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E_1935_Zeitung_Nr.027

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N« 27 - 1935 Schweizerische Rundschau Die Fühlungnahme der nationalrätlichen Kommission mit den Vertretern des Initiativkomitees für den Ausbau der Alpen- und Zufahrtsstrassen erfolgte gestern Donnerstag in Bern. Die Verkehrsinteressenten waren durch die Herren Dr. Stadler, Präsident der schweizerischen Verkehrsliga, Dr. Gubler vom S.R.B., Prof. Delaquis, Direktor des TX.S., Primault, Direktor des A.C.S., Regierungsrat Bösiger und Dr. Ehrensperger, Präsident des schweizerischen Fremdenverkehrsverbandes vertreten. Ueber den Verlauf der Aussprache war im Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nichts bekannt. Nach der Zusammensetzung der Delegation zu urteilen, musste aber mehrheitlich die Auffassung zum Ausdruck kommen, dass ein Strassenaus- und neubau nicht in Frage kommen könne, der ausschliesslich auf dem Rücken der Motorfahrzeugbesitzer ausgetragen und finanziert werde. Wenn schon wirklich ein weiterer Aderlass notwendig würde, um die finanziellen Mittel zu beschaffen, dann müsste anderseits der Bund einen weit grösseren jährlichen Anteil als 7 Millionen übernehmen. Es kann nicht genug darauf hingewiesen werden, dass die einheimischen Motorfahrzeugbesitzer nur in sehr beschränktem Masse am Ausbau der Alpenstrassen interessiert sind. Dagegen sprechen für diesen eine Reihe nationaler Gründe, vorab die Interessen des Fremdenverkehrs, militärische Ueberlegungen und nicht zuletzt die Möglichkeit der Arbeitsbeschaffung für Arbeitslose. Wenn dem so ist, dann hat auch das ganze Land die sich daraus ergebenden Kosten solidarisch und gemeinsam zu übernehmen. Die Antwort auf den bundesrätlichen Gegenentwurf in der heutigen Fassung kann daher für die Vertreter der Strassenverkehrsinteressenten nur die sein, das Projekt sei unannehmbar. Wenn es zu keiner Verständigung kommt, die ein Rückzug der Initiative rechtfertigen würde, dann schon lieber die Volksabstimmung, obwohl das Volk in nächster Zeit nachgerade genügend an die Urne gerufen werden wird. Die Alpenstrassen-Initiative und der bundesrätliehe Gegenvorschlag vor dem Ständerat. Initiative abgelehnt; Gegenvorschlag angenommen. Der Ständerat behandelte in seiner Sitzung vom 26. März die Alpenstrassen-Initiative und den bundesrätlichen Gegenentwurf hierzu. Die ständerätliche Kommission beantragte Ablehnung der Initiative und Zustimmung zum bundesrätlichen Ga- Bundesrat Etter weist darauf hin, dass eich die Zahl der aus dem Ausland in die Schweiz fahrenden Automobile in den letzten zehn Jahren beinahe verfünffacht habe. Er befürwortet deshalb grundsätzlich den Ausbau der Alpenstrassen, da dadurch unsere Fremdenindustrie gefördert wird. Ausserdem ist deren militärische Bedeutung nicht zu unterschätzen und die dadurch ermöglichte grossrzügige Arbeitsbeschaffung im Auge zu behalten. Diese Grundgedanken hat die Initiative auch, welche deshalb in dieser Beziehung zu begrüssen ist. Die Aufgabe des Bundesrates war es aber nun, die--' sen guten Grundgedanken mit den bestehenden Verhältnissen politischer und finanzieller Natur in Einklang zu bringen. Mit Rückeicht auf die Bun^ desfinanzen konnte im bundesrätlichen Gegenvorschlag nicht weiter gegangen werden. Der Rat beschloss hierauf mit 24 Slimmen gegen die Stimme Sondereggers, dem Volke die Ver^: werfung der Initiative und die Annahme des bunr. desrätlichen Gegenvorschlages zu empfehlen. Klöti hatte sich der Stimme enthalten. Hierauf wurde zur Beratung des' bunfesrät-, liehen Gegenvorschlages geschritten, welcher den Titel trägt: Bundesbeschluss über den Ausbau der Strassen und des Strassennetzes • im Alpensehiet Die Art. 1 bis 3 desselben wurden stillschweigend genehmigt. Diese bestimmen kurz, dass der Bund zur Förderung des Fremdenverkehrs und der Arbeitsbeschaffung vorübergehend den Ausbau von Strassen im Alpengebiet im Sinne der Anpassung, an die Anforderungen des Automobilverkehrs un? terstützt. Art. 4 bestimmt in seinem ersten Abschnitt, dass der Beitrag, den der Bund den Kantonen an die nachgewiesenen Auslagen leistet, zwei Drittel AUTOMOBIL-REVUE im— Höchstbetrag -der.... genehmigten