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E_1935_Zeitung_Nr.018

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Die Stromlinie auch beim

Die Stromlinie auch beim Feuerwehr-Auto. Die Londoner Ffluerwehr ist Bei ihren neuesten Autospritzen von dem bisherigen offenen Aufbau abgenommen und hat eine stromlinienmässige Verkleidung gewählt. Die Mannschaft sitzt im Innern des Wagens und ist auf diese Weise auch vor Wittelungseinflüssen geschützt. Die Wagen haben wegen ihres neuartigen und sehr gefälligen Aussehens berechtigtes Aufsehen erregt AUTOMOBIC-REVUE 1935 - N» 18 So wird für die schweizerische Autotouristik im Auslande geworben. Ein sehr wirkungsvolles Plakat der Schweizerischen Verkehrszentrale, das in grosser Auflage im Ausland zur Aufmachung gelangen wird und mittels einer recht geschickten Bildmontage für unser Land als automobilistisches Reiseziel wirbt Neben der gutausgebauten Ueberlandstrasse im Mittelland zeigt das Bild die kühn geschwungene Alpenroute, welche die unvergesslichen Schönheiten der Bergwelt erschliesst. Das Plakat wird aber sein« ungeschmälerte Wirkung nur dann erzielen, wenn das Budget des durchschnittlichen ausländischen Automobilisten eine Reise nach der Schweiz auch erträgt. Verteuert man aber künstlich die Autofahrt durch Erhöhung der Benzinzölle, dann werden unsere Berge und auch das Plakat vergeblich locken. Zur Erweiterung der schweizerischen Pneufabrikation. Das Bild zeigt den Rohbau der künftigen Pneufabrik in Pratteln, der eine Länge von 270 m aufweist. Wenn das Bauprogramm, wie bisher •weiterhin genau eingehalten werden kann, so wird der Betrieb bereits Mitte Mai eröffnet sein. Am Bau selbst waren nun während Wochen über 200 Arbeiter beschäftigt und auch der Betrieb der Pneufabrik wird zahlreichen einheimischen Familien eine gesicherte Existenz bieten. VA-10ITER) 6.TREFFER IfrO'OOO.- Druck. Cliche's und Verlas: HALLWAG A.-G.. Hallersehe Buchdruckerei und Wagnersohe Verlagsanstalt, Bern.

N°18 II. Blatt BERN, 5. März 1935 Automobil-Revue N» 18 II. Blatt BERN, 5. März 1935 A. R.p.l>»£if beucht Morris Eight. Die Marke Morris bedeutet für den Engländer ungefähr dasselbe wie Citroen, Renault und Peugeot für den Franzosen oder Fiat für den Italiener. Ihre Popularität ist im britischen Inselreich seit jeher in stetigem Zunehmen begriffen. Die Morris-Werke beschäftigen gegenwärtig etwa 40 000 Angestellte und ihre Tagesproduktion beträgt 300 bis 400 Wagen. Trotz ihrer Massenherstellung sind die Morris-Wagen dabei typisch englische Automobile geblieben. Ihre gesamte Durchbildung lässt in jedem Punkt die sorgfältige Berücksichtigung der Wünsche des Selbstfahrers erkennen, und zwar in jedem Fall der Selbstfahrerkategorie, für welche der betreffende Typ seinem Preis nach bestimmt ist. Die konstruktive Durchbildung zeigt eine starke Betonung der Gebrauchstüchtigkeit und der Qualität. Tatsächlich wird trotz der Massenfabrikation jeder Wagen einzeln genau überprüft, bevor er das Werk verlässt. Der langen Lebensdauer und der möglichst guten Handhabbarkeit wird nicht weniger Wert beigemessen als etwa der Höchstgeschwindigkeit. Alles