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E_1935_Zeitung_Nr.025

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N°25 AUTOMOBIL-REVUE Die internationale Rennformel 1937-1939. Nachdem vor einiger Zeit mehrere französische Konstrukteure ihre Auffassungen über: die neue internationale Rennformel, die im Jahre 1937 in Kraft treten wird, bekanntgegeben haben, äusserte sich kürzlich zu diesem Problem auch der Leiter des grössten europäischen Rennstalles, Enzo Ferrari. Der italienische Autosportsfachmann stellt sich vorsichtigerweise vollständig hinter die Meinung des R. A. C. I. und macht sich dessen Auffassung auch zur eigenen. Er verlangt einen maximalen Zylinderinhalt von 1500 ccm, Freiheit in der Anwendung des Kompressors, ferner freie Wahl des Brennstoffes, Zweiplätzer-Karosserie bei Besetzung von nur einem Platz, Minimalgewicht ohne Brennstoff, Wasser und Schmiermittel von 700 kg, ferner Minimalstrecke 300 km und Maximalstrecke 500 km. Ferrari verteidigt diese Formel aus der Erwägung heraus, dass der Zylinderinhalt von 1500 ccm 80 % der sich heute in Europa im Verkehr befindlichen Wagen entspricht. Er betont, dass zwischen dem Rennwagenbau und der Serienwagenkonstruktion wieder engere Verbindungen hergestellt werden müssen. Ferner fordert er den Kompressor, weil mit diesem die Geschwindigkeit auch bei Wagen mit kleinen Zylinderinhalten ausserordentlich gesteigert werden kann. Die Zweiplätzer-Karosserie verlangt er ebenfalls aus der Erwägung heraus, dass der Rennwagen dem normalen Serienwagen wieder angenähert werden muss. Da die Rennstrecken je nach ihrer Anlage verschieden grosse Schwierigkeiten bieten, muss die Gesamtlänge entsprechend abgestuft werden. 300 km auf dem Circuit von Monte Carlo entsprechen 500 km auf der Avus oder in Montlhery. Ferrari glaubt, dass mit der von ihm unterstützten Formel das Interesse zahlreicher Automobilfirmen geweckt wird, ferner hofft er, dass als Auswirkung der neuen 1 Bestimmungen wieder bedeutend mehr Fahrer starten, und nicht mehr, wie zur Zeit, nur einige ganz wetiige routinierte und besonders befähigte Piloten. Schliesslich weist Ferrari darauf hin, dass heute in Europa, vielleicht mit Ausnahme der Montlhery-Bahn, keine Strassenrundstrecken mehr existieren, die bis aufs Letzte den technischen Anforderungen entsprechen, wie sie durch die gegenwärtig erreichbaren Geschwindigkeiten gestellt werden. Ferrari schliesst seine Betrachtung mit der Feststellung, dass der Sache des Automobilsportes nicht allein mit den hohe« Geschwindigkeiten, gedient ist; die ständige Beteiligung einer grossen Zahl von Fahrejn und der immerwährende Kampf der eingesetzten Kräfte tragen nach seiner Auffassung ebensosehr zur, Entwicklung der Automobiltechnik und zum Erfolg der Rennen bei. Ein Rundstreckenrennen in Genua. In Qenüa beschäftigt man sich zurzeit ernsthaft mit dem Plan, noch auf diesen Sommer hin ein grosses Auto-Rundstreckenrennen durch die Strassen der Stadt vorzubereiten. Für den Circuit käme ein Teil der wichtigsten Strassen der italienischen Hafenstadt in Betracht. Felsbergrennen verlegt. Der Landkreis Saarlouis hat sich nach Rückgliederung des Saargebietes entschlossen, die Felsbergrennstrecke zu einer 9 m breiten. Rundstrecke, die allen Anforderungen entspricht, auszubauen. Da die Durchführung dieser Arbeiten eine längere Zeitspanne erfordert, hat die