des von den schweizerischen Strassenfachmännern | aufgestellten Minimalprogrammes erfüllt hätten. Wollen wir neben dem fortschrittlichen Ausland be- . stehen können, so muss ein ganz anderes Tempo eingeschlagen und eine viel höhere Bausumme auf dem Wege der Anleihensbeschaffung zur Verfügung gestellt werden. Dieses Anleihen könnte durch einen Teil des erhöhten Benzinzolles und die Erträgnisse einer Staatslotterie verzinst und amortisiert werden. In 5—6 Jahren sollte das Minimalprogramm der schweizerischen Strassenfachmänner mit einer Baukostensumme von zirka 100 Millionen, sowie wenigstens eine besonders werbekräftige und sowohl volksverwirklicht sein. Nachdem dem Schweizervolk noch wirtschaftlich als militärisch bedeutende Neuanlage vor kurzem immer und immer wieder von offizieller Seite bedeutet wurde, dass' es sich in viel glücklicherer Lage als die umliegenden, durch den Krieg geprüften und valutaschwachen Länder befinde und nachdem man lange Jahre ungezählte grosse Subventionen an gewisse Wirtschaftsgruppen ausrichtete, wird es nicht verstanden, wenn nun plötzlich der schwärzeste Pessimismus Trumpf sein soll. Bei Autobusbetrieb der Stadt Schaffhausen. Im Monat November des laufenden Jahres wurden 45.349 Personen (47.083) befördert, so dass sich die Gesamtförderziffer in den ersten 11 Monaten auf 530.537 (529.312) Personen stellt, woraus Einnahmen in der Höhe von Fr. 118.675 (118.421) resultieren, denen Auegaben im Betrage von, 141.204 (149.732) Fr. gegenüberstehen, so dass sich ein Verlust von 22.529 (31.311) Fr. ergibt. Autobusbetrieb der Stadt Winterthur. Im Monat November 1934 sind 40.183 (42.581) Personen befördert worden, so dass sich par Ende November ein Total von 455.045 (454.993) beförderten Passagieren ergibt, woraus Einnahmen in der Höhe von 77.579 (79.582) Fr. resultieren. SEKTION AARGAU. Ende 1933 hat die Sektion ein Reglement für die Auszeichnung von iBerufschauffeuren aufgestellt, wonach als Anerkennung für Zuverlässigkeit und treue Dienstleistung die Sektion sog. « Fahrer des A. G. S., Sektion Aargau » ernennt. 72 Berufschauffeure konnten dieses Jahr mit der Auszeichnung in Form einer Urkunde, einer Legitimationskarte und eines Knopfloehabzeichens geehrt werden, und zwar erhielten deren 8 das goldene Abzeichen für 20 und mehr Dienstjahre, 40 das silberne Abzeichen für 10 und mehr Dienstjahre und 24 das Bronze-Abzeichen für 5 und mehr Dienstjahre. SEKTION BERN. Die Verkehrskommission der Sektion Bern hat in einer kürzlichen Sitzung Stellung zur Neugestaltung des Kasinoplatzes bezogen. Im Sinne ihrer allgemeinen Richtlinien befasste sie sich ausschliesslich mit der zukünftigen Verkehrsregelung und less die Bedürfnisfrage der projektierten Grossgarage ausserhalb ihres Interessenkreises. Wie nicht anders zu erwarten war, sprach sie sich für den obligatorischen Rechtsverkehr auf dem Kasinoplatz aus, so wie er in den Abstimmungsbeilagen zur Botschaft des Stadtrates auch vorgesehen ist. Hingegen erklärte er das behördliche Projekt über die paarweise Führung des Trambetriebes vom Theaterplatz nach der Kirchenfeldbrücke als unannehmbar, da dadurch der ausschliessliche Rechtsverkehr durch den Engpass bei der alten Hauptwache illusorisch gestaltet würde. Die Verkehrskommission ist der Ansicht, dass es nicht angehe, die städtischen Verkehrsmittel von der allgemeinen Verkehrsordnung auszuschliessen und ihnen eine Vorzugsstellung zu schaffen, die bei der baulichen Struktur des Kasinoplatzes als höchst gefährlich bezeichnet werden müsste. Zur einer Firma auf Fr. 144,000.