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E_1934_Zeitung_Nr.104

E_1934_Zeitung_Nr.104

10 1934

10 1934 — N»BH Genfer Salon. Am letzten Samstag fand die Ziehung für die Verteilung der Stände statt Im nächsten Jahr, werden 52 Automobilmarken, exkL 8 Untermarken, total also 60 verschiedene Automobilmarken ihre Produkte ausstellen. 11 Automobilmarken, welche sich noch am 1934er Salon beteiligten, sind nächstes Jahr nicht mehr vertreten, wobei in erster Linie finanzielle Schwierigkeiten zu diesem Resultat geführt haben dürften. Dagegen sind 19 neue Marken zu registrieren, worunter sich einige befinden, die nach einer kürzeren oder längeren Ausstellungspause sich wieder am Salon vertreten lassen, sowie 9 Marken, die bis heute noch an keiner Ausstellung beteiligt waren. Dieses Ergebnis darf als schöner Erfolg qualifiziert werden, vor allem, wenn man die Zahl der Genfer Aussteller mit denjenigen der grossen internationalen Automobil-Salons vergleicht. In Berlin z. B. waren 21, in Brüssel 37, in New York 41 (inkl. Lastwagen), in London 46 und in Paris 51 Automobilmarken vertreten. Die 12 grossen, 124 m Seitenlänge messenden Stände sind von 3 Seiten her zugänglich. Im weitern stehen 24 Stände ä 80 m Seitenlänge zur Verfügung mit einer Zugänglichkeit von 2 Seiten her, während sich der Rest auf Standflächen verteilt von 60, 50, 40 und 35 m Kantenlänge. Der Umkreis beherbergt diejenigen Marken, welche bis heute noch nicht die Möglichkeit hatten, im Mittelschiff auszustellen sowie die Produkte unserer Karosseriewerkstätten. Der Anbau enthält wie gewöhnlich die Lastwagen, wie auch die diesbezüglichen Karosserien. In gleicher Weise beherbergt die Galerie nicht nur die Motorräder, sondern ebenfalls Velos und deren Zubehörteile. Hinzu kommen noch die beiden Stände des A. C. S. und T. G. S., die infolge Neueinteilung der Standplätze im Parterre nicht mehr untergebracht werden konnten. a V. C. S. Eine neue Initiative des T. C. 5. Der T. C. S. ist im Begriffe, eine Neuerung einzuführen, die von sämtlichen Automobilisten, die auch im Winter über Land fahren, aufs freudigste begrüsst werden wird. Um den Automobilisten das Befahren der auch im Winter zugänglichen Bergstrassen zu erleichtern, hat der T. C. S. in enger Zusammenarbeit mit seinen einzelnen Sektionen ein weitverzweigtes Netz von Hilfsposten zum Anlegen und Abnehmen der Schneeketten geschaffen. Die Automobilisten werden auf diese Hilfsposten durch gut sichtbare Tafeln aufmerksam gemacht worden, auf denen auch der Strassenzustand verzeichnet sein wird. Am andern Hang des Passes werden die Automobilisten auf einen gleichartigen Hilfsposten stossen, der die Abnahme der Schneeketten besorgen wird. Das Anlegen der Schne'eketten erfolgt durch geschultes Personal und gegen Bezahlung eines bescheidenen Betrages, der bei allen Posten einheitlich gefordert wird. In einer unserer nächsten Nummern werden wir die Liste der Pässe veröffentlichen, die vom Schneekettendienst des T. C. S. bedient werden, unter gleichzeitiger Bezeichnung der Standorte der verschiedenen Posten. Augenblicklich wird an der Inbetriebsetzunj dieses Dienstes gearbeitet und in kurzer Zeit werden die Automobilisten Gelegenheit haben, diese neue Leistung des T. C. S. zu benützen, insofern der Himmel uns nur ein wenig Schnee bescheren wollte. Autosektion Waldstätte. Allen unsern Glubmitgliedern wünschen wir gemütlichen Silvester und ein glückliches 1935. Möge das neue Jahr die Erfüllung manche» Automobilistenwunsches mit sich bringen und