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E_1935_Zeitung_Nr.025

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MERCEDES Kompressor 180

MERCEDES Kompressor 180 km Stundengeschwindigkeit, Chassis mit Garantie abzugeben. Günstiger Preis. — Anfragen an: 667381 Postfach Transit 899, Bern. Automobilheber Tragkraft 2500 bis 12000 kg ÄWffmoe»«n«ch«f» der Elsen-und Stahlwerta wrowu Onra FUchac Sehaffhaiwin (Sohwalx) AM Citroen C6 Innenlenker, 12 HP, 6 Zyl., 4 Türen, mit Koffer, Modell 1931, wunderbarer Wagen. Garage « Economiqui», 14, rue du Village-Suisse, Genf. 11309 D. K. W. neuestit Modell 1935, Melsterklasse- Cabriolet 4 Plätzer, fabrikneu, -umständehalber zu verkaufen Offerten unter Ohiffre 66685 an die Automobll-Rsvuit Birn. AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N° 25 Zu verkaufen Röhr Cabriolet 8 Zyl., 11 PS, ganz neu durchrevidiert, in prima Zustand, zu Fr. 2500.- Studebaker Coupe 6 Zyl., Mod. 1630, 17 PS, in prima Zustand, zu Fr. 2100.— Fiat 525 Limousine Modell 1931, prima Zustand, zu Fr. 2500.— Offerten unter Chiffre 14780 an die 9956 Automobll-Rivut, Bern. Komiort bietet, als würde er in kleinster Gesellschaft im Personenwagen fahren. Unbehinderte Sicht nach allen Seiten, zweckmässige Sitzanordnung, reichlicher Gepäckraum, und was derlei Haupterfordernisse sind, wurden hier eigentlich als Selbstverständlichkeiten' verwirklicht. Die Cabriolets beweisen, dass die Firma ebensosehr im « Schwergewicht» als bei den Personenwagen zu Hause ist. Das mit automatischer Sperrstange versehene Verdeck reagiert in der Handhabung auf einen leichten Druck. Für gute Sicht sorgen die nach eigener Konstruktion gebauten Fensterversenkungen, bei welchen die störende Führungskolonne wegfällt. Die Sitzpolsterung ist nach sorgfältigen hygienischen Grundsätzen geformt und vermeidet jegliche Ermüdung oder Ueberanstrengung des Körpers auch auf langen Reisen. Der Kofferraum scheint von unerschöpflicher Tiefe zu sein. Da er von zwei Seiten zugänglich ist, bedarf es keinerlei Akrobatik oder Kraftanstrengungen, um die verschiedenen Gepäckstücke wohlgeschützt zu verstauen. Carrosserie Worblaufen. Die Firma sagt in ihren Ankündigungen gewiss nicht zu viel, wenn sie von einer überragenden Neuigkeit spricht. Aeusserlich macht sie sich allerdings nicht geltend, dagegen wird der Besucher bald und gerne hinter das Geheimnis kommen. Es ist das elektrisch betriebene Verdeck, das sich lautlos öffnet und schliesst, während der Fahrer ruhig am Steuer sitzt und nur auf einen kleinen Kontaktknopf drückt, gerade als ob er das Signal, oder das Licht bedienen wollte. Weiter kann die Annehmlichkeit doch kaum mehr gehen! Dabei ist die Anordnung denkbar einfach. Es wird weder eine umständliche Apparatur noch eine weitere Ueberlastung des bereits mit Armaturen genügend bedachten Spritzbrettes benötigt. Kurzum die Elektrizität nimmt auch hier dem Menschen wieder eine Handreichung ab und besorgt sie für ihn prompt, zuverlässig und ohne Aufhebens. Dieses elektrische Verdeck ist nur die Ergänzung eines Bauprogrammes, das bei aller bernischer Gründlichkeit, doch nichts an Eleganz eingebüsst hat. Seine wesentlichen Punkte sind neben dem gediegenen Aussen- und Innenausbau, das automatisch aufklappbare Verdeck eigener Konstruktion, die lärmfreien Scheibenkurbelapparate