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E_1935_Zeitung_Nr.003

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1935 - No 3 Statt Schneeketten ANTISLIP die ideale, geräuschlose Winterbereifung aus alten Pneus, die vorzüglichen Gleitschutz gewährleistet. Der Ueberpneu mit der „Antislip-Befestigung" (Patent angemeldet), ist erprobt und absolut sicher; er verhindert das bei unbefestigten, nur auf die Räder gezogenen Ueberpneus auftretende Rutschen oder sogar Abspringen. PREISE: Antislip fix-fertig, einschl. Montage Fr. 10.— per Rad ohne Montage . Fr. 9.— per Rad Nur Ausstanzen d. Lauffläche u. Entfernen der Wulste Fr. 3.50 per Rad bei Lieferung der gebrauchten Pneus durch den Kunden. Im Interesse einer raschen Bedienung ist telephonische Anfrage erwünscht. Verlangen Sie den Prospekt bei H. LEMM Waldau • Tel. Nr.2 RORSCHACH Das müssen Sie doch auch haben! das zuverlässige und bequeme DEWI-Abschleppseil Patent) Dem sichersten Fahrer kann einmal ein Unglück zustossen und der beste Wagen eine Panne erleben. 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Fulton- Frost-Schild Mit Fulton-Frost-Schild kerne beschlagene Scheibe, kein Festfrieren oder Steckenbleiben des Scheibenwischers mehr. Trotz Schnee, Frost, und Hagel oder angefrorenem Nebel immer klare Sicht 500.000 solcher Frostscbüder sind in den letzten Jahren verkauft worden und haben den Weltruf der FULTON COMPANY, MILWAUKEE getestigt. Weisen Sie daher Nachahmungen zurück and vertansen Sie ausdrücklieh Original-Fulton-Frostschild für welches ich Ihnen jede gewünschte Garantie zn leisten imstande bin. Die neue Griff-Schneekette Wo Räder mit Speiöhen vorhanden sind — natürlich auch Holzspeichen — bietet diese neue Kette den grossen Vorzug der schnellen Montage, die in einigen Minuten gemacht ist. Schneeketten aufund abzunehmen istigewiss keine angenehme Arbeit, aber bei der „Griff-Kette" ist das auch Damen möglich.- " '?' ' -* 1 Prospekt vom Generalvertreter H.R. 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N°3 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE LUFTFAHR Der «rote Faden» In der Luft. Die modernen, mit Funkeinrichtungen versehenen Flugzeuge stehen während des Fluges ständig in Verbindung mit den Flughäfen. Sie erhalten von dort nicht nur Fluganweisungen und Wetterberichte, sondern durch das «Peilen» auch die Möglichkeit, den vorgeschriebenen Kurs genau einzuhalten. Bei der «Peilung» gibt das in der Luft befindliche Flugzeug verabredete Funkzeichen, die es gestatten, durch die Peilstelle des Flughafens die Flugrichtung zu bestimmen, den augenblicklichen Standort des Flugzeuges zu berechnen, ihn dem Flugzeug mitzuteilen und, wenn nötig, Anweisung zur Kursänderung zu geben. Die hierdurch erzielte Fluggenauigkeit ist so gross, dass es möglich ist, die «Luftweiche» zu stellen, wenn sich auf einer Strecke zwei Flugzeuge begegnen, da sonst bei unsichtigem Wetter in gleicher Höhe die Gefahr eines Zusammenstosses bestehen würde. In einem solchen Falle erhält eines der Flugzeuge dann den Befehl zum Höhersteigen. Diese Peilung wurde später auch dazu benutzt, bei Nebel das Flugzeug in den Flughafen zu lotsen und ihm eine glatte Landung zu ermöglichen. Das alte zz-Verfahren besteht darin, dass man das Flugzeug zuerst einmal durch die Peilungen auf eine bevorzugte, von Höhenhindernissen freie «Anflugschneise» dirigiert, die zum Flughafen führt. Sobald der Flugleiter auf dem Hafen das Motorengeräusch des ankommenden Flugzeuges hört, lässt er zwei verabredete Funkzeichen geben, von denen das letzte «Achtung, durchstossen» bedeutet. Der Flugzeugführer stellt dann den Motor ab und geht im Gleitflug durch dje Wolken herunter. Das Verfahren, das ganz besondere Anforderungen an die Geistesgegenwart und die Geschicklichkeit der Beteiligten stellt, war von vornherein nur als Notbehelf gedacht. Man suchte nach einer Blindlandungsmethode, bei