auch dem Gesamt-Club wie unserer Sektion zur weitem Entwicklung verhelfen. A. C. S. Bernischer Kantonalverband. Im gastlichen Worb besammelte sich am 19. Dezember der Vorstand des bernischen Kantonalverbandes, dem die Sektion Bern, Emmental, Les Rangiers und Seeland-Jura von Amtes wegen angehören. Unter der straffen Leitung ihres Präsidenten, Herrn Oberst Marbach, konnte die umfangreiche Traktandenliste rasch zu Ende geführt werden. Jahresbericht und Jahresrechnung fanden einstimmige Genehmigung, obschon der Vorort des Verbandes, die Sektion Bern, hin und wieder in delikaten Fragen Interessen von kantonaler Bedeutung wahrzunehmen hatte. In landesverbundener Solidarität erklärte sich sodann der Vorstand haftbar für das der Sektion Les Rangiere aus der Durchführung des Picknicks des Kantonälverbandes erwachsene Defizit. Die Kostentragung erfolgte im Verhältnis zum Mitgliederbestand, wobei pro Kopf ein bescheidener Anteil erhoben wurde. Im Sinne der allgemeinen Spartendenz und begründet durch die rein formelle Tätigkeit des Verbandes erhebt dieser auch im kommenden Jahre keinen Beitrag- Der Vorstand ist sich aber bewusst, dass wenn aussergewöhnliche Aufgaben an ihn herantreten, Extramittel beschafft werden müssen. Diese können unter Umständen sehr beträchtlich sein, man denke nur an die Abstimmungs-Kampagne über die Alpenstrassen-Initiative und den allfälligen Kampf gegen jegliche Benzinzollerhöhung. Erfreulich rasch verlief die Statutenrevision. Dachte der Arbeitsausschuss anfänglich nur an die Bestellung einer Spezialkommission, so ging der Vorstand kraft seiner statutarischen Rechte den entscheidenden Schritt weiter und erhöhte ohne grosse Worte die Delegiertenquote von 50 auf 100. Zählte früher der Kantonalvorstand 43 Mitglieder, so sind es heute nur noch deren 22. Ferner genehmigte der Vorstand ein ausführliches Referat von Herrn Dr. R. von Stürler, das die neuen Besteuerungs-Projekte des bernischen Regierungsrates zum Gegenstand hatte. Der bernische Rechtsberater bewies an Hand amtlicher Zahlen, dass jede neuerliche Steuerbelastung sich gegenteilig auswirkt. Anstatt der erhofften vermehrten Steuereinnahmen gehen die Eingänge aus dem Motorfahrzeugverkehr wegen vermehrter Ausserbfttriebsetzung fühlbar zurück, so dass neben dem Staat der Bund um den Benzinzoll und das Autogewerbe um einen Kunden pro eingestelltes Fahrzeug kommt. Die nächste Sitzung des Kantonalvorstandes findet im Wirkungskreis der Sektion Les Rangiers statt. Als Zeitpunkt wurde der Spätfrühling 1035 angesetzt. Für das zweite gemeinsame Picknick trat die Sektion Seeland-Jura als Bewerberin ! au f. Auch ihr wurde der Anlass einstimmig zugespro- Jt chen. Wie verlautet, beabsichtigen die Bieter wieder eine der schönen tannenbestandenen Freiberger Weiden zum Schauplatz des « Picknick cantonal» zu wählen. Die in jeder Beziehung flott verlaufene Tagung fand bei einem währschaften Nachtessen im Löwen zu Warb, wobei die Sektion Bern als Gastgeberin fungierte, ihren Abschluss. h. SEKTION ZÜRICH. Am 26. Dezember nimmt in Davos die Wintersportwoche und der Skikurs, unter der Leitung des Skiinstruktors Hrn. Leutert, bei einer Beteiligung von über 40 Personen seinen Anfang. Ausser dem eigentlichen Skikurs ist die Teilnahme an verschiedenen Wintersportveranstaltungen und geselligen Anlässen vorgesehen. Der diesjährige Clubball im Grand-Hotel Dolder in Zürich vom 19. Januar scheint sich zum bedeutenden Tanzanlass Zürichs auszuwachsen. Sämtliche Hotelräume werden in das Innere eines grossen