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E_1935_Zeitung_Nr.014

E_1935_Zeitung_Nr.014

10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - Entlüften der Zentralschmierung. Auf einen Punkt muss man bei der an sich idealen Zentralschmierung peinlichst achten: Auf das rechtzeitige Nachfüllen von Oel. Verpasst man es, so gelangt Luft in die Oelleitung, wodurch eine einwandfreie, gleichmassige Schmierung unmöglich wird. Man muss also entlüften.'Man füllt dazu den Oelbehälter mit Oel, nimmt dann das Sieb heraus und drückt mit einem Draht von oben her in die feine Ausflussöffnung, wodurch eine dort befindliche Ventilkugel zurückgeschoben wird. Eine zweite Person tritt dann den Knopf, der die Schmierung betätigt, stossweise so lange, bis keine Luftblasen mehr in dem Qelbehälter aufsteigen. Dann ist die Leitung wieder luftfrei; man kann den Draht von der Ventilkugel nehmen, das Sieb wieder aufsetzen und die Schmierung in gewohnter Weise benutzen. Tedhin. Frage 9322, Selen-Gleichrichter. Wo werden die Selen-Gleichrichter fabriziert und verkauft? F. S. in L. Frage 9323. Rohölvergaser «Pikker». Kann mir event. ein Leser aus Erfahrung mitteilen, ob der Rohöl-Vergaser «Pikker> auf den gewöhnlichen Benzinmotor keinen schädlichen Einfluss hat? R. B. in D. Frage 9324. Viscol. Wie lautet die Adresse des schweizerischen Produzenten des Schmiermittels Viscol? Z. H. in Z. Elektro-Sanitär A.-G. St. Gallen Lastwagen F. B. W. 3 Tonnen, mit Kabine langes Chassis, hint. Doppelbereifung, in bestem fahrbereitem Zustand. Garage « Economique », 14, rue du Village-Suisse, Genf. 11309 4-PI.-Cabriolet CHRYSLER- PLYMOUTH Modell 32, in wie neuem Zustand, sehr preiswert zu verkaufen Jos. Kessler, Schlieren, Austin-Verkauf u. Servicestation, Industriestrasse 6. Tel. 917.358 11633 Zu verkaufen Essex Coupe *•* Beatusstrasse 3 ech 6 Zyl. ^EEPHEOES BENZ 13 PS, Limousine, automat. Zentralschmierung, der gute Strapazierwagen, Fr. 2600.— Mercedes-Benz-Automobil- A.-G., Zürich, Badenerstr Nr. 119 Telephon 51.693 Zu verkaufen FIAT 501 7,3 PS, Ballonreifen, Vierradbremse, m. 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Raten Sio mir überhaupt, die Sache machen zu lassen? (Ich glaube, mit 14 PS gut auszukommen.) Wird dann durch die Verminderung des Zylinderinhaltes nicht d*ie Kompression etwas erhöht, da doch gleich viel Gas angesaugt wird? M. H. in W. Antwort: Das Ausbüchsen von Zylindern stellt eine Arbeit dar, die heute, sei es zur Instandsetzung defekter Zylinder oder zur Verminderung des Hubvolumens, schon häufig vorgenommen wird und die deshalb von den einschlägigen Spezialwerkstätten mit aller Gewähr für Zuverlässigkeit durchgeführt werden kann. Ausgebüchste Zylinder sind gewöhnlich noch bedeutend widerstandsfähiger als • die Originalzylinder, da die Büchsen aus besonders verschleißfestem Material hergestellt werden kön- Den. Durch das Ausbüchsen allein wird allerdings die Kompression nicht erhöht, sondern vermindert, da ja das Hubvolumen verkleinert wird, der Verbrennungsraum jedoch gleich bleibt. Durch den Einbau höherer Kolben lässt sich jedoch ohne weiteres ein Ausgleich erzielen. —ät— Frage 9326. Flugzeug-Abtrift im Nebel, In dem Bericht von der « Bertram-Atlantis-Expedition > 1932/1933 des Fliegers Hans Bertram (Buch: Flug in die Hölle) vernahm ich, dass diese Expedition dadurch ins Unglück kam, weil während des Fluges die Windrichtung nicht festgestellt werden konnte. Ein Instrument, das im Blindflug die Windrichtung anzeigt, wäre für die Piloten zweifellos von grossem Wert, um die Abtrift des Flugzeuges • bestmöglich