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E_1935_Zeitung_Nr.021

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Das Automobil im

Das Automobil im öffentlichen Leben (Fortsetzung von Seite 1.) Wie steht es nun mit diesen Erfahrungen seit Inkrafttreten des Automobilgesetzes? Die Statistik — ich lasse die Fälle, in denen nur ein Sachschaden entstanden ist, beiseite — weist nicht nur keinen Stillstand, sondern eine deutliche Zunahme der Unfälle auf. Im Strassenverkehr verunfallten im Jahre 1932 etwa 9200 Personen, wovon 8000 bei Unfällen mit Beteiligung von Motorfahrzeugen. Im Jahre 1933, dem ersten Jahr unter der Herrschaft des neuen Gesetzes, waren es rund 10 000, beziehungsweise 8800, im Jähre 1934 rund 12000 Personen, wovon etwa 10 000 bei Motorfahrzeugunfällen. Hievon verunfallten tödlich im Jahre 1932 461, im Jahre 1933 505 und 1934 nach provisorischer Zählung 549 Menschen. Bei 85 bis 90 % dieser Todesfälle waren Motorfahrzeuge beteiligt. Diese Tatsachen geben zu denken. Keine Regierung wird an ihnen achtlos vorbeisehen können. Die Zahlen ergeben deutlich eine Abnahme der Verkehrssicherheit auf der Strasse, zumal die Zahl der im Verkehr stehenden Motorwagen in den letzten Jahren nur wenig zugenommen, diejenige der Motorräder sogar erheblich abgenommen und erst im vergangenen Jahre wieder etwas angestiegen ist. Im Nationalrat ist von Herrn Nietlispach im Herbst 1934 eine Motion gestellt worden, durch die der Bundesrat eingeladen wird, eine Revision des geltenden Gesetzes in die Wege zu leiten, im Sinne der Wiedereinführung gewisser Höchstgeschwindigkeiten für Motorfahrzeuge, insbesondere für Motorlastwagen und der Wiedereinführung der numerierten Kontrollschilder für Fahrräder. Diese Motion ist von 64 Mitgliedern des Nationalrates mitunterzeichnet worden. Der Bundesrat wird somit pflichtgemäss alle mit dieser Motion im Zusammenhang stehenden Fragen, auch diejenige der Wiedereinführung zahlenmässiger Höchstgeschwindigkeiten, einlässlich prüfen und darüber Bericht erstatten müssen. Die Beantwortung der Motion Nietlispach wird ihm dazu Anlass geben. Es wäre verfrüht, heute schon, nachdem unsere Prüfung noch nicht abgeschlossen ist und der Bundesrat die Motion noch nicht besprochen hat, mich dazu in verbindlicher Weise äussern zu wollen. Soviel steht indessen fest, dass etwas geschehen muss, um der nachgewiesenen Abnahme der Verkehrssicherheit auf der Strasse wirksam entgegenzutreten. Dazu ist der Bundesrat in Verbindung mit den kantonalen Regierungen ganz einfach verpflichtet. Wir haben die verschiedenen Verbände um ihre Vorschläge ersucht. Sie sind uns zugegangen und enthalten bemerkenswerte Anregungen, die wir mit aller Gewissenhaftigkeit prüfen werden. Auf alle Fälle wird die Kontrolle auf der Strasse verschärft werden müssen. Die Gerichte werden ein erhebliches Verschulden der beteiligten Strassenbenützer strenger bestrafen müssen, als es bisher hin und wieder geschehen ist. Der Erteilung des Führeraüs- 53.537 ist die Telephonnummer unseres Ausstellungsstandes am Salon in Genf. Mitteilungen für die Redaktion oder Administration werden dort jederzeit gerne entgegengenommen. weises ist vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken. Eine aus Automobilistenkreisen stammende Anregung wirft die Frage auf, ob nicht eine Nachprüfung aller neuen Führer, z. B. ein oder zwei Jahre nach der ersten Fahrprüfung vorgeschrieben werden sollte. Der Entzug des Führerausweises muss in allen Fällen, wo es vom Gesetz vorgesehen ist, zur Anwendung kommen. Besonders scharf muss gegen betrunkene Führer vorgegangen werden, dies nicht zum mindesten im Interesse der andern Autofahrer. Wir werden auch die Anbringung registrierender Geschwindigkeitsmesser einer Prüfung unterziehen. Selbst wenn zu einer Gesetzesänderung die Beobachtungszeit von 2 Jahren als zu kurz erklärt werden wollte, werden wir in Verbindung mit den