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E_1935_Zeitung_Nr.017

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10 Ät3TOllVlOBIL-REVüE

10 Ät3TOllVlOBIL-REVüE 1935 - N» 17 maschine heute noch den ruhigsten, stossfreiesten Gang unter allen im praktischen Verkehr bewährten Verbrennungskraftmaschinen aufweist. Es existiert heute eine einzige Dieselausführung (Oherhänsli), die vielleicht in nächster Zeit berufen sein wird, sich einen ähnlichen Platz im Verkehrswesen zu erobern wie die Vergasermaschine. Zur Ehrenrettung der Vergasermasohine zitiere ich hier noch einen Satz, der anlässlich einer Prüfunigsfahrt für Ersatzbrennstoffe geprägt wurde: «Hätten wir heute den Benzin Vergasermotor noch nicht, dafür aber alle anderen Arten und Unarten von Verbrennungskraftmaschinen, die heute existieren, würde nun aber [plötzlich der Benzinmotor erfunden, so dürften wir ganz sicher sein, dass alle andern Arten sofort verschwinden würden und nur der Benzinvergasermotor das Feld behaupten würde, weil er doch der einfachste Motor in der Bedienung ist.» 0. B. in B. Anmerkung der Redaktion: Als einem Beitrag zur Diskussion eines der interessantesten gegenwärtigen Probleme des Motorenbaues geben wir den obigen Zeilen gerne Raum. Immerhin sei beigefügt, dass ihr Verfasser die Zukunft der direkten Brennstoffeinspritzung wohl etwas zu pessimistisch beurteilt, was ihm allerdings als Vergaser- Konstrukteur auch nicht zu verargen ist. Gewiss haben die heutigen Vergaser schon einen sehr hohen Entwicklungsgrad erreicht, und gewiss kann man die Vernebelung mit ihnen heute fast beliebig weit treiben, so das« letzten Endes schon wieder Rücksichten auf die deichte Demontierbarkeit und dergleichen bei der Wahl den Ausschlag geben. Das Bessere ist ja immer der Feind des Guten, in der Wissenschaft auch dann, wenn es vorerst nur auf dem Papier steht. Im übrigen trifft es sich besonders gut, dass wir gerade heute in® der Lage sind, auf der Flugseite den Bericht eines amerikanischen Spezialisten zu veröffentlichen, demzufolge die seit 10 Jahren in der amerikanischen Heeresluftfahrt auf dem Gebiet der direkten Brennstoffeinspritzung gemachten Versuche zu einem vorläufigen Absohluss gekommen sind und die Möglichkeit des Ersatzes der bisherigen Vergaser erwiesen haben. Der Wahrheit zur Ehr. Unter Bezugnahme auf die Ausführungen der Autosektion Zürich des T.C.S. in Nr. 15 der «Automobil-Revue» vom 22. Februar 1935 stellen wir fest, dass solche in keinem Punkte unsere wahrheitsgetreue und aktenmässig belegte Darstellung der Vorkommnisse betreffend die Durchführung einer Verkehrswoche auf dem Gebiet des Kantons Zürich in der «Automobil-Revue» Nr. 13 vom 15. Februar 1935 zu widerfegen vermögen. Die unhaltbaren Unterschiebungen und Behauptungen der Autosektion Zürich des T.C.S. lehnen wir als unwahr kategorisch ab. Im Interesse der Sache selbst erklären wir ons nach wie vor zur Mitarbeit in der kantonalen Strassenverkehrsliga und zur Durchführung der geplanten Verkehrswoche durch alle Verbände bereit, in der Erwartung, dass sich nachträglich auch die Autosektion Zürich des T.C.S. hiezu bereit erklären wird. Sektion Zürich des A.C.S. Redaktionsvolontär oder ständigen Mitarbeiter Gründliche Sprachkenntnisse und flüssiger Stil sind unbedingte Voraussetzungen. Etwelche motorsportliche Erfahrungen erwünscht. Bewerber wollen mit der Offerte auch Stilproben einsenden. — Offerten erbeten an die Chefredaktion der AUTOMOBIL - REVUE, BERN. Gelegenheit für Chauffeur Durch Familienverhältnisse ist günstige Stelle mit gutem Verdienst und Nebeneinnahmen an tüchtigen, sprachenkundigen Chauffeur-Mech. zu übergeben; bei Kauf meines 6-PI.-Wagens (6 Zyl., obengesteuert, in prima Zustand, sehr billig). Näheres durch Chiffre 66419 der „ - Automobil-Revue, Bern. Tüchtiger Lehrstelle gesucht Auto- Mechaniker 16jährig. Jüngling sucht LEHRSTELLE als Auto Mechaniker Deutsch und Französisch sprechend. — Offerten an Otto Ramseyer, Vertreter, Jurastrasse 3a, Biel. Gelernt. Automechaniker, langjähriger Fahrer, mit besten < Zeugn., beherrscht 8 Sprachen. Zufolge Inlandsarbeiterschutz-Gesetz nach 6jähriger Dienstzeit als Omnibuslenker im Ausland der Stelle verlustig geworden. 40 J. alt, verheiratet, sucht Jahresstelle auf Luxus-, Last- u. Omnibuswagen. Offerten mit Lohnangabe an Herrn H. Fleury, Ems (Graub.). Für unsere SPORTREDAKTION suchen wir einen 66490 Chauffeur I gesucht mit Interessen-Einlage v. Fr. 5000.