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E_1935_Zeitung_Nr.012

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RENAULTRENAULTRENAULTRENAULT RENAULTREN RENAULTRENAULT RENA NAULTRENAULT REN JAULTRENAULT REN LTRENAULT RE!> TRENAULT LTRENAULT TRENAULT RENAULT AUTOMOBIL-REVUE 1935" - N° 12 LUFTFAH Der Transozeanluftverkehr mit schwimmenden Stützpunkten. Auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt (W.G.L.) wurden diesmal vorwiegend Fragen des Transozeanluftverkehrs behandelt. Der fast seit einem Jahre bestehende Ozeanluftpostdienst der Deutschen Lufthansa, seine Entwicklung, sein Stand und die Zukunftsaufgaben wurden von den massgebenden Persönlichkeiten dahin der Ballonflug sein Hauptbetätigungsfeld darstellte, setzte mit der Schaffung des Flugplatzes Bern-Belpmoos sofort ein reger Motorflugsport ein, der in den letzten Jahren in wennmöglich noch gesteigerter Entwicklung den Segelflug nach sich zog. Unvergesslich sind die Verdienste, die sich in selbstloser Arbeit zahlreiche Mitglieder und Gönner um den Gesamtaufbau der Vereinigung und um die Lösung von Einzelaufgaben erworben haben. Der Redner gedenkt dabei vor allem des im letzten Jahr im Dienst für das Vaterland ums Leben gekommenen ßlUflftiUtfunH „Sdjnjobcnlonb" ber Sufiftnnfa, Scfi A.G. für den Verkauf der RENAULT-Automobile in der Schweiz 6, Avenue de Secheron Genf Vertreter in allen Kantonen Karosserie waönerei Schlosserei Sattlerei lerei Der Verlauf der deutschen Flugrouten nach Südamerika. Hauptmann Leo Künzli, des eigentlichen Begründers und langjährigen Präsidenten des heutigen Clubs, dessen Initiative und under Wissenschaft und des Verkehrs« in einer Reihe von Vorträgen dargelegt Sehr wächtige Erfahrungen hat man in dieser Zeit in Bezug auf die schwimmenden Flugstützpunkte der Lufthansa im Atlantik gemacht: Gegenüber der « Westfalen», die nach wie vor Dienst tut, weist der zweite schwimmende Flugstützpunkt, das Motorschiff «Schwabenland», eine Reihe wesentlicher Verbesserungen auf. Zunächst ist hier die Schleuderbahn auf dem Achterdeck untergebracht, so dass « Schwabenland » die Flugboote über Heck abschleudert. Das machte einen umlegbaren Kran erforderlich, der in aufgestelltem Zustand ganz rechts auf dem Achterdeck sichtbar ist Ausserdem befindet sich vorne auf dem Schiff die steuerbord angeordnete Abstellbahn, auf der zwei in Reserve an Bord befindliche Wale abgestellt werden können. Um die Flugboote von der Schleuderbahn auf die Abstellbahn verschieben zu können, wurde eine Drehscheibe eingebaut, die unter dem linken Flügel des auf der Schleuderbahn stehenden Lufthansa- Wals Hegt. Jubiläumsleier des Berner Aero-CIub. Im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung feierte am letzten Samstag der Berner Aero-Club im Beüevue-Palace das 25. Jubiläum seiner Entwicklung. Ueber 200 Personen nahmen an dem Anlass teil, darunter als Vertreter unserer obersten Luftfahrtbehörde Oberst Isler vom eidg. Luftamt und Ingenieur Gsell. In gehaltvoller Rede legte Präsident W. Siegfried das Werden und Gedeihen der Vereinigung dar, die heute rund 500 Mitglieder zählt und deren Zukunftsentwicklung zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Hervorgegangen ist der Berner Aero-Club im Jahr 1929 aus der Vereinigung der 1910 gegründeten Sektion Mittelschweiz des Schweizerischen Aero-Club und des seit 1927 bestehenden Berner Flugsport-Club. Seinerseits bildet er eine Untersektion des