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E_1935_Zeitung_Nr.004

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1935 - KP» 4 Der Weltrekord-Wagen kampfbereit! Oben links: der c Blue Bird» in seinem neuen Kleid. Rechts oben: die wuchtige und doch windschnittige Front. Unten rechts: Rückansicht des "Wagens mit dei Stabilisierungsflosse und den Luftbremsklappen Unten links: der kühne Rekordmann M. Campbell, dei seine bisherigen Erfolge nur immer zu weiteren Höchstleistungen angespornt haben. Campbells «Blue Bird » in seiner neuesten Gestalt Hauptsächlich durch die aufs äusserste getriebene Rücksicht zur Verminderung des Luftwiderstandes hofft Campbell die bisherige Weltrekordgeschwindigkeit von 437,908 auf 300 Meilen, d. h. rund 480 km/St., steigern zu können. Durch die neue breite Karosserie sind die Räder grösstenteils vom Luftstrom abgeschirmt Der Kühler ist, wie bisher, in einem dem abgeschlossenen Motorraum vorgebauten Kasten untergebracht, wobei dieser Kasten jedoch ebenfalls stark verbreitert und mit einem langen, schmalen Lufteinlaßschlitz versehen wurde. Eine grosse Schwanzflosse dient zur Verbesserung der Richtungs-Stabilität, herausstellbare Klappen hinter den erstmals doppelt bereiften Hinterrädern sollen durch ihren Luftwiderstand die Wirkung der Bremsen nach dem Durchlauf der Rekordstrecke unterstützen. Die Oeffnung vorn auf der Motorhaube ist der Lufteinlass der Vergaser, während die sechs Oeffnungen in der Mitte der Motorhaube Auspuffmündungen darstellen. Die Leistung des 2300-PS-Rolls-Royce-Zwölfzylindermotors wurde auf 2465 PS erhöht. Im übrigen zeigt jedoch der mechanische Teil des Wagens keine grossen Abweichungen. Wirkliche Occasionen Zu verkaufen: 1 Terraplane, Roadster, 2/4 plätzig, Mod. 1932/33, so gut wie neu Fr. 2300.— 1 Citroen-Limousine, 4/5plätzig, 10 PS, Mod. 1933, tadellos erhalten und neu gespritzt Fr. 2300.— 1 Adler, Super-Trumpf, Mod. 1934, Cabriolet, 4/5 plätzig, 9 PS, erst 19,000 km gefahren 1 Adler, Super-Trumpf, Limousine, 4/5 plätzig, Mod. 1934, erst 11,000 km gefahren 1 Adler, Junior, Mod. 1934, Cabriolet, 4plätzig, erst 2000 km gefahren Anfragen an Sulgeneck-Garage A.-G., Bern Die hydraulische Presse Fabrikat Peter Das nützlichste Werkzeug einer gut eingerichteten i* C J?I U u hl -°* \ WJlWffi^ Offizieller Martini-Service Martini-Ersatzteile MERCEDES-BENZ, 2 Liter, 10,4 St.-PS, Limousine, automatische Schmierung, in sehr gutem Zustande, wegen Nichtgebrauchs, gute Gelegenheit. — Offerten unter T. 2069 Y. an Publicitas, Bern. 65858 2 BERNA- Lastwagen Kipper, 5 Tonnen, 1924er Fr. 4000, 1926er Fr. 8000, beide in fahrbereitem Zustande, gegen bar. — Zu erfragen bei 0. Hupfer- Braun, Im Niederholzboden 34, Riehen. Telephon 26.661. 65812 Zu verkaufen , uwISSSSSSi. SpOrt-CabriOlet n^UUVAÖjäJ (eventuell zu vermieten) 65956 1K-2 Tonnen »° 83 MfiVfifides TTK WmMiMBl G. M.C.- Lastwagen OPEL * * * ^ * %»^m»^» «*•«#• imi g Tonnen Nutz|ast, 6-Zyl.-BülCK-Motor mit 29 PS, mit grosser Brücke, 13 prachtvolle Ausführung, einzig in der Schweiz, voll- ^" 1^——•—«•«.^ geschlossene Führerkabine, grosse mit Blech beschla- pg j m jj 4-Radbremse etc., ständig konkurrenzlos, sofort spottbillig 11271 • «% • • « 1 Sene Brücke, hydr. Dreiseitenkippervorrichtung. Der - m p r j m a Zustand billig zu verkaufen Original- ^f^X^^^&Z&ili*"*^- 1 * J. Hauser, Kreuz-Garage, Zollikerstr. 9, Zürich 0. Q f« Q ff) 3 Q | ^ B ^ A M w X ^ %*£?»£? 1 ZW«*«! 3*- , . .. ... . 