der der Flugzeugführer nicht mehr auf eine Verständigung mit der Peilstation angewiesen war. Er muss einmal jeden Augenblick selbst feststellen können, ob er sich in der Anflugschneise befindet und auch richtig darin weiterfliegt Zum anderen aber war es notwendig, die Zeichengebung beim schwierigsten Teil der Landung, dem Gleitflug, wesentlich zu vereinfachen. Eine weit vollkommenere Lösung ergibt sich durch Einführung der Gleitweg-Kurzwellen- Funkbake. Unter einer Bake versteht man in der Seemanssprache ein festes Seezeichen am Ufer. Was die Bake für das Schiff, das soll die Gleitweg-Kurzwellen-Funkbake für das Flugzeug sein. Die Funkbake, die in ihrer äusseren Form an die Latten eines Fussballtores v erinnert, sendet einen Leitstrahl aus ultrakurzen Funkwellen, der mitten durch die Anflugschneise hindurchläuft Dieser Leitstrahl hat, vom Boden leicht ansteigend, fast genau die gleiche Krümmung, die das Flugzeug in umgekehrter Richtung beim Landen durchfliegen muss. Man schickt also gleichsam einen elektrischen Leitfaden in die Luft, den das Flugzeug nur zu erkennen, dem es nur nachzufliegen braucht, um mit der richtigen Landungskurve auf den Erdboden zu gelangen. Durch eine in ihren Einzelheiten hier nicht näher zu beschreibende Sendung von Kurzwellen empfängt der Flugzeugführer einen Summerton, der ihm anzeigt, dass er auf der Kurve des Leitstrahls fliegt. Weicht er nach links oder rechts ab, dann hört er Punkte bzw. Striche, die ihn veranlassen, wieder auf die richtige Anfluglinie einzuschwenken. Diese Anzeige wird der Sicherheit halber auch noch einmal optisch durch einen Zeigerausschlag gegeben. Aber es genügt noch nicht, dass sich das Flugzeug, besonders bei dichtem Bodennebel, in der richtigen, durch den Leitstrahl vorgezeichneten Gleitkurve befindet Der Flugzeugführer muss auch ganz genau wissen, wann er den .Motor abstellen und zum Gleitflug übergehen und wann er die Maschine auf den Boden aufsetzen muss. , Dies geschieht durch zwei in der Peilschneise eingebaute, seckrecht von der Erde nach oben strahlende Kurzwellensender, sogenannte «Einflugzeichen». Die Kurzwellen treffen beim Ueberfliegen auf das Flugzeug und geben ihm die verabredeten Landezeichen. Man kann diese Einrichtung mit dem Vorsignal und dem Hauptsignal bei der Eisenbahn vergleichen. Das erste Einflugzeichen, bei dem der Motor gedrosselt und zum Gleitflug übergegangen wird, ist 2 bis 3 Kilometer vom Ansetzpunkt entfernt, es gibt 2 Striche in der Sekunde. Der Flugzeugführer erhält beide Signale, die beim Durchfliegen der Signalwand 6 bis 10 Sekunden bemerkbar sind,' akustisch durch Morsezeichen und op- | tisch durch Glimmlampen. Damit auch solche Flugzeuge von dem Signal erreicht werden, die, etwas von der Leitlinie abgewichen sind, ist die Zeichengebung so gestaltet, dass sie auch noch bei einer seitlichen Abweichung bis zu 300 Meter bemerkbar ist. Die Umstellung der Elugzeuge auf die Signalgebung der Funkbake geschieht durch den Einbau eines Kurzwellenempfängers als Zusatzgerät. Die unter 10 Meter liegenden Wellen haben eine so kurze Reichweite, dass alle Flughäfen ohne Störung auf der gleichen Weile arbeiten können. Als besonderer Vorteil wird es betrachtet, dass die normale Funkanlage des Flugzeuges bei der Landung nicht beansprucht wird und daher frei ist für den Empfang wichtiger Meldungen, wie etwa ein in letzter Minute notwendig werdendes Ländeverbot. Flu^n«»4£aE4&n Der höchste Flugplatz der Welt In Brastagi in Niederländisch-Indien ist kürzlich der höchstgelegene Flugplatz der Welt seiner Bestimmung übergeben worden. Der Flugplatz liegt 4500 Fuss über dem Meeresspiegel ! rühmt geworden, bereitet eine neue Sensation vor, die jene des Himalayaflugs an Kühnheit des Vorhabens und Schwierigkeit der Organisation der Durchführung noch weit übertrifft. Oberst Etherton will mit seiner Maschine einen Nonstopflug um die