—, d. h. Fr. 12,000.— pro Monat. Nach den in den bestehenden Garagen Projektes zu bewahren, sollte daher der Subven- bereits in dem in Aussicht genommenen herrschenden Verhältnissen liegt es klar auf dertionsansatz Hand, dass es unmöglich sein wird, solche Beträge, Bundesbeschluss auf mindestens 70 und bei Neu- wie früher zu 80 und 90 Prozent festgesetzt allein für die Miete, herauszuwirtschaften. Es istanlagen also durchaus möglich, dass .die Zahlungsfähigkeit werden. Des weitern^wäre erst noch die Frage zu : des Mieters, infolge der Unrentabilität des Betriebes prüfen," ob" sich-der" Bund mit Rücksicht auf die nä.7. innert kurzer Zeit in Frage gestellt sein.wird. Es tionale .und «-internationale Bedeutung gewisser bleibt dann nichts übrig, als eine beträchtliche Miet- 11 Durchgahgsstrassen, wie der Gotthard, Susten und zinsredu&tion oder Uebernahme der Grossgarage Julier, welche gleichzeitig in hervorragendem Masse durch die Gemeinde, wofür wohl kaum heute schon der Landesverteidigung dienen, nicht von vorneherein vermehrten Einfluss auf die Auswahl der einzel- die bewusste Absicht bestehen dürfte. Eine Gegenüberstellung der Ausnützung des Münzgrabens mit nen Alpenstrassenprojekte vorbehalten müsste. und ohne Garage zum Nachweis eines günstigeren finanziellen Ergebnisses durch die Grossgarage ist Zeigen wir, dass unser kleines, demokratisch regiertes Land auch ohne Diktatur fähig ist, das so nicht stichhaltig, da an Stelle der Grossgarage ein sich für diesen Bauplatz besser eignendes Bauobjekt wichtige und aktuelle Problem des Alpenstrassen-; bei gutem Willen aller Beteiligten finden lässt. baues einer grosszügigen und raschen Lösung entgegenzuführen. M. (Mitg.) W. ALUX dem Lesevliveis F E U I L L E T O N Die Magd des Jürgen Doskocil. (Fortsetzung von Seite 2.) erstollen gedenken. Im Hinblick auf die geringe finanzielle Leistungsfähigkeit einzelner Gebirgskantone und auf den Mehraufwand bei Neuanlagen ist die obere Grenze des Subventionsanteiles viel zu gering. Auch würde es gerade für diese schwächeren Glieder unseres Bundesstaates eine ungerechte Erschwerung bedeuten, wenn deren nachhaltigere Unterstützung zur Ausführung kostspieliger Projekte etwa an einen weitern Beschluss der Bundesversammlung gebunden •würde. Dies läge auch nicht im Interesse unseres Landes, falls die rasche Ausführung von Projekten mit hervorragend volkswirtschaftlicher "Bedeutung auch vom Standpunkte der Landesverteidigung dringend gefordert werden müsste. Um dem Bunde möglichst grosse Bewegungsfreiheit und auch möglichst grossen Einfluss auf die Auswahl und Ausführung dieses oder jenes Zum schwyzerischen Strässenbau. Eine beachtenswerte Stimme zu diesen Fragen mussten wir leider wegen allzustarken Materialandranges auf nächste Nummer verschieben. der Bereitstellung der finanziellen Mittel für denBehebung dieses Mißstandes schlägt die Kommission vor, den Schienenstrang der Linie'6 in der zu werden, indem die Modellkosten für gepresste Alpenstrassenbau ist nicht zu übersehen, dass dieser eine produktive Arbeitslosenfürsorge erster. Nord-Süd-Richtung in den auf 10 Meter verbreiterten