mit Scheibenfixierung, die Verwendung von Spezialprofilen zur Abdichtung gegen Lärm, Luftzug und Regen,, die- .moderne Scheibenanordnung, welche ohne Mittelpfpsten auskommt und was der beachtenswerten Merkmale noch mehr sind, die ein Kenner zu .schätzen weiss. Die verschiedenen Lösungen in Bezug auf Innenaufteilung des Raumes, der Anordnung der Reserveräder, des Kofferraumes usw. zeigen, dass die Firma den verschiedensten Wünschen, ja sogar Phantasien der Kundschaft Rechnung zu tragen'weiss, ohne dadurch die Linie oder die Konsequenz im ganzen Aufbau irgendwie zu benachteiligen. Blaser & Burkhardt. Die Firma ist nur mit einem Wagen vertreten, aber dieser genügt vollkommen, um das vor Augen zu führen, auf was es dem Aussteller hier ganz besonders ankommt. Man erkennt hier, dass eben keine Branche einmal ausgelernt hat und wenn es sich auch um ein so hochentwickeltes Gewerbe wie das der Wagehbaukunst handelt. Bei dem Modell der Burgdorfer Firma wird das Verdeck nämlich vollkommen versenkt und ist dann so eingeschalt, dass man wieder den eigentlichen offenen Wagen vor sich hat, wie er vor Jahren gebaut wurde.... allerdings nicht ohne 'die Möglichkeit, ihn in wenigen Handgriffen in ein geschlossenes Gefährt zu verwandeln. Diese Versenkbarkeit, die dem Dach in Bezug auf seine Lebensdauer zugute kommt (sofern es, wie dies der Fall sein soll, auch wirklich nur in trokkenem Zustande zusammengeklappt wird) und die schöne Linie der Karosserie ganz besonders gut zur Geltung kommen lässt, ist aber nicht nur Selbstzweck. Auf diese Weise wird nämlich recht willkommener Raum geschaffen, der in manchen Fällen sehr gut ausgenützt werden kann. Es lässt sich eine sogenannte Moment - Aufsatzbrücke anbringen, die Geschäftsreisenden und Gewerbetreibenden gute Dienste zu leisten imstande ist und für Lasten bis zu 500 kg bestimmt ist. Der Umbau vollzieht sich wirklich innert kürzester Frist und bietet Gewähr dafür, dass der Wagen keinerlei Beschädigung erleidet, auch wenn er als kombiniertes Personen- und Warentransportmittel zur Verwendung kommt. In der heutigen Zeit, da es sich mancher Betriebsinhaber nicht leisten kann, zwei Fahrzeuge zu halten, ist diese Kombination eine recht rationelle Angelegenheit. Ausländische Lastwagen Mercedes-Benz. Das Fabrikationsprogramm der Daimler- Benz-Gesellschaft wurde unter Beibehaltung aller Vorzüge der bestehenden Mercedes- Benz Diesel-Konstruktionen weiter vervollkommnet. Es umfasst Lastwagen und Omnibusse von 1,5 bis 10 t Tragfähigkeit und Geschwindigkeiten von über 110 km/St. In der Lastwagenhalle stellt Mercedes- Benz zwei für die Schweiz besonders interessante Omnibus-Chassis der Typen LO 3100 und LO 2600 aus. Die Type LO 3100 besitzt .einen 6-ZyIinder-Dieselmotor neuester Konstruktion mit 75 PS bei 2000 Touren, 7fach gelagerten Kurbelwelle, Unterdrucktourenregler, besonders ruhigem Lauf, stärkerem Anzugsvermögen und grösserer Geschwindigkeit. 