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E_1935_Zeitung_Nr.018

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Was man trägt:

Was man trägt: Hauskleid aus blassblauem Seiden-Ottoman. mit Straasknöpfen, für Kind, Kegel und Hund gefährlich -werden konnten, ergo weg damit, zum mindesten gesetzliche Bestimmung einer Probelehrzeit, damit jedes Lebewesen dieser Gegend in dem sicheren Port der Häuser verbleibe, wenn das Ungetüm, ein kleines Einsitzerwägelchen, sich zeige. Der Stadtrat fasste seine Antwort kurz dahin zusammen, cdass die Polizei in allen erheblich begangenen Strassen die Probefahrten untersagt habe und damit fortzufahren beabsichtige; im übrigen geben die gesetzlichen Vorschriften den Behörden die nötige Handhabe zu den erforderlichen Hassnahmen. Schon 1905 sei gegen den betreffenden Fabrikinhaber -vorgegangen worden; eeit längerer Zeit seien übrigen« woder weitere Probefahrten veranstaltet worden, noch neue Reklamationen eingegangen, worauf sich der Herr Interpellant befriedigt erklärte.» !XawceH-Sp%echsaal Frag« 973. Die Route d'ete des Alpes. Können Sie mir eingehendere Auskünfte über die Route d'ete des Alpes geben? Ich habe schon oft von dieser Strasse reden gehört, ohne aber recht zu wissen, worum es sich eigentlich handelt. Ich möchte vor allem etwas über die Entstehung und den Zustand dieser berühmten Strasse vernehmen. Auch interessiert mich zu wissen, was für Orte, Landschaften und Pässe sie berührt. E. W. in T. Antwort: Am 4. Juli 1911 wurde die Route des Alpes für den Autoverkehr eröffnet; sie war für die damalige Zeit zweifelsohne eine revolutionierende Tat auf dem Gebiete der Touristik und schuf die erste durchgehende Verbindung durch die französischen Alpen vom Genfersee bis nach Nizza. Sie führt durch die Savoyischen, Grafischen und Cottischen Alpen sowie durch die Seealpen und erschloss dae Gebiet für die internationale Autotouristik. Die Bahnverwaltung nahm sich sofort dieser neuen Möglichkeiten an und richtete im Laufe der Jahre einen intensiven Straßenverkehr mit grossen Autobussen auf der Route des Alpes sowie auf fast allen Nebenstrecken ein; so wurden in diesem Gebiet Schiene und Strasse nicht zu erbitterten Konkurrenten, sondern zu gegenseitigen Förderern und Zubringern. Da in den französischen Alpen fast keine Bahnlinien bestehen — eine Querverbindung nach Italien gibt es nur in der Mont-Cenis-Linie und in jener längs deT Küste —, trifft man in diesen Gebieten wie in keinem anderen Land auf einen grosszügigen Autocar-Verkehr. Selbstverständlich ist dieser dichte Autoverkehr «uf der Route des Alpes und ihren Varianten nur für jene Touristen von Vorteil, welche nicht im eigenen "Wagen reisen. Für den Autotouristen ist der dichte Autobusverkehr mit allen seinen üblen Folgen — Ausweicheschwierigkeiten, grosse Staubentwicklung, übennässig ausgefahrene Stressen, restloses Zerstören der Bergeinsamkeit — natürlich nur ein Nachteil. Au« diesem Grund wird der Fahrer, der eich nur an die «Route des Alpes» hält, gar manche Enttäuschung — besonders hinsichtlich des Strassenzustandes — erleben. Abgesehen von diesen mehr verkehrEtechnisehen Angelegenheiten ist die Route des Alpes landschaftlich natürlich ganz überragend. Im nördlichsten Teil führt sie durch die Savoyischen Alpen, wotiei in sehr leichter Fahrt der Col des Gets und der Col de Chätillon überquert werden. Nach Sallanches tritt man in den Bann des Mont Blanc. Auch wenn man nicht den lohnenden kurzen Abstecher nach Chamonix unternimmt, geniesst man während des Aufstieges auf den Col de Megeve eine gute Aussicht auf diesen -prächtigen Berg mit seiner weithin glitzernden Eishaube. Vom Col de Megeve geht es hinunter in das hübsche Arly-Tal, in dem man zwischen Flumet und Albertville durch die Gorges de l'Arly fährt. Bei Albertville erreicht man das breite Isere-Tal, das man jedoch nach etwa 20 km wieder verlässt, indem man das ebenfalls sehr schöne Are-Tal bis St-Michel-de-Maurienne bergauf fährt. In St-Michel-de-Maurienne beginnt der