Kantonen ungesäumt an die Aufgabe herantreten, die Zahl der Unfälle auf der Strasse zu vermindern. Ich weiss, dass ich dabei auf die loyale Mitarbeit der hier vertretenen Verbände rechnen darf. Es geht um die Sicherheit aller Strassenbenützer, auch der Automobilfahrer. Nicht die modernen Fahrzeuge, die wir heute Nachmittag im Salon sehen werden, sind schuld an dieser grossen Zahlvon Unfällen; sie weisen im Gegenteil ständige Verbesserungen hinsichtlich Fahrsicherheit auf. Die Schuld liegt hauptsächlich bei den Menschen, bei ihrer Rücksichtslosigkeit, ihrer Gleichgültigkeit und Unvorsichtigkeit. Hier gilt es einzusetzen. Die Zahl der Strassenbenützer, die es als ihre Pflicht erachten, die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen und das Leben ihrer Mitmenschen zu achten, ist die weitaus überwiegende. Wenn wir gegen die andern mit aller Bestimmtheit vorgehen, können wir auf die Unterstützung aller Gutgesinnten zählen. Erziehung der Strassenbenützer ist nötig, erklärte mit Recht mein Verehrter Herr Vorredner. Das Ziel dieser Erziehung ist die strikte Beobachtung der geltenden Vorschriften und darüber hinaus eine von Menschenfreundlichkeit getragene gegenseitige Rücksichtnahme. Je näher wir diesem Ziele kommen, um so besser wird es um die Sicherheit auf der Strasse und um das Verhältnis der Strassenbenützer unter sich bestellt sein. Die von Herrn Dechevrens mit Bezug auf die Aenderung der Gewichtsvorschriften der eidgenössischen Automobilgesetzgebung geäusserten Wünsche sind uns nicht unbekannt, Der Bundesrat wird dieselben einlässlich prüfen. Dabei wird er aus naheliegenden Gründen auch die Stellungnahme der Kantone in Erfahrung bringen müssen. Der Bundesrat hofft, auch in dieser Frage zu einer für alle Interessenten annehmbaren Ordnung der Dinge zu gelangen. Der Präsident des Organisationskomitees hat Veranlassung genommen, auch dem der Volksabstimmung zu unterbreitenden * Verkehrsteilungsgesetz „, ^^ einige Worte zu widmen. Ueber das'^esetz brauche ich mich wohl kaum weiter zu verbreiten, da ich es in Ihren Kreisen als hinlänglich bekannt voraussetzen darf. Sein Ziel ist, an Stelle einer erbitterten, schädigenden Konkurrenz Ordnung in den Güterverkehr auf Strasse- und Schiene zu bringen und durch diese Ordnung die Lebensinteressen des Transportgewerbes einschliesslich der Bahne*n zu wahren. Weder aus dem Parlament noch vom Bundesrat ist der erste Anstoss zu diesem Gesetzgebungswerk gekommen. Die Beteiligten selbst, das Automobiltransportgewerbe, die Werkfirmen und die Bahnverwaltungen mit ihren anscheinend ganz entgegengesetzten Interessen haben in gemeinsamer Arbeit das neue Gesetz entworfen und es dem Bundesrat überreicht. Die zuständigen Behörden haben, wie Sie wissen, diesen Entwurf sozusagen unverändert zu dem ihrigen gemacht, und so war dem Verständigungswerk ein rascher und schöner Erfolg beschieden. Es ist mir eine angenehme Pflicht, vorab Herrn Präsident Dechevrens, dann aber auch den betreffenden Berufsverbänden die Anerkennung und den Dank der Bundesbehörden für die überaus wertvolle Unterstützung bei der Lösung dieses schwierigen AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N° 21 Problems auszusprechen. Gerne werden wir auch für die Ausarbeitung der Vonziehungsverordnung auf Ihre Mitwirkung rechnen. Diese verständnisvolle Zusammenarbeit gibt mir das Recht, dem Volksentscheid mit Zuversicht entgegenzusehen. Das Schweizervolk wird, so hoffe ich, diesem Werk der Verständigung die Zustimmung nicht versagen wollen. Die kurze Zeit, die mir zur Verfügung stand, erlaubte mir nur, einige Gedanken aus dem Gebiet der Gesetzgebung zu erörtern und gewisse Probleme, die uns das moderne Verkehrswesen stellt, zu streifen. Mit ungeahnter Schnelligkeit hat sich das Motorfahrzeug, dessen grosse Bedeutung für den Verkehr wir voll anerkennen, auch bei uns durchgesetzt und ausgebreitet. Die Entwicklung geschah so