8 Uebersetzungen, 5100 mm Radstand, 4400 kg Chassis- Tragfähigkeit, ausreichend für 31 Sitzplätze, Geschwindigkeit bis 94 km, Rohölverbrauch zirka 19 Liter pro 100 km. Das Chassis LO 2600 hat einen 4-Zylinder- Dieselmotor von 25/65 PS, bei 2000 Touren, 4500 mm Radstand, 3600 kg Chassis-Tragfähigkeit, Platz für 25 Personen, 83 km/St. Maximalgeschwindigkeit und zirka 17 Liter Rohölverbrauch. Fiat. Von ihrem umfangreichen Nutzfahrzeug- Produktionsprogramm, das Typen mit 30O bis 8000 kg Nutzlast umfasst, stellt die Turiner Firma ihre Modelle 508 und 618 zur Schau. Beim ersten handelt es sich um eine Spezialausführung des Baliila-Chassis, über dessen Popularität wir uns hier nicht weiter zu verbreitern brauchen. Die Nutzlast beträgt 350 bis 400 kg, je nach Aufbau. Das VierganggetrieWe mit zwei synchronisierten obersten Gängen verleiht dem Lieferwagen trotz seines kleinen und sparsamen Motors von nur 995 ccm Zylinderinhalt eine relativ hohe Leistungsfähigkeit. Ein nacktes Chassis lässt erkennen, dass alle Organe trotz sorgfältiger Vermeidung toter Massen robust und zuverlässig gebaut sind. Das Nutzfahrzeugchassis, Typ 608, stellt eine Sonderausführung des Ardita-Personenwagenchassis dar und hat wie dieses einen Vierzylindermotor von 1944 ccm Zylinderinhalt, ein Vierganggetriebe mit synchronisiertem drittem und viertem Gang und Oeldruckbremsen mit doppelter, unabhängiger Leitung. Seine Nutzlast beträgt 1000 kg. Renault. Unter den ausländischen Wagenmarken, die sich trotz der hohen Qualität unserer einheimischen Produktion in der Schweiz Eingag verschaffen konnten, steht die Marke Renault in erster Reihe. Vor allem sind es die mittelgrossen Typen, die sich einer beträchtlichen Anhängerzahl erfreuen. Aus der grossen Typenreihe von Renault fabrizierter Nutzfahrzeuge finden wir am Salon die vier gängigsten Typen vertreten, den Typ VF mit nominell 21 PS, als 30 plätziger Autocar karossiert, den Typ OS mit nominell 11 PS, als Camionnette für 1200 kg, den Typ Vivaquatre mit nominell 11 PS als Innenlenker-Lieferwagen und schliesslich den Typ KZ gleicher Leistung als zweiplätziger Krankenwagen. In allen Fällen handelt es sich um Vierzylinder-Chassis, die grosse Aehnlichkeit mit den Personenwagen-Chassis der betreffenden Motorengrösse aufweisen. Citroen. An seinem Lastwagen - Stand zeigt auch CitroSn, nur eine kleine Auswahl seiner umfangreichen Nutzfahrzeug-Produktion, die Typen für 500, 800, 1200, 3200 und 4500 kg sowie einen 5,5 Tonnen-Sechszylindertraktor mit 56 Brems PS umfasst. Durch ihren modernen rationellen Aufbau, das hochwertige Material und die sorgfältige Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck haben sich auch diese Citroen-Produkte, die in einer Unzahl von Spezialmodellen erhältlich sind, Weltruf verschafft. Die 500 kg- und 1200 kg-Chassis sind mit Vierzylindermotoren von 1452 und 1767 ccm ausgerüstet, die Chassistypen 29 und 45 mit Sechszylindermotoren von 2650 ccm und 4580 ccm. Neu hinzugekommen ist ein Typ 32, der dieselben Zylinderabmessungen wie der Typ 45 aufweist, jedoch nur vier Zylinder hat, so dass sich ein Zylinderinhalt von rund 3 Litern ergibt. Alle Chassis sind halbelliptisch abgefedert und haben Hinterradantrieb. Oele Mobiloil. Es gibt einen Stand, den jedermann bemerken wird, nicht weil er umwälzende Neuigkeiten bringt oder Zukunftsträume darstellt, sondern weil er, aus einfachen Bildern zusammengestellt, ein harmonisches Ganzes bildet. Es ist der Mobiloil-Stand. Hier sind einmal keine rätselhaften Inschriften und Zeichnungen vorhanden, die