— in grosse Garage am Zürichsee. Offerten unter Chiffre 66501 an die Automobil-Revue, Bern. Junger, lediger Mann sucht Beschäftigung als Hilfsarbeiter in Autogarage oder in Transportunternehmung. Hirschi Otto, Worblaufen 818 b. Bern. 66487 Haftung! bei Strassenbauten. Aus dem Bundesgericht. , In den Jahren 1931 und 1932 wurde die Strasse Montana-Crans-Chermignon urngebaut und erweitert, aber während der Arbeiten nicht gesperrt, so dass sie von Fussgängern, Radfahrern und Motorfahrzeugen den sollen. Alle Postulate der Strassenver- blieben unberücksichtigt, am Rande der Strasse dicht dem See ent-kehrsinteressentelang führte und nun von jedermann benutzt speziell auch, was die gewünschten finan- benutzt wurde. Gleichzeitig wurde in. der Gemeinde Chermignon der als « etang long » wurde. Wenn der Strasseneigentümer den ziellen Erleichterungen anbetrifft Es scheint, bezeichnete kleine See zu einem Reservoir Verkehr während der Arbeiten zuliess, hätte dass man sich in Behördekreisen über die und Vergnügungsteich verbreitert und ver-etieft. Im Juni 1932 fuhr ein von der Arbeit der andern, weniger gefährdeten Seite der grossen Teils des Motorfahrzeugparkes noch dafür sorgen sollen, dass sich dieser auf zunehmende Ausserbetriebsetzung eines heimkehrender 14jähriger Knabe mit demStrasse abwickelte oder aber er hätte eine keine Gedanken macht, vielleicht aber zu Fahrrad auf der damals frisch beschotterten Abschrankung dem See entlang erstellen sollen. Die Haftung der Beklagten aus Art 58sen wäre, im neuen Gesetz gewisse Erleich- spät einsehen muss, dass es angezeigt gewe- Strasse, die dicht dem See entlang führt und von ihm nur durch ein Mäuerchen von 20-30 ist zu bejahen, doch trifft auch Art 41 OJ?. cm Höhe getrennt war. Dabei kam er auf unabgeklärte Weise zu Fall, stürzte in den See und ertrank, ohne dass ihm sein Vater und andere Augenzeugen Hilfe bringen könnten. Die Eltern des Knaben belangten die Gemeinde Chermignon und die Bewässerungsgenossenschaft des «6tang long» auf Zahlung von 11,350 Fr. (350 Fr. Begräbniskosten, 6000 Fr. Genugtuungssumme und 5000 Fr. Schadenersatz für den Verlust des künftigen Versorgers). Ihr Anspruch stützte sich in erster Linie auf Art. 56 des Obligationenrechts, wonach der Eigentümer eines Gebäudes oder eines andern Werkes den Schaden zu ersetzen hat, den diese «infolge von fehlerhafter Anlage oder Herstellung oder von mangelhafter Unterhaltung verursachen ». Ferner gründete sich die Klage auf Art. 41 OR (unerlaubte Handlung). Sowohl das Walliser Kantonsgericht als, durch Entscheid vom 12. Februar, die I. Zivilabteilung des Bundesgerichtes haben die Haftbarkeit der Gemeinde grundsätzlich bejaht. Nach der Rechtsprechung sind die Strasse und der künstlich umgestaltete See als Werke im Sinne von Art 58 OR zu betrachten. Im vorliegenden Falle handelt es sich nun um eine im Umbau begriffene Strasse, aber auch die noch unfertige oder im Umbau befindliche Strasse darf nur insoweit dem Verkehr übergeben werden, als sich dieser trotz der Bau- oder Ausbesserungsarbeiten ohne Gefahr abwickeln kann; bei dem noch unfertigen Werke müssen die aus dem unfertigen Zustande sich ergebenden Uebelstände als fehlerhafte Anlage im Sinne von Art. 58 OR betrachtet werden, wenn die Strasse vor Beendigung der Arbeiten dem Verkehr'seöffnet wird. '••. Mechaniker Junger, 17jähr. Mann sucht Stelle mts. Lehrling Sich zu wenden an Emil Wuillemin, Montmagny, Vully (Waadt). 66448 Chauffeur gesucht und Zeugnissen unter Chiffre 66450 an die auf Lastwagen u. Car Alpin, solid., sich. Fahrer. Automobil-Revue, Bern. Beding. 6—8 Mille Interesseneinlage gegen Sich. Offerten unter Chiffre 66466 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht auf Anfang März Chauffeur für Personen- und Lastwagen. Kenntnisse z. Vornahme allfälliger Auto- Reparaturen sowie Schlosserarbeiten erwünscht. — Eventuell Dauerstelle. Offerten unter Chiffre 66485 an die Automobil-Revue. Bern. Im vorliegenden Falle bildete der frische, noch ungewalzte Schotter für den Verkehr ein ernstes Hindernis, war also ein Fehler des Werkes. Die Gefahr wurde noch dadurch vergrössert, dass sich infolge des Verkehrs auf dem Schotter ein schmaler, nur 30-40 cm breiter Fussgängerstreifen gebildet hatte, der zu Ḋie Haftung des Strasseneigentümers wird indessen gemildert durch das Selbstverschulden des Verunglückten; dem aufgeweckten Knaben, der jeden Tag an der betreffenden Strassenstelle vorbeikam, konnte nicht entgehen, dass der Beschotterung wegen schon ein gleitender Stein den Sturz eines