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E_1935_Zeitung_Nr.010

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UNTERSTÜTZT

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N° 10 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Der Italienische Automobilaussenhandel verzeichnete für den Monat Oktober 1934 nur eine Einfuhr von 37 Fahrzeugen im Werte von 536,000 Lire, während im Berichtsmonat 813 Automobile im Fakturenbetrag von 5,9 Millionen Lire ins Ausland verfrachtet wurden. In den ersten 10 Monaten des abgelaufenen Jahres bezifferte sich der Import ausländischer Wagen nach Italien auf 1161 Einheiten im Betrage von 13,58 Mill. Lire. Im Vergleich zum Vorjahre ergibt sich demnach nur eine zahlenmässige Zunahme der Einfuhr indem dannzumal 1122 Automobile nach Italien geliefert wurden, die aber mit 14,1 Mill. Lire zu Buch standen, so dass wertmässig ein Rückgang registriert werden kann. Noch bedeutend günstiger gestaltete sich die Entwicklung auf der Ausfuhrseite, wurden doch in der nämlichen Zeit 7766 Automobile im Werte von 70,3 Mill. Lire ausgeführt, gegen nur 6316 Wagen im Betrage von 62,6 Mill. Lire vom Januar bis Oktober 1933. Von den 6953 Automobilen, die bis Ende September im Ausland abgesetzt werden konnten, ging das Hauptkontingent, nämlich 1652 Stück nach Deutschland. An zweiter Stelle der Kundenländer steht Spanien mit 1154 Fahrzeugen. Dann folgt die Schweiz mit 897 und Polen mit 761 Einheiten. Erst in weitem Abstand kommen Aegypten mit 243, Belgien mit 165 und Britisch Indien mit 148. Immerhin weisen die Zahlen daraufhin, dass Italien in den Kolonialländern recht gut Fuss gefasst hat. Volkswagen-Genossenschaft. Der Konstrukteur des alten Hanomag, Böhler, sucht das Problem des Volkswagens von der Marktseite aus zu lösen, ausgehend von der Auffassung, dass sich Volkswagenpreise erzielen lassen, wenn man von dem heute üblichen Schema abweicht und ein grundsätzlich neues Vertriebssystem einführt. Zu diesem Zweck wird die Bildung einer Genossenschaft vorgeschlagen, welche Lieferanten, Produzenten, Verkäufer, Auslieferungsstellen, Reparaturwerkstätten und Versicherungsgesellschaften umfassen soll. Die Zweckmässigkeit eines derartigen Gebildes wird mit dem gemeinsamen Interesse aller an der Lösung des Volkswagenproblems interessierter Kreise begründet. Der Genossenschaft soll die Aufgabe obliegen, nicht nur den Verkauf des Wagens, sondern auch dessen Unterhalt zu erleichtern resp. zu .ermöglichen. Die Käufer sollen nur den nerstellungswert und einen Verwaltüngskostenzuschlag entrichten und dazu einen Genossenschaftsanteil übernehmen, wobei sich alle Genossenschaftsmitglieder zu verpflichten hätten, Lieferungen und Reparaturen zu festen Preisen zu tätigen. Die deutsche Tagespresse hat sich dieser Angelegenheit eifrig angenommen und versucht die Möglichkeiten des Böhlerschen Projektes nach allen Seiten hin abzuklären. C^«^€ae^^l>—CTgfc Obligatorische Haftpflichtversicherung in Frankreich. Vor kurzem hat die Kommission für öffentliche Arbeiten im Senat in zweiter Lesung einen Gesetzesentwurf gutgeheissen, nach welchem nunmehr auch in Frankreich die Haftpflichtversicherung für Motorfahrzeughalter obligatorisch erklärt werden soll. Die gesetzlichen Versicherungsminima für Unfälle mit Personenverletzungen sind pro Ereignis : 300,000 fr. frs. für Personenwagen, 500,000 fr. frs. für Omnibusse, 300,000 fr. frs. für Lastwagen, und 100,000 fr. frs. für Motorräder mit oder ohne Seitenwagen. Die Leistung der Versicherung erstrecken sich aber nur auf Unfälle, die sich auf dem Gebiete der französischen Republik, Korsika inbegriffen, ereignen. Jeder