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E_1935_Zeitung_Nr.018

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Hindernisse, um so,

Hindernisse, um so, heisser erstrebte er das ZieL Er sah Edith immer nur wie am ersten Tag, unter blühenden Bäumen, am Gartenzaun, wo das Mühlrad rauscht. Er war der ewige Bräutigam. Das grosse Hindernis war die Beschaffung seiner Papiere. Er hatte keine. Woher sollte Charlie Papiere haben? Es war, als wäre er überhaupt nicht geboren und nirgends beheimatet. Edith durfte davon nichts wissen und der Schwiegervater nur die Hälfte. Charlies Jagd nach seinen Hochzeitsdokumenten, sein Nachweis, dass. er auf der Welt sei, seine mühselige Pilgerschaft in London, von einer Amtsstelle zur andern, ist ein Kapitel für sich, das besonders geschrieben werden muss. Der Kampf mit der Bureaukratie der Zentralbehörden machte ihn so kaputt und nervös, dass er, als endlich das Notwendige beisammen war, ernstlich krank wurde. Die Hochzeitstorten waren schon gebacken, und wieder musste vertagt werden. So trat er mit bleichen, hohlen Wangen, zum Durchblasen, seinen feierlichen Tag an. Er schlotterte im Frack; er fühlte sich in den ihm völlig ungewohnten festlichen Kleidern miserabel. Die neuen Schuhe drückten gemein. Edith konnte gar nicht hinsehen und war verschlossen und kalt. Wie ganz anders hatte Charlia ausgesehen, als er oben auf dem Mühlrad sass, den Mund weit zum Hurra geöffnet, triumphierend, im Arm das gerettete Kind, mit der freien Hand den Hut schwenkend! So heldisch und so lustig, so kühn und so frei! An der Kirche stiegen sie aus dem Wagen. Klein-Kitty streute.Rosen, und Charlie steuerte, behutsam Fuss vor Fuss setzend, um ja keine Blume zu zertreten, Edith im Zickzack zum Altar. Der Chor der Zuschauer steckte die Köpfe flüsternd zusammen. Die bucklige Verwandtschaft sorgte dafür, dass Edith noch vor der Abreise erfuhr, was die Leute geredet hatten. «Ach- den nimmt Bäckers Edith! » hatten sie gesagt. «Das Männeken ist doch krank. » — « Na, die Edith konnte wirklich etwas anderes beanspruchen! » Das sass. Papa Reaver hatte dem jungen Paar in der Stadt ein Bäckereigeschäft und eine nette kleine Wohnung eingerichtet. Erst spät nachts, bei strömendem Herbstregen, kamen sie in der grossen Stadt an. In der gespannten Erwartung, ihr neues Heim, das sie noch nicht kannte, zu sehen, verlor sich Ediths Abschiedsschmerz. Charlie bezog die Aufheiterung auf sich und war selig. Im Vorsaal roch es nach frischen Möbeln, nach Lack und welken Blumen. Es war alles noch so ungelebt, so kalt und ohne Menschengeruch, der eine Wohnung erst heimelig macht. Charlie, der die Räume nur einmal gesehen hatte, tappte aufgeregt im Stockdunkeln nach dem Schalter und fand ihn nicht. Etwas klirrte zu Boden. « Bist du ungeschickt, » sagte Edith, « hier ist er » und knipste. Sie knipste einmal und noch einmal, aber es blieb dunkel. Dann knipste Charlie. Aber es wurde kein Licht. Edith stampfte auf. Charlie wurde es heiss. « Mach' Licht, Charlie, oder ich fahre stantepe (sie sagte stantepe) wieder nach Hause.» — « Aber du siehst doch, Liebste ...» — « Gar nichts sehe ich,» schrie Edith, und hatte in dieser Beziehung eigentlich recht, «ich will dass du das Licht anknipst, ich fürchte mich, lieber übernachte ich auf der Treppe — oh, wenn das meine guten Eltern wüssten! » Und jetzt begann sie zu heulen. Charlie hatte die rettende Idee, ein Streichholz in Brand zu setzen. Vorsichtig tasteten sie s|ch in all der Fremdheit vorwärts. Als es ihm schon auf den Fingern brannte, Hess er das Aschenstümpfchen fallen. Das erboste Edith. Die künftige Hausfrau meldete sich mit aller Heftigkeit. Charlie