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E_1935_Zeitung_Nr.013

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10 AUTOMOBIL-RBVUB

10 AUTOMOBIL-RBVUB 1935 — lieh in der Uebertragung oder im Fahrwerk genügende Abnützungserscheinungen, die den öesamtwirkungsgrad des mechanischen Teils merklich beeinträchtigen. Bis dahin wird sich äie Instandsetzung meist auf den Motor beschränken. Hinauszögern der Revision lohnt sich schlecht Bei undichten Kolben, Ventilen und ausgeleierten Lagern steigt der Mehrverbrauch an Brennstoff schon sehr bald auf mehrere Liter pro 100 km an, und der Oelverbrauch zeigt eine wenn möglich noch stärkere Zunahme. So wird z. B. ein 10-Steuer-PS-Wagen §tatt der ursprünglichen 10 Liter pro 1ÖÖ km ständig 15 Liter Benzin verbrauchen und sein Oelkonsum ist von 0,3 auf 1 Liter pro 100 km angewachsen. Rechnet-man aus, •was dieser Mehrverbrauch bei einer jährlichen Fahrstrecke von 20 000 km ausmacht, so kommt man auf die hübsche Summe von rund 630 Franken. Dieser Betrag wird buch T stäblich zu Dunst verpufft und auf die Strasse geworfen. Ausserdem stellen sich aber noch zahlreiche Betriebsunannehmlichkeiten ein. Nicht nur wird der Motor, wie bereits erwähnt, an Leistungsfähigkeit eingebüsst haben, sein Lauf ist auch ausgesprochen geräuschvoll geworden, das Kühlwasser neigt bei jeder Gelegenheit zum Kochen, jede kleine Steigung zwingt zum Hinunterschalten, der Entlüftung des Kurbelgehäuses entströmen giftige Verbrennungsgase und übelriechende Oeldämpfe, die nur allzu leicht in .den Passagierraum eindringen und das Ende vom Lied ist gewöhnlich eine schwere Panne, bei welcher der Wagenbesitzer noch von Glück reden kann, wenn er nur stecken bleibt und nicht allzu grosse Motorschäden, iwie Kolben- und Pleuelbrüche, Zylinder- und Haben die Kolbenringe in ihren Nuten Spiel in der Bewegungsrichtung der Kolben, so pumpen Sie ständig Oel in den Verbrennungsraum hinauf. Der Motor wird dann zum ausgesprochenen Oelfreseer. Neueste Ventilschleifmaschine bestes Schweizerfabrikat m der Leistung allen andern aberlegen, dient auch zum Schleifen von Werkzeugen und zum ßundschleifen. Offerten durch den Fabrikanten - Carlo Casati, Maschinenfabrik, Au (St Galisn) Kurbelgehäuse - Perforationen oder gar ein •Kurbelwellenbruch eintreten. Selbst wenn man diese Risiken missachtet, lohnt sich im Hinblick auf die oben angeführte Berechnung der Betrieb mit ausgeleiertem Motor niemals. Die Instandsetzungskosten sind häufig geringer als der Betrag, der für den Mehrverbrauch der abgenützten Maschine jährlich ausgegeben werden muss, sie machen sich also schon in wenig Monaten bezahlt, während ohne die Instandsetzung die Mehrkosten noch Jahr für Jahr ansteigen. Wenn sich so einerseits die Unrentabilität einer mangelhaften Instandhaltung leicht nachweisen lässt, so zeigt eine einfache Rechnung andererseits auch, wann der richtige Zeitpunkt für die Instandsetzung gekommen ist. Die Instandsetzung ist dann am Platz, sobald die Kosten für den Mehrverbrauch annähernd den Betrag ausmachen, der für die Instandsetzungsarbeit angelegt werden muss. Der prsatz der Kolben, das Einschleifen der Ventile und das Erneuern der Lager kosten je nach Qrösse und Bauart des Motors etwa 400—900 Franken. Je nach der Qualität seiner Konstruktion und der Güte der Behandlung, die ihm zuteil wird, wird ein Wagen durchschnittlich 20 000 bis 60 000 km zurücklegen, bis sich für seinen Motor eine-Instandsetzung im angegebenen Umfang empfiehlt. Damit soll aber nicht gesagt sein, dass nicht