1- B c 1 Anhänge* I »»Lockheed .nTnSPEMfiV- ERtl 4 »»», ** «*- FIAT 503 k BidoM i 4,5 kg zu A U l U *» • räder38X7, automatischer EnOToa Preisen Bremse etc. Würden an dnrchrevidiert, frisch gespritzt, mit einsetz- 7..'. RCDAD ATIIBBM ...^ siu .i.„hii Zahlung für einen Teil barer Brücke, in sehr gutem Zust., Fr. 1500.-. ^bar. KÄ^"ÄXÄSK5 ^^ °%£T "nt Ä Monbijoustr. 8, Tel. 28.930 Garage. Konrad Peter & Co. A. G. LIESTAL AUTO-REPARATUREN Ahschlepp-Dienst Rathqeb & Ofner, Zürich 2 Telephon t Werkstätte 54.502, ausser Geschäft 54.183 AUTO zu verkaufen HALO Zu verkaufen E S: a. L l^ Bern> Mu Ä "*« Ä S 6 z iJ RICH CF.THEILER-ZURICH ^^SL^R^B^ ei. oz.ou« Qasometerstr. 9 Telephon 63.239 |JaagSBg6ggBB=^gg=55g5g=5== 'I V

N°4 II. Blatt BERN, 15. Jan. 1935 NM II. Blatt BERN, 15. Jaii;¥9i5 Praxis de* Fahre Das Auto-Elektrizitätswerk im Winter. Zu den spezifischen Massnahmen des Winterbetriebes gehört unbedingt eine besonders aufmerksame Ueberwachung und Pflege der elektrischen Wagenausrüstung. Durch den Winterbetrieb wird die elektrische Ausrüstung des Automobils in fast allen ihren Teilen weit stärker in Anspruch genommen als im Sommer. Als natürliche Folge davon ergibt sich eine erhöhte Empfindlichkeit. Ist irgend ein Organ des Elektrizitätswerkes im Auto nicht in bester Verfassung, so wird es fast sicher beim Winterbetrieb Anlass zu Störungen geben. Meist wirken sich diese Störungen noch ganz besonders unangenehm aus. Sie können nicht selten den Gebrauch des Wagens verunmöglichen, wenn nicht gar schwere Unfälle nach sich ziehen, wie z. B. dann, wenn in voller Fahrt plötzlich die Beleuchtung versagt. Einen ungefähren Begriff von der Kompliziertheit und Vielseitigkeit einer modernen elektrischen Automobilausrüstung gibt die beistehende Abbildung. Nicht weniger als 27 Einzelorgane sollen hier anstandslos ihre •Pflicht erfüllen. Dass dabei die einwandfreie Funktion jedes dieser Einzelorgane noch von zahlreichen meist ungleich viel komplizierteren Unterorganen abhängt, lässt sich 'bildlich auf dem zur Verfügung stehenden "Raum gar nicht darstellen. Man braucht sich Das elektrische Zubehör eines modernen Wagens. 1 = Schlusslampe und Nummernbeleuchtung, 2 = Winker, 3 = Deckenbeleuchtung, 4 == Zigarrenanzünder, 5 = Schaltbrettbeleuchtung, 6 = Amperemeter, 7 = Scheibenwischer, 9 = Radio, 10 .= Benzinpumpe, 11 = Inspektionslampe, 12 = 2. B. nur den ungemein fein durchdachten ten darf. Selbst ein Fachmann der allgemeinen Elektrotechnik hat meist Mühe, um sich Komplex Lichtmaschine-Regler-Relais vor Augen zu halten. Allein die Verbindung der zurechtzufinden, besonders da die von den einzelnen Organe erfordert eine Gesamtdrahtlänge von 60—100 Metern. Auf dengen im System oft beträchtlich voneinander einzelnen Wagenfabriken eingebauten Anla- Spulen der Lichtmaschine, des Anlassers, abweichen und selbst die einzelnen Systeme des Relais, der Hupe oder des Magneten ist noch Variationen unter sich aufweisen. a&er noch ein Vielfaches dieser Drahtlänge Wirklich gründliche Kontrolle und Reparaturen können deshalb nur von den Spezialisten aufgewickelt. Hunderte von Verbindungssteilen müssen einwandfreien Kontakt ergeben, und anderseits kann ein Dejekt von den Spezialkenntnissen auch besondere Prüf- vorgenommen werden .Sie erfordern ausser auch nur Punktgrösse in einer Isolation die und Messgeräte, die allein ein rasches und schwersten Unannehmlichkeiten zur Folge zielsicheres Erkennen von Störungen ermöglichen. haben. Es versteht sich von selbst, dass man von Immerhin ist das auch nicht so aufzufassen, dass sich der Automobilist überhaupt feeinem Durchschnittsautomobilisten gründliche Kenntnis über die ganze Anlage erwar- nicht um die elektrische Anlage kümmern IR306 Zündkerzen, 13 = beleuchtete Kühlerverzierung, 14 = Stadtlampen, 15 = Scheinwerfer, 16 = Nebellampe. 