rasch, dass die Anpassung an die veränderten Verhältnisse nicht immer und überall im gleichen Tempo erfolgen konnte. Das gilt unter anderm auch von dern Ausbau der Strassennetze der Kantone. Wenn auf alle berechtigten Interessen billige Rücksicht genommen wird, sollte es gelingen, im Zeichen gegenseitigen Vertrauens die Fragen, die der moderne Strassenverkehr uns Stellt, mehr und mehr einer glücklichen Lösung entgegenzuführen. Ich erhebe mein Glas auf das Wohl des Herrn Präsidenten und aller Anwesenden, und auf eine glückliche Zukunft von Stadt und Kanton Genf. Mein besonderer Wunsch gilt der XII. internationalen Automobil- und Fahrradausstellung, deren Tore sich uns heute öffnen werden. Möge ihr ein voller Erfolg beschieden sein! XII. Intern. Automobil- und Fahrrad- Ausstellung 1935 Allgemeines Programm. Freitag, 15. März. 13 Uhr: Eröffnungsbankett im Hotel des Bergues. 15.30 Uhr: Offizielle Eröffnung der Ausstellung. 16 Uhr: Eröffnung für die Besucher. 19 Uhr: Torschluss. Symphoniekonzert. Samstag, 16. März. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. 11 Uhr: Generalversammlung der Chambre Syndicale Suifise de l'Industrie de 1'Automobile, du Gycle et Parties qu'i s'y rattachent. 12.30 Uhr: Mittagessen der Chambre Syndicale Siiisge (Restaurant des Salons). 14 Uhr: Sitzung des Verwaltungsrates des Touring-Club der Schweiz. Sitzung des Zentral-Komitees des Auto-Gewerbe-Verbands der Schweiz. Von 15 Uhr an: Ankunft der, Teilnehmer an der , Automobil-Sternfahrt, veranstaltet durch die $vV. Sektion Genf des A.C.S. ; V6«. 17 JJhr an: Ankunft der Teilnehmer an der Schweiz. Motorrad-Sternfahrt, veranstaltet durch die Association Cantonale Genevoise des Clubg Motpcyclistes. Von 18 Uhr an: Empfang der Teilnehmer an der Automobil-Sternfahrt im Stande des A.C.S. 20 Uhr: Nachtessen des Aero-Club Suisse, Sektion von Qenf (Restaurant des Salons). 20 Uhr: pekanntgabe der Resultate und Preisverteilung der Motorrad-Sternfahrt. 23 Uhr: Torschluss. Sonntag, 17. März. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Kilometer Bergrennen mit fliegendem Start für Automobile und Motorräder, auf der Strasse von Grand-Saconnex bei Genf, veranstaltet durch die Sektion Genf de A.C.S. und der Moto-SportingrClub von Genf. 15 Uhr: Bekanntgabe der Resultate und Preisverteilung des Kilometer-Bergrenneas für Motorräder (Caf6 de la Bourse, place de la Fusterie). 1550 Uhr: Generalversammlung des Auto-Camping- Club der Schweiz. 19.30 Uhr: Nachtessen der Sektion Genf des A.C.S. Bekanntgabe der Resultate und Preisverteilung der Äutpmobil-Sternfahrt und des Kilometer- Bergrennens für Automobile, 23 Uhr: Torsohlues. Montag, 18. MMrz. 9 Uhr: Eröffnung. — Eintrittspreis Fr. 1.50. Versammlung der Nationalen Sportkommission des A.C.S. 19 Uhr: Torschluss. stischer Rechtsfahren in Oesterrelch. Die seinerzeit gutgeheissene Gesetzesvorlage, wonach in ganz Oesterreich der Rechtsverkehr eingeführt werden sollte, konnte wegen der damit zusammenhängenden hohen Kosten nicht in die Tat umgesetzt werden. Wie nun aus Klagenfurt gemeldet wird, will das Land Körnten ab 1. Juni dieses Jahres das Rechtsiahren dennoch einführen, wofür die Zustimmung der Bundesregierung bereits vorliege. Es ist anzunehmen, dass weitere Länder der österreichischen Republik diesem Beispiel folgen, so dass in absehbarer Zeit im Hauptgebiet des Landes der Rechtsverkehr eingeführt sein dürfte. Riesentankstelle. An der Reichsstrasse Köln-Bonn wird eine Grosstankstation, die eher den Namen eines Tankbahnhofes verdienen würde, zu Ende gebaut. Vier Doppelrampen von je 6 Meter Breite führen zu der 600 Quadratmeter grossen, mit moderner Stahlkonstruktion überdachten Manipulationsfläche, die die Bedienung von 20 Wagen gleichzeitig gestattet. Unter der Erde befinden sich Reservoire für die Betriebsstoffe von einer Kapazität von 110,000 Liter. Acht Arten von Markenbenzinen, Gemischen, alle bekannten