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E_1935_Zeitung_Nr.025

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20 AUTOMOBIL-REVUE

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IV. Blatt BERN, 22. März 1935 25 IV. Blatt BERN, 22. März 1935 Gesetzgebung ; Zum Verkehrsteilungsgesetz. Auto Das eidg. Aktionskomitee für das Verkehrsteilungsgesetz hat einen sogenannten Leitfaden herausgegeben, der in gedrängter Form über die Vorlage orientiert. Wir werden in unserem Blatt natürlich beide Auffassungen zum Worte kommen lassen, wie dies bis anhin der Fall war. Als kurzer Abriss über das Gesetz ist dieser Leitfaden Von allgemeinem Interesse, weswegen wir nachstehend und in den folgenden Nummern einige Ausführungen folgen lassen werden: Die Entstehungsgeschichte des Gesetzesentwurfes. Die Schweizerischen Bundesbahnen und der Verband schweizerischer Transportanstalten haben seit dem Jahre 1920 die Behörden immer wieder auf die ungleiche Rechtsstellung von Bahn und Auto, die für den Wettbewerb von ausschlaggebender Bedeutung ist, aufmerksam gemacht. Daneben blieben aber die Bahnen nicht untätig, indem sie eine Reihe betrieblicher und tarifarischer Massnahmen ergriffen, um sich der neuen Verkehrslage anzupassen. Unter diesen verdient die im Jahre 1926 erfolgte Gründung der SESA besonders hervorgehoben zu werden. Alle Anstrengungen der Bahnen auf eine Beseitigung der rechtlichen Verschiedenbehandlung und nach gleicher wirtschaftspolitischer Einstellung des Gesetzgebers zu Bahn und Auto blieben solange gehemmt, als das eidgenössische Automobilgesetz nicht unter Dach war. Dies deshalb, weil man dem neuen Verkehrsrecht die Priorität vor einer Regelung des Wettbewerbes zuerkannt hatte und weil sich das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und auch die eidgenössischen Räte weigerten, die sonst schwere Fracht des Verkehrsgesetzes durch Wettbewerbsbestimmungen zu gefährden. Das seit 1. Januar 1933 in Kraft stehende Automobilgesetz verfolgt, abgesehen von der verschärften Haftpflicht, nur verkehrspolizeiliche und etrassenbauliche Zwecke (? Die Red.). Das Automobilgasetz scheiterte bekanntlich ein erstes Mal an der Referendumsklippe und konnte erst nach jahrelanger Vorbereitung beim zweiten Anlauf verwirklicht werden. Trotzdem der Gesetzgebungsweg aus diesem Grund bis zum Jahre 1932 blockiert war, wurde die Zeit von den Bundesbahnen nicht ungenutzt gelassen, sondern alles vorgekehrt, um die öffentliche Meinung von der Notwendigkeit eines baldigen gesetzgeberischen Einschreitens zu überzeugen. Diesem Zweck diente die im November 1930 veröffentlichte Denkschrift «Bundesbahnen und Automobil», Gaveant Consules, sowie das Gutachten des Wirtschaftssachverständigen Prof. Saitzew vom Jahre 1932. Die Aufklärungsschriften der Bundesbahnleitung vermochten aber die Behörden zum sofortigen 'Einschreiten nichf zu bewegen. Die Erkia- Amerikas Januarproduktion. Nach den definitiven Angaben würden im Monat, Januar 1935 in den amerikanischen und . canadischen Automobil!äbriken 303,372 Motorfahrzeuge hergestellt. Diese Produkt tionszahl Stellt das beste Januarergebnis seit 1929 dar und die höchste Monätszitier seit Juni 1934. Die letzte New Yorker Strassenbahn verabschiedet. Vor einigen Tagen hat die letzte Neuyorker Strassenbahn ihren Betrieb eingestellt, ein Ereignis, das durch eine Feier auf dem Madisonplatz und eine Trauerrede des Bürgermeisters La Guardia gewürdigt wurde. Der letzte Neuyorker Strassenbahnwagen wurde mit schwarzem Tuch drapiert. Als er sich auf seinem letzten Weg in Fahrt versetzte, vermittelte das Mikrophon des Rundfunks der weitesten Oeffentlichkeit das Kreischen der Wagenräder und den «unzeitgemäss» gewordenen Achsehschlag. Bürgermeister La Guardia erklärte in seiner Ansprache, Strassenbahnen seien in unserem Zeitalter ebenso unwirtschaftlich und veraltet wie etwa seinerzeit die Segelschiffe. Erfindung eines platzsicheren Automobil- Schlauches ? Nach einer Meldung aus New York soll eine amerikanische Firma einen neuen Automobilschlauch erfunden haben, der besonders platzsicher und ungefährlich für den Fahrer bei etwaigem Platzen in hohem Tempo sein soll. Bei Versuchen wurden die Schläuche eines mit 60 Meilen fahrenden Wagens absichtlich zum Platzen gebracht, ohne dass der Fahrer an einem reibungslosen Abstoppen seines Wagens verhindert wurde. Das Patent besteht aus einem Doppelschlauch; innerhalb des Aussenschlauches befindet sich ein weiterer Schlauch. Beide Schläuche werden durch das gleiche Ventil aufgefüllt,* "-•:. r~'"" ::.