entschuldigte sich umständlich: « Es ist die Eigenschaft der Streichhölzchen .. » Weiter kam er nicht. « Es ist deine Eigenschaft, ein Dummkopf zu sein, > fuhr sie los, « so etwas kann natürlich nur dir passieren! » Edith weigerte sich, weiterzugehen. « Sieh doch unten nach, Charlie, in der Hauptschaltung, dies ist der Kellerschlüssel» — sie reichte ihm das Bund —, « vielleicht ist da etwas nicht in Ordnung. » Sie hatte « Charlie » zu ihm gesagt, — wohin wäre er nicht gegangen, wenn sie Charlie zu ihm sagte! Er stand beim Schein vieler Streichhölzer im mulmigen Koller vor dem grossen Schaltbrett mit den Reihen von Sicherungen und den vielen Hebeln. Er hatte keine Ahnung. Aber was konnte schon passieren, wenn er ein bisschen herumprobierte? Dunkler, als es war, konnte es nicht werden. Er starrte das Schaltbrette an und das Schaltbrett ihn, wie ein Lebewesen mit vielen Warzen, Fühlern, Saugnäpfen. Mutig wie nur einer, der Todesangst leidet, begann er an den Sicherungen, die seine Etage betrafen, herumzuschrauben. Er lauschte nach oben; wenn Licht kam, sollte Edith, so war es vereinbart, laut in die Hände klatschen. Alles blieb still und dunkel. Vielleicht liegt es am zuverlässig, angenehm, unschädlich 4« Packung Fr. 2.-, 10 er Packu ng Fr. 4.50. Verkauf in allen Apotheken. Prospekt-Versand gratis und diskret durch die Generalvertretung für die Schweiz: Hempel — Zürich 25 — Tel. 72.527 Florenz, im Februar 1935* Seit Tagen sind alle Florentiner sehr gespannt. Es soll nämlich neue Verkehrsregeln geben. — Verkehrsregeln in Florenz! Das tönt wie Wolkenkratzer im Emmental; denn bis jetzt war der «trafico» hier alles andere als geregelt. Von Pfeilen an den Autos keine Spur, die Plätze- werden in allen Richtungen' gekreuzt; es wird links um die Ecke gebogen, wenn es flott gehen soll, ohne Zeichen.. Auch in den engen und engsten Gässchen surren die Autos frech vorbei, und dabei hupen und tuten sie, dass man ganz «stürm» wird. Von den impertinenten «biciclettisti» wollen wir gar nicht reden, die haben abends nicht einmal Licht, höchstens flackert ein unsicheres Kerzenflämmchen im Winde. Auch die Fussgänger sind nicht sehr «diszipliniert». Da stehen ganz gemütlich ein paar Leute auf einem Trottoir und lassen ihren Schwatz ab, unbekümmert darum, ob andere Leute vorbeikommen. Wer die feudalen Trottoirs von Florenz kennt, auf denen man balancieren muss, wie ein Seiltänzer auf der Schnur, kann sich manche «scenetta» vorstellen. Item, jetzt soll alles tip-top werden. Kein Auto soll mehr Lärm machen, nicht einmal mehr die Trams sollen läuten. Man wird nur noch die Krankenautos hupen und die Feuerwehr heulen hören. An allen Häusern sind grosse Plakate angeklebt: «Disciplina, Silenzio»; quer über die Hauptstrassen sind blaue Fahnen gespannt; «Zona del Silenzio»; in allen Zeitungen erscheinen Bälder: ein Haupthebel, murmelte er und druckte ihn entschlossen nach unten. Da begann das Schaltbrett wie das Zorngesicht eines Ungetüms zu zucken, es spie Lichtbündel, und ein rotes Signalscheibchen funkelte ihn wie ein blutunterlaufenes Auge wütend an. Jetzt war ihm schon alles egal, er griff in die Appara- i tur, wie ein irrer Sänger ins Saitenspiel —'und da erhielt er einen fürchterlichen Schlag, es waren soundsoviel Volt, genau so viel, als das Schaltbrett hergab, das sich diese Behandlung nicht langer gefallen lassen wollte. Strom ist also da, stellte Charlie noch geistesgegenwärtig fest, bevor er das Bewusstsein verlor, und sauste knockout auf einen Kohlenhaufen. Da blieb er liegen, länger als die vorgeschriebene Zeit bis « zehn », und wusste von nichts. Indessen stand Edith zitternd im Dunkel des Vorzimmers und weinte