Fahrzeuglenker muss einen Versicherungsausweis bei sich führen, der nur auf Grund der Prämienquittung ausgestellt wird. V«>»l*c»k» Autoverkehr am Hasliberg. Der Regierungsrat des Kantons Bern hatte mit Beschluss vom Jahre 1930 verfügt, dass die Haslibergstrasse Brünig-Reuti und Meiringen- Reuti unter verschiedenen Bedingungen für den Verkehr mit Motorfahrzeugen geöffnet sein solle. Von der Auffassung ausgehend, dass die erwähnte Strecke zu wenig breit sei, um einen reibungslosen Automobilverkehr zu gewährleisten, mussten jeweils vom 15. Juli bis 1. September, d.h. während der Sommersaison, die beiden Strassen gesperrt bleiben, wobei sich der regierungsrätliche Erlass auf Art. 3 des M.F.G. stützte, wonach die Kantone die Benützung aller oder einzelner Strassen, die dem Durchgangsverkehr nicht geöffnet sind, durch -Motorfahrzeuge und Fahrräder, soweit sie nicht im Dienste des Bundes beansprucht werden, ganz zu untersagen oder zeitlich zu beschränken ermächtigt sind. Gegen diesen Beschluss haben die Hasliberger beim, Bundesrat einen Rekurs eingereicht, doch ist unsere oberste Landesbehörde nicht darauf eingetreten, da die Kantone gestützt auf den erwähnten Artikel das Recht haben, gewisse einschränkende Bestimmungen auf denjenigen Strassen zu erlassen, die nicht als Durchgangsstrassen in Betracht fallen. Ein Beschwerderecht war in diesem Falle ausgeschlossen. Der deutsche Güterfernverkehr auf Lastwaten. Um bis zur endgültigen gesetzlichen Regelung eine Zersplitterung des sich fortentwickelnden freien gewerblichen Güterkraftverkehrs zu verhindern, die wirtschaftliche Verteilung der für den Kraftverkehr bestimmten Güter auf den verfügbaren Laderaum sicherzustellen und die strikte Innehaltung der im Reichstarif vorgeschriebenen Sätze durch eine getrennte Abrechnung genau zu kontrollieren, wurde im vorigen Jahre die «Laderaumverteilungsstellen G. m. b. H.» gegründet. Die Stelle hat sich gleichzeitig der Aufgabe unterzogen, für diese, ihrer Organisation angeschlossenen Unternehmer eine Statistik aufzustellen, deren Ergebnis für die erste Hälfte des Betriebs Jahres 1934/35 nunmehr vorliegt. Es muss anerkannt werden, dass diese Organisation mit der so gern geübten Geheimhaltung von Betrdebsergebnissen bricht und Zahlen liefert, die jedem Interessierten einen weitgehenden Einblick in die wirtschaftlichen Zusammenhänge dieses Verkehrszweiges gewähren. Km pro Xag Menge pro Tag 1620 2430 3340 3820 3970 3960 Frachtbetraf pro Tag KM 41,700.— 64,600.— 83,800.— 96,000.— 101,000.— 101,000.— um 0,7 t erhöht werden, die Einnahme je km bewegt sich um 77 Pf. und pro tkm um 7,9 Pf., ein Betrag, der die Rentabilität sicherstellen dürfte. Tabelle III Durchschnittswerte pro Lastzug I Tabelle Monat Fabrtage Zahl der abgefert. Gesamtkilometer - Gesamtmenge Ladung Stückgut Lastzüge Mai 24 4,250 1,310,176 38,945 19,709 19,236 Juni 26 7,035 2,201,523 63,239 35,656 27,583 Juli 26 9,207 2,870,719 86,744 4-8,498 38,246 August 27 10,900 3,426,162 102,948 56,565 46,383 September 25 10,892 3,321,921 99,435 52,346 47,089 Oktober 27 11,072 3,571,828 107,592 59,041 48,551 Die vorliegende Halbjahresstatistik (Tabelle I) zeigt, dass bisher 52,856 Fahrten über 16,702,329 km mit einer Gütermenge von 498,903 t und einer Einnahme von RM. 12,821,008— durchgeführt wurden. Die Zahl der abgefertigten Lastzüge pro Monat stieg von 4250 auf 11,072 um 160 Prozent, die Gesamtkilometer von 1,310,176 auf 3,571,828 um 267 Prozent, die Gesamtmenge von 38,945 t auf 107,592 t um 181 Prozent und die Frachteinnahme von 1,039,266 auf 2,733,223 um 165 Prozent. Das Verhältnis von Wagenladungsgut zu Stückgut mit 53 : 47 ist annähernd das gleiche geblieben. Auch aus der Tabelle II kann die fortschreitende Entwicklung dieser Organisation gut erkannt werden. Statt 177 Lastzügen werden jetzt täglich 412 abgefertigt, das zu verteilende tägliche Gut hat sich von 1620 t um 23401 auf 3960 t vermehrt, und die tägliche Frachteinnahme stieg von 41,700 auf 101,000 RM. Tabelle II IT«..