Aufstieg auf den 2645 m hohen Col du Galibier, dem ein Abstecher auf den Col du Lautaret, 2075 m, folgt. Dann geht es hinunter in langer Talfahrt nach Brianoon, diesem Hauptort für die Befahrung der AUTOMOBIL-REVUE 1935 - 18 Was am Automobil noch fehl» Von links oben nach rechte unten: Die Bar an Stelle des Gepäckraumes. Ausziehbares Dach mit Rückwand, als improvisiertes Tanzparkett verwendbar. Der Aussenbordmotor am Auto, der automatisch in Funktion tritt, wenn der Motor streikt. Der ausziehbare Spiegel, zur Kontrolle der Stadtlampen. Cottischen Alpen. In Briancon beginnt der Aufstieg auf den Col d'Izoard, dessen «Casse Deserte» höchst interessant iet. Nach der Ueberquerung des Col d'Izoard fährt man durch das berühmt schöne Guil-Tal mit der Combe de Queyras nach Guillestre. Der nächste grössere Ort, den man erreicht, ist Barcelonnette. Die Autocars der Route des Alpes fahren teilweise über den Col de la Viste und Col de Vars, teilweise auf der Talstrasse über Embrun durch das Durance- und das Ubaye-Tal. Wählt man die letztere Strecke, so kann man ohne grossen Zeitverlust zwischen Savines und Ubaye über den Col Pontis, 1300 m, fahren. Von Barcelonnette führt die Route des Alpes über den Col d'Allos mit seinen schönen Fernsichten auf die Provensalischen Alpen in das oberste Verdon-Tal, durch das man sehr rasch weiterkommt. Nach einer Talfahrt von etwa 20 km verlässt man das Verdon-Tal jedoch wieder, um über den Sattel von Colle St-Michel in das Var- Tal zu gelangen. Durch dieses Tal führt eine hervorragend schöne Straese über Puget-Theniers nach Nizza. JCteiue Tlaüzm II. SEVA-Lotterie. Durch den ausserordentlichen Erfolg der I. SEVA-Lotterie vom Jahre 1934 ermuntert, wird 1935 die gleiche Lotterie zum zweiten Male in noch grösserer und besserer Aufmachung durchgeführt. Ihr Zweck ist wiederum rein gemeinnütziger Natur. Der Reingewinn dient der Arbeitsbeschaffung aller Art, der Förderung des Fremdenverkehrs, dem Naturschutz und ähnlichen Zwecken. Die Lossumme beträgt 5 Millionen Franken. Es werden 250.000 Lose ä 20 Franken ausgegeben, und gewinnen werden insgesamt 25.025 Lose. Der Gesamtwert der Treffer erreicht die Höhe von 2.750.000 Franken, alo 55% der Lossumme. Alle Treffer eind Bartreffer. Der erste Treffer beträgt 250.000 Franken, der zweite 150.000 Franken, der dritte 100.000 Franken; ferner gibt es je einen Preis von 70.000, 50.000, 40.000 und 30.000 Franken; ferner 3 Preise für 20.000, 15 Preise für 10.000, 25 Preise für 2000, 75 Preise für 1000, 150 für 500, 2250 für 200, 5000 für 100 und 17.500 für 40 Franken. Die Ziehung wird wiederum öffentlich durchgeführt werden. Seva-Lose sind beim Lotterie-Bureau in Bern, sowie bei den bernischen Banken zu erhalten. Zürcher-Wochenprogramm Stadtth6at6r Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abenl 5. März Bunft Fastnachtskühn«. ML abenl fi. Harz Halka (A-Ab. 13). Do. abtut 7. Min 1% TJnr: Boris Gedunow. Fr. abenl I. Man Hall» (A-Ab. 13). Sa. abenl I. März Der Jim* Herr Ben*, Erstaufführung, Operette v. Leo Fall. SB.iaclw.10.iarz Halka U. abenl 10. März Dt« Fledermaus, Operette von Strauss. Schauspielhaus **»**» ** u S^s?» n - r tag nachm. 3J4 Uhr. Dl abtni 5. Min Professor Mannheim. Mi. abeil S. Man Ich hak's getan, Schauspiel von Martin Glaeser. Do. abenl 7. März Fastnachts-Premiere: Der BSr, Lustspiel von A. Tschechow; Die Spieler, Komödie von X. Gogol; Der Heiratsantrag, Lustspiel von A. Tschechow. Fr. abtut 8. März Ich hab's getan, Schauspiel von Martin Glaeser. Sa. abenl I. März Der BSr, Lustspiel von A. Tschechow; Die Spieler, Komödie ron N. Gogol; Der Heiratsantrag, Lustspiel von A. Tschechow. SB. Itaehm. 