Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.007

E_1935_Zeitung_Nr.007

s»* Sck Nationale

s»* Sck Nationale Sternfahrt an den Genfer Salon. Wieder schreibt die Sektion Genf des in Luftlinie gemessenen Kilometer werden A. C. S. diese touristische Prüfung aus, diemit je 2 Punkten pro 5 Kilometer oder deren Bruchteil bewertet. In keinem Falle kann sich jedes Jahr grosser Sympathien erfreut. Das Reglement ist gegenüber dem letzten die Zahl der zuerkannten Punkte 100 überschreiten. Falls die erzielte Durchschnitts- Jahre in einigen Punkten modifiziert worden und dürfte in seiner neuen Form allgemeinen geschwindigkeit 40 km/St, nicht erreicht, Anklang finden. Wir entnehmen den Bestimmungen im folgenden die wesentlichen Punkte in Abzug gebracht. Eine bemerkens- werden für jeden fehlenden 0,1 km/St. 2 Punkte: werte Neuerung stellt die Bewertung der Die Veranstaltung ist für alle Mitglieder Kontrollstellen mit Punkten dar — je schwieriger ein Kontrollort zu erreichen ist, um so des A. C. S. sowie alle Inhaber von internationalen Lizenzen, gültig für das Jahr 1935, höher ist die angesetzte Punktzahl: offen. Die Sternfahrt wird bei jeder Witterung stattfinden und hat den Charakter einer Vevey 2 » Neuenburg 2 > Lausanne 2 Pkt. Solothurn 2 Pkt touristischen Prüfungsfahrt auf Grund von Sitten 2 » La Chaux-de- Minimalgeschwindigkeiten, innerhalb deren Bulle 6 » Fonds 6 » jeder Konkurrent eine bestimmte Route, die Freiburg 4 » Delemont 4 » Thun 8 » Basel 4 » er nach eigenem Ermessen zusammenstellen Bern 4 » Ölten 2 » kann, zu durchfahren hat. Diese Route muss Biel 2 » Luzern 4 » jedoch ausschliesslich über die Strecken Zürich 8 > •zwischen den Kontrollorten verlaufen, die Das Klassement berücksichtigt keinen Unterschied im Zylinderinhalt. Sieger wird auf einer besonderen Sternfahrtskarte angegeben sind. Das zweimalige Befahren des der Fahrer mit der grössten Punktzahl. Bei gleichen Kurses ist nicht erlaubt, ein ständiges Hin- und Herpendeln zwischen zwei Kon- in der Reihenfolge der Ankunft eine soge- der Ankunft in Genf erhält jeder Teilnehmer trollpunkten also verboten. Eine Ausnahme nannte «Ankunftsnummer.» Im Falle von ex wird lediglich für die in Genf Startenden gemacht, die den Abschnitt Lausanne-Genf Vorrang, dem bei seiner Ankunft die kleinere aequo bekommt derjenige Konkurrent den zweimal zurücklegen dürfen. Im Augenblicke Ordnungsnummer übergeben wurde. Ein der Anmeldung hat jeder Konkurrent auch Drittel aller Klassierten wird mit Preisen das von ihm ausgewählte Itineraire bekanntzugeben. Nachträgliche Abänderungen der nen Andenken beschenkt. belohnt, die übrigen werden mit einem klei- angegebenen Strecke werden bestraft. Die Die Leitung der Veranstaltung liegt wiederum in den Händen von Herrn Geneux. Die zurückgelegte Gesamtdistanz wird auf Grund der im Routenheft eingetragenen Angaben festgestellt. Die offiziell gültigen Entfernungen zwischen den Kontrollorten sind auf der besonderen Routenkarte angegeben. Die Minimaldurchschnittsgeschwindigkeit wurde wiederum auf 40 km/St, angesetzt. Die Durchfahrtskontrollen sind von 8—12 und Die Schlussprüfung, die sich in den letz- Jahren unmittelbar an die Sternfahrt an- von 13—15 geöffnet. Zwischen 12 und 13ten Uhr ist eine Neutralisation eingeschaltet, die schloss, ist diesmal fallengelassen worden. bei der Feststellung des Stundenmittels berücksichtigt wird. Der Start erfolgt am sätzliche Prüfung leicht zu einer Quelle von Die Veranstalter erkannten, dass diese zu- 16. März von 8 Uhr an in einer