* Fahr- Lutjflgo Mona * tage pro Tag Mai 24 177 Juni 26 270 Juli 26 356 August 27 404 September 25 416 54,500 84,500 110,000 126,000 133,000 132,000 Oktober 27 412 Die für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Kraftverkehrs entscheidenden Angaben liefert die Tabelle III. Die Ausnutzung der Fahrzeuge, die mit 9 t als* äusserst günstig anzusprechen ist, konnte 'noch Monat Fahltage pro Lastzug Menge pro Frachtbetrag km Lastzug t pro Lastzug RM Mai 24 308 9,15 235.— Juni 26 314 9,0 239.— Juli 26 312 9,4 238.— August 27 315 9.4 238.— September 25 322 9.5 243.— Oktober 27 324 9,7 249 — Interessant ist ein Vergleich dieser Zahlen mit den von der Reichsbahn im «Vorläufiger Jahresrückblick» angeführten Ergebnissen des Reichsbahnkraftverkehrs, der teils mit eigenen, teils mit im Wege von Beschäftigungsverträgen angemieteten Fahrzeugen durchgeführt wurde. Leider sind hier nur die Tageskilometerleistungen des Wagenparks veröffentlicht. Mit 1127 Motorwagen (davon 427 gemietete oder 38 Prozent) und 492 Lastanhängern (davon 65 eigene oder nur 13 Prozent) konnte Ende November die Tagesleistung auf 125,245 km gesteigert werden (412 Lastzüge 132,000 km im privaten Güterfernverkehr). Beachtung sollte die Erklärung der Reichsbahn finden, dass durch den Einsatz des Automobils die Reisegeschwindigkeit der Güterzüge, besonders der Nahgüterzüge, erheblich verbessert werden konnte, da der Zubringerdienst des Lastwagens die Bedienung kleinerer Stationen auf der Schiene überflüssig gemacht hat. Mit dieser Schlussfolgerung der Reichsbahn ist der eindeutige Beweis für die Richtigkeit der Gesamtfracht RM 1,039,266 1,684,939 2,178,080 2,592,750 2,592,750 2,733,223 Behauptung der Automobilindustrie erbracht worden, dass der Lastwagen ein unentbehrliches Verkehrsinstrument zur Hebung der allgemeinen Verkehrsverhältnisse auch im Schienenverkehr darstellt. Autofähre Ouchy—Evian. Anlässlich der Jahresversammlung der Sektion Waadt des A. C. S. wurde die Einrichtung einer Autofähre von Ouchy nach Evian diskutiert. Dabei wurde vor allem betont, dass diesem Projekt, mehr noch als den bestehenden Fähren über Zürich- und Vierwaldstättereeo, eigentliche internationale Bedeutung zukomme. Die bisher geführten Verhandlungen mit der Dampfschiffgesellschaft zeitigten ein negatives Resultat, indem die genannte Gesellschaft eine Rentabilität verneint. Es wurde im weitern Von der Gründung eines Initiativ-Komitees gesprochen, von dem man aber bis heute noch nichts gehört hat. Schon vor Jahren hat die Sektion des A. G. S. Verhandlungen mit privaten 'Schiffsbesitzern geführt, zur Einrichtung eines Fährdienstes. Die Sache zerschlug sich aber infolge der eidgenössischen Vorschriften betr. die Sicherheit des Personenverkehrs. Heute nun will die Sektion nochmals in Zusammenarbeit mit der Zentralverwaltung des A. C. S. die Sache an die Hand nehmen, um zu einer endlichen Lösung zu gelangen. Unzweifelhaft besteht das Bedürfnis nach einer Fähre, und die Frequenz der bestehenden Fährbetriebe auf dem Boden-, Zürich-, Vierwaldstätteri und Langensee rechtfertigt einen Versuch auf dem Genfersee. Wir fabrizieren auf jeden Wagen das passende Kühlernetz I Neuestes Hochleistungs-Element 1 D. R. 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