berechnen zu können. Ich habe mich mit der Lösung dieses Problems befasst und glaube, einer brauchbaren Konstruktion für ein solches Instrument nicht mehr ferne zu sein. Bevor ich jedoch Weitere Schritte unternehme, gestatte ich mir, Sie höflich anzufragen, ob die neuesten Flugzeuge tatsächlich noch des erwähnten Instrumentes ermangeln oder ob seit dieser Bertram-Expedition ein solches bereits herausgekommen ist. M. S. in Z. Antwort: Die Bestimmung der durch den Wind verursachten Abtrift ist prinzipiell nur an Hand eines Fixpunktes möglich. Als solche Fixpunkte können Sterne dienen. Gewöhnlich werden jedoch Fixpunkte auf der Erde benützt. Wird absolut blind, d. h. im Nebel oder in Wolken, geflogen, so lässt sich die Abtrift bis jetzt nur indirekt mit Hilfe von Radio-Peilgeräten bestimmen. Der Pilot richtet seinen' Kurs nach den Sendezeichen einer Boden-Funkstation oder er lässt sich von Zeit zu Zeit durch Boden-Funkstationen, nachdem er selbst Zeichen ausgesandt hat, seine Lage mitteilen. Die Unstimmigkeit zwischen dem gesteuerten Kurs und dem effektiv geflogenen Kurs ergibt dann die Abtrift. Sollte es Ihnen gelingen, eine Apparatur oder ein Verfahren zur unmittelbaren Bestimmung der Abtrift im Blindflug zu schaffen, so könnten Sie sich ein grosses Verdienst um die Sicherung der Luftfahrt erwerben. — at ~ internationalen Ausweisen fahren. Anfrage 488. Ausländische Waaen in der Dagegen scheint es uns fraglich, ob Ihr Sohn Schweiz. Mein Sohn hielt sich 2^ Jahre in den strafbar ist. Die Pflicht, nach einem Aufenthalt U. S. A. auf und kam Ende Juni auf Besuch in von drei Monaten einen neuen, schweizerischen die Schweiz. Er brachte sein Auto mit folgenden Verkehrsausweis zu lösen, ist im Gesetz oder der Ausweispapieren mit: Verordnung nirgends ausdrücklich umschrieben. In 1. Carnet de Passage vom Amerikanischen Automobil-Club in New-York. Art. 71 MFG ist auch nur von der Steuerpflicht die Rede. Während nun im allgemeinen jedermann zugemutet werden kann, die Gesetzesvorschriften zu 2. Internationaler Ausweis für das Automobil. kennen, wird man die Kenntnis einer blossen 3. Internationaler Ausweis für den Fahrer. Uebung der Administrativbehörden dem Publikum •4. Staatl. Fahrausweis für Führer und Auto von nicht ohne weiteres zumuten können. Auch wenn Frankreich. Diese Papiere wurden ihm bei der also Ihr Sohn mit einem ungültigen Fahrausweis Ausschiffung in Cherbourg überreicht, wobei gefahren ist, wird man ihn kaum bestrafen können, weil man ihm unseres Erachtens kein Ver- •die Internationale Nummer (rot) und der Landesschild F am Wagen befestigt wurde. schulden nachweisen kann. * Er ist gegen Ende Juni mit diesem Wagen in die Schweiz gefahren, und hat sich in A. auf der Einwohnerkontrolle als auf Besuch angemeldet. Meistenteils blieb der Wagen in meiner Garage eingestellt, wurde aber von ihm öfters zu Reisen in der ganzen Schweiz und nach dem Auslande verwendet. Vor ca. 14 Tagen kam ein Kantonspolizist und verlangte von meinem Sohne die sofortige Abgabe obiger Nummernschilder mit der Begründung, er AUTO- ABBRUCH Ersatzteillager, s.w. Kühler, Batterien, Pneus, Dynamo, Anlasser, Räder, Glacen und Verdecke, s. w. ganze Motoren zu Industriezwecken. Kleine Traktoren für Landwirte. Fritz Schweizer, Murtenstrasse 141 a, Bern. 