leise vor sich hin. Charlie tastete in der pechschwarzen Finsternis, nicht wissend, wo er war, um sich, griff in den Kohlenruss, dann in sein Gesicht. Mühsam erhpb er eich, beim Schein eines Streichholzes fand er sibh wieder. Mit einem vernichtenden Blick aui 6ks~. Schaltbrett verliess er den Keller. Edith war ausser sich vor Angst und Ungeduld. Charlie rieb ein Streichholz an, es brach ab. Er griff in die Schachtel — sie war leer. Er hatte unten, aus dem Vollen wirtschaftend, alles verzündelt. Halt, da krümelte noch eins — das letzte. Er getraute sich nicht, es anzubrennen. Sanft versuchte er, Edith ins Zimmer zu geleiten; wo die Schlafzimmertür war, wusste er in der Finsternis, noch halb betäubt und verwirrt von den Geschehnissen dieser Schreckensnacht, selber nicht. Edith weigerte sich eigensinnig und blieb dabei: « Erst mach' Licht! » (Als ob das ohne ein Wunder möglich gewesen wäre, da doch, wie sich am nächsten Morgen herausstellte, Papa Reaver vergessen hatte, Glühbirnen in die Beleuchtungskörper zu schrauben.) Vorsichtig brannte Charlie das Streichholz an, das kostbare, letzte — da schrie Edith auf. Wer war dieser Mensch mit dem schwarz verschmierten, entstellten Gesicht — ein Räuber — ein Schornsteinfeger — der Schrei hallte durch das ganze fremde Haus. Der Kantor Weddy oben in der dritten Etage wollte Licht machen. Die Witwe Mayfield unten in der ersten Etage knipste den Schalter: es blieb oben wie unten dunkel. Im ganzen Haus gab es kein Fünkchen elektrisches Licht mehr. So gründlich hatte Charlie am Hauptschalter herumrepariert. ustezl'pperifif' AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N°18 SMeazia! ßiscipMua! Verkehrspolizist — natürlich ein schneidiger — legt den Zeigfinger seiner weiss behandschuhten Hand auf den Mund: Silenzio — Disciplina! In der Nacht arbeiten die braven Männer der «nettezzia pubblica» fieberhaft und am Morgen glänzen an den Strassenkreuzungen weisse, dicke Striche, Richtungsanzeiger. Vor kurzern nun hat die Disziplin begonnen. State attentiü Die Polizisten stehen mit wichtigen Mienen da und drehen eifrig den Schaler der Lichtzeichen. Die «balilla» sind auf dem Posten und passen auf wie- die Häftlimacher, ob sie jemanden erwischen, der die Strasse überqueren will, da, wo keine Zeichen sind. Jeder.Unfolgsame wird sachte am Aermel zurückgezogen. Auf dem Domplatz erreicht das «Spettacolo» seinen Höhepunkt. Man hat das Gefühl, in einen Zirkus zu geraten, wenn man von der Via Cavour oder der Via Roma herkommt. Alles bewegt sich rund um das «Battistero», ruhig, ohne ungeduldiges «Gehupe». Grosse weisse Pfeile zeigen den Fahrzeugen die Richtung, und die Fussgänger haben ganz genau ihre Weglein «vorgestrichen» bekommen. Auf der breiten Domtreppe aber steht eine grosse, begeisterte Menge, um das «Wunder» zu besehen. Die Florentiner sind sehr neugierig, und keiner möchte heute abend sagen, dass er den «silenzio» nicht gesehen hat. Viva la disciplina, viva il silenzio! — hoffentlich nicht nur drei Tage lang. Florenz macht wirklich Fortschritte, bald wird man nicht mehr sagen dürfen, dass sie eine «citta antiquata» sei, R. T. Edith war nicht zu bewegen, sich zu entkleiden. Das war einer ihrer unlogischen Kurzschlüsse, dass man in Kleidern weniger von den Gefahren des Lebens bedroht sei, als ohne Kleider. Sie befahl Charlie, unter den Betten nachzusehen, ob Einbrecher da wären. Dann durfte er ihre Hand fassen und festhalten; mehr durfte er nicht. So weinte sie sich wie ein Kind in den Schlaf. Ueber kreuz und über quer, den Kopf nach unten, die Schuhe auf den Kissen, völlig angekleidet, lagen sie in ihrem Hochzeitsbett. Charlie, vom ruhigen Atem Ediths gegen