der in der Irrtümern und Verstimmungen werden kann, besonderen Karte angegebenen Kontrolle. so dass der rein sportliche, freundschaftliche Als offizielle Zeit gilt die des lokalen Telephonamtes zwischen 7 und 8 Uhr. Die Fahrt wird. Zudem kam diesen Charakter der Veranstaltung herabgemindert Schlussprüfungen endet in Genf vor dem Clublokal der Sektion Genf des A. C. S., 1, Place des Alpes. Für die Wertung gelten die folgenden drei Koeffizienten: 1. Die zurückgelegte Entfernung, 2. die Durchschnittsgeschwindigkeit, und 3. die Zusammenstellung der in den Durchfahrtskontrollstellen erhaltenen Punkte. Die vom Startort bis zum Ziel gefahrenen, Anmeldungen sind bis zum 9. März an das Sekretariat der Sektion Genf des A. C. 8., 1, Place des Alpes, mit einer Gebühr von Fr. 20.— pro Wagen zu richten. Für alle vom 9.—13 März eingehenden Einschreibungen ist die doppelte Gebühr zu entrichten. jedesmal eine ungerechtfertigt grosse Bedeutung in der Gesamtwertung zu. bo. AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N°7 Das Kilometerrennen von Saconnex findet statt ! Wie wir bei Redaktionssch!uss erfahren, wird das Küqrneterrennen von Grand- Saaonnex,' dessen diesährige Wiederholung zuerst in Frage stand, am 17. März wiederum zur Durchführung kommen. Während der Start bis jetzt immer stehend erteilt wurde, wird er diesmal fliegend sein. Die Wagen erhalten für den Anlauf eine Strecke von 100 m zur Verfügung. Damit sind also sowohl die Sternfahrt wie das Kilometerrennen, ohne die sich der Salon nicht denken lässt, auch für 1935 definitiv gesichert. X f»o*tf rnrnn Ausland Neue Rennfahrerpläne. Der Engländer Shuttleworth wird dieses Jahr nach zuverlässigen englischen Meldungen mit einem Alfa Romeo-Monoposto fahren. Wieso er zu dieser Maschine kommt, ist allerdings nicht bekannt. Seaman und Fairfield werden die Rennen auf den neuen ERA-Wagen bestreiten. Vom Graf Castelbarco wird gemeldet, dass er einen sehr interessanten Spezialwagen bauen lässt, dessen Räder unabhängig gefedert sind und dessen Chassis von einem Bugattiwagen stammt, während ein 1,5 Lit.- Maserati-Motor eingebaut wird. auf dem Titisee reserviert. Diese Veranstal- wird in fünf Gruppenläufe untergeteilt. Grosser Preis von Norwegen. Wie be-tunreits gemeldet, wird der Grosse Preis von »Norwegen am 10. Februar auf dem gefrorenen Bogstadsee ausgetragen, der sich in der Fahrt. Am letzten Mittwoch ist Campbells Campbells Riesenrennwagen schon auf der Nähe von Oslo befindet. Die Rundstrecke ist Riesenrennwagen « Blue Bird» auf den Cunard White Star-Dampfer « Aquitania » ver- 4 km lang und muss 25 mal zurückgelegt werden. Die Organisatoren melden die Beteiligung der besten norwegischen und schwedischen Fahrer; auch aus Italien und Deutschland sollen sich Konkurrenten einfinden. Deutsche Kraftfahrzeug-Winterprüfung. Für die am 28. Januar beginnende deutsche tKraftfahrzeug-Winterprüfung» sind 278 Nennungen eingelaufen. Die Meldeliste weist gegenüber dem Vorjahre die ansehnliche Zunahme von 79 Einschreibungen auf. Die 278 Konkurrenten verteilen sich wie folgt: 84 Motorräder, 58 Motorräder mit Seitenwagen, 75 Personenwagen und 61 Lastwagen. In der Gruppe der Lastwagen starten 14 mit Dieselantrieb, 4 mit Holzgasgeneratoren und 2 mit Dampfantrieb. 189 Meldungen kommen auf Mannschaftsfahrer; von diesen 63 Mannschaften entfallen 14 auf die Personen- und 14 auf die Lastwagen. Die Kraftfahrzeugprüfung, die in München beginnt, wird bekanntlich in dem bayrischen Rottach-Egern durchgeführt. Titisee-Winterfahrt 1935. Der Deutsche Automobil-Club veranstaltet in der Zeit vom 7.