Radfahrers bewirken könne und Absteigen ein dringendes Gebot der Vorsicht Das Zürcher Verkehrsgesetz. Die Fraktionen der politischen Parteien des Kantonsrates befassen sich gegenwärtig mit den neuen Vorschlägen des Regierungsrates für die am Entwurf des kantonalen Verkehrsgesetzes vorzunehmenden Aenderungen. Wie verlautet, soll die stark angefochtene Bestimmung, welche die Beitragsleistunig an Parkplätze vorsieht, endgültig fallen gelassen werden. Hinsichtlich der Verwendung der Verkehrssteuern soll eine Einigung auf Grund des von bäuerlicher Seite gestellten Vorschlages, wonach die Verkehrssteuern vom Kanton und den Städten Zürich und Winterthur nur für Stressen I. Klasse Verwendung finden sollen, angestrebt werden, während man den Städten in der Weise entgegenzukommen sucht, dass deren Autobuslinien von den Verkehrssteuern befreit werden sollen. Diese Kompromisspolitik wird auch hinsichtlich des allgemeinen Rennverbotes befolgt, indem Radrennen grundsätzlich gestattet, Rennen mit Motorfahrzeugen dagegen grundsätzlich verboten wer- terungen vorzunehmen, wie dies andere Kantone und Auslandsstaaten in weitsichtiger Weise bereits getan haben. Die Gesetzesvorlage dürfte bald wieder das Plenum des Kantonsrates beschäftigen, um dann, nach deren Bereinigung, dem Volk zum Entscheid vorgelegt zu werden. V sei. Ein schweres Verschulden trifft aber Ausbau der glarnerischen Kantonsstrassen. auch die Kläger, die ihren Sohn nicht vom Der Regierungsrat des Kantons Glarus beantragt dem Landrat zuhanden der Landsge- Befahren jener Stelle abhielten. Schaden und Genugtuungsanspruch der meinde, für den weitern Ausbau der Kantonsstrassen einen neuen Kredit von 3 Mill. Fr. Kläger wurden auf 6000 Fr. festgesetzt, den Klägern aber im Hinblick auf ihr Mitverschulden und das Selbstverschulden des Verbauten auf Grund des Landsgemeindebe- zu bewilligen. Die bisher für die Strassenunglückten nur ein Betrag von 2000 Fr. zugesprochenschlusses von 1928 bewilligten Kredite be- Wp. ORIGINAL-FABRIK-RÄDER Automechaniker 24—30 Jahre alt, durchaus tüchtig und selbständig, in allen vorkommenden Reparaturen u. im Kundenservice vertraut. Es kommen nur tüchtige Bewerber und solche, die auf bleibende Stelle reflektieren, in Betracht. Eintritt Mitte März oder nach Uebereinkunft. — Schriftliche Offerten mit Lohnansprüchen AUTOMOBIL- VERKÄUFER gesucht für erstklassige, gut verkäufliche Wagen mittlerer Preislage, schnittiger Karosserie und zahlreichen bewährten technischen Neuerungen. Fixum und Provision. Uebernahme eines ' Vorführungswagens erwünscht. Günstige Bedingungen. — Offerten unter Chiffre Z 3231 an die Automobil-Revue. Bureau Zürich. laufen sich auf 6,05 MrlL Fr. Bis jetzt sind rund 21 km Strassen neu erstellt worden, 5,8 km im Bau befindliche Teilkorrektionen sind noch zu beendigen und 4,9 km vollständig zu verbessern. Im weitern sollen noch die notwendigen Verbesserungen an den dem Lokalverkehr dienenden Kantonsstrassen in einer Gesamtlänge von 13,3 krn ausgeführt werden.' Die für diese Bauten in Aussicht genommenen Kosten belaufen sich auf 2,65 Mill. Fr., welche durch Ueberschreitung der bisher bewilligten Kredite, herrührend aus den grösseren Aufwendungen für die Kerenzerbergstrasse, sich auf 3 Mill. Fr. erhöhen. Dr. A. BOchi, Chefredaktion. W. Mathy$. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bollioer. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. sichere Fahrer und gute Wagenkenner (auch f. sol-iche als Mitfahrer oder die stätte, v. gelernt Schmied Autoreparatur - Werk- nebenbei auch andere Arbeiten verrichten). Offert, mit techn. Fachschulbil- und Schlosser, 24jährig, erb. an Hans Früh, Chauffeurschule, Marbach (Kt. St. Gallen). Tel. 6102. „49; finden Sie durch eine „Kleine Anzeige" in der Automobil-Revue Verantwortliche Redaktion: dung, in kleineren Reparaturen absolut vertraut. Offerten unter Chiffre Z 3227 an die Automobil- Revue. Bureau Zürich. alle AMERIKANER SOFORT LIEFERBAR AB LAGER ZÜRICH DRAHTSPEICHEN-, HOLZ-, SCHEIBEN- und STAHLRÄDER - TELEPHON 39.764 U R A N I A - A C C E S S O I R E S — Z Ü R I C H FILIALE NEUCHATEL, TELEPHON 43.67 VERSAND POSTWENDEND Gesucht Einen Suche Stellen für Chauffeure vertrauenswürdigen Chauffeur Volontärstelle gesucht 66507 nba Chauffeur zuverlässig, nicht unter 22 Jahren, Deutsch u. Französisch sprechend, findet Stelle auf Lastwagen in der Ziegelei le Mouret AG. (Freiburg). 