Oelsorten, ja sogar Gasöl sind nach Wahl zu haben. Selbstredend sind auch die gebräuchlichsten Ersatzteile für die bekannten Wagentypen zu haben. Steuerfreiheit für fabrikneue Wagen. Italien und Belgien kennen bekanntlich bereits die befristete Steuerbefreiung fabrikneuer Automobile. Deutschland ist in dieser Richtung noch einen Schritt weiter gegangen und hat die neuen Fahrzeuge vollständig von der direkten Verkehrssteuer entlastet. Einer Meldung aus Prag zufolge führt nun auch die Tschechoslowakei die bedingte Steuerbefreiung für neue Wagen ein, indem diese während 18 Monaten ohne Abgabe verkehren können. In kfassem Gegensatz zu diesen Bestrebungen der fiskalischen Entlastung steht die Absicht unserer Landesregierung, den Motorfahrzeugbesitzern durch einen erhöhten Benzinzoll weitere empfindliche Bürden aufzulegen. Brennende Pneus gegen Nachtfrost Im Kampfe gegen den Nachtfrost im Frühjahr wurden besonders in Weingegenden die verschiedensten Versuche unternommen, die meistens auf eine künstliche Vernebelung der gefährdeten Weinberge hinzielen. Als eines der billigsten und auch wirkungsvollsten Mittel erwies sich das Verbrennen alter Autopneus. Die sich dabei entwickelnden schweren Rauchschwaden legten sich lange und schützend über die Felder und vermochten in den meisten Fällen die Bildung des Nachtfrostes zu verhindern. Nur wenige Vergaser richtig eingestellt In einer holländischen Stadt durchgeführte Untersuchungen ergäben, dass nur 17 Prozent aller untersuchten Motorfahrzeuge einen richtig eingestellten Vergaser aufwiesen. Bei 40 war der Verbrauch um 10 Prozent, bei 25 um 15 Prozent und bei 18 Wagen um 20 Prozent zu hoch. Amerikanische Zulassungsziffern. Im Jahre 1934 wurde an neuen Personenund Lastwagen in den Vereinigten Staaten von Amerika 2,294,443 Stück gegenüber 1,739,663 Einheiten im Vorjahre zum Verkehr zugelassen, was einer Zunahme um 32 Prozent entspricht. den Zinskasernen, die unter den rosa Schmetterlings-Schulter-Spangen dunkel hervorguckte. Die Feierlichkeit fand an einem Samstagnachmittag statt auf einem trockenen Plätzchen unbebauten Grundes, der ausgetrocknet war wie eine alte Pflaume. Und die Mütter und Kinder, die wie ein Kranz den Weg einfassten, klatschten in die Hände, als Orchid in dem rosa Seidenpapierkleid vorbeizog. Auch Annie, die sich den halben Tag freigemacht hatte, war eine dieser Mütter. Plötzlich, als sie unter dem rosa Baldachin einherschritt, kam es Orchid unter einem Schock zum Bewusstsein, dass in dem Heer abstossender Zinskasernenmütter längs des Rinnsteines — selbst unter diesen — Nana die abstossendste war, dass sie einer der Wasserspeierfratzen glich, die sieh über dem Eingang eines zweiundfünfzig Stock hohen Bureauhauses befanden, wo Nana scheuerte. Als Orchid kaum dreizehn Jahre alt war, hatte Annie Pogany bereits etwas von einem alten Weib an sich. Diese Haarzotten. Der Stumpf eines Vorderzahns, der in die Unterlippe biss. Die trüben und veränderlichen Augen und das flackernde Zucken in ihrem Gesicht. Dieses nervöse Zittern, das ab und zu auftrat, wurde immer deutlicher bemerkbar. Und noch etwas. Als es zuerst geschah, konnte Orchid nicht einmal versuchen, sich die erschrekkenden Tatsachen auch nur irgendwie zu erklären, ohne in einen nervösen Weinkrampf zu verfallen, der ihr noch stundenlang den Atem benahm. Einmal erfasste, nachdem Annie so schrecklich gewesen war, ein solcher Weinkrampf Orchid in der Schule, so dass man sie in das Zimmer des Direktors bringen musste, wo sich zwei Lehrer um sie bemühten. Aber Orchid hätte um keinen Preis ihi Geschick der Welt enthüllt! Jahre hindurch schien das Kind buchstäblich sein dünnes Röckchen im Gefühl der Scham über eine schmachvolle Situation auszubreiten. Orchid hätte niemals den Grund ihres nervösen Zusammenbruches verraten! Viele Jahre hindurch, gerade seit sie, sieben geworden, in die erste Klasse der öffentlichen Schule gekommen