—10. Februar 1935 die nationale Titisee- Winterfahrt, die für Motorräder, Seitenwagen und Personenwagen durchgeführt wird. Sie umfasst folgende Prüfungen: eine Deutschlandfahrt über 36 Stunden, eine Rundstrekken-Hochleistungsprüfung und ein Eisrennen auf dem Titisee. Bei der Deutschlandfahrt gilt es, auf dem Wege zum Titisee möglichst viele der über ganz Deutschland verstreut liegenden Kontrollorte anzufahren, ohne dass dadurch die Distanz von 900 Luftkilometern überschritten werden darf. Die Kontrollstellen werden, je nach ihrer Entfernung, mit Punkten gewertet. Je 100 Luftkilometer ergeben weiter je einen Punkt. Die Summe aller Punkte wird mit der Zahl der angefahrenen Kontrollen multipliziert. Die Deutschlandfahrt beginnt am 7. Februar um Mitternacht und endet am Titisee am 8. Februar um 12 Uhr mittags. Die Rundstreckcnhochleistungsprüfung wird nach den gleichen Bedingungen wie letztes Jahr in Garmisch durchgeführt. Inhaber einer internationalen Fahrerlizenz sind hier zur Teilnahme berechtigt. Der Sonntag ist für die Eisrennen laden worden, um die Reise nach Amerika anzutreten. Der Wagen wurde, in einer riesigen Kiste verpackt, mit der Eisenbahn von Brooklands nach Southampton geführt. Nochmals der Grosse Preis von Paris. Nachdem das Projekt der Verlegung des Grossen Preises von Frankreich ins Herz von Paris aus naheliegenden Gründen nicht verwirklicht werden konnte, begannen sich die Organisatoren mit einem abgeänderten Plane zu befassen. Man projektierte ein^ Sportwagenrennen auf der gleichen Strecke," das um Mitternacht beginnen und um 4 Uhr früh zu Ende gehen sollte. Die Wagen hätten so natürlich mit den Scheinwerfern fahren müssen. Doch auch diesem Plane stellten sich sportliche und finanzielle Hindernisse entgegen, so dass Paris nun weder am Tag noch in der Nacht zum Schauplatz eines grossen Autorennens wird. Die Dienstleistungen des Automobil - Kalenders Das ganze Jahr hindurch bietet dieses Werk Erhaltlich beim Buchhandel,* beim Clubsekretariat und den Geschäftsstellen des Verlages zum Preise von Fr. 7.50 Dem wirtschaftlich Denkenden: Vordrucke für kaufmännische Rechnungsführung über die Ausgaben des Automobilbetriebes. Dem Tourenfahrer: Ein Verzeichnis der häufigsten Pannen und der Mittel zu deren Beseitigung. Eine Uebersicht über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen. Das fachliche Notizbuch und Nachschlagewerk. Dem Privatmann: Eine Uebersicht über zweckmässigen Wagenunterhalt und sparsamen Fahrbetrieb. Dem technisch Interessierten: Zahlreiche illustrierte Hinweise auf technische Neuheiten. Viele Tabellen zur raschen Beantwortung öfters auftauchender Fragen. Diagramme zum Ermitteln der Durchschnittsgeschwindigkeit, des Bremsweges, des Zylinderinhaltes, etc. Der Automobilkalender ist das betriebstechnische Gedächtnis des Wagenbesitzers Automobil-Kalender 1935 mit Verzeichnis der Personenwagenbesitzer Ort: Name: Bucherzettel Senden Sie sofort per Nachnahme Ex. Der gelbe Teil des Automobil-Kalender? orientiert über das Besitzerverhältnis der bis 15. November 1934 in der ganzen Schweiz zur Umnumerierung angemeldeten 75,000 Personenwagen. In der Reihenfolge der kantonalen Kontrollnummern geführt, dient dieses Verzeichnis der Feststellung des Eigentümers jedes kursierenden Wagens. Verlag Automobil-Revue Zürich Löwenstrasse 51 Bern Breitenrainstrasse 97 Genf 7, Rue de la Confederation