66426 Gesucht Werkstätte-Chef i in Gross-Garage. Bewerber müssen sich über erfolgreiche Tätigkeit in diesem Gebiet ausweisen können. Eintritt nach Uebereinkunft. •— Handgeschriebene Offerten mit Photo unter Chiffre 14753 an die Automobil-Revue, Bern. 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: N« 17 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 Das deutsche Strassenwesen. In der Eidgen. Techn. Hochschule, Zürich, hiel gestern abend der Generalinspektox für das deutsche Strassenwesen, Dr. Inc. F. Todt auf Einladung des A. C. S. Sektion Zürich, ctei Schweiz. Strassenfachmännervereins und Schweiz. Ingenieur- und Architektenvereins einen interessanten Vortrag über das deutsche Strassenwesen. Ein auserlesenes Publikum, die Spitzen der kantonalen und städtischen Behörden, der Zentralverwaltung des A. G. S., der S. B. B. usw. folgten auf-, merksam den X}4 stündigen Ausführungen des Referenten. Einleitend -wird ein UeberHick über die Bedeu- tung der Strasse zu allen Zeiten der Geschichte gegeben, um alsdann auf die Entwicklung des Strassenwesens in Deutschland einzugehen, wobei speziellen die Beeinträchtigung der Entwicklung durch ungünstige politische Verhältnisse und die •ungeahnte Förderung des Strassenwesens durch das Eingreifen des Reichskanzlers hervorgehoben wurde. Ferner umreisst Dr. Todt die arbeitspolitische und Trerkehrspolitisohe Bedeutung des Strassenbauprogramms der deutschen Reichsregierung und gibt noch besonderen Aufsohhiss über die Arbeiten an der deutschen Alpenstrasse. • Nach einer herzlichen Begrüssung der Anwesenden führte der Referent unter anderm folgendes aus: . i Ein Blick- in die Geschiohtezeigt-una dier Bedeutung der Strasse eu allen Zeiten. Eine der ältesten Strassen entstand beim Bau der Cheopspyramide; das Reich der Perßer besass Strassenzüge von gewaltiger Bedeutung Bekannt sind die Strassen der chinesischen Kaiser, die, römischen Reichsstnassen, das heute noch imponierende •Strassennetz der Inkas und aus der neueren Zeit die Strassen Napoleons. Alle diese bedeutenden Werke zeigen, dass grosszügige Strassenibauten immer in den Zeiten des kulturellen Aufstiegs einer Nation entstanden sind. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Strasse ihre überragende Bedeutung verloren , durch die enorme Entwicklung des Eisenbahnwesens. Vor dem Auftreten der Bahn gaJj der Post-- betrieb und Postdienst Veranlassung, grosse. auoh internationale Strassenverbindungen auszubauen und zu unterhalten. Das Eisenbahnwesen überflügelte jedoch die Post in seiner technischen Entwicklung bei weitem und damit trat auch die Bedeutung der Strasse mehr und mehr in den Hinter* grund. Erst mit dem Aufkommen des Kraftwagens wird die Bedeutung der Strasse wieder ganz gewaltig in den Vordergrund des Interesses gerückt. Während in der Schweiz schon vor 10—15 Jahren damit begonnen wurde die wichtigsten Stna/ssepzüge dem modernen Kraftverkehr anzupassen, blieb Deutschland durch den Krieg und den Ausgang des Krieges in der rechtzeitigen Anpassung der Strasse an den zunehmenden Kraftverkehr auch gegenüber andern Ländern weit zurück. Etwa 1925 entwickelten sich die Verkehrshindernisse, wie mangelnde Strassenbreite, enge Ortsdurchfahrten, unübersichtliche Stellen, sohlechte Strassendecken usw. zu einer immer stärker wachsenden Not der deutschen Landstrasse. Sie hatte ihre Ursache nicht nur in der Verkehrsentwicklung und in der mangelnden Anpassung der Technik, sondern auch in der Politik. Bei dem häufigen Regierungswechsel in der ^ Zeit-von-482^-1933 war.-,«s : ^nBiöglkfeefni ' und grosszilgiges Programm durchzuführen. Auch verwaltungsmässig war das deutsche Strassenwesen in jener Zeit nicht befriedigend geregelt. Es gab 23 selbständige Landesbauverwaltungen und 600 selbständige Kreisstrassenverwaltungen. Sie alle arbeiteten .ohne eine zentrale .Aufsjght; nebeneinander. 'Auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der verschiedenen Gebiete wirkte sich im Strassenbau mehjc oder weniger günstig aus. Mit der Uebernahme der Regierung durch Adolf Hitler am 30. Januar 1633 brach eine neue Aera für den Strassenbau an. ^Deutschlands Rt ler ist persönlich ein grosser Freund des Kraftwagens und seiner Entwicklung. Er seihst hat in den 14 Jahren seiner politjschen Kampfzeit im Kraftwagen Strecken auf der deutschen Landstrasso zurückgelegt, die in ihrer Gesamtlänge wenigsten» zehnmal dem Erdumfange entsprechen. Das Kernstück des Strassenbauprogramras ist ein zusammenhängendes Netz reiner, nur für den Kraftwagen bestimmter Autobahnen, das in einer Gesamtlänge von 7000 