war, log Orchid über dieses Geschehen. Log kühn. Orchid hatte immer» wenn sie von Fürsorgerinnen und Inspektoren, die ihre Runde durch die Zinskasernen machten, ausgefragt wurde, für Annie gelogen. Hatte die Inspektoren belogen. Die Nachbarn. Sogar sich. Was geschehen war, war eigentlich unter diesen Umständen das ganz Natürliche. Das am ehesten zu Erwartende. Annie, so voll von Begierde und mit nur der Erfüllung dieses einen Besitztums, hatte die Korridore an der Seite einer alten Vettel gewaschen, die ihr ein Mittel verraten hatte, wie sie sich durch ein einziges Aufschnupfen eines weissen Pulvers ganz neue Reiche der Sensation verschaffen könne, die der Freude an dem Kind nicht nur gleichkomme, sondern sie sicher übertreffe. Als Orchid acht Jahre alt war, hatte Annie begonnen, Rauschmittel zu nehmen. Als Orchid zehn Jahre alt war, hatte Annie, deren ganzes Leben, wohlgemerkt, des Rückhalts und der Erziehung entbehrte, und die noch eine gewisse Rundlichkeit zeigte und einen Goldglanz in ihrem Haar hatte, begonnen, einen, abseits liegenden Weg zu nehmen, der, war einem das Glück hold, einfacher war als das Reinemachen. Von der Zeit, da sie acht war, bis zu jener, da sie dreizehn wurde, war es für 'Orchid als wäre sie in einer Umgebung von Laster gefangen, die ihr hätte verderblich werden können. Die kleinen leeren Fläschchen des weissen Pulvers, die unter der Matratze oder in dem Pendelkasten der Uhr lauerten. Die merkwürdigen Glasröhrchen, die Annie in einem Stück alten Leinens versteckt hielt. Flache Flaschen mit Schraubengehälsen, die aus sonderbaren Verstecken hervorlugten. Die fremden, schäbigen, oftmals taumelnden Männer, die nach See rochen. Schiffer. Alte tätowierte Wasserratten. Da gab es einen bestimmten Frachtenleiter, der jede vierte Woche kam. Bevor sie noch verstand, was dies alles bedeutete, hatte prchid schon gelernt, das Kommen dieses Schiffes abzuschätzen und zu fürchten. Dann gab es auch einen, der sein Hemd offen trug und einen Bart auf der Brust hatte. Er kam immer, wenn der Leichter im Hafen lag. Manchmal dann — manchmal dann — die ganze Nacht... (Fortsetzung folgt)

N"21 AUTOMOBIL-REVUE 3 Sportnachrichten Saison-Auftakt in Genf Noch wenige Stunden und in Genf werden sich wieder die Tore des diesjährigen Salons öffnen. Für den Automobilismus in unserem Lande wird die Kalvinstadt jedes Jahr im März zum eigentlichen Wallfahrtsort. Auch dieses Jahr hat die Sektion Genf des A.C.S. sich die Mühe genommen, zur Eröffnung des Salons wieder die gewohnten sportlichen Veranstaltungen auszuschreiben. Die Sternfahrt und das Kilometerrennen von-Saconnex sind wie der Salon zu einer festen Tradition geworden. Der Unternehmungsgeist der Genfer muss um so höher eingeschätzt werden, als die gegenwärtige Zeit für solche Veranstaltungen im allgemeinen nicht sehr günstig ist. Leider hat ein wichtiger Faktor im Gelingen der Genfer Sportstage sehr oft zu wünschen übrig gelassen — das launische Märzwetter. Während wir nun diese Zeilen schreiben, liegt der schönste Frühlingssonnenschein über dem Land und man könnte den Genfern nichts Schöneres wünschen, als dass sie für das letztjährige Sudelwetter diesmal mit strahlendem Sonnenglanz entschädigt würden. Vor allem die Sternfahrer wüssten sich dem himmlischen Wettermacher zu Dank verpflichtet, wenn er es ihnen möglich machte, ihre nicht leichte Aufgabe auf sauberen, trockenen Strassen zu absolvieren. Wiederum hat sich eine erfreuliche Zahl von Automobilisten dazu entschlossen, den Besuch des Salons auf angenehmste Weise mit einem touristisch-sportlichen Wettbewerb zu verbinden. Trotzdem wir im Augenblicke noch nicht im Besitze der endgültigen Nennliste sind, lässf sich schon jetzt ein schöner Erfolg der Veranstaltung voraussagen. Die abgeänderten Bestimmungen des Reglementes scheinen ihre anziehende Wirkung nicht verfehlt zu haben. Wir skizzieren im folgenden noch einmal in aller