^z-^^^jp» uistischer Erhöhung des deutschen Kraitfahrzeugsteuer- , aufkommens. Im Monat Januar 1935 wurden an Kraftfahrzeugsteuern 12 Millionen Reichsmark gegenüber 9,9 Millionen im Dezember 1934 vereinnahmt. Auch im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode verzeichnet das diesjährige Januarergebnis eine Zunahme. rung dafür mufis zum Teil in der Tatsache erblickt werden 1 , dass die Verkehrsmengen der Bundesbahnen bis 1930 trotz, zunehmender Äutomobilbestände sich noch immer steigerten. Es wurden, ferner aueh rechtliche Vorarbeiten geleistet durch die Einholung eines Gutachtens bei dtin bekannten bernischen Rechtslehrer Prof. Blumenstein. Dieses Gutachten besagte, dass es für ein den Gütertransport regelndes' •Bundesgesetz keiner Verfassungsrevision bedürfe. Damit waren die Vorarbeiten soweit gefördert, um an die Ausarbeitung eines Wettbewerbsgesetzes heranzutreten. Inzwischen hatten sich die Verhältnisse ' iin Transportgewerbe aber derart zugespitzt, dass, angesichts der jede seriöse Kalkulation aussehliesseuden Frachtenschleuderei. in : den Kreisen der Wirtschaft und des Transportgewerbes selber der Ruf nach einem gesetzgeberischen Einschreiten laut wurde. Die Zeit hatte dem Gedanken einer gesetzlichen Ordnung- vorgearbeitet und unter den Hauptbeteiligten, die Bereitschaft zu einer Verständigungslösung reifen lassen. So setzten eich im Vom 1. April 1934 bis 31. Januar 1935 belaufen sich die Steuereinnahmen im gesamten schen Handels- und Industrievereins die Eisen- November 1932 unter dem Vorsitz' des Schweizeri- auf 124J8 Millionen. Gegenüber dem bud-bahnverwaltungegetierten Betrag von 110 Millionen sind so- erstmals an den Verhandlungstisch. Die Verhand- und die Automobilinteressenten mit in den ersten 10 Monaten des laufenden lungen wurden über mehrere Monate fortgesetzt und konnten im Mai 1933 durch den Abschluss Rechnungsjahres bereits 14 Millionen Reichsmark mehr vereinnahmt worden. einkunft beigegeben war ein Gesetzesentwurf, fü/r einer Uebereinkunft beendigt werden. Dieser Ueber- den einzustehen alle die Uebereinkunft unterzeichnenden Parteien sich verpflichteten. Auf der Bahn- Amerikas Benzinsteuerertrag. Im Jahre 1919. hat erstmals der Gliedstaatseite beteiligt waren die Schweizerischen Bundesbahnen, der Verband schweizerischer Transportan- Oregon ein Gesetz über die Besteuerung des Benzinkonsums eingeführt. Diese Geldquelle stalten und die Rhätische Bahn. wurde in der Folge von allen Einzelstaaten Dazu kamen die folgenden Automobilinteressenten: Zentralstelle für die Verteidigung der Automo- wie auch vom Bund als solchem erschlossen. bilinteressen; der Verband Schweizerischer Motorlastwagenbesitzer (Aspa) und die Chambre Bundesregierung und Gliedstaaten haben im Syndi- über den Bau einer Motoren- und Automobilfabrik in Südafrika aufgenommen worden. In erster Linie soll dieses Werk den Bedarf an Flugzeugmotoren decken, um das Land Von den europäischen und amerikanischen Verlaufe von 16 Jahren insgesamt 4,62 Mil-calliarden Dollars aus dieser Steuer verein- Der Bundesrat übernahm die Vorlage fast un- Suisse de l'Industrie de FAutomobile. nahmt. Während im Jahre 1921 die Benzinsteuer erst 3,1 MM. einbrachte, stellte sich hörigen Botschaft vom 23. Januar 1934. Im Stänverändert und veröffentlichte sie mit der dazu ge- letztes Jahr ihr Ertrag auf 750 Mill. Dollars. derat hat sich nur eine Stimme, im Nationälrat haben sich nur zwei Stimmen gegen das Gesetz Ford in Südafrika. ausgesprochen. Zwischen der südafrikanischen Regierung Die Räte mussten an dem Gesetz, das vorzüglich vorbereitet war, nur unwesentliche Aenderün- "und den Fordwerken sind Verhandlungen gen anbringen und dokumentierten dadurch den Willen, die Ordnung dieser technisch, betrieblich und juristisch gleich schwierigen Materie den Fachleuten in erster Linie zu überlassen. Inhalt und Aufbau der Vorlage. In gesetzgeberischer Einsicht geht das Gesetz Bezügen unabhängig zu machen. Da dieeinen neuen Weg, der sich im Hinblick auf die Durchführung eines lediglich auf diesen noch nicht abgeschlossene Entwicklung des Automobils geradezu aufdrängte. Das Gesetz selber Zweck eingestellten Produktionsprogrammes wirtschaftlich kaum tragbar wäre, sound schafft alle Garantien, die für eine elastische stellt nämlich nur die allgemeinen Grundsätze auf slUd-den Fordwerken hinsichtlich Vergebung Fortbildung und Anpassung an die noch nicht staatlicher Aufträge für Automobilmotoren überblickbaren Bedürfnisse • des modernen Verkehrs entsprechende Zusicherungen., gegeben wor- nötig sind. Es kann nicht genug auf die Bedeutung der vorgesehenen eidgenössischen Verkehrs» •m%?..;:,.r,4;. -Z,~--i r::: f teiluhrgsiommissipii (mitwirkende Kommission) An allin Stammtischen und Kaffeekränzli — unter Arbeits-,Sport- und Dienstkollegen hüben und drüben im Schweizerland wird jetzt eifrig diskutiert und beschlossen: Wir wollen uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen — wollen uns zusammentun, um eine geschlossene Seva-Los-Serie (10 Lose mit Endzahlen 0 bis .?")• zu erstehen. 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