Aero-Club der Schweiz. Ungemein erfreulich war die Entwicklung des Clubs besonders in den letzten 7 Jahren. Während bis ermüdlichem Eifer Bern auch fast alle bisherigen fliegerischen Grossveranstaltungen verdankt. Zurückgreifend verweist er mit Genugtuung auf die Leistung der seinerzeitigen Präsidenten der Sektion Mittelschweiz und Zentralpräsidenten des Ae.CS., Oberst Messner und Oberst Schaeck, die anlässlich des Gordon-Bennett-Fluges im Jahre 1908 einen noch heute ungeschlagenen Weltrekord aufstellten. Die vorletzte Entwicklungsperiode des Clubs unter Präsident Pillichody erbrachte vor allem einen starken Weiterausbau der Gruppentätigkeit, für welche Dr. Aeschbacher bei den Segelfliegern und W. Eberschweiler bei den Motorfliegern hauptverantwortlich zeichnen. Unter grosser Akklamation wird auf Beschluss des Vorstandes den Herren Pillichody, Dr. Aeschbacher, Eberschweiler und dem derzeitigen Präsidenten Siegfried das goldene Clubabzeichen verliehen. Ingenieur Gsell vom eidg. Luftamt wurde zum Ehrenmitglied der Sektion ernannt ' Der würdigen Feier schloss sich der obHgate Ball an, der wie immer am Jahresfest, diesmal aber in noch grösserem Rahmen, bei den Rhythmen der «Raggers», bald alle Luftfahrtinteressierten der Zentralschweiz zu einer einzigen grossen Familie zusammenschmiedete. Als Höhepunkt im Unterhaltungsprogramm seien die Fechtgänge, ausgeführt durch die Herren Hörning, Noel, rlamberger und Keppler vom Fechtclub Bern, besonders hervorgehoben. Grösste persönliche Anteilnahme fanden ein Gansgewicht-, ein Strumpfgarnlängen- und ein Ei- Korb-Inhalts-Wettbewerb sowie das berühmte Bockreiten des Bellevue-Palace, sportliche Uebungen, deren häufige Vornahme zweifellos den fliegerischen Fähigkeiten nur förderlich sein kann. Als bleibende Erinnerung an frohe und grosse Tage hat der Vorstand des Aero- Club eine prächtige Jubiläumsschrift herausgegeben, auf die wir noch besonders zu sprechen kommen werden. -&.

N»12 - 1935 AUTOMOBTC>REVUE Sivassen Arbeiter wiederum in den Produktionsprozess eingeschaltet werden konnten. Ueber Strassenbaufragen im BUndner Hinterrheintal. Anlässlich der kürzlich abgehaltenen schusses wird bekannt, dass Andre Citroen die Zusammensetzung des Direktionsaus- Jahresversammlung des Verkehrsvercins auf den Posten eines geschäftsführenden Splügen-St. Bernhardin in Andeer wurden Mitgliedes verzichtet. Er bleibt aber als einige interessante Strassenbauprobleme diskutiert, bei denen neben lokalen Interessen möglicherweise auch das Präsidium im Ver- technischer Beirat in der Leitung und wird auch solche vom schweizerischen und internationalen Gesichtspunkt aus im Spiele stechelin und je ein Vertreter des Bankhauses waltungsrat führen. Weiter wurden P. Mihen. Nachdem man im Kanton Graubünden Lazard Freres sowie des französischen eingesehen hat, dass das Automobil dem Stahlkartells in den Direktionsausschuss berufen. Lande grossen Verdienst bringt, hat sich die Einstellung ganzer Talschaften, und zwar sowohl solcher mit als auch ohne Eisenbahn- Werke, dass sich die an die englische Fabrik Fra- Die B.M.W.-Uzenz für England. Wir entnehmen einer Aufklärung der Bayrischen Motorenverkehr, gänzlich geändert, und im ganzen zer Nash erteilte Lizenz auf den Bau der B.M.W.