Kürze die wichtigsten Punkte der interessanten Konkurrenz. Das Reglement ist bekanntlich gegenüber dem letzten Jahre entscheidend abgeändert worden. Das Rallye hat wiederum den Charakter einer touristischen Prüfungsfahrt „auf Grund von minimalen Geschwindigkeiten, innerhalb deren jeder Konkurrent eine bestimmte Route, die er nach eigenem Ermessen zusammenstellen kann, zu durchfahren hat. Auf einem besonderen Plan sind die Kontrollorte angegeben, die innerhalb dieser Fahrt berührt werden können. Die Minimaldurchschnittsgeschwindigkeit wurde wiederum auf 40 km/St, festgelegt. Für die Wertung gelten drei Koeffizienten: 1. die zurückgelegte Entfernung, 2. die Durchschnittsgeschwindigkeit, 3. die Zusammenstellung der in den Durchfahrtskontrollstellen erhaltenen Punkte. Zum ersten Male sind in diesem Jahre nämlich die Kontrollorte mit Punkten bedacht worden, die je nach ihrer Lage und Schwierigkeit entsprechend gewertet sind. Die folgenden Orte sind mit Punkten versehen: Punkte Punkte Lausanne 2 Neuenburg 2 Vevey 2 La Chaux-de-Fonds 6 Sitten 2 Delsberg 4 Bulle 6 Basel 4 Freiburg 4 Ölten 2 Thun 8 Lucern 4 Bern 4 Zürich 8 Biel 2 Martigny 2 Solothurn 2 Falls die erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit 40 km/St, nicht erreicht, werden für je 100 km/St. 2 Punkte abgezogen. Die vom Startort bis zum Ziele gefahrenen, in Luftlinie gemessenen Kilometer werden pro 5 km oder deren Bruchteil mit je 2 Punkten bewertet. Sieger wird der Fahrer mit der grössten Punktzahl. Bei der Ankunft in Genf erhält jeder Fahrer in der Reihenfolge des Eintreffens eine sogenannte «Ankunftsnummer». Im Falle von ex aequo bekommt dabei derjenige Konkurrent den Vorrang, dem bei seiner Ankunft die kleinere Ordnungsnummer übergeben wurde. Die bis letztes Jahr geltende Schlussprüfung ist dieses Jahr glücklicherweise fallen gelassen worden. Der Start zu der Sternfahrt wird Samstags von 8 Uhr an erteilt. Zwischen 12 und 13 Uhr ist eine Neutralisationsstunde eingeschaltet. Die Ankunft der Sternfahrer in Genf erfolgt von 15 Uhr an vor dem Sitz der Sektion Genf des A.C.S., Place des Alpes 1. Als offizielle Zeit gilt die des Telephons. Der Kontrollschluss in Genf ist auf 16.30 Uhr angesetzt. Den Konkurrenten wird am Samstag um 18 Uhr am Stand des A.C.S. im Salon von der organisierenden Sektion ein Aperitif offeriert. Die Preisverteilung erfolgt am Sonntag abend beim Diner der Sektion Genf des A.C.S. um 19.30 Uhr im Salon- Restaurant. Die Sternfahrt nach Genf. Die Sternfahrt nach Genf findet dieses Jahr zum 13. Male statt. Sie wurde erstmals 1923 organisiert und seither ohne Unterbruch Jahr für Jahr wiederholt. Verschiedene Formeln wurden während dieser Zeit ausprobiert; nie ist die Veranstaltung zu einem Schemaanlass: geworden, da man fast jedes Jahr neue Wege suchte. Die letztjährige Sternfahrt brachte 37 Konkurrenten zusammen. Das Reglement war sehr einfach gehalten und — man muss sagen: glücklicherweise — sehr schlechtes Wetter gestaltete die Konkurrenz etwas schwieriger.. 22 Teilnehmer erledigten die Fahrt ohne Strafpunkte. Zum Schluss folgte die gewohnte Geschicklichkeitsprüfung, deren Ergebnisse die Rangliste lieferten. Maurice Eberhard (pa Chaux-de-Fonds) siegte auf Delage vor William Barraud (Genf) auf Lancia. Die Organisatoren telephonierten uns kurz vor Redaktionsschluss die Namen von 42 Konkurrenten. Damit übertrifft die Nennliste dieses Jahr alle Sternfahrten der letzten Jahre; es sind unter Umständen noch weitere Meldungen zu erwarten. Wir nennen im folgenden die Namen der Konkurrenten (nach A. C. S.