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Ich begab mich unverzüglich in Begleitung meines 'Sohnes zum Polizeikommandanten, welcher erklärte, er sei nicht berechtigt mit diesen Nummern in der Schweiz herumzufahren, nachdem er hier Wohnsitz habe. Trotz Vorlage der Dokumente und Erklärung, dass er in den U. S. A. immer noch Wohnsitz habe, sowie ein Retourbillett für den Dampfer, wurde verlangt, dass sofort die kantonale Fahrbewilligung und die Gebühr für sechs Monate bezahlt werde. Ausserdem sei eine Busse zu gewärtigen. wegen Uebertretung der Gesetze, weil keine Anmeldung bei der Motorfahrzeugkontrolle erfolgt sei, nachdem mein 'Sohn mehr als drei Monate sich in der Schweiz aufhalte. Der Polizeikommandant behauptete, die U. S. A. seien auch dem internationalen Abkommen eingetreten, und Frankreich habe keine Berechtigung, eine Bewilligung für die Schweiz auszustellen. ' 1. Ist mein Sohn berechtigt, mit den vorgenannten Ausweisen jetzt noch zu fahren (das Carnet de Passage datiert vom 7. Juni 1934 und soll für alle Länder Europas, mit Ausnahme 'Spanien, ein Jahr gültig sein). 2. Hat er sich einer Uebertretung der geltenden Vorschriften in der Schweiz irgendwie schuldig gemacht? W. K. in A. Antwort: Nach Art. 71, Abs. 3, sind die Kantone berechtigt, ausländische-Wagen, die länger als drei Monate in der Schweiz bleiben, zu besteuern. Es hat sieh nun die Ue^ung gebildet, dass in solchen Fällen nicht nur die Steuer bezahlt, sondern auch ein neuer Fahrzeugausweis gelöst werden muss. Ihr Sohn darf also nicht länger mit den Bremsen! Schon wieder einer der das schreit! ... hat er doch prompt reagiert, nicht aber sein Wagen! Das kommt eben häufig vor auf unserem Strassennetz mit den ewigen Kurven,Kreuzungen,Bahnübergängen und anderen Gefahren, die oft die grösseren Ansprüche an die Wagen stellen als an die Fahrer selbst. Der FIAT bietet die grösste Sicherheit, weil er alle Eigenschaften besitzt, die unser gebirgiges Gelände erfordert: Steifer, gut verstrebter Chassis-Rahmen • Oeldruck - Bremsen • Vier Gänge, zwei geräuschlos • Beste Strassenhaltung • Grösste Wendigkeit • Ganz-Stahl- Karosserien • Nur splitterfreies Glas 6 PS. 10 PS. 13 PS. 100 Vertreter in der Schweiz. Junoi, Anfrage 489. Mi et- oder Hfnterlegungsverfrag. Ein bei mir für kurze Zeit zu Aushilfsarbeiten angestellter Bursche wusste meinen Wagen dadurch ausgeliefert zu erhalten, dass er dem Garagevermieter glauben mächen konnte, das Auto zur Besorgung von Wareneinkäufen gebrauchen zu müssen. Der Vermieter hatte vorher den Burschen nur einmal flüchtig in meiner Begleitung gesehen, sonst war ihm dieser weiter unbekannt. Wie so manche Strolchenfahrt endigte auch diese mit einem havarierten Automobil, indem der betrunkene Fahrzeuglenker mit dem Wagen an einer Hausecke landete. Wer haftet nun für den Schaden? K. S. in U. Antwort: Aus Ihrer Sachdarstellung ergibt sich, dass Sie mit dem Garagebesitzer nicht nur einen Mietvertrag abgeschlossen haben, sondern gleichzeitig auch einen Hinterlegungsvertrag, da ja nach Ihrer Darstellung auch der Garagier über den Wagen verfügen könnte. Aus der Natur des Hinterlegungsvertrages folgt die Verpflichtung, dass der Garagier dafür zu sorgen hat, dass die Sache nicht durch unberechtigte Dritte gebraucht wird. Da der Garagier den fraglichen Burschen nur einmal gesehen hat und keineswegs wusste, ob er Ihr Angestellter sei und ob er Ihrerseits die Ermächtigung zum Gebrauche des Motorfahrzeuges besitze, so durfte er diese Ermächtigung nicht ohne weiteres als vorliegend annehmen. Er war vielmehr verpflichtet, entweder von dem betreffenden Burschen eine schriftliche Ermächtigung zu verlangen, oder aber Sie diesbezüglich anzufragen. Da er nun ohne Ihre Befragung das Auto aushingab und den guten Glauben für sich nicht beanspruchen kann, so haftet er Ihnen für den durch den fraglichen Burwhen entstandenen Schaden. O Büchevfisdh Kraftfahrtechnische Tagung 1934. Vorträge und. Aussprachen. DINA 4, 11/58 Seiten mit 100 Abb. Preis brosch. RM. 5.