Morgen in den Schlaf gewiegt, träumte von einem Mühlrad, aus dessen Schaufeln hundert Mädchenköpfe, schwarze, blonde, braune, hervorlugten. Knarrend drehte es sich, wie ein Riesenglücksrad, und liess die Köpfe steigen und sinken, sinken und steigen. Da griff er zu und zog einen schwarzen Lockenkopf heraus. Es war Edith. Es sollte so sein... , Statistik: Im Rockefeller-Institut wurde eine Tomaten-Pflanzenwurzel auf künstlichem Wege zu so schnellem Wachstum gebracht, dass, wenn sie dauernd mit den gleichen Nährstoffen versehen werden könnte, die sie zu solchem Wachstum bringen, sie in einem Jahr etwa siebenmal um die ganze Erde herumwachsen würde. Jim Londos, Schwergewicht-Meisterschaftsringer der Welt, ringt schon seit 15 Jahren und hat über 1600 Kämpfe gewonnen ... Jean Leroy, ein früherer Zirkusclown, in Detroit, Michigan, hat sich einen Miniatur- Zirkus gebaut, der bis jetzt 30000 handgeschnitzte Holzfiguren enthält... George Hobson aus Bolckow, Missouri, ist angeblich imstande, bis auf ein paar Unzen DENNLER Bitter genau das Gewicht eines jeden Schweines anzugeben, dessen Grunzen er hört.., Eine Sammlung von 5000 Eisenbahn- Fahrplänen besitzt Bell W. Hudson aus Woonsocket, Rhode Island... Während der Hitzewelle des letzten Sommers verstand es Frau Andrew McCaslin aus McLouth, Kansas, ihre Brennstoffrechnung klein zu halten, indem sie ein flaches Stück Eisen in den Garten vor ihrer Küche legte. Sie konnte tadellos darauf kochen ... Wegen ihrer Langlebigkeit berühmt sind die Cannon-Zwillinge — zwei Paare — aus Millbury, Massachusetts, John W. und Patrick H. Cannon sind 80, Kelvin und Eduard sind 78 Jahre alt... Nur mit seinem Gedächtnis als Führer hat der erblindete Hert Seip seit 30 Jahren im Orte Lake Zürich. Illinois, die Post ausgetragen ... %iuUe CfiKHÜk Wie viel Bluter gibt es in Europa ? Der vor einiger Zeit erfolgte plötzliche Tod des spanischen Prinzen Don Gonzalo, des jüngsten Sohnes des letzten Königs von Spanien, lenkt die Aufmerksamkeit wieder einmal auf die furchtbare Bluterkrankheit Ein sicheres Heilmittel gegen die Bluterkrankheit ist bis jetzt nicht gefunden worden. Es besteht nur die Hoffnung, dass das Leiden bei zunehmendem Alter abnimmt. Von der Bluterkrankheit werden nur Männer betroffen. Frauen vermitteln bloss das Leiden auf ihre männliche Nachkommenschaft. Bei Verheiratung eines Bluters mit einer gesunden Frau sind die Söhne nicht Bluter, die Töchter jedoch Ueberträgerinnen des Zustandes. Von den Kindern einer Ehe, in der der Mann gesund und die Frau eine Ueberträgerin ist, ist die Hälfte der Söhne gesund, die andere Hälfte sind Bluter, von den Töchtern sind die Hälfte gesund, die Hälfte Ueberträgerinnen. Als Ursache der Krankheit hat die Wissenschaft Inzucht und Vererbung erkannt. Man findet Bluter daher hauptsächlich unter Bewohnern abgelegener Gebirgsgegenden und in fürstlichen Familien. Einen geradezu klassischen Fall der Bluterkrankheit stellt die Königin Viktoria von England dar. Die Königin selbst, zwei ihrer Töchter und vier ihrer Enkelinnen streuten den Krankheitskeim in drei Generationen aus : In der ersten Generation gehörte ein männliches Mitglied zu den Blutern, in der zweiten drei und in der dritten sechs. Von den Urenkeln zwei preussische Prinzen, der Zarewitsch, ein Herzog von Teck, der spanische Thronfolger und Don Gonzalo, der eben dem Autounfall zum Opfer fiel. Die Inzucht und Vererbung als Ursachen des Leidens erweisen sich am deutlichsten bei der Königin Viktoria, die mit ihrem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Koburg-Gotha normalerweise in fünf Elterngenerationen 124 Ahnen hätte haben müssen. Sie hatten jedoch nur 64, da die