10. März 3K Uhr: Professor Mannheim. So. abenl 10, März Der Blr, Lustspiel von A. Tschechow, Die Spieler, Komödie von N. Gogol; Der Heiratsantrag, Lustspiel von A. Tschechow. Apollotheater Cafe-Rest Stauffacherstrasse 41. Das Cafehaus mit den bescheidenen Preisen» Rendez-vons vor und nach dem Kino» Cinema Apollo «Dick und Dof, die beiden WOsiensSbne», Lustspiel; prolongiert. Bar a. Beirevueplatz Charles Berthoud and Ms Internaiionaf-Club Orchestra Saseha-Skalsky. abaret Slampfenbaehplatz Attraktionen. Pension Seequal RfSSB"" •• Bekanntes Familienhaus geg. d. Theater am See. Massige Preise bei bester Verpflegung. Tanzinstifut Anltra Faikenschtoss, i ctiitinsmui Mimra SMfe| dstrisst 4. Tel. 26.748. Frau A. Hawetska. Tango-Club jeden Mittwoch 20 Ohr. Tanz-Abende: Sa ras tat o. Sonntag 20 Uhr. Tanfcvorfnbruntren Wiener-Cafe Bristol Peiikanstrasse Das musikfreie Grosscafe mit seinen vielen Zeitungen. Parking: Annag.-Pelikanstrasse. Kistler-Bigler, Mitglied des A.C. S. Diitrestaurant A. Gleich, vegetarisch-alkoholfrei, Holbeinstrasse 25- Ecke Seefeldsirasse 19. — Telephon 23.185. Wolf Llmmatquai 132, b. Central F. Winisdörfer Erstklassige Menüs 1.70. Kuchenspezialitäten. Orchester Schorbert u. seine Solisten Roter Ochsen Parkplatz — Butterküche. Propr. H. Broder-Huwvler. Rest. Wetterwarte Zähringerstrasse Farn. Sigrist. Teleph. 24.356. Spezial-Sternbräu, hell und dunkel. Gepflegte Weine, Küche erstklassig. Bescheidene Preise. Restaurant Urania uraniastr. 9 Die beliebte Unterhaltungsstätte. Konzert und Variete. Anerkannt gute Küche. Zeughauskeller am Eine Sehenswürdigkeit. Küche und Keller berühmt. Familie Biedermann-Sutter. zum Apere Ins Bistro *ut «ssen Im Restaurant zur Unterhaltung Ins Oancing zum Abschluss in die Mascott«-Bai altes Im neueröffneten ThMfersfr. 10 Telephon 45.154 Tramhalt: Bellevue Nr. 3. 4 u.1O Der tote Punkt in der Küche! Welche Hausfrau hätte ihn nicht schon gefürchtet, diesen toten Punkt in ihrer Kochkunst! Immer dieselbe Monotonie des Speisezettels: Sonntags Kalbsbraten, Montags Auflauf, Dienstags ... und so fort, bis das verfügbare Repertoire zu Ende ist und zum xten Male wiederholt werden muss. Warum nicht einmal etwas Neues; es gibt doch unzählige Kochbücher? Indessen, gestehen wir es uns ein : Unsere Kochbücher enthalten letzten Endes nichts weiter als Varianten aller derjenigen Gerichte, die längst auf unserem Speisezettel stehen. Ja, wenn man einmal fremde Länder bereisen und die Kochkunst anderer Völker belauschen könnte. Das wäre Neuland ! Dazu bedarf es aber heute gar keiner Reise mehr. Sie haben bloss in der nächsten Buchhandlung das ausgezeichnet verfasste Buch 373 Kochrezepte aus 26 Ländern von Ulla Deeley zu verlangen. Sie finden darin so viele, vollkommen neuartige Nationalgerichte und Spezialitäten der verschiedensten Völker unserer Erde, dass in Zukunft Ihr werk- und sonntäglicher Tisch zum El Dorado kulinarischer Genüsse werden kann, ohne Mehraufwand an Material und Zeit. Diese wertvolle Buchneuheit ist erschienen zum Preise von Fr. 3.80 im Verlag HALLWAG BERN

8 - 1935 Aus dem bundesratlichen Bericht über die Alpenstrasseninitiative. Fortsetzung von Seite 7. facbmänner gelangt dann zu einer Zusammenstellung von Ausgaben im Gesamtbetrage von 96.000.000 Franken, wobei aber keinerlei Neuänlagen eingerechnet und auch nicht alle Bergstrassen berücksichtigt wurden, die von anderer Seite in den Vordergrund gestellt werden. Die vorgenannte Gesamtbausumme beruht auf rohen Schätzungen und möchte auch nur in diesem Sinne verstanden sein. Das Oberbauinspektorat ist auf Grund der gepflogenen Rücksprachen der Ansicht, dase eine Bausumme von etwa 10 bis 12 Millionen Franken, wie wir sie bereits in unserer Botschaft vom 9. Oktober 1934 über Arbeitsbeschaffung erwähnt haben, jährlich auf den verschiedenen Alpenstraseen zum grossen Nutzen des Verkehrs aufgewendet •werden könnte, aber jedenfalls das Maximum deseen darstellt, was in einem Jahresprogramm praktisch durchführbar ist. Unter Berücksichtigung der Beiträge äer Kantone entspräche dies- einer jährlichen Aufwendung des Bundes von etwa 6—7 Millionen Franken. Zuverlässiger« Anhaltspunkte über den möglichen Umfang der Jahresprogramme werden nach Ablauf des ersten Baujahres gewonnen •werden können. Es wurde nun versucht, die von den Strassenfachmännern angeführten Strassenzüge den in Aussicht zu nehmenden Bausummen