N° 25 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 man mit verdrehtem Kopf betrachten müsste, vm sie verstehen zu können. Das Problem war übrigens ziemlich, einfach. Mobiloil hat sich einen guten Ruf geschaffen, einen Ruf, der verdient* und begründet ist, nachdem, trotz einer enormen Konkurrenz, Mobiloil das meistverkaufte Markenöl ist und bleibt Dieses anhaltende Zutrauen von Seiten der Verbraucher hat seinen Grund in der stets von neuem verbesserten Spitzenqualität von Mobiloil. Ein grosser Stab von Technikern arbeitet unermüdlich an der Verbesserung, um den Fortschritt der Technik sicherzustellen. Standard-Mineralolprodukte A.-G. Es ist gar nicht so leicht, jedes Jahr einen Interessanten Ausstellungsstand für den Salon zu schaffen, wenn man nicht wie andere Aussteller die neuesten Errungenschaften auf dem Gebiete der Automobiltechnik, sondern Mineralölprodukte ausstellen soll. Dieses Jahr stellt die Standard-Mineralölprodukte AG. einmal alle Produkte zur Schau, die dem Automobil dienen, und zwar in der Weise, dass schemenhafte Figuren die erprobten Qualitätsprodukte dem Automobilisten darbieten und ihm das Fahren angenehm und zuverlässig gestalten. Es gibt nämlich noch viele Automobilisten und Motorradfahrer, die noch lange nicht alle Produkte der «Standard » kennen. Die «Standard» verkauft nicht nur Standard-Benzin und Esso, den Superbrennstoff, Essolube, das hdyrierte Mineralöl mit den fünf Sternqualitäten, sondern auch Spezialprodukte, die, wie die schon erwähnten Brennstoffe und Schmieröle, Qualitätsprodukte darstellen. Es seien hier erwähnt Trim, das bewährte Poliermittel für die Karosserie, Esso Handy Oll, ein säureund harzfreies Maschinenöl, und Extane, ein Fleckenentfernungsmittel, das dem Automobilisten gute Dienste leisten wird. Alle diese Produkte tragen das Vertrauenszeichen « Standard» und sind erhältlich bei den roten Standardpumpen. Shell. Eine Drehbühne vermittelt eine originelle Gegenüberstellung des Motorfahrzeugwesens vor dreissig Jahren und heute, indem an 2 Modellen der gewaltige Fortschritt, der in diesen kurzen Jahrzehnten erzielt wurde, eindrucksvoll illustriert ist.. Eine ebenso weitgehende Entwicklung hat die Fabrikation des Motorenöls durchgemacht. Sie ist freilich nicht so augenfällig wie bei den Maschinen, besteht aber nichtsdestoweniger und kommt im Motto des Standes : « Könnte die Qualität der Schmieröle von 1900 und 1935 miteinander verglichen werden, wie dies bei den Maschinen möglich ist, dann ergäbe sich ein ebenso überraschender Unterschied » treffend zum Ausdruck. Damals genügte eigentlich ein beliebiges Oel für den Betrieb des Motors, und der Fahrer brauchte nur darauf zu achten, dass stets genügend nachgefüllt wurde. Heute ist der quantitative Verbrauch überaus gering, aber die Anforderungen an das Schmiermittel sind gewaltig gesteigert worden. Es muss einer längeren und weit intensiveren Beanspruchung standhalten und darf trotz den hohen Temperaturen seine Schmierfähigkeit nicht verlieren. Diesen durch die moderne Motorentechnik bedingten Anforderungen entspricht vor allem das Aero-Shell-Light, das als neuer Typ aus der Aero-Shell-Serie auf den Markt gebracht wird. Es wird nach den nämlichen Methoden gewonnen, die für die Herstellung der bekannten Rennöle massgebend sind, ist aber für das Gebrauchsfahrzeug bestimmt. Es handelt sich um einen ausgesprochenen Sommeröl-Typ, der ein willkommenes Pendant zum Single-Shell darstellt, das mit