—. Der Bau von Autobahnen beeinflusst rückwirkend die Entwicklung des Automobils sowohl hinsichtlich des Motors, der Kraftübertragung, als iuch der Wagengestaltung. Es entsprach deshalb durchaus einer zeitgemässen Forderung, dass der Verein deutscher Ingenieure mit der ihm angeschlossenen Automobil- und Flugtechnischen Gesellschaft zusammen eine Kraftfahrtechnische Tagung veranstaltete, auf der die wichtigsten Fragen der Autotechnik von massgebenden Fachleuten erörter wurden. Neben der Gesetzgebung und Verwaltung im Dienst des Automobilwesens wurde die Frage der heimischen Rohstoffversorgung für den motorischen Antrieb, ferner die mechanischo Wechselwirkung zwischen Motorwagen und Strasse behandelt. Ueber die Zusammenhänge, die zwischen Schmierung und Brennstoff einerseits und dem Motor andererseits bestehen, wurde innerhalb des motorischen Teiles der Tagung berichtet. Die hohen Geschwindigkeiten auf den Autobahnen fordern die Berücksichtigung des Luftwiderstandes und dessen möglichste Verringerung gemäss den neuzeitlichen Erkenntnissen aerodynamischer Forschungen. Ebenso drängt die Frage zu einer Entscheidung, ob die Kraftübertragung zweckmässig durch hydraulische oder mechanische Getriebe erfolgen soll. Alle diese Vorträge sind einschliesslich der Aussprachen in dem obengenannten Berichtheft zusammengefasst. Der Inhalt der Schrift ist somit wertvoll nicht nur für alle Tagungsteilnehmer und für die motorbauenden Firmen, Automobilfabriken, Hersteller der Wagenaufbauten, Reifenfabriken usw., sondern auch für die automobilsportlicheu Vereine und Verbände und alle darüber hinaus am Automobilwesen Interessierten. Fabrikation von Auto-Kühlern nach dem ' Pat. 98.005 Bienenwaben System, Brösste Kühlwirkung, Reparaturen aller Systeme. Auto - Spenglerei Anfertigung von Kotflügeln, Motorhauben.Benzin-Beservoiren. E. BFNETTI, Albisrieden-Zch. Letzigrabenstrasse 115. Telephon 36.228 ACHTUNG! Neue konstruierte hydr.-pneumat. Autoheber von 3—10 Tonnen, Modell T; ferner Kompressor-Anlagen (vollautomatisch) für Garagen, Spritzwerke und sämtl. Industriezwecke, liefert zu billigem Preis. Verlangen Sie deshalb heute noch Spezial-Offerte von den Fabrikanten. 11083 Gebr. Stierli, Konstruktionswerkstätte, Baden (Kt Aargau). Telephon 1011. 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Bern, Dienstag, 19. Februar 1935 111. Blatt der „Automobil-Revue" No. 14 in de% Weltgeschichte Seit jeher haben Tiere eine grosse Rolle in der Weltgeschichte gespielt. Dass ihre Einflußsphäre immer wieder in die menschlichen Handlungen hineingereicht hat, bezeugt schon eines der ältesten Dokumente der Menschheitsgeschichte, die Bibel selbst, wo doch von Evas Schlange und der Taube des Noafa angefangen, bis zum goldenen Kalb und den Hunden in Aegypten allerlei Tiere eine Rolle spielen. Die religiösen Bücher anderer Völker, zum Beispiel die der Aegypter, zeugen von ähnlichen Fällen. Betrachten wir das klassische Altertum, so fehlen auch dort nicht die Tiere historischen Angedenkens. Man erinnere sich bloss an die berühmte Wölfin von Romulus und Remus: eine geschichtliche Tradition, die sinnfällig noch heute durch den Käfig auf dem Kapital aufrechterhalten wird, indem dort ständig eine Wölfin zu sehen ist. Dass die Gänse in Roms' Geschichte durch ihre Wachsamkeit auf dem Kapitol eine rettende J?olle gespielt haben sollen, ist allbekannt. Und wer kennt schliesslich nicht auch den «Bärengraben», wo die Stadt Bern ihre