auch innerhalb kleinerer Strecken-Intervalle einzelne Instandsetzungsarbeiten empfehlenswert sind. Die Ventile z. B. halten bei den meisten Motoren noch nicht über mehr als 20 000 km wirklich dicht, wobei aber gerade wieder Ventilundichtigkeiten einen starken Mehrverbrauch verursachen. Da ohnehin jeder Motor eine Entrussung nach je 15 000 bis 25 000 km benötigt, wenn er weich und klopffrei arbeiten und seine Leistungsfähigkeit beibehalten soll, so nimmt man in der Regel die Ventilinstandsetzung auch noch innerhalb kleinerer Zeitintervalle vor, besonders da sie einen nur ganz unwesentlichen Mehraufwand an Zeit und Kosten verursacht. Im übrigen richtet sich der genaue Zeitpunkt der Revision natürlich noch nach den näheren Betriebsumständen. Wann ist der Wagen am leichtesten zu entbehren, in welcher Jahreszeit besteht grösste Gewähr für sorgfältige Ausführung der Arbeit? Wenn möglich wird der Winter oder der Frühling bevorzugt, damit das Fahrzeug zu Beginn der neuen • Fahrsaison wieder gründlich marschbereit ist und weil es sich zeigt, dass in diesen Monaten die in Frage komhienden Zur Entrussung des Motors werden heute in grösseren Werkstätten fast immer durch Elektromotoren angetriebene Metallbürsten benützt, die viel raschere Arbeit leisten als die früher allgemein angewandten Schaber. Werkstätten am wenigsten mit anderweitiger Arbeit überlastet sind. Die folgenden Abschnitte sollen dem Leser darlegen, welche Arbeiten vor allem in Frage kommen, wie die Instandsetzung gewöhnlich verläuft und welche Hilfsmittel dem einschlägigen Gewerbe zur Verfügung stehen. Die Entrussung des Motors. ist das Minimum der Pflege, das man dem Motorinnern angedeihen lassen kann. Indem dabei der Russbelag von den Wänden des Verbrennungsraumes, dem Kolbenboden und den Gaskanälen entfernt w|rd, gibt man dem Motor sejn ursprüngliches Ätmungsvermögen wieder und schafft normale Wärmeabströmungsverhältnisse, so dass das Resultat der Arbeit gewöhnlich ganz erheblich ist Früher erforderte die gründliche Entrussung meist ein bis zwei Tage. Seitdem alle Motoren abnehmbare Zylinderköpfe aufweisen, und besonders seit der Einführung von Spezialwefkzeugen geht sie in wenigen Stunden vor sich. An Stelle der Arbeit mit von Hand bedienten Schabern und Kratzinstrumenten sind meist Drahtbürsten getreten, die durch tragbare Elektromotoren oder sonstwie maschinell in rasche Rotation versetzt werden und welche eine wenn möglich noch gründlichere Säuberung in einem Bruchteil von Zeit vornehmen. Selbst das früher angewandte Verfah* ren der Verbrennung des Russes mit Sauerstoff wird daneben nur hoch in Spezialfällen benützt. Gründliche Arbeit ist wichtig. Ein einziger zurückgebliebener Rußgrat kann sonst bei den modernen hochkomprimierten Motoren Anlass zu Selbstzündungen geben, indem er ins Gfüherf gerät. Auch dass Der technisch und mechanisch vollkommene Leichtmetall-Kolben, der neue die relösten Russ- ' and Kokspartikelchen möglichst restlos aus dem Zylinder entfernt werden, ist von grosser Bedeutung, da sie andernfalls durch ihre' Härte Schleifwirkungen auslösen können. Moderne Spezialbetriebe erreichen eine gründliche Entfernung des gelösten Materials durch Pressluftgebläse. Wie bereits angedeutet, sind ausser dem Kolbenboden und den Verbrennungsraumwänden auch die Gaskanäie zu säubern, da hierdurch der Strömungswiderstand der Gase stark herabgesetzt werden kann. Manche Leser mag es interessieren, dass bei Rennmotoren die Säuberung bis zur Hochglanzpolitur der Me« tallflächen getrieben wird. Da