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E_1935_Zeitung_Nr.021

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fi AUTOMOBIL-REVUE

fi AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N» 21 MODE-SCHAU ZÜRICH im Zunfthaus zur Meise Montag, 18. März, nachmittags 3 Uhr, abends 8 Uhr Brändli, Costumes u. Mäntel Peter, Coutures - Modes Rückmar & Co., Pelze Leinenweberei A.-G. Langenthai, Leinenstoffe Seiler, Modiste - Chapeaux Wiessner&Cie., Handschuhe Leder-Locher, Taschen De Neuville, Coiffure Rivoli, Chaussures Karten inkl. Tee Fr. 4.20 (Billettsteuer inbegrif.) Billett-Vorverkauf ab Donnerstag den 14. März bei H. Brändli, z. Leonhardseck - Maison Peter, Bahnhofstrasse 37 - Mme. H. Seiler, Modiste, Forchstrasse 72 - Rivoli S. A., Uraniastrasse 10 - Leder-Locher. Münsterhof - Zunfthaus zur Meise „Steiner" Akkumulatoren sind 100% Schweizerfabrikat und stützen sich auf 35jähr. Erfahrungen Das Katalog-Preise: TEA IM 1935 wird auch dieses Jahr wieder führend und tonangebend sein Airflow-Modelle Die äusserst geräumigen, reinrassigen Stromlinien-Wagen mit unerreichten Fahreigenschaften. . De Soto „6' Fr. 12,800.— Airstream»Modelle Die Stromlimenwagen in konventioneller Form mit den bekannten grossen Vorzügen. De Soto „6" Fr. 10,300.— Akkumulatoren fabrik „Steiner" Tel. 555 ReitlCLCh Tel. 555 (Aargau) Airflow „8" Fr. 16,200.- Imperial Airflow „8" . . Fr. 18,200.— Chrysler Senior . . . . Fr. 11,500.— Chrysler „8 Alle Modelle mit „schwebendem Motor", neuer Gewichtsverteilung, hydraul. Bremsen, Ganzstahl-Karosserie, geräuschlosem Synchrom - Getriebe, gekühlter Kupplung, Antiquietsch- Federung etc. - Die Airflow-Modelle mit automatischem Schnellgang; Geschwindigkeit 150 bis 160 kmlStd. bei aussergewöhntich geringem Benzinverbrauch. ist führend Leichtmetall-Ausführung: Eigengewicht 1000 kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Joh. Knupp, St. Gallen-W KONSTRUKTIONS -WERKSTÄTTE Telephon 626 Versäumen Sie nicht, diese hervorragenden Modelle zu besichtigen und gründlich auszuprobieren. Die Generalvertretungen: AM AG — Automobil & Motoren A.G. — Zürich BLANC & PAICHE, Bern und Genf RITZI & WAGNER, Amriswil und St. Gallen ORIGINAL-ERSATZTEILE NEU UNDOCCASION Reparaturwerkstätte GUST. BÄUERLEIN, WALLISELLEN-ZÜRICH Ob. Kirchstrasse 8 Telephon 932.188 Genfer Sa'on Stand Nr. 29 STARKE PREISREDUKTION Besuchen Sie in Ihrem eigenen Interesse unsern STAND Nr. 235 am Automobil-Salon die durch ihre wirklich seriöse Garantie bekannte Schweizerbatterie V ertreter: Auto-Ersatzteile A.G.(Auto-Parts), Zürich Grossenbacher & Co., Bern C. Weckerle &. Cie., Basel A. Winterhalter, St. Gallen F. Weibel, Lugano-Paradiso

N* 21 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Rundschau Die Kommissionsberatung über die Alpenstrasseninitiative hat bereits eingesetzt und ergab, wie dies vorauszusehen war, für die Strassenverkehrsinteressenten keinerle Ueberraschungen. Man war auch in diesen Kreisen durchaus darauf gefasst, dass die ständerätliche Kommission dem Bundesra getreulich in den Fußstapfen folgen werde, denn unsere zweite Kammer hat bis dato in Verkehrsangelegenheiten noch nie eine besonders moderne oder grosszügige Einstellung an den Tag gelegt. In der Tat kam die Kommission, welche unter dem Vorsitz von Ständerat Malehe (Genf) die Botschaft beriet, zur einstimmigen Verwerfung der Initiative und empfiehlt mit einigen Abänderungen den bundesrätlichen Gegenvorschlag. In Abänderung von Art. 3 wird vorgesehen dass die Kantone jährlich bis zum 1. Ma das Bauprogramm für das folgende Jahr einzureichen haben, wobei der Zeitpunkt für die erstmalige Eingabe vom Bundesrat