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E_1935_Zeitung_Nr.018

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Luftfatavt Das grösste

Luftfatavt Das grösste Flugboot Amerikas. Seitdem Dr. Ing. Dornier im Jahre 1932 mit seiner 33 Tonnen schweren DO X die Baumöglichkeit und Flugfähigkeit von Riesenflugzeugen bewiesen hat, sind eine ganze Anzahl neuer Grossflugzugkonstruktionen entstanden. Hinsichtlich der Dimensionen und der aufgewandten Motorleistung kommt allerdings keine dieser Bauten an den DO X heran. Aber gerade die Tatsache, dass man schon mit leichteren, kleineren und schwächeren Maschinen der Transport'eistung des DO X immer näher kommt, lässt deutlicher als alles andere den Fortschritt im Flugzeugbau und das entwicklungsgeschichüiche Verdienst Dorniers erkennen. Gegenwärtig finden in Frankreich Versuche mit dem 6X800 PS starken Latecoere-Flugzeug Typ «Lieutenant de Vaisseau Paris» statt, dessen Fluggewicht 37 Tonnen (gegenüber 56 Tonnen des DO X) beträgt und das 70 Passagiere befördern können soll. In Amerika sind unterdessen die Abnahmeflüge des Martin- Flugbootes Typ 130, zum Abschhrss gelangt, das zwar mit seinem Fluggewicht von 23 Tonnen nur das viertgrösste Flugzeug der Welt darstellt (an dritter Stelle rangiert ein englischer « Short »-Doppeldecker mit 33,7 Tonnen Fluggewicht), welches jedoch hier wegen seiner überaus fortschrittlichen Bauweise etwas näher betrachtet werden soll. Mit dem « Martin 130 » und dem hier schon beschriebenen « Sikorsky S. - 42 » gedenken übrigens die Pan American Airways noch im Laufe dieses Sommers die Probeflüge für den Verkehrsdienst über den Nordatlantik aufzunehmen. Der allgemeine Aufbau der Maschine geht aus den beistehenden Abbildungen hervor. Wie bei fast allen modernen Flugbooten handelt es sich um einen Hochdecker. Wie beim DO X und dem Lat6coere 521 ist zur Erhöhung der Schwimmstabifität der bootförmig ausgebildete Rumpf mit Seitenstummeln versehen, die zum Teil auch Tragflächenwirkung haben. Als Baustoff wurden fast ausschliesslich Leichtmetall-Legierungen angewandt. Die vier in der Flügelnase eingebauten übersetzten 800 PS Pratt and Whitney-Doppel-Sternmotoren erteilen der Maschine bei 60prozentiger Inanspruchnahme ihrer Leistung eine Reisegeschwindigkeit von rund 250 km/St, auf 2000 m Höhe. Mit 50 Passagieren und 6 Mann Besatzung hat das Flugzeug einen Aktionsradius von 1940 km, mit 14 Passagieren und 900 kg Post einen Aktionsradius von 4800 km. Die Landungsgeschwindigkeit beträgt ca. 112 km/St. Der Flügel besteht aus einem abgestrebten Mittelstück und zwei freitragenden Enden. Die glatte Metallblechbeplankung der Flügel unterstützt die beiden Kastenholme in der Kräfteaufnahme. Der Rumpf ist als zweistufiges Boot ausgebildet. Auch hier ist die Metallbeplankung zur Kräfteaufnahme herangezogen. Seine Form erhält der Rumpf durch Spanten, Hilfs- AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N°l8 « Martin 120 », das viertgrösste bis jetzt gebaute Flugboot, das für die «Pan American Airways» in Hinblick auf einen zukünftigen Europa - Amerika - Verkehrsdienst gebaut wurde. Die Kabine fasst bis 50 Passagiere und 6 Mann Besatzung. Die vier 800-PS-Motoren ermöglichen eine Reisegeschwindigkeit von 250 km bei 4800 km Aktionsradius. holme und einen Kiel. Vier wasserdichte Schotten machen das Flugzeug unsinkbar. Der Passagierraum ist in drei Abteile unterteilt, wozu zwei Toiletteräume, ein Gepäckraum, ein Postraum, ein Raum für den Flugmechaniker, ein Raum für den Bordfunker und der Führerraum hinzukommen. Das vorderste Personenabteil ist von den beiden andern noch durch einen «Clubraum» geteilt, in welchem