km Deutschland weitmaschig umfasst und alle,Zentren des Verkehrsader Wirtschaft und der Politik miteinander verbindet. Mit der Gründung des Unternehmens «Reichsautobahnen», einer Tochtergesellschaft der Reichsbahn am 27. Juni 1933 sehen wir zum ersten Male in der Verkehrspolitik Europas eine enge Verbindung der Eisenbahn mit ihrem Rivalen,_dem Kraftwagen. Für die Aufsicht über die Gesellschaft «Reichsautobahnen» und für die Ordnung, des gesamten Stragsenwesens wurde ein Generalinspektor für das deusche Strassenwesen bestellt. Der GeneralinspektoT ist oberste Reichsbehörde, ist keinem-Ministerium unterstellt, sondern nur dem Reichskanzler direkt. In dieser Tatsache kommt das persönliche Interesse des Kanzlers an der Durchführung des Strassenbauprogramms zum stärksten Ausdruck. Nach drei Monaten intensivster BauvorbBreitung eröffnete der Reichskanzler persönlich arri 23. September 1933 das grosse Werk der Reichsautobahnen. Ende 1934 standen rund 100,000 Mann direkt auf den Baustellen. Weitere 100,000 Mann waren In-' direkt in Lieferwerken, in der Baustoffindustrie 'und in der Konsumindustrie- beschäftigt Der Bau der Heichsautobahnen ist nur ein Teil des Strassehbauprogramms der Reichsregierung. Die JReichsaütobahnen werden als reine Kraftfahrstrassen für den Fernverkehr geschaffen, dazwischen wird das bestehende Strässennetz für die Verästelung des Verkehrs ausgebaut. Das gesamte Strässennetz ist nach seinem Veriehrswert neu eingeteilt. : Neben den Reichsautobahnen besitzen wir -nunmehr Reichsstrassen, Landstrassen I. Ordnung und Landstrassen II. Ordnung. Die Reicbsstrassen sind in einer Gesamtlänge von 40,000 km vom Reich direkt übernommen. Das Reich sieht einen regelmässigen Betrag für den Ausbau dieser Strassenzüge im Haushalt vor. Während auf den Autobahnen bereits rund 200,000 Mann beschäftigt sind, haben im vergangenen Jahre auf dem Gebiete des allgemeinen Strassenbaues rund 180,000 Mann mittelbar und unmittelbar Arbeit und Verdienst gefunden, so dass durch das Strassenbauprogramm der Reiohsregierung bereits im zweiten Baujahr rund 400,000 bisherige Arbeitslose untergebracht werden konnten. Der arbeitsmarktpolitische und volkswirtschaftliche -Wert dieser umfangreichen Arbeiten liegt unter anderm, auch darin, dass sie sich auf das ganze Reich verteilen und dort verstärkt werden können, wo die Zahl der Arbeitslosen am grössten ist. Das • Geheimnis der Finanzierung dieses Bauvorhabens enthüllt sich mit dem starken Einsatz Arbeitsloser. Wir können diese Menschen nicht zugrunde gehen lassen. Der ledige Arbeitslose bekam in Deutschland wöchentlich 10 bis 12 RM., der verheiratete bis zu 30 RM Diese Beträge, welche mehr als die Hälfte des Lohnanteils ausmachen, müssen wir von den Kosten abziehen. Von den übrigen Ausgaben fliesst ein Teil in Form von Steuern infolge der. Mehrbeschäftigung wieder in die Staatskasse zurück, so dass nur etwa 30 bis 40 Prozent' der reinen Baukosten über das hinaus aufgebracht werden muss, was der Staat an sich aufzubringen hätte, wenn die Bahnen nicht gebaut würden .und die Arbeitslosen zu unterhalten wären. Die Anlage der Reichsautobahnen erfolgt so, dass sie den Verkehrsbedürfriissen auch in ferner Zukunft genügen. Im flachen Lande haben die Kurven einen Radius von 2000 m und mehr, in welligem Gelände bis zu 1000 m, im Gebirgsgelände 4 bis 600 nu Grösster Wert wird darauf gelegt, dass'sich die Reichsautobahnen harmonisch in das deutsche Landsohaftsbild einfügen. Die Steigung beträgt in der Regel nicht über 5 Prozent, im Gebirge nicht mehr als 7 Prozent. Die Durchführung der Bauarbeiten ist in vollem Gange. Von den 7000 km sind bis heute 1200 km im Bau. Im-Laufe des Jahres werden etwa 400 km vollständig fertig und 1936 werden rund 1500 km dem. Verkehr übergeben, darunter die ersten grossen Ueberlandstrassen. Warum bauen wir neue Strassen? Konnten wir nicht die alten Strassen ausbauen? Ueberall' ist die technische Entwicklung dem technischen Fortschritt gefolgt, nur auf dem Gebiete des Kraftverkehrs hat man jahrzehntelang stillschweigend hingenommen, dass der Kraftwagen auf einer Strasse fahren musste, die seiner technischen Entwicklung in keiner Weise entsprach. • Die Ergebnisse der grossen 2000ikm-Zuvfirlässjgkeitsfahrten und ähnlicher Veranstaltungen in ganz Europa ergeben, dass der Kraftwagen auf dem bestehenden Strassennetz nicht so fahren kann, wie es heute schon technisch möglich wäre... Der ewige Umbau -an etnem* 3auwerk führt nie zu vollkommener Lösung und