N» 7 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Minerva Motors. Wie verlautet, verhandeln ausländische Automobilkonzerhe (General Motors und Fiat) wegen der Uebernahme der Minerva Motors in Antwerpen. Die belgische Regierung soll sich bereit erklärt haben, für den Fall, dass die Besprechungen zu einem Ergebnis führen, die Einfuhrzölle auf Automobilersatz- und -bestandteile derart zu reduzieren, dass die Fortführung des belgischen Automobilunternehmens als Montage- Betrieb für ausländische Automobilkonzerne ermöglicht werde. Im weitern verlautet, dass die belgische Fiat-Gesellschaft die «Auto- Locomotion > durch Vermittlung des belgischen Wirtschaftsministers der Regierung ein Sanierungsprojekt für die Minerva unterbreitet habe, wonach die Gründung einer neuen Minerva-Gesellschaft mit einem Aktienkapital von 40 Mill. bfrs vorgesehen sei. Von diesem Aktienkapital würden 30 Millionen bfrs auf die alte Minerva-Gesellschaft entfallen, wobei 20 Millionen als Sacheinlage und 10 Millionen in Bargeld zu vergüten wären. Nach diesem Vorschlag würde also auch das neue Unternehmen vornehmlich unter belgischem Einfluss stehen, da die Fiat- Gruppe nur 10 Mill. - bfrs übernehmen würde. Als Gegenleistung erhielte das neue Unternehmen von der Fiat-Gesellschaft sämtliche Pläne und die erforderlichen Fabrikationsprogramme, wofür pro erzeugte PS an die italienische Fabrikationsgesellschaft eine Gebühr plus eine einmalige Entschädigung für die Reorganisation zu entrichten wäre. Wie die cN. Z. Z.» berichtet, würde anderseits die neue Gesellschaft die Rohstoffe, die Halbfabrikate und die in der Fabrikation sich befindenden Produkte zu festgesetzten Bedingungen übernehmen, um aus dem Erlös einen Teil der Gläubiger der alten Minerva-Gesellschaft abzufinden Ungeklärt bleibt noch das Verhalten des Staates zum neuen Unternehmen, und es sind auch bis jetzt noch keine Erklärungen der Regierung bekannt geworden. X Citroen. Endgültige Beschlüsse über die weitere Entwicklung des Unternehmens liegen noch keine vor. Die Verhandlungen im Finanzministerium betreffend der Rekonstruktion der -Citroen-Werke sind jedoch eifrig fortgesetzt worden, und nach Berichten der französischen Finanzpresse hat es den Anschein, als ob diese in ihre Endphase eingetreten seien und dass die strittigen Prageru zum grössten Teil gelöst werden konnten. Für einige noch nicht abgeklärte Einzetfragen versucht man eine Lösung zu finden. Nach dem bisherigen Verlauf der Unterhandlungen ist mit einem Vergleich der Gläubiger der Citroen-Automobilwerke zu rechnen, so dass der normale Betrieb des Unternehmens demnächst wieder aufgenommen werden dürfte. Das Handelsgericht, das mit der Durchführung des Ausgleichs betraut ist, scheint dem Gedanken einer Verwaltungsgesellschaft nicht ungünstig gegenüberzustehen und hat die diesbezüglichen Verhandlungen mit Zustimmung der Regierung in dieser Richtung eingeleitet. a Stfrassen Vom Bau der neuen Autostrasse Stuttsart- Ulm. Von den deutschen Autostrassenbauten darf die in Angriff genommene Strecke Stuttgart-Ulm als Mittelstück der grossen Transve rsale Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-Augsburg- München-Salzburg, vor allem in bautechnischer Hinsicht das grösste Interesse für sich beanspruchen. In erster Linie mussten bei der Ueberwindung des Steilabfalles der 41b durch die topographiphe Gestaltung des Terrains wie auch wegen den ungünstigen geologischen Verhältnissen grössere Hindernisse überwunden werden. Nach eingehender Untersuchung der verschiedenen für die Linienführung in Betracht fallenden Traces, wobei sich 