selbstverständlich auch die Ventile zn entrussen sind und hierzu herausgenommen werden müssen, gehört zur Entrussung ge-* wohnlich auch Trotz der hohen mechanischen Beanspruchung der Ventile leidet die Ventildichtigkeit hauptsächlich durch Korrosion. In den Dich- 1 Hat das Einlassventil in seiner Führung übermässig Spiel," so tritt durch die Ventilführung Luft ein, wodurch die Gemischbildung beeinflusst und besonders der Leerlauf des Motors eestört wird. tungsflächen der Ventile und Ventilsitze HI-« den sich kleine Krater und Erhebungen, die einen gasdichten Abschluss vereiteln und die es auszugleichen gilt. Seltener wird der gasdichte Abschluss durch Hitzedeformationeo des Ventils oder gar durch Risse oder Abschmelzungen am Ventilteller oder im Ventilsitz verursacht. Das gewöhnliche Verfahren zur Erneuerung der Dichtigkeit bestand bis vor wenig Jahren im Ventileinschleifen. Nachdem die Dichtungsflächen mit einer Pasta aus Schmirgel, Karborundum oder ähnlichen Schleifmitteln und Oel bestrichen worden waren, wurde das Ventil abwechslungsweise Revisionen, Vergaser- Regulierung, fadigemässe Ausführung mit Garantie. Beste Referenzen aus ersten Herrschaffshäusern. ANKAUF, EXPERTISE. VERKAUF No» das Instandsetzen der Ventile. MINERVA Birmensdorferstr.71 'Telephon 32.993 in seiner neuen, wärmetechnisch bestens erprobten Legierung (Brinell härte 150) gewährleistet Startbereite Batterien Er wjrd im Fahrzeug eingebaut und ermöglicht durch einfaches Einschalten des Stromes das regelmassige Aufladen der Batterie, sowie deren Kontrolle durch den am Elektron-Kästchen angebrachten Bräzisions-Amperemeter. Der Olsto-Mikrolader benötigt keine ;'•;• Überwachung, da er nach Aufladung der Batterie selbsttätig auf das Stromgleiohgewicht zurückschaltet. Seine zuverlässige Konstruktion, wofür keine Lampen und überempfindlichen Teile verwendet werden, schliesst Betriebsstörungen aus. Der Stromverbrauch . beträgt für 100 ßetriebsstunden ca. 15 bis 20 Kp. — Es sind noch Vertretungen zu vergeben. ED.STOCKER.ZUG Tel. 40.362, Elektr. Apparat«, Vorstadt 21 trotz absolut geringstem Einbauspiel kein langes Einfahren, also vollste Ausnutzung der Fahrzeuge und längste Lebensdauer von Kolben und Zylinder, gleichviel ob hoch- oder niedertourige Motoren oder Diesel. Wichtige Transportunternehmen bestätigen die überlegene Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge mit BORGO-KOLBEN. Werkstätte für Automobil-Mechanik mit Präzisions-Zylinderbohrwerk R. SPENGLER - ZÜRICH 5 Telephon 35235 Sihlquai 282 Hitzebeständige Ventile einbaufertig; nur geschliff. Schaft auf jedes gewünschte Mass oder ganz Rohlinge sofort bezw. In 2—3 Stunden: Kolbenbolzen sofort; alle Dimensionen Kolbenringe. 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N° 15- 1935 «UTOMOBIL-REVUB 11 Beispiel «iaes konischen Fräsers zvun Vorbearbeiten eines Ventilsitzes. gen müssen ausgewechselt oder ausgebüchst werden, abgenützte Ventilschäfte zwingen Segen seinen Sitz gedrückt, hin- und hergedreht, etwas angehoben, weiter gedreht, zum Ersatz des Ventils. Den Abschluss der Arbeit bildet gewöhnlich eine Dichtigkeitsprüfung mit Hilfe von Druckluft, lieber das wieder auf seinen Sitz gedrückt, hin- und herbewegt usw., bis die Sitzflächen ein gleichmassig mattes Aussehen aufwiesen. Dieses Ventil wird ein Hohlzylinder gestülpt, dessen unterer Rand luftdicht auf dem Zylinderblock Einschleifen «von Hand », das sehr zeitraubend war, wurde darauf nur noch als Schluss- aufsitzt Setzt man nun den Zylinder unter Luftdruck, so kann