kostet auf die Dauer mehr als eine Neuanlage; In Deutschland war- die Initiative eines grossen Führers nötig, der mit weiser Voraussicht auf die künftige Entwicklung in die Dinge eingriff. "Besonderem Interesse begegnet das Problem der Relativität zwischen Schiene, und Strasse. Die ausserordentlicbe Leistungsfähigkeit des Kraftwagens beruht in der Möglichkeit des unmittelbaren Hauszu-Haus-Verkehrs und in seiner Flächenwirkung, mit »der jedes. Dorf und jedes Haus erfasst wird. Ausserdem entspricht der Lastkraftwagen besonders der'Wirtschaftslage unserer Zeit, insofern als man in der .kapitalarmen Wirtschaft der Gegenwart grosse Lagerhaltungen ersparen muss und an deren Stelle lieber die schnelle Lieferung bevorzugt. Als Aufgabe der Staatsführung in Deutschland betrachten wir es, dafür zu sorgen, dass zwischen Eisenbahn'und Kraftwagen kein wilder, vernichtender Kampf entsteht, sondern dass zum Nützen der Gesamtheit Eisenbahn und Kraftwagen dem Verkehr zur Verfügung stehen und beide am richtigen Platze und für die richtige Aufgabe eingesetzt werden. ,Es ist vorgesehen, dass die deutsche Reichsbahn sich, selbst am Kraftverkehr massgebend ieteiligt. ^äjezüsd er deutschen -AJpenslr«M"»ira iff der Schweiz besonders interessieren, dass es sich hier 'nicht utn eine reine Autobahn, sondern um eine Reichsstrasse handelt. In einer Gesamtlänge von 480 km, vom Bödensee bis zum Königssee führend, dient sie der Aufgabe, dem Verkehr noch riicht erschlossene Gebiete z\i öffüen. Heute sind, von den 480 km berfeits 200 km. als frühere Staatsgtr*ssen gut befahrbar, rund 100 km als kleine BezirksLstrasson vorhanden, rund-180 km sind neu zil bauen". "Die AlpeÄstrasse erhält für deit gemischteri Verkehr durchgehend'eine Breite von 8—9 m. Ein» Konkurrenz fürf die prächtige Alpenstrasse der Schwejz stellt diese Strasse am' Nordrande des Ät pengebietes nicht daiC Sie wird::zwar wesentlich, beitragen, den Fremdenverkehr im deutschen Alpen* gebiet zu fördern, sie -wird aber umgekehrt anph den deutschen Kraftfahrer anregen, das Gebiet der Schweizer Zentralalp'en\ mit seinen noch grossarti- »geren landschaftlichen Eindrücken aufzusuchen. , Mittelgebirgsstrassen. werden in .Deutschlann 1 noch gebaut, bzw. projektiert im Sehwarzwald, im Thüringerwald und in der Bayerischen Ostmark. Die Ausführungen des Generalinspektors Dr. Todt wurden ergänzt durch eine grössere Anzahl instruktiver Lichtbilder. Die Frage der Wallenseestrasse. Der' Verkehrsverein : Zürich hat eich in seiner Generalversammlung am Mittwoch wieder einmal etwas eingehender über , das Projekt einer Talstrasse entlang dem* Wallensee ' ausgesprochen. Verkehrsdirektor Dr. Ith widmete einen grojssen Teil eeineff Vortrages, der auch .andere Verkehrsprobleme, die für Zürich brennend sind, wie die Schaffung von Parkplätzen usw., sowie die Frage der auf 1938 geplanten schweizerischen Landesausstellung 'behandelte, idiesejn besonderen Thema." Die Diskussion, die eich an !den Vortrag •anschloss, drehte sich auch wieder nur um" dieses eine Thema, das in den am Verkehr interessierten Kreisen' .Zürichs, aber nicht nur Zürichs, immer mehr in-, seiner Wichtigkeit erkannt wird. Dr. Ith verwies namentlich darauf,, wie sehr die 'Ftage einer guten Durchgangsstrasse an Bedeutung gewonnen hat, nachdem der Julier auch im Winter offen gehalten wird. Die Freilegurig des Passes hat schliesslich nur dann einen Sinn, wenn dafür gesorgt wird, dass er stets gut zugänglich ist, und die Zufahrtsstrasse so ist, dasa sie zur Benutzung einladet. Die Zufahrt aber geht vom" Norden, Westen und dem Zentrum unseres Landes aus heute noch über den Kerenzerberg mit seinen Nachteilen. Der Gedanke,, die Talstrasse am Wallensee auf dessen rechtem Ufer, also auf der Seite .der Kurfirsten, durchzuführen, darf heute "als nicht mehr ernsthaft in Betracht kommend, faljen gelassen -werden. Ein Projekt, das diesen Gedanken zu verwirklichen suchte, ergab, dass auf einer Strecke von vier Kilometern nicht weniger als 21 Tunnels hätten gebaut werden müssen. Das würde ungeheure Kosten verursachen, und zudem hätte dann die Strasse erhebliche Nachteile: der beständige Wechsel von Hell und Dunkel wäre für die Automobilfährer äusserst lästig, die Strasse würde grossenteils feucht sein, und zudem gestaltet sich die Sicherung gegen Steinschlag auf dem Nordufer des Wallensees sehr schwierig. / Dem gegenüber wird man auf der Südseite, auf dem linken Ufer, nur 2 Tunnels mit einer Gesamtähge'von i'96 Metern anlegen müssen; im