so festgesetzt werden soll, dass möglichst frühzeitig mit dem Ausbau der Alpenstrassen begonnen werden könne. Ständerat Hauser (Glarus) machte einen Vorstoss zu Gunsten der Strassenneubauten, indem er den Vorschlag einbrachte, solche Neuanlagen mit 75 % der Bausumme zu subventionieren welcher Antrag allerdings wenig Gegenliebe fand und mehrheitlich abgelehnt wurde. Da das Geschäft in der Märzsession vom Parlament behandelt werden soll, ist anzunehmen, dass auch die nationalrätliche Kommission demnächst das Traktandum behandeln wird. Möglicherweise regen sich dort eher Stimmen, welche auf die vielseitigen Gefahren einer Verteuerung des Motorfahrzeugbetriebes hinweisen. Verkehrsteilungsgesetz. In Bern hat sich unter dem Vorsitz von Herrn Nationalrat Dr. Walther, Luzern, ein eidgenössisches, überparteiliches Aktionskomitee für das am 5. Mai zur Abstimmung kommende Verkehrsteilungsgesetz gebildet, dem führende Persönlichkeiten der Politik und Wirtschaft aus allen Kantonen angehören. Ein kleiner Arbeitsausschuss, dem Herr Nationalrat Dr. Tschumi als Präsident und Herr Nationalrat Gafner als Vizepräsident vorstehen, hat seine Tätigkeit dieser Tage aufgenommen. Die Bildung kantonaler Komitees ist im Gange. Die Kampagne gegen das Verkehrsteilungsgesetz gestartet. Die gleichen Kreise, die das Referendum gegen das Verkehrsteilungsgesetz durchgeführt haben, versammelten sich am Samstag, den 9. März, in Lausanne, um den Schlachtenplan für die auf den 5. Mai angesetzte Volksabstimmung festzulegen. Zu der Veranstaltung waren über 3600 Transporteure, Kaufleute und .Industrielle aus der- ganzen Westschweiz schriftlich., eingeladen wordeft. Dem Aufgebot leisteten indessen sage und schreibe 58 Personen Folge, worunter sich auch einige Unbeteiligte und Presseleute befanden, so dass der grosse Saal des Casino de Montbenon.eine gähnende Leere aufwies. Das schwache Interesse selbst in den Kreisen der Autotransporteure ist ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass dem Referendum die Verärgerung grosser Teile der Bevölkerung über Massnahmen, die mit dem Verkehrsteilungsgesetz nicht das geringste zu tun haben, zugute gekommen ist, und dass es einer ausreichenden Aufklärung gelingen sollte, der Vorlage doch zum Sieg zu verhelfen. Die, Hauptschwäche der Gesetzesgegner trat auch an dieser Lausanner Veranstaltung wieder deutlich in Erscheinung. Sie besteht im vollständigen Fehlen eines eigenen konstruktiven Programmes und im blossen Niederreissen eines Verständigungswer- - kes, das mühsam genug aufgebaut werden musste. An der Versammlung wurde namentlich an der Haltung des Verbandes schweizerischer Motorlastwagenbesitzer scharfe Kritik geübt und ihm vorgeworfen, er habe die Interessen der Transporteure verkauft. Das Gesetz wurde mit dem Schlagwort bekämpft, es schaffe ein neues Monopol und liefere den Werkverkehr unerträglichen Polizeischikanen aus. Als Hauptnutzniesser der neuen Ordnung wurde das Eisenbahnpersonal hergestellt, obwohl ja bekanntlich die Gewerkschaftsführer im Nationalrat Kritik am Gesetz übten. Einen Vorgeschmack von den demagogischen Mitteln, mit denen der Abstimmungskampf geführt werden soll, lieferte das zum Schluss der Versammlung ausgeteilte Pamphlet « Rail-Route, Un Nouveau Monopole », das in den nächsten Tagen der Presse zugestellt werden soll und das nach dem Rezept verfasst ist, dem Gesetz alles das zu unterschieben, was in die eigene Argumentation passt, und das totzuschweigen, was damit in Widerspruch steht. (Mitg.) Referendum gegen das Verkehrsteilungsgesetz. Am nächsten Sonntag findet um 230 Uhr im Lim- Winter-Alpenposten. In der 12. Betriebswoche