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E_1935_Zeitung_Nr.006

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N°6 X" - "•' ' Die Strasse der Zukunft. Der Bau verschiedener Teilstrecken der deutschen Reichsautobahnen macht rasche Fortschritte. Bald werden die ersten Abschnitte dem Verkehr übergeben werden können. Von der Grosszügigkeit ihrer Anlage geben die beiden obigen Bilder Kunde. Links sehen wir ein Teilstück aus dem Zuge Köln-Opladen. Die Fahrbahn weist eine Breite von 28 m. auf. Der Fussgängerverkehr wird hier über eine Brücke geleitet, um die Kreuzung mit dem Schnellverkehr zu vermeiden. Rechts ein Ausschnitt von der Strecke Frankfurt—Darmstadt Hier erkennt man bereits deutlicher die endgültige Gestaltung der Fahrbahn. Sie ist in zwei besondere Streifen für den Verkehr in jeder Richtung geteilt. Diese sind durch einen reichlich bemessenen Grünstreifen voneinander getrennt, der später noch mit Sträuchern bepflanzt werden soll, um die gegenseitige Blendung bei Nacht zu vermeiden. f Das amerikanische Beispiel. Der weitausgedehnte Elysian-Park in der Umgebung von Los Angeles ist nunmehr dem Automobilverkehr erschlossen worden. Eine prachtvolle Auto«trasse führt durch die reichen Wälder., Die Aufnahme vermittelt eindrucksvoll die Grosszügigkeit der Anlage. Die wandelnde Reklame. Eine führende amerikanische Milchlieferfirma hat ihre Tränsportwagen einheitlich in der Form einer Milchflasche karossieren lassen. Die Fahrzeuge stellen eine eindrikkiiche Werbung für den Milchkonsum dar und fallen überall durch ihre Originalität auf. ERSATZTEILE FORDSON- ERSATZTEILE GrOsstes Lager für alle Modelle Occasions-Telle Prompte Spedition Nachts offen Konr. Peter & Co., AG. Touring-Garage SO LOT H U R N Telephon 1000 XJIST die beste Schweizerschneekette für alle Pneu-Abmessungen stets sofort lieferbar. Elektro-Sanitär A.-G. St. Gallen Beatusstrasse 3 Mit Abschleppen allein Telephon 46.200 BERN Billig abzugeben: Chevrolet Cabriolet, 4/5 PL Limousine, 4/5 PL Röhr Cabriolet, 8 Zyl., 11 PS. Graham Limousine, 6fach ist s bei Unfällen nicht getan. Wie der Wagen nachher instand gestellt wird, ist wichtig. Sollte Ihnen einmal etwas passieren, dann zögern Sie nicht, uns zu rufen. Unsere Telephon-Nummer merkt man sich leicht: 46.200. lfictory- Dodge bereift, 6 ZyL 11843 Alle Wagen in tadellosem, kontrollbereitem Zustande. Franz A.-G., Zürich Tel. 52.607. BRUN & CIE, Kettenfabrik, NEBIKON (Luzern) Telegramm: Brun Ki»u:i^n« TnUfn^ M.- QK11O Onrrpi'l nnat 1fl7O GRAND GARAGE PLACE ED. CLAPAREDE S. A. Charles NIGG, AdministrJ Tel.41.244 Garage mit Platz für 200 Wagen. Boxen. Vertretungen: Hupmobil©, Morris Ersatzteillaqer, AUTO zu verkaufen • MERCEDES-BENZ, 2 Liter, 10,4 St.-PS, Limousine, automatische Schmierung, in sehr gutem Zustande, wegen Nichtgebrauchs, gute Gelegenheit.! — Offerten unter T. 2069 Y. an Publicitas, Bern. 65858 Zu verkaufen OCCASION Marke E S S E X, 13 PS, 6 Zylinder, 4/5plätzig, gut erhaltene Limousine. Offerten unter Chiffre 65780 an die Automobil-Revut. Bern. Wanderer Cabriolet 2/4pl., 6 ZyL, 13 PS, in sehr gutem Zustande, Fr. 2600.— Mercedes-Benz-Automobil A.-G., Zürich, Badenerstrasse 119. Tel. 51.693. CHEVROLET 1931 Modell Coach, 4/5 PL, garantiert prima Zustand, Fr. 1700.-. Mlle de Tavel, St Sulpice (Vaud). 6597S ZÜRICH Druck, Cliches und Verlag; HALLWAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern. NEUE BESTANDTEILE für Motor, Chassis und Karosserie älterer Buick-, Cadillac-, Oldsmobile- und Marmon- Modelle spottbillig ! oft auch für andere Marken passend. AGENCE AMERICAINE, BASEL Viaduktstrasse 45 Telephon 47.800 WIESENSTR.7 DPNoäoTOR

