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E_1935_Zeitung_Nr.009

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AUTOMOBIL-REVUE Mo a

AUTOMOBIL-REVUE Mo a haben, sind auch die Berliner bestrebt, den Verkehrs-«schupos» die richtige aus dem linken Bild zu ersehen ist, das wir übrigens bereits vor Jahresfrist gezeigt g beizubringen. Der im Bilde festgehaltene Posten wurde nicht TIHT- mit fiöüMioTiVon kommen Hessen? werden wir uns dann im folgenden Jahre noch besser verstehen. weinnacntszeit zu- Mit dem Auto zum Wintersport Um die Skifafrrer rascher auf die Höhe des Hornberges," eines beauf die Initiative des Hoteliers vom Hotel des Sports ia" J liebten Skigebietes, zu bringen, wurde Saanenmöser ,er ein Raupenauto naupenauto in n u Dienst lenst gestellt, das aas m in Knapp knapp einer Viertelstunde die 4 km um lan

N«9 II. Blatt BERN, 1. Febr. 1935 Automobil-Revue N°9 II. Blatt BERN, 1. Febr. 1935 Tedhn. Rundsdhau «Der Wagen des kleinen Mannes». Wenn es im Automobilbau ein Thema gibt, das Jahr für Jahr immer wieder mit gleicher Beharrlichkeit zur Diskussion gestellt wird, so ist es das des Volkswagenbaues. Die schwersten Einzelprobleme des Automobilbaues haben Schlag um Schlag jeweils ihre Lösung gefunden. Auf den eigentlichen «Wagen des kleinen Mannes» jedoch wartet Europa immer noch. Wird Deutschland . ihn bringen? Man kennt das Projekt, das einen Kleinwagen für etwa 1000 Mark vorsieht und mit dessen Studium sich der Reichsverband der deutschen Automobilindustrie gegenwärtig eifrigst befasst. Die Antwort wird allerdings noch etwa ein Jahr auf sich warten lassen. Eine Ansicht geht dahin, als «Wagen des kleinen Mannes» komme nur ein Wagen aus zweiter oder dritter Hand in Frage. Das trifft wohl gegenwärtig zu, schliesst aber nicht aus, dass die Zukunft ganz neue Lösungen bringen wird. Und dass die Nachfrage nach einer neuen Lösung besteht, ist sicher. Der Kauf eines Wagens aus zweiter Hand bedeutet nur einen Notbehelf und birgt alle Risiken und Schwächen eines solchen. Schon die Tatsache, dass der Käufer fachkundig sein muss, wenn er nicht auf gut Glück spielen will, zeigt, dass eben nur eine ausgewählte Minderheit als Besitzer solcher «Volkswagen» in Betracht kommt, nie aber die grosse Masse. Häufig genug erweist sich dann trotzdem der Betrieb auch eines wirklichen Occasionswagens noch als zu teuer. Was gar nicht weiter zu verwundern braucht, da der Wagen von vornherein nicht mit Rücksicht auf den schmalen Beutel des kleinen Mannes konstruiert worden war. Das Fahrzeug, nach dem jedenfalls heute noch grosse Nachfrage bestände, ist ein Mittelding zwischen dem Motorrad und dem Kleinwagen. Sowohl in bezug auf den Preis, wie das Gewicht, besteht hier noch eine grosse Lücke. An Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit ist das Motorrad, jedem andern Personenverkehrsmittel weit überle- Konstruktionsskizzen eines zweiplätzigen Heckmotor-Kleinstwagens, der ca. 300 kg wiegt, und mit seinem 75 km/St, erreicht. gen. Das Motorrad kann sich jedoch deshalb nicht als Volksfahrzeug durchsetzen, weil sein Benutzer viel zu sehr, allen Witterungsunbilden ausgesetzt ist und weil die Einspurigkeit ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich bringt. Gelingt es, mit einem Fahrzeug von nicht wesentlich höherem Gewicht und Preis dieselben.Vorteile ohne die Nachteile zu bieten, so wird eine ganz neue Verkehrsentwicklung einsetzen. / £ul ^ 300-ccm-Zweizylinder-Zweitaktmotor. etwa Die Beobachtung, dass der sogenannte Cyclecar sich nicht durchzusetzen vermochte, verführt vielfach zur Meinung, ein solches Fahrzeug bewähre sich nicht.. Geht man aber den Gründen nach, die das Verschwinden so manchen Kleinwagens verursacht' haben, so stellen konstruktive Schwächen und Hemmnisse unter ihnen die Minderheit dar. Das Haupthindernis ist in einer gewissen Verwöhnung des Publikums zu= erblicken. Das Vorbild Amerikas hat den europäischen Automobilisten und Automobilinteressenten zu anspruchsvoll gemacht. Bei der dort ganz anderen Lebensart ist jeder bessere Angestellte in der Lage, sich mit dem Verdienstüberschuss weniger Monate einen Wagen zukaufen. Als natürliche Folge davon besteht in Amerika nach besonders kleinen und sparsamen Fahrzeugen gar kein Bedürfnis.. Die Riesenauflagen der amerikanischen Äutomobik O.Ellenberger Garage National Bern Tel. 22.004 Bern, 1. Februar 1935. Kronenberg-Zusatzgetriebe für Omnibusse und Lastwagen von 2—6 T. Nutzlast 4-Rad-Bremsen, hydraulisch u. mechanisch für sämtliche Wagentypen Mit dem heutigen Tage übernehme ioh die GARAGE NATIONAL, BERN Schwarztorstrasse 104 auf eigene Rechnung. 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