Ozeandampfers umgewandelt, wofür Herr Kunstmaler Schnider die bezüglichen Pläne entworfen hat. Nicht weniger als drei Orchester sind vorgesehen. Die Mitglieder können in Balltenue oder in Schiffskleidung oder in den Landestrachten einer Weltreise an diesem grossen Ballfest teilnehmen. Die mitternächtliche Revue wird von Künstlern und dem Ballett des Stadttheaters Zürich in Form einer « Weltreise im 2000-Seemeilen-Tempo > geboten. Eine wertvolle Gratistombola, amüsante Bordspiele, Cabaretdarbietungen und weitere Ueberraschungen werden dafür sorgen, dass am 1935er Clubball kein < toter » Punkt aufkommt. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Protokoll-Auszug Ober die fetzte Monatsversammlung: Das Protokoll der letzten Monatsversammlung wurde verlesen und ohne Einwendungen genehmigt. Unter Mutationen war ein Eintritt zu verzeichnen. Unsere diesjährige Abendunterbaltung vom 10. November a. c. im «Taleggsaale zur Kaufleuten» ist der Zeit entsprechend eehr gut ausgefallen, trotzdem der Saal nicht allen eingetroffenen Gästen Platz zu bieten vermochte, so dass die Tü- keller> die diesjährige freiwillige «Silvesterzusammenkunft» statt und eind sämtliche Mitglieder mit Angehörigen dazu freundlichst eingeladen. In Anbetracht der Bereinigung der Mitgliederliste, d. h dem vorgesehenen Ausschluss von «morschen > Mitgliedern, erwartet d«r Vorstand von allen eine intensive Betätigung in der Mitgliederwerbung. Ferner ergeht an sämtliche Mitglieder die Bitte, den Vorschriften und Signalen der Verkehrspolizei achtsamer Folge zu leisten und die Verkehrsdisziplin streng zu beachten. H. G. Personelles: G. Giezendanner. Autoreparaturen, Oberuzwi! Inhaber der Firma ist Gottlieb Giezendanner « Oberuzwi]. Autoreparaturen und Velos. Domizil Bahnhofstrasse. Firmenlöschung: Gustave Ernst, Automobile. Garage, Genf. Di< Firma wird infolge Verkauf des Geschäftes geloscht Auto-Service S. A., Lausanne. In der a, o. Generalversammlung vom 2. Dezember wurde Auflösung beschlossen. Nach durchgeführter Liquidation wird die Firma im Handelsregister gelöscht. Firmenauflösung: Awerag Autowerkhof A.-G. in Liq., Zürich. Di« Gesellschaft hat sich aufgelöst und tritt in Liquidation. Als Liquidator wurde Dr. H. Hotz, Rechtsanwalt, Zürich, bestellt, welcher allein rechtsverbindliche Unterschrift führt. Die Unterschriften iet Verwaltungsratsmitglioder sind erloschen. Firmenänderung: Emil Schwarz, Wwe., Autospennlerei, Basel. Die Firma übernimmt Aktiven und Passiven der infolge .Todes des Inhabers erloschenen Einzelfirma Emil Schwarz. Betrieb einer mech. Auto- und Bauspenglerei. Domizil: Liesberserstrasse. Konkurseröffnung: E. Rahm, Garage, Bex. Konkurseröffnung vom 6. Dezember; Gläubigerversammhmg: 21. Dezember; Eirurabefrist: 15 Januar. Henri Pfeiffer, Garage, Bulle. Konkurseröffnung vom 3. Dezember Summarisches Verfahren. Eingabefrist bis 30. Dezember. ren schon vorzeitig geschlossen werden mussten. Kollokationsplan: Es sei noch allen Mitgliedern, die sich der vor- H. Miserez, Garpge, Fribourg. Auflage und Anfechtuntrsfrist bis 25. Dezember. A. Pifferini, Garane, Gsneve. Der Kollokationsplan liegt zur Einsicht beim Konkursamt auf. Anfechtunssfrist bis 29 Dezember. Auto-Verfriebsoenossenschaft Bern. Anfechtungsfrist bis 11 Dezember. A. Wöhrle, Garage.. St. Gallen. Auflage- und Anfechtunisfrist: 8. bis 17 Dezember m. trefflichen Vorbereitung und Durchführung dieses Abends annahmen, sowie auch allen edlen Spendern und Gönnern der herzlichste Dank ausgesprochen. Laut genehmigtem Antrag