Wappentiere in schöner Pietät in Wirklichkeit zeigt! Unter den Tieren, die in der griechischen •Mythologie eine Rolle gespielt haben, ist schwer eine Auswahl zu treffen, denn dort gibt es fast so viele menschliche Heroen ? wie tierische Helden. Der Hund des Alkibiades, die Schlange der Kleopatra, der durch Bernard Shaw berühmt gewordene Löwe des Androklus, die Taube des Aeneas, die ihm sogar in die düstere Unterwelt gefolgt war, die Schildkröte des Aischilos, vor allem aber das berühmte Pferd Alexanders des Grossen, der Buzephalus, leben in den Geschichtsbüchern weiter. Desgleichen das Lieblingspferd des römischen Kaisers Kaügula, das bekanntlich von seinem Herrn, zum nicht geringen Verdruss der Senatoren, zum Konsul ernannt worden ist. Weniger bekannt im Abendland ist die heilige Taube des Propheten Mohammed, die ständig das Haupt des Heiligen umflogen haben soll- Eine noch rühmlichere Rolle fällt in der Geschichte des Islams einer Spinne zu- Als Mohammed sich auf der Flucht vor" 1 seinen Feinden zwischen Mekka und Medina befunden hat, begab er sich in eine Grotte, um dort die Nacht zu M verbringen. Seine Verfolger gelangten eine Stunde später auch in die Nähe dieser Grotte und machten Miene, dort Nachschau zu halten, als sie < eines Spinnennetzes gewahr wurden, das den Eingang der Höhle versohloss. Nun waren sie der Ueberzeugung, dass in der Höhle sich niemand befinden könne, sonst hätte doch der Betreffende das Spinnengewebe zerreissen müssen. Es war ihnen offenbar entgangen, dass es im Orient eine Spinnenart gibt, die in weniger als einer Stunde ihr Netz zu spinnen vermag. So hat die Spinne Mohammed das Leben gerettet. Auch deT Esel zog wiederholt in die Weltgeschichte ein. Insbesondere sind viele Anekdoten unvergessen, die die Vorliebe des F E U I L L E T O N Mannequin. Roman von Fannie Hurst. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) Oh ja. Annie Pogany hatte eine. Zumindest eine. Und die eine war sehr abgegriffen, weil sie ihr immer mit der Geste des Verabschiedens zurückgegeben worden, war. Redfern-Schule für Mädchen Taverin Island, N. Y. Euer Wohlgeboren! Anny Pogany hat einen Kurs für häusliche Arbeiten mit Erfolg absolviert und kann allseits wärmstens empfohlen werden. Sie wurde in allen Ehren entlassen. May Hatton, Vorsteherin. «Das nennen Sie eine Empfehlung? Oh, Sie sind aus einer Besserungsanstalt. Armes Ding, das ist ja genau so, als ob Sie mit einer Entlassung in allen Ehren aus Sing Sing prahlten. Wenn Sie dieses Zeugnis zeigen, haben Sie nichts anderes erreicht als zu beweisen, dass Sie ein schlechtes Frauenzimmer sind. Und Sie haben's doch überall gezeigt, nicht wahr? Ich habe mir nicht gedacht, dass es so etwas noch gibt* französischen Königs Ludwig XI. für die Esel kennzeichnen. Dieser begab sich einmal auf die Jagd und nahm, wie immer, seinen Astrologen, der zugleich das Wetter zu prophezeien hatte, mit- Auf die Frage des Königs, wie das Wetter sein werde, erklärte der Astrologe, es werde ganz vorzüglich werden. Als der König und seine Gäste in einen Wald kamen, fanden sie dort einen Eseltreiber. Der König fragte den Mann, wie das Wetter sein werde, worauf dieser ohne Zaudern erwiderte, es würde Regen geben, da sein Esel die Ohren hängen lasse. Diese Prognose traf dann tatsächlich zu und hatte zur Folge, dass der König seinen Astrologen entliess, dagegen den Eseltreiber samt dem Langohr in seinen Dienst nahm. «Es ist besser», sagte er, «wenn ein Esel mein Astrologe ist, als wenn ©in Astrologe ein Esel ist.» Unvergessen ist unter den Tieren, die in der französischen Geschichte