in allem haben wir es deshalb hier mit Gebrauchswagen zu tun, die zahlreiche Eigenheiten der ausgesprochenen Qualitätswagen aufweisen. Das letzte und gleichzeitig charakteristischste Morris-Erzeugnis bildet der Typ «Eight», der für das Jahr 1935 an Stelle des Morris :«Minor» getreten ist, ein englischer Kleinwagen, wie er im Buche steht, praktisch, leistungsfähig, anspruchslos in der Wartung und durch und durch seriös. Von den in die Schweiz eingeführten Wagen dieser Type werden eine Anzahl mit Schweizer Cabriolets karossiert. Eines dieser Morris Eight- Cabriolets war es, das uns zu unserer Pnüfung zur Verfügung gestellt wurde. Vom ersten Moment an fühlt man sich mit dem Wagen vertraut. Der Einstieg zum Führersitz ist denkbar bequem, dank der schräg nach vorn abwärts verlaufenden Türkante, die viel Fussraum übrig lässt, und der breiten Türe überhaupt. Trotz des kurzen Rad- Wir fabrizieren auf jeden Wagen das passende KQhiernetz 1 Neuestes Hochleistungs-Element! so 40 20 10 n 20 I I M Jfc & n >% A • A#% ^ A 4K > #- 4% "torris Eight cabnoiet 160 tGang/i*«svite5se -= -2. - l& - - zrrOireWerOang/prise directe I I I MI Ii MI • 0 A AAA A AM «i l\ *£A DOA 9MM )4A ^#. t\ 9£/\ IAA L/lA 1A Die Anfaftrkurven (oben) tind die 1 Bremskurve (rechte) des Morris Eight Cabriolet Beseteungj 1 Pereon. Nasse Teerstrasse, Die Zahlen auf den Kurven bedeuten Sekunden. Standes von 253 cm und der geringen Gesamthöhe des Wagens steht auch einem grossgewachsenen Insassen reichlich Beinund Kopfraum zur Verfügung. Verstellbare Sitze gehören zur Normalausführung. Ein Amperemeter, ein Benzinstandsanzeiger, ein Oeldruckmesser und der Geschwindigkeitsmesser, sowie der Beleuchtungs- und Zündungsschalter sind in der Mitte unter der Windschutzscheibe auf einem schmalen Brett zusammengefasst, so dass links und rechts von. diesem zwei grosse Nischen zum Ablegen von Gegenständen übrig bleiben* Die Lenksäule trägt einen Ausleger, auf welchem, mit den Fingerspitzen erreichbar, ohne Loslassen, des Lenkrades die Schalter für die Abblendung und die Winker, sowie der Hupendruckknopf betätigt werden können. Das Lenkrad selbst äst frei von allen Nebenorganen. Es liegt von Anfang an denkbar bequem in der Hand und die ersten rasch gefahrenen Kilometer lassen erkennen, dass es auf einen Lenkmechanismus (Bishop) von selten gut abgestimmter Präzision und Geschmeidigkeit arbeitet. Stossrückwirkungen von der Strasse her unterbleiben trotz des niedrigeren Lenkungsübersetzungsverhältnisses (3/4 g/p Lenkradumdrehung für vollen Ausschlag nach jeder Seite) vollständig, während anderseits diese geringe Lenkungsübersetzung für eine vorzügliche Selbstzentrierung nach dem Durchfahren von Kurven und bei rascher Fahrt in der Geraden und einen engen, gefühlsmässigen Kontakt zwischen dem Fahrer und der Strasse sorgt. Nicht zuletzt ist es auch hier die Lenkung, die den Eindruck der ausgezeichneten Strassenhaltung des Wagens und ganz allgemein der grossen Fahrsicherheit aufkommen lässt. Die Handhabbarkeit der Schaltung ist nicht weniger erfreulich. Selbst bei rücksichtslos schnellstem Auf- und Abwärtsschalten lassen