eine Bibliothek, Schreibtische und verstellbare Fauteuils zu finden sind. Die Sitzgelegenheiten der übrigen Abteile können zu Schlafstätten umgewandelt werden. Ein grosser Mitteltisch im Clubraum lässt sich durch Abheben seiner Platte in ein grosses Waschbassin mit Warmwasseranschluss umzuwandeln. Wie bei allen neuen amerikanischen Verkehrsflugzeugen wurde grösste Sorgfalt auf möglichst weitgehende Geräuschdämpfung gelegt. Angeblich liegt das Geräuschniveau im Passagierraum niedriger als im Innern eines Pullman-Eisenbahnwagens. Als kleines, aber bezeichnendes Beispiel für den hohen Stand, den die Flugzeugbautechnik heute schon erreicht hat, sei erwähnt, dass das bei der Abnahme festgestellte effektive Gewicht der Maschine auf 45 kg genau mit dem projektierten Gewicht übereinstimmte und zwar erwies sich die Maschine als um diesen Betrag zu leicht -s. Der Katapultflugdienst der Überseedampfer « Bremen » und « Europa » konnte im letzten Jahr ohne Unfälle durchgeführt werden. Wie im Jahre 1932 fanden 18 Katapultierungen statt. Während 1932 die Flugzeuge durchschnittlich in der Richtung Amerika auf eine Distanz von 846 km abgeschossen wurden, betrug diese Distanz im Jahre 1934 durchschnittlich 1280 km. In der Richtung Europa betragen die entsprechenden Distanzen 2105 km im Jahre 1934 gegen 1761 km im Jahre 1932. Als Flugzeuge wurden Wasserflugzeuge vom Junkers-Typ Ju-46 mit B.M.W.- Hornet-Motoren verwendet, die eine Reisegeschwindigkeit von 180 km/St, und eine Aktionsdauer von 11 Stunden haben. -s. Ausbau des englischen Flugpostdienstes. Im Zusammenhang mit den Plänen für den Ausbau des Luftverkehrs zwischen England und den Gliedstaaten, sowie den übrigen überseeischen Besitzungen beabsichtigt die offizielle englische Luftfahrtgesellschaft Imperial Airways, innerhalb der nächsten Monate rund 50 Flugzeuge und Flugboote im Gesamtwert von über 40 Millionen Fr. in Auftrag zu geben. Ausserdem ist der Bau von Spezialflugbooten mit einem Aktionsradius von mehreren tausend Kilometern für einen transatlantischen Flugverkehr geplant. An den Kosten für den Flugverkehr nach Afrika, Australien, Indien, sowie dem fernen Osten werden sich voraussichtliche die Gliedstaaten beteiligen. Die Mehrzahl der neuen Maschinen soll über eine Geschwindigkeit von 380 km verfügen. Nach Durchführung dieser Pläne sollen die gesamte Post innerhalb des englischen Weltreiches für das gewöhnliche Inlandporto mit der Luftpost befördert werden. Wie « Daily Telegraph » noch meldet, werden zurzeit für das englische Luftfahrtministeriuni zu Versuchszwecken Jagdflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von nahezu 500 Stundenkilometern gebaut. Im Gegensatz zu dem bisherigen Typ der Jagdflugzeuge handelt es sich bei den neuen Flugzeugen um Eindecker, die vornehmlich zur Jagd auf Bombengeschwader bestimmt sind. Daneben wird für Kampfzwecke der bisherige Typ des Doppeldeckers weiter gebaut. 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N° 18 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Sff Aus dem Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Alpenstrassen- Initiative. W1T haben bereite in letzter Nummer auszugsweise auf den bundesrätlichen Bericht, der die Alpenetrasseninitiative ablehnt, hingewiesen. Nachdem nun dieser Bericht in der letzten Bundesratssitzung genehmigt worden ist und bereinigt vorliegt, lassen wir die hauptsächlichsten Ausführungen nachstehend, folgen. Einleitend wird ein historischer Rückblick auf den Bau von Paßstrassen und die Leistung der Kantone sowie des Bundes auf dem Gebiete des Strassenwesens gegeben. Dann wird auf die Initiative seihst eingetreten : < Unsere