eine gewisse Rolle spielen, der Schosshund der unglücklichen Königin Maria Antoinette, der seine Dem im Verlag Knorr und Hirth G. m. b. H., München, erschienenen, sehr bemerkenswerten Reisebuch des bekannten deutschen Schriftstellers Alfons Paquet «Fluggast über Europa> entnehmen wir die folgenden zwei charakteristischen Abschnitte. Die Red. «Das ist eine Schule für Mädchen, die kein Heim haben und die etwas lernen wollen.» «Hm, mag sein, aber vergessen Sie es lieber! Versuchen Sie es einmal mit Panatcost oder sonst irgendeiner Dienstvermittlungsstelle in der Sixth Avenue, wo Ihr Wort genau soviel gilt wie Ihre Empfehlung. Und glauben Sie mir, viel wird das nicht sein müssen, um ebensogut wie dieses Zeugnis zu sein. Redfern-Schulen für Mädchen. Und sie prahlt damit! Und sie lebt noch, macht die Augen auf und weiss gerade, dass es nicht regnet, weil sie den Regenschirm nicht aufgespannt hat.» Die Dienstvermittlungsbureaux in der Sixth Avenue. Manchmal, es gab nämlich Ihrer so viele, schien es, als ob sie sich, längs der Strasse immer dichter werdend, wie die Fäden eines Teppichs vereinigten. Annie stand in dem Gedränge VOT ihnen und las von den schwarzen Tafen: Gesucht: 1 Zweiter Butler. 4 Chauffeure aufs Land. 1 Koch für Speisewagen. 2 Mädchen für alles, Stadt. Mann und Frau als Chauffeur und Köchin. 4 Wäscherinnen. 5 Nurses. 1 Gärtner. • Manchmal ging sie in ein Bureau hinein und setzte sich an die Wand zu dem übrigen grauen Haufen von Gesichtern, in einem Herrin bis zum Schafott begleitet hat und von dort nach der Hinrichtung auch nicht wegzubringen war. Zwei Tage später war das Tier dort vor Hunger verendet. Auch Napoleon I. hatte mehrere Lieblingshunde- Von einer Lieblingsratte weiss auch die Geschichte zu berichten. Latouche.der über drei Jahrzehnte in der Bastille gefangen war, hatte eine enge Freundschaft mit allerlei Ratten geschlossen, denn diese waren die einzigen Lebewesen, die ihn in seiner Einsamkeit besuchten. Der grosse französische Diplomat Richelieu besass eine Lieblingskatze, während die berühmte Frau Dubarry besondere Vorliebe für zwei Tanzbären hatte. Eine gewissermassen verhängnisvolle Rolle in der Kulturgeschichte spielte der Hund Diamant von Newton. Dieser Vierfüssler hatte drei Hefte, in denen sich wichtige Aufzeichnungen Newtons befanden, zerrissen und dadurch die Frucht vieljähriger Arbeit des genialen Engländers vernichtet. 5iuqqa$t ü&e% Cmopa Von Alfons Paquet. Die Homerischen. Das Flugzeug stand jetzt vor der Halle, die Stirn ins Freie gerückt. Helen nahm schweigsam ihren Platz ein. Ein Angestellter, dem die Aufgabe Überträgen war, die Kabine in Ordnung zu halten, hatte den Einfall gehabt, ein paar Blumen in die kleinen Vasen an jedem Fenster der Kabine zu stekken. Nur ein paar Mohnblumen und Margeriten, die draussen auf der Wiese wuchsen. Im Gepäcknetz lag der Teerosenstrauss, der dem Kaufmann gehörte. Auf meinem Sessel ein Strauss von rosa Nelken, Calla und Orchis, den ich gestern abend auf der Blumen-Rembla gekauft hatte. Wirklich, der Oberst war zurückgeblieben. Es erwies sich, dass auch das Hochzeitspaar nicht mitflog. Den jungen Leuten gefiel die Regenwand im Norden nicht. Sie wollten Marseille betrachten. Andere Fluggäste waren eingestiegen. Die neue Zusammensetzung erinnerte in nichts mehr an die fröhliche Gesellschaft von vorhin. Der Regen weht noch in leichten, silbernen Schleiern. Wir schweben niedrig über die von Hecken gesäumten Gärten der Provence. Hier ist das Land nicht verbrannt wie im Gebirge, es strahlt voll frühlingshafter Jugend in den trüben Tag. Zwischen