entsprechend in Bauetappen einzugliedern. Die Vollendung des tanzen Programmea, unter Hinzurechnung zweier neuer Paßstrassen. — was die Gesamtkoetensumma Ton 96 auf etwa 120 Millionen Franken erhöht — wäre dann vielleicht im Zeitraum von zehn Jahren möglich. Ein solches Vorgehen brächte nun aber folgende schwerwiegende Nachteile mit sich: Bei einer zeitlichen Einreihung aller in Betracht kommenden Bauten in ein Arbeitsprogramm für zehn Jahrp würden wohl auf den für später vorgemerkten Strassen keine Verbesserungen mehr durchgeführt und auch der Unterhalt könnte leiden. Ausserdem würden eich die lokalen Behörden mit der vorgeschriebenen langen Wartezeit schwerlich zufrieden geben. Eine von der Bundesbehörde vorgeschriebene Konzentrierung der Arbeiten aber müsste, auch wenn ein solches Vorgehen unvermeidlich wäre, zu viel mehr Reklamationen Anlass geben, als wenn die kantonalen Behörden solche Anordnungen nach. Massgabe ihrer Bereitschaft treffen können. Eine einlässliche Regelung des Arbeitsprogrammes in die unübersehbare Zukunft scheint demnach für unsere Alpenstrassen nicht das Richtige zu sein. Viel besser dürfte eine an die Verhältnisse anpassungsfähige Unterstützung der Kantone sich bewähren, wobei die Organe des Bundes für eine einheitliche Durchführung der -vieWeTzweigten Aufgabe und für die richtige Anwendung der verfügbaten Mittel sorgen. Eine jährliche Aufwendung des Bundes von höchstens 7 Millionen Franken genügt, zusammen mit den Beiträgen der Kantone, dem jährlichen Baubedürfnisse und reicht für eine Subventionierung der Bauten im Verhältnisse von zwei Dritteln der voraussichtlich erwachsenden Baukosten aus. Die Kantone, welche ihre Vorschläge dem Bundesrate, einzureichen hätten, können in der^gegenwärtigen Zeit ebenso wenig wie die Bundesorgane auf eine Reihe von Jahren hinaus ihre Massnahmen und Ausführungen festlegen. Es ist demnach angezeigt, nur Bauprogramme zu verlangen für das nächstfolgende Jahr, die sich allerdings in die für später in Aussicht zu nehmenden und generell zu umschreibenden Arbeiten zweckmässig einordnen müssen. Damit fallen die noch nicht abgeklärten Arbeiten vorerst weg und eine Berücksichtigung der Mehrzahl der von den Kantonen aufgestellten Vorschläge dürfte jeweilen möglich werden. Der Bundesrat würde dann das endgültige Programm im Rahmen der verfügbaren Mittel aufstellen, wobei auf eine möglichst ununterbrochene Durchführung des Ausbaues der wichtigsten Strassenstrecken Bedacht zu nehmen wäre. Bei Strassen von annähernd genügender Breite ^empfiehlt es sich, den Einbau eines staubfreien Belages eventuell ohne Aenderung des Strassenkörpers zu subventionieren, wenn dadurch der Abbruch und Neubau teurer Kunstbauten erspart, bzw. auf spätere Zeiten verschoben werden kann. Für die notwendigen Umbauten empfiehlt es sich, deren Ausdehnung auf wenigstens einen Kilometer -Länge vorzuschreiben, auf dass örtliche Flickarbeiten die aufzuwendenden Beträge und die Zeit der Aufsichteorgane nicht zu sehr in Anspruch nehmen und die Verbesserung ausnahmslos auch für den Verkehr einen fühlbaren Wert darstellt. Es fragt sich nun, ob neben dem Umbau unserer Alpenstrassen auch ganz neue Passübergänge und neu« Durchgangsstrassen im Berggebiete ins Werk gesetzt und in gleicher Weise unterstützt werden sollen. Wie erwähnt, liegen Projekte vor für eine Wallenseestrasse und eine linksufrige Vierwaltstätterseestrasse; für die Sustenstrasse ist schön vor Jahren ein ausführliches Projekt dem Bundesrate vorgelegt worden. Dieser hohe Passübergang wird neuerdings von bernischen Interessentenkreisen wieder besonders angestrebt. Ausser diesen drei vorgenannten Projekten für Neuanlagen ist die Pragel- und Wäggitalstrasse zu nennen, für welche seinerzeit auch schon Vorlagen ausgearbeitet und zur Subventionierung angemeldet worden sind; endlich eine Sanetsch- oder eine Rawilstrasse. Es fehlt also an Vorschlägen nicht. Die Initiative erwähnt, wie schon oben bemerkt, diese Neubauten in keiner Weise, was aber nicht ausschlicsst, dass