Stellungnahme zum Initiativbegehren lautet ablehnend. Strassenbau und -unterhalt sind auf Grund des geltenden Rechtes Sache der Kantone. Diese haben hierin auch Bedeutendes geleistet Die Kantone besitzen ein technisches Personal, das zufolge seiner langjährigen Erfahrungen die besondern baulichen Verhältnisse der von den auszuhauenden Strassen durchzogenen Gebiete am besten kennt Diese Kenntnisse sind bei der Beurteilung der Probleme des Ausbaues gebührend zu Rate zu ziehen und zu verwerten, was nur in enger und andauernder Zusammenarbeit der eidgenössischen un4 kantonalen Instanzen möglich ist Der Vorschlag der Initiative, den Ausbau der kantonalen Strassen durch den Bund besorgen zu lassen, den nachherigen Unterhalt dagegen den Kantonen za überbinden, erscheint ebenfalls nicht gangbar. Es liegt in der Natur der Sache, dass, wer später den Unterhalt zu übernehmen hat, auch den Bau muss durchführen können. Ein gegenteiliges Vorgehen würde nicht nur den verschiedensten Anständen baulicher Natur rufen, sondern es hätte auch unklare und verwickelte Rechtsverhältnisse zur Folge. Endlich ist zu beachten, dass allfällig erfordeT- Eche Expropriationen besser — und in der Regel wohl auch billiger — statt durch Organe des Bundes von den Kantonen durchgeführt werden. Zu diesen Gründen vorwiegend ausführungstechnischer Natur, die für die Ablehnung der Initiative sprechen, gesellen sich noch finanzielle Erwägungen. Der die Ausrichtung der Bundesbeiträge aus 3em Benzinzoll regelnde Bundesbeschluss vom 21. September 1928 stützt sich auf den Art. 37bis der Bundesverfassung. Wir haben in unserer Botschaft vom 23. September 1927 über den Erlass dieses Bundesbeschlusses darauf hingewiesen, dass, wenn man durch entsprechende Interpretation des Art. 37bis der Bundesverfassung zu der postulierten Subventionskompetenz des Bundes gelangen wolle, wir diese Interpretation unter anderem nur mit dem ausdrücklichen Vorbehalte annehmen könnten, dass sie nur eine Kompetenz und nicht eine Verpflichtung zur Subventionierung durch den Bund schaffe; die ausführenden Bestimmungen, sei es Bnndesgesetz, sei es Bundesbeschluss, würden also stets eine Anpassung an die Finanzlage des Bundes ermöglichen müssen. Bei allem Streben nach Verbesserung unseres Strassenausbaues im Interesse der Hebung, unseres Fremdenverkehrs zuständigen, technischen Organen der Kantone Fühlung genommen. Die Fachleute erachten immerhin 1 ein zu weitgehendes Hineinwerfen, von Arbeitermassen in das Gebiet des Strässenbäues, namentlich in Gebirgsgegenden, nicht als 1 tunlieh. Eine Ueberlastung der Bauplätze mit ungelernten Arbeitern wäre weder dem Strassenbau noch der Volkswirtschaft sehr dienlich. In Kreisen der Initianten wufde anfänglich von. einer Gesamtausgabe von • 200 Millionen - Franken gesprochen, die aber nicht in die offizielle Eingabe übernommen worden ist. Die" Alpenstrassenkommission der Vereinigung schweizerischer Strassen- Original- Chevrolet-Ersatzteile sind jetzt nicht mehr teurer! Sie sind aber besser, sicherer, zuverlässiger und dauerhafter als nachgeahmte Teile — denn die Chevrolet-Fabrik hat ein Interesse daran, dass ihre Wagen gut funktionieren. Daher nur noch Original-Stücke! Schnellste Bedienung zugesichert! Ferner Original-Stücke für alle Modelle der Marken: BUICK — LASALLE — CADILLAC OLDSMOBILE —VAUXHALL —BEDFORD OAKLAND — PONTIAC — G.M.C. Grosse Ersatzteillager in Basel. AGENCE AMERICAINE, BASEL Viaduktstrasse 45 Telephon 47.800 liefert und besorgt Ihnen alles rasch und zuverlässig. Exklusiver Import und Lager von Orlflnal- MARMON-Tellen. kommt aber gerade in »der heutigen-Finanzlage diesem Gedankengange erhöhte