grünen, sanft ansteigenden Ufern fliesst grau und heftig die Rhone. Wir überfliegen eine Eisenbahnbrücke, aber wir suchen die Städte nicht auf. jetzt steigen wir, es ist fast ein Klettern über steinige Höhen, über ein getigertes Gebirge. Wir überfliegen Kuppen, die kahl sind wie Austernschalen. Noch hängen Regentropfen in zitternden Reihen am Rand des Motorgehäuses. Auf einmal sind sie vergangen. Alles Graue, Unfreundliche der Atmosphäre ist überwunden. Es wird nun kühl hier oben. Die Scheiben sind behaucht. Der Luftschlauch bläst mir eisige Luft ins Gesicht. Der Zeiger des Höhenmessers steigt von 1500 auf 1900, 2300. Ich fühle einen dünnen Stich am Knöchel. Eine Schnake sitzt auf meiner Hand und fliegt fort mit dummem singendem Ton. Unerwartete Erinnerung an den Erdboden. Das Insekt ist verschwunden, es hängt wohl jetzt irgendwo an der Wand, bei den Hüten. Vielleicht flüchtete es vor dem Regen aus der Wiese von Marignane in das Flugzeug, nun macht es einen Freiflug nach Genf. Oder es wird in Schwaben den Artenreichtum der Mücken vermehren. Wolkenmassen bleiben unter uns. Hier ist eine weise, daunenhafte Helligkeit. Nebel fliessen über die Tragfläche. Wir tauchen in einen weissen Tunnel. Ein diffuses, schattenloses Schneelicht beleuchtet überdeutlich das Innere der Kabine. Alle Plätze sind besetzt, die Koffer stehen längsseits im Gang. 2700 Meter. Einer der Fluggäste, mit gelbem Gesicht und geöffneter Krawatte, lehnt seine Stirn an die Scheibe. Jetzt tauchen Alpengebirge auf, Schneehäupter, mit Wolkenhaaren, Wolkenbärten. Unten öffnet sich eine grosse finstere Mulde. An ihrem Rand, kaum erkennbar, ziehen Pfade entlang, unsäglich kühn. Hauchwolken treiben neben uns her wie von einem ungeheuren Rachen ausgestossen. Die Wolken sind weg. Aber in grossem Abstand baut ein neues Wolkengebilde sich auf, ein pralles weisses Gefüge. Es sind Ballen, die immer grösser, gewaltiger und fester werden. Sie drängen sich ineinander, abgesetzt in Profilen, sie sehen aus wie die Köpfe alter Männer. Das Gesicht des Obersten ist Raum, der nach abgenützter Farbe und alten Pfützen roch. Manchmal ging sie bloss ziellos von einer Tafel gerade noch zur nächsten. Längs des Teppichs von Dienstbotenbureaux. Es schien keinen Zweck zu haben. Von Zeit zu Zeit wurde man zu einem voraussichtlichen Arbeitgeber gerufen, oder so. Hausbesorger, die Personal engagierten. Oberinnen von Wohltätigkeitsinstituten mit dem scheusslichen Geruch von Lysol, die Hilfskräfte suchten. Hausfrauen. Damen mit wartenden Autos und lieblichen Parfümdüften. Eigentlich war es absurd zu erwarten, dass man entsprechen könnte, wenn man sich schon äusserlich so sehr von den geschulten Mädr chen unterschied. Wenn eines Gesichtszüge nicht so rein und deutlich-wie die anderer Mädchen waren; wenn eine fadenscheinige Stelle die ganze Vorderseite des Rockes bedeckte; wenn man einen traurigen Hut trug, mit einer einzigen gebrechlichen Blume, den man bei irgendeinem Strassenhändler in der Delancey-Street gekauft hätte und der noch dazu wie aus einem Lustspiel aussah. Nur nach geschulten Mädchen herrschte Nachfrage, auch wenn man willens war, niedrigere Löhne anzunehmen. Junge Mütter, dabei, weiss und kraftvoll, ein wenig in die Länge gezogen, aber ganz gross, ganz ruhig und erleuchtet. War es nicht wundervoll von dem Alten, jene Einladung anzunehmen? Dieses stille Haupt da drüben weiss, wie selbstverständlich das war. Dieses Ineinander der Wolkenhäupter, dieses Nebeneinander ist in seiner Plastik von einer durchsichtigen, hinreissenden Schönheit. Viele Gesichter sind