Mütter der beiden und der Vater der Königin gemeinsame Vorfahrenpaare be-< sassen. Die auch in der Folge sich stets wiederholenden Ehen innerhalb des gleichen Familienkreises machten die Blutsverwandtschaft immer verwickelter. Nach wissenschaftlicher Schätzung dürften in ganz Europa nur etwa 300 Männer an der Bluterkrankheit leiden. F. SpiizDarth-Grieh, Zürich 8 Feldeggstrass« 58 — Telephon 27.464 SILBERSCHMIED BERWAHEH Sportpreise Seit 30 Jahren inserieren gewisse Firmen in der „Automobil- Revue", weil sie damit gute Erfahrungen gemacht haben. Inserieren Sie auch? Freundliche Zimmer zum Einheitspreis von Fr. 3.50 Fliessendes Wasser, Zentralheizung Geheizte Garage im Hause Telephon Nr. 58.910 und 58.911 WAFFEN Munition für Jagd. Sport und Verteidigung TV. Glaser Löwenstr. 42, Zürich 1 Gr. Speziäl- Geschäft der Schweiz. Beste Referenzen I (Jubiläumskatalog Nr. 59 von 200 Seiten mit 1200 Abbildungen geg. Fr. 1.- in Marken) werden ist gefährlich. Beginnen Sie noch heute eine Kur mit Dr. Weinreich* Schlankheitstee LEOBAL. 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N»18 —1935 AUTOMOBIL-REVUE 15 £in (tisschen SxuMittgsaauiec In den Modeateliers ist er natürlich schon längst in voller Blüte, dieser so heiss herbeigesehnte Frühling, also darf man schon allmählich den Schleier lüften und ein wenig von all dem Schönen verraten, das er uns zu bringen gedenkt. Seine Hauptdevise — oder besser gesagt ihre — nämlich der Frühjahrsmode, ist selbstverständlich: fesch — kleidsam — jung — das vor allem! Den Stempel tragen die jetzt im Vordergrunde stehenden Frühjahrsmäntel und Kostümjacken durch ihre Kombination mit flotten Capes und langen Kragen, die so beschwingt lebendig beweglich wirken. Auf den Mänteln machen sich mehrfach übereinandergearbeitete richtige Kutscherkragen, wie sie schon früher auch getragen wurden, breit, allerdings sind sie ungefüttert und bedingen die Verwendung von recht weichen, dünnen Wollstoffen. Neu ist, dass man diese Mäntel vielfach weder mit einem Gürtel noch mit Knöpfen oder Klips schliesst, sondern mit grossen Schleifen aus gelacktem Band oder auch ganz schmiegsamem Leder, die die beiden Mantelhälften übereinanderlegen und festhalten. Lustig ist, dass auch die Jacken der Frühjahrskostüme diese spielerische Kragenmehrheit übernehmen- nur sind diese einzeln abnehmbar gearbeitet, so dass man immer anders aussieht, da das Bestreben des Veränderlichen, Abwechslungsreichen ja überhaupt das Hauptmoment der Gegenwartsmode bildet. In der allgemeinen Unruhe unseres Lß" bens kann die Mode der so beweglich gewordenen Frauen unmöglich ein Versteifen oder Beharren irgendwelcher Art diktieren. Sie muss gewisse Freiheiten schaffe^, weil wir Zwang heute schwerer ertragen als früher einmal, wo ein solcher uns bis zu einem gewissen Grade sogar bequem war. Das war modern — hiess es, und war also Dogma! Da brauchte man sich dann nicht seinen eigenen Kopf weiter zu zerbrechen ! Aber heute behauptet sich doch der Eigengeschmack und will just darum in dem, was die Mode bringt, mehrfache Möglichkeiten finden, die auch dem persönlichen Geschmack Entscheidungen zusprechen. Das Cape, mit seinen vielen Variationen, kommt dem Verlangen sehr entgegen. Besonders kleidsam eine Art, die aus Spitze oder doppelseitig tragbarem leichtem Stoff •— Seide — um die Achseln wie ein Cape liegt, dann aber spitz oder rund geschnitten, den Eindruck eines flotten offenen Jäckchens hervorruft. Diese Form dürfte sich als schicke Ergänzung zu gemusterten Sommerkleidern sicherlich rasch grosser Vorliebe erfreuen, besonders aus glattem Material in der Hauptfarbe des gemusterten Kleides. Denn die gemusterten Stoffe