II. Blatt BERN, 22. Jan. 1935 Automobil N»« II. Blatt BERN, 22. Jan. 1935 Tedin. Rundschau Holzgas-Lastwagen in Frankreich steuerfrei. Durch Verfügung im neuen Finanzgesetz sind inskünftig in Frankreich die mit Holzgas und Holzkohlengas betriebenen Lastwagen von jeder Steuerentrichtung befreit. New Yorker Autoschau. Die am 6. Januar eröffnete New Yorker Autoschau steht deutlich im Zeichen der Sparsamkeit. Der New Yorker Automobilhändlerverband, der ' sie diesmal organisierte, hat offensichtlich auf viel von dem bisher gewohnten Prunk und Gepräge verzichtet. Es fehlen die raffiniert durchgebildeten dreh- und schwenkbaren Ausstellungspodien, die zauberhaften Lichtund Farbeneffekte, die luxuriösen Dekorationen. Selbst die anziehenden Blondinen sind nach amerikanischen Begriffen nur noch spärlich vertreten. Das « Geschäft» ist dagegen stärker betont als sonst. An Stelle der lukullischen dinners sind vielfach Konferenzen getreten, an denen mit den Vertretern die neuen Verkaufsfeldzüge durchberaten werden. Mit nicht weniger als 25 Marken ist jedoch die amerikanische Industrie sehr stark repräsentiert. Auch Ford, der früher nicht mitmachte, da die Schau jeweils vom Verband der Automobilfabrikanten organisiert worden war, dem er nicht angehörte, hat eine Anzahl Stände belegt. Ueber die allgemeinen Tendenzen der amerikanischen Automobilindustrie wurden unsere Leser bereits orientiert. Charakterisiert wird die durch das Fehlen radikaler technischer Neuerungen, dem Sieg der Ganzstahlkarosserie über die Holz-Stahl-Karosserie, das Stahldach, die immer stärkere Beto- -ung des Stromlinien-Gedankens, die Vorverschiebung des Motors und des Passagierraumes und damit in Zusammenhang die weiche Vorderwagenfederung, die «Reinigung » des Wagenäussern von allem hervorstehenden Zubehör, die nochmals vorstärkten Motoren und die Einführung billigerer Modelle neben den bisherigen, im Preis teils gleichgebliebenen, teils etwas erhöhten Typen. Über die Neuerungen der einzelnen Marken haben wir bereits laufend berichtet, -th- Die Umstellung von Lastwagen vom Benzinzum Steinkohlengasbetrieb. In letzter Zeit sind aus verschiedenen Gründen eine ganze Reihe, besonders von Autobussen, Lastwagen, Triebwagen usw., vom Benzinbetrieb auf Steinkohlengasbetrieb umgestellt worden. Zahlreiche Gründe sind hierfür massgebend gewesen. 1 Hierher gehört zunächst die vollkommen saubere Verbrennung, Fortfall jeglicher Schmierölverstopfung und -Verdünnung, leichtes Anspringen des Motors selbst bei grösster Kälte, und Geruchlosigkeit. Zudem bleibt der Motor völlig unverändert, und man r kann sogar durch Erhöhung des Kompressionsverhältnisses seine Leistung noch- beträchtlich steigern. Das zum Betriebe nötige Gas wird in Druckflaschen mitgeführt. Diese Druckflaschen stellen gegenwärtig allerdings noch ein gewisses Hindernis in der allgemeineren Einführung des Treibgasbetriebes dar. Sie müssen leicht sein, dabei aber doch einen hohen Druck bis etwa 200 Atmosphären aushalten können. Wir finden zwar in einzelnen Ländern Leichtflaschen aus legiertem Stahl, aber die verschiedenen polizeilichen Druckgasverordnungen stellen noch kein endgültiges Ergebnis dar. Schliesslich wird auch die Beschaffung des • zweckmässigsten Treibgases ausschlaggebend sein. So sind bisher gerade die hochheizWertigen : Gase Butan, Propan und