5 Gruppen von Aufstiegmöglichkeiten ergaben, entschloss man sich für ein Projekt, das den Nordabhang des Schwäbischen Juras mit einer getrennten Fahrbahn zu überwinden hat. Zu diesem Zweck musste eine gestaffelte Fahrbahnführung von zwei Streckenabschnitten angeordnet werden, weil bei gleicher Höhenlage der Fahrbahn verhältnismässig hohe Bodenbewegungen hätten durchgeführt werden müssen. Durch diese Lösung erzielte man erstens grössere Kostenersparnisse und schalt gleichzeitig bei Nacht iegliche Blendgefahr aus. Der südliche Aufstieg am rechtseitigen Hang des Filstales konnte aber erst in Angriff genommen werden, als seitens der zuständigen Behörde die Anwendung kleinerer Krümmungsradien bis zu 300 m zugelassen wurden, nachdem der ursprünglich vorgesehene Kleinsthalbmesser auf 2000 m angesetzt worden war. Wie E. Wagner in den R.T.A.-Nachrichten zu berichten weiss, liegt der Schwerpunkt der ^Aufstiegstreoke— zwischen-MflhHiausert: und Hohenstadt, wo die Hochfläche der Alb erreicht wird. Der Aufwärtsweg geht hier in einem Bogen von 400 m Halbmesser über das Filstal und ersteigt als Steilhangstrasse mit 5 % Steigung eine Höhe von 750 m, wo in einem 400 m langen Scheiteltunnel der Bergrücken durchstossen werden muss. Kurz darauf vereinigen sich dann wieder die beiden Fahrbahnen. Die Abwärtsstrecke liegt unmittelbar vor dem Tunnel und führt mit einer Steilhangstrecke am Gosbach vorbei und mündet bei Mühlhausen in die Aufwärtsstrecke ein. Durch diese Lösung der Linienführung ist die Frage des Albaufstieges deshalb besonders glücklich durchgeführt, weil jetzt nur noch für die aufwärtsführende Route ein kurzer Tunnel notwendig wird, und weil der Aufstieg von 400 auf 800 m Höhe nicht auf einmal erfolgt, sondern sich in zwei Abschnitten vollzieht. Eine Führung der beiden Fahrbahnen auf gleicher Höhenlage, selbst bei gestaffelter Anordnung, wäre aus landschaftlichen Gründen untragbar gewesen. Man hätte dadurch ein durchgehendes Band von etwa 20—30 m Höhe an den Hängen bekommen. ÄufoLurse Weitere Rekordzahlen bei den Alpenposlen. In der 5. Betriebswoche sind von dem 15 Postbursen 15,152 Passagiere öder 7013 Personen mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode befördert worden, wobei noch 476 transportierte Personen auf dem erstmalig geführten Postkurs Urnäsch-Steinfluh hinzukommen. Die grössto Frequenz hat im Beriohtsabschnitt die Linie Nesslau-Buchs mit 4776 oder 3093 Personen mehr als im Vorjahre aufzuweisen. An zweiter Stelle folgt mit einer Metofrequenz von 953 Personen die Linie Chur-Lenzerheide-Tiefencastel-Bivio. Auf .der Schwarzenburg-Riffenniatt- Hirschhorn-Route wurden 651 Personen mehr und auf der Juralinie Balsthal-Waldenhurg 513 Passagiere meh'r befördert. Nach wie vor hat a/uch der Kur s St. Moritz-Maloja-Oastasegna gute Frequenzziffern aufzuweisen (-f- 487). Einzig die Linie Brünig-Uasliberg-Reuti verzeichnet von allen geführten Kursen einen Rückschlag, der sich mit nur 9 Personen in bescheidenen Grenzen hält. n Amtliche Mitteilungen Schneeräumung im Berner Oberland. In der letzten Nummer wurde mitgeteilt, daes nunmehr die ßrünigstrasse und die UebeTgänge über Saanenmöser und- Col des Mosses dem durchgehenden Automobilverkehr geöffnet =seien. Umständehalber bleibt aber vorläufig der Col des Mooses noch geschlossen und es bewerkstelligt sich der Verkehr vom Genfersee und den Saanenmösern und umgekehrt über Chätel St. Denis-^ülIe-Chateati d'Öex. Luftfahrt Ein Autogiro in Bern. Am letzten Samstag' erhielt die Alpar-Bern ihr schon