Voranschläge nicht, überschreiten darf. Darüber hinaus beantragte H a u s e r, speziell für den Bau neuer Automobüstrassen einen Beitrag von 75 Prozent zu bewilligen. Dieser Zusatzantrag wurde jedoch in der Abstimmung mit 23 gegen 3 Stimmen verworfen. Die Artikel 5, 6, "7 und 8 wurden stillschweigend angenommen. Diese bestimmen hauptsachlich, dass der Gesamtbetrag der auf Grund dieses Beschlusses vom Bund zu bewilligenden Beiträge jährlich 7 Millionen nicht übersteigen darf. Art. 9 besagt, dass zur Deckung der dem Bundesrat durch diesen Beschluss bewilligten Kredite ein besonderer Zuschlag auf dem Benzinzoll erhoben wird. Dieser Bestimmung widersetzte sich R u d i n, welcher beantragte, dafür einen Passus aufzunehmen, wonach der ganze Beschluss erst dann in Kraft trete, wenn durch das neue Finanzprogramm die erforderlichen Mittel beschafft sind. Dieser Antrag wurde jedoch "vom Rate mit 25 gegen 3 Stimmen abgelehnt. Art. 10 wurde stillschweigend angenommen, wonach der ganze "Beschluss erst dann in Kraft tritt, wenn die in Art. 9 vorgesehene Finanzmassnahme • (Benzinzoll-Zuschlag) in Rechtskraft erwachsen und die Alpenstrassen-Initiative zurückgezogen oder von Volk und Ständen abgelehnt ist. In der Schlussabstimmung wurde die Vorlage mit ,28 Stimmen gegen die Stimme Songereggers angenommen. Sie geht nun an den Nationalrat. Um die Wiedereinführung der Höchstgeschwindigkeiten. (Aus der Bundesversammlung.) Am 20. September 1934 hatte Nationalrat Dr. E. N i e 11 i s b a c h durch eine Motion den Bundesrat eingeladen, eine Revision des geltenden Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr in die Wege zu leiten, «im Sinne der Wiedereinführung: 1. gewisser Höchstgeschwindigkeitsgrenzen für Motorfahrzeuge, insbesondere für Motorlastwagen, welch letztern die bundesrätliche Verordnung zu grosse Fahrgeschwindigkeiten einräumt, 2. der numerierten Kontrollschilde für Fahrräder.» Diese Motion wurde durch 64 Mitunterzeichner aus allen Fraktionen des Nationalrates unterstützt. ".-. In der Sitzung des Nationalrates vom vergangenen Dienstag, den 26. März, begründete nun der Motionär seinen Standpunkt, wobei er die Gelegenheit währnahm, um auf einzelne Artikel in unserem Blatt "hinzuweisen, die vor Missbrauch der gesetzlich eingeräumten Freiheiten warnten. •• vBje Zahl derjenigen Fahrer, welche die Freiheiten des Gesetzes rücksichtslos und zum Schaden anderer Strassenbenützer ausnützen, wird immer :grqsser. In bezug auf die übesetzten Geschwindigkeiten der Lastwagen ausserorts laufen Klagen von der Landbevölkerung ein, dass die Strassen für Fuhrwerke unbrauchbar werden. Innerorts sollen Geschwindigkeiten bis zu 80 km festgestellt worden sein. Diese Verhältnisse werden von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Befürworter der unbeschränkten Geschwindigkeiten begründen ihre Ansicht vielfach mit entsprechenden Verhältnissen im Ausland. Hierzu ist aber zu sagen, dass die Schweiz auf Grund ihrer "ganz andern topographischen Verhältnisse, welche nirgends grosse Ebenen mit spärlichen Siedlungen aufweisen,' die dortigen :Verhälnisse nicht kopieren kann. Gegenüber den heutigen Verhältnissen war die frühere Regelung durch das Konkordat besser. Der einzige Fehler daran war, dass damals die Höchstgeschwindigkeiten viel zu niedrig angesetzt wurden. ..Zum zweiten Punkt seiner Motion verwies der Redner darauf, dass die seinerzeitige Abschaffung der Fahrradkontollschilder lediglich aus referendumstaktischen Gründen geschah. Das Wegfallen der Kontrollschilder hatte aber grosse Nachteile zur Folge. Die kantonale Polizeidirektoren-Konferenz hat mit aller Eindringlichkeit die Wiedereinführung verlangt, weil die Kontrolle nicht mehr möglich ist und Srafuntersuchungen und Feststellungen bei Unfällen erschwert wurden. Aber auch für die Radfahrer selber wirkte sich diese Massnahmo sehr nachteilig aus durch Verwechslung der Vehikel und Diebstähle. Besonders Fahrraddiebstähle sind seither an der Tagesordnung. Zum Schiusa seiner Begründung führte der Motionär aus: Ich bin kein Gegner der Automobilisten, und meine Motion enthält keine autofeindliche Tendenz. Das erhellt zum Beispiel die Tatsache, dass sich unter den