sind nun arbeitslose Mitglieder der Beitragspflicht bis auf weiteres enthoben und werden diese gebeten, sich dem Vorstande zu melden. In Betracht fallen natürlich nur diejenigen, die sich den Vereinsinteressen wirklich annehmen. Die nächste Monatsversammlung ist auf den 2. Januar 1035, Berchtoldstag, vorgesehen. In anbetracht der Feiertage ist diese jedoch mehr im Rahmen eines geselligen Abends geplant. Zur 1-wi diaH Schluss des Kernkursverfahrens: Carrosserie Charles Heber, S. A., Genf. Datum der Schlueserklärung: 13. Dezember. Generalversammlung am 3. Februar 1935, um Nachlassvertrag: 14 Uhr, im «Du Pont», wird jedem Mitglied ein Zirkular mit der statutarischen Geschäftsordnung zubewilligung vom 6. Dezember. Eingabefrist bis L. Brossard, Garage, Porrentruy. Stundungsgesandt und sollten hierauf bis spätestens den 28. Dezember Gläubigerversammlung: 21. Januar. 27 Januar 1935 keine schriftlichen Anträge an den Gläubigerversammlung: Vorstand eingehen, so wird diese programmäßig Henri Simonot, Autogarage, Neu-Solothurn. Die durchgeführt werden. Wie alljährlich findet auch 2. Gläubigerversammlung findet am 27. Dezember dieses Jahr wieder im Stammlokal «Zeughaus- statt. PmnfS nriAit NEUHEIT für Last- und Lieferungswagen Tonverstärker „TRANSVOX" meldet dem Wagenführer in unüberhörbarer Weise, auch bei grösstem Lärm des Motors, alle von hinten gegebenen Signale, vereinfacht das Vorfahren und erhöht die Verkehrssicherheit. — In Italien und Frankreich gesetzlich vorgeschrieben. — Verlangen Sie nähere Auskunft beim General-Vertrieb: J.Bebie's Erben, Wetzikon-Zch., Tel. 978.267 Verstärker Fabrikation von Auto-Kühlern nach dem L Pat. 98.005 Bienenwaben system, grösate Kühlwirkung, Reparaturen aller Systeme. Auto - Spenglere! 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N°104 II. Blatt BERN, 28.Dezember 1934 Beilage zur Automobil- II. Bta*. BERN, 28.Dezember 1934 QeheuiuüsveMe Stunde Kleine Silvesterbetrachtung. Da ist sie wieder, diese seltsame Stande, erfüllt von allem Zauber des Besonderen, da sind sie wieder, diese zitternden Minuten zwischen gestern und heute, voll Erwartung und Hoffnung, voll Sehnsucht und Verheissung. Und ob es ein jubelnder Walzer ist oder eines Tangos gleitender Rhythmus, der uns hinüberleitet in das Neue, Unbekannte, Unbewusste, ob der Saal erfüllt ist von Lichterglanz und Fröhlichkeit und Sekt in den Gläsern perlt, oder ob es die getragene Feierlichkeit der Glocken ist, die hinübertönt in die stille Behaglichkeit des eigenen Heims, immer ist Erwartung in uns. Das Jahr ist zu Ende, ein neues bricht an. Was wird es bringen? Gutes oder Böses, Freude oder Schmerz, Erfüllung oder Entsagung? Während die Uhr langsam weiterrückt, überfällt uns jäh der Erinnerung magische Gewalt, schon werden all die verblassten Bilder der Vergangenheit wieder farbig, wie bunte Bälle, eben in die Luft geschleudert, wir ahnen kaum, in welche Sphären sie ihre Luftreise trug,.. Bunte Bälle, das war das erste, woran du dich freutest, damals als du neben Vater und Mutter auf dem Balkon stehen durftest. Ganz deutlich siehst du es wieder, das alte Haus in der kleinen Stadt, und da bist du, mit einer weissen Flauschmütze auf den Zöpfen, deren Troddel der Wind hin und her bläst, aber die beissende Kälte spürtest du gar nicht und auch nicht die Schneeflocken. So glücklich warst du, zum ersten Mal aufbleiben zu dürfen wie die Grossen und warten dürfen, bis das neue Jahr anbricht. Ganz genau weist du noch, wie die Burschen auf dem Marktplatz unten sich übten