vor mehreren Monaten in England bestelltes Autogiro-Flugzeug. Der schweizerische Luftverkehr ist damit um einen interessanten Typ reicher geworden. Die < Fliegende Windmühle > dient vorläufig zu Versuchen und Schulzwecken, soll aber später auch zu Passagier- und Taxiflügen nach Orten eingesetzt werden, zu denen man mangels geeigneter Landungsplätze mit gewöhnlichen Flugzeugen nicht hingelangt. Gerade in unserem reichzerklüfteten Gelände wird sie sich damit besonders bewähren und nützlich machen können. Zum erstenmal wurde ein Autogiro in der Schweiz im Jahr 193 1 anlässlich eines Schaufliegens durch den berner Aeroclub vorgeführt. Unterdessen hat die Konstruktion des Spaniers de la Cierva noch bedeutende Verbesserungen erfahren, die vor allem ihrer Manövrierfähigkeit, dann aber auch ihrer Leistungsfähigkeit zugute gekommen sind. Über die einzelnen Entwicklungsstadien haben wir hier jeweils fortlaufend berichtet. Aus einem anfänglich auch von Fachleuten belächelten < Spielzeug > ist in den letzten Jahren ein Luftverkehrsmittel geworden, das für Sonderzwecke nicht seinesgleichen hat und dem vor allem von der Militärluftfahrt Englands und Frankreichs gegenwärtig schon grosse Bedeutung beigemessen wird. Der grosse Vorteil des Autogiros besteht in erster Linie in seiner Fähigkeit, nahezu senkrecht zu landen und mit einer minimalen Landefläche auszukommen. Ein geübter Pilot landet das Autogiro in jedem grösseren Garten, auf jeder Wiese, selbst auf Plätzen inmitten der Stadt, während das gewöhnliche Flugzeug mindestens einen Landungsplatz von etwa 150 m Länge benötigt, meist aber ein vielfaches davon, Dai Autogiro ist zudem nahezu «foolproof>, d. h>. narrensicher. Seine Flugsicherheit wird selbst durch krasse Bedienungsfehlex der Steuerung nicht beeinträchtigt. Wird beispielsweise ein gewöhnliches Flugzeug «überzogen >, also zu steil angestellt, x so hat es Tendenz zum Abrutschen und zur Vrille. Unter gleichen Umständen weigert sich das Autogiro einfach weiter zu steigen. Jede Gefahr ist auch' dann ausgeschlossen, wenn nach dem Abstellen oder Stillstehen des Motors die Vorwärtsgeschwindigkeit zu stark abnimmt. Während Ihr Lieblingssport: Das Skifahren! Am besten können Sie ihn recht gründlich auskosten, wenn Sie mit Ihrem Wagen bis in die allernächste Nähe der Schneefelder fahren. Aber, um beim Start, sowie bei der Abfahrt vom Skigebiet keine kostbare Zeit zu verlieren, muss Ihr Motor mit einem Sie wünschen, dass Ihr Motor auch bei grosser Kälte sofort anspringt, ohne dass die Batterie zu stark beansprucht wird. 'Sie wollen nicht Gefahr laufen, mechanische Störungen zu erleiden, durch Verwendung eines "sogenannten" Winteröles, welches unfähig ist, Ihren Motor bei hohem Temperaturen zu schützen. Sie wollen ferner einen geringen Oeiverbrauch erzielen. Verwenden Sie daher in vollem Vertrauen -Vergaser mit Starter (Typ BF) ausgerüstet sein. Gleichgültig bei welcher Temperatur und wie lange Ihr Wagen im Schnee den Unbilden des Wetters ausgesetzt war, verschafft der SOLEX- Starter durch eine einzige Handhabung bei nur einer Viertel-Drehung der Kurbelwelle in jedem Falle einen sofortigen Start, ohne dass der Motor aussetzt, auch wenn er seine normale Arbeitstemperatur noch nicht erreicht hat. Verlangen Sie versuchsweise Montage durch Ihren Garagisten. Für* das Getriebe Henri Bachmann Generalagentur für die Schweiz: Genf Zürich V A CU U M O l l C O : r A N kl 12b, ruede I Hopitai 3. rue de Fribourg Löwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44