O.N.S. das Felsbergrennen vom 2. Juni auf den 13. Oktober verlegt. Sp»«»»t im de» S«Sw Zur I. Schweizerischen Winterprüfungsfahrt in Engelberg. Nachdem die£ I. Schweizerische Winterprufungsfahrt in Engelberg infolge verschiedener günstiger Faktoren:durchgeführt werden konnte und zu einem Erfolg wurde," erstattete) der mit. der Organisation betraute' Sportpxäsident, Ing. A. Bartholomäi, über den Wert der Veranstaltung- und über deren Ergebnisse einen kurzen Bericht, der bestimmt einen grösseren Kreis von Automobilisten interessieren wird und dem wir folgendes entnehmen: Für den Aufbau der Veranstaltung war es mir nicht möglich, Vorbilder an den in unsern Nachbarländern aufgezogenen Konkurrenzen zu nehmen, da bei uns die Verhältnisse grundverschieden sind. Zum vorneherein stand jedoch fest, dass nur eine Kombination verschiedener Disziplinen in Frage kommen konnte, was mich veranlasste, die Kombination: Zuverlässigkeit, Start und Schleuderprüfung anzuwenden. Im grossen und ganzen hat diese Zusammenstellung befriedigt, was jedoch nicht ausschliesst, dass eifa nächstesmal die eine oder andere Disziplin -in gewissem Sinne etwas abgeändert werden sollte: Es st äusserst, schwierig, eine derartige Kombination in einem Reglement so zusammenzubringen, dass mit Punktbewertungen die verschiedenen Leistungen in den einzelnen Konkurrenzen zum Ausdruck kommen. Diese Schwierigkeiten liegen weniger auf der rechnerischen Seite- als vielmehr beim Faktor « Witterung >, der bei Aufstellung des Reglementes eben noch nicht bekannt ist. Grundsätzlich möchte ich deshalb in dieser Beziehung für eine nächste Veranstaltung vorschlagen, dass man wohl als Basis, wiederum, eine Zeitverwertung in Punkte umgewandelt, verwendet, jedoch die Anzahl der Punkte für die Zeiteinheit in den verschiedenen Disziplinen erst festsetzt am Tage der Fahrt, unter Berücksichtigung der herrschenden klimatischen Verhältnisse. Nur dann, wenn es dem Fahrtleiter möglich ist, alle wirklich bestehenden Witterungsund Strassenverhältnisse in Betracht zu ziehen, kommt eine absolut richtige, die Leistung der Konkurrenten widerspiegelnde Rangliste heraus. Und nun zu der Veranstaltung selbst! Zweck derselben war, alle Hilfsmittel auszuprobieren, die die einschlägige Industrie für den Winterbetrieb der Automobile auf den Markt bringt. Darunter sind natürlich nicht nur diejenigen Mittel verstanden, die für das Garagieren im Freien in Frage kommen, nämlich Gefrierschutzmittel, Kühlwasserwärmer etc., sondern auch diejenigen Mittel, die zum Fahren notwendig sind, wie zum Beispiel: Winteröle, Frostschutzscheiben, Schneepneus, Schneeketten etc. Da der Hauptzweck des Automobils im sichern Fahrbetrieb liegt, war ich bedacht, auf die Zuverlässigkeitsfahrt den strengsten Maßstab anzuwenden Bei enger Strasse, die über Berg und Tal führt und die bei ungünstiger Witterung §rosse Schwierigkeiten aufweisen kann, stellt die Zuverlässigkeitsfahrt an Mann und Wagen ziemlich grosse Anforderungen, speziell noch, wenn der Kilometerzähler plombiert ist, wie es bei unserer Prüfung der Fall war. Absolut strafpunktfrei davon zu kommen, war tatsächlich eine Bestleistung- Die Startprüfung war ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Winterprüfungsfahrt. Sie durfte ab'er nicht derart zum Uebergewicht kommen, dass, wenn es einem Konkurrenten innerhalb der angesetzten, verhältnishalber