auf dem Wege des von uns vorgeschlagenen Bundesbeschlusses auch die Ermöglichung von Neubauten ins Auge gefasst werden soll. Es zeigt sich demnach die Notwendigkeit, alle Begehren betreffend Strassenbauten gleichzeitig zu untersuchen und im Rahmen der Möglichkeit das Notwendige in Jahresprogrammen zusammenzustellen. Wir denken, dass es möglich sein wird, mit den Umbauten gleichzeitig eine, vielleicht zwei neue Strassen anzulegen, sofern die Mittel in der. vorerwähnten Weise fliessen. Der Bundesrat wird nach Ablauf des ersten Baujahres in der Lage sein, zu beurteilen, wie weit er in Hinsicht auf diese Neubauten gehen kann. Die Forderung eines einheitlichen, in geraumer Zeit zu Nutzen führenden Ausbaues unserer Alpenstrassen bedingt nicht nur eine Regelung der Bauausführung durch die Organe des Bundes, sondern auch eine Ausrichtung der Beiträge auf Grund von ausführlichen Abrechnungen, wie dies beispielsweise bei der Subventionierung von Wasserbauten, ferner bei der Unterstützung von Strassenbauten auf Grund des Art. 23 der Bundesverfassung, üblich ist, Hinsichtlich der Berechnung des Bundesbeitrages ist noch folgendes festzuhalten: Eine Anrechnung der Ausgaben des Kantons zugunsten der ordentlichen Verteilung des Benzinzollviertels ist für alle Strassenbauten schon eine beschlossene Sache und erstreckt sich somit auch auf die für den Umbau der Alpenstrassen verwendeten Mittel, so dass schliesslich der Anteil des Bundes an den Baukosten etwa 70 bis 72% ausmachen wird. Hierin ist das auf konstante Verhältniszahlen (Strassenlängen) entfallende Treffnis des Benzinzolles nicht berücksichtigt. Der genaue Betrag der prozentuellen Erhöhung des Alpenstrassenbeitrages durch die Subvention aus dem Benzinzollviertel ist abhängig einerseits von den künftigen Ausgaben der Kantone für ihr Strassenwesen, anderseits vom Ertrag des Benzinzolles. Die in den vorliegenden Gesamtprozentsätzen nicht eingerechneten ausserordentlichen Zuschläge gemäss Bundesbesohlues von 21. September 1928, Art. 3, letzter Absatz, würden bei grosszügigen Arbeiten diese Ergebnisse nur wenig ändern. Die Kantone können dann wohl in ihrem Interesse liegenden Strassenbauten in angemessener Reihenfolge zur Ausführung, anmelden, so dass die Zahlungen mit den Leistungen einigermassen Schritt zu halten vermögen^ Gestützt auf obige Erwägungen kommt daher der Bundesrat dazu, dem Parlament den Entwurf zu zwei Bundesbeschlüssen zur Genehmigung zu unterbreiten. Der erste betrifft "die 'Alpenstrasseninitiative, welche dem Volk und den Ständen mit dem Antrag auf Verwerfung zur Abstimmung unterbreitet werden soll. Der zweite enthält den Gegenvorschlag, wie er in -N-r. 17 der «A.-R.» bereits bekanntgegeben worden ist T. C.S. Die Leiter der Geschäftsstellen des T. C. S. versammeln sich in Ölten. Die Leiter der Geschäftsstellen haben sich Dienstag, den 26. Februar, unter dem Vorsitz von Herrn Professor Dr. Delaquis, Direktor des Clubs, in Ölten versammelt. Diese Sitzung mit äusserst reichhaltiger Tagesordnung währte vom. frühen Nachmittag bis zum Abend und wurde mit der Sicherheit geleitet, die dem ehemaligen Chef der Polizei-Abteilung des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes eigen ist. Die Ergebnisse werden sich nicht nur innerhalb dieser grossen Touristen-Vereinigung, sondern auch im ganzen Land fühlbar machen. Die Richtlinien, die den Leitern der Geschäftsstellen gegeben wurden, zeugten von Weitsichtigkeit und grossein Verständnis für die allgemeine Lage. Auf dem Gebiete der Touristik wurde als eine der wichtigsten Fragen, die des «Strassenäuskunfts-Dienstes» besprochen, der eine kleine Landkarte der Schweiz herausgibt, auf weicher der Zustand der einzelnen Strassen ersichtlich ist und die von 60 Tageszeitungen veröffentlicht wird. Dieses • kleine Meisterwerk der Drucktechnik, dessentwegen der T. O. S. schon viel beglückwünscht wurde, gibt infolge seiner Uebersichtlichkeit genaueste Auskünfte. Diesem Beitrag zur Förderung des Tourismus werden weitere Bemühungen