sich alle drei Gänge mit grösster Leichtigkeit und praktisch geräuschlos zum Eingriff bringen. Wie üblich sind der zweite und dritte Gang mit Synchronisierungs-Vorrichtungen versehen. Die Kupplung wirkt trotz eines verhältnismässig kleinen Pedalweges weich und gut abstufbar. Die hydraulischen Lockheed-Bremsen zeigen den gewohnten idealen Ausgleich, der beim geprüften Wagen, auch ohne dass alle vier Räder blockiert werden konnten, einen kurzen Bremsweg ermöglichte. Die halbelliptische Federung ist eher weicher durchgebildet als sonst bei Wagen dieser Kategorie üblich, verträgt jedoch trotzdem auch hohe Geschwindigkeiten auf mittelmässigen Strassen anstandslos und ist dank der hydraulischen Armstrong-Stossdämpfer praktisch frei von Nickschwingungen und Nachschwingungen. Als Motor besitzt der Morris-Eight einen seitlich gesteuerten Vierzylinder mit 57 mm 15 10 6 m "Bohrung, 90 mm Hub, 918 ccm Zylinderinhalt und 23,5 Brems-PS, dessen Kurbelwelle dreifach gelagert und dessen Nockenwelle durch eine Doppelrollenkette angetrieben ist Die Batteriezündung arbeitet mit 14 mm- Zündkerzen und automatischer Zündzeitpunktverstellung. Der S. U.-Vergaser erhält den Brennstoff durch eine elektrische Pumpe. Die .Termosyphonkühlüng mit Ventilator genügt den schwersten Anforderungen, wovop wir uns selbst überzeugten. Die Schmierung erfolgt bis zu den Pleuellagern unter Druck. Zum Antrieb der ausschliesslich durch, die Hinterfedern geführten Spiralkegelrad-Hinterachse dient die zwischen Gelenk-Gewebescheiben angeschlossene, offenliegende, besonders .ausbalancierte Rohr- Kardanwelle. Der Motor ist im Chassisrahmen unter Isolierung durch Gummi in vier Punkten abgestützt. Der Chassisrahmen zeigt als Besonderheit ein nach aussen offenes U- Profil, dessen Mittelteil und Vorderfederhände jedoch durch elektrisch aufgeschweisste Seitenstege zu einem torsionssteifen Kastenprofil umgewandelt sind. Nicht zuletzt dürfte die Vibrationsfreiheit des Wagens auf diese starre Rahmendurchbildung zurückzuführen sein. Der 25 Liter fassende Brennstoffbehälter ist im Chassishinterteil eingebaut. Dass das mit seiner Cabrioletkarosserie 810 kg wiegende Fahrzeug in Anbetracht der Motorgrösse keine Rennwageneigenschaften D. R. p. + Pat. 651318 134460 551319 163296 2 Jahre Garantie Zu Konkurrenzpreisen Gebr. A. & P. KAESERMANN, BERN Telefon 29.564 E. KUPFERSCHMID Auto-Fournituren an gros BERN Erlaehstrasse 7 Telephon 28.728 Erstes beleuchtetes i n t e r n a t i o n a l e s Erkennungszeichen + Paf. No. 170 657 : - ;— Schweizer -, Fabrikat + per Stück Fr. 18. - Hülfshalfer Fr; 6.50 Durch alle Garagen etc. lieferbar , '" Nachahmung unsfaithaft , Werner Risch + Zürich WILLYS, WILLYS-KNIGHT, WHIPPET OVERLAND, FALCON-KNIGHT Ersatzteile mit grossem Rabatt abzugeben W. RAMSEIER AMERICAN-GARAGE GENF 12-14, Rue Jean «Jaquet 4, Rue de l'ancien Port Telephon 26.330 •PONTIACfl 8 Zylinder jjQBR Modell 1934 Limousine RS8 4/5 Plätzer •••M 12,000 km gefahren ••••• Infolge Abreised.Eigentümers(DipIornat) billig zu verkaufen. 66523 Zu besichtigen Garage Burgernziel, Bern. 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