Mitunterzeichnern eine ganze Anzahl Automobilisten befindet Bundesrat Baumann beantwortete die Motion und wies eingangs seiner Ausführungen ebenfalls auf die steigenden Zahlen der Verkehrsunfälle hin. Es ist selbstverständliche Pflicht der Behörden, die Unfälle mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln herabzusetzen. Es hat zwar aueji zur Zeit des nicht idealen Konkordates Unfälle gegeben. Zum ersten Punkt der Motion erinnert der Sprecher daran, dass der Bundesrat in seiner Vollziehungsverordnung maximale Geschwindigkeiten für Lastwagen festgesetzt hat. Dagegen hat der Bundesrat bis heute von seiner Kompetenz, Maximalgeschwindigkeiten auch für Personenwagen und leichte Motorlastwagen und Motorräder aufzustellen, tatsächlich noch nicht GebrAUoh gemacht, und zwar gerade weil die seinerzeit festgesetzten Höchstgeschwindigkeiten nicht befriedigten. Anderseits haben die bisherigen Beobachtungen in der yerhältnismässig kurzen Zeit von zwei Jahren noch nicht genügt, um deren Wiedereinführung jetzt schon zu empfehlen. Die Verkehrsverhältnisse auf der Strasse (Breite, Unterbau, Sicht. Kurven usw.) sind entscheidend für die zuverlässige Geschwindigkeit. Ein Teil davon verändert sich beim Fahren von Moment zu Moment. Wie soll da mit einer starren Vorschrift das Richtige getroffen werden können? Es würde sich das schon Dagewesene wiederholen, nämlich: a) dass der Führer in gefährlichen AugenMikken nicht sein ganzes Augenmerk auf die eeine Geschwindigkeit bestimmenden yerkehrsverhältnisse lenkt, sondern lediglich den Geschwindigkeitsanzeiger auf das Einhalten der Höchstgeschwindigkeit hin kontrolliert, wodurch eben noch keineswegs die Gefahren vermieden werden können; der Führer kann also somit auch innerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten viej zu rasch fahren; b) dass der Führer auf, offener, gerader, freier Strecke, trotz grosser Fahrtüchtigkeit in seiner natürlichen Fahrweise gehemmt wird und deshalb auf langem Fahrten zur Erreichung einer gewissen Durchschaittsgeöchwindiskeit da, wo er heute sehr langsam fährt, zu übersetztem Tempo innerhalb der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit angetrieben wird; . Fortsetzung Seite 11. Filial-Eröffnung in Bern Unserer verehrten Kundschaft von Bern und den angrenzenden Gebieten machen wir die Mitteilung, dass wir per 1. 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Bundesrat Etter sieht unter den Initianten zwei Gruppen: die eine ist für den Ausbau der Alpenstrassen und verficht damit den guten Grundgedanken der Initiative; die andere habe jedoch mehr eine Vermeidung der Erhöhung des Benzinzolls im Auge. Sonderegger stellte den Verachiebungsantrag und wünschte, däss man unterdessen mit den beteiligten Gruppen weiter unterhandle. Dieser Antrag stiess jedoch sogleich auf die allseitige Opposition des Rates und wurde in der Abstimmung mit 25 gegen 3 Stimmen verworfen. Hierauf begründete Sonderegger seinen Antrag auf Annahme der Initiative. Er ist der Ansicht, dase der im bündeerätlichen Gegenvorschlag vorgesehene jährliche Betrag von 7 Millionen zu niedrig sei; ferner TÜgte er die allgemeine Benachteiligung des Strassenverkehrs. Suter ist der Ansicht, dass die heute übliche Finanzierung der Strassen durch die Automobi!- gebühren sich besonders auf die Bergkantone nachteilig auswirke, da diese doch ungleich höhere Lasten für den Unterhalt ihrer Alpenstrassen zi> t tragen haben als die Flachland-Kantone. Er beantragt jedoch ebenfalls Ablehnung der Initiative und Annahme des bundesrätlichen Gegenvorschlahängt nicht nur allein von der Geräumigkeit des Wageninnern ab, oder der mehr oder weniger gut durchdachten Form der Sitze, oder der Anzahl der Zubehöre, sondern in ebenso starkem Masse von der Leistungsfähigkeit des Motors. Von diesem sollten Sie insbesondere verlangen können: ein augenblickliches Anspringen durch eine einzige Handbewegung, auch bevor er seine normale Arbeitstemperatur erreicht hat, ein sofortiges Inbetriebsetzen des Wagens, ohne dass er Sie im Stiche lässt, ein vorzügliches Anzugsvermögen, ein tadelloses Langsamlaufen nebst einem Minimal verbrauch an Brennstoff. 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