im «Prost Neujahre-Rufen, lange, ehe es an der Zeit war, wie grün und rot und blau und gelb' die Leuchtbälle aufflammten ... so herrlich fandest du es, wi~ die Kugeln strahlend gen Himmel stiegen, um dann plötzlich unterzugehen, und neue Sterne und Figuren blinkten auf, dass du eigentlich fast enttäuscht warst, als es endlich soweit war und die Böller krachten und Mutter dich schlafen und im Traum flammten noch einküsste und Vater. Du warst nun doch schon mal die Leuchtkugeln auf, rot und blau und etwas müde und konntest noch gerade die grün and gelb... Eltern umarmen und «schönes, neues Jahr» Damals ahntest du noch nicht, dass bald Zum neuen }a(wel Von Frida Schanz. Das neue Jahr! Was wird es bringen? Wohl dem, der i h m sein Bestes bringt! Der über allem Glockensingen Wahrnimmt, dass seine Seele singt. Dass all sein Sehnen, all sein Bangen Aufschwillt zu stärkerer Melodie, Dass alles Gut, das er empfangen. So herrlich in ihm blüht wie nie. War sein ein Leid und ist's versunken Und ist das Leben wieder sein, So tritt sein Herz wohl lichtestrunken Ins frische, reine Jahr hinein. Der Weg ist frei! Die Jahreszeiten Winken in neuem Schöpfungsschein. Nun starke Arme kraftvoll breiten: Leben, sei mein! Und ich sei dein! verhangene Zukunft. Du sahst hinaus auf die dunklen Strassen, und als draussen auf dem Platz der Weihnachtsbaum aufstrahlte und Mutter sich verstohlen die Tränen fortwischte, da warst du mit einem Mal ganz erwachsen und sagtest sehr tapfer: «dies Jahr wird Frieden!-» Ob es wirklich deine Gebete waren, die Euch in allen Gefahren schützten, ist nicht gewiss, aber nach langen Jahren kam der Frieden zurück, und als ihr alle wieder beisammen sasset zur Stunde, da das alte Jahr gehen will, um dem neuen Platz zu machen, da hattest du schon gelernt, dass man keine bunten Bälle braucht, um glücklich zu sein und zufrieden. Und dann warst du ein grosses Mädchen und deine kleinen Fäuste haschten nicht mehr, das Schillernde einzulangen; die Jahre waren an dir vorüber gerollt, und wenn auch nur wenig von all dem, was du in den geheimnisvollen Stunden erträumt hattest, 1935 zum. Qcuss! Wirklichkeit geworden war, immer warst da bereit, auf ein neues Jahr zu hoffen, das alles erfüllen würde, was dir noch versagt blieb. wünschen und dann warst du schon einee- überall in der Welt die Kugeln aufflammen Dass du «ihn-» fandest, gerade an jenem Wurden und dass die Feuersalven krachen Silvester, war vielleicht nur ein Zufall, eines bürden, und als wieder Silvester kam, da von den plötzlichen Geschenken des Lebens, gab es keinen Jubel mehr und keine, bunten just, wenn man sie gar nicht zu erwarten Freuden, nur bange Sorgen und eine blutig hofft. Du trugst das Stilkleid aus mattgelbem Kramerstrasse 15-17 * . . Zürich Sekretariat des Glückhafte Fahrt ins neue 3ahr wünschen Agence Americaine A.-G. Dufourstrasse 23 . . . . Zürich A.-G. für Automobile PflanzschuIstrasse 9 . . . Zürich AMAG Automobil- & Motoren A.-G. Bahnhofstrasse 10. . . .Zürich Austro-Daimler & Steyr-Werke A.- G. Albisriederplatz 3 . . . . Z ü r i c h Automobilwerke Franz A.-G. Badenerstrasse 313 . . . Zürich Baumberger & Forster A.-G. Löwenstrasse 17 . . . . Zürich Binelli & Ehrsam A.-G., Garage Stampfenbachstrasse 48-56, Zürich Mercedes-Benz-Automobil A.-G. Badenerstrasse 119 . . . Zürich C. Schlotterbeck Automobile A.-G. Kanzleistrasse 118 . . . Zürich Emil Frey Limmatstrasse 210-14 . . Zürich G. A. Drenowatz Automobil-Händler-Verbandes Dr. H. FREI-ZAMBONI Bahnhofstrasse 8 9 . . . . Zürich