man an einem Manometer genau erkennen, ob der gewünschte operation angewandt. Um die Arbeit zu beschleunigen, ging man dazu über, die gröberen Grad der Dichtigkeit wirklich vorhanden ist Unregelmässigkeiten des Ventils mit einem Fräser wegzuschneiden und diejenigen des Ventils auf der Drehbank abzudrehen. Eine nochmalige Beschleunigung erbrachte das Schleifen der Ventilflächen auf besonderen Maschinen durch eine Schmirgelscheibe, die von einem Elektromotor in sehr rasche Rotation versetzt wird. Eine spezielle Einspannvorrichtung sorgt dafür, dass das Ventil genau im richtigen Winkel zur Schmirgelscheibe steht, sich aber dennoch frei drehen kann. Diese Ventilbearbeitung wurde auch bis heute durch nichts besseres ersetzt Da jedoch manche moderne Motoren eingesetzte Ventilsitze aus besonders harten Stählen aufweisen, werden neuerdings auch zur Bearbeitung der Ventilsitze Schleifscheiben verwandt Bei der entsprechenden Apparatur einer bestimmten Marke rotiert dabei die konische Schleifscheibe unter dem Antrieb ihres Elektromotors mit 12000 Touren pro Minute nnd vollführt gleichzeitig auch •Hüpfbewegungen auf dem Ventilsitz, wodurch die früher etwa zehnminütige Handarbeit auf 4 bis 6 Sekunden Zeitdauer herabgemindert worden ist Durch einen in die Ventilführung eingesetzten Zentrierdorn kommt zudem eine viel grössere Arbeitsgenauigkeit zustande. Das Werkzeug kann nicht mehr seitlich ausweichen, wie es sonst vorkam, wenn durch die Hitzeeinwirkung der Ventilsitz ungleich hart geworden war und der Bearbeitung einseitig einen grösseren Widerstand entgegensetzte. Den eigentlichen Instandsetzungen der Ventile muss in allen Zweifelsfällen eine Prüfung und eventuelle Korrektur der Ventil- führungen vorangehen. Nicht selten haben die Ventile älterer Motoren in ihren Führungen stärkeres Spiel, das dann nicht nur ein genaues Einschleifen verunmöglicht sondern auch durch die Nebenluft die es bei den Einlassventilen eintreten lässt den regelmässigen Lauf des Motors vereitelt und das Anlassen erschwert Ausgeleierte Ventilführun- Behelfsmässiges Gerät zur Prüfung der Ventildichtigkeit. Je besser das Ventil von Anfang an dicht hält, um so länger dauert es, bis eine neue Instandsetzung erforderlich wird. Umgekehrt hat eine mangelhafte Arbeit schon nach kurzer Zeit erneute starke Undichtigkeiten zur Folge. Selbstverständlich ist beim definitiven Einbau der Ventile das vom Konstrukteur vorgesehene Stösselspiel streng innezuhalten. Abweichungen von wenigen Zehntelsmillimetern rächen sich meist schon nach kurzer Zeit Wird das vorgesehene Stösselspiel überschritten, so arbeitet die Steuerung nicht nur geräuschvoll, die Ventile schlagen sich auch nach und nach auf ihrem Sitz ein und werden mechanisch überbeansprucht Ungenügendes Spiel führt rasch zu neuem starkem Anbren- Ein eingeschraubter Ventilsitz, dessen Arbeitsflächen einen Belag aus dem besondere widerstandsfähigen « Stellite » aufweisen, a = Stahlring, b = Unterlagscheibe aus Weichmaterial, e = Sicherungsschraube. nen der Dichtungsflächen, in krassen Fällen bis zum Abschmoren der Ventilteller. Bei älteren Motoren kann es sich zeigen, dass die Ventilsitze im Zylinderblock durch häufiges Einschleifen oder durch die ständigen Schläge des Ventiltellers gleichsam versenkt sind. Der Durchfluss der Gase erfahrt hierbei eine Hemmung, die schon deshalb, weil die Gemischaufladung der Zylinder geringer wird, einen Leistungsabfall zur Folge hat Früher wurden Motoren deswegen häufig als ausgedient betrachtet. Heute dagegen ist es in den