- Kanton ist damit eine neue verkehrspolitische Auffassung eingezogen. Wie die Bündfach gesagt wurde, auf den Bau von Motorrädern. Automobile bezieht und nicht, wie irrtümlich mehr- Als Kuriosität verdient vermerkt zu werden, das« ner Lokalpresse zu berichten weiss, ist anlässlich dieser Veranstaltung bekanntgege- Lizenz (Austin) mit dem Wagenbau begonnen hat. B.M.W, ursprünglich auf Grund einer englischen ben worden, dass der Ausbau der eigentlichen Viamalapassage in Angriff genommen nunmehr ihrerseits für diese B.M.W.-Konetruktio- dann zu Eigenkonstruktionen übergegangen ist und wurde und dass die mittlere Viamalabrücke nen nach England eine Baulizenz vergibt rt durch eine Steinkonstruktion ersetzt wird, die bereits schon im Juni dem Verkehr übergeben werden könne. Hinsichtlich der im letzten Jahre dem Gesellschaftswagen in be- Motorisierung der Armee und Automobilgesetz. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) schränktem Umfang geöffneten Schynstrasse Der Heeresmotorisierung wird beute in den umliegenden Staaten sehr grosse Aufmerksamkeit und wurde betont, dass diese Strecke vor allem Bedeutung geschenkt Es werden daher die Motorfahrzeuge der Privatwirtschaft gefördert durch von diesen Automobilen, die ins Engadin fahren, recht gerne benützt werde, weil die Steigung und Gegensteigung viel geringer sei als In Italien wird den Fahrzeugen mit mehr als Steuererlass und Steuerbegrenzung. vk Lenzerheide. SO Steuer-PS die Steuer für nur 30 Steuer-PS verlangt. Für militärische Zwecke ist der Lastwagen Begreiflicherweise stand im Mittelpunkt mit mehr als 30 Steuer-PS geeigneter als der Wagen mit weniger PS. Im weitem sind neue Auto- des Interesses die Bernhardin-Autostrasse, mobile bis 12 Steuer-PS neun Monate steuerfrei. wobei die Enttäuschung über die Nichtaufnahme des Bernhardin auf das Alpenstras- Personenwagen erfährt eine Zunahme von 220% Desgleichen in Deutschland. Die Zulassung an sen-Ausbauprogramm in beredten Worten gegenüber im Jahre 1932. Die Zunahme an Motorfahrzeugen überhaupt stieg von 104 559 (1932) zum Ausdruck kam. Um so befremdender auf 233 447 (1934). Für neue Motorfahrzeuge ist musste diese Unterlassung wirken, als von ebenfalls ein Steuererlass. kompetenter Seite anlässlich der Unterschriftensammlung die Erklärung abgegeben In der Zeit zwischen 1931 bis Ende 1933 ist eine Wie sind nun die Verhältnisse in der Schweiz? wurde, dass grundsätzlich alle dem Durchgangsverkehr dienenden Strassenzüge auf gen 17 195 Ende 1933. Die Motorräder aber sanken Zunahme der Personenautos von 65106 auf kaum 67 583 festzustellen. Die Lastwagen mit 18 258 ge- bündnerischem Boden berücksichtigt werden von 46 875 auf 31432!! Das Motorrad ist für die sollen. Eindeutig bekannte sich die Versammlung zur Auffassung, sich eine neuerliche Zu- Mg. und Lmg. motorisiert werden Das Automobil- Armee von grosser Bedeutung, besonders 'da die gesetz (bzw die Steuern und Versicherungen) machen aber die Anschaffung fast unmöglich Mit den rücksetzung nicht mehr gefallen zu lassen. In einem Bauprogramm, das nahezu 100 Mill. Anhängern für Lastwagen steht es noch schlimmer. Franken kosten soll, dürfte bei gutem Willen Für militärische Zwecke eignet .sich der Vierradanhänger sehr gut, während der Zweiradanhänger auch der Ausbau der Bernhardinstrasse untergebracht werden können. Mit Fug und das neue Automobilgesetz verboten. Es« können nur unpraktisch ist. Der Vierradanhänger ist nun durch Recht wurde verlangt, dass der Bernhardin noch alte gebraucht werden, die aber ebenfalls dem genau so behandelt und mit Bundesmitteln Verkehr entzogen werden. Die Resultate aus dem ausgebaut werde