Ruhrgasol nur in geringen Mengen vorhanden, wobei allerdings zu bemerken ist, dass sie erst seit kurzer Zeit gewonnen werden. Mit diesen Gasen wäre sogar die Umstellung von Personenwagen durchaus nicht unwirtschaftlich. Dagegen ist Methan reichlich zur Verfügung, dafür wird aber der Transport der schweren Stahlflaschen, in denen sich Methan unter einem Druck von 150 Atmosphären-befindet, etwas kostspielig. Schema der notwendigen Apparatur beim Autobetrieb mit Pressgas. Vielleicht lässt sich aber"auch hier durch Gewährung niedrigerer Transporttarife seitens der Bahnbehörden ein Ausweg schaffen, wie es ja auch zum Teil bei andern Treibstoffen der* Fall ist. Die beistehende Skizze zeigt, wie die Gaszuführung beim Methangas vor sich geht. Von den Druckflaschen gelangt das Gas über ein Sarrimelrohr und -Absperrventil in eine auspuffbeheizte Vorwärmung, von dort,in einen Druckregler, der den Fla-, schendruck auf etwa 2-3 Atmosphären konstant hält. Durch einen zweiten Druckregler saugt sich der-Motor die jeweils benötigte Gasmenge an, wie es auch beim Betrieb mittels Vergaser und flüssigem Treibstoff der Fall ist. Die Dosierung erfolgt ausser durch die Einstellung der Druckregler im besondern noch durch Düsen, die wie bei flüssigem Treibstoff entsprechend kalibriert sind. Dadurch erfolgt die Dosierung in Abhängigkeit von der Drosselklappenstellung. Aehniich ist der Betrieb bei Ruhrgasol. Hier braucht man aber keinen Hochdurckregler, weil der Druck, unter dem das Gas steht, bedeutend niedriger ist. Es wird lediglich mit dem Unterdruckregler gearbeitet. Auch hier erfolgt die Dosierung der zugeführten Gasmenge in Abhängigkeit des Unterdruckes im Saugrohr von der Drosselklappe in gleicher Weise wie die Dosierung des flüssigen Brennstoffes im Vergaser. T. Gasflaschen « Schwingachsen.» Es dürfte 1927 gewesen sein, als Austro-Daimler zum erstenmal bei Serienwagen das Differentialgetriebe fix im. Rahmen montierte und die beiden Achstrdmpeten beweglich machte. Die Konstruktion von De Dion & Bouton von 1900 war damals schon lange wieder vergessen.- Da . beim Austro-Daimler aber keine Gelenkpaäre zwischen Differential und Hinterrad eingeschaltet, wie bei De Dion, sondern die beiden trompetenförmigen Rohre in kugeligen Schalen beweglich gemacht wurden, so nannte man diese Konstruktion richtigerweise «Schwingachse», denn die Hinterräder schwingen tatsächlich um das Differentialgehäuse als Mittelpunkt. Dieser Name wurde nun zu Unrecht verallgemeinert; zu Unrecht deshalb, weil z. B- bei der Vorderachskonstruktion, wie sie Lancia schon früher anwandte, die Räder in einer Senkrechten zum Erdboden federn können und nicht, wie bei der' eigentlichen Schwingachse, in einem Bogen. Diese Vertikalbewe&ung ist das eigentliche Ziel aller Konstruktionen der voneinander unabhängig gefederten Räder. Der Amerikaner, dem das Wort «Schwingachse» nicht geläufig und der Ausdruck «voneinander unabhängig gefedert» viel zu umständ'ich war, hat für alle diese Konstruktionen einen sehr treffenden Ausdruck geprägt — er nennt es «Knie-Wir- essere Bremsen! Die „SCHMUTZ"- Unterdruck-Servo- B R EMS E schützt vor solchen Unfällen; sie wird für Personenwagen, Lastautomobile u. Anhänger gebaut. Auch meine Filiale in Bern verfügt über ein vollständiges Lager in allen ERSATZTEILEN für italienische Automobile und kann jede Bestellung ebenso rasch, zuverlässig und preiswürdig ausführen, wie das Hauptgeschäft in Zürich. 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