Bedeutung zu. •Geinäss Ziff. 1, Abs. 4, des durch die Initiative vörgeschla-* genen Art. 23ter würde dem Bunde, wenn man den Benzinzolleingang eines Jahres zu rund 40 Millionen Franken annimmt, ein weiterer Viertel von 10 Millionen Franken zugunsten des Ausbaues der kantonalen Strassen; hier der Alpenstrassen, entzogen. Da der Anteil des Bundes am Zollertrag von uer Initiative unveränderlich mit 20 Millionen vorgesehen ist, würde bei steigender Benzinzolleinnahme der Entzug noch grösser, bei fallender allerdings auch kleiner. Die Initianten führen aus. ein erheblicher Teil der Auslagen werde ohne weiteres durch die mit der Vermehrung des Automobilverkehrs auf den Alpenstrassen*eintretende Steigerung des Benzinverbrauchs und den entsprechend vermehrten Zolleingang wieder eingebracht werden. Weitere Angaben über die Deckung der vom Bunde dem Alpenstrassenausbau zuzuwendenden Mittel werden von ihnen nicht gemacht. Der Nachweis, ob und wie diese Deckung in vollem Umfange ermöglicht werden kann, ist also noch nicht erbracht. Bei der heutigen Finanzlage des Bundes erscheint eine solche Lösung als ausgeschlossen. Wir müssen deshalb beantragen, die Initiative abzulehnen. Andererseits spricht eine Reihe von Gründen dafür, auf dem Gebiete der Alpenstrassen doch ein Mehreres zu tun. In erster Linie sprechen hierfür die Interessen des- Fremdenverkehrs und der schweizerischen Hotellerie. Der in den letzten Jahren in unserem Fremdenverkehr eingetretene bedeutende Frequenzrück-. schlag wird wesentlich auf das Konto der allgemeinen Wirtschafteschrumpfung und auf dasjenige der Währungsentwertung verschiedener Länder zurückzuführen sein, Ursachen, deren Beeinflussung sich unserem Willen entzieht. Um so mehr muss darauf Bedacht genommen werden, den Ausfall zu mildern und, wenn möglich, allmählich wettzumachen durch Massnahmen, die in unserer eigenen Macht liegen. Hierher gehört unter anderem, als Mittel einer kräftigen Verkehrswerbung, der Ausbau unserer Alpenstrassen. Ihm kommt, seit das Motorfahrzeug das Reisen nach eigenem Wunsch und individueller Zeiteinteilung ermöglicht und damit einen immer grösseren Kreis von Freunden sich erwirbt, eine stets wachsende Bedeutung für den Fremdenverkehr zu. Es dürfte wohl eine der interessantesten Erscheinungen unseres Fremdenverkehrs sein, dass, wenn seine Frequenz im ganzen in den letzten Jahren zurückgegangen ist, die Grenzübertritte ausländischer Motorfahrzeuge ungeachtet der Wirtschaftslage beständig angestiegen sind. In einer an uns gerichteten Eingabe vom 14. August 1934 hat sich der Schweizerische Fremdenverkehrsverband, mit Sitz in Zürich, im Namen der ihm angegliederten Verbände und Organisationen zugunsten der Gedankengänge der Alpenstrasseninitiative eingesetzt. Mit Schreiben vom 20. Oktober 1934 an unser Departement des Innern hat er nachgetragen, dass der ihm ebenfalls angeschlossene Verband schweizerischer Transportanstalten die Initiative immerhin mehrheitlich ablehne. Wenn hierin Befürchtungen über weitere Verkehrsabwanderung von der Schiene zur Strasse mitspielen sollten, so wäre dazu zu sagen, dass der Verkehreunfall, der dem Lande aus dem Unterlassen eines weiteren Ausbaues unserer Alpenstrassen wohl allmählich erwüchse, jedenfalls nicht DE SOTO-Telle zu Liquidationspreisen J Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes! für Lastwagen, Traktoren, Anhänger Anhänger >nb> für jeden Zweck liefern Ihnen billigst DENZLER & Co. . Konstruktionswerkstätte • ZOLLBRÜCK (Bern) durch eine entsprechende VerKehszunahme auf den in Frage stehenden Bahnen ausgeglichen wurde. Die Kantone haben in der Verbesserung ihrer "Alpenstrassen nach