17 = Hupen, 18 = Lichtmaschine, 19 = Verteiler, 20 = Anlasser, 21 = Zündspule, 22 = Startix, 23 = Hauptschalter, 24 = Relais, 25 = Batterie, 26 = Radioeinstellung, 27 = Trittbrettibeleuchtung. soll, bis das Auftreten von Mängeln ihn zur Konsultation des Fachmannes zwingt. Wenigstens in ihren Grundzügen sollte die Wirkungsweise der elektrischen Ausrüstung jedem Automobilisten bekannt sein. Der Fahrer muss wissen, dass die elektrische Energie durch die Lichtmaschine (die « Dynamo ») erzeugt und in der Akkumulatorenbatterie aufgespeichert wird, von wo sie durch den Schalter am Instrumentenbrett oder einzeln betätigbare Kontakte an die verschiedenen Stromverbraucher verteilt wird, so an die Scheinwerfer und Stadtlampen, an die Innenbeleuchtung, an den Scheibenwischer, an die Zündspule, die Hupe, die Winker -und an den Anlasser. Es soll ihm auch ungefähr bekannt feein, welche Stromstärke die einzelnen Stromverbraucher ungefähr aufnehmen,, damit die Batterie nicht überbeansprucht wird und anderseits Unstimmigkeiten rechtzeitig erkannt werden können. Nicht zuletzt muss man auch von jedem AutomabUisten-vYSirlangen, dass er die Anordnung und Verwendungsart der Sicherungen kennt, und im Instruktionenbuch seines Wagens die Vorschriften zur Wartung der Lichtmaschine, der Batterie, des Anlassers, des Verteilers oder Magneten studiert hat. Die weitaus grösste Pflege erfordert von den verschiedenen Organen die Batterie. Vernachlässigungen rächen sich hier unbedingt durch rasche Abnahme der Leistungsfähigkeit, die vielleicht schon nach 1—2 Jahren einen Ersatz des kostspieligen" elektrischen Speichers erforderlich machen. Gerade im Winter verlangt die Batterie besondere Rücksichten, einerseits infolge der vielfach höheren an sie gestellten Ansprjiehe,, anderseits deshalb, weil durch die •Kälte'tfie Leistungsfähigkeit der Batterie ohnehin herabgesetzt ist. Zeigt es sich, dass der Ladezustand der Batterie häufig zu wünschen übrig lässt, was am trägen Arbeiten des 1 Anlassers und allgemein an Anlaßschwierigkeiten zu erkennen ist, so sollte baldmöglichst für Abhilfe gesorgt werden. Auch hier ist jedoch wieder in erster Linie der Rat des'Fachmannes am Platz. Häufig besteht die Möglichkeit, dem Strommangel durch eine Nachregulierung der Lichtmaschine zu begegnen. Besonders bei nur stromregulierenden Lichtmaschinen kann das verhältnismässfg einfach geschehen, indem die dritte verstellbare Bürste etwas verschoben wird. Anderseits hängt sehr viel vom Batteriezustand an sich ab. Der Elektrolyt muss in allen Zellen die vorgeschriebene Dichte haben und die Plattenoberkante um 1—VA cm überdecken. Der Plattenaufguss muss sauber und trocken sein und die Anschlussklemmen müssen festsitzen und dürfen keine Korrosionserscheinungen zeigen. Der dritte Punkt von grösster Bedeutung ist ein haushälterisches Umgehen mit dem Stromverbrauch. Jeder Automobilist muss wissen, dass die Benützung des Anlassers zum Anwerfen des kalten Motors von der Batterie eine wahrhaft übermenschliche Leistung verlängt, entspricht doch die dabei verbrauchte Energie Revisionen Dodge Eigerplatz 2 Einmal muss auch Ihr Wagen vom Fachmann durchgesehen werden. Warten Sie damit nicht zu lange. Die rechtzeitige Behebung kleiner Mängel erspart Ihnen kostspielige Reparaturen. 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