seinem Stockpunkt bei minus 30 Grad ein für den Winterbetrieb hervorragend geeignetes Oel abgibt. Es ist g'ut, wenn sich der Konsument auch über die Entwicklung der Qe'herstellung Rechenschaft gibt und aus den dabei erzielten Erkenntnissen auch die richtigen Folgerungen zieht, nämlich sich der Fabrikate zu bedienen, welche den ganzen Fortschritt mitgemacht haben und die mit ihrer Erfahrung für die Qualität ihrer Marke verbürgen können. Castrol. Es kann nicht genügend darauf hingewiesen werden, dass der Motorfahrzeugbesitzer am. verkehrten Ort spart, wenn er glaubt, durch Einkauf billigen Oels seine Betriebsspesen niedrig halten zu können. Momentan trifft das ja zu, aber wenn der Motor wegen ungenügender Schmierung bald in der Leistung nachlässt und sich vorzeitig die Notwendigkeiten grösserer Reparaturen ergeben, dann wird die Schlussrechnung eben ganz anders aussehen. Die Generalvertretun« ffi.r Castrol weiss darum sehr wohl, warum sie in ihrem Werbematerial den Satz obenanstellt: «Selbst das beste Schmieröl ist kaum gut genug für den Motor». Wie sehr die Motorleistung vom Oel beeinflusst wird, bat die Erfahrung auf dem Gebiete des Rennsportes deutlich gelehrt. Hier ist und war Castrol wie kaum eine Marke zu Hause. Sie könnte ihren Stand füglich mit der Liste aller internationalen und Weltrekorde austapezieren, die mit Hilfe dieses Fabrikates auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft erzielt worden sind. Aber die Hersteller legen hierauf nicht einmal das Hauptgewicht. Sie wollen dem Besitzer des normalen Gebrauchsfahrzeuges ein ökonomisches und leistungsfähiges Schmiermittel liefern, wobei die langjährige Erfahrung auf den Rennbahnen nur ein wertvolles Mittel zum Zweck ist und die erzielten Höchstleistungen nur ein Wertmesser der erstaunlichen Schmierfähigkeit dieses Oeles darstellen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass zahlreiche inund ausländische Fabrikanten von Motorfahrzeugen ihren Kunden ausdrücklich die Verwendung von Castrol empfehlen, das sich unter den verschiedenartigsten und schwierigsten Verhältnissen immer bewährt hat. Der Stand ist ein guter alter Bekannter in seiner schwarz-goldenen Aufmachung. Ihm können die Jahre nichts schaden und auch die Ueberflutung des Marktes mit markeniosen Oelen dubiosester Herkunft, auf deren scheinbare Preiswürdigfceät aber immer wieder so viele hereinfallen, haben dem Fabrikat selbst nichts anhaben können. Es ist auch bezeichnend, dass die hochwertigen pennsylvanischen Edelöle trotz der Dollarentwertung, im Gegensatz zu den übrigen, ihren Goldwert beibehalten haben. Es ist deshalb geradezu ein Kriterium für die Provenienz des Oeles, ob es den Preissturz mitgemacht hat oder nicht. Die Submissionsergebnisse für den Oeleinkauf kommunaler und kantonaler Behörden zeigen den Unterschied deutlich. Ebenso bezeichnend ist es aber, dass dieses älteste Markenöl trotzdem den Markt behauptet, denn gerade in diesen Krisenzeiten dringt die Ueberzeugung, dass wirkliches Qualitätsöl im Betriebe immer noch am billigsten ist, immer mehr durch. Herr Ingenieur Hoffmann, der langjährige Vertreter für dieses Oel, ist in Fachkreisen als Spezialist für Schmierfragen bekannt und geschätzt. Er hat sich unentwegt für das Qualitätsöl, das durch seine Marke auch die Garantie hiefür