Massgäbe; ihrer Kräfte bereits 'alljährlich Beträchtliches geleistet. Zahlreiche Kehren wurden erweitert, Ausweichstellen angelegt, "Stützmauern den neuen Verkehrsverhältnissen'entsprechend verstärkt oder umgebaut, Strassenbeläge, namentlich in gefährlichen Kurven, und sogar in Steilrainpen, den Forderungen der Verkehrssicherheit angepasst. Die heute in Betracht fällenden, ' weitergreifenden und in besonders wichtigen Fällen vorübergehend zu beschleunigenden Massnahnien stellen aber Anforderungen an die Finanzkraft, welche den : Alpenstrassenkantonen nicht allein- zugemutet werden, dürfen und deshalb eine besondere 'Leistung des Bundes rechtfertigen. "O > Von Seiten verschiedener Kantone sind Strassenbauprojekte den Bundesbehörden bereits angemeldet worden, bevor die Alpenstrasseninitiative eingeleitet war. Eine Anfrage, welche am 18. September 1934 von unserem Departement des Innern im Zusammenhang mit der Alpenstrasseninitiative an die Kantone Bern, Uri, Schwyz, Unterwalden ob dem Wald, Glarus, St. Gallen, Graubünden, Tessin, Waadt und Wallis gerichtet worden ist, hat weitere Aufschlüsse gezeitigt. Die genannten Kantone waren in dieser Anfrage eingeladen worden, sich darübeT auszusprechen, welche Gebirgsstrassen für sie wichtig seien und für welche Abschnitte dieser Strassen schon Ausführungsprojekte vorlägen. Ausführungsprojekte für eine "Strasse auf dem Südufer, bzw. längs dem Nordufer des Wallepsees sind bereits im Jahre 1932 den Bundesbehörden durch ein Aktionekomitee eingereicht worden. Die in erster Linie in Frage kommende Strassenführung auf dem Südufer erfordert einen Kostenaufwand von rund 10 Millionen Franken. Der Kanton Bern hat bereits zu verschiedenen Malen, in den ersten Dezennien dieses Jahrhunderts und auch in neuester Zeit, wieder, für den Bau einer Sustenstraese bei den Bundesbehörden sich eingesetzt. Die vorhandenen älteren •• Projekte wären nach modernen Gesichtspunkten umzuarbeiten; die Kosten einer 6 Meter breiten nach diesen Grundsätzen zu erstellenden Sustenstrasse werden vom Kanton Bern auf 15—16 Millionen Franken geschätzt. Vor Jahren wurde den BundesbehÖTden auch das Projekt einer Strasse über den Pragelpass, mit Abzweigung nach dem Wäggital unterbreitet, das gegenwärtig umgearbeitet und vom bestehenden Aktionskomitee neuerdings eingereicht werden soll. In neuester Zeit ist von Seiten eines Initiativkomitees das ausführlich bearbeitete Projekt einer linksufrigen Vierwaldstätterseestrasse -. eingereicht worden. In Wort und Schrift wurde endlich das Projekt einer Strassenverbindung des Kantons Wallis mit dem. Kanton Bern über den Rawilpass zur Sprache gebracht. ; Obwohl die Alpenstrasseninitiative nur den Ausbau bestehender Alpenstrassen ins Auge fasst und die Anlage neueT Alpenstrassen nicht berücksich-. tigt, haben wir es doch als richtiger erachtet, nicht auf die neuesten Projekte einzeln einzutreten, sondern vorerst eine grundsätzliche Lösung zu suchen. CHEVROLET- AUTO-VERKÄUFER gesucht, gegen Fixum und Provision. Anschaffung einet eigenen Vorführungswagens Bedingung, Nur tüchtige, erfolgreiche Bewerber wollen sich melden unter Beifügung bisherigen Erfolgsnachweises, Referenzen und Photo unter Chiff re 14755 an die AUTOMOBIL-REVUE, BERN Abschleppwagen mit Kran billig tu verkaü fen, ev. würde ein hydr. Autolift an Tausch genommen. — Offerten tmt. Chiffre 66491 an die Automobil-Revue, Bern. Junger, solider Bursche, 26 Jahre, sucht Stelle m Chauffeur auf Luxus- od. Lieferungswagen. ' Würde auch in Baugeschäft eintreten, da ich die Zimmerei u. Bauschreinerei erlernt habe. 