folgen, deren Einzelheiten augenblicklich noch festgelegt werden und die — wir sind dessen sicher — bei denuStrassenbenützern viel Anklang finden werden». Um den Fremdenverkehr unseres Landes zu fördern, wird der T. C. S. die Verteilung der gedruckten Reiserouten, besonders steigern. Auf dem Gebiete des Zollwesens wurden die Massnahmen besprochen, die die österreichische Regierung zweck Kontingentierung des Automobil-, Importes ergriffen hat, Massnahmen, unter denen insbesonders die Ostschweiz zu leiden hat. Die betreffenden Zollsätze haben nämlich bei der Ausstellung von Zolldokumenten eine äusserst unangenehme Auswirkung auf die Höhe der zu garantierenden Zollgebühren. Nicht nur die österreichischen Triptyks werden davon betroffen, sondern auch die Grenzpassierscheinhefte, die für alle Länder gültig sind. Die Versicherungsprämie, die für dieses letztere Dokument erhoben wird, ist nämlich nach dem Zollsatz des Landes zu berechnen, das den ^höchsten Zoll erhebt. Augenblicklich ist dies Oesterreich. Von nun an werden die Automobilisten auf diese Tatsache aufmerksam gemacht werden, und falls sie nicht ausdrücklich erklären, durch Oesterreich fahren zu wollen, wird das Grenzpassierscheinheft für dieses Land «ungültig» erklärt werden, so dass überflüssige Kosten erspart werden. Zu Ende der Sitzung berührte der Vorsitzende einige verwaltungstechnische Fragen betr. die Organisation des General-Sekretariats, um den Wünschen der Mitglieder noch rascher entsprechen und alles Erforderliche zu den günstigsten Bedingungen bieten zu können. SEKTION BERN. Vorstand und Vergnügungskomitee der Sektion hatten die Clubmitglieder auf letzten Samstag zur traditionellen Jahresfeier in den Kursaal Schänzli in Bern eingeladen. Wenn auch der unerwartete, erneute Schneefall den Zuzug aus den Ortsgruppen etwas einzuschränken vermochte und die verschiedenen andern festlichen Veranstaltungen in der Bundesstadt den einen und andern abhielten, so versammelte sich dennoch in den festlich dekorierten Räumen des Sohänzli eine grosse Schar treuer T. C. S.-Anhänger. Gegen 700 Personen, angefangen mit dem Nesthäkchen der Rennfahrergilde, der kleinen Heidy Güdel, bis zum ehemaligen Polizeigewaltigen der Eidgenossenschaft, Herrn Prof. Delaquis, dem derzeitigen Direktor des Schweizerischen Touring-Clubs und dem Generalsekretär Quinclet, verlebten unter kundiger Führung durch Vergnügungsminister Wäckerlin einen bunten, fröhlichen Abend. Der Präsident der Sektion, Fürsprech Baumgartner, eröffnete in einer launigen Ansprache die Zusammenkunft. Sein Rat, für einige Stunden die Alltagssorgen zu vergessen, fand nicht nur willige Ohren, sondern wurde bis in die frühen Morgenstunden getreulich befolgt. Nicht Zwang und Etikette, sondern herzliche Fröhlichkeit beherrschte diesen für alle Anwesenden zum genussreichen Erlebnis und lieben Erinnerung gewordenen Abend. Das Vergnügungskomitee hatte aber auch sein Möglichstes getan, um die Nacht vom 2. auf den 3. März a. c. im Fluge vergehen zu machen. Alt und jung unterhielt sich vortrefflich. Im Konzertsaal sorgte eine schneidige Kapelle für regen Betrieb. Alte und neue Tanzweisen lösten sich in rascher Reihenfolge ab, während im Kuppelsaal ein Jazzorchester vornehmlich die Jugend zu be- AUTOMÖBIL-REVUE geistern vermochte. Gediegene Dekoration, nicht mit Berner-, sondern mit wirklichen Orangen behangene Bäumchen, deren Ernte in früher Morgenstunde sich zunehmender Beliebtheit erfreute, zusammen mit einer Reihe unterhaltender Darbietungen liess rasch die nötige Feststimmung aufkommen. Als jugendliche Tänzerin eröffnete Marietta Caohenne das Unterhaltungsprogramm, deren straffe Technik und leichte Anmut besonders erfreuten. Bissiges Getute vor den einzelnen Nummern Jiess jeweils die Gwundrigen im Konzertsaal und auf der Galerie zusammenströmen. Unter dem Zeichen der T. C. S.-Signatur, die sich vom Bühnenhintergrund leuchtend abhob, präsentierte die T. C. S.