Münzgraben zu verlegen und durch die verlän- Da die D.K.W -Karosserien als sogenannte Bleche etc. zum grössten Teil wegfallen. Ordnung darstellt und dass damit die Verschleuderung von Millionen an Arbeitslose vermieden wird. gerte Theodor Kochergasse zur Kirchenfeldbrücke selbsttragende Karosserien ausgeführt sind, ist das zu führen. Damit würde die 'Strassenbahn in den Chassis eigentlich nur noch vorhanden, um das Wie der Presse weiter zu entnehmen war, will allgemeinen Rechtsverkehr einbezogen. Der Engpass Antriebsaggregat zu tragen, nicht aber um dem der Bund an die Ausführung der verschiedenen Alpenstrassenprojekte nur eine Subvention von 60—70 beim Seidenhaus Jucker bliebe nur in der Richtung ganzen Wagen die Steifigkeit zu geben. Die Chassis, die noch eingeführt werden, sind daher sehr Süd-Nord offen. In einer öffentlichen Versammlung der am Kasinoplatz interessierten Verbände leicht, und der zu 100% in der Schweiz hergestellte Prozent leisten und es den einzelnen Kantonen überlassen, welche Alpenstrassen sie auszubauen bzw zu ist der Vorschlag der Sektion Bern von den Be-Teil entspricht einem grösseren Anteil am Gesamt- hördevertretern als durchaus prüfenswert bezeichnet worden. Es ist nur zu hoffen, dass bis zum Abstimmungstage der Verkehrsplan der Stadtverwaltung einer nochmaligen Korrektur unterzogen und den als berechtigt anerkannten Forderungen der Automobilisten Rechnung getragen werde. Sonst wäre die Verkehrskommission gezwungen, im negativen Sinne in den Abstimmungskampf einzugreifen. h. Neugründung: Holka, A.-G., Autokarosserien, Altstätten. Unter dieser Firma wurde eine A.-G. mit einem Kapital von 20.000 Fr. gegründet. Sie bezweckt die Fabrikation von Autokarosserien sowie den Zusammenbau von Automobilen. Dem Verwaltungsrat gehören an: R. Bally, Kaufmann, Basel, als Präsident; 0. F. A. (Bally, Jng., Zürich, Delegierter und E. Göhner, Fabrikant, Zürich, als Aktuar, Präsident und Aktuar führen Kollektiv-Unterschrift, der Delegierte führt Einzelunterschrift. Geschäftsdomizil: Feld-Altstätten. gezackte Wand, hob sich lautlos, bis siekommen... niemals kann man wissen, wie schräge stand, weisslich aufschimmernd in es ist.» der grauen Luft, und neigte sich ebenso lautlos zurück. Als ob ein Toter auferstehe und wird unsere Fähre schon liegen lassen.» «Ach, du Getreuer», sagte sie lächelnd, «es sich wieder lege. Und erst lange nachher Er nickte, verlor etwas seine Sorgen und lief ein unterirdischer Donner bis zu Jürgens dachte lange darüber nach, dass sie «unsere Füssen und zerstob in knisternden Zweigen. Fähre» gesagt hatte. Er blieb noch sitzen, Es war die erste Scholle, die sich in dernachdem sie sich niedergelegt hatte, rauchte Strömung hob. Akurtt«»l*uvse * Er lief zurück und versuchte, die Stärke des Eises an der Stromseite der Fähre zu messen, aber als er den Arm in das Eisloch stecken konnte, ohne auf Wasser zu stossen, gab er es auf. Alle Pferde beider Dörfer hätten die Fähre nicht von der Stelle bewegt. Noch einmal stand er im Dunklen lange Zeit lauschend, aber das Eis war nun still, und nur der Sturm brauste, und Regentropfen begannen in sein Gesicht zu schlagen. Es war ein warmer Regen, und das beruhigte in etwas. Aber er ging doch noch im letzten Licht auf dem Hofe umher und trug, was er bewegen konnte, in Schuppen und Haus. «Was ist, Jürgen?» fragte