haben die günstigen Schneeverhältnisse den 15 geführten Postkursen eine Mehrfrequenz von 7720 Passagieren gebracht, wobei die 928 Reisenden auf dem erstmals geführten Kurs Urnäsch-Steinfluh nicht inbegriffen sind. Die stärkste Frequenzzunahme verzeichnet 1 die Linie Nesslau-Buchs mit +2912, gefolgt von Chur-Lenzerheide-Julier-Sankt Moritz mit +1581 und St. Moritz-Maloja-Castasegna mit +1117. Erfreuliche Zunahmen weisen zudem auf: Die Linie Schwarzenburg-Riffenmatl Hirschhorn (+442) und der Gurnigel-Kurs (+456^ Minderfrequenzen haben einzig die Postkursi Schuls-Landeck mit —79 und Brünig-Hasliberg Reuti mit —6 Passagieren zu verzeichnen. GvenaEvetkeht Die schweizerische Zollverwaltung setzt sich zu Wehr. Der T. G. S. teilt uns mit: Eine neue Verordnung der französischen Oberzolldirektion schreibt vor, dass Personen, die — in der Schweiz wohnhaft — ihrem hauptsächlichen oder einzigen Erwerb in Frankreich nachgehen, nicht mehr der Begünstigungen zur vorübergehenden Einfuhr ihrer Kraftfahrzeuge teilhaftig werden können. Als Antwort darauf teilt die eidgenössische Oberzolldirektion dem T. G. S. mit, dass die schweizerischen Zollstellen in Zukunft gegen Personen, die in Frankreich wohnen, in der Schweiz jedoch ein Unternehmen besitzen oder daselbst irgend einen Beruf ausüben, entsprechend vorgehen werden. Von dieser neuen Massnahme werden Aerzte, Anwälte, Vertreter, Agenten, Geschäftsreisende usw. betroffen, soweit sie die Grenze mit Automobilen oder Motorrädern überschreiten. Ausnahmsweise fallen vorläufig Arbeiter und Angestellte, die in Geschäften, Fabriken, Banken usw. beschäftigt sind und die Grenze per Fahrrad überschreiten, nicht unter die Bestimmungen diese Massnahme. Den Betroffenen wird eine Frist von 30 Tagen eingeräumt zur Entrichtung des Einfuhrzolles fü ihr Fahrzeug bzw. zur endgültigen Ausfuhr desselben. Veranstaltungen. Automobilsalon in Genf (15.—24. März 1935) Neben den offiziellen Auskünften enthält das all gemeine Programm des Salons dieses Jahr vor allem die Ankündigungen von Zusammenkünften sehr zahlreicher Berufs- und Sport-Vereinigungen, die Genf und die Zeit des Salons von 15.—24. März für ihre Tagungen gewählt haben. Für Samstag, 16. März, 11 Uhr, finden wir di General-Versammlung der Schweizerischen Syüdi kalkammer der Automobil-, Fahrrad- und Zubehör- Industrie verzeichnet; für 14 Uhr die Sitzung de: Verwaltungsrates des Touring-Club der Sqhwei und die des Zentralvorstandes des Auto-Gewerbe Verbands. Am Abend wird die Sektion Genf des Aero-Clubs der Schweiz ihr Bankett im Restaurani des Salons abhalten. Sonntag, 17. März, 19.30 Uhr, versammeln sich die Mitglieder der Sektion Genf des Automobil- Clubs der Schweiz, sowie die Teilnehmer der Au tomobil-Sternfahrt zu einem Abendessen im Salon Im Anschluss daran findet die Preisverteilung fü jene Konkurrenz statt. Montag, 18. März, 9 Uhr, tritt die Nationale Sportkommission des A.C.S. zu einer Sitzung zu sammen. Dienstag, 19. März, 11 Uhr, wird die General Versammlung der Syndikalkammer des Automobil Handels und der Garagen-Industrie in der Schweiz abgehalten; darauf um 14 Uhr diejenige des Zentralvorstandes der Schweizerischen Benzinunion. Am Mittwoch, 20. März, 9 Uhr, schliesst sich daran die Generalversammlung der Schweizerischen Benzinunion. Freitag, 22. März, 11 Uhr, hält die Zentrale Verkehrskommission des Automobil-Clubs der Schweiz eine Sitzung ab. Endlich treten am Samstag, 23. März, 9 Uhr, das Direktions- und Zentralkomitee des Automobil- Clubs zusammen, während um 14 Uhr die Generalversammlung der Delegierten dieser Organisation stattfindet; von 20 Uhr an das Bankett und der grosse Ball des Salons, die von der Sektion Genf des A.C.S. in den Räumen des Hotel des Bergues veranstaltet werden. Bemerken wir noch, dass am 15., 18„ 20., 22 und 24. März der Salon seine Ausstellungsräume um 19 Uhr schliesst, während er an allen andern Tagen von 9 bis 23 Uhr geöffnet bleibt. (Mitg.) Büdievlisdi «Illustrierte Automobil-Revue». In gewohnter Weise erscheint auf den Genfer Salon hin wieder die grosse Sonderausgabe «Katalognummer der Illustrierten Automobil-Revue», die als eine ideale Ergänzung zu den Ausstellungsberichten der A.