bleiben, das ist schon sicher! Ihre fröhliche, lebendige Buntheit passt zu gut in das Sonnenbild heller Frühlings- und Sommertage, und in Verbindung mit der einfarbigen Hülle wirken sie eben besonders vornehm. Dass die Spitze ihre Auferstehung feiert, ist bekannt und wird freudig begrüsst. Spitzenkragen in allen nur erdenklichen Formen, sowohl die Farbe als das Material betreffend, werden ein Hauptschmuck der Kleider bilden, daneben natürlich Fichus, Passen — überall wird Spitze schmückend zu wirken suchen. Für den Uebergang wird man auch wieder „EX"-Enthaarungspii!ver Mantelkleider tragen, die zuerst noch mit Samt- und Plüschgarnituren versehen, diese dann durch Seide ersetzt erhalten. Ledergürtel sind dazu nach wie vor sehr beliebt. Die Form der Mäntel und Kleider bleibt gerad- Jinig, hüftenschlank bis zu den Knien, möglichst eng gehalten, dann sich verbreiternd, um das flotte Ausschreiten nicht zu hindern. Kasakkleider in neuer Eorm sind wieder grosse Mode. Typisch sind dabei die neuen Raglanärmel, meist nur dreiviertellang, oder der ganz lange, weite, bauschige Aermel, den beim Handgelenk ein Gummizug: abschliesst. So lässt sich aus dem manchmal unbequemen langen Aermel mit einem Griff ein kurzer hervorzaubern — ritsch-ratsch — das andere Bild ist da! Und die neuen Hüte? Viele Formen aus dem Gesicht gerückt! Vorsicht — das Gesicht soll dann darnach sein! Braucht es etwas Beschattung, sind Schutenhüte modern. Kappen, die sich Beduinenhute zum Vorbild wählten, aus mit Metallfäden durchzogenem Strohstoff, sind sehr fesch. Für festliche Gelegenheiten Toques aus Feder und Blumen, sonst auch aus Strohstoff, fein- oder grobmaschig, aus Cellophan oder auch Lackborten. Viel Hübsches, viel Neues drängt in die Sonne — jetzt heisst es abwarten, was sich bei diesem Wettrennen der Modenerscheinungen den ersten Platz erringt und wirklich grosse Mode wird. teste $cüMi*tg&~9flode~9Uwe Nicht die Zahl macht es bei einer Modeschau, um den Geist einer Saison zu verkörpern. Wenige, gut ausgewählte, sorgsam zusammengestellte Modelle geben oft ein viel eindringlicheres und für die Zuschauer weniger ermüdendes Bild. Dies war der Fall bei der kleinen Pressevorführung, die das Zürcher Maison Peter bei Eröffnung seines neuen Salons, Bahnhofstrasse 37, bot und die eine rasche Orientierung über das Gesamtbild der Frühjahrstoilette auch deshalb ermöglichte, weil einige führende Zürcher Modefirmen mitwirkten. Damit wurde jene von der Mode erstrebte Harmonie des ganzen Anzugs erzielt, die ebenso wichtig ist wie die neuesten Details des, Schnitts. Das Maison Peter, bekannt durch seine fertigen, wie nach Mass gearbeiteten Hutmodelle und seine geschmackvollen Kleider, befasst sich im neuen Salon nun weitgehend mit Massarbeit • von kleidsamen Toiletten. Diese zu zeigen, bot die Eröffnung einen dankbaren Anlass. Die echt weibliche Linie beherrscht die Mode, die vorwiegend in Einzelheiten, da aber in zahlreichen Abstufungen, ihre Erfindungsgabe betätigt. Und so erfreute jedes Modell vor allem durch die Interpretation des' Aermels wie der drapierten und mit aparten Halsumrahmungen arbeitenden Taille immer wieder die Anwesenden. Dazu gab es viel Knöpfe an wirklich geknöpften Kleidern und Jacken mit abstehenden Schössen, lose Jäckchen, die über alles geliebten Pelerinen in neuen Schnitten, schlanke, unten wenig ausfallende Röcke tagsüber. Und Abendkleider traten auf, lang, weit und reich. Dazu kamen Kontraste dunkler Garnituren in Gestalt von Knöpfen und Gürteln zu den hellen Stoffen. Und diese Kontraste setzten sich fort in den farblich kontrastierenden, apart geschnittenen, meist dunklen Schuhen der Firma Rivoli und in eleganten (Rasierpulver) für Damen und Herren. 