- Sektionen geordnet): WALLIS: Georges Chappuis (Ford) Heinrich Sauthier (Ford) Maurice Pellissier (Wanderer) Albert Cornut (Chrysler-Plymouth) Friedrich Luginbühl (X) ZÜRICH: Albert Springer (Sieyr) Gerhart Ulrer (Steyr) Georg Baumann (Bugatti) Arthur May (Delage) W. Baer und H. Schwab (Plymouth) . WAADT: Dr. Maurice Bourgeois (Panhard-Levassor) Norbert Antoine (Buick) Pierre Bugnon (Hotchkiss) Robert Imhof (Graham-Paige) AARGAU: Walter Hediger (Bugatti) Ernst Stirnemann (Buick) Andreas Stirnemann (Renault) Philipp Graber (Chrysler-Plymouth) BASEL: Dr. Karl Napp (Buick) Heinrich Siess-Haas (X...) Fred Iten (Ford) ST. GALLEN: Josef Senn (Auburn) Louis Chytil-Straub (X) . NEUENBURGER JURA: Rene Bloch (Fiat) NEUENBURG: Andre Sandoz (De Soto-Chrysler) v Lucien Dubois (D.K.W.) LUZERN: Dr. Josef Forbrich (X) \ Hugo Dreier (Alfa Romeo) Franz Koch (Terraplane) GENF: Auguste Henrioud (Lancia) i . ' Dr. Nicola Durst (Citroen) Geo Sims (Renault Celtaquatre) Jean Bloch (Lancia-Astura) William Barraud (Lancia-Astura) LES RANGIERS: Henri Periat (Peugeot) SOLOTHURN: Walter Morand (Fiat) Dr. Hans J. Spillmann (Wanderer) Johann von Rohr (Ford) BERN: Dr. K. Schäfer und K. Schäfer jun. (Talbot) Paul Keller (Lancia-Astura) Ernst Haldimann (Chrysler-Plymouth) GLARUS: Kaspar Milt (Oldsmobile) Das Kilometerrennen von Saconnex. Das Kilometerrennen von Saconnex verspricht dieses Jahr besonders interessant zu werden, da das Rennen erstmals mit fliegendern Start durchgeführt wird. Die Fahrer erhalten 100 Meter freie Strecke für den Anlauf und können also die Startlinie schon in vollem Laufe überschreiten. Das Ergebnis wird selbstverständlich eine empfindliche Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit sein. Erfahrungsgemäss laufen die Nennungen für das Kilometerrennen immer. relativ spät ein, doch liegen bis zum Redaktionsschluss bereits eine ganze Anzahl interessanter Einschreibungen vor. Mit ganz besonderem Interesse wird man dem neuen Zweikampf Hug (Bugatti) und Ruesch (Maserati) entgegensehen. Auch Braillard kommt als Dritter im Bunde der jungen Generation dazu, so dass es am Sonntag an Spannung nicht fehlen dürfte. Für das Kilometerrennen, auf das wir in der morgigen Nummer nochmals zurückkommen werden, sind bis zum Augenblick folgende Anmeldungen eingetroffen: , Leuzinger (Bugatti), Bern E. Ryf (E. R.), Bern Büteter (Fiat), Basel " Jean de Toledo (Bugatti), Sportwagen, Gent Wenger (Citroen), Tourenwagen, Bern Bernhard; Bla,ncpain (Alfa Romeo Comp.) Sportwagen, Fribourg "Victor- PHloud (Fiat), Touren wagen, Ghatel St. Denis • In kurzer Zeit wird die Schweiz die modernste Pneu-Fabrik der Welt besitzen! URTEILEN SIE SELBST! Alle durch Flrestone bei dem Bau seiner Fabriken in Akron, Canada, Los Angeles, Buenos Aires, London und Spanien gesammelten Erfahrungen werden in den Dienst der neuen Pneufabrik gestellt, die von den Schweizerischen Draht- und Gummiwerken, Altdorf, in Pratteln bei Basel gebaut wird. KINDERKRANKHEITEN gibt es nicht, weil nicht experimentiert, sondern vom ersten Moment an nach bestehenden und erprobten Methoden gearbeitet wird. Der Schweizerreifen wird eher noch besser, denn die Kontrolle im Schweizerwerk wird weitaus schärfer sein als in der enormen amerikanischen Firestone-Fabrik. 18 MILLIONEN MENSCHEN sahen die Firestone-Fabrik an der Weltausstellung in Chicago. Die dort verwendeten patentierten Spezialmasch inen, welche den täglichen Reifenbedarf der Händler von Chicago lieferten, werden demnächst in Pratteln in Betrieb gesetzt. Bald werden Sie mehr von uns hören. FIRESTONE IMPORT A.G. BASEL Tel. 24.885 ZÜRICH Tel. 44.780 LAUSANNE Tel. 31.112 ST. GALLEN Tel. 51.08 WIL Tel. 550 Adolf Frey (Fiat), Sportwagen, Herisau Manirola (Bugatti), Rennwagen, Genf Dr. Avondet (Alfa Romeo), Sportwagen, Genf Karl Becker (M. G.), Sportwagen, Zürich Gottlieb Bieri (Bugatti), Sportwagen, Zürich Max Christen (Maserati), Rennwagen, Zürich Julon (X), Fribourg Theo Isehy (D.K.W.), Rennwagen, Lausanne Braillard (Bugatti), Rennwagen, Vevey Hug (Bugatti), Rennwagen, Genf. Ruesch (Maserati), Rennwagen, Zürich Der Beginn des Rennens für Motorräder ist auf Sonntag morgens 9 Uhr angesetzt. Anschliessend daran folgt der Start der Automobile. Die Veranstaltung dürfte gegen die Mittagszeit