-R.-Wochenausgabe und gleichzeitig als trefflicher Führer durch den Salon dient. Die 80 Seiten starke, sehr gut ausgestattete Zeitschrift enthält in gewohnter Weise eine schematische Darstellung aller in der Schweiz vertretenen Automobilmarken, die nach einheitlichen Gesichtspunkten geordnet sind, und gewissermassen einer «Automobil-Biographie» gleichkommen. Zugleich werden die neuen Modelle, die in Genf Sensation erregen werden, auch im Bilde vorgeführt, und um der Aufstellung auch den praktischen Wert zu verleihen, sind ferner alle Angaben darüber vorhanden, wo die betreffenden Marken im regulären schwei- mathaus in Zürich eine vom Referendungskomitee einberufene Kundgebungs-Versammlung für diezerischen Handel erhältlich sind. Die Uebersicht Wahrung des freien Lastwagenverkehrs statt. Das hat also technisch und wirtschaftlich einen dautrnden Wert. Das grosse Heft verzichtet auch Referendungskomitee vertritt in der Einladung die Ueberzeugung, dass die Anwendung des Gesetzes nicht auf die Behandlung allgemeiner autotechnischer Probleme; wir erwähnen nur die beiden mit für sämtliche Wirtschaftskreise des Landes endlose Plackereien und Polizeischikanen im Gefolge haben Bildern und Zeichnungen versehenen Fach-Aufsätze über den Ankauf eines Autos und den «Luft- wird. Auch erinnert es daran, dass die Vorlage im Widerspruche steht einmal mit der Bundesverfassung, da das Postregal, auf das sie sich stützt, den raphie wurde gleichfalls stark beigezogen: Einige widerstand der Motorfahrzeuge». Die gute Photo- Bund niemals ermächtigt, den gesamten Güterverkehr zu monopolisieren oder für konzessionspflichtig des modernen Automobils» und dem «Diktator der sehr hübsch aufgemachte Seiten sind dem «Gesicht zu erklären; dann aber auch mit wiederholten Zusicherungen des Bundesrates: Kein Sou den S. B. B. met. Mit ganz besonderem Vergnügen durchblät- Strasse», nämlich dem Verkehrspolizisten, gewid- vor durchgeführter Sanierung. tert man die paar Seiten, die prachtvolle Bilder von schweizerischen Strassen bringen, und einer demnächst erscheinenden grossen Werbebroschüre für Au4«»l*u*se den Autotourismus, «Im Auto durch die Schweiz», den die Verkehrszentrale herausgeben wird, entnommen sind. Die «Begegnungen mit dem Automobil von Anno Dazumal» frischen köstliche Erinnerungen aus einer noch gar nicht so lang entschwundenen Zeit auf, und schliesslicli wird in einem weiteren Beitrag auch der Bedeutung des Salon« gedacht. Zahlreiche kleinere Aufsätze wie «Im Rennauto durch Südamerika» von Hans Stuck, «Der Dampfochse von Südamerika», Kleine Geschichten vom Telephon», «Schiffegepenster» usw. runden das textlich wie bildlich gleich gut ausgestattete Salonheft 1935 ab. x. fx. 32000.- Lastwagenbesitzer! Entspricht Ihr Anhänger den gesetzl. Vorschriften? .Einbau von autom. sowie Luftdruckbremsen. > Umstellung von Vollgummi auf Luftbereifung. . . •••- Verlangen "Sie Offerte von J. C. Raths, Winterihur Telephon 26.883 • Konstruktionswerkstitte - Neustadt 10 und 12 TM* Ssh'ebedach 100 °/ 0 wasserdicht einfach, billig, gut Carrosserie H. LANGE ERLENBACH-Zch. Tel. 810.869