wie jede andere wichtige Jahre 1934 werden noch deutlicher sprechen als obige. Dufchgangsstrasse, eine Forderung, die bekanntlich ira-Grossen Rat vom Regierungs- absolut nicht in Verbindung zu stehen, sonst wären Die Gesetzgebung scheint mit der Militärbehörde tisch aus bereits anerkannt worden ist. die unlogischen Verbote und Besteuerungen gar Vbrgängig dieser Taeung hat eine Sitzung nicht möglich. E. M. in B. des Komitees für die Bernhardin-Autostrasse stattgefunden. Nach den orientierenden Referaten von Dr. Danuser und B. Mani wurde Firmenänderung. beschlossen, ein Memorial auszuarbeiten, das Niktaus Hartmann, GUI-Garage, Ebnai Die frühere Firma Hartmann-Scherz hat ihre Firmenbe- den gesamten Fragenkomplex nach der technischen, verkehrspolitischen, volkswirtschaftlichen und staatspolitischen %ite beleuchten Reparaturwerkstätte sowie Installationen. zeichnung wie vorstehend abgeändert. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage und soll. Die Regierung hat für das Frühjahr Central-Garage AG., Bern. Unter dieser Firma eine Botschaft über das Projekt der Nordsüd-Verbindung in Aussicht gestellt, doch 21. Januar 1935 aufgestellt worden sind. Sie be- besteht eine Aktiengesellschaft, deren Statuten am zweckt den Weiterbetrieb der Grand-Garage Central sei diese mit der probeweisen Offenhaltung sowie die Vertretung von Automobilfabriken, den des Juliers selbstverständlich keineswegs erledigt, denn es handelt sich darum, eine ganz- Die Gesellschaft erwirbt im Grundpfandvorwer- Handel mit Automobilen mit Zubehör. jährig befahrbare internationale Durchgangsstrasse zu schaffen, die sowohl ' mit dem trägt Fr. 30000.—. Einziger V.-R. ist 0. Müller, tungsverfahren gegen E. Probst die Garagebesitznngen an der Maulbeerstrasse. Das Aktienkapital be- Brenner als auch mit den französischen Alpenstrassen erfolgreich in Wettbewerb treten Einzelunterschrift. Domizil: Maulbeerstrasse. Sachwalter, in Bern. Er führt rechtsverbindliche könne. Es wurde weiterhin die Auffassung Perrin Freres S.A., Handel in Benzin und Oel, Payerne. Die Aktiengesellschaft, welche ein Kapital vertreten^ dass durch die Untertunnelung des von Fr. 50000.— aufweist, bezweckt die Uebernahme und Weiterführung der bisherigen Koll.-Ges. Bernhardins dieser Forderung mit einem Kostenaufwand entsprochen werden könne, der Perrin Freres. Dem V -R. gehören Ernest und Marcel Perrin an. Sie führen rechtsverbindliche Ein- sich gegenüber der für einen Montblancoder einen Gotthard-Basistunnel verschlin- Gare. zelunterschrift Geschäftsdomizil: Quartier de la genden Summe sehr bescheiden ausnimmt. Brun, Garage und Schmiede, Hochdorf. Inhaber Zuhanden der in Aussicht gestellten regierungsrätlichen Botschaft über die Alpen- hat, die infolge Todes des Inhabers erloschen ist. der Firma ist Josef Brun, welcher Aktiven und Passiven der früheren Firma Josef Brun übernommen pässe hat die Versammlung der Auffassung Betrieb einer Garage und Schmiede, sowie Stahl des Bernhardin-Komitees einstimmig zugestimmt und dazu folgende Resolution ge- Nachlassvertrag: handel. J. Ktrn, Autogarage, Lotzwil. Stundungsbewilligung vom 17. Januar. Eingabefrist bis 10. Fefasst : _ . . Die stark besuchte Versammlung des Vertehrsvereins Splügen-3t. Bernhardin in Andeer bestätigt bruar. Gläubizerversammlunc am 26. Februar. ihre früheren Kundgebungen und die Forderung Atutfokurso der Hinterrheintäler und der Mesolcina auf Anerkennung der Bernhardinroute als