zu Ende gehen. Die Wagenabnahme findet, wie gewohnt, am Sonntag um 7.30 Uhr beim Chantier de la Voirie de Varambe, 38, route de Ferney, statt. Das erste Training ging heute Freitag, von 7—8 Uhr vor sich. Am Samstag trainieren die Fahrer von 8 bis 9 Uhr morgens. Auch das Rennen der Motorräder dürfte dieses Jahr besondere Anziehungskraft ausüben, da die Organisatoren ausser den Meldungen der besten Schweizer Fahrer die Einschreibungen einiger berühmter Ausländer erhielten, wie des Exweltrekordmannes Milhoux auf F. N., Moritz auf Victoria, Boetsch auf Terrot usw. Sv»«»*t ITTIT Aus and Mercedes-Benz-Rennwagen in Monza. Während dieser ganzen Woche hält sich in Monza ein Teil der Mercedes-Benz-Mannschaft unter der Leitung von Ing. Neubauer mit einigen Rennwagen auf. Die Fahrer Caracciola, Geyer, Kohlrausch und Langer starten abwechslungsweise zu Probefahrten, bei denen verschiedene Neuerungen geprüft werden sollen. Es geht das Gerücht, dass die Maschinen mit neuen Motoren versehen worden sind, doch wird darüber strenges Stillschweigen bewahrt, so dass eine Nachprüfung nicht möglich ist. Die Probefahrten werden bis Ende dieser Woche fortgesetzt. Grosser Preis von Monaco. Soeben erscheint das Reglement des diesjährigen Grossen Preises von Monaco, der am 22. April, also in fünf Wochen, die Eröffnung der diesjährigen internat. Rennsaison bringen wird. Für die Veranstaltung gilt in gewohnter Weise die internat. Rennformel; die Fahrer werden von den Organisatoren wieder persönlich eingeladen. Der Lauf führt über die bekannte 3180 Meter lange Stadtrundstrecke, die lOOmal, demnach über 318 Kilometer zu befahren ist. .Der Sieger des Rennens erhält ausser der grossen Ehrengabe des Prinzen von Monaco 100,00.0 frz. .Fr. in bar, der Zweite 40,000, der Dritte' 20,000 usw. Von je 10 zu 10 Runden werden für die jeweiligen.Spitzenführer 1000 frz. Fr. ausgeschrieben, und der Fahrer mit der. schnellsten Runde erhält 3000 frz. Fr. An Preisen ist die Gesamtsumme von 170,000 frz. Fr. angesetzt. Das Training ist bereits jetzt festgelegt; es findet am Freitag, den 19«, am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. April (also an Karfreitag, Karsamstag und Ostern) je von 6.30 Uhr bis 7.30 Uhr statt. Das letztjährige Rennen gewann bekanntlich der in Pescara tödlich verunglückte Moll mit dem Mittel von 90,2 km/St. Nachdem sich bekanntlich die Scuderia Ferrari mit vier Wagen für dieses Rennen eingeschrieben hat, haben die Organisatoren nun auch die Meldungen von Stuck und Varzi auf Auto-Union und Caracciola und Fagioli auf Mercedes-Benz erhalten. Grosser Preis von Tripolis. Für den Grossen Preis von Tripolis, der als eines der wichtigsten und jedenfalls als das bestdotierte Rennen der Saison am 12. Mai' stattfinden wird, hat die Auto-Union Stuck und Varzi angemeldet. Mercedes-Benz konkurriert mit Caracciola und Fagioli, und die Scuderia Subalpina meldete sogar 4 Wagen, für die vorläufig Zehender und Etancelin bestimmt sind; die zwei weiteren Fahrer werden bei Probefahrten in Monza ermittelt. Die ersten Meldungen für den Grossen Preis von Frankreich. Man merkt, dass wir mit raschen Schritten der neuen Saison entgegengehen. Bereits melden zahlreiche Organisatoren den Eingang der ersten Meldungen. So haben sich für den Grossen Preis von Frankreich in Montlhery Mercedes- Benz mit Caracciola, Fagioli und Manfred von Brauchitsch angemeldet, und die Auto- Union schrieb sich mit Hans Stuck, Varzi und Prinz von Leiningen ein. Bis zum Augenblick haben Bugatti und die Scuderia Ferrari noch nicht gemeldet, auch der Sefac-Wagen von Ingenieur Petit ist noch nicht eingeschrieben. Hingegen meldete die Scuderia Subalpina, die für Maserati ist, was die Scuderia Ferrari für Alfa Romeo, ihre Fahrer Etancelin und Zehender an. Die beiden werden zwei neue Maserati-Wagen mit einem Zylinderinhalt von 4400 ccm, 8 Zyl. und unabhängiger Radabfederung zur Verfügung haben.