-Jugend einen Girltanz. Ein ansprechendes und gerade heute leicht anzuwendendes Potpourri: «Mir isch das glich» des Zürcher Komikers Weltner und später auch sein Auftreten als musizierender Clown fanden begeisterten Beifall. Eine besondere Note trugen die Tierplastiken des zur Zeit im Korso gastierenden Herrn Colta. Die von ihm gezeigten HundedTessuren weisen einen bis anhin kaum, überbotenen Qualitälsgrad auf und lösten denn auch berechtigtes Staunen aus. Frl. Niederberger vom Ballett des Berner Stadttheaters erfreute wie immer durch ihre äusserst graziösen und auch kostümlich sehr interessanten Tänze. Als Vertreter des Gesellschaftstanzes führten Herr und Frau Sdhürch, Tanzlehrer, einen Valse fantaisie und die neueste Tanzschöpfung, die uns allerdings nur für Professionals bestimmt zu sein, scheint, vor. Kurz vor und nach Mitternacht hatte all das Geschaute, Gehörte und Getanzte da und dort leibliche Bedürfnisse geweckt. Erst tropfen- und bald scharenweise strömten die Hungrigen dem kalten Büfett zu. Aus unergründlichen Hinterräumen erschienen immer neue herrliche Platten, eine köstlicher als die andere, und unentwegt füllte der Sohänzlivater die hingehaltenen leeren Teller. Als bester Beleg für die Qualität dieses Büfetts zeugten rundum die zufriedenen Gesichter. In einem Wort, der Wunsch des Präsideriten, ein jeder möchte auf dem Heimwege still oder leise denken: Am T. C. S.-Anlass isch'» chaihe lustig gsi! ist restlos in Erfüllung gegangen. Wy. Autosektion Waldstätte. Der Vorstand beehrt sich. Sie auf Sonntag, den 31. März 1935, nachmittags 15 Uhr, ins Hotel «Mö-' nopol-MetropoI», I/uzern, zur Generalversammlung einzuladen. Traktanden: 1. Protokoll der Generalversammlung vom 15. April 1934. 2. Jahresbericht des Präsidenten. 3. Abnahme der Jahresrechnung. 4 Bericht über das Office und Sekretariat. 5. Bud r get für 1935. 6. Beschlussfassung über den Sektionsbeitrag 1936. 7. Ersatzwahl in den Vorstand. 8. Programm für 1935/1936. 9. Verschiedenes. Laut § 15 der Statuten müssen Anträge, die an der GeneralversammlTiag zur Behandlung kommen sollen, dem Vorstand mindestens drei Wochen vor der Abhaltung derselben, also vor dem 10. März 1935, schriftlich eingereicht werden. Der Vorstand. A.C.S. SEKTION AARGAU. Unsere Sektion hat ein, neues Touristikbre'tt geschaffen, auf welchem die grosse A.C.S.-Karte der Schweiz aufgeklebt ist. Im weitern trägt das Brett in drei verschiedenen Haltern das allwöchentlich erscheinende Touristik-, bulletin, dann die monatlich zur Ausgabe gelangende Strassenzustandskarte und Propagandamaterial bestehend aus Broschüren und Anmeldekarten. Das Brett, wovon ein erstes Exemplar zurzeit im Bureau der kant. Motorfahrzeugkontrolle in Aarau angebracht ist und dort besichtigt werden kann, !fektjeinß.sehr hübsche .und gefällige Aufmachung. \m(. Es eignet sich vorzüglich für Aufenthaltsund Empfangsräume in Hotels, Restaurants, Garagen, Banken und einschlägigen Bureaux (Ver-| Sicherungen, Reisebureaux etc.); Das Brett wird, an Interessenten vollständig kostenlos abgegeben. Üeberdies wird den Inhabern freigestellt, in einem der Halter auch eigenes Prospektmaterial dem Publikum zur Verfügung-zu stellen. Die Grosse des Brettes ist 1,2X1,4 m, kann jedoch auch etwas kleiner angefertigt werden. Interessenten belieben sich mit unseren Sekretariate in Aarau, Vordere VOTstadt (Tel. 20.60). in Verbindung zu setzen, ni. SEKTION BERN, Veranstaltungen im März. Der erste Frühlirigsmonat bringt der Sektion ein reichliches Mass an Arbeit. Kommenden Montag, den ll. März spricht Hans Stuck, der Crack der Auto-Union, im Hotel Schweizerhof, zusammen mit Herrn Dr. A. Büchi, Pressechef des Grossen Preises der Schweiz für Automobile, über den Rennsport. Die zahlreichen Freunde und Supporters, die der deutsche Meisterfahrer in Bern zählt, werden die seltene Gelegenheit nicht unbenutzt vorbeigehen lassen, den Mann im weissen Overall und derzeitigen Rekordinhaber der englischen Meile einmal im Alltagsleben vor Augen zu haben. Dass dabei gleichzeitig die sportliche und menschliche Wissbegierde gestillt werden kann, ist