etwas kurzen Frist nicht gelang, den Wagen zum Starten zu bringen, er dadurch aus der Konkurrenz fiel. Diese rein technische Prüfung, die mit der sportlichen Veranstaltung weiter nichts gemein hat, darf nicht einen solch ausschlaggebenden Einfluss auf die Gesamtkonkurrenz gewinnen, dass die bei den sportlichen Prüfungen erzielten hervorragenden Resultate allzu stark in Mitleidenschaft gezogen werden. An den verschiedenen grossen Rallys, die wir in den letzten Jahren gehabt haben und bei welchen technische Prüfungen angeschlossen wurden, die oftmals die vorzüglichen Resultate der Sportkonkurrenzen ungebührlich verschlechterten, hat man jedesmal von Seiten der Fahrer berechtigte Reklamationen gehört. Die dritte Konkurrenz, eine Slalomfahrt auf einem Eisfelde, stellte c an die Geschicklichkeit und das Fahrgefühl des Lenkers grössere Anforderungen und nur ganz wenige kamen strafpunktfrei davon. Immerhin ist zu sagen, dass bei dem äusserst vorsichtigen Tempo, mit dem gefahren wurde, es verwunderlich ist, dass nicht mehr Strafpunktfreie dabei warso. Jeder Fahrer und auch das Publikum konnte »ich bei dieser Demonstration davon überzeugen, dass man auch bei Glatteis verhältnismässig sicher fahren' kann, wenn man eben das Tempo einschlägt, das für die betreffenden Verhältnisse gegeben ist. "Und nun das Wichtigste, was wir wissen wollten, nämlich: • Was hat sich von den technischen Hilfsmitteln Gewährt? > Vor allen Dingen ist zu sagen, dass die Frage, Schneepneus oder Schneeketten durch diese I. Winterprüfungsfahrt noch nicht vollständig abgeklärt wurde. Eines jedoch stetht fest: Der Schneepneu ist für den schweren Wagen entschieden besser geeignet als für den leichten. Der leichte Wagen wird vorteilhafter mit Schneeketten versehen. Die Strasse nach Engelberg war diesmal in einem ganz vorzüglichen Zustand und konnten deswegen keine geeigneten Vergleiche angestellt werden; vielleicht wird ein anderes Mal hierin mehr Abklärung gebracht. Was nun das Starten anbetrifft, dos Sorgenkind jedes Automobilisten, so hat sich an der Startprüfung erneut herausgestellt, dass ein grasser Wagen resp. starker Motor, schwerer zum Starten zu bringen ist, als ein kleiner Wagen mit leichtem Motor. Der gros.se Motor hat naturgemäss eine viel grössere Reibungsfläche als der kleine Motor, weshalb die zu überwindenden Widerstände bedeutend grösser sind. Die Anlassmotoren sind aber im Verhältnis zu diesen, speziell im Winter auftretenden Widerständen, bei den meisten grossen Wagen zu schwach und deshalb ist es sehr schwierig, die Motore mittels der Anlasser anzuwerfen, insbesondere auch deshalb, weil die Batterien unter der Kälteeinwirkung einen grossen Leistungsabfall erleiden. Bezüglich der Batterien konnte konstatiert werden, dass die einzelnen Fabrikate in der Leistung ganz bedeutend voneinander abwichen.. Die Chemie hat, was Schmieröle anbetrifft, ebenfalls noch ein dankbares Arbeitsfeld vor sich, trotzdem heute die Winteröle schon ziemlich vollkommen sind und fast alle auf dem Markt befindlichen SpeziaJ-Winteröle ziemlich gleichwertig sind. Von den zehn Wagen, die innerhalb der festgesetzten Zeit angelaufen. siad, sind acht verschiedene Winterölsorten gebraucht worden, was einwandfrei.beweist, dass der grösste Teil der Spezialöle, die heute auf dem Markt sind, den an sie, gestellten Anforderungen entsprechen. Gut bewährt haben