internationale Durcbsrangsstrasse und deren entsprechenden Ausbau. Sie stellt neuerdings fest: wie vor eine rege Frequenz auf. Allerdings ist in Der Winterbetrieb der Alpenposten weist nach 1. Dass die Bernhardinlinie die einzige rein der Woche vom 28. Januar bis 3. Februar ein Rückgang um 1284 Reisende zu verzeichnen. Wenn es schweizerische und bündnerische Verbindung zwischen den Hauptstädten und den Fremdenverkehrszentren des Tessins und Graubündens gelangt hat, so sind hiefür hauptsächlich die Wit- in der Berichtswoche c nur» zu 9541 Passagieren terungsverhältnisse verantwortlich, indem verschiedene Kurse wegen dem anormal starken Schneefall zeitweise eingestellt werden mussten. Dann hat allein der Betrieb zwischen Baisthal und Waidenburg ein Minus von 793 Personen aufzuweisen, indem letztes Jahr durch die Springkonkurrenz in Langenbruck eine einmalige Mehrfrequenz erzielt wurde, die dieses Jahr durch keinen ähnlichen An- 2. dass der Bernhardin einer von den niedrigsten und ausgeglichendsten schweizerischen und bündnerischen Alpenpässen ist, lawinensicher und frei von reit- und kraftraubenden Gegensteigungen; 3. dass diese Linie als Lebensader der vom internationalen Eisenbahnverkehr abgefahrenen und einer lokalen Bahnverbindung immer noch entbehrenden Talschaften am Hinterrhein und an der Moesa erschlossen werden musa. Die Reorganisation bei Citroen. Eine Gruppe führender Finanzinstitute hat einen Stützungskredit von 50 Millionen frs. gewährt, nachdem der Staat auf die Priorität seiner Forderungen verzichtet hat. Die Aktion hat bereits eine Belebung des Betriebes «ur Folge gehabt, indem rund 1000 weitere lass hätte wettgemacht werden können. Insgesamt wurden auf allen Linien 9818 Personen' befördert. Es kommen nämlich in der Statistik neu 277 Passagiere hinzu, welche die Linie Urnäsch-Steinfluh benutzten, die am 15. Dezember 1934 erst eröffnet wurde. Die stärkste Frequenz weist wiederum Nesslau-Buchs mit 2304 Reisenden auf. Dicht auf folgt die Linie Chur-Julier-St. Moritz mit 2233 Fahrgästen. Autobusbetrieb der Stadt Wlnferthur. Nach der Betriebsstatistik für das Jahr 1934 ergibt sich, dass im ganzen 498 878 (502 738) Personen: befördert wurden, woraus Einnahmen in der Höhe von Fr. 85 471.— (88.066) resultierten oder Fr. 2597.— weniger als im Vorjahre. Morris 1935 dank ihrer durchgreifenden Organisation und spezialisierten Fabrikation, die grösste Automobil - Fabrik Englands, bringt dieses Jahr ganz hervorragende Tourenwagen auf den Markt, die durch die Verwendung von englischem Stahl eine unerhörte Spitzenleistung zu konkurrenzlosen Preisen darstellen. Das Programm 1935 sieht 5 Chassistypen, jede in drei Karosserieausführungen, vor. 6-7-8-10-13 PS 4 und 6Zylinder, in der Preislage von Fr. 3600.- bis Fr. 9500.-. Morris Eight, 6 PS, 4Zylinder, Innensteuerung, 4 Plätze, 4T0ren, 90 Std.-km. Brennstoffverbrauch 7 Liter pro 100 km. Fr.4400.—. Cabriolet, SCHWEIZER KONSTRUKTION,4 Plätze,4 Fenster, Morris Eight-Chassis, komplett, fahrbereit. Fr. 5900.—. Hauptsächlichste Vertretungen in der Schweiz: Basel: Fredy Blaettler, Tounng-Garage, St. Albananlage 24 Bern : City-Garage A.-G., Hr. Paris, Direktor, Seilerstrasse 3 Genf: Grand Garage Place Ed. Claparede S. A., Ch. Niggi Administrator Gland: Grand Garage de Gland S. A. Lausanne : Garage H. Terrier, Aldo Hoffmann, Villamont 1 Sursee : Franz Wyder's Erben, Beim untern Tor Zürich: Joh. Hauser, Kreuz-Garage, Zollikerstrasse 9