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E_1935_Zeitung_Nr.020

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 20 -1935 AUTOMOBIL-REVUE 5 Kein Kompromfss in der Alpenstrasseninitlative. Das Initiativkomitee für den Ausbau der Alpenstrassen und ihrer Zufahrtsstrassen hat beschlossen, am Wortlaut des von 150 000 Schweizerbürgern unterzeichneten Volksbegehrens festzuhalten, weil die Vorlage des Bundesrates in bezug auf Inhalt und Deckungsfrage nicht befriedigen könne." Das vorgängig der Sitzung des Initiativkomitees versammelte Olfener Bureau der Touristen- und Verkehrsverbände hat gleichfalls beschlossen, am Wortlaut der Initiative festzuhalten und die im Entwurf zu einem Bundesbeschluss vorgesehene Benzinzollerhöhung abzulehnen. - Das vom Initiativkomitee und Oltener Bureau zusammengelegte Communiqu6 zeichnet sich aus durch seine lapidare Kürze, lässt aber an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Als die beiden Bundesbeschlussentwürfe bekannt wurden, hatten wir die Ueberzeugung, dass die Antwort der Initianten in einem glatten Nein bestehen werde. Eine andere Haltung wäre gegenüber den 150 000 Schweizer Bürgern, die das Volksbegehren letztes Jahr unterzeichneten, ein Affront gewesen. Nicht als ob die Initianten nicht das Recht hätten, das Volksbegehren zurückzuziehen. Aber das, was im Bundeshause offeriert wird, steht zu sehr im Gegensatz zum Geist der Initiative, die weder eine zeitliche Befristung der Bundeshilfe noch eine einseitige Belastung der Motorfahrzeugbesitzer ins Auge fasst, sondern im Gegenteil den Bund an jeder künftigen Benzinzollerhöhung dadurch zu desinteressieren sucht, dass diesem ein Fixum von 20 Millionen Franken an Stelle einer prozentualen Beteiligung am Benzinzollertrag zugebilligt wird. Der Weg, den das Initiativkomitee am letzten Freitag gegangen ist, war durchaus vorgezeichnet durch die Antwort, die der Initiativeausschuss am 17. Dezember dem Bundesrat auf dessen zweiten Gegenvorschlag zukommen Hess. Prinzipiell unterscheidet sich jener Gegenvorschlag von der nun zur Diskussion stehenden Vorlage so gut als gar nicht, und so konnte die Vollversammlung vom letzten Freitag nicht wohl eine andere Haltung einnehmen als vorher der Ausschuss: Es kann den schweizerischen Motorfahrzeugbesitzern nicht zugemutet werden, die Kosten für eine der allgemeinen Volkswirtschaft zugute kommende Sanierung des Strassenwesens allein zu tragen. So wenigstens glauben wir den Passus betr. die Deckungsfrage im Communlque interpretieren zu müssen. Bestätigt wird diese Auffassung durch die Kundgebung des Oltener Bureaus. Unsere Leser-werden sich erinnern, dass im November auf die Nachricht von einer drohenden Benzinzollerhöhung hin in Ölten eine Konferenz zusammentrat, die nicht nur sämtliche am Strassenverkehr interessierten Kreise, sondern auch zahlreiche wirtschaftliche Gruppen, sowie die schweizerische Hotellerie repräsentierte. Das von jener Konferenz bestellte permanente Bureau hat nun seine ablehnende Haltung in etwas anderer, zum mindesten aber nicht weniger deutlicher Form zum Ausdruck gebracht. Damit kommt zum Ausdruck, wie eng beide Fragen, Strassenausbau und Beschaffung der Mittel durch vermehrte Herbeiziehung des bestehenden Benzinzolles, mit einander verknüpft sind. In der Botschaft des Bundesrates zur Vorlage werden Umfang und Bedeutung des schweizerischen Automobil-Fremdenverkehrs anerkannt, nicht aber daraus die Konsequenzen gezogen, dass es gilt, mit allen Mitteln eine Abwanderung der ausländischen Automobilgäste zu verhindern. Selbst wenn man die rechtlich in keiner Weise zu begründende Formel, dass die schweizerischen Automobilisten den der Allgemeinheit dienenden Strassenausbau zu bezahlen haben, als gegeben annehmen wollte, wäre die Benzinzollerhöhung von katastrophalen Folgen begleitet. Einerseits Rückgang des Automobilfremdenverkehrs, anderseits Stillegung zahlreicher inländischer Motorfahrzeuge, und als Gesamtwirkung die Abnahme des Benzinzollertrages trotz der Benzinzollerhöhaug. Damit wäre der Bund in doppelter Hinsiehst der Leidtragende, erstens wegen des direkten Schwundes der Benzinmillionen, zweitens wegen der Schädigung unseres Fremdengewerbeg. Nun wird die Vorlage in den Räten zur Behandlung kommen. Die Zusammensetzung der Kommissionen ist derart, dass kaum eine Aenderung zugunsten der Initiativforderungen zu erwarten steht. Vielleicht ist das gar nicht so sehr zu bedauern, weil dadurch die Menge der Initiativefreunde in ihrer Haltung nur bestärkt werden kann. Höchst bedauerlich aber bleibt, dass mit Strassenausbau dieses Jahr in keinem Fall mehr begonnen werden kann. An dieser Tatsache würde auch nichts geändert, wen^ sich das Initiativkomitee mit