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Endlich vergessen wir die kleidsamen, so feminin wirkenden Frisuren nicht, die in schönen, nach hinten fliessenden Linien aufgesteckte, wie freispielende Locken zeigten und ausgezeichnet mit der Linie der Hüte des Maison Peter zusammengingen. - er. Bas Reich det 9taus{cau i JUinigmg, von Jteisex, Jeppichen Persien, das geheimnisvolle Land, bereichert unsere Phantasie nicht nur mit tiefsinnigen Märchen und Sinnsprüchen, sondern gibt ihnen auch Gestaltung in der wundervollen Ornamentik seiner handgewobenen Teppiche. Die echten Perserteppiche bilden darum eine wertvolle Ergänzung des europäischen Hausrats, und jede Hausfrau setzt ihren Stolz darein, wenigstens einen solchen zu besitzen. Mit seinen leuchtenden Farben gibt er einem jeden Raum eine festliche Note, und wir sollten ihn im eigenen Interesse mit all der Sorgfalt pflegen, die ein so kostbares Stück beanspruchen darf. Mancher Orientale würde sich mit Recht über die Behandlung der Perser, die mit so viel Sachkenntnis und künstlerischem Verständnis geknüpft werden, entsetzen. Er selbst hat eine viel innigere Beziehung zu seinen Erzeugnissen und behandelt sie auch dementsprechend. Bei der Reinigung ist folgendes zu beobachten : Der Teppich soll nicht an der Stange hängend, sondern auf einer flachen Unterlage liegend, die Oberseite nach unten gekehrt, mit einem Rohrklopfer, der einen gepolsterten Ueberzug aufweist, geklopft werden. Nach dieser Art Reinigung wird der Teppich sorgfältig weggehoben, damit der am Boden angesammelte Staub nicht mit aufgenommen wird, und vorsichtig abgebürstet. Dies soll niemals gegen den Strich erfolgen, sondern mit dem Faden in schräger Richtung, von einer Kante zur andern, um eine Lockerung des Fadens zu vermeiden. Das Reinigen mittels Staubsauger und automatischen Bürsten ist möglichst' einzuschränken. Das Abreiben mit feuchten TeebMttern entzieht dem Teppich sehr viel Staub und macht seine Farben wieder leuchtend. Die Teppiche sind jedes Frühjahr und jeden Herbst genau auf Schabenlöcher oder andere Defekte zu untersuchen. Diese werden gut sichtbar, wenn das betreffende Stück gegen eine Lichtquelle wie Fenster, oder Lampe, gehoben wird. Es äst ratsam, die Teppiche zwecks gründlicher Reinigung und zur Vornahme notwendiger Reparaturen von Zeit zu Zeit einer Teppichreinigungsanstalt zu übergeben. Eine günstige Gelegenheit, seinem Teppich die frühere Leuchtkraft der Farben zurückzugeben, bietet sich im Winter, wo er, die Oberseite auf dem Schnee liegend, geklopft und alsdann darüber hinweggezogen wird. Ein auf diese Weise gereinigter Teppich sieht nachher wie neu aus. Das Ausklopfen auf reinem, feuchten Rasen ist ebenfalls zu 1 empfehlen. Im Orient werden, so unglaublich PERSERl ECHTU IMITAT Wühre15, Zürich 1 Nächste Parkierung: Storchenplatz WIRKT 11.111 CHE IBett-Vorlagen Divan-Decken iedl ZÜRiCM I «NSTR.51 chreibe uns/ wohin Deine Reise' geht und wir schicken Dir was Du brauchst, um Dich zurecht- 1 ALLWÄG BERN es klingen mag, die Teppiche zum, Waschen sogar in Bäche gehängt. Allerdings ist bei dieser Prozedur Voraussetzung, dass es wirklich echte Stücke sind, die dabei keine Farbe verlieren. Orientteppiche sollten- nie mit hartep Stiefelabsätzen betreten und auch schwere 'Möbel mit kantigen Füssen nicht direkt darauf gestellt, sondern mit Gummischonern versehen werden. Stellen des Tep- ,pichs, die bereits brüchig sind, was bei alten, kostbaren Stücken oftmals der Fall ist, können durch Ueberlegen weniger wertvoller Schutzdecken geschont werden. Bei festlichen Anlässen werden diese einfach weggehoben. Bei Befolgung dieser