meisten Fällen ohne weiteres möglich, dem Ventilsitz wieder seine normale Höhe zu geben, indem eine entsprechende Ringnut im Zylinderblock ausgedreht und ein separater Ventilsitzring in die Nut eingepresst wird, oder seltener, indem man auf dem alten Ventilsitz mit dem Schweissbrenner neues Material aufträgt, das dann wieder durch Schleifen in die richtige Form gebracht wird. Die erwähnten «künstlichen Ventilsitze» bestehen aus besonders widerstandsfähigen Stahllegierungen und bieten damit gegenüber den «natürlichen» Sitzen im Grauguss des Zylinderblocks den Vorteil einer viel grösseren Unempfindlichkeit. Nach vorliegenden Berichten haben die Ringe eine so lange Lebensdauer wie der Wagen selbst. Erst nach ungefähr 100000 km Fahrt macht sich gewöhnlich eine leichte Abnützung bemerkbar, die durch Nachschleifen beseitigt sitzen zu erwähnen. Mit den modernen Schweissverfahren können solche Risse mit grösster Aussicht auf Erfolg verschlossen werden, während sonst nicht selten der ganze Motorblock zum alten Eisen* geworfen werden musste. Zuletzt ist zu untersuchen, ob die Federn noch ihre normale Spannkraft aufweisen. Gewöhnlich empfiehlt sich der Ersatz, da eine geschwächte Feder nicht nur die Motorleistung herabsetzt, sondern auch eine Gefahr für den ganzen Motor bedeutet Instandstellung der Zylinder und Kolben. Zu jeder gewissenhaften Entrussung und Ventilinstandstellung gehört eine Nachprüfung der Zylinder und Kolben. Mit Fühlerlehren oder besonderen Zylindermikrometern muss dabei vor allem das Kolbenspiel kontrolliert, bzw. die Abnützung der Zylinderlaufbahn festgestellt werden. Gleichzeitig kann man bei abgenommenem Zylinderkopf untersuchen, ob die Zylinderflächen nicht etwa Riefen, Nuten oder Risse aufweisen, welche das Zustandekommen der normalen Konn pressäon vereiteln könnten. Eine gewisse Abnützung der Zylinder und Kolben ist bis Stark übertriebene Darstellung der Art und Weise, wie eich der Zylinder unter der Schleifwirkung des Kolbens, d. h. vor allem der Kolbenringe, abnützt. Besonders beachtenswert ist, dass die grösste Abnützung nicht auf halber Höhe des Zylinders, sondern zu oberst am grössten ist \, , ' S p ez ia I wer lest ä tte Zulihderscftleiiwerk A.G. Wiesenstrasse 7 Zürich 8 Telephon 27.829;J Einbau der sehr stabilen und best.bewährten REN0M0T0R- Kolben, mit kleinst möglichem Einbauspiel; Ausführung aller Spezialarbeiten. — Erste Ref. A. Mannhaft '>. GLARUS fei. 7.76 Ausgezeichnete Gelegenheit! 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Schliesslich ist in diesem Kapitel noch auf die gelegentlich zu beobachtende Notwendigkeit der Reparatur von Rissen in den Ventilvon Motorzylindern mit Einbauen von neuen Kolben aus Guss, Novalit und Nelson-Bohnalife Kolbenringe, Ventile, Lager etc. Rundschleifen von Kurbelwellen. Ausgiessen, Ausdrehen und Pressen von Lagern und Pleuelstangen. Neulagerung von Motoren. ERNST LÜTHI Präzisionsmech. Werkstättefür Automobile Holligenstr.94 BERN Telephon34297 Vertreter der Nova-Werke, Zürich Zu mieten gesucht • per sofort ein LASTWAGEN 3 Tonnen, nicht unter Modell 1931, doppelt bereift, in Ia. Zustand, auf ein Jahr fest. Offerten unter Chiffre 66310 an die Automobil-Revue, Berfi. Umzutauschen gesucht MARTINI-Lastwagen in gutem Zustande, 1800 kg, 19 % PS, hinten doppelte Pneubereifung, 2 Reserveräder, gegen gebrauchten, guterhaltenen LUXUSWAGEN Cabriolet, 2plätzig, wenn möglich, 10—18-PS. Offerten unter Chiffre 66289 an die Automobil-Revue, Bern. 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