übrigen STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Wmltara Auskunft* durch I.C.5. OWui G«n< Jml. 43344 ZOrldl tml. 32 S4« kann die Strasse im freien geführt -werden: Die Strecke von Niederurnen bis Wallenstadt würde dann nur noch 20,9 Kilometer messen, was gegen die Strasse^ über den Kerenzerberg eine Verkürzung um fast 7 Kilometer oder ein Viertel der heutigen Länge darstellt. Dazu kommt der Fortfall der namentlich im Winter sehr lastigen Steigung von 320 Meter Höhe, so dass 640 Meter Höhendifferenz ausscheiden. Die Kosten dieses Projektes werden auf 9,7 Millionen Franken veran- -schlatt. Haben wir aber erst einmal diese Strasse, dann verringert eich die Gefahr, dass die Schweiz im Automobilverkehr durch die französische Route des Alpes und via Brenner umfahren wird. Wichtig ist, dass dieses linksufrige Projekt von mehreren Departementen der Bundesregierung in Bern begutachtet worden ist, mit dem Erfolg, dass diese das Projekt gutheissen. Der Bau der Strasse, die selbstverständlich auch ihre grosse militärische Bedeutung hat, wird Graubünden und die ganze Ostschweiz besser mit der übrigen Schweiz, im besonderen mit Zürich verbinden. Oberst von Gugelberg erinnerte an die interessante Tatsache, dass man schon im Jahre 1852 eine solche Talstrasse am Wallensee bauen wollte. Damals geriet der Plan in den Hintergrund, weil die Aera der Elserfbahnen anbrach. Heute gewinnt die Strasse wieder ihre frühere Vorrängstellung zurück •— aber die Wallenseestrasse ist noch immer nicht gebaut. Die linksufrige Führung ist auoh unter dem Gesichtspunkte der landschaftlichen Schönheit vorzuziehen: man hat bei der Fahrt immer den Blick frei auf die mächtigen Kurfirsten. Vom Nprdufer hätte man freilich die Aussicht auf den Mürtschenstock, aber das Panorama von der anderen ksvoller. " ^ Da Oberst von Gugelberg auf die bekannte Veriftminlunir 1 in Mels Zugunsten der Wallenseestrasse foniiiis. 'September des vergangenen Jahres angespielt hatte, schlug der Präsident des Verkehrs- «erejnsj:-Pr. G. Stähelin, ;vor, die Generalversammlung soljte ihren Vorstand beauftragen, eine ähnliche Versammlung in Zürich einzuberufen, damit Auch von-hier aus eifriger als bisher für das Pro*- jekt r geworben würde. Die Generalversammlung stimmte diesem. Antrage einmütig zu. V: iAls weiterer, Bündner; (es war auch Kantonsoberingenieur Sutter aus: "Chur anwesend) ergriff noch Nationalfat Dr. Meuli das Wort, um einige Phasen der .bisherigen Entwicklung dieser Frage zu beleuchten , und.,der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass sie rasch und in allernächster "Zeit ihrer Lösung zugeführt würde, Schliesslich sprach der Präsident der Autosektibh: Zürich des. Tpuring r Clubs, J-jatimgartner, namens eines Autqmpbilistenverbandes seihen Dank für die ergriffene Initiative aus; und er sägte zu, dass der Touring-Club nach Möglichkeiten mithelfen werde, den Bau ;zu fördern- Unter lebhafter Zustimmung der Anwesenden betonte Hjerr Bäumgartner: «Sobald einrnal»; die/ österreichische Grenze für die deutschen Automobilisten wieder offen ist, werden wir die Quittung für unsere rückständige. Strassenpolitik erhalten!» '•Das Gesamtergebnis ist also:,überzeugte und einmütige Unterstützung der Bestrebungen für die linksufrige Wallenseestrasse, und um diese zu fördern, baldige Einberufung einer öffentlichen VersanunBing i& Zürich, : Y. Auf€»l«UI**4& Winteralpenposten. In der 10. Betriebswoche, ' h. vom 18>—24. Februar 1935, sind auf den 15 Kürslinien 12,808 (13,065) Personen befördert worden. .Der dieses'Jahr erstmals geführte Kurs Urnäsch-Stelnfluh hat eine Frequenz von 474" Passagieren aufzuweisen. Erhebliche Frequenzzunahmen verzeichnen die Kurse Chur - Lenzenheide - Tiefencastel - Bivio - Julier - St. Moritz mit + 460, iSt. Moritz - Maloja - Castasegna mit +246, Nesslau. - Buchs mit +164 uijd Ghur -. Tschiertsohen mit + 137. Entsprechend den Witterungsverhältnfssen zeichnen sich, wie in der Vorwoche, die Jura- und Voralpenkurse durch gröiäsere Frequenzverminderungen aus, und zwar mit einem Maximum von —470 auf der Gurnigelstrecke, —449 auf der Linie Sebwarzenhurg - Riffenmatt - Hirschhorn, gefolgt von Baisthal - Waidenburg mit — 365 und Uznach - Ricken -r Wattwil mit —269. Autobusbetrieb der Stadt Winterthur. Im Januar 1935 wurden auf der 2,25 km langen'Autobusstrecke 41.210 gegenüber 42.602 Personen in der entsprechenden Parallelperiode des Jahres 1934 befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von Fr. 6850 (7SS2) resultieren, so dass sich die Mehrausgaben im Januar auf Fr. 1900 (1300) stellen. Aufomobilgesellschaft Rottal A. Q. Ruswil. In seiner Sitzung vom 2. Februar abhin genehmigte der Verwaltungsrat die von der Betriebsleitung vorgelegten Rechnungen und Bilanz per 31. Dezember 1934. v Die Total-Einnahmen betragen Fr. 555.321.39 urid die Total-Ausgaben Fr. 477.141.39. Der Brutto- Ueberschuss beträgt Fr. 78.180.