wenigen Ratschläge werden Sie sich immer wieder an Ihren Perserteppichen erfreuen und ihnen so ein langes Leben sichern können. Bg. rdreiwig Jahre (Aus der «Automobil-Revue» 1906.) Verkehrsrechtliche Forderungen. Anlässlich des Eröffnungsbankettes der zweiten Schweiz. Automobil-Ausstellung in Genf hielt Herr Bundespräsident Forrer eine Rede, in der er auf allgemeine fragen des Verkehrsrechtes zu sprechen kam. Der als Autorität auf diesem Gebiete bekannte damalige Bundespräsident führte aus: «Als sich vor einigen Jahren auch bei uns das Bedürfnis geltend machte, staatliche Regeln über Automobil- und Veloverkehr aufzustellen, fand man, dass dem Bund die Zuständigkeit zu solchen Normen fehle, wenigstens auf dem Gebiete der Polizei. Deshalb nahm man Zuflucht zu einem Konkordat. Die bedeutende Entwicklung der neuen Verkehrsmittel schreiten unaufhaltsam vorwärts, sie empfinden die .Mangelhaftigkeit der staatlichen Regelung als eine lästige Fessel. Automobil und Velo entbehren der Möglichkeit, sich mit der öffentlichen Meinung eines grösseren Gebietes in entscheidender Weise auseinanderzusetzen. Diesen grossen Mangel empfindet man überall, im Volke einerseits, und bei den Velo- und Automobilfahrern anderseits, und darunter leidet auch eine Industrie, die doch dem technisch erfindenden Sinn des Volkes wie auf den Leib zugeschnitten erscheint; ist doch in manchen Landesgegenden jeder zweite Einwohner ein geborener Mechaniker. Wie kommen wir aus dieser Verlegenheit heraus? Dadurch, dass wir die Angelegenheit bundesrechtlich ordnen. Und in der Tat: Wenn es ein Rechtsgebiet «ibt, wo einheitliche Norm vonnöten ist, so dürfte es dasjenige des Verkehrsrechtes sein. Im Nu ist ein Kanton durchfahren, am gleichen Tage durchquert das Automobil 10 Kantone. Ist es nicht geradezu Widersinn, dass, wenn ich von Ragaz nach Maienfeld radle, meine Fahrt zweierlei Normen unterworfen wird, während wie Ragaz so auch Maienfeld Schweizerboden ist? Ja, ich gehe noch weiter: Baldige internationale Regelung ist geboten, wenigstens in gewisser Beziehung. Internationales Recht ist aber nur dann möglich, wenn eich die Länder des gesamten Rechtsgebietes für alle ihre Glieder und Gebietsteile dem internationalen Rechte unterwerfen, Also wagen wir deri Schritt: Er ist nötig und ein Fortschritt. Von heute an sei unsere Parole: Bundesrechtliche Regelung des Verkehrs mit Velo, Motorvelo und Automobil.» (Wenn man eich die Tatsache vor Augen hält, wie vieler Jahre es noch bedurfte, bis diese Forderung in Wirklichkeit umgewandelt werden konnte, mues »an den weitschauenden Blick der damaligen Männer bewundern. Die Red.) Die Zürcher Stadtväter und das Automobil. «Eine allezeit kampfbereite Zürcher Partei rückte nun auch einmal dem «Volksfeind Automobil» zu Leibe und interpellierte in der letztem Sitzung des Zürcher Grossen Stadtrates, «ob es zulässig sei, dass Automobilfabriken zu ihren Probefahrten die öffentlichen Strassen ihrer Umgebung in einer Weise benützen, die für das Publikum eine stete Gefahr bildet, und'ob der Stadtrat nicht-hierauf bezügliche Massregeln zum Schütze des Publikums zu ergreifen gedenke». Der Parteimann M... wurde ins Treffen geschickt, das ausging wie das Hornbergerschiessen.. Da hatten nämlich einige staatserhaltende Bürger in einer etwas schwierig zu begehenden Strasse hie und da ein Automobil kursieren sehen, das da Uebungen abhielt, die leicht W&5 Das Trachtenmädchen, das hier steht, Zeigt Emmentaler Qualität. Es sind Im ganzen Schweizerland Aussteuern W & S bekannt. WAS Leinen für Aussteuern sind In Detallqeschäften erhältlich Fabrikanten: Worb * Scheltlin A. 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