Marte am, Abend. «Wartest du auf etwas?» Er schüttelte etwas verlegen den Kopf. «Ist alles still», erwiderte er. «Das Eis wird A. C. S. ALUSB den Verbanden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Frohes Chauffeur-Weihnachts- Fest und herzlichen Neujahrsgruss, verbunden mit den besten Wünschen für persönliches Wohlergehen im neuen Jahre, entbieten wir allen Mitgliedern und deren Angehörigen, sowie Freunden und Gönnern: * ' Die Vereinsleitung. »« Berufskonferenz der Chauffeure der Handels-, Transport- und Lebensmiftelarbeiter. Die am 15./16. Dezember in Biel stattgefunden^ Berufskoriferenz der im Verband der Handels-, Transport- und Le- Verlängerung der Nachlaßstundung: E. Regazzi, Garage, Locarno. Die am 19. November bewilligte Nachlaßstundung ist um 2 Monate verlängert worden. Die Gläubigerversammlung wird daher auf 17. Januar 1935 verschoben. Arbeitsbeschaffung und Automobilfabrikation. Im Sinne der vom (Bundesrat verfolgten Tendenzen für Arbeitsbeschaffung hat sich die Zürcher Generalvertretung der D.K.W.-Automobile entschlossen, auch ihrerseits die Montage und Teilfabrikation dieser bekannten Kleinwagen in der Schweiz aufzunehmen. In aller Stille wurden den Sommer hindurch die umfangreichen Vorarbeiten unternommen, die nötigen Untersuchungen abgeschlossen, und geeignete Lokalitäten ausgewählt. Am 23. November wurde unter der Firma Holka (Holz- Karosserien) mit Sitz in Altstätten St. Gallen die neue Gesellschaft gegründet und gleichzeitig konnte auch schon mit den Arbeiten begonnen werden. Die Karosserien der D.K.W -Wagen sind nach einem von der Auto-Union patentierten und zu grosser Vollkommenheit gebrachten Verfahren konstruiert. Dieselben bestehen in ihrer ganzen (Bauart nur aus Holz und sind somit ganz besonders dazu geeignet, auch in kleineren 'Serien hergestellt Wagen als dies bei gewöhnlichen Karosserien der Fall ist. Di« Holka hofft im Januar mit den Lieferungen beginnen zu können und verspricht sich von einem beinahe rein schweizerischen Kleinwagen eine grosse Belebung des D.K.W.-Geschäftes. Die Gemeinde Altstätten hat die Niederlassung der Holka in dem durch die Arbeitslosigkeit schwer heimgesuchten Rheintal sehr begrüsst und es ist zu hoffen, dass auch dieser neuen Industrie ein guter Erfolg beschieden sei. Es ist noch zu bemerken, dass die erwähnte Gesellschaft nur mit Schweiz. KapHal arbeitet und ihre Existenz rein Schweiz. Initiative zu verdanken hat. Konkursverfahren über die Minerva Motors aufgehoben. Das Handelsgericht in Antwerpen hat das Konkursverfahren über die Minerva Motors aufgehoben. Das Unternehmen erhält somit seine voHe Handlungsfreiheit wieder zurück. Citroen. Wie die Pariser Presse zu berichten weiss, hat die Automobilgesellschaft Citroen ihre Bilanzen deponiert. Citroen soll in bensmittelarbeiter organisierten Chauffeure hat zu den Revisionsbestrebungen betr. Motorfahrzeuggesetz Stellung genommen. Mit Bedauern wird die Zu-seinenahme der Verkehrsunfälle festgestellt. Wenn auch mens gefordert haben. Im weitern verlautet, Antrag die Liquidation des Unterneh- dass das Gericht die eingereichten Unterlagen überprüfe, um noch im Verlaufe dieser Woche das Urteil zu fällen. Immerhin möchten wir bemerken, dass diese Nachrichten aus Paris mit Vorbehalt aufzunehmen sein dürften. die Toleranz des Gesetzgebers von einer Minderheit