— (1933: 77.421.36) und wird die Verwendung desselben der General- ; SOnlthai LEGENDE; Im .Tirana Gescfttossene Strassen HMH Nur mit Kalten befahrbar Elsenbihnverlidi-Statlon •* Ketten-Dienst T.C.S. 4 Versammlung wie folgt beantragt: Fr. 66.453.40 für -Abschreibungen an Rollmaterial, Mobilien, Immobilien, Tankanlagen, Fr. 10.994.75 für Dividenden: Fr. 15.— netto pro Aktie und Fr. 731.85 Vortrag auf neue Rechnung. Die Generalversammlung findet Ende März in Ruswil statt A. C. S. SEKTION AARGAU. Wir sind in der angenehmen Lage, unsern Mitgliedern einen neuen grossen Vorteil zu bieten, indem es uns gelungen ist,; nunmehr auch mit dem Corso-Theater in Zürich verbilligte Eintrittspreise für die Mitglieder unserer Sektion zu vereinbaren. Gegen Kauf eines Stammheftes zu Fr. 6.60 mit 6 Coupons, die zum Bezug von 6 Eintrittskarten berechtigen und beliebig eingelöst werden können, bezahlen unsere Mitglieder auf allen Plätzen nur die halben Eintrittspreise und geniessen so je nach Platzkategorie eine Vergünstigung bis zu 33%. Die Gorso-Stammhefte sind nur bei unserem Sekretariate in Aarau zubeziehen und sind mindestens H Jahr gültig. Damit geniessen die Mitglieder beim Stadttheater, Zürcher Schauspielhaus und Corso-Theater bedeutende Vergünstigungen. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Kollegen! Wir möchten euch noch einmal aufmerksam machen, auf den Herrenabend vom 2. März im Hotel Föderal > bei Kollege Spahni. Euch alle beissen wir herzlich willkommen. Die Zeiten sind schwer und ; der Sorgen voll, um eo dringender bedajf daher das Gemüt zur Abwechslung einiger fröhlicher.Stunden im Kreise seiner Kollegen. Da aber solche Anlässe auch am besten geeignet sind, um sich kennen zu ,lernen, um die alte Freundschaft wieder neu aufzufrischen und um seine Nerven von der Alltagsarbeit etwas zu entspannen, so möchten wir euch alle, freundlichst zu diesem gemütlichen Ste'.ldichein einladen. Kollegen keiner fehle, ein jeder finde sich ein vom Wunsche beseelt, sein Möglichstes' zum guten Gelingen dieses Rendez-vous; beizutragen. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Ausierordentllehe Generalversammlung, Donnerstag, den 7. .März 1935, 20.15 Uhr; im .Hotel Löwen. Verschiedenö dringende Geschäfte veranlassen den Vorstand, die Mitglieder zu dieser außerordentlichen Generalversammlung einzuladen. Die Behandlung der Statuten für die freiwillige Hilfskasse und deren Bestätigung durch die Generalversammlung, eowie die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes, für den leider aus dem Verein ausscheidenden Kollegen H. Walder stehen arr erster Stelle der Geschäfte.* Wir erwarten vollzähliges Erscheinen aller Aktiven. Unentschuldigteg Fernbleiben unterliegt der Statut. Busse von Fr. 2.—. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Zu der am nächsten Sonntag, den 8. März 1935 stattfindenden Besichtigung des neuen Schiffes Etzel mit anschliessender Fahrt nach der Krone in Uetikon ist eine Aenderung eingetreten, und zwar ist Sammlung nicht um 8.45 Uhr, sondern erst um 10-Uhr am Bürklisteg, Abfahrt punkt 10.15 Uhr, anschliessend Erklärung und Besichtigung der Anlage und Fahrt nach Uetikon. Fahrpreis für Mitglieder übernimmt laut Beschluss der Verein; Nichtmitglieder. Freunde und Gönner zahlen pro Person Fr. 2.—. Wir bitten unsere Ehren-, JFrei-, Aktiv- und Passivmitglieder an dieser Veranstaltung zahlreich teilzunehmen. Wer sich noch nicht angemeldet hat, möchte dies umgehend nachholen, damit wir ein entsprechendes Schiff bestellen können. Auf nächsten, Mittwoch, den 6 März ist die Monatsversammlung angesetzt. Verteilung der neuen Jahresprogramme 1935. Der Vorstand. Briefkasten der Redaktion Die Flugseltt als willkommene Beigabe. Herr J. 'S. in S. schreibt uns u. a, < seit längerer Zeit bin ich- Abonnent Ihres Blattes und freue mich jedesmal, Ihre Zeitung durchzulesen. Insbesondere der Textteil ist es, der mein Interesse an Ihrem Blatt geweckt hat. Dabei haben Sie sogar noch eine halbe Seite für das Flugwesen zur Verfügung gestellt, was manchem Leser sehr willkommen sein wird.»