aneinandergeschmiegt, ganz sanft von innen her beschattet. Alle schauen in derselben Richtung, alle tragen den stillen, gesammelten Ausdruck, als lauschten sie einer Sprache des Weltalls, die nur Auserwählten verständlich ist. Es sind lauschende Greise. Sie hören gemeinsam eine Musik, der unsere Ohren verschlossen sind. Ergreifendes Schweben. Es ist, als verherrlichten diese Homerischen die Götternähe des Alters. Aber die Alten schweben. Fast unmerklich drücken sich die Wolkenstirnen da drüben zusammen. Die hohen Profile, die fliessenden Barte runden sich, sie werden zu Knäueln. Das Zauberwerk ist hin, seine Reste versinken. Ein paar fette Fratzen schauen uns nach in stiller, unaufhörlicher Wandlung. Das Flugzeug schaukelt wie eirr Boot Es schwimmt in einer unruhigen Luftströmung eine Berghöhe entlang. Einen Augenblick kommt es dem Kamm, der uns wie der Rand eines Grabens gegenübersteht, so nahe, dass der Schatten die Kabine verdunkelt. Wir sehen unter uns eine Grasweide und dürftiges Gebüsch. Kein Mensch, kein Tier. Der Berg bricht weg.-Zwischen hohen Abhängen fliesst tief unten ein grasgrüner Fluss. Die Sandbänke sind wie ein Geflecht von hellgrauen Einschlüssen. Die Schroffen des Tales sehen jetzt wie die auseinandergerissenen Hälften einer zähen, jäh erstarrten Masse aus. Es Ist, als sähe man in die Werkstatt der Erde. Vielleicht ist es so: einst war der Erdball kleiner als heute, aber seine Rinde dicker. Dann platzte sie auseinander, sie drohte zu zerreissen über dem sich erwärmenden, sich erweiternden Ball. Man hat das Bild des Globus vor Augen, die Festländer bilden die Ränder des Meeres, als passten sie ineinander. Nun rollt der dampfende Planet, umspült von Wassern, in Dünste gehüllt, in Schnee und Regen. Eine Bruchspalte da unten sieht aus wie ein weit geöffneter Schacht. Nur ein Spalt als Ausgang ist da. Ein Sturzbach durchzieht weiss schäumend den Schlund in seiner Mitte, dann stürzt er ins Freie und blinkt in der Ebene als ein zahmer, verspielter Fluss. Aber auf einmal stehen wieder im östlichen Himmel, alles Dumpfe durchbrechend, die Alpen mit harten weissen Sätteln und scharfen Spitzen. Eine Gebirgswelt ohnö Namen, urhaft, unzähmbar wild. Das Auge wendet sich ab, es sucht immer wieder das Fassbare. Fast mit Freude entdeckt es das Vorgebirge da unten, das Plateau mit den festungsartigen Wänden. Der Luzern Schiller Hotel Garni Alle Zimmer mit fliess. Wasser o. Bad u.Tel. Zimmer v. Fr. 4.50 an. Pens. Fr. 12.-. Autoboxen. Ed. Leimgruber. Bes. auf der Suche nach Nurses, sahen ihr Gesicht, wie durch Nebel, die grosse fadenscheinige Stelle an ihrem Rock, ihre abgetretenen Schuhe, und gingen weiter. Und doch widerstand Annie, tagaus, tagein den kleinen Männern mit schmierigen Westen, Türhütern von Bureaux und leerstehenden Häusern, die sie als Reinmacherin auf der Stelle engagieren und um die Ecke schicken wollten, um einen Eimer zu kaufen, Lauge und Desinfektionsmittel. Aber wenn man, verzweifelt, wie ausgehungert, sehnlicher als irgend etwas anderes Nurse bei einem kleinen herzigen Kind sein wollte, widerstand man hartnäckig, bis zum letzten Cent in der Unterrocktasche, der Möglichkeit, als Reinmachefrau auf den Knien tagelang herumzurutschen auf den rissigen Boden alter Häuser. Und wenn man auch nur eine einzige Wunde sich in die Hände fressen Hess, würde man sicher, unbarmherzig, unvermeidlich, Annie wusste das ganz genau, ausserhalb der Möglichkeit stehen. Der Möglichkeit goldiger Babys, die manchmal die Aermchen nach, ihr ausstreckten und schrien, wenn sie an ihnen im Park vorbeiging. (Fortsetzung lolst)