der Fahrer missbraucht werde, so sei darin aber kein hinreichender Grund zu erblicken, und zwar weder für die Wiedereinführung der Verkehrsgeschwindigkeitsvorschriften noch für eine Totalrevision des M. F. G. Gegenüber dem aus der Westsehweiz lancierten Referendum gegen das Verkehrs- .teilungsgesetz nahm die Konferenz eine ablehnende Stellung ein, und es wurde den einzelnen Sektionen empfohlen, jede Mithilfe an der Referendumsbewegung zu unterlassen. AufomobilwirfsdiaH eine Pfeife, legte ein Birkenscheit nach und empfand nach dem Sturm am Strome die Wärme und das rötliche Licht wie einen Sonntag. «Wenn es gut geht mit dem Hafer», dachte er,... eine Menge habe ich verdient im Holzschlag... vielleicht, dass ein Pferd im nächsten Frühjahr...» Und dann stützte er den Kopf in beide Hände und dachte nach, wie sie den Sohn taufen und welchen Namen sie dem Pferd geben würden. Sie lächelte im Schlaf, als er sich zu ihr legte. In der Nacht erwachte er. Es war noch dunkel, aber er fühlte, dass es dicht vor dem Morgen sein musste. Der Sturm brüllte so, dass er das leise Zittern zu fühlen glaubte, das über das Holz des Bettes lief. Er hob den Kopf und lauschte. Das Herz schlug ihm schwer, als habe der Alb auf seiner Brust gelegen, aber zwischen den Stössen seines Blutes hörte er, dass hinter dem Sturm noch Scherrer & Co., Autogarage. Winterthur. Paul Scherer, W. A. Pfeiffer und 0. Suter, alle in Winterthur, haben unter dieser Firma eine Kommanditgesellschaft eingegangen. Unbeschränkt haftende Gesellschafter sind Scherrer und Pfeiffer. Kommanditär ist Suter mit dem Betrag von 1000 Fr. Betrieb der Elektrogarage. Domizil: Rosenstrasse. Personelles: R. M. Roth. Autogarage und Bedarfsartikel, Zürich. Die Firma erteilt Einzelprokura an E. R. Zumstein, Zürich. Handel u. Industrie «ftfl dies tü...««!««-« Neue Militärlastautos. Der Bundesrat hat dem Militärdepartement zur Anschaffung von 13 grossen und 5 leichten Motorlastwagen einen Kredit von 600,000 Fr. bewilligt. Der Betrag soll dem Erneuerungsfonds entnommen werden. Verantwortliche Redaktton: Dr. A. Buch!, Chefredaktion. W. Mafhys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolllger. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. etwas anderes war. Es donnerte im Schornstein und heulte in den Fichten hinter dem Hof, aber hinter dem Donnern stand ein knirschender, mahlender Ton, wie von Steinen, die etwas zwischen sich zerrieben. Er setzte sich auf, behutsam, um Marte nicht zu wecken, und vernahm einen zweiten Laut, verstohlen, als ob Wasser in einen tiefen Becher tropfe oder in einem leisen Strudel sich in die Tiefe fresse. Er wusste nicht, wie spät es war und wie lange er geschlafen hatte, aber er war nun ganz wach und klar, und seine Gedanken liefen schon schnell und geordnet zu allem, was zu tun war. Das Boot, die Ziege, die Leiter, Betten, Holz, Brot, Mehl, der kleine Ofen aus dem Schuppen ... nichts durfte vergessen werden. «Der Acker...», dachte er noch in einem dumpfen, schnellen Schmerz, aber schon hatte er die Decke vorsichtig zur Seite gelegt und setzte die Füsse auf die Dielen. Er stand bis zu den Knöcheln im Wasser. Die Kälte fuhr wie ein Schlag gegen sein Herz, und einen Augenblick lang stand er in einer kalten Betäubung. «So...», dachte er wieder, «sieh, mal an...» Dann weckte er Marte. (Fortsetzung folgt.)