übernimmt, eingesetzt, in der Erwartung, dass sich schlussendlich nur das Gute behaupten werde. Erfreulicherweise scheint die Aufklärung doch ihre Früchte zu tragen und wenn dabei auch Valvoline mit zu Ehren kommt, so ist das nur recht und billig. Das Oel hat unter jedem Himmelsstrich,' in jeder Jahreszeit das gehalten, was man von ihm als Schmiermittel erwartete, erwies sich als sparsam im Verbrauch und von langanhaltender Schmierfähigkeit. Mehr kann der Motorfahrzeugbesitzer schliesslich nicht mehr verlangen, soll aber dann in Bezug auf den Preis auch keine Vergleiche mit irgend einem Dreschmaschinenöl anstellen. Der Stand der «BP», Benzin- und Petroleum A.Q. dürfte wohl einer unterhaltsamsten Stände im Salon sein. Denn das Publikum bekommt nicht nur etwas zu sehen, sondern auch etwas zu hören. Vor dem erstaunten Beschauer öffnet sich die Szene einer «BP» Tankstelle, wo sich der Tankstellenhalter gerade in sehr angeregter Diskussion mit der Kundschaft befindet. Die Unterhaltung besteht in einer ergötzlichen Mischung, bald sachlich - technischer Argumentation, bald leicht satirischen Geistesduells zwischen dem Autofahrer und dem Tankstellenhalter. Kommt noch hinzu, dass sich die Begleiterin des Automobilisten ebenfalls in die Sache mischt, und zwar mit Bemerkungen, die, zur Heiterkeit der Zuschauer, nicht gerade durch Sachkunde getrübt, aber nichtsdestoweniger charakteristisch sind. Das erstaunte Publikum lernt so auf amüsante Weise eine Fülle technischer Details kennen, die für die Verwendung der als bewährt bekannten Markenöle «BP»-Motor- Oils sprechen. — Wirklich aus dem täglichen Leben gegriffen, wie es sich jederzeit bei einer der Tankstellen abspielen kann. (Korr.) (Fortsetzung der Standbesprechungen au! Seite 14.) Frequenz des Genfer Salon 1935 im Vergleich zu 1934 Tage Freitag Samstag Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Valvoline. Total "BP". 1934 Eintritte 5 500 9037 19 740 7 365 8 943 7 220 15 312 7 046 12196 16056 108 465 1935 Eintritte 5 804 9 306 18 747 7 603 11721 7255 15 327 eine grosse Verbesserung, unter zahlreichen andern, verwirklicht auf den neuen Modellen NASH: Das automatische Getriebe erlaubt bei gleicher Geschwindigkeit eine Verminderung von 30% der Tourenzahl des Motors. Bei 90 km p. Stunde dreht der Motor nicht schneller als wenn der Wagen mit 60 km per Stunde fährt; erspart so ,., 15 bis 25% Benzin und Oel und sichert eine grössere Lebensdauer des Motors. Doppelte Zündung, Super-hydraulische Bremsen, absolute Sicherheit, geräuschlose, synchronisierte Federn, welche eine grössere Fahrbehagllohkeit bieten und keine Schmierung verlangen. S T R O M L I N I E N F O R M , schlankes Profil mit der G R A Z I Ö S E S T E N ELEGA IM Z Chur: Dosch & Meier, Grand Garage. Lugano: Henri Morel, Garage, V. Lavizzari 2. St. Gatein und Flawil: Hans Strasser A.-G. Schaff hausen: Guyan & Co., Garage Tivoli. Basel: Krähenbühl & Co., Hardstrasse 21. Solothurn: E. Schneiz & Co., Garage Centrale. Luzern: Auto-Modern A.-G., Moosstrasse 6. Brugo: Garage Schürch & Co. Bern: E. Huber, Garage Monbijou. Thun: R. Volz A.-G., Garage Thunerhof. Innenlenker, 6 Zyl., 16 HP, origineller Anstrich, Mechanik in tadellosem Zustande, neue Pneus. Preis Fr. 1200.-. Aussergewöhnliche Gelegenheit! 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