nicht wenig ein Verdienst des im Autofach versierten Fragestellers. Auf Wunsch der beiden Vortragenden gelangt anschliessend an das Referat nochmals der Trainings- und Rennfilm des I. Grossen Preises der Schweiz für Automobile zur Aufführung, jene Bildreportage, welche anlässlich, der bisherigen Aufführungen in Bern, Neuenburg, Zug, Zürich, Basel und Luzern eine begeisterte Aufnahme gefunden hat. Am gleichen Abend wird die Sektion Bern noch ihre beiden schweizerischen Meisterfahrer für 1934 in der Kategorie Sportwagen und Tourenwagen, die Herren Hans Stuber und Jean Sfuder, durch die Ueberreichung der Ehrenpreise öffentlich auszeichnen. Obschon die Monatsversammlung stark im Zeichen des Autorennsportes steht, rechnet die Glubleitüng mit dem zahlreichen Erscheinen aller Mitgliederkategorien und lädt besonders die der Sektion fernstehenden übrigen Mitglieder des Grand Prix ein, mit ihrem Erscheinen ihr persönliches Interesse an der Gegenwart des L Grand Prix-Siegers zu bekunden. Acht Tage später schildert Herr Oberst R. Sulzer, aus Winterthür im gleichen Lokal seine Erlebnisse als Autotourist in Java und Bali in einem über \ l A Stunden dauernden Filmvortrag, wofür sich jetzt schon ein lebhaftes Interesse geltend macht. Zwischenhinein nehmen einige Mitglieder der Sektion Bern an der Sternfahrt nach Genf teil und hoffen, wie schon ihre im Interclubwettbewerb stets erfolgreichen Vorgänger, befriedigend abzuschneiden; h. SEKTION ZÜRICH. Mit Rücksicht auf dieFästnachtszeit findet die für anfangs März vorgesehene Monatsversammlung nicht statt, indem dieselbe mit der auf 28. März im Hotel Waldhaus Dolder in Züroh angesetzten ordentlichen Frühjahrsgeneralversammlung zusammengelegt wird. Für diese letztere ist folgende Traktandenliste vorgesehen: Protokoll, Jahresbericht und Jahresrechnung 1934, Dechargeerteilung, Wahl des Präsidenten und Vorstandes, der Delegierten und deren SteMvertreter.sowie der Rechnungsrevisoren, Zudem werden die Mitglieder Gelegenheit haben, automobilistische Tagesfrage'n zur Diskussion zu bringen. Nach dein 'ge^-' meinsamen Nachtessen wird Herr Dr. H. Weisbrod, Zürich, einen spannenden Lichtbildervortrag über Erscheinungsweise cter A. R. während der Automobilausstelluflg in Gent Der Berichterstattung über den Genfer Salon werden voraussichtlich sieben Nummern dienen, deren Erscheinen vorläufig wie folgt vorgesehen ist: Dienstag, den 12. März - . F/eitag, den 15. Mäfz • • Samstage, den 16. März , ' Montag,, den 18. März _„ Dienstag, den 19. März Donnerstag» den 2h März Freitag, den 22. März. Wir bitten Mitarbeiter »nd Inserenten von diesen Daten Vormerk nehmen zu wollen.: Der Verlag. eine Autoreise durch Dänemark, Schweden und Norwegen halten. Der dritte Teil des Abends ist einer bunten Bühne mit Unterhaltungsabend gewidmet . • - Die Ortsgruppe Winterthür hält ihre ordentliche Generalversammlung am 21. März im Bahnhofbuffet in Winterthür ab. An die Behandlung der ordentlichen Jahresgeschäfte, 'die Jahresbericht und -rechnung sowie Wahlen umfassen, schliesst sich ein Lichtbildervortrag von Herrn Oberst W. Gerber, über das letzte Gordon-Bennett-Wettfliegen an. ' Die Sekretariatsiäüme haben in den letzten Wochen eine grosse Erweiterung erfahren, indem nun hiefür der doppelte .Raum zur Verfügung-stehen wird.?' Die netten Räumlichkeiten werden bis Mitte März/bezugsbereit sein und die vorgesehene Ausgestaltung* des «Sekretariates ermöglichen. ~*D,ie Zürcher Kontrolle der Schweiz. Automobil- StWnfährt^naöh^iÖenf vom 16. März befindet sich beim Sekretariat 'am' Beatenplatz. •- ' Als nächste Damenveranstaltung findet eineBe^ sichtigung,. der. Buchdruckerei A.-G. Jean Frey >in Zürich 1 statt,' im Mai- folgt eine interessante Besichtigung der Schuhfabriken Bally in Schönenwerd. Für den kommenden Stimmer ist ein vielversprechendes Veranstaltungsprogräihm für die 350 Damenmitglieder der Sektion vorgesehen. Veranstaltungen. Automobil-Salon Genf. Kaum, vierzehn Tage trennen uns noch von der Eröffnung des Salons. Die Arbeiten für