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In'Frage kommt nur Jahresstelle. — Offerten sind zu richten an Lampert Norbert, Automeeb., Bonaduz. 66428 Automobil- Mechaniker an selbständiges Arbeiten gewöhnt und eingearbeitet auf FORD, CHRYSLER u. OPEL, per sofort gesucht Postfach 26, Frauenfeld. : sie den Ueberblick über den heutigen Stand dieser Fragen zu vervollständigen trachtet. ' Aus allen diesen Erwägungen gelangen wir zum Schlüsse, es sei die Alpenstrasseninitiative als sol-» ehe abzulehnen, dem Gedanken einer vermehrten Förderung des Ausbaues der Alpenstrassen jedoch in der Form eines Bundesbeschlusses Rechnung zu. tragen. Das Departement des Innern hat schon bei der Bearbeitung der mit dem Bundesbeschluss vom 21. September 1928 betreffend die Ausrichtung, von Bundesbeiträgen an die Kantone für die Automobilstrassen zusammenhängenden Fragen die Bauten im Gebirge,, soweit, angängig, begünstigt. WJe bereits oben erwähnt, haben seither die Kantone viel geleistet. Die heute für den Verkehr der grossen Gesellschaftswagen notwendige Strassenbreita von 6 bis 6,5 Metern konnte aber bisher nur in wenigen Bergstrecken ausgeführt werden. Eine staubfreie Fahrbahn wiederum ist im starken Gefälle besonders schwer zu erhalten, weil die "bituminösen Beläge glatt und' deshalb bei feuchtem Wetter gefährlich werden, während die einwandfreien Pflasterungen und ähnliche Steindecken sehr kostspielig sind. Immerhin sind auch in dieser Hinsicht anerkennenswerte Fortschritte zu verzeichnen. »• '• Aus den Antworten, welche von Seiten der Kantone auf die Anfrage unseres Departements des Innern vom 18. September 1934 eingelaufen sind, geht unter anderem; hervor, dass in den verschiedenen Kantonen für den Ausbau und Umbau von Teilstrecken bestehender Alpenstrassen und Zufahrtsstrassen heute Ausführungsprojekte mit einer gesamten Kostenvöransehlagssumme. von. rund 27 Millionen "Franken bereitliegen. Weitere Ausführungspläne init Kostenvoranschlägen werden auf den Frühling oder im Läufe des Jahres 1935 fertiggestellt. Die erforderlichen Vorarbeiten sind also schon vorhanden, um ungesäumt Arbeiten in gesteigertem Masse zur Ausführung bringen zu können- Einzelne Ausbauprojekte, wie dasjenige für die Strasse Chür-Lenzerbeide-Jülier-Cästasegnä nehmen dabei in bedeutendem Masse auf. die Heranziehung von Arbeitslosen und die Ausführung voa Arbeiten im Winter in den besiedelten Hochtälern Bedacht. Wie wir bereits dargelegt haben, sind die Arbeiten abweichend vom Gedanken der Initiative in Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen durchzuführen, wobei letztere die Bauherren sein sollen. Dieser unserer Auffassung ist auch voa kantonaler Seite zugestimmt worden. ' Behufs Abklärung der Möglichkeiten eines zweckmässigen Vorgehens hat das* Oberbauinspektorat bereits im Läufe des Jahres 1933 mit den Redaktiönsvolontar oder ständigen Mitarbeiter Auto-Verkäufer Post-Autokurs • ' für gut eingeführte europ. Marke. Es wollen sich nur Reflektanten melden, ' welche sich- über eine erfolgreiche Tätigkeit ausweisen können. Kaution erwünscht. 11911 sucht eine gute Jahresstelle; derselbe ist 32 J. alt und verheiratet, er hat 6 Jahre bei einem konzessionierten als Chauffeur-Mechaniker gedient, hat prima Referenzen zur Verfügung und kennt sich in sämtlichen Reparaturen gut aus. Es kommt nur Jahresstelle in Frage. — Anmeldungen nimmt entg. Chiff. 66525 d. Automobil-Revue, Bern. Bugatti-Spezialist- beyorz. — Off. unt. Z. L. 506 $a Rudolf Mosse AG., Zürich. Kleinere, gut eingerichtete Garage, Nähe Oltens, sucht tüchtigen MECHA- NIKER, der den Betrieb selbständig führen kann. Kleinere Interesseneinlage müsste geleistet werden. 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