Welt unternehmen, der vom Londoner Flugplatz Croydon aus um den ganzen Erdball führen soll. Natürlich ist ein solcher Flug nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Trotz der grossen Fortschritte im Flugzeugbau verfügt man noch immer nicht über eine Maschine, die eine solche gewältige Entfernung ohne Zwischenlandung bewältigen kann. Etherton will sich daher auf andere Weise helfen. Er organisiert einen «Luftdankdienst», der es ihm ermöglichen soll, sich während des Flugs mit neuem Brennstoff zu versorgen, ohne auf die Erde niedergehen zu müssen. Dass ein solcher Dauerflug, bei dem das Tanken ausschliesslich in der Luft erfolgt, möglich ist, wurde schon oft bewiesen. Ein entsprechend konstruiertes Flugzeug erhebt sich über die Rekordmaschine und führt dieser mit Hilfe eines langen Schlauches neues Benzin und Oel zu. Oberst Etherton hat bereits den Plan für seinen Weltrundflug bis in die kleinsten Einzelheiten ausgearbeitet. So ist er zunächst selbst einen grossen Teil der vorgesehenen Strecke abgeflogen und hat in Rumänien, Neuer Hamllton-Verstelfpropeller. Der bekannte Hamilton-Verstellpropeller wird in einer neuen Bauart hergestellt, die während des Fluges eine beliebige Einstellung der Propellerblätter gestattet, während bisher die Propellersteigung nur entweder maximal oder minimal eingestellt werden konnte. Die neue Konstruktion erlaubt auch eine Einstellung auf konstante Tourenzahl, wobei sich dann die Propellereinstellung automatisch verändert, wenn das Flugzeug steigt, fällt oder geradeaus fliegt. -s. Nonstopflug um die Erde. Oberst P. T. Etherton, einer der besten Kenner Asiens, früher britischer Generalkonsul in Inrierchina, im vergangenen Jahr als Organisator des britischen Mount-Everest-Flugs weltbe- Was ein Zeppelin kostet. In einem fachwissenschaftlichen Vortrag führte u.a. der bekannte niederländische Luftfahrtsachverständige von Tejen aus, dass die Anschaffungskosten für ein Luftschiff Vom TypRussland, Türkei, Indien, Japan, Alaska usw. «L.Z. 129» rund 36 Millionen Reichsmark Tankstellen vorbereiten und Tankflugzeuge betragen. Die Betriebskosten auf der Strecke bereitstellen lassen. In dem Augenblick, da New York-Barcekma belaufen sich auf 28,000 die radiotelegraphische Meldung von seiner Gulden, auf der Strecke New York-Batavia Ankunft eintreffen wird, soll ein Tankflugzeug aufsteigen und ihm den nötigen auf 66,000 Gulden. Betriebsstoff zuführen. Die Finanzierung dieses kostspieligen Unternehmens wird durch einen grossen englischen Zeitungskonzern erfolgen, der natürlich von der Berichterstattung über diesen Flug grosse publizistische Ausbeute erhofft. Ein Berichterstatter dieses Zeitungsunternehmens, der zugleich ein vorzüglicher Flieger ist. wird abwechselnd mit Etherton die Maschine führen und in seiner « dienstfreien» Zeit die Blätter seines Konzerns mit den neuesten Radioberichten über den Verlauf des Flugs versorgen. Zwischendurch wird er ausführliche Berichte tippen und diese in einem Postbeutel bei den einzelnen Tankstatiörien abwerfen, von wo aus sie auf dem Drahtweg nach'London übermittelt werden. PALLAS - CORD Wi nterreifen für Personen- und Lastwagen Im Winter können Sie, im Gegensatz zu früher, trotz kaltem Motor jederzeit mit automatischer Sicherheit starten, aber wenn Sie beim Anspringen Ihres Motors sofort manöverieren wollen, ohne dass er dabei aussetzt, dann benötigen Sie unbedingt einen -Vergaser mit Starter (Typ BF) Ihr Garagist montiert Ihnen denselben auf jeden Motor, gleichgültig welcher Marke. Qleitsicheres Schneeprofil, hervorragender Schleuderschutz AKTIENGESELLSCHAFT R.&E.HUBER, PFÄFFIKON-ZORICH SCHWEIZ. KABEL-, DRAHT- UND GUMMIWERKE TELEPHON 976.301 Ersatzteile überall erhältlich. Qeneralagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Genf Zürich 12b, rue de l'Höpital 3. nie de Fribourg LSwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44