sich auch teilweise die Katalytöfen, wenn sie richtig unter der Haube, placiert waren. Ebenso sind auch Heizwiderstände, in d«r Kühlwasser-Zirkulation eingebaut, von Vorteil, jedoch sollen sie nicht so angebracht werden, wie dies bei einem Konkurrenten der Fall war, der sei-" nen Heizwiderstand "oben am Auslauf über dem Zylinderblock angebracht hatte, anstatt unten beim Einlauf. Dies ist ein Montage-Fehler. Das warme Wasser steigt automatisch nach oben und bedingt dadurch eine Zirkulation, die den ganzen Motor warmhält. Wenn jedoch der Heizwiderstand oben eingebaut ist, eo bleibt das warme Wasser oben und- es entsteht keine Zirkulation, weshalb dann' unten das Wasser kalt bleibt und sogar gefrieren kann. Es ist selbstverständlich, dass dann der Erfolg ausbleibt. Es hat sich im weitern bei der Startprüfung herausgestellt, dass die Schmierung der Getriebe und Hinterachsen einen ziemlich grossen Einfhiss auf das Startvermögen hat. Die Meinen Wagen, deren Motoren verhältnismässig rasch angesprungen sind, könnten sich erst nach längerer Zeit in Bewegung setzen, weil die Motorkraft zu schwach war, um den Widerstand der dicken Oele undFette im Getriebe und in der Hinterradbrücke zu.überwinden, während die grossen Motoren, w§nij, sie einmal im Gang waren, diesen Widerständen viel rascher Meister wurden und nach Inbetriebsetzung sofort auf höhere Leistung kamen und deshalb die Wagen rascher in Bewegung brachten. Schritt halten... Das prächtige Frühlingswetter verlockt gewiss auch Sie, einige Autotouren zu unternehmen. Bald gemessen Sie das Vergnügen wieder am Lenkrad sitzend unsere schönen Strassen zu durchfahren und die prächtige Landschaft zu bewundern! Lassen Sie sich diese Freuden nicht durch Unannehmlichkeiten verderben, die von einem überarbeiteten und vernachlässigten Motor herrühren, wie z. B. mangelhaftes Startvermögen, mühsames Anspringen, stossweises Langsamfahren und zu grosser Brennstoffkonsum. Verjüngern Sie mit wenig Auslagen Ihren Motor und geben Sie ihm die Leistungsfähigkeit eines neuen, indem Sie Ihren Garagisten veranlassen, ihn mit einem neuen Sich auf den eigenen Wagen verlassen su können bedeutet, dass Sie ihn unter allen Umständen und Verhältnissen mit der grössten Ruhe fahren können und dass Sie die Gewissheit haben, dass jeder einzelne Teil dem leisesten Wink des Fahrers augenblicklich gehorcht. Einen HOTCHKISS besitzen, heisst mit diesem Vertrauen fahren zu können. Probieren Sie einmal den HOTCHKISS 1935. Sein tadelloser Gang, den er dank seiner guten Konstruktion aufweist, bieter Ihnen ebenfalls dasselbe Vertrauen. Verl. Sie den illustr. Katalog u. die Preisliste durch den Generalvertr. f. die Schweiz: GRAND GARAGE E» MAURER, Boulevard des Tranchees 50, G E IM F Vertr. f. Zürich, St.Gallen u.Thurgau: Binelli u. Ehrsam A.-G., Stampfenbachpl.48, Vertreter für BASEL: Paul Staehli, Hardstrasse 62, Basel [Zürich Vertreter für BERN: Andrg Zumstein, Eff i ngerstrasse 93, Bern i Vertreter für Neuenburg: Garage Patthey, rue du Seyon. Neuenburg Vergaser mit Starter (Typ BF) auszurüsten. Sie werden ihn nachher kaum wieder erkennen; beim Fahren haben Sie den Eindruck, als ob Sie einen neuen Wagen steuerten. Montage